Bilder Upload

RE: Neue Anlage (Elektronik)

#276 von Nietenschätzer , 01.03.2016 21:36

Hallo Kay,

Zitat von KGBRUS im Beitrag #275
Nein deine Messung geht so nicht

Dachte ich mir's doch. Aber die Spannung und die Stromstärke kannst Du auch nacheinander messen, bei identischen Testfahrten (gleiche Trafostellung). Fahren Deine Loks einigermaßen gleich schnell?

Der automatische Zugwechsel ist klar. Man muss nur die passende Logik vorher gut überlegen, welches Gleis frei ist, wenn ein anderes besetzt wird etc. Bei meinen Signalen ist meist die Länge einer Geraden (5106) ein Isolierabschnitt. Da ist mir noch nie eine Lok drüber gerutscht. Wo man aufpassen muss, ist eher die Länge der Lok, dass sie nicht vorn übersteht auf die Ausfahrweiche, z.B. bei langen Dampfloks oder dem ICE. Insofern, nimm anderthalb oder sogar zwei Gleislängen für die Stoppstelle am Ende, dann rutscht aber auch garantiert kein Zug drüber.

Schönen Abend! Alfred


 
Nietenschätzer
Beiträge: 253
Registriert am: 05.11.2015

zuletzt bearbeitet 01.03.2016 | Top

RE: Neue Anlage (Elektronik)

#277 von KGBRUS , 02.03.2016 08:04

Hallo Alfred,

die richtige Logik habe ich mir schon überlegt.
Und leider nein meine loks fahren natürlich nicht gleich schnell, das wäre ja zu einfach. Am meisten Sorge machen mir da meine beiden V200. Die rollen auch ohne Strom noch sehr weit :-)
Dazu muss ich dann auch noch diverse Tests machen, welche die richtige Fahrspannung ist.
Das nicht gleichzeitige Messen von Spannung und Strom geht natürlich auch ist halt nur etwas aufwendiger, ich hatte nur gedacht, das jemand die Werte weiß. Natürlich hängen die auch davon ab, welcher Motor verbaut wurde.
Da werde ich dann erstmal Messungen und Tests machen.
Ich habe mir heute die Bauteile bestellt, die ich benötige. Vielleicht komme ich am WE dazu den SHB auf eine Testplatte aufzubauen und die Elektronik zusammen zu bauen.

Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#278 von SAH , 02.03.2016 16:50

Guten Tag Kay,

nachdem Du in der Artikelserie zu parallelen Trafos mich auf diese Artikelserie hinwiesest, habe ich mir die letzten Beiträge mal durchgelesen. Ganz so einfach ist Deine Aufgabenstellung nicht zu erledigen, weil da einige Fehlerquellen enthalten sind. Doch der Reihe nach:
- jede Lok hat einen Motor, der parallel zu Glühbirnen und sonstigen Verbrauchern liegt. Das verfälscht alle Messungen.
- jede Lok hat eine getriebe-, motor-, last- und spannungsabhängige Stromaufnahme. Also gleich vier Größen, die von außen nur zum Teil bestimmbar sind (U und I). Alle anderen Größen erfordern erheblichen Aufwand.
- gleichzeitige Messungen erfordern zwei Messgeräte, die entsprechende Genauigkeit haben müssen, sich während der Messung jedoch beeinflussen: entweder Du hast einen Spannungsfehler oder einen Stromfehler drin. Da die Spannungen um ca. 1% und Ströme um ca. 3% schwanken (siehe auch Toleranzen), liegt es nach eine sog. Stromfehlerschaltung zu benutzen, wie sie in meinen Testbedingungen dokumentiert ist (erste Abbildung: ).

Aufgrund der Diversität der verschiedenen Modelle ist eine Durchschnittsmessung (sofern überhaupt notwendig) am sinnvollsten, so wie ich es in meinen modellspezifischen Erfahrungsberichten zusammengetragen habe (die Übersichtstabelle reicht aus). Um die Modelle gleich schnell fahren zu lassen, sollten am ehesten Modelle mit gleich schnellem Vorbild benutzt werden oder via Erfahrung Modelle, die gleich schnell sind. Dafür kann meine Übersichtstabelle allerdings nicht da sein, denn dies sind meine getesteten Modelle; Schwankungen von 10% sind normal. Dazu musst Du mit Deinen Modelle die Werte messen und dokumentieren. Hinweis: bei Trafomittelstellung (=12) fahren die Modelle i.d.R. vorbildgetreu (0380).
Um festzustellen, wie gut die Modelle in ihrer Geschwindigkeit auch unter Last zusammenpassen, können Dir die Auswahltabellen relative Drehzahlen vs. Belastung (wie stark knickt das Tempo ein?; die Graphen sollten ähnlich sein!) und Drehzahlvergleich absolut vs. Belastung (absolute Drehzahlen, die Graphen solltten zu einander in der Nähe sein) evtl. helfen.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php


SAH  
SAH
Beiträge: 2.590
Registriert am: 19.06.2007


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#279 von KGBRUS , 02.03.2016 17:28

Hallo Stephan Alexander,

exakt die Messchaltung hatte ich im Kopf um dann einen mittelwert zu Bestimmen, der für mein Vorhaben ausreichend sein sollte.
Mir geht es ja auch hauptsächlich darum, das im SBH, den ich ja nicht einfach einsehen kann, keine Lok über den Stromlosen Abschnitt "rüberrutscht" aber so weit durchfährt, das der letzte Wagong auch noch im richtigem Gleis steht. da ist sowieso noch viel probieren und Testen angesagt. Die Loks sollen gar nicht schnell sein. Es muß halt nur zuverlässig laufen.
Beispiel bei 8V konstant fährt die langsamste Lok so weit in das Gleis, das der hinterste wagen nicht mehr in oder vor der Weiche steht. Das können 8V sein ev aber auch 5 oder 10. Da ich das ganze aus einer Festspannung speisen will (damit mir keiner den Regler vom Trafo hochdreht) muss ich einen Spannugsteiler einbauen. ggf einen kleinen Trafo zum runtertransformieren. Um das ganze einfach über den Spannungsteiler zu lösen, brauche ich die Stromaufnahme unter Last meiner Loks.
Ich hatte gehofft, das die Unterschiede nicht so groß sind, dem scheint aber nicht so zu sein...... Zumindest das habe ich anhand deiner Tabellen schon mal raus gefunden.


Und einfache Aufgabenstellungen kann jeder ;-)

Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#280 von SAH , 02.03.2016 18:54

Guten Abend Kay,

für diesen Zweck wäre evtl. der analoge Rangiergang eine Option, die Züge bzw. Loks fahren damit i.d.R. langsam (Trommelkollektor) über sehr langsam (großer Scheibenkollektor) bis extrem langsam (kleiner Scheibenkollektor). Mit dieser Rot-Gelb Schaltung kommst Du je nach Trafo nicht über 12V bis 10V hinaus.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php


SAH  
SAH
Beiträge: 2.590
Registriert am: 19.06.2007


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#281 von Nietenschätzer , 02.03.2016 18:55

Hallo Kay,

Zitat von KGBRUS im Beitrag #279
Die Loks sollen gar nicht schnell sein. Es muß halt nur zuverlässig laufen.

Eben das ist die Crux an der Sache. Die schnellste Langsam-Geschwindigkeit, wäre optimal, denn im SBH kann ja auch Schmutz auf die Gleise geraten, oder auf einen einzelnen Punktkontakt, was nicht so schnell gesehen wird. Da ist es praktisch, wenn die Loks nicht gar so langsam hineinschleichen, denn da sind Aussetzer wahrscheinlich. Ich würde sagen, zügig, aber nicht schnell, einfahren.
Die Trennstellen so, dass bei sofortigem Stopp der Zug schon komplett im Gleis steht, aber zum rüber rutschen, immer noch genug Platz ist nach vorn.

Ich bin schon gespannt auf Deinen Probeaufbau.

Schönen Abend! Alfred


 
Nietenschätzer
Beiträge: 253
Registriert am: 05.11.2015


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#282 von KGBRUS , 03.03.2016 09:11

Hallo Alfred,

genau so soll es werden. mal sehen ob es klappt.

Hallo Stephan Alexander,

Rangiergang kannte ich gar nicht. Hab aber bei Wiki eine Erklärung dessen gefunden. Ich denke aber, das ist zu viel Aufwand, da ich prinzipiell gar nicht regeln brauche. Da ich den SBH nicht einsehen kann ist es auch schwierig einzustellen.

http://www.der-moba.de/index.php/Modellb...e_Analogbetrieb

Ich bin beim Lesen des Artikels auch auf einen weiteren gestoßen, der genau mein vorhaben beschreibt:
http://www.der-moba.de/index.php/Geschwindigkeitsreduzierung ggf werde ich die Diodenschaltung realisieren.


So Folgendes steht also als nächstes an:

A) optimale Fahrspannung ermitteln
1. Bremstest der Loks. Ausmessen bei welcher Fahrspannung keine Lok mehr über ein halbes Standartgleis (9cm) hinausrutscht.
2. Anhand der Lok mit dem kürzestem Bremsweg testen, wen der Unterschied zwischen längstem und kürzetem Bremsweg kleiner 8cm ist. Dann ist der letzte Wagon durch die Weiche durch.
3 Test mit ermittelter Fahrspannung mit maximaler Zuglänge für den SBH mit der Lok mit dem kürzestem Bremsweg testen. Um den Kürzesten Bremsweg zu ermitteln.
4. Falls sich aus Test 3 eine höhere Fahrspannung ergibt. Den Test mit diese Fahrspannung und der Lok (ohne Wagons) mit dem längsten Bremsweg wiederholen, ob die Spannungslose Strecke noch ausreicht. ggf Strecke anpassen.

B) Spannungsteiler errechnen
1. oben ermittelte Fahrspannung einstellen
2. Stromaufnahme bei allen Loks während der Fahrt mit längstem möglichem Zug ermitteln.
3. Scheinwiderstände errechen. Wert des Vorwiederstandes berechenen.
4. Da wir eine Durchschnittlichen Wert für den Widerstand angenommen haben Test A3 und A4 wiederholen. dann ggf widerstand anpassen.

Mal sehen ob das funktioniert.

Ich werde dann wieder berichten

Danach kann ich dann anfangen die Elektronik für den automatischen Betrieb zu bauen.

Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014

zuletzt bearbeitet 03.03.2016 | Top

RE: Neue Anlage (Elektronik)

#283 von SAH , 03.03.2016 22:32

Guten Abend Kay,

die www.der-moba.de-Artikel basieren zum großen Teil auf meiner FAQ. Letztere ist halt noch nicht farblich optimiert.

Zitat von KGBRUS im Beitrag #282
Geschwindigkeitsreduzierung ggf werde ich die Diodenschaltung realisieren.


So Folgendes steht also als nächstes an:
A) optimale Fahrspannung ermitteln
1. Bremstest der Loks. Ausmessen bei welcher Fahrspannung keine Lok mehr über ein halbes Standartgleis (9cm) hinausrutscht.
2. Anhand der Lok mit dem kürzestem Bremsweg testen, wen der Unterschied zwischen längstem und kürzetem Bremsweg kleiner 8cm ist. Dann ist der letzte Wagon durch die Weiche durch.
3 Test mit ermittelter Fahrspannung mit maximaler Zuglänge für den SBH mit der Lok mit dem kürzestem Bremsweg testen. Um den Kürzesten Bremsweg zu ermitteln.
4. Falls sich aus Test 3 eine höhere Fahrspannung ergibt. Den Test mit diese Fahrspannung und der Lok (ohne Wagons) mit dem längsten Bremsweg wiederholen, ob die Spannungslose Strecke noch ausreicht. ggf Strecke anpassen.

B) Spannungsteiler errechnen
1. oben ermittelte Fahrspannung einstellen
2. Stromaufnahme bei allen Loks während der Fahrt mit längstem möglichem Zug ermitteln.
3. Scheinwiderstände errechen. Wert des Vorwiederstandes berechenen.
4. Da wir eine Durchschnittlichen Wert für den Widerstand angenommen haben Test A3 und A4 wiederholen. dann ggf widerstand anpassen.

Mal sehen ob das funktioniert.
Ich werde dann wieder berichten
Danach kann ich dann anfangen die Elektronik für den automatischen Betrieb zu bauen.



Sofern Du einen Widerstand (bitte nicht mit "ie") nutzen willst: wie wäre es mit einem Hochleistungsdrehpoti? Da Du nur "normales" AC (d.h. bei 50Hz) benutzt, kannst Du damit den Spannungsteiler individuell nach Bedarf einstellen. Doch Vorsicht: der kann richtig warm werden! Also mindestens 20W.

Da ich das nicht ausprobiert habe, bin ich sehr gespannt auf Deine Ergebnisse!

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php


SAH  
SAH
Beiträge: 2.590
Registriert am: 19.06.2007

zuletzt bearbeitet 03.03.2016 | Top

RE: Neue Anlage (Elektronik)

#284 von KGBRUS , 03.03.2016 22:54

Hallo Stephan Alexander,

Sorry für ie....
Ich hab noch ein paar alte Zementwiderstände. Die wollte ich nutzen.
Hochleistungspoti hab ich nicht. Ich muss die Wattzahl noch errechnen und hoffe, das einer von denen ich habe passt


Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#285 von KGBRUS , 29.03.2016 08:28

Hallo zusammen,

nach Wochen bin ich nun endlich dazu gekommen erste Tests zu meinem automatisiertem SBH zu machen. Und ich muß´sagen es verlief enttäuschend.
Meinen Gedanken mit der Festspannung im SBH kann ich wohl ad acta legen. Das Problem ist, das einige Loks viel langsamer bei gleicher Fahrspannung wie andere sind. Um meine beiden V200 innerhalb eines Gleises zum stehen zu bringen, darf die Fahrspannung nicht mehr als 10 Volt betragen. Bei 10 Volt hingegen fahren meine 89006 nicht mehr. Auch eine meiner Henschel´s mach dann keinen Muks mehr.
Die Henschel bzw die drei 89006 brauchen schon ca 13,5V um stabil zu fahren, bei 13,5V rutschen meine V200 aber noch weit über eine Schienen Länge hinaus. Eine sogar über zwei Schienen.
Da muß ich mir noch etwas einfallen lassen. Da das nicht hin gehauen hat, habe ich dann die Stromaufnahmen gar nicht mehr gemessen.

Dafür habe ich es dann endlich geschafft meine kaputte 23014 und eines meiner Steppenpferde zu reparieren. Beim testen ist mir dann aufgefallen, das bei beiden Henschels am FRU die Führung für den Hebel der Schaltwippen abgebrochen ist.. Sehr komisch. Da muß ich mir dann noch ein paar FRU´s in der Bucht schießen. Wat ne Kacke. Hatte ich doch gedacht endlich alles am laufen zu haben...

Alles in allem also kein gelungener Mobatag am Sonntag.... :-(


Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#286 von KGBRUS , 16.08.2016 09:01

Hallo zusammen,

nachdem Ihr von mir zu diesem Thema lange nichts mehr gehört habt, möchte ich euch nun meine Schaltung zum Automatikbetrieb vorstellen. Alles natürlich für den geneigten Anlogfahrer ;-)

Zuerst der Gleisplan:


Vor der ersten Weiche kommt ein Kontaktgleis, welches die erste weiche immer auf abbiegen stellt, damit die Züge immer aus der selben Richtung in die Gleise einfahren.


Nun die Schaltung zur Gleisabschaltung



Dieser ist für vier Gleise ausgelegt, kann aber beliebig erweitert werden.
4 Gleise automatischer Ablauf

A) Zug1 fährt auf Gleis eins ein.. Über den Schleifer (S1)der Lok wird Ufahr (16V~) an die Schaltung geleitet.
• Relais 1 (Bi stabil) schaltet Ufahr für Gleis 1 ab. Lok 1 bleibt stehen. Keine Spannung mehr an S1
• D18 Grüne LED geht aus (Anzeige Gleis1 Frei)
• D10 Rote LED geht an. (Anzeige Gleis 1 besetzt)
• Gleichzeitig wird durch Relais 2 (Gleis 2) U fahr Angeschaltet
• D 6 rote LED erlischt (Anzeige Gleis 2 besetzt)
• D 8 grüne LED leuchtet (Anzeige Gleis 2 frei)
• Zug auf Gleis 2 fährt aus

B) Zug fährt wieder ein auf Gleis 2 Über den Schleifer (S2)der Lok wird Ufahr (16V~) an die Schaltung geleitet.

• Relais 2 (Bi stabil) schaltet Ufahr für Gleis 2 ab. Lok 2 bleibt stehen. Keine Spannung mehr an S2
• D 6 Grüne LED geht aus (Anzeige Gleis1 Frei)
• D 8 Rote LED geht an. (Anzeige Gleis 1 besetzt)
• Gleichzeitig wird durch Relais 3 (Gleis 3) U fahr Angeschaltet
• D 14 rote LED erlischt (Anzeige Gleis 2 besetzt)
• D 16 grüne LED leuchtet (Anzeige Gleis 2 frei)
• Zug auf Gleis 3 fährt aus


USW.

Steuerung der Weichen kommt dann als nächstes. Entweder separat oder über die zweiten Kontakte an den Relais.

Was haltet Ihr davon?

Gruß

Kay

PS: die Schaltung ist noch nicht aufgebaut, also auch noch nicht getestet..... graue Theorie halt


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#287 von KGBRUS , 16.08.2016 09:11

Hallo zusammen,

ich habe dann mal in die Schaltung für den SBH die Weichensteuerung implementiert:



Den Teil der Gleisabschaltung habe ich ja schon im vorigen Post erklärt. Deshalb nun nur der Rest.

Erklärung der Schaltung des NE556 (Beispiel U5):
Vom Relais 5 werden 5V dauerhaft an den Trigger Eingang des ersten ne555 im ne556 geschaltet. Über das RC Glied R10 (500k poti) und C11 (150uF) ergibt sich eine Einschaltverzögerung von ca 0 bis 75 Sekunden.
Der Ausgang vom ersten 555 im 556 schaltet nach der eingestellten zeit den Trigger vom 2ten 555 auf an. Über das RC Glied R21 (470K) und C16 (47uF) wird der „dauer an“ aus dem ersten 555 in einen Impuls von knapp 2 Sekunden am Ausgang des zweiten NE555 umgewandelt, der dann die Weiche schaltet. Impuls deshalb, weil ein dauerhaftes auf N des Gleises von der Weiche, die Spule in der Weiche zerstören würde.


Ich habe in der Schaltung den NE556 verwendet. (2xNE555 in einem Gehäuse) für den Teil hab ich auch noch ein kleines Netzteil, welches aus der Fahrspannung gespeist wird eingebaut.
Zum Schutz des 7805 (der ist ja im Dauerbetrieb) habe ich einen 18 Ohm Zement Widerstand vorgeschaltet (in der Schaltung steht noch der 12 ohm 4W). Sollte ausreichen, denke ich.

Ich hab errechnet, das die Schaltung für die Gleisabschaltung ca 200mA zieht. Der Teil zur Steuerung der Weichen ca 400mA. Gesamt also 600mA. Alles absolute max Werte.

Zur Erklärung, wie ich auf die Werte komme:
Im Teil für die Gleisabschaltung leuchten 4 LED´s gleichzeitig. Macht 80mA max 1 Relais mit 40mA macht 120mA und 80mA(angenommen) für den Rest. Also 1 Gleichrichter und 1x Stabi und die beiden Elkos am Stabi.
Im Teil Weichensteuerung sind die NE556 immer unter Strom, (8x25mA) also 200mA (ich weiß da nicht alle gleichzeitig aktiv sind, also einen Schaltvorgang ausführen ist das weniger) hinzu kommt ein Relais (mehrere können (dürfen) nicht gleichzeitig anziehen) mit 50mA also gesamt 250mA plus die restliche Schaltung (angenommen 150mA).
Da dürfte ich mit einem max Strom für alles mit 600mA für alles nicht zu klein berechnet sein, oder?

Mir geht es darum, das ich das alles aus dem Fahrstrom speisen will, ohne zusätzliches Netzteil. Der Trafo kann entweder 16VA oder 32 VA.
Die Loks ziehen so max 450mA die Schaltung max 600mA macht 1050mA. Der 32 VA hat bei 16V 2 Ampere also genug „Fleisch“. Wenn, ja wenn meine Berechnungen stimmen.

Sobald die Elektronik nochmals von einem Bekannten von mir geprüft ist, mache ich das Layout für die Platine. Vorher ändere ich aber noch etwas ab, damit man die Steuerung erweitern kann, so kann man dann "unendlich" viele Gleise darüber steuern.
Gerne könnt Ihr eure Gedanken dazu beisteuern.

Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#288 von KGBRUS , 22.08.2016 17:10

Mhhh zu kompliziert??? Oder traut sich keiner??? oder alle noch in Urlaub???

Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#289 von M Gleis Fan , 16.11.2016 09:47

Hallo Kay
von mir mal ernsthaft keine Aussage zu der Elektronik, da ich davon aber sowas von keine Ahnung habe und mir das ehrlich zu hoch ist, aber ich wollte mal meine Meinung zu deiner Anlage kund tun. Ich habe in den letzten Tagen alle Seiten gelesen und finde das Ganze sehr gut und vor allem die Dir erteilten Anregungen und Hilfen auch für mich sehr aufschlußreich und habe mir schon einiges zu Herzen genommen. Deine Arbeit gefällt mir sehr gut und ist mehr wie nur gelungen. Die Bilder zeigen sehr gut wie es stetig vorangegangen ist. Daumen hoch :-)
Gruß Arno


Gruß Arno
Nach einigen Jahren wieder zurück in der MoBa Welt :-)
Anlage ohne Namen im Bau - Vorschläge für Namen gesucht!


 
M Gleis Fan
Beiträge: 477
Registriert am: 15.11.2016


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#290 von KGBRUS , 18.01.2017 10:45

Hallo Arno,

sorry ich habe deinen Eintrag jetzt erst gesehen.

danke für die Blumen, man gibt sich Mühe.

Gruß

kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#291 von KGBRUS , 18.01.2017 11:00

Hallo zusammen

nachdem hier das "Schweigen im Walde" war mal wieder etwas neues von mir.

Zunächst habe ich mich entschlossen, nicht die Elektronik für 4 Stränge auf eine Platine zu bringen, sondern immer nur einen Strang pro Platine. Somit ist das kaskadierbar und kann von einem bis viele Stränge schalten. Ich habe vor, wenn ich die Platte automatisiere, dieses ebenfalls mit der Schaltung (sofern diese dann auch funktioniert :-) zu realisieren.

Ich habe dann mal spaßeshalber bei mehreren Platinenherstellern gefragt, was denn 10 Platinen kosten würden, nur die Platinen und deren Herstellung ein Layout hatte ich schon selbst erstellt. Da waren die Preise zwischen 100 und 150,-€ das war mir dann doch zu viel. Per Zufall habe ich dann auf der Seite mit deren Hilfe ich die Schaltung und das Layout erstellt habe gesehen, das man die Platinen auch dort bestellen kann. Kosten: 10 Stk für 12 USD. Kleiner Knackpunkt: Der Versand lag bei 18 USD. Aber für 30 USD hab ich die dann bestellt.
Die kamen dann auch vor ein paar Tagen:

Vorderseite mit bedruckung:


Lötseite


Platinengröße 10 x 7 cm

Für 28,-€ setzte ich mich nicht stundenlang an eine Lochrasterplatine

Leider sind mir schon 3 Fehler aufgefallen:
Bei den Klemmen habe ich nicht bedacht, das das Rastermaß nicht 2,5 sondern 5mm beträgt, hier muß ich also eine kleine Adapterplatine basteln.
Eine Bohrung zur Befestigung der Platine habe ich vergessen, keine Ahnung warum mir das trotz mehrfacher Kontrolle dadurch gegangen ist.
Die beiden Potis passen nicht zu der Bauform (Größe) die ich habe. Da besorge ich mir noch andere Potis.

Ich hoffe, das ich bald dazu komme die zu bestücken und auszuprobieren. Oder ob es raucht :-)

Ich werde dann weiter berichten.


Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014

zuletzt bearbeitet 18.01.2017 | Top

RE: Neue Anlage (Elektronik)

#292 von henning , 05.01.2018 20:49

Hallo Kay
Habe mich heute an einem Stück komplett durch deinen Bericht zur Planung und Realisierung einer Modellbahn durchgelesenen. Hat mich bestens unterhalten Respekt und Bewunderung für die konsequente und zügige Umsetzung ! Hatte ich nach dem etwas holperigen Start mit dem mehrfach veränderten Plan gar nicht erwartet. Bin jetzt allerdings etwas irritiert über den plötzlichen Abbruch deiner Berichterstattung. Geht es nochmal weiter ? Ich würde es mir wünschen !
Gruß Heiner


 
henning
Beiträge: 227
Registriert am: 26.12.2009


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#293 von Blechfan , 04.02.2018 16:52

Moin,

Kay, es wurde Zeit für einen Gegenbesuch

Du fängst da an, wo ich aufhöre und bei dem ganzen elektronischen "Gedöhns" musste ich mangels ausreichender Schaltungen zwischen meinen Ohren leider aussteigen.

Aber was ich sehe, ist eine sehr schöne und toll gestaltete Anlage!


Beste Grüße, Ingo

Märklin H0 Blech+Guß der 30er-50er, etwas Spur Z "Amerika" (Casey Jones)

Im Bau: Märklin H0 Anlage, Hauptthema 30er/50er Jahre


 
Blechfan
Beiträge: 138
Registriert am: 28.12.2017


RE: Neue Anlage (Elektronik)

#294 von KGBRUS , 05.02.2018 08:58

Hallo Ingo,

Danke zu deinem "Gegenbesuch". Leider komme ich seit längerem nicht dazu wirklich weiter zu machen. Die Schaltung die ich da realisiert habe funktioniert auch nicht ganz so wie sie sollte. Ich schleppe da ein Potenzial durch die Schaltung, sodass es zu Fehlauslösungen kommt.

Also habe ich die Idee die Kreise mittels der Schleifer der Loks zu schalten, wieder verworfen habe.
Ich realisiere die ganze Geschichte jetzt mit Lichtschranken und verteile die elektronik zunächst auf drei Platinen. Auch werden diese Platinen in einem eigenen Gleichspannungskreis arbeiten und alles über Relais geschaltet Lichtschranke, Stromabschaltung und Weichensteuerung. Die Schaltungen dazu habe ich auf dem Papier auch schon realisiert, Lichtschranke und Stromabschaltung auch schon auf einer Lochrasterplatine aufgebaut und die beiden Funktionieren auch. Wenn ich alle drei aufgebaut habe und die einwandfrei funktionieren, werde ich diese ev auf einer Platine vereinigen.

Aber wie gesagt habe ich zZ wenig Zeit dafür. Ich glaube auch nicht das sich das bis Herbst ändern wird, den bald beginnt ja auch wieder die Motorrad Saison :-)


@ Heiner, ja es geht weiter, nur mangelt es im Moment an Zeit ..


Gruß

Kay


Neue Anlage (Planung) (in Arbeit)


 
KGBRUS
Beiträge: 1.022
Registriert am: 24.07.2014

zuletzt bearbeitet 05.02.2018 | Top

   

Mein ICE entgleist
Sind sie nicht schön...?

Xobor Ein eigenes Forum erstellen