gerade bei Andreas Heckt auf der Seite gefunden: Gerard Etappenbausatz Köf II - Bauanleitung.. Herr Heckt betreibt einen Modellbahn-Blog. Was ein Blog genau ist musste ich auch ersteinmal nachsehen.
Lieben Gruß Martin
Nachtrag: von der Firma Gerard - Ledergasse 4 - 1080 Wien findet sich im Netz wenig. Kann jemand von Euch dazu mehr sagen und welche Bausätze wurden angeboten? Besten Dank Martin
Das Modellbahnhobby ist einfach schön, es ist für jeden etwas dabei und jeder soll für sich entscheiden was er sammelt, baut usw., deswegen kann ich auch einiges nicht nachvollziehen, wenn es um einzelne Hersteller geht. Toleranz ist das Gebot! Manches Gezetere, Nörgeleien und Reagieren versteh' ich nicht und ich vermute, dass das Menschen sind, die einfach nur Aufmerksamkeit wollen....., klappt nicht immer.
soviel weiß ich auch nicht, aber ich kann einmal zusammentragen:
Gerard war für seine Etappenbausätze - also Bausätze, bei denen immer wieder eine kleine Menge Teile für einen weiteren Baufortschritt geliefert wurden - in Messingbauweise bekannt, anscheinend die Köf II, auch die KKStB 629. Das Spitzenprodukt dieser Etappenbausätze dürfte die 310 gewesen sein. Es wurden aber auch Gesamtbausätze, also vollständige Loks in einem, verkauft, bekannt ist mir die 2070 aus Messing oder die Schafbergbahn aus Kunststoff, die später von Ferro Train vertrieben wurde. Bauteile wurden meines Wissens auch gefertigt.
So viel kann ich also leider auch nicht dazu beitragen.
Liebe Grüße
Ein herzliches Vergelt's Gott an alle für die Mitarbeit an diesem schönen Forum
schwierig ;-)... - ab und an taucht was im Aukionshaus auf, es waren halt "vor-Internet-Zeiten", der Schwerpunkt lag zumindest auf österreichischen Modellen und die Firma Gerard hat nie großartig "die Werbetrommel gerührt". Die Podukte sprachen eher für sich, waren aber auch schon fast in "Kleinst-" anstatt Kleinserie einzuordnen und preislich spielten sie zudem in einer Liga, die sich noch mal deutlich von vergleichbaren Angeboten abhob.
Auf der "Haben"-Seite standen dafür (nach Aussage von Bausatzkäufern...) der hervorragende Support; so lange es die Firma gab, wurde wohl keiner "im Regen stehen gelassen". Und eben die Möglichkeit, durch die Etappenbausätze der heimischen Finanzwache ein Schnippchen zu schlagen. 3000 Mark tun halt nicht ganz so weh, wenn sie auf 20 Etappen verteilt werden ;-). Und fallen auch nicht ganz so auf...
Es gab beispielsweise die P8 in diversen Ausführungen, nicht nur als "638" und in bis heute eigentlich wegweisender Ausführung! Aber ich möchte auch nicht wissen, wie viele der Bausätze noch heute irgendwo mehr oder weniger angefangen, in Hobbkeller schlummern. Denn auch der Zusammenbau war zwar technisch top und absolut passgenau, aber trotz allem "nicht ohne". Es gab auch den vierachsigen ÖBB-Nebenbahntriebwagen, Baureihen-Bezeichnung mag mir jetzt nicht einfallen. Aber da war erst jüngst einer im Auktionshaus (angefangener Bausatz ohne Gewähr auf Vollständigkeit, leider...). Ich meine, mich zu erinnern, daß es auch die BR 70 vor allem als Ausführung der ÖBB 770 mal als Bausatz dort gab. Da kann mich meine Erinnerung aber auch trügen. Und etliche ÖBB-Dampfer...