Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#1 von gn800 , 14.12.2022 11:00

Hallo Leute, ich war heute morgen recht früh zu Fuß unterwegs zum Supermarkt, um meine Vorräte aufzustocken.

Auf dem Weg dort hin wurde jemand hinter mir von eínem Radfahrer angeklingelt!

Dieses Geräusch hatte ich sicher seit 10 bis 15 Jahren nicht mehr gehört.

Gibt es irgendeine das Klingeln verbietende Verkehrsregel, die ich nicht kannte?

Es ist mir viel öfter passiert, dass ich von einem "schweigenden", daddelnden Radfahrer fast umgemäht wurde.

Und das bei meinen Herzproblemen!

Der Mensch hat doch hinten keine Augen! Wie soll man sich anschleichende Radfahrer bemerken, wenn sie nicht klingeln? -

Ähnliches glit für die Benutzung des Fernlichts beim Auto. Man kann damit im Dunkeln wirklich viel weiter sehen.

Häufig sieht man entgegenkommende Fahrzeuge erst sehr spät, weil es keine Fernlichtkegel gibt.

Die rauschen lieber ins Dunkel und lesen nebenbei noch SMS.

Grüße

Johannes


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#2 von bulli66 , 14.12.2022 13:29

Hallo Johannes,

auch für mich als Radfahrer gilt §16 der STVO in dem es heißt:

§16 (1) Schall- und Leuchtzeichen darf nur geben,

1.wer außerhalb geschlossener Ortschaften überholt (§ 5 Absatz 5) oder

2.wer sich oder Andere gefährdet sieht.

So, nun lässt sich munter darüber streiten, wo Satz 2. anfängt und wo die Grenzen sind.
Liegt erst einmal im Auge des Betrachters. Das sieht der Fußgänger evtl. anders, wie ich als Radfahrer.

Ich klingle eigentlich immer und bedanke mich nach dem Vorbeilassen.
Aber einen Zwang zum Klingeln kann ich auch nirgendswo ablesen.
Auch erlebe ich es auch oft, dass Passanten sich über mein Klingeln erschrecken.

Hier zeigt sich aber wieder, dass das Thema STVO mehr auf Autos ausgelegt, wie für Radfahrer oder gar Fußgänger.
Immerhin tut sich da ein wenig in der letzten Zeit.

Stephan


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#3 von Heinz-Dieter Papenberg , 14.12.2022 15:04

Hallo Stephan,

Zitat
Immerhin tut sich da ein wenig in der letzten Zeit.



was sich aber noch nicht bis zu allen Radlern durch gekommen ist. Nur ein Beispiel:

Wenn ich Morgens mit meinem Hund rausgehe fahre ich mit dem Auto zu einem kleinen Wäldchen das einen Parkstreifen hat. Der Bürgersteig ist auch sehr breit und da radeln, nein rasen jeden Morgen Radfahrer jeden Alters und Nationalitäten munter drauf rum und klingeln wie wild wenn ich meinen Hund aus dem Auto lasse, dazu noch in beiden Richtungen. Ich würde denen mal sehr gerne meinen Rolli ins Kreuz werfen. Wenn man diesen Raudis sagt das es ein Bürgersteig und kein Radweg ist sehe ich nur allzuoft den Stinkefinger, was meine Laune bestimmt nicht verbessert.

Es sollte wirklich einen Führerschein für die Strampler geben und auch ein Nummernschild. Erst dann würden die Bürgersteige wieder sicherer und die Polizei sieht so etwas natürlich nicht.


Gruß

Heinz-Dieter



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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#4 von bulli66 , 14.12.2022 15:20

Hallo Heinz-Dieter,

da bin ich völlig bei Dir. Schwarze Schafe gibt es überall und auch bei allen Verkehrsteilnehmern.

Aber das haben wir ja hier schon zu genüge diskutiert.

Das wird auch bei uns in den örtlichen Presse immer wieder breitgetreten.

Stephan


 
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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#5 von claus , 14.12.2022 15:20

Zitat von Heinz-Dieter Papenberg im Beitrag #3

Es sollte wirklich einen Führerschein für die Strampler geben und auch ein Nummernschild. .


Moin Heini et al,

absolut d'accord und in allererster Linie für die tgl. mehr werdenden, meist älteren gutbetuchten Herrschaften, die mit ihren E-bikes mit 20 Km/h und mehr an einem vorbeirauschen, sogar auf dem Bfürgersteig. Aber oh weh, die müssen mal abrupt abbremsen, dann sind vieler derer dermaßen völlig überfordert, die Bremsen zu betätigen und klatschen dann voll auf die Schnauze, und das nicht selten auch noch ohne Helm mit erheblichen Folgen.
Da kümmert sich Politik natürlich auch nicht drum, weil sie dann sofort die industrielle hochtrabende Fahrradlobby gegen sich wissen.... die Kosten eines Nummerschildes ( wie bei Mofas ) sind für E-Bike Fahrer natürlich nicht auch noch finanzierbar.
Oder aber, weil die DRV in nicht wenigen Fällen erhebliche Einsparungen hat...


Viele Grüsse,

Claus


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#6 von Heinz-Dieter Papenberg , 14.12.2022 16:04

Hallo Leute,

natürlich sind weiß Gott nicht alle Radler so, aber leider fallen mir immer nur die anderen auf. So wie vor 2 Wochen auch. Ich kam vom Gassi gehen und wollte nach Hause fahren aber die Ampel in Moers Ecke Bismarckstraße und Römerstraße zeigte natürlich mal wie immer rot. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich dann eine Radfahrerin die doch allen Ernstes mit einem Lastenrad fröhlich auf dem Bürgersteig fuhr und die muß wohl Farbenblind gewesen sein denn obwohl die Ampel rot zeige radelte sie einfach über die Ampel und wollte dann in die Römerstraße einbiegen.

Ich muß dazusagen das der Bürgersteig auf der Bismarckstraße ziemlich breit ist der auf der Römerstraße aber ist sehr eng und ja es kam so wie es kommen mußte eine andere Radfahrerin die auch noch auf der falschen Seite fuhr wollte in die Bismarckstraße einbiegen und dann haben sich beide über den Haufen gefahren. Natürlich waren sofort einige Fußgänger da und haben den beiden geholfen. Dann sprang die Ampel auf grün und ich bin mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach Hause gefahren.

Allerdings hat das nichts geholfen, denn die Frau mit dem Lastenrad war am nächsten Tag wieder auf dem Bürgersteig unterwegs


Gruß

Heinz-Dieter



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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#7 von claus , 14.12.2022 16:57

Zitat von Heinz-Dieter Papenberg im Beitrag #6

...dann haben sich beide über den Haufen gefahren. Natürlich waren sofort einige Fußgänger da und haben den beiden geholfen. Dann sprang die Ampel auf grün und ich bin mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach Hause gefahren.

Allerdings hat das nichts geholfen, denn die Frau mit dem Lastenrad war am nächsten Tag wieder auf dem Bürgersteig unterwegs


Hallo Heini,

schade eigentlich...!


Viele Grüsse,

Claus


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#8 von Droge Dampf , 14.12.2022 20:04

Guten Abend Heinz-Dieter, guten Abend Allerseits,

meine Frau und ich gehören zeitweise auch zu den Pedalrittern und haben schon mehrfach mit den Radwegkreuzern Bekanntschaft gemacht ( Radwegkreuzer gemeint sind damit die Lastenräder mit el. Antrieb)

Einen solchen Typen hatte ich mir im Sommer gegriffen.
In seinem Lastenrad befanden sich zwei kleine Kinder, die er vermutlich bei der Fahrt unterrichtet hat. Thema: Verkehrsregeln gelten nur für Autofahrer und uns Radfahren gehören die Straßen.
Ich habe diesen Gutmüslijungen aufgezeigt was er für Fehler gemacht hat, wie bei Rot über die Ampel zufahren und die Straße zu benutzen obwohl ein breiter Radweg mit blauem Schild, somit ein Gebotsschild vorhanden ist und kein Zusatz, das die Radfahrer auf die Straße dürfen.
Er antwortete: "Das glaube ich nicht" vermutlich hat die Platte einen Sprung, denn er wiederholte sich mehrmals und fügte dann hinzu das er der Mobilitätswende angehöre.
An liebsten hätte ich den Bubi von ca. 25Jahren .........
Da er kein Nummernschild hat, konnten wir ihn auch nicht anzeigen
Schade!

Viele Grüße und weniger Pedalritter
Horst


 
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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#9 von bulli66 , 14.12.2022 20:56

Hallo Horst,

ein paar Anmerkungen.

Da ich selber zusätzlich auch ein Lastenfahrrad fahre und in einer Stadt wie Darmstadt das Fahrrad für das ideale Verkehrsmittel halte reagiere ich auf Stereotypen wie "Gutmüsli" immer etwas allergisch.
Das ist mir zu sehr Schwarz-Weiß-Malerei.
Leider entsprechen viele Fahrradwege neben den Straßen nicht mehr den Vorgaben, so dass durch aus sein kann, dass trotz Fahrradweg man die Straße benutzen darf.

Dazu ein Auszug aus der Gesetzeslage zum baulichen Radweg:
Regelbreite 2,00 m (bei geringer Radverkehrsstärke 1,60 m)
zuzüglich Sicherheitstrennstreifen 0,75 m zu Längsparkstreifen bzw. 0,50 m zur Fahrbahn.
Es müssen ausreichende Flächen für den Fußgängerverkehr zur Verfügung stehen (VwV-StVO, zu §2 Absatz 4 Satz 2 I. Nr 2).
Sonst ist auch bei ausreichender Breite des Radweges eine Benutzungspflicht nicht zulässig.
Die Benutzungspflicht ist nur dort zulässig, wo es die Verkehrssicherheit oder der Verkehrsablauf erfordern (VwV-StVO).

Dazu noch ein Hinweis auf ein Urteil des Verwaltungsgericht in Gießen:
Viele benutzungspflichtige (= mit blauem Schild gekennzeichnete) Radwege entsprechen nicht den aktuellen Richtlinien nach ERA (Empfehlungen für Radverkehrsanlagen). Bei diesen Radwegen muss die Benutzungspflicht aufgehoben werden (=> Fußgänger, Rad frei). So hat es das Verwaltungsgericht Gießen im Juli 2013 entschieden (Aktenzeichen 6 K 268/12.GI

Hier kann man rauslesen, dass es nicht so einfach ist mit einer Beurteilung der Sachlage für Laien.

Bei uns in Darmstadt hat das zur Folge, dass der alte getrennte Fuß- und Radweg zum kombinierten Fuß-Rad-Weg umgewidmet wird und man dann zusätzlich die Straßen
benutzen darf, die dafür eigentlich viel zu schmal ist. Oder einfach man zusätzlich die Straße benutzen darf nur weil nicht mehr Geld in die Hand nehmen will, um die Sache für alle
ordentlich zu gestalten. Wem da dann geholfen ist, ist dann die Frage.

Mich hat auf dem Heimweg fast ein Fußgänger vom Rad geholt und das bei Schnee bedeckter Straße, da er meinte er könne ohne links und rechts zu schauen einfach über die Straße eilen.
Die Seite der Sache erlebt man als täglicher Radfahrer auch immer wieder. Paradebeispiel sind die Straßen auf der Westseite des Frankfurter Hauptbahnhofes. Da wird die Straße schnell zur Fußgängerzone
umfunktioniert und steil behauptet "Fußgänger haben immer Vorfahrt".

Dann noch der Hinweis zu Deinem Bericht:
Wenn das Lastenfahrrad ein Kennzeichen gehabt hätte er sogar auf der Straße fahren müssen, da sogenannte S-Pedelecs auf einem Radweg nichts zu suchen haben.
(Auch nicht in Fußgängerflächen mit dem Hinweis "Fahrrad frei")

Stephan


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#10 von Droge Dampf , 15.12.2022 10:29

Moin Stephan,

vielen Dank für deinen interessanten Bericht.

Meine Frau und ich sind, wie bereits geschrieben, zeitweise auch Radfahrer.
Wir würden nie auf die Idee kommen die Fahrbahn zu benutzen. Strecken auf den es keine Radwege gibt meiden wir, denn die Straße ist viel zu gefährlich.
Schon aus diesem Grund ist das Urteil des Verwaltungsgerichtes in Gießen vollkommen unverständlich . ( Deutsche Rechtssprechung man bekommt kein Recht sondern ein Urteil )
Grundsätzlich muß es ein Verbot für Fahrräder auf der Straße geben, das von vielen Pedalrittern dann doch nicht beachtet wird.
Die negative Krönung sind die Rennradfahrer, für diese rasenden Werbeträger scheint es keine Vorschriften zu geben, sie haben ja ein Sportgerät und meinen das sie damit auf die Straße dürfen.
Grundsätzlich gehört an jedes Fahrrad, ganz gleich welche Ausführung ein Nr.-Schild.
Stelle Dir einmal vor, das ein Kfz-Fahrer wegen solch einem Werbeträger ausweichen muß und dadurch ein Unfall entsteht. Der Verursacher ist weg, und kann nie zur Rechenschaft gezogen werden.
Nein, nein , hier ist dringend Handlungsbedarf angesagt.
Ich möchte das Thema nicht ausweiten, denn ich könnte mich auch noch über die Fahrräder mit El-Antrieb aufregen. ( Strom kommt ja zum Glück aus der Steckdose und Akkus wachsen an Bäumen )

Viele Grüße und eine angenehme Woche
Horst


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#11 von claus , 15.12.2022 11:01

Zitat von Droge Dampf im Beitrag #10

...Ich möchte das Thema nicht ausweiten, denn ich könnte mich auch noch über die Fahrräder mit El-Antrieb aufregen. ( Strom kommt ja zum Glück aus der Steckdose und Akkus wachsen an Bäumen )




Moin Horst,

DER war gut, das sollten sich vor allem mal die angeklebten Müslijünger:innen:divs zu Gemüte führen...


Viele Grüsse,

Claus


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#12 von bulli66 , 15.12.2022 11:42

Zitat von Droge Dampf im Beitrag #10
Moin Stephan,

vielen Dank für deinen interessanten Bericht.

Meine Frau und ich sind, wie bereits geschrieben, zeitweise auch Radfahrer.
Wir würden nie auf die Idee kommen die Fahrbahn zu benutzen. Strecken auf den es keine Radwege gibt meiden wir, denn die Straße ist viel zu gefährlich.
Schon aus diesem Grund ist das Urteil des Verwaltungsgerichtes in Gießen vollkommen unverständlich . ( Deutsche Rechtssprechung man bekommt kein Recht sondern ein Urteil )
Grundsätzlich muß es ein Verbot für Fahrräder auf der Straße geben, das von vielen Pedalrittern dann doch nicht beachtet wird.
Die negative Krönung sind die Rennradfahrer, für diese rasenden Werbeträger scheint es keine Vorschriften zu geben, sie haben ja ein Sportgerät und meinen das sie damit auf die Straße dürfen.
Grundsätzlich gehört an jedes Fahrrad, ganz gleich welche Ausführung ein Nr.-Schild.
Stelle Dir einmal vor, das ein Kfz-Fahrer wegen solch einem Werbeträger ausweichen muß und dadurch ein Unfall entsteht. Der Verursacher ist weg, und kann nie zur Rechenschaft gezogen werden.
Nein, nein , hier ist dringend Handlungsbedarf angesagt.
Ich möchte das Thema nicht ausweiten, denn ich könnte mich auch noch über die Fahrräder mit El-Antrieb aufregen. ( Strom kommt ja zum Glück aus der Steckdose und Akkus wachsen an Bäumen )

Viele Grüße und eine angenehme Woche
Horst


Hallo Horst,

da hast Du völlig Recht. Nicht alles Recht ist auch sinnvoll. Und leider gehen die Ideen eines ADFC oft an dem normalen Radfahrer auch vorbei.
Wir haben hier z.B. einen tollen breiten Radweg (gut 3 m) zur Technischen Universität auf der Lichtwiese. Das liegt etwas außerhalb und großflächig auf Gelände des Landes Hessen.
Auf städtischem Grundstück ist dieser Radweg klar gekennzeichnet.
Auf dem großen Gelände der Uni ist dies nicht mehr der Fall, da der ADFC dagegen geklagt hatte, da auf einem öffentlich zugänglichem Privatgelände eine solche Zwangssortierung nicht sein darf.
Schon montierte Schilder wurden abgebaut und Markierungen wurden entfernt. Jetzt verirren sich so manche Fußgänger auf diesen Weg.
Solche Ansinnen kann ich nicht nachvollziehen.

Stephan


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#13 von bulli66 , 15.12.2022 11:43

Zitat von claus im Beitrag #11


Moin Horst,

DER war gut, das sollten sich vor allem mal die angeklebten Müslijünger:innen:divs zu Gemüte führen...





Und da sind Sie wieder die so schönen Stereotypen, die leider bestimmte Leute oder ein Thema in eine Ecke schieben. Dass macht eine Diskussion immer so fruchtbar und differenziert.

Stephan


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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#14 von claus , 15.12.2022 11:51

Zitat von bulli66 im Beitrag #13
Zitat von claus im Beitrag #11


Moin Horst,

DER war gut, das sollten sich vor allem mal die angeklebten Müslijünger:innen:divs zu Gemüte führen...





Und da sind Sie wieder die so schönen Stereotypen, die leider bestimmte Leute oder ein Thema in eine Ecke schieben. Dass macht eine Diskussion immer so fruchtbar und differenziert.



wohl noch nicht im Stau wegen dieser Megadeppen gestanden und wichtigen Termin im Krankenhaus verpasst?
Und die Kasperlefiguren schauen zu... sind ja nicht betroffen. A.D.


Viele Grüsse,

Claus


 
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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#15 von Eisenbahn-Manufaktur , 15.12.2022 11:52

Leute, meine Holde und ich fahren jedes Jahr eine gute 4-stellige Kilometer-Leistung mit dem Fahrrad zusammen, aber wenn ich das Wort "ADFC" höre, könnte ich kotzen!

Wenn die alle Autos abgeschafft haben, was machen die dann? Schaffen die dann die Fußgänger ab?

Das Leben besteht u.a. aus Gemeinsamkeiten und Rücksichtsnahme, sonst funktioniert das nicht.

Dazu gehört auch, daß ich mal auf mein "Recht" verzichte, wenn es mich oder andere gefährdet. Ist übrigens auch so in der StVO festgelegt.

Egoismus ist fehl am Platz!


Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht!

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RE: Ungewohntes Erlebnis beim "Morgenspaziergang"

#16 von bulli66 , 15.12.2022 12:25

Zitat von claus im Beitrag #14
Zitat von bulli66 im Beitrag #13
Zitat von claus im Beitrag #11


Moin Horst,

DER war gut, das sollten sich vor allem mal die angeklebten Müslijünger:innen:divs zu Gemüte führen...





Und da sind Sie wieder die so schönen Stereotypen, die leider bestimmte Leute oder ein Thema in eine Ecke schieben. Dass macht eine Diskussion immer so fruchtbar und differenziert.



wohl noch nicht im Stau wegen dieser Megadeppen gestanden und wichtigen Termin im Krankenhaus verpasst?
Und die Kasperlefiguren schauen zu... sind ja nicht betroffen. A.D.



Ja Claus, ich habe wegen solcher Aktionen noch nicht im Stau gestanden, da ich mit der Bahn zur Arbeit fahre. Meine Kollegen hat es aber schon getroffen, die haben es mit Fassung getragen.
Und bei jeder Demo gibt es Verkehrsbehinderungen und da kann man vortrefflich streiten, ob das sinnvoll ist oder nicht.
Auch Blockaden durch Fußballfans einer siegreichen Mannschaft haben hier schon die Stadt lahmgelegt. Muss man mit umgehen lernen.
Man könnte die Reihe noch lange fortsetzen.

Ich habe noch nicht verstanden, wo die Verbindung zwischen E-Bike und den von Dir sogenannten "angeklebten Müslijünger:innen:divs" herkommt.

Das eine hat mit dem anderen erst einmal nichts zu tun, Vermutlich ist die Zahl der E-Bike-Fahrer unter den Aktivisten auch ehr klein. Die fahren noch mit eigener Kraft.

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