Bilder Upload

RE: Betriebskonzepte für Nostalgieanlagen

#51 von sumsi , 14.06.2012 15:23

Hi Gernot,
aja wußte garnicht das es in den 60er schon Digital gab,oder irre ich mich da?


Gruß Thomas


sumsi  
sumsi
Beiträge: 1.445
Registriert am: 15.04.2012


RE: Betriebskonzepte für Nostalgieanlagen

#52 von U 43 , 14.06.2012 15:45

In wie fern das was mit den aktuellen Digitalsteuerungen gemein hatte, kann ich nicht beurteilen. Es war eine Mehrfrequenz-Steuerung und wurde im Märklin-Magazin der Endsechziger mehrfach behandelt.


Gruß, Gernot.
________________________________
Märklin H0 analog, M-Gleis, Liliput H0e.
Hier geht's zu meiner Anlage


 
U 43
Beiträge: 368
Registriert am: 04.03.2010


RE: Betriebskonzepte für Nostalgieanlagen

#53 von sumsi , 14.06.2012 16:05

Hi Gernot,
ich wußte ganicht das es eine Mehrfrequenzsteuerung gab,wieder was dazugelernt

Gruß Thomas


sumsi  
sumsi
Beiträge: 1.445
Registriert am: 15.04.2012


RE: Betriebskonzepte für Nostalgieanlagen

#54 von modellbahner , 19.06.2012 15:23

Hallo Leute,

die Liste der Literaturquellen möchte ich noch etwas ergänzen.
In den 60er und 70er Jahre bildeten die Miba und das Märklin Magazin die wichtigsten Grundlagen für meine Anlagenprojekte.

Im Märklin Magazin waren es vor allem die Anlagen aus der Rubrik Märklin Freunde berichten, die ich mir stundenlang angesehen habe.

Aus diesen Quellen habe ich folgende Regeln für meinen Anagenbau abgeleitet.

1. Die Streckenführung
Ein offenes und sofort erkennbares Oval mag zwar schnell aufgebaut sein. Leider ist der Spiel und der Betriebswert nicht optimal.
Anlagen, die nach dem Hundeknochenprinzip aufgabaut sind, bieten mehr Abwechslung was den Betriebsablauf angeht.
Die Anzahl der Züge ist grösser, wobei jeder Zug jedes Gleis auf der Anlage befährt.
Das Thema ist in der Regel eine zweigleisige Hauptstrecke mir einer abzweigenden Nebenstrecke.

2. Die Landschaftsgestaltung
ist immer eine Frage des persönlichen Geschmacks und Könnens. Insofern kann man dafür keine verbindlichen Regeln aufstellen.
Einen grossen Einfluss hat Bernd Schmidt mit seinen Anlagen ausgeübt. Die Anlagen aus den 60er Katalogen fand und finde ich abgesehne vom Gleisverlauf immer noch schön.
Vor allem möchte ich die Bilder von der Wittlerschen und heutigen Frickenschmidt'schen erwähnen.


3. Detailtreue
muss nicht immer das Ziel bei der Gestaltung einer Anlage sein.
Das macht m. E. den Reiz alter Modellbahnanlagen aus.
Aufgrund dieser Freiheit kann man überdiemensionale Kräne als zusätzliche Spielmomente aufstellen.
Die Fahrzeuge einer AMS Bahn sind zwar auch nicht maßstäblich. Der Spielwert gleicht dieses Manko, sofern man es als solches empfindet, wieder aus.

Aufgrund des Hundeknochens ist eine
4. automatische Blocksteuerung
zumindest für mich, zwingend notwendig.
Während die Züge auf der Strecke fahren kann man im Bahnhof oder im BW rangieren.
Oder man schaut einfach nur zu, wie die Züge über die Anlage fahren.

Gruss
Oswin



 
modellbahner
Beiträge: 1.604
Registriert am: 04.06.2007


   

Outdooranlage oder Resteverwertung
es geht so langsam los mit Heinhausen II

Xobor Ein eigenes Forum erstellen