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Modulhäppchen in 4 Teilen

#1 von Railmops , 06.07.2012 22:12

Hallo zusammen,

Wie ich ja schon in der Vorstellung erwähnt habe, habe ich vor, alles was ich einmal in einer Anlage aufbauen wollte, auf separate Module aufzuteilen. Dass alles aus mehreren Gründen. Einmal der liebe Platz. Wie bei den meisten, reicht der Platz bei mir einfach nicht aus, um alles was ich so aufbauen möchte, auch in die Realität umzusetzen. Zum anderen, die Dauer, eine große Anlage erst einmal soweit zu haben, dass zumindest einmal Fahrbetrieb auch ohne Landschaft möglich ist, dauert ja oft Jahre. Dann ist da ja noch die Zugänglichkeit, wie komme ich da hinten jetzt wieder ran ohne ausfahrbare Arme? Daher wie schon geschrieben, meine Idee (durch eine Inspiration aus dem Forum hier), alles in kleine Teilstücke aufteilen. Hierbei habe ich dann einige Festlegungen getroffen, um alles miteinander kombinieren zu können, betrifft hauptsächlich die Verkabelung. Ansonsten habe ich eine einheitliche Länge von 1,44m pro Modul festgelegt (8 mal 5106). Bei der Länge haben dann auch mal größere Weichenstraßen ausreichend Platz. Man kann die Module dannauch Gesicht auf Gesicht wegräumen, weil keines länger ist als das andere. An die Kopfenden kommen dann einfach jeweils 2 Abstandhalter. Die Breite richtet sich nach dem Thema, z. B. Bahnhöfe breiter als Streckenmodule.

Da ich noch jede Menge M-Gleismaterial und die alte Märklin Oberleitung habe, wird dieses verwendet (wir sind ja im Forum Alte Modellbahnen ), Drehscheibe (Tellermine) und Magnetkran gibt es bei mir auch noch und wird ebenfalls verwendet. Einige fertige Gebäude gibt es auch noch. Viele andere liegen noch als Bausatz im Regal.

Begonnen habe ich nun endlich mit einem Durchgangsbahnhof. Dieser ist 70 cm breit, ausreichend für insgesamt 6 Gleise und ein Empfangsgebäude. Die gesamte Länge ist 5,76m, aufgeteilt in 4 einzelne Teilstücke. Daher kann ich dann richtig schön lange Bahnsteige unterbringen, die für 10 Blechwagen plus Lok ausreichen (freu!!) Da ich noch aus alten Zeiten das Empfangsgebäude „Rheinburg“ von Vollmer in einigermaßen brauchbaren Zustand habe, kommt dieses hier hin. Ein paar Ausbesserungen sind zwar notwendig, aber es geht. Passend dazu habe ich noch ein paar Stellwerke. Den Abstand zwischen den Bahnsteigleisen habe durch herumexperimentieren festgelegt. Die Bahnsteige sollten so nah wie möglich am Gleis stehen. Dabei ist dann herausgekommen, das der Gleismittenabstand 85mm betragen muss. Auf Grund der Höhe der M-Gleise werden die Bahnsteige mit 3 mm Abstand zur Grundplatte montiert, damits dann auch noch so einigemaßen vernünftig aussieht. Mehr geht nicht, weil die sonst der Abstand zum Gleis wieder erhöht werden muss.

Und noch ein paar Bilder.


Gesamtansicht, Gleise 1 und 2 sind fertig verlegt, Gleise 3 bis 6 angefangen


Blick auf die Weichen, ein- und ausfahrende können von jedem und in jedes Gleis ein- und ausfahren.


… und das ganze noch mal von oben


.. mal sehen, wie das ganze mit Lok aussieht


Testen, ob der Blechwagen nicht am Bahnsteig hängen bleibt (auch wenn's auf dem Bild nicht so aussieht, überall noch Platz)


und von der anderen Seite auch


Aussparung in der Grundplatte für die Signale


Von unten die herausnehmbaren Teile, falls mal das Signal kaputt geht


Der gute alte Bahnhof Rheinburg (an dem hab ich einen Narren gefressen!)


Nochmal von fast vorne


Gruß
Railmops


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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#2 von toy-doc , 06.07.2012 22:21

Nochmal Moin!
So meinte ich das, danke!
Wofür sind die Vertiefungen?
Gruß
toy-doc


Gruß
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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#3 von 101 ( gelöscht ) , 06.07.2012 22:49

Zitat von toy-doc im Beitrag #2
Nochmal Moin!
So meinte ich das, danke!
Wofür sind die Vertiefungen?
Gruß
toy-doc


Steht da doch

Gruss
Jens

Zitat von Railmops im Beitrag #1

Aussparung in der Grundplatte für die Signale


Von unten die herausnehmbaren Teile, falls mal das Signal kaputt geht




Eine, wie ich finde, clevere Lösung!


101
zuletzt bearbeitet 06.07.2012 22:49 | Top

RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#4 von Railmops , 06.07.2012 22:49

Hallo toy-doc,

in die Vertiefungen kommen die Antriebe von den Märklin Formsignalen rein. Habe einmal ausprobiert, wie's aussieht, die Antriebe über der Platte zu befestigen. Sieht nicht sehr schön aus. Also habe ich nochmal die Stichsäge ausgepackt und Löcher ausgesägt. Jeweils eins rechts (In Ausfahrrichtung) fürs Ausfahrsignal, so lang das ich eventuell noch ein Gleisperrsignal direkt davor einbauen kann. Links vom Gleis für das auf der Ausfahrsignal auf der anderen Seite.


Mal auf die schnelle hingebaut, Antrieb im Untergrund.


im Gegensatz dazu, Antrieb auf der Platte


Gruß
Railmops


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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#5 von toy-doc , 07.07.2012 00:16

@ Jens!
Du hast recht, wer die Fähigkeit hat, zu lesen, ist auch hier im Forum klar im Vorteil...

@ Railmops!
Danke für's Zeigen!

Gruß
toy-doc


Gruß
toy-doc


 
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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#6 von Balthasar , 07.07.2012 16:08

Hallo Bruno (oder auch Railmops ),

"Modulhäppchen" ist leicht untertrieben finde ich...
das sind schon ganz ordentliche Happen!

Den zu Deinem Bahnhof passenden Lokschuppen -Vollmer 5760- gibt es auch noch oft in der E-Bucht.

Auch von mir auf diesem Weg herzlich willkommen im Club der Nostalgiebahner!


Viele Grüße,

Mathias


Spur 0 und Spur 5... aber immer wieder gerne zurück zum Altmetall!


 
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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#7 von Railmops , 07.07.2012 21:33

Hallo Balthasar,

trotz der Größe hält sich der Aufwand noch in Grenzen. Im großen und ganzen komme ich recht schnell voran. Die Gleise sind jetzt alle fertig verlegt.
Die letzte Anlage, die ich gebaut habe, hatte mehrere Ebenen. Für die gleiche Gleislänge habe ich da wesentlich länger gebraucht.

Für die Lokschuppen habe ich mich schon vor ein paar Jahren umgesehen. Damals wollte ich für die Schiebebühne ein paar Lokschuppen haben, die ich dann auch ersteigert habe.
Die Schuppen von Märklin haben mir nicht so richtig gefallen. Die wurden allerdings dann nie aufgebaut. Daher liegen die jetzt noch in als Bausatz bei mir. Ein Modul hierfür habe ich schon mal auf Papier verewigt. Das wird dann aber wesentlich kleiner. Da der Gleisabstand der Lokschuppen nicht ganz mit dem der Schiebebühne übereinstimmt, bin ich noch am überlegen wie ich dass ändern kann.


Gruß
Railmops


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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#8 von Railmops , 08.07.2012 21:01

Hallo zusammen,

heute ging's weiter, nachdem gestern alle Gleise fertig verlegt worden sind. Hat leider nicht alles auf Anhieb geklappt. An zwei Weichen ist mein Testwagen immer entgleist. Nachdem bei den Weichen mal genauer hingesehen habe, ist mir aufgefallen, dass die nicht eben auf der Platte liegen. An der Seite, an der bei den M-Weichen kein Loch für eine Schraube ist, standen diese etwas hoch und genau da ist der Wagen dann auch immer entgleist. Aufgefallen ist mir, das an der betreffenden Stelle die Weichenzunge unten etwas ausgespart ist. Also kam mir die Idee hier nochmal ein Loch für eine Schraube zu bohren. Also Weiche ausbauen und die Mechanik von unten studieren. Und siehe da, es geht . Also Akkuschrauber raus, kleiner Bohrer her und los geht’s. Loch bohren, Schraube reindrehen und ausprobieren. Erst langsam, es entgleist nichts. Dann schneller, und es entgleist immer noch nichts. Bei Problemweiche 2 das selbe nochmal, und alles bleibt im Gleis.

Und so sieht dass dann aus


Heute wollte ich dann auf der linken Bahnhofsseite die Signale aufbauen. Die Aussparungen sind ja schon da. Nachdem ich die Weichenelektrik schon so umgeändert habe, das die Beleuchtung der Weichenlaterne abschaltbar ist, wurden die Signalbeleuchtungen der Formsignale ebenfalls so geändert, dass diese abschaltbar ist. Da ich beim der Abbau der letzten Anlage die Kabel zu kurz abgeschnitten habe, war also der Lötkolben heute im Dauereinsatz. Bevor ich die Signale dann einbauen wollte habe ich die nochmals getestet. Meßgerät an die Kontakte für die Zugbeeinflussung und nichts geht. Wieder mal nachgesehen was los ist. Bei den meisten waren die Kontakte verschmutzt und teilweise auch noch leicht oxidiert. Bei ein paar auch noch dazu verbogen. Die Verschmutzungen habe ich mit Kontaktspray wieder wegbekommen. Bei den verbogenen Kontakten durfte ich dann das ganze Signal auseinanderbauen und die Kontaktfedern wieder passend hingebiegen. Nach dem Zusammenbau hat dann alles wieder funktioniert.

Anliegend noch ein paar Bilder nach dem Einbau.


Das erste Ausfahrsignal


Nun alle Ausfahrsignale mit Sperrsignalen


Das Leitungsgewirr auf der Unterseite


Und der Rest wartet noch auf's umbauen


An fehlendem Kabel soll's bestimmt nicht liegen


Gruß
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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#9 von koef2 , 09.07.2012 20:35

Hallo Railmops,

das Problem mit der Verbiegung der Weiche hatte ich häufig auf der Seite der durchgehend gerade Böschung. Dies sich durch eine Schraube in der außenseitigen Böschung beheben.

Verformung kann mehre Ursachen habe: bereits längere Jahre so auf Moba eingebaut gewesen oder die anderen Scheinen bauen einen starken einseitigen Druck auf und bewirken die Verformung, währende du alles zusammenschraubst. Du hast sehr "faserige" Platten, nicht dass da etwas hochsteht vom Untegrund her.

Viele Grüße und viel Spaß beim Aufbau.

Kai
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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#10 von Railmops , 09.07.2012 22:03

Hallo koef2,

ich nehme an, es liegt am Einbau auf der vorherigen Anlage. Die Schrauben drehe ich gerade so fest, das die Gleise einigermaßen fest sind, das M-Gleis verbiegt sich ja sonst gerne mal.
Die Oberfläche von den Platten (OSB) ist relativ eben. Auf den Bildern kommt das nicht so richtig rüber, da die Holzspäne eine sehr unterschiedliche Farbe haben.


Gruß
Railmops


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RE: Modulhäppchen in 4 Teilen

#11 von Railmops , 27.07.2012 22:24

Hallo zusammen,

nach einer kurzen Pause von ein paar Tagen ist es weiter gegangen. Die Oberleitung steht nun an. Nachdem ich erst einmal überschlägig nachgezählt habe was ich an Masten und Fahrdrähten brauche, ist mir aufgefallen, das einiges an Fahrdrähten fehlt. Also bin ich zum Angeln in die Bucht gegangen. Alles war auch zu vernünftigen Preisen erhältlich. Nachdem die Päckchen eingetroffen sind, ging es dann weiter. Da die gesamte Länge mit Quertragwerken überspannt werden soll und das Überholgleis beleuchtet werden soll, habe ich erst mal alle Kabel in die Turmmasten eingefädelt. Da die Quertragwerke nicht gepasst haben, wurden diese in der Mitte auseinander geschnitten, um ein paar cm gekürzt und wieder zusammen gelötet. Meine Bedenken, dass das ganze nicht richtig hält, haben sich nicht bestätigt.

Bei einem ersten Testaufbau habe ich gesehen, das der Fahrdraht ohne die Mastsockel doch sehr niedrig ist. Daher habe ich mir im Baumarkt um die Ecke einige Holzleisten besorgt und passen zurecht geschnitten. Die wurden dann aufgeleimt und einen Tag später dann die Masten aufgestellt. Da ich die Masten nicht kleben wollte, habe ich Schrauben mit Senkkopf verwendet. Damit diese dann auch in den Mastfüßen ordentlich aussehen, habe ich die Löcher in den Füßen noch etwas angesenkt. Die Oberkante vom Schraubenkopf ist nun schön bündig mit dem Mastfuß. Als nächstes waren die Fahrdrähte an der Reihe. Diese sind jetzt zur Hälfte eingebaut. Die Anschlüsse habe ich nicht mit den Märklin-Oberleitungsanschlüssen hergestellt, sondern direkt an den Fahrdraht angelötet.

Und noch ein paar Bilderchen:


Holzleistchen für die Masten


gekürzte Quertragwerken


Fahrdraht über den Weichen


Und die Höhe passt jetzt auch


Anschlüsse für den Fahrstrom


Und noch mal etwas größer vor dem anlöten


So siehts der Lokführer. Rechts fehlen noch drei Vorsignale.

Jetzt werden die noch fehlenden Fahrdrähte fertiggestellt. Dann geht’s weiter mit den Stellpulten und den Trafos. Und dann ... Kabellverlegung.


Gruß
Railmops


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