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Vorwärts in die Vergangenheit

#1 von Sir madog , 22.04.2018 09:05

Wie bei vielen Modellbahnern, fing bei mir alles mit einer Märklin Startpackung an, die Weihnachten 1963 auf dem Gabentisch lag. Über die nächsten Jahre gab es zum Geburtstag und auch Weihnachten immer etwas dazu, sodass ein langsam ein kleines Modellbahn-Reich entstand, dass allerdings nie einen festen Platz bekommen hat. Eines Tages wurde dann alles in Kisten und Kästen gepackt und ein Weilchen später verkauft. Wasa für ein Fehler!

Über verschüttete Milch soll man nicht jammern! Der Bazillus hat mich nie richtig verlassen, obwohl es durch Studium, Beruf und Familie doch zu einer längeren Pause gekommen ist. Vor über 30 Jahren überraschte mich meine Frau mit einem Geschenk - einer E 94, die jetzt endlich Auslauf in Form einer kleinen Anlage bekommen soll!

Viel Platz ist nicht vorhanden und zu allem Überfluss ist der auch noch im Moment mit einer anderen Anlage belegt, aber das wird sich in ein paar Wochen ändern und mit dem Bau der Anlage - ganz im Stil der 1960er Jahre, kann begonnen werden.

Seit einiger Zeit habe das für den Bau der Anlage erforderliche Material angeschafft - viel fehlt nicht mehr, nur noch die Oberleitung (Masten und Fahrdrahtstücke), ein paar Signale und Leuchten, den typischen Kran nicht zu vergessen.

Die Inspiration für die Anlage habe ich über ein Youtube-Video erhalten, das eine nur etwa 1 qm große Anlage zeigt, die perfekt für mich ist.

Hier der Plan:



Der Testaufbau war schon vielversprechend!



Der Haltepunkt "Hintertupfingen" ist übrigens der letzte Überbleibsel aus meiner Kinderzeit - von mir als /-Jähriger gebaut. Allerdings wird er wieder in der Vitrine und nicht auf der Anlage seinen Platz finden!

Demnächst mehr an dieser Stelle!


Ein Gruß aus dem Norden!
Ulrich

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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#2 von Botanikus , 22.04.2018 10:19

Hallo Ulrich,
ja das Video kenne ich auch und es zeigt was man auf 1qm alles unterbringen kann.
Viel Spaß beim Bau deiner neuen Märklinanlage.
MFG
Herbert

Märklin Eine Anlage im Stil der 70er


Rechtschreibfehler sind wie Unkraut,
sie säen sich immer wieder
auf´s Neue aus.


 
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#3 von Sir madog , 22.04.2018 10:36

Danke, Herbert - den werde ich haben! Ich kann es kaum erwarten, anzufangen!

Einziger Nachteil der Anlage ist die Verwendung des Industriekreises, aber selbst die E 94 und meine AE 6/6 passieren den engen Radius mühelos! Ein Kompromiss halt - geschuldet den beengten Platzverhältnissen.


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#4 von Puko55 , 23.04.2018 12:19

Hallo Ullrich,

dieses Video kennt bestimmt jeder, der sich im Netz auf die Suche nach Vorbildern für eine Kleinanlage gemacht hat. Mir ging es auch so. Zu der Zeit sah ich nur Platz im Flur, und da hätte der langezogene Quadratmeter gut hingepasst. Inzwischen habe ich im Schlafzimmer doch etwas mehr Platz gefunden.

Als Kleinanlagen-Fan bin ich nun sehr gespannt, wie Deine Intepretation dieser 1-qm-Anlage letztlich ausfällt. Mit Oberleitung wirkt die Sache bestimmt gut. Und der Industrieradius ist, wie Du ja schon ausgetestet hast, nicht wirklich ein Hindernis.

Viele Grüße
Dieter
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#5 von Sir madog , 23.04.2018 14:21

Habe angefangen, den Bedarf an Fahrdrahtstücken zu ermitteln, komme aber nicht so richtig weiter. Ich denke dass wird besser gehen, wenn ich mit dem Bau der Anlage angefangen habe und einfach ein wenig experimentieren kann.

Im Moment ist der Platz noch durch meine zwischenzeitlich verkaufte, nach Motiven der Rhätischen Bahn und der MGB gebauten Anlage belegt.

Hier ein Eindruck der Anlage:





Mir ist der Bau solch detaillierter Anlagen einfach zu viel geworden, es macht nicht mehr den gleichen Spaß, wie noch vor wenigen Jahren. Auf meine alten Tage bricht der kindliche Spieltrieb wieder hervor - und das ist gut so!

Die "Platte" wird klappbar auf einem Rollschränkchen angebracht, was ich extra für den Zweck vor einigen Jahren gebaut habe. Das wird mir die Verkabelungsarbeiten enorm erleichtern, denn ich krieche nicht mehr gern auf dem Boden herum oder arbeite mit einem Lötkolben direkt über meiner Nase.


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#6 von Puko55 , 23.04.2018 16:20

Hallo Ullrich,

ein schönes Schaustück, Deine Engadin-Anlage! Aber für den wiederentdeckten Spieltrieb ist die 1-qm-Märklin-M-Gleis-Anlage auf jeden Fall besser geeignet. Nach meinem letzten Umzug habe ich mich von allen großen Moba-Zielen verabschiedet (die ohnehin schwer zu erreichen gewesen wären, wenn überhaupt) und wieder voll aufs Spielen auf einer einfach strukturierten Anlage gesetzt - und ich habe es noch keinen Tag bereut.

Viele Grüße
Dieter
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#7 von Sir madog , 26.05.2018 19:23

Meine alte Anlage hat ihren neuen Platz in Berlin eingenommen und damit ist der Weg frei geworden, um mit dem Bau der neuen Anlage zu beginnen. Vorige Woche habe ich die Grundplatte fertig gestellt und seit dem baue und bastle ich an meinem kleinen Nostalgie-Imperium.

Hier ein paar Bilder vom Bautenstand:

1. Klappbare Grundplatte



2. Gleisplan



3. Bahnhofsansichten









Im Moment herrscht eine kliene Baupause, da ich noch auf weiteres Material warte.

Bisheriges Fazit: Es macht mir wahninnigen Spaß!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#8 von Puko55 , 27.05.2018 14:44

Hallo Ullrich,

das mit dem Spaß kann man deinen Fotos förmlich ansehen! Spannend finde ich die OL-Konstruktion über der DKW: Das ist wohl noch nicht das letzte Wort, oder?

Viele Grüße
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#9 von Sir madog , 27.05.2018 14:49

Hallo Dieter,

bei der Fahrleitung oberhalb ist tatsächlich das letzte Wort noch nicht gesprochen - aber das DKW-Stück kommt nicht dort hin. Ich habe in der Zwischenzeit den Fahrdraht etwas besser biegen können und auch einen Draht über das abzweigende Gleis gelegt. Jetzt sieht es etwas besser aus und funktioniert auch einwandfrei!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#10 von Puko55 , 28.05.2018 10:47

Hallo Ullrich,

wegen der Optik habe ich mir weniger Sorgen gemacht als wegen der Stromabnehmer (in der DKW-Durchfahrt parallel zum Anlagenrand). Ich habe die OL-Fummelei ja noch vor mir, und ich werde vermutlich meine DKW auch nicht "märklinkonform" überspannen. Deshalb schaue ich bei Bildern mit OL hier im Forum immer genau hin. Man kann ja immer etwas lernen. (smile)

Viele Grüße
Dieter
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#11 von noppes , 28.05.2018 11:06

Hallo Ulrich,

das mit der Oberleitung ist Probieren, Probieren und nochmal Probieren. Wichtig ist das man den Kopf nicht in den Sand steckt.
Gerade bei der alten Märklinoberleitung kann man in Anlehnung an die Metallbaukastentechnik selbst die skurilsten Gleisverläufe lösen. Für die DKW gibt es eigentlich das 7277 Fahrdrahtstück. Man kann eine solche DKW Überspannung jedoch auch selbst bauen, indem man entsprechende Fahrdrähte mit den 7004 Schrauben verbindet.

Leider habe ich gerade kein passendes Bild zur Hand, aber vielleicht ja einer der Forumskollegen? Ansonsten ist vielleicht auch der Trööt hier interessant für dich: Märklin Oberleitung

Gruss Norbert..... z.Zt. im Breisgau unterwegs


Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..


Hier gehts zu meiner Anlage


 
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#12 von Sir madog , 28.05.2018 18:12

Lieben Dank für die Tipps und Hinweise auf den Trööt zur Märklin-Fahrleitung.

Mittlerweile ist fast die ganze Anlage überspannt, es fehlen nur noch die Gleise zum Lokschuppen und die beiden Abstellgleise davor und dahinter. Dafür fehlen mir noch Masten, aber die sind im Zulauf.

Nach einigen Fummel- und Justierarbeiten läuft die Anlage betriebssicher, auch die Stromzuführung über die Fahrleitung. Natürlich gab es eine Stelle, an der sich der Stromabnehmer meiner Ae 6/6 verhakt hat und sich verbogen hat, aber nach einer Stunde vorsichtigen Biegens und Formens ist er wieder wie fast neu! Trotzdem wird er bei Gelegenheit ausgetauscht werden.

P.S. Habe gerade mit der Ae 6/6 eine Testrunde gedreht und das Ding läuft wieder einwandfrei - auch dann , wenn nur der "defekte" Panto oben ist!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#13 von Sir madog , 30.05.2018 14:21

Kleiner Baufortschritt, trotz der enormen Hitze, nicht nur draußen!





So langsam entwickelt sich das "Gesicht" der Anlage, die ich thematisch in die Grenzregion zur Schweiz verlegt habe, damit ich neben meiner Ae 6/6 auch meinen "Poschti" auf der Anlage haben kann!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#14 von telefonbahner , 30.05.2018 15:37

Hallo Ulrich,
beim "Poschti" kann ich auch schlecht weitergehen wenn da so ein Sortiment auf dem Trödelmarkt liegt:



Gruß Gerd aus Dresden


 
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#15 von Sir madog , 30.05.2018 16:06

Bisher habe ich erst zwei Modelle, beide von Arwico. Einmal den hier abgebildeten Saurer 3DUK aus den späten 50er Jahren und den klassischen Saurer Alpenwagen, Von Schuco gibt es noch ein Modell, auch aus Metall, das auch noch den Weg zu mir finden muss!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#16 von telefonbahner , 30.05.2018 16:57

Hallo Ulrich,
das sind dann wohl diese hier ?







Aber da gibts ja noch mehr Metallmodelle von PTT Postbussen.

Einer davon ist der efsi Bus hier im Beitrag :

Herstellerhinweise zu meinen Flohmarkt-Autofunden gesucht

Gruß Gerd aus Dresden


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#17 von Sir madog , 30.05.2018 17:21

Das Sammeln von Poschtis kann zum Hobby im Hobby werden!

Ich bin im Moment auf der Suche nach dem FBW C40U Haifisch von Schuco!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#18 von Puko55 , 31.05.2018 15:09

Hallo Ulrich und Gerd,

schöne "Postkutschen", die Ihr da zeigt! Viel Erfolg bei der Suche nach dem Haifisch für dieses "Sammelbecken". (smile)

@Ulrich: Deine Fotos vom Bahnhof Talheim gefallen mir gut. Ich finde das Ensemble mit den Gebäuden insgesamt sehr stimmig. Aber dann lugt auf einem Foto von links der Märklin-Lokschuppen ins Bild - und der kommt mir im Vergleich zum Rest von Talheim etwas überdimensioniert vor. Aber vielleicht täusche ich mich damit ja auch. Was sagt Dein Auge, wenn Du die Gesamtanlage betrachtest?

Viele Grüße
Dieter
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#19 von Sir madog , 31.05.2018 15:20

Dieter,

natürlich wirkt das Teil überdimensioniert, was einerseits am Böschungsgleis, andererseits an der Bauhöhe der Fahrleitung liegt, andererseits aber auch an der etwas unglücklichen Fensteraufteilung. Statt der 2 horizontalen Fenster wären 4 vertikale Fenster besser gewesen,aber es ist halt ein Original Märklin-Teil aus meinem Geburtsjahr und deshalb gehört der Schuppen für mich einfach dazu - genau wie die noch fehlenden Märklin Flügelsignale.

Es ist eine Spielanlage - wie aus meiner Kinderzeit!

P.S. Ich hab mal gerade bei Faller nachgeschaut. Der moderne E-Lokschuppen hat eine Bauhöhe von 120mm - mit Flachdach. Der Märklin-Schuppen hat eine Höhe von 150 mm, wovon 40 mm auf das Satteldach entfallen. Damit sind die Dimensionen eigentlich nicht verkehrt!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#20 von Sir madog , 31.05.2018 17:15

Die berühmte Hamburger Baumschule Lorenz von Ehren, bekannt durch das Verpflanzen erwachsener Bäume, hat heute eine Miniatur-Lieferung nach Talheim vollzogen und somit ist das erste Grün auf der Anlage sichtbar, auch wenn nur provisorisch verpflanzr!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#21 von Puko55 , 31.05.2018 17:17

Hallo Ulrich,

zum Lokschuppen: keine Frage, so ein Teil Kindheitserinnerung muss mit auf eine solche Anlage!! (smile)
Meine Nachfrage hast du hoffentlich nicht als Kritik aufgefasst.

Ich selber hatte für mein KPVG-Projekt keine solchen wertvollen Stücke aus früheren Zeiten, weshalb ich ganz schön am Suchen war, um etwas Passendes zu finden. Man entwickelt ja so nach und nach eine Vorstellung, wie die kleine Welt so aussehen könnte...

Das neue Grün in Talheim macht sich sehr gut! (smile)

Viele Grüße
Dieter
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#22 von Sir madog , 31.05.2018 18:12

Zitat von Puko55 im Beitrag #21
Meine Nachfrage hast du hoffentlich nicht als Kritik aufgefasst.


Keine bange, das ist schon richtig bei mir angekommen! Habe die gleichen Gedanken auch schon gehabt. Die Abmessungen sind zwar stimmig, aber das Fehlen jeglicher filigraner Details läßt den Schuppen einfach riesig wirken. Ich habe lange suchen müssen, bis ich ein einigermaßen gut erhaltenes Exemplar gefunden hatte. Gepflegtes altes Blech ist halt selten - und teuer!


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#23 von maeflex , 31.05.2018 19:07

Zitat von Sir madog im Beitrag #15
Bisher habe ich erst zwei Modelle, beide von Arwico. Einmal den hier abgebildeten Saurer §DUK aus den späten 50er Jahren und den klassischen Saurer Alpenwagen, Von Schuco gibt es noch ein Modell, auch aus Metall, das auch noch den Weg zu mir finden muss!


Hallo Ulrich,
es gab auch noch einen Metall-Bausatz des "Alpenwagens" in den 1980ern. Leider ist mir der Hersteller nicht mehr bekannt.
Das Zusammenfieseln der total verbogenen Teile erforderte einen vollen "FUBA-Einsatz".








Der Alpenwagen im Hintergrund ist ein 1:24 Metall- Modell der Fa. Engi/ Flueck.
Der Gepaeck-Anhaenger hat ein eingebautes Soundmodul ( Starten des Motors, Motorgeraeusch, Posthorn) .

schoenes Wochenende


Gruss
Roland


Kleinanlage Maerklin 800 er


Sir madog hat sich bedankt!
 
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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#24 von Sir madog , 01.06.2018 06:53

Ich kann mich noch sehr gut an eine Fahrt in dem "Alpenwagen" erinnern. Das muss im Jahr 1963 gewesen sein, als meine Familie Urlaub im Engadin machte. Für mich ungewöhnlich war, dass der Fahrer rechts saß und links neben dem Fahrer noch zwei Plätze für Fahrgäste waren. Unvergesslich natürlich auch der spezielle Klang des Posthorns...


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RE: Vorwärts in die Vergangenheit

#25 von Puko55 , 02.06.2018 11:04

... an so etwas wie den Alpenwagen kann ich mich aus längst vergangenen Urlaubszeiten auch noch gut erinnern: Meine Eltern haben sich immer sehr "gefreut", wenn uns so ein Bus auf einer engen Passstrasse entgegen kam - am besten noch in einer verdeckten Kurve...

Zum grossen Lokschuppen auf der Talheim-Anlage: Es scheint wirklich ein wichtiger Punkt zu sein, dass die Fassade so wenig gegliedert ist. In natura ist mir so etwas schon öfters aufgefallen, u.a. bei Museumsneubauten: Riesige mehrstöckige Gebäude mit glatten, kaum unterbrochenen Fassaden, die mir dann wie Fremdkörper in einer feiner gegliederten baulichen Umgebung vorkommen. (OK, dafür hat dann das Museumsinnere mehr zu bieten, wie das beim Lokschuppen in der Regel ja auch der Fall ist...)

Viele Grüße
Dieter
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