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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#26 von gote , 03.05.2026 12:05

Hallo Klaus
Da fragt man sich was derjenige der der Lok dies antat sich dabei gedacht hat.
Für mich sind diese Löcher total sinnfrei.
Bei vielen Personenwagen sind die Stirnseiten wegen Beleuchtungen auch mal durchlöchert,
die einen fachmännisch gebohrt, andere wiederum mit einem rostigen Nagel eingeschlagen.
Aber wie gesagt diese Löcher dienten der Kabeldurchführung aber was die an der GR sollen ist
mir schleierhaft.
Egal, Du hast sie sauber verschlossen.
Gruß
Frank


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#27 von Goetz , 04.05.2026 19:05

Hallo, die Herren,

wir sollten nicht vergessen, dass es sich um Spielzeug handelt bzw. handelte. Vielleicht hat der eine oder andere (mehr oder minder) findige Junge seinerzeit das Bedürfnis verspürt, einfach mal zu basteln - aus heutiger Sicht zu verschlimmbessern. Da schraubt und bohrt mal so ein junger Entdecker einfach drauf los, ungeachtet der Tatsache, dass sich das gute Stück Jahrzehnte später zu einer Rarität mit Preisen in der Höhe eines (halben) Monatslohns entwickeln wird. Sinn hin oder her. Seien wir also gnädig. Und nun hat eine geschickte Hand die Spuren glücklicherweise weitestgehend getilgt.

Grüße vom Götz


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#28 von hchris , 04.05.2026 20:52

Hallo,

eine GR konnte schon in den 1930er Jahren einen halben Monatslohn kosten. Eigentlich hat sich daran nicht viel geändert.

Damals war es nicht unbedingt üblich (natürlich auch nicht ausgeschlossen), an einer elektrischen Märklin Eisenbahn herumzubasteln. Die meisten Schäden hat die Spieler- und Sammlerszene den heute am Markt sichtbaren Stücken zugefügt.

Auch diese GR müsste nicht restauriert werden, wenn sie nicht schon einmal „restauriert“ worden wäre.

Viele Grüße
Christian


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#29 von Eisenbahn-Manufaktur , 05.05.2026 08:56

Hallo!

Ich gebe Christian völlig recht. Die hochpreisigen Loks ab GR aufwärts waren schon damals eher "etwas für Erwachsene". Kinder bekamen zum Spielen eher die kleinen zweiachsigen Loks. Entsprechend wertgeschätzt wurden sie dann von ihren Besitzern.

Erst, nachdem die Spur 0-Eisenbahnen in den Augen der Modellbahner, bzw. Nietenzähler, zum "wertlosen primitiven Plunder" mutiert waren, wurden sie gnadenlos verhunzt.

Und heute? Nicht die Sammler, eher die Spieler neigen schon einmal dazu, Hand anzulegen. Wieviele E wurden schon mit vierachsigen Fahrwerken umgebaut?


Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.

Klaus


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#30 von Eisenbahn-Manufaktur , 11.05.2026 10:41

Hallo Leute,

nachdem die neuen Windleitbleche von Ritter eingetroffen und diese angelötet sind, ist die Lok fertig für die Lackierung:






Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.

Klaus


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#31 von Eisenbahn-Manufaktur , 11.05.2026 12:34

Hallo!

Das Lokgehäuse und die Fahrwerksplatinen warten auf neuen Lack, Zeit, sich um die anderen Bauteile zu kümmern.

Die völlig mit dickem Kunstharzlack zugepinselten Räder haben 48 Stunden in Nitroverdünnung gelegen, Dann war der Lack ab:




Anschließend auf der Drehbank poliert und neu lackiert (RAL 3004 Purpurot):




Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.

Klaus


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