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Kein Märklin für die "Ostzone"

#1 von schabbi ( gelöscht ) , 13.10.2011 15:38

Das Ostmodellbahnzeugs konnte man im Westen kaufen nur umgedreht wurde gleich von Frimenseite ein Riegel vorgeschoben.
Aus "Böttchers Modellbahnwelt" 1947


Gruss Tino


schabbi

RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#2 von Charles , 13.10.2011 15:47

Hallo Tino,

ich lese da, dass Märklin es bedauert, dass es wegen der ostzonalen Machthaber leider keine Liefermöglichkeiten und keine Bezahlmöglichkeiten für die Märklin Freunde in Neufünfland gibt. Den Wessies ist dieser Landstrich auch unter der Bezeichnung "Die fünf teuren Bundesländer" bekannt.


Grüße aus dem Odenwald

Charles


 
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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#3 von Dietmar , 13.10.2011 16:09

Hallo Tino

Also ich glaube man kann keiner Firma, erst recht nicht in den unsicheren Zeiten, verübeln, wenn sie nicht in Gegenden verkauft wo sie nicht sicher ihre Geschäfte abwickeln kann.
Und das man „Ostmodellbahn“ auch im Westen kaufen konnte, hatte doch wohl andere Gründe die selbst dir bekann sein dürften.
Was glaubst du wohl, wenn man die Produkte der Ostdeutschen Modellbahnindustrie nicht in harten Devisen sondern mit euren, in der restlichen Welt, fast wertlosen Aluchips bezahlt hätte?
Die DDR war doch Zeit ihres Bestehens immer auf Devisen angewiesen, deshalb doch auch der Zwangsumtausch bei Ostbesuchen. Die hatten doch gar keine andere Möglichkeit an Exportgütern aus dem Kapitalistischen Ausland zu kommen. Im günstigsten Fall ging es doch im Naturalienausgleich.
Bei uns konnte man doch Produkte aus der „Zone“ kaufen die bei euch fast nie im Schaufenster gelegen haben. Anstatt ihre eigene Bevölkerung mit dringend benötigten Konsumgütern zu beliefern haben sie lieber für die la angeblich so bösen Kapitalisten im Westen produziert und die eigenen Leute am ausgesteckten Arm verhungern lassen.
So nebenbei, langsam geht mir das ganze „armer Osten, böser Westen“ auf den Keks.
Wer nach 20 Jahren immer noch nicht den Durchblick hat, wie es wirklich war, dem ist nicht mehr zu helfen.
Kapiert es doch endlich, der Westen war nicht böse, sondern das System im Osten.
Das hat jetzt nichts mit den Menschen und deren Lebensleistung zu tun, auch nicht mit dem Land. Im Gegenteil, ich habe Hochachtung vor deren Leistung.
Aber das System war Böse, da kann man nichts gut finden, auch keine kostenlose Krippenplätze, die waren auch nicht aus Wohltat um sonst.
Aber es gibt ja auch immer noch Menschen, die fanden das die Nazis dafür gesorgt haben das Frauen nachts unbehelligt auf die Straße gehen konnten. Und der gute Gröfaz die schönen Autobahnen gebaut hat und immer so nette Umzüge mit Fackeln und Lieder singen und so.
Und auch nette Wanderungen nach Russland, Frankreich und sogar Afrika.
Grüße
Dietmar



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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#4 von pete , 13.10.2011 16:33

Hallo Jungs,

wir reden doch von 1947? Da gab es noch nicht mal die Mark, schon gar nicht West-, oder Ost-Mark (schreib ich besser so, denn die Ostmark gab es eher nicht mehr .. ), es gab nur unsichere Zeiten und keiner wusste genau was wird. Also kein Grund irgendwas in den Satz zu dichten!

Gruß,
peter


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#5 von schabbi ( gelöscht ) , 13.10.2011 17:40

Mir ging es nur um das Datum 1947 ,hatte nicht gewußt das da schon Schluß war mit der Lieferung in den Osten.

Gruss Tino


schabbi

RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#6 von Dieter Weißbach , 13.10.2011 17:49

Hallo,

1947 gab es weder Ost- noch Westmark sondern formal nur die Reichsmark.

Aber eigentlich war die Reichsmark 1947 nichts mehr wert. Viele Geschäfte der Privatpersonen wurden im verbotenen Schwarzmarkt getätigt oder es wurde gegen begehrte Ersatzzahlungsmittel getauscht.

Außerdem unterlag die Fertigung und der Vertrieb der Firmen den allierten Vorgaben. So gesehen gab es sehr viele Unwägbarkeiten.
Alle warteten auf eine Klärung durch eine Währungsreform und eine Freigabe des Binnenhandels.

So gesehen ist die Mäklin-Anzeige als Vertröstung der treuen Freunde im Ostteil Deutschlands anzusehen.
Was wirklich kommen würde, war 1947 noch nicht in der vollen Tragweite absehbar.


Viele Grüße aus Berlin, Dieter

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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#7 von Guido ( gelöscht ) , 13.10.2011 18:28

Hallo Charles

ich lese aber auch nichts das es an der Ostzone lag.


Guido

RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#8 von Charles , 13.10.2011 18:39

Zitat von Guido
ich lese aber auch nichts das es an der Ostzone lag.



Hallo Guido,

die "gegenwärtigen Verhältnisse" war damals eine gängige Umschreibung für die ostzonalen Machthaber. Im Westen war man bemüht das DDR Regime als provisorische Zwischenlösung und als nichts von Dauer darzustellen. Man tatr immer so als wäre dieses Zwischenspiel in 3 Monaten Geschichte. Auch der Ausdruck Ostzone war damals genau so üblich wie Westzone. Und auf jeden Fall drückt die Firma Märklin ja ihr Bedauern aus. Von daher geht der Vorwurf ins Leere.


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#9 von elaphos , 13.10.2011 18:53

Hallo,
es geht doch um das Jahr 1947, als als Währung noch die Reichsmark in Ost- und Westdeutschland in Kraft war, so dass in beide Teilen mit demselben Geld bezahlt wurde.
In dem Märklin-Katalog von 1947, auf den Tinos Artikel verweist, war gleich vorne in Fettbuchstaben eingedruckt "Die Produktion ist vorläufig noch für das Ausland Bestimmt".
Nach den Aussagen dieses Katalogs gab es die Artikel also sowohl im Osten als auch im Westen für die Normalbevölkerung nicht.
Gruß, elaphos



 
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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#10 von Dieter Weißbach , 13.10.2011 19:24

Hallo nochmal,

um das nochmal zu verdeutlichen:

1947 galt in Deutschland alliiertes Besatzungsrecht.

Es gab noch kein DDR-Regime, es gab ja weder eine DDR noch eine Bundesrepublik. Beide deutschen Teilstaaten wurden erst 1949 gegründet.

Die vier alliierten Siegermächte bestimmten in ihren Zonen, was zu geschehen hatte. So war der Handel über Zonengrenzen hinweg zunächst stark eingeschränkt und genehmigungspflichtig. Die drei westlichen Zonen bildeten zum Jan. 1947 eine Bi- und und zum März 1948 eine Trizone, um Hindernisse abzubauen.

Bestimmte Produkte durften 1947 auch nur für die Alliierten gefertigt werden, für den Export ins Heimatland oder den Verkauf in den sogenannten PX-Läden an Angehörige der Besatzungstruppen und der Besatzungsverwaltung. Modellbahnen waren nicht lebenswichtig und wurden 1947 nicht an die normale Bevölkerung geliefert.


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#11 von Thal Armathura , 13.10.2011 20:02

Hallo zusammen,

Märklin hat an Trizonen (FR-Zone, US-Zone, BR-Zone) Händler 1947 geliefert. Es gab noch Spielzeugläden mit Preisen in RM. Der Händlerkatalog D 47 war bei etabilierten Händlern fuers deutche Publikum zu sehen und daraus beim Händler Märklin Produkte zu bestellen. Engpässe und Produktions-Schwierigkeiten gab es ja.

Botho und Eugen und Karl werden sicherlich das bestätigen.

Gruesse,
Thal


Märklin von 1859 bis 1969, Eisenbahn und Spielzeug, seit 60 Jahren Sammler von feinem deutschen Spielzeug wie Märklin, Holzhäuser der Creglinger Modellspielwarenfabrik, RS Modell, Vau-Pe, Faller, Neuffen, usw., Blechspielzeug von Schuco, Gama, Gescha, JNF, TippCo, Köhler, CKO-Kellerman, Technofix-Einfalt, usw. und der Gründer des Spielzeug Museums Stuttgart- Altstadt (Ehemalig).


 
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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#12 von Thal Armathura , 13.10.2011 21:24

Aber, offiziel nach Märklin so steht in D 47 gab es 1947 keine Moeglichkeiten mit Reichsmark Märklin Erzeugnisse zu kaufen!?
Elaphos: In dem Märklin-Katalog von 1947, auf den Tinos Artikel verweist, war gleich vorne in Fettbuchstaben eingedruckt "Die Produktion ist vorläufig noch für das Ausland Bestimmt".

Habt Ihr "Welt im Film Nr. 23 vom 19.10.1945, Goeppingen: Eine friedliche Industrie, Märklin" gesehen? Da ist ein Händler voll mit Märklin als die US Soldaten ihn besuchen!

Aber, laut Eugen & Karl:
zu den Preislisten des Katalogsystems D 47 um die Zeit der Währungsreform kann man noch ein paar Punkte nachtragen.

Das Katalogprogramm wurde anscheinend am 28.05.1948 neu festgelegt. Mit den Nummern 13491 S, R 890/25/3 und 800/250 waren zu diesem Zeitpunkt weitere Artikel hinzugekommen, die nicht im (ersten) Nachtragskatalog von 1948 aufgeführt sind.
Dieser Stand findet sich dann in der "EXPORT-PREISLISTE 1948/2" (Impressum: "O 0648 r") vom Juni 1948.

Als Währung ist in diesem Dokument noch die Reichsmark ("RM") angegeben.Aber es gibt bereits einen Stempelaufdruck:

"Die Preise verstehen sich in
D-Mark"

In der nächsten "Export-Preisliste 1948/2" ("R 07 48 r) vom Juli 1948 werden die Preise gleich in "DM" ausgewiesen.

Neu erscheint hier der Schnelltriebwagen TW 800 N. Er fehlt in der Liste vom Vormonat noch.

Weitere Neuheiten folgen dann schon bis zur mutmaßlichen Programmfestlegung vom 16.08.1948. Die Aufnahme der Artikel 5521/9, 5521/14, 5521/62 und 404 G ist in der "Preisliste 1948/3" ("K 08 48 r") dokumentiert.

Die Gitterbrücke 466 ist übrigens in allen genannten Preislisten mit "Erst 1949 lieferbar" gekennzeichnet. Das ist sie dann auch.


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Wikipedia: Durch die Währungsreform von 1948 wurde am 20. Juni 1948 in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands die Deutsche Mark eingeführt.

Also, Botho war da zu dieser Zeit. Vielleicht errinnert er sich wie es wirklich war.

Und Dieter hat recht: Die drei westlichen Zonen bildeten zum Jan. 1947 eine Bi- und und zum März 1948 eine Trizone Also erst ab März 1948 war Trizone.

Gruesse,
Thal


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#13 von Dieter Weißbach , 13.10.2011 21:34

Hallo,

die D-Mark wurde in den drei Westzonen am 20. Juni 1948 eingeführt; die konkreten Regelungen zur Einführung wurden aber erst wenige Tage vorher verkündet.

Mehr dazu gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrun...tdeutschland%29

Das erklärt, warum es im Juli 1948 eine neue Preisliste von Märklin gab.


Viele Grüße aus Berlin, Dieter

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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#14 von Thal Armathura , 14.10.2011 00:37

Hallo zusammen,

Wenn ich mir das so ueberlege, was Tino zeigt "aus "Böttchers Modellbahnwelt" 1947" waere nur fuer die Schweiz gemeint, wenn nicht an deutsche Staatsbuerger gerichtet. Das waere irgendwie schwer zu glauben.....

Gruesse,
Thal


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#15 von Blech , 14.10.2011 08:29

Thal hat mich als Zeitzeuge gefragt:
Hier meine Antwort: 1947 war auch im Westen keine Neulieferung (Betonung auf Neu!) von Märklin in den Läden! Ausnahmen soll es gegeben haben -leider habe ich davon damals nichts abbekommen -wenn überhaupt.
Damit dürfte sich die Sache hier eigentlich erledigt haben.
Der 47er Katalog war eigentlich nur das Signal "wir sind noch(!) da und kommen demnächst (!) mit Neuheiten in die deutschen Läden."
Der Vorspann im Katalog sagt eigentlich alles.
Zu Weihnachten 1947 bekam ich eine Mignon-Bahn, 10mm, mit Wagen aus "Ersatzstoff" (Polystyrol) und wie ich heute weiß, war das eine Fertigungsrevolution: Die ersten einteilig aus Kunststoff gespritzten Wagenkästen! Aber damals war ich unglücklich -ich wollte doch Märklin! Und das war doch Metall!
Später bekam ich dann Märklin -es war nach der Währungsreform 1948. Da gab es schlagartig wieder alles in den Läden.
Übrigens stammt meine Modellbahnbegeisterung vielleicht daher: Meine Großeltern wohnten damals in einem -für die damalige Zeit- vorbildichen Wohnblock mit Kinderspielplatz.
Dort brachte ein größerer Junge immer einen braunen Märklin-Schnellzugwagen mit in den Sandkasten und der hat mich mächtig beeindruckt -heute weiß ich warum: Spur III!
Das war in den späten dreissiger Jahren. Ich bin Jahrgang 1935. Später sammelten wir Flakgranaten- und Bombensplitter -Juwelen waren die mit Teilen der Führungsringe.
Ich hatte eine Stabbrandbombe -nicht aufgeschlagen- unterm Bett. Als das meine Mutter sah, traf sie fast der Schlag. Aber warum -die explodiert doch erst, wenn sie aus großer Höhe aufschlägt. Dieser Hinweis besserte meine Lage nicht. Ich habe dann das Stück zur Polizei an der Ecke getragen -dort gab es nochmals einen Anschiss.
Zu Weihnachten 1946 bekam ich eine Bing Spur 0-Uhrwerkbahn gebraucht -gegen Milch getauscht- und mein Opa säge mit meinem Cousin zusammen den Bahnhof usw aus dem Holz der Zigarrenkisten.
Tja, so begann das mir. Lang ist es her. Sammler wurde ich nach unserer Heirat 1958. Wir wohnten unter dem Dach und hatte bald ein Kind -schnell war ich schon immer- da war der Platz für eine Anlage nicht mehr vorhanden -so wurde ich Vitrinensammler. Zuerst mit Fleischmann Spur 0, gekauft bei der Auktionatorenlegende Willy von der Warth, der damals einen An- und Verkauf von Modellbahnen betrieb und Listen verschickte. Dann stand die Sammelei eher im Schatten -ich fuhr Rennen. Angefangen mit dem Rad, dann Motorrad, Tourenwagen und Kart. Aber die Sammelei ging auf Sparflamme weiter -und wurde ernsthaft wieder betrieben ab etwa 1968. Da lernte ich Carlernst Baecker kennen und die Folge waren seine und meine Bücher zum Thema.
Geheilt bin ich nicht -die Sammelei geht munter weiter. Schön! Und hier im Forum fühle ich mich wirklich wohl -meistens.
Schöne Grüße aus Hessen
Botho


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#16 von Dieter Weißbach , 14.10.2011 09:02

Hallo Botho,

Du hast da einen interessanten Punkt angesprochen:
"Zu Weihnachten 1947 bekam ich eine Mignon-Bahn"

Mignon war eine Neuentwicklung, die Firma Staiger aus St. Georgen im Schwarzwald hatte vorher Uhren und andere feinmechanische Erzeugnisse (sicher auch kriegswichtig) hergestellt. Mehr dazu schreibt Helmut Denker auf www.mignonbahn.de

St. Georgen im Schwarzwald lag in der französischen Zone. Es wäre interessant, wie die französische Besatzungsmacht in die Wirtschaft und den Handel eingriff (im Gegensatz zu den Amerikanern - Göppingen, Böblingen und Nürnberg lagen in deren Zone).

Gab es denn zum Jahresende / Weihnachten 1947 auch wieder Produkte anderer Hersteller?


Viele Grüße aus Berlin, Dieter

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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#17 von schabbi ( gelöscht ) , 14.10.2011 10:47

Es gab schon vor 1947 wieder Modellbahnprodukte ,Firma Hoffmann 1946 Modelle aus Pappe zum selber zusammnen bauen .Geliefert wiurden verschiende D Zugwaggons und eine E52,zu den Ausschneidebögen gab es ein Holzgerüßt ,Räder aus Alu und Drehgstelle aus Blech.
Der Sitz der Firma war in Mylau/Vogtland also in der damaligen Ostzone,auch die Firma Zeuke im Ostteil Berlins fing schon um 1947 an das belegen Anzeigen in alten Heften,
auch ganz vorm mit dabei die Firma Böttcher was wohl eher ein Vertrieb war dann gab es noch Reppin aus Berlin mit ihren BR03 und 41er und wenn wir schon mal im berliner Raum sind gab es noch die Firmen Herr,Beyco oder Technikus Express die widerum mit nachbauten von Trix Vorkriegswaggon bekannt geworden sind .
Man sieht es war schon ganz schön was los .

Gruss Tino


schabbi

RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#18 von Charles , 14.10.2011 10:57

Hallo,

zu Hoffmann und zu Böttcher, der sich im Westen sehr um DDR Modellbahnen verdient gemacht hat empfehle ich diese Seite :

http://tauschboerse-hirzbergbahn.de/Einfuehrung.html


Grüße aus dem Odenwald

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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#19 von Dieter Weißbach , 14.10.2011 10:58

Hallo Tino,

ja es begann etwas, aber das waren alles kleine neue Firmen, die in eine Marktlücke stießen.
Offenbar durften die großen Firmen, insbesondere Märklin, TRIX und auch Kibri bis 1947 noch nicht an den öffentlichen Handel liefern.

Das machten sich die kleinen Firmen mit Neugründungen oder neuen Produkten zunutze. Neben den von dir genannten Firmen fallen auch ROKAL, Löhmann Präzix / Europa, Staiger (Mignon) und Taifun darunter.

Viele dieser Firmen hatten neue Ideen und versuchten es mit neuen kleineren Spuren, die meisten konnten sich aber nicht lange halten.


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#20 von Blech , 14.10.2011 12:48

Dieter,
die Geschichte von Mignon habe ich schon vor vielen Jahren in meinen Büchern geschrieben.
Ich habe in den Achtzigern viel mit Frau Gertrud Staiger gesprochen.
Wir hatten auch schon die Familie Staiger, Mutter und Sohn mit Familie, bei unserem Spielzeugmarkt GTM in Mühlheim-Main als Ehrengast, so auch mal Claudius Märklin oder auch die Enkelin von Georges Carette.
Wir haben dort in Abständen von zwei Jahren Mignon-Treffen veranstaltet und alle bei den Mignon-Seiten mitmachenden Sammlern waren vertreten -trotzdem ist das ja nur eine
kleine Schar.
Was es um 1947 herum noch gab vor Märklin? Wir klebten fleißig ERGA-Bögen der Berliner Firma ERnst GAnzer. Ernst Ganzer war auch der Redakteur des ersten Trix-Handbuches, aber das ist Euch Trixfans ja bekannt. Weniger bekannt ist, dass Erga eine Westberliner Firma war. Sie wird gern in den Osten verlegt, war dort aber nie daheim. Allerdings war
Böttcher in Templin eine wichtige Vertriebsstation. Berliner Firmen konnten damals in den Osten liefert -die Ware musste aber rückseitig (oder anderweitig) signiert werden,
was etwas mit dem Zoll (in dieser Zeit!) zu tun hatte. Oder gings dabei nur um den Erlaubnis-Nachweis? Es sind Erga-Weichen mit solchen Stempeln bekannt.
Die Erga-Geschichte liegt hier fertig bei mir und soll demnächst publiziert werden. Sie beruht familiär und geschäftlich-intern auf den Angaben des Sohnes. Viele Bilder aus der Werkstatt, von Prototypen oder von frühen Messen liegen mir vor -auch tolle Nebengeschichten von Verflechtungen. Schließlich war die Frau Luise Herr (ja, Herr -ehemals Ostberlin) letzte Erga-Inhaberin. Und Ernst Ganzer war auch Berater verschiedener Hersteller und Grafiker, gestaltete Prospekte usw.
Ein interessantes Gebiet in schwieriger Zeit! Einiges dazu wird beim Gaggenauer Treffen im März 2012 zu sehen und zu lesen sein. Da soll eine Erga-Stunde mit Peter Roster (meine Erga-Sammlung ist bei ihm gelandet) und mir stattfinden.
Vielleicht auch einiges zu Werner Hoffmanns Kartonbahn aus der SbZ zur etwa gleichen Fertigungszeit -Hoffmann war wohl einer der Ersten nach 1945 neu am Markt.
Dazu habe ich noch einiges im Archiv, die fertigen Wagen allerdings habe ich auch schon in andere Hände gegeben -man kann nicht alles horten.
Schöne Grüße aus Hessen
Botho


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#21 von Dieter Weißbach , 14.10.2011 16:55

Hallo Botho,

ich möchte gerne nochmal auf die Kernfrage zurückkommen, an Dich als Zeitzeuge gerichtet:

- Welche Modellbahnfirmen boten denn nach Deiner Beobachtung zum Weihnachtsgeschäft 1947 ihre Produkte in den Läden an ?

- Bzw. wann genau tauchten die großen alten Firmen Märklin, TRIX und Kibri wieder mit ihren Produkten in den Läden auf ?

Vielleicht auch mit der Ergänzung, in welchen Städten bzw. in welchen Läden.

Danke und Gruß, Dieter


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#22 von Blech , 14.10.2011 17:22

Dieter,
ich weiß, dass wir in Offenbach bei Papier-Wenz (Bieberer Straße) 1947 Mignon bekommen haben.
Ich hatte die Bahn dort gesehen, wusste aber nicht, dass sie meine Eltern für mich zu Weihnachten 1947 gekauft hatten.
Ich war damals der Meinung, meine Eltern (wir hatten aufgezogene Fallschirm/Reifen-Seide (Strickgarn) und Gummiabsätze/Sohlen zu bieten) mir auch was "Richtiges" hätten "besorgen" können. Das war so üblich -eine Zigarette kostete 5.- RM auf dem Schwarzmarkt. Mit "was Richtiges" ist natürlich Märklin gemeint.
In Offenbach verkaufte Elektro-Hilser (Kaiserstraße, am Bahnhof) traditionell Märklin -und da gab es nix über den Ladentisch, das weiß ich noch genau. Aber 1948 -ab Sommer- gab es da wieder Märklin. Auch Vorkriegsmaterial, das wohl -vorsichtig ausgedrückt- noch am Lager gefunden worden ist. Es ist mir auch bekannt, dass man damals Buntmetall zum Kaufpreis hinzu mitbringen musste. Das war wohl auch noch 1949 so.
Ich weiß von Freunden, dass 1947 in Frankfurt in einer kleinen Parallelstraße (eher Gasse) zur Zeil, beim Gericht, in einem kleinen Laden bereits Erga verkauft worden ist und auch sonstiges Material aus Kleinserienfertigung. An eigene Erga-Wagen erinnere ich mich im Frühjahr 1948.
Von Trix ist mir nichts bekannt. Trix ist mir erst gegenwärtig um 1950 bei Eisen-Schneider an der Frankfurter Straße. Aber Trix stand auch nicht bei uns so gut im Kurs -das war ja "Volksspielzeug" -aus der Werbung für den Baukasten so bekannt. Nein, wir wollten das Bessere -eben Märklin. Der (böse) Spruch "Trix ist nix", war uns schon in der Schule geläufig. Dass Trix in allen technischen Finessen damals vor Märklin rangierte, war uns ja nicht bekannt -aber die Wagen waren einfach "zu glatt", Märklin war geprägt.
Märklin gab es später -um 1950- in Offenbach bei Elektro-Wagner (Bieberer Straße), Elektro-Hilser, Eisen-Schneider, Kaufhof (Frankfurter Straße), später auch bei Ehmann an der Ecke Kaiserstraße/Frankfurter Straße.
In Frankfurt war die Hauptanlaufstelle Spielzeug-Behle, die hatten alle (großen) Marken und eine riesige Auswahl -gleich nach der Währungsreform, wie üblich. Da fuhren wir Offenbacher Buben mit der Straßenbahn hin.
Diese Erinnerung an die Läden wird sicher nicht komplett sein, aber mehr fällt mir im Moment nicht ein -das sind rund 65 Jahre zurück...
Mein Schulkamerad Günter Türschmann -ebenfalls Märklin-Spieler bis vor einer Woche -hätte mich bei diesem Bericht unterstützen können -aber heute haben wir ihn beerdigt.
Trotzdem, Euch allen ein schönes Wochenende
Botho


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#23 von Dieter Weißbach , 14.10.2011 19:24

Hallo Bodo,

ich danke Dir für Deine ausführliche Schilderung, leider mit einem traurigen Schluss.

Wenn Du sagst, dass Märklin im Frankfurter Raum erst im Sommer 1948 wieder verkauft wurde, scheint sich das mit der Währungsreform zu decken.
Erst mit der Einführung der D-Mark wurden dort Märklin-Produkte wieder angeboten.

Vielleicht können noch andere "ältere Herren" berichten, wie sich dies 1947-1949 in anderen Städten / Bundesländern entwickelt hat ?


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#24 von Blech , 15.10.2011 08:20

Dieter, ich will mal versuchen, das zeitlich genauer einzugrenzen:
Wir haben am 6.11. unseren GTM-Spielzeugmarkt in Mühlheim am Main. Das ist ja bekanntlich ein Markt speziell für historisches Material und da kommen viele Sammlerkollegen von weit her aber natürlich auch aus dem hiesigen Raum. Also werde ich sie mal befragen, nach ihren persönlichen Erlebnissen zu dieser Zeit im Raum Offenbach/Frankfurt/Hanau/Aschaffenburg/Darmstadt. Sollten sich deutliche Abweichungen ergeben oder gar ganz neue Erkenntnisse, dann werde ich hier berichten.
Schöne Grüße aus Hessen
Botho


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RE: Kein Märklin für die "Ostzone"

#25 von Dieter Weißbach , 15.10.2011 09:08

Hallo Botho,

danke, das wäre sehr interessant, wenn Du andere Sammlerkollegen befragen könntest.

Ich hatte gestern noch ein Telefonat, in dem auch über diese Frage gesprochen wurde. Danach war es so, dass vereinzelt bestimmte Märklin-Artikel bereits 1947 in Deutschland quasi unter dem Ladentisch an ladenbekannte Modellbahnfreunde verkauft wurden. Dies muss aber unter Umgehung der alliierten Vorgaben gelaufen sein, es wurde dafür NICHT geworben, schon gar nicht im Schaufenster ausgestellt. Das lief dann über besondere Kontakte. Den Händlern gelang es, kleinere Mengen von Märklin-Produkten vom Werk zu bekommen, wohl auf inoffiziellen Wege. Die Käufer waren wohl auch bereit, deutlich mehr in RM (oder in anderer Form) zu bezahlen, als der Artikel eigentlich kostete.

Noch ein Gedanke zu den Unterschieden zwischen den Firmen bzw. wie griffen die Alliierten 1947 in Produktion und Handel ein. Bei den beispielhaft genannten Alt-Firmen Märklin, TRIX und Kibri handelt es sich um Firmen, die bereits vor dem Krieg Modellbahnen und Zubehör produzierten und während des Krieges zu wesentlichen Anteilen oder vollständig für die Rüstung produzieren mussten. Dadurch standen die Firmen unter besonderer Beobachtung der Alliierten. Ein Kriegsziel der Alliierten war die Demilitarisierung Deutschlands. Deshalb sollte die deutsche Rüstungsindustrie komplett durch Demontagen und Auflösung der Firmen zerschlagen werden.

Bei den drei beispielhaft genannten Firmen gelang es dann wohl recht schnell, die Produktion auf zivile Produkte im Auftrag der Alliierten umzustellen. Es wird wohl kein Zufall sein, dass Märklin mit dem ST 800 ein Produkt nach dem Geschmack der Amerikaner schuf und dass der Stuttgarter Bahnhof plötzlich die Stars and Stripes bekam. So hat Märklin sehr geschickt Bedarf bei den damals auch noch sehr eisenbahnbegeisterten Amerikanern geweckt. Es darf nicht vergessen werden: auch 1947 wurde den Firmen vorgegeben, welches und wieviel Material, Maschinen und Personal sie bekamen und welche Produkte für wen hergestellt werden durften. So gesehen waren die Steuerungsmechanismen zwischen 1941 und 1948 recht ähnlich.

Bei den neuen Modellbahnherstellern, die erst nach dem zweiten Weltkrieg auftauchten, handelte es sich meist um Neugründungen. Diese Firmen waren deshalb auch nicht durch Rüstungsproduktionen belastet und konnten freier agieren. Gleichwohl mussten auch sie Material bekommen. Vielleicht ist das die Erklärung, warum plötzlich Kunststoffe verwendet wurden (Mignon), weil Kunststoff als neues Material nicht bewirtschaftet wurde. Außerdem fällt auf, dass in dieser Zeit oft Aluminium verwendet wurde. Es gab nach dem Krieg große Bestände an Aluminium aus eingeschmolzenen Flugzeugteilen, oft in unklarer Legierungszusammensetzung. Für die Modellbahnen hat das als günstiger Ersatzwerkstoff gereicht (siehe Schienen von Löhmann Präzix bzw. evtl. auch Fahrzeuge von Rokal ? ).


Viele Grüße aus Berlin, Dieter

Nächste Termine der TRIX EXPRESS Freunde Berlin (Infos unter www.trixstadt.de):
- Sa 12.01.2013: TRIX EXPRESS-Stammtisch in der Gustav-Heinemann-Oberschule
(diesmal mit Fahrmöglichkeit auf der Anlage der Schüler-AG: "Plandampf auf der Stadtbahn")


 
Dieter Weißbach
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zuletzt bearbeitet 15.10.2011 | Top

   

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