Hallo Leute Auf meinem Tisch stehen seit geraumer Zeit zwei wunderschöne Wagen der Fa. Ritter die auf Inneneinrichtungen warten. Gestern habe ich mit der ersten angefangen.
Es geht um diesen Speise und ...
... um diesen Schlafwagen.
Zuerst neheme ich mir die Speisewageneinrichtung vor. Die Bodenplatte habe ich schon ausgeschnitten, die Seiten werden später noch umgekantet.
Jetzt dreimal die gleichen Bleche, einmal für die Stirnseite und zweimal als Trennwände mit ihren Durchgängen.
Dann bekommen alle Teile kleine Versteifungsbleche aufgelötet und ...
... werden in das mittlerweile U-förmige und schon gebohrte Bodenblech eingearbeitet.
Es folgt das Küchenabteil, die Seitenwände sind gekantet, die Tür und die Durchreiche ausgefräst.
Auch hier und ...
hier habe ich nochmals kleine Versteifungsbleche angebracht.
Der Herd mit Kamin und den Kochstellen ist fertig, ebenso der Wasserhahn mit dem Ausguss.
Es entsteht das Regal, ein U-Blech das noch an den Anzeichnungen nachgearbeitet werden muss.
Hier fertig montiert.
Soweit bin ich am Wochenende gekommen, es fogen die Tische und die Sitze (diemal keine Stühle).
Jetzt noch eine Passprobe, also sitzt genau so wie sein Vorbild.
Hallo Zusammen Heute nur zwei Kleinigkeiten. Zuerst zu der Frage von Josef.
Das Waschbecken entsteht mittels einem kleinen Blechstreifen in diesem Fall 17 mm breit. Die Stärke beträgt 0,3 mm.
Die Kanten runde ich mit der Feile etwas an.
Jetzt mit der kleinen Spitzzange die Kante ca. 2 mm Stück Millimeter für Millimeter umbiegen. Solange bis es passt und immer zwischendurch insgesamt nachrichten.
Zum Schluß abschneiden was Du brauchst.
Sieht dann hinterher so aus. Ist nicht der reine Wahnsinn aber für eine Inneneinrichtung ist das völlig ok, es kommt ja auch noch Lack drauf. Tiegezogenes Blech wäre natürlich idealer. Ich hoffe Du kannst mir folgen und etwas erkennen, ich sehe gerade das Blech spiegelt doch arg.
Aus diesen vorgearbeiteten Winkelblechen werden die Tische gebaut.
Die Inneneirichtung für den Schlafwagen muss heute fertig werden.
Zuerst möchte ich aber noch auf die Frage von Henner eingehen.
Hier meine Schneide/Kantmaschine
Ich hatte mir dafür im Frühjahr neue Schneiden geleistet. Damit schneide ich meine Bleche bis 0,5 mm Stärke in allen Breiten.
Hier habe ich die Trennwände mit den Betten angefertigt. Einfach ein rechteckiges Blech und daran dem Muster entsprechend wiederum Winkelbleche, die stumpf aufgelötet werden.
Das wäre geschafft. Vorne aus Messibgblech liegen die Halterungen für die Gepäckablagen schon bereit. Die hatte ich noch übrig von anderen Projekten.
Dann habe ich alles zusammengesetzt und verlötet. Ansicht vom Gang ...
... und von der Fensterseite her.
Zur Reinigung der Lötstelle ist dieser Glasfaserstift sehr zu empfehlen, damit komme ich in alle Ecken.
Hallo Frank Deine Inneneinrichtungen schauen sehr schön aus. Welchen Stift verwendest zu zum linieren der Türen? Werden die Wagen auch beleuchtet? Viele Grüße Josef
Zitat von henner.h im Beitrag #13Hallo Frank, toller Apparat. Kannst Du bitte einen Hersteller angeben? Ein solches Teil könnte mir auch gefallen. Schönen ersten Advent, Henner
Hallo Klaus, hallo Frank, danke für die Information. Das ist schon eine tolle Apparatur, die leider auch einen stattlichen Preis hat. Allerbeste Grüße, Henner
Zitat von henner.h im Beitrag #18Hallo Klaus, hallo Frank, danke für die Information. Das ist schon eine tolle Apparatur, die leider auch einen stattlichen Preis hat. Allerbeste Grüße, Henner
Hallo Henner, die 320er kostet in etwa das, was eine E 18 von Hehr gekostet hat (1990,- Euronen für die Maschine zu 1960,- Euronen für die Lok). Bloß bei der Lok sitzt dann bei den meisten der Geldbeutel etwas lockerer Bei mir auch, muß ich zugeben. Aber: wenn die Entscheidung anstand, habe ich mir immer (!) lieber sehr gutes Werkzeug gekauft, als noch eine Lok...
Beides, Lok und Maschine, sind halt Anschaffungen für's Leben!
Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.
Hallo Klaus Hallo Henner Stimmt. Ich hatte Glück diese Maschine aus einem Nachlass kaufen zu können. Sonst wäre mir diese Investition sehr schwer gefallen. Gruß Frank
Hallo Leute Der Bau der Schlafwageneinrichtung geht langsam zu Ende. Ich beantworte aber zuerst einmal die Fragen von Stephan und Josef.
Die Antwort für Stephan, hier mein Dremel und die Trennscheiben die ich benutze. Wie Du auch erkennen kannst habe ich immer einige gebrauchte kleinere u. größere Scheiben auf Lager je nachdem wie lang der Schnitt werden soll. Und ja, ich fräse frei Hand. Bei längeren Schnitten benutze ich noch ein Winkel zur Führung.
Die Antwort für Josef, hier meine Utensilien für meine Linien.
Nochmal jetzt mit Geodreieck.
Und hier liefere ich gleich das Ergebnis mit.
Das ist eine Arbeit für die ich immer die gewisse Stunde abwarten muss, schnell mal ebenso geht bei mir nicht. Gestern standen die Sterne günstig dafür.
Die Sache mit den Betten habe ich mir inzwischen so überlegt. ich schnitt kleinere und größere Blechstückchen aus und lackierte diese in weis und einem dunklen rot.
Anschließend klebte ich die mit zwei Komponenten Kleber auf die zurvor grau gestrichenen Bettflächen auf.
Eine Nahaufnahme.
Ein Blick durch das Fenster,
und nochmal eingesetzt von oben.
Das war es, die Fahrgäste können zur Ruhe gehen und vorher im Speisewagen noch ein Betthupferl zu sich nehmen.