Näheres zu Jochen Ortwein

#1 von Oldtimerfan87 , 03.02.2019 00:54

Hallo, werte Kollegen,

da ich bisher im FAM nirgends etwas über den Tod von Jochen Ortwein gefunden habe, möchte
ich diesen Beitrag einmal dem Thema J. Ortwein und seiner Firma widmen.- Durch die Diskussion im
Thread von Juli 2017 ( der kürzlich wieder hervorgeholt wurde ) zwischen Charles und Freddy /V200
180, bin ich erst richtig neugierig geworden und habe mir die ältere EM - Ausgabe 07/2017 im Verlag
bestellt, um noch näheres über Jochen Ortwein und seine Firma zu erfahren.
Neben der traurigen Tatsache, daß unser Forenmitglied Jochen Ortwein, der seit ca. Mitte der
80er Jahre in Ostfriesland lebte, bereits im Okt.2016 mit 69 J. verstorben ist, ( was ich recht
tragisch finde ), entnahm ich diesem Bericht von Manfred Scheihing etliche sehr interessante
Infos über J. Ortwein, dessen Firma, und deren Konkurs.
So war ich mir bisher gar nicht bewußt, daß das auch nach der Tesmo-Phase immer noch recht windige
Antriebskonzept von V80 + Vt11.5 gar nicht von Ortwein selbst stammte, sondern bereits von der Firma
Heinzel (!!) in dieser fragwürdigen Art überarbeitet wurde!
Desweiteren hatte ich mich ja bei der Lektüre der alten MIBA - Hefte von 1972 / 73 stets gewundert, daß
sowohl die Firma Ortwein als auch die Fa. Markscheffel (mit Heinen) quasi gleichzeitig die Modelle V80
und VT 11.5 bewarben! - Nun kenne ich also den genauen Grund: Ortwein hatte die Werkzeuge und Formen
dieser Modelle aus dem Heinzel-Fundus übernommen, die Fa. Heinen jedoch nur einen größeren Posten
fertiger Gehäuse, und wußte sie gut zu nutzen! - Nun gut. - Bei einer Sache aber muß ich dem Autor des
Artikels jedoch widersprechen: Daß das Fahren mit den V80 - Modellen, in denen die schwarzen Kunststoff-
zahnräder verbaut sind, keinen Spaß macht, kann ich so nicht bestätigen ! Wenn die Getriebe sauber einge-
stellt sind, fahren diese Modelle sehr schön und ruhig ! Man hört praktisch nur das Rauschen der Räder!
ich fahre sehr gerne damit, und das Gleiche gilt auch für die VT11.5 - Modelle. - Absolute Bedingung ist
jedoch, daß am Getriebe das Schneckenrad korrekt auf die Schnecke ausgerichtet ist, und das auf der
selben Welle sitzende Folge-Zahnrad nicht die Schnecke behindert, also bis "auf das letzte Zehntel"
nach außen geschoben ist. Dann, und nur dann,hat das Bühler- Motörchen sogar genug Kraft, um den
Intercity 601 trotz notwendiger Zusatzgewichte vorbildgerecht 8 - teilig über die Anlage zu scheuchen!
Im Vergleich zu der Tesmo - Heulboje sind die Ortwein-Triebzüge recht leise!
Bei dem restlichen Ortwein-Programm würde mich wirklich noch interessieren, ob die Roco- BR 44.5 auf der
teil-fertigen Ortwein-Lok basiert ?
Sowohl der Thread "Heinzel-Heinen-Ortwein" als auch der EM-Artikel von Manfred Scheihing ist zwar nicht
mehr so ganz aktuell, ich bin aber erst jetzt darauf richtig aufmerksam geworden, und ich möchte Freddy
/ V200 180 für seine Recherche herzlich danken !!
Schöne Grüße

Wolfgang aus dem Sauerland


Tesmo-, Ortwein-, Röwa-Sachen,
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RE: Näheres zu Jochen Ortwein

#2 von Ffm-Gleis , 03.02.2019 12:53

Guten Tag in die Runde
und
Hallo Wolfgang

Der Vt11.5 hat mich schon immer fasziniert und ich erinnere mich sehr gerne, wie
dieses Fahrzeug in den Anfangstagen des IC-Verkehres zwischen Frankfurt und
München mit 1 Minute Stop in Würzburg verkehrte und damit eine sehr attraktive
Verbindung bot.

So steht bei mir im BW auch noch ein Ortwein VT11.5

Leider ist das Fahrzeug sehr instabil und der "neue" Märklin Zug
hat mein Ortweinfahrzeug aus dem Spielbetrieb verdrängt.

Vielen Dank für den Hinweis mit den Zahnrädern. Das muss ich mir
nochmal genauer anschauen. Würde mich freuen, wenn ich meinen
Ortweinzug wieder hin bekommen würde.

Grüße aus Frankfurt
Konrad


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RE: Näheres zu Jochen Ortwein

#3 von Blech , 03.02.2019 14:45

Die Ortwein-Geschichte:
Wenn ich mich recht erinnere,
hat das Charles, als Insider, hier schon bearbeitet.
Nur wo?
Fragt
Blech


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RE: Näheres zu Jochen Ortwein

#4 von Charles , 03.02.2019 15:16

Hallo Botho,

außer dem Thread, den Wolfgang eingangs erwähnt, hatte ich noch im Behle Thread geschrieben, dass ich im Auftrag der Vedes als Beobachter dabei war als die Behle Filiale Offenbach an Herrn Ortwein und Partner übergeben wurde. In dem Zusammenhang haben wir beide einige Erinnerungen per PN ausgetauscht. Hier im Forum habe ich aber nach meiner Erinnerung sonst nichts geschrieben.

Nachtrag : Aber jetzt im nachfolgenden Beitrag


Grüße aus dem Odenwald.

Charles


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RE: Näheres zu Jochen Ortwein

#5 von Charles , 04.02.2019 15:12

Hallo,

ich habe einmal die in dem EM-Artikel in Heft 2017/07 von Manfred Scheihing genannten Daten aufgelistet und als PDF verlinkt :

https://up.picr.de/34998617jh.pdf

Ortwein Druckschriften finden sich hier im Forum : Ortwein Neuheiten 1974

Noch eine "kleine" Ergänzung von mir :

Herr Scheihing schreibt, über Jochen Ortwein : „Er schlug sich ab 1976 als Spielwarenvertreter für einen führenden deutschen Verband im Frankfurter Raum durchs Leben.“

Was soll das für ein Verband gewesen sein ? Das klingt nach VEDES aber die VEDES und auch die damaligen Konkurrenten wie „Idee + Spiel“ (noch aktiv) oder die Richter-Gruppe beschäftigen keine Spielzeugvertreter. Wozu auch ?

Weiter schreibt er : „Von Zeit zu Zeit arbeitete er (bis 1986) für das Frankfurter Spielwarengeschäft Behle.“

Das tat er mit Sicherheit nicht. Er übernahm allerdings mit einem Partner die Offenbacher Filiale von Behle. Und dazu kann ich aus meiner eigenen Vita etwas beitragen :

Behle gehörte der VEDES Tochter Spiel + Freizeit (siehe auch Behle Artikel hier im Forum) und betrieb damals mehrere Filialen im Rhein-Main-Gebiet. Die Frankfurter Behle Läden schrieben schwarze Zahlen, Verlustbringer war aber das Zentrallager in Frankfurt-Fechenheim (hinter Neckermann). Dort liefen jährliche Kosten von 2 Millionen auf. Irgendwann, das dürfte etwa 1984 gewesen sein, wurde es der Vedes zu bunt. Wiesbaden und Offenbach sollten verkauft oder geschlossen werden, das Lager in Fechenheim sollte aufgegeben werden.

Die Filialen in Frankfurt sollten den Wareneingang nun selbstständig abwickeln, waren dafür aber logistisch denkbar schlecht geeignet. Wiesbaden wurde geschlossen aber Offenbach hatte einen Mietvertrag mit 16 Jahren Restlaufzeit. Da hat man sich bei der Vedes entschlossen den Laden für einen eher symbolischen Preis zu verkaufen um so aus dem Mietvertrag rauszukommen. Die Nachricht, dass der Offenbacher Laden von Herrn Ortwein und einem Partner übernommen wird schlug jedenfalls bei Behle ein wie eine Bombe. Wir erfuhren das am Donnerstag und am Freitag waren die neuen Herren schon vor Ort. Deshalb war ich ab Samstag im Auftrag von Behle Frankfurt in Offenbach um die Übergabe zu begleiten.

Der Partner von Herrn Ortwein, Herr B. war ein ehemaliger Behle Mitarbeiter. Mein Eindruck von den beiden Herren war, dass da zwei Leute vor einer großen Wundertüte saßen und von Tuten und Blasen wenig Ahnung hatten. Mit an Bord war auch noch eine Dame aus der Entourage von Herrn Ortwein, die durchaus Führungsqualitäten hatte. Jedenfalls war Behle den Laden quasi über Nacht los. Der VEDES war ein Ende mit Schrecken lieber gewesen als ein Schrecken ohne Ende. Für den Mietvertrag musste die VEDES aber bürgen. Da haben wir von Behle Frankfurt nur noch den Kopf geschüttelt Der Gedanke, wie die beiden Herren die Übernahme des Warenbestandes finanzieren wollten, überstieg bei Weitem unsere Vorstellungskraft.

Bei den Frankfurter Läden machte die Vedes übrigens eine Kehrtwendung. Das Aussenlager in Fechenheim wurde weiterbetrieben und erst nach der Eröffnung der Filiale in der Friedberger Landstraße geschlossen. Herr E., der Geschäftsführer der Behlegruppe wurde ihr erster Filialleiter. Das ging noch einige Jahre gut und dann kam für die Spiel + Freizeit GmbH mit Behle, Feldhaus Köln u. A. die Insolvenz.

Herr Ortwein und sein Partner trennten sich. Herr Ortwein vermietete die Hälfte des Ladens an eine Ladenkette für Babybedarf und betrieb die Ex-Behle Filiale Offenbach wohl noch etwa 2 Jahre weiter. Dann ging er an die Nordsee.

___________________

Zur Frage ob es zwischen der Ortwein E 44 und dem Roco Modell Gemeinsamkeiten gibt kann ich nichts beitragen. Ich glaube es nicht aber ich kann es auch nicht ausschließen. Roco produzierte ursprünglich Puppenmöbel, Sandkastenspielzeug und Panzerchen, dann Modellbahnen für US-Firmen.

Als man schließlich mit dem eigenen Marktauftritt in Europa begann, nahm man was zu kriegen war. Die erste Lok nach deutschem Vorbild war die Baureihe 215 und da thronte das Gehäuse auf dem bereits vorhandenem Fahrwerk einer US-Lok. Dazu kamen dann überraschend die meisten Röwa Formen aber zum Beispiel auch das Gehäuse der E 04 von M&F. Da zauberte man bei Roco quasi über Nacht ein Roco Fahrwerk drunter. M&F hatte nämlich die Lust an dem Modell verloren weil völlig überraschend ein Konkurrenzmodell von Märklin angekündigt worden war. Da kam das Gehäuse auch von woanders her aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.


Grüße aus dem Odenwald.

Charles


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RE: Näheres zu Jochen Ortwein

#6 von Blech , 04.02.2019 15:25

Danke, Charles,
ja, ich hatte mich seinerzeit auch etwas über Manfreds Darstellung gewundert.
Ganz unbekannt war mir, als Offenbacher, diese Szenerie damals ja nicht.
Zudem war Ehmann jr. einige Zeit in den frühen Sechzigern mein Teamkollege bei Rodgau Racing.
Später war er auch mal bei Behle in Frankfurt tätig.
Schöne Grüße in den Odenwald
Botho


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RE: Näheres zu Jochen Ortwein

#7 von dabbelju , 04.02.2019 16:39

Hallo,
dies ist zwar ein Ortwein- bzw. auch Behle-Thread. Charles machtt aber auch Andeutungen zu Roco.

Da erinnere ich mich an einige Histörchen. Aus den guten alten Zeiten, als Roco noch in Salzburg war. Die Rösslers waren von einem kolossalen Unternehmergeist motiviert und mischten den Modellbahn-Markt gehörig auf. Aus meinen Besuchen auf der Nürnberge Messe (Spielwarenmesse sagen Fachleute nicht) erinnere ich mich an nette, hilfsbereite Menschen auf dem Stand - weit entfernt von jeder Arroganz, die ein "U-Boot" (unberechtigten Privat-Messebesucher) andernorts treffen konnte.

Schade, alles Geschichte - leider eine traurige, die mit dem frühen Tod des Gründers Ing. Heinz Rössler ihren unglücklichen Anfang nahm.
Uli


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Roco und Rössler

#8 von Charles , 04.02.2019 17:30

Hallo Uli,

die Leistung des Unternehmer-Ehepaares Rössler dürfte in der Modellbahnbranche beispiellos sein. Frau Rössler hat bis zu ihrem Tod vor wenigen Jahren noch den unternehmerisch unabhängigen Schweizer Roco Ableger geführt und sich so über die aktuellen Salzburger Bankster geärgert, dass sie Schweizer Generalimporteurin für Piko wurde.

Erste Produktionsstätte von Herrn Dr.-Ing. Rössler war übrigens das Lager Glasenbach und das war vorher ein Internierungslager der Amerikaner für Nazi-Verdächtige im Stadtgebiet von Salzburg und ursprünglich wie so oft eine NS-Liegenschaft.

Das hier war einer der ersten Roco Artikel, man beachte den hohen Detaillierungsgrad :

http://www.toymarkt.de/RocoVerkehrsset1.jpg

Zur Roco-Peetzy Geschichte : http://www.toymarkt.de/RocoGeschichte.html


Grüße aus dem Odenwald.

Charles


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RE: Roco und Rössler

#9 von dabbelju , 04.02.2019 18:12

Ja, Charles - stimmt: mit billigstem Plastikzeugs fingen die Rösslers an! Und Lohnfertigungen. Die Marktlücke waren dann echte Modelle - Militärmodelle. Im neutralen Österreich waren das amerikanische, russische, auch deutsche Bundeswehr - als in Westdeutschland niemand (außer Rosskopf) damit zu tun haben wollte. Historische, WK II, aktuelle. - Die ersten Wehrpflichtigen der Bundeswehr waren erste Roco-Kunden, die sich ihren MAN 5 to gl oder Leopard auf den Reservisten-Strohhut klebten und damit auf die Heimreise gingen - per Bahn, stark angeheitert. Grund zur Freude war wirklich: es war kein Feind über die Elbe gekommen.

Titel nimmt man in Österreich sehr genau: mit "Ing." fängt es an, den gibt es in dieser (einfachen) Form in Deutschland gar nicht - hier beginnt es mit "Ing.grad." Und der gute Heinz Rössler war klassischer österreichischer "Ing.", nicht Dr. Ing. . Da hätte er sich mit Plastikspielzeug wohl nicht beschäftigt. Deutsche Bürger allerdings sollen mit Titeln nicht angesprochen werden - las ich in einer offiziellen Richtlinie aus dem Normen-Institut( !): zwecks Vereinfachung.

Der Banken-Krimi der Roco-Spätphase war ein Ding für sich. Mit -zig Gerichtsverfahren und Streit ohne Ende, wo auch die Banken keine gute Rolle spielten. Wenn man an Märklin denkt, an Aldo Rossi in Como... - Die Wirtschaftsgeschichte der Modellbahnwelt wäre noch ein interessantes Ding für sich.

Ein besonderes Schmankerl findet sich in meiner Sammlung: die österreichische Gewerkschaftslok, absolut nicht im Handel erhältlich. Politische Werbung darf es in Deutschland auf Bahnen nicht geben. In Österreich gab es die Gewerkschaftslok für ein paar Tage in echt 1:1. - Die Modelle wurde in Salzburg "undercover" produziert; kaum jemand wußte davon, mancher wollte nix damit zu tun haben. Obwohl sie in der klassischen blau-roten Roco-Schachtel waren. "Unsere Chefin hat's nicht so mit den Gewerkschaften" hörte ich hinter vorgehaltener Hand in Nürnebrg, als ich dem Phänomen nachgehen wollte. Mein Exemplar stammt aus einer Schreibtisch-Schublade im Wiener Gewerkschaftshaus - ein politisches Geschenk von meiner heutigen Ehefrau! Sie wußte noch nicht, dass ich als Märklinist eigentlich nicht viel damit anfangen konnte.

Sorry - wieder nicht Ortwein! Vielleicht verschieben, Was Neues aufmachen?? Offen und ehrlich off-topic? Obwohl, hat ja mit Modellbahn zu tun!
Edit: Habe erst später Charles' Link "Toymarkt" angeguckt. Ein beängstigendes Arsenal in 1:87 aus Ost und West! In der Neubaugasse in Wien hatte ich mal ein 1:87 Modell der "Stalinorgel" erstanden - quasi als Museumsstück 1:87: ein technisch primitives Kriegsgerät, das sovie Tod und Vernichtung geliefert hat. Makaber. Die habe ich auf die Schnelle nicht in Toymarkt gefunden.
Uli


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RE: Roco und Rössler

#10 von Charles , 04.02.2019 22:26

Zitat von dabbelju im Beitrag #9
Titel nimmt man in Österreich sehr genau: mit "Ing." fängt es an, den gibt es in dieser (einfachen) Form in Deutschland gar nicht - hier beginnt es mit "Ing.grad." Und der gute Heinz Rössler war klassischer österreichischer "Ing.", nicht Dr. Ing.

Hallo Uli,

dann musst Du das bei Wikipedia ändern lassen. Dort steht : "Gegründet wurde Roco im Jahre 1960 von Dr.-Ing. Karlheinz Rössler († 17. April 1977)."

Der Vorname "Karlheinz" steht bekanntlich immer für besondere Qualität.


Grüße aus dem Odenwald.

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