Hallo zusammen und herzlich Grüße an alle Fleischmann-H0-Fans!
Vor einigen Jahren habe ich angefangen, Fleischmann H0 zu sammeln – obwohl ich bereits eine umfangreiche N-Spur-Anlage besitze, die ebenfalls überwiegend mit Fahrzeugen und Gleisen von Fleischmann beziehungsweise Roco ausgestattet ist.
Leider war der einzige freie Platz in meinem Zimmer für eine 250 × 30 × 1,9 cm große Leimholzplatte aus Fichtenholz ausreichend. Die Platte lässt sich bei Bedarf problemlos an einen anderen Ort stellen. Da mein Hauptinteresse ohnehin dem Rangieren von Güterwagen gilt, war die geringe Tiefe zunächst kein großes Problem.
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Im Nachhinein hätte ich allerdings lieber die 40 cm breite Platte aus dem OBI genommen. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer!
Meine H0-Sammlung begann, als ich eigentlich im Internet nach N-Spur-Material suchte und dabei auf ein Angebot mit zwei älteren Fleischmann-H0-Lokomotiven stieß. Sie stammten aus dem Nachlass eines verstorbenen Modellbahners – möge er in Frieden ruhen. Beide Loks waren nicht mehr betriebsfähig und benötigten eine gründliche Überholung; bei einer musste sogar der Motor ersetzt werden.
Ungefähr zur gleichen Zeit kam meine liebe Frau eines Tages mit einem Karton voller staubiger, alter Messinggleise von Fleischmann (2.7 mm Profil) „Modelgleise“ nach Hause. Darin befand sich außerdem eine erfreulich große Auswahl an Weichen.
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Es vergingen wohl fast zwei Jahre, bevor ich mich schließlich ernsthaft mit dem Ganzen beschäftigte.
Nachdem die beiden Lokomotiven wieder so gut wie neu liefen, beschloss ich, eine kleine Punkt-zu-Punkt-Rangieranlage zu bauen – gewissermaßen ein Rangierpuzzle, um den Loks von Zeit zu Zeit etwas Bewegung und Beschäftigung zu gönnen.
Im November 2024 war die Anlage schließlich fertig. Zum Abschluss gab es natürlich eine kleine „Letzte-Schraube-Zeremonie“, ganz in der Tradition des berühmten „Golden Spike“ am Promontory Point in Utah. Dort war ich übrigens mit 16 Jahren einmal gewesen.
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Ein kleiner Ausflug vom eigentlichen Thema:
Im Dezember 2024 musste ich leider feststellen, dass man im Alter leichter stürzt. Bei einem solchen Sturz riss ich mir die Bizepssehnen an beiden Schultern. Da ich die Arme kaum noch heben konnte, war an weitere Modellbahnarbeiten zunächst nicht zu denken.
Mittlerweile bin ich 67 Jahre alt, habe gerade die Renovierung meiner Küche abgeschlossen und nun, im September 2026, endlich wieder die nötige Zeit und Gesundheit, mich weiter mit meiner Modellbahn zu beschäftigen. Das ist auch der Grund, warum ich mich erst jetzt in diesem Forum angemeldet habe.
An meiner kleinen Rangieranlage gibt es noch einiges zu tun. Die Landschaftsgestaltung ist bislang nur sehr rudimentär vorhanden: An einem Ende steht ein schöner Bahnhof, am anderen befindet sich eine Drehscheibe. Da ich die Anlage zeitlich gerne in den 1960er- und 1970er-Jahren ansiedeln möchte, habe ich außerdem den Fleischmann-Kartonbausatz für einen Lokschuppen zusammengesetzt. Auf einer Seitenkante ist sogar das Jahr 1964 aufgedruckt. Der Bausatz ist sicherlich etwas einfach gehalten, aber genau das macht für mich seinen nostalgischen Charme aus!
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Meine eigene Modellbahnleidenschaft begann damals übrigens mit Lionel-O-Spur-Bahnen.
Ich hoffe, dass diese kleine Vorstellung niemanden langweilt. Im Laufe der Zeit werde ich immer wieder Fotos zeigen und mehr über die Anlage berichten.
... TOP ... man braucht nicht viel Spielfläche, nur gut muss sie sein ... So hat das bei mir auch wieder angefangen ...
Nun meine Frage, hast du keine Kontakt Probleme mit der Kreuzung (Artnr. 6060) ...? Ich habe sie gegen das Vorgängermodell getauscht, da sind nur die Herzen aus Kunststoff, die äußeren Schienen liegen zusammen. Jetzt rollt sogar die alte Brawa Guß Köf & die ELB Zahnradlok geschmeidig über die Kreuzung.
herzlich willkommen im Forum und vielen Dank für deine ausführliche Vorstellung!
Langweilig ist deine Geschichte ganz bestimmt nicht – im Gegenteil. Gerade solche persönlichen Geschichten machen unser Hobby doch interessant. Deine kleine Rangieranlage gefällt mir sehr gut, und ich finde es klasse, was man auf nur 250 × 30 cm alles unterbringen kann. Da sieht man wieder einmal: Für eine schöne Modellbahn braucht es nicht unbedingt riesige Platzverhältnisse.
Besonders gefällt mir auch, dass du die alten Fleischmann-Modellgleise und die Fahrzeuge wieder zum Leben erweckt hast. Und der Lokschuppen von 1964 passt natürlich perfekt zu deinem Thema der 60er- und 70er-Jahre.
Nach deiner gesundheitlichen Zwangspause wünsche ich dir jetzt vor allem viel Freude beim Weiterbauen und Rangieren. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich deine kleine Anlage weiterentwickelt, und freue mich auf weitere Bilder.
Schöne Grüße aus Tirol Bernhard
📸 Und nicht vergessen: Einfach auf die Bilder klicken – dann werden sie größer. Schließlich steckt der Teufel bei uns Modelleisenbahnern oft im Detail! 😉🚂
war nicht der Papierlokschuppen Teil der kleinen Drehscheibe (oder der Toporama-Geschichte) aus Mitte/Ende 70er Jahre? Als Relikt der 60er kann ich den mir gerade gar nicht vorstellen. Das war doch so eine Kartonkopie von einem Vollmerschuppern.....
Um deine Frage zu beantworten: Nein – ich habe keine Probleme mit der Stromabnahme festgestellt, wenn meine Loks über die Kreuzung 6060 mit dem Kunststoffherzstück fahren. Das Herzstück hat übrigens ab Werk einen Messingstreifen.
Ich benutze eigentlich schon mein ganzes Leben lang Weichen und Kreuzungen mit Kunststoffherzstücken und bevorzuge sie sogar.
1975 bin ich von Lionel-Spur 0 auf Spur N umgestiegen. Damals wurde das meiste Gleismaterial auf dem Markt von Atlas verkauft, und auf der Unterseite stand „Austria“, weil es von Roco hergestellt wurde. Um beim Thema Fleischmann zu bleiben: Fleischmann hat später die Produktion dieses Roco-Gleises übernommen und stellt es bis heute her. Deshalb habe ich auf meiner anderen Anlage eine größere Menge Atlas- (Roco-), Roco- und Fleischmann-Gleise.
Hier ist der Bahnhof meiner Anlage: der Faller-Bausatz 110145, einschließlich des separaten Toilettengebäudes mit einem Kesselraum.
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Das Vorbild ist der Bahnhof Owen (Teck), allerdings werde ich ihm einen fiktiven, zu Norddeutschland passenden Namen geben.
Es handelt sich um einen typischen württembergischen Einheitsbahnhof des Typs IIIa, der 1899 erbaut und inzwischen liebevoll restauriert wurde.
Der Güterschuppen wurde allerdings im gleichen Stil, jedoch länger, neu errichtet und dient heute als Veranstaltungsraum für örtliche Veranstaltungen. Ansonsten entspricht der Bahnhof weitgehend dem Vorbild. Das Toilettengebäude ist dort allerdings nicht mehr vorhanden.
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An beiden Enden der Anlage habe ich klare Plexiglasplatten angeschraubt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Gleise einfach weiterführen und irgendwo hinter der Anlage verschwinden.
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Nebenbei sind die Platten auch ein guter Schutz vor kleinen Rangiermissgeschicken: Nichts kann versehentlich über die Anlagenkante geschoben werden und zu Boden fallen.
Da meine Ringeltauben gern oben auf der Pergola meines Balkons sitzen, die man vom Fenster aus gut sehen kann, dort genüsslich Futtermais picken und dabei neugierig meine Züge beobachten, könnte ich den Bahnhof vielleicht „Taubenhausen“, „Taubenkirchen“ oder sogar „Taubengurren“ nennen. Haha!
Einmal haben sich sogar gleichzeitig eine Kohlmeise und eine Blaumeise in mein Zimmer verirrt. Die Kohlmeise landete prompt auf dem Dach des Bahnhofs – was für ein lustiger Anblick!
Meine Fleischmann-H0-Anlage hat natürlich mit Gleisen angefangen – genauer gesagt an einem Tag im Sommer 2024. Meine Frau Anna kam hocherfreut vom Flohmarkt zurück und drückte mir mit einem breiten Lächeln ein großes Konvolut staubiger und angelaufener Fleischmann-H0-Messinggleise in die Hände.
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Meine erste Reaktion war ungefähr: „Bäh! Was ist das denn?“ Dann entdeckte ich jedoch die Weichen. Wunderbar! Allerdings brauchten die Gleise erst einmal eine Woche mit Roco-Radiergummi, Terpentin, Politur, Liebe und Geduld, bevor sie wieder einigermaßen glänzten. Modellbahnromantik ist schließlich nicht immer staubfrei.
Der größte Teil bestand aus Gleisen und Weichen der Serie 1700. Außerdem waren eine 1726-Dreiwegweiche und eine 1725-Kreuzungsweiche dabei. Auch einige Artikel der Serie 6000 fanden sich in dem Konvolut.
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Das älteste Stück war eine 1924A-Weiche – ohne Antrieb und mit Schienen aus gewalztem Stahlblech. Nur die kurzen Schienenstücke am Herzstück bestanden aus den üblichen Messingprofilen. Aus reinem Respekt vor diesem historischen Stück habe ich viel Zeit in die Restaurierung investiert. Vielleicht wird sie am Ende trotzdem als Wanddekoration dienen. Warum eigentlich nicht?
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Ich habe beschlossen, die gesamte Anlage technisch in den 1960er- und 1970er-Jahren anzusiedeln. Einige Weichen sind wahrscheinlich sogar älter als mein persönliches „Baujahr“ 1959.
Durch mehrere Foren und verschiedene Kleinanzeigen hat sich die Gleissammlung inzwischen erheblich vergrößert – unter anderem durch Gleise und Weichen der Serie 6000, die neu, aber nie benutzt worden waren. Jemand hatte sie gekauft, als die Produktion des Modellgleises eingestellt wurde. Dazu kamen noch weitere Gleise der Serie 1700, darunter zwei 1726A-Dreiwegweichen.
Meine Güte, jetzt habe ich deutlich mehr Gleise, als ich Platz habe, um damit etwas zu bauen. Aber besser zu viele Gleise als zu wenige – sage ich mir jedenfalls!
Bei einer der 1726A-Weichen waren allerdings die Kabel an einer Seite aus dem Antrieb herausgerissen. Deshalb musste ich die Spulen jeweils um eine Windung zurückwickeln, um genügend Kupferlackdraht für die Reparatur zu gewinnen. Anschließend habe ich die Spulenwicklungen an den Enden mit ein paar Tropfen Holzleim fixiert, damit alles wieder fest und zuverlässig hält. Danach konnte ich drei neue Kabel anlöten.
Falls ich meine Gleise oder die Anlage später noch einmal verändern möchte, habe ich das Anlagenbrett mit 4-mm-Korkplatten beklebt. Die Gleise sind – ganz ohne Schotter – mit Märklin-Gleisschrauben befestigt. So bleibt alles einigermaßen flexibel, falls mich wieder einmal eine neue Idee überfährt.
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Damit ist meine kleine Gleis-Saga vorerst zu Ende. Fortsetzung nicht ausgeschlossen!
In Fortsetzung meiner Geschichte über meine Gleise habe ich noch ein paar weitere Fotos von der Fleischmann-1924A-Weiche – und natürlich auch noch etwas dazu zu erzählen.
Hier ist nun das richtige Foto: Mechanisch und elektrisch ist die Weiche wieder betriebsfähig. Nur der Antrieb mit seinen zusätzlichen Schaltkontakten für die Signalansteuerung allerdings noch fehlt.
Das Foto in meiner letzten Geschichte war leider das falsche. Darauf war die Weiche noch schmutzig zu sehen – also genau so, wie ich sie bekommen hatte.
Nun zu etwas, das vielleicht auch für andere Besitzer alter Modellgleis-Weichen interessant sein könnte:
Diese alten „Modellgleis“-Weichen hatten eine kleine Eigenheit – oder besser gesagt: einen kleinen Altersfehler. Der Kunststoff, der damals verwendet wurde, schrumpfte im Laufe der Jahrzehnte ein wenig.
Das klingt zunächst nicht nach viel. Es reichte aber aus, um die Weichenzungen daran zu hindern, sich frei zu bewegen. Sehr wahrscheinlich war genau das auch der Grund, warum der Antrieb dieser armen alten Weiche durchgebrannt ist.
Meine Lösung sah folgendermaßen aus: Ich habe vorsichtig die letzten drei Schwellen im Bereich der Weichenzungen gelöst, sie ein kleines Stück zur Seite geschoben und anschließend mit ein paar Tropfen Sekundenkleber wieder befestigt.
Auf dem Foto sieht es an dieser Stelle immer noch ziemlich knapp aus. Die Weichenzungen bewegen sich jetzt jedoch wieder frei.
Ich wünschte, ich könnte noch eine weitere alte, beschädigte Weiche dieser Bauart finden, um den Antrieb sowie die Kontaktteile als Ersatzteilspender verwenden zu können. Dann wäre diese seltene 1924A bei mir wirklich wieder vollständig und könnte sich endgültig aus dem Krankenstand verabschieden.
Ein weiterer Punkt auf meiner Wunschliste sind drei zusätzliche Fleischmann-6016-„Modellgleis“- Puffer für die Enden von drei Gleisen, die derzeit noch etwas verloren in der Gegend herumhängen. Aber vielleicht klappt es ja eines Tages!
Meine nächste Geschichte wird von Rollmaterial handeln.
Hier ist nun das Paket mit den gebrauchten Fleischmann-Güterwagen, auf das ich schon gewartet hatte.
Die netten Leute in Viersen – man muss sie einfach loben! – haben alles ganz hervorragend verpackt, und zwar mit reichlich hochwertiger blauer Luftpolsterfolie. Die fühlt sich tatsächlich irgendwie warm an. Die muss ich unbedingt aufheben – vielleicht stopfe ich sie mir im Winter in den Pullover, wenn meine aus dem hohen Norden stammende baltische Ehefrau nachts unbedingt bei offenem Fenster schlafen möchte. Selbstverständlich auch bei Minusgraden! Brrrr!
Die Güterwagen selbst waren ebenfalls sehr sorgfältig in Luftpolsterbeuteln mit einem Fassungsvermögen von einem Liter verpackt, sofern sie ohne ihre originalen Fleischmann-Schachteln ankamen. Die Wagen, die noch OVP waren, wurden zusätzlich vorsichtig in etwas Luftpolsterfolie eingewickelt, bevor sie wieder in ihre Originalverpackungen kamen.
Das hat mich wirklich sehr beeindruckt! Als kleines Dankeschön lag außerdem noch ein Tütchen Haribo-Gummibärchen bei – eine sehr nette Geste und natürlich nicht ganz ungefährlich für meine Selbstbeherrschung.
Bei diesem Händler werde ich ganz sicher noch öfter einkaufen. Nur die Banklaufzeiten – für die der Händler natürlich nichts konnte – haben mich zwischenzeitlich fast wahnsinnig gemacht.
Hier ist nun also meine neue Sammlung gebrauchter Güterwagen – selbstverständlich alle mit Fleischmann-Fallhakenkupplungen:
Ich habe mich wirklich sehr gefreut. Meine zweite Bestellung sollte noch heute, spätestens aber morgen eintreffen. Darüber werde ich natürlich zu gegebener Zeit ebenfalls berichten.
Hier ist tatsächlich etwas ziemlich Einzigartiges – na ja, vielleicht, haha! Es passt jedenfalls zu meinem Beitrag über meine Fleischmann-H0-Anlage, diesmal geht es aber um Piko.
Da ich die 1960er- und 1970er-Jahre aus nostalgischen Gründen besonders mag, verwendet meine Anlage Fleischmann-Gleise mit 2,7-mm-Profil, also das Messing-„Modellgleis“ der Serien 1700 und 6000.
Ich bin wirklich beeindruckt davon, wie gut die Entkupplungsgleise mit den Fleischmann-Fallhakenkupplungen funktionieren. Deshalb mussten nun auch meine Piko- und Roco-Güterwagen entsprechend umgerüstet werden.
Zum Glück kenne ich aus einem anderen Forum den niederländischen Modellbahnfreund Ernst aus 1261 WZ Blaricum. Er hatte noch originale Piko-Fallhaken-Austauschkupplungen für ältere Piko-Wagen und hat mir freundlicherweise sogar zehn Stück zugeschickt. Damit kann ich nun also noch vier weitere alte Piko-Wagen irgendwo auftreiben und umrüsten.
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Ernst gab mir außerdem den Hinweis, dass die Federn an der Unterseite dieser Wagen bei Wartungsarbeiten geradezu dafür berüchtigt sind, ins Weltall davonzufliegen – und anschließend nie wieder gefunden zu werden. Deshalb empfahl er, ein Stück rotes Nähgarn an der Feder zu befestigen. Es dient lediglich als Markierung, um ihre Flucht etwas zu verlangsamen oder sie hinterher leichter wiederzufinden. Eine wirklich praktische Idee!
Diese Federn haben sich beim Aus- und Einbauen tatsächlich ordentlich gewehrt, aber der Austausch hat perfekt funktioniert. Ernst meinte, dass Piko in der späteren DDR-Produktionszeit auch H0-Modelle in die Niederlande exportierte, wo Fleischmann sehr beliebt war. Daher handelt es sich bei diesen Kupplungen tatsächlich um ein Piko-Teil – und sie sind sogar aus Metall.
Dieser Wagen ist im letzten Piko-Katalog mit dem Titel „Perfektion auch im Detail 90/91“ abgebildet – jedenfalls auf Seite 53, wenn meine PDF-Kopie den Katalog richtig wiedergibt. Es handelt sich um den Piko-Wagen 5/6449/012 aus der Kategorie „Modelle des gedeckten Güterwagens französischer Bauart“.
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Der Wagen stammt aus Epoche III und trägt folgende Beschriftung:
DR 81 32-17 Stoffwagen Dresden
Meine Frau war zunächst ganz begeistert, dass er angeblich in der DDR-Textilindustrie eingesetzt wurde. Aber nein – „Stoffwagen“ bedeutet hier natürlich nicht, dass er Stoffe transportierte. Tatsächlich steht die Beschriftung für einen Gerätewagen. Haha!
Er ist jedenfalls der „freilaufendste“ Güterwagen auf meiner Anlage. Er bleibt einfach nicht dort stehen, wo er soll – ganz egal, wie oft ich ihn anschreie: „Bleib stehen!“
Deshalb muss meine Anlage absolut waagerecht ausgerichtet sein.
Ganz im Sinne des DDR-Mottos „Aus alt mach neu!“ verwende ich als praktische Gleis-Wasserwaage die kleine Kunststoffkugel aus einem aufgebrauchten Deo-Roller. Wenn die Anlage nicht ganz im Lot ist, rollt diese Kugel unglaublich leicht über das H0-Gleis.
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Ich finde meine richtige Wasserwaage natürlich grundsätzlich nie, wenn ich sie gerade brauche! Haha!
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Übrigens ist mein zweites Paket aus Viersen gerade angekommen, während ich diesen Beitrag geschrieben habe. Diesmal ist auch eine kleine Diesellokomotive dabei. Ich habe den Karton allerdings noch nicht geöffnet.
Gott sei Dank ist heute Freitag! Und meine zweite Bestellung aus Viersen ist heute ebenfalls angekommen.
Wie man hier sehen kann, wurde auch diese Lieferung genauso sorgfältig verpackt wie meine erste – und natürlich durften die Haribo-Gummibärchen wieder nicht fehlen!
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Leider ist die Beleuchtung über meinem Basteltisch im Flur, an dem ich immer sitze, nicht gerade optimal. Die Fotos könnten also durchaus etwas besser ausgeleuchtet sein.
Die Lokomotive macht insgesamt einen guten und sauberen Eindruck – auch von unten. Die Räder scheinen ebenfalls noch keine übermäßige Laufleistung hinter sich zu haben. Außerdem besitzt sie noch ihren Metallknopf für die Masseabnahme über die alten Kontaktgleise für Zubehörschaltungen.
Ich lasse diese Kontaktknöpfe grundsätzlich an den Loks, weil das historisch einfach dazugehört. Schließlich würde ich einer Katze auch niemals die Krallen entfernen lassen! Haha!
Da ich allerdings drei sehr junge Enkelkinder habe, möchte ich irgendwann Gleise für eine Teppichbahn anschaffen. Wenn sie etwas älter sind, können wir dann gemeinsam auf dem Fußboden spielen.
Denn wer soll eines Tages schließlich meine Züge erben – um Himmels willen? Ich muss die Kleinen ja rechtzeitig für die Modellbahn begeistern! Deshalb werde ich mir nach und nach auch einige offene Güterwagen zulegen. Die bieten beim Spielen einfach viel mehr Möglichkeiten.
Welche Gleismarke funktioniert denn mit altem Fleischmann-Material?
Ich würde mich sehr über ein paar Vorschläge freuen. Außerdem möchte ich vermeiden, dass die Kontaktknöpfe meiner Lokomotiven beim Überfahren von Weichen einen Kurzschluss verursachen.
FL 5021 Wienerwald Kühlwagen — Blech — DB.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) 5021 Wienerwald Kühlwagen — aus Blech — DB Schade, dass es Wienerwald nicht mehr gibt!
Gleismaterial aus der heutigen Zeit zu MS / Profigleis Fleischmann passend wäre Piko. Wir haben Piko Flexgleis im nicht sichtbaren Bereich verwendet. Die Profilhöhe ist 2,5mm, durch die sehr schmalen Kleineisen, laufen die alten Pizzaschneider (große Spurkränze) geräuschlos über die Gleise. Das Profil ist etwas schmaler, dafür gibt es aber speziell Schienenverbinder. Preislich ist das auch ganz brauchbar, im Netz gibt es sehr unterschiedliche Angebote.
Mit den Schaltkontakten habe ich meine Kehrschleife geschaltet. Die kleine O&K verträgt aber keine zwei Schaltschienen auf gleicher Höhe, wenn für beide Lokrichtungen geschaltet werden soll. Die erhabene Fläche im Fahrwerk läuft auf der Schaltschiene auf. Die alte O&K hat damit keine Probleme. Viele neue Modelle scheitern an der alten Technik und sind damit nicht kompatibel.
Schöne ausgewogene Wagensammlung. Habe mit ein paar Kipploren zum Spielen angefangen, jetzt sind es über 30 Stück ...
Hallo, für die Teppichbahn würde ich Dir das Trix C-Gleis vorschlagen. Das können auch kleine Kinder problemlos zusammenstecken und Fleischmannfahrzeuge fahren auch darauf. Nur die ganz alten Loks und Wagen aus der Anfangszeit von Fleischmann H0 haben so hohe Spurkränze, dass diese über das "Kleineisen" rattern. Dein Material aus den sechzigern/siebzigern fährt da ruhig darüber. Gruß Werner
Vielen Dank für eure Vorschläge, Bucki und Werner!
Ein weiteres gutes Gleis mit 2,5-mm-Profil, mit dem meine FL 4000 „Anna“ keinerlei Probleme hat, ist Mahano aus Slowenien. Allerdings ist es heutzutage gar nicht so einfach, davon noch neue Gleisset, ohne einen Start-Set, zu finden.
Auch Roco-Gleise mit 2,5-mm-Profil funktionieren problemlos. Dann müsste Piko eigentlich ebenfalls klappen – vorausgesetzt, die Kontaktknöpfe unter der Lok verursachen keine Kurzschlüsse. Bei Mahano war in dieser Hinsicht jedenfalls alles bestens.
Ich könnte mir sicherlich nach und nach auch noch einige Fleischmann-„Modellgleise“ der Serien 1700 und 6000 zusammensuchen. Der große Nachteil sind allerdings die Schienenverbinder (Nr. 63 / Nr. 6404), die inzwischen fast schon den Status von Heiligtümern erreicht haben.
Außerdem ist eine Teppichbahn, die nach jeder Betriebssitzung sofort wieder abgebaut und verstaut werden muss, natürlich eine ziemliche Belastungsprobe für die kleinen Verbinder.
Der einzige Platz, an dem ich die Anlage momentan aufbauen könnte, wäre mitten auf unserem Küchenboden. Den habe ich gerade erst komplett renoviert – einschließlich des Baus sämtlicher eigener Küchenmöbel. Jetzt gibt es dort isolierenden Vinyl-Laminatboden, und ich hoffe sehr, dass die ganze Anlage nicht bei jeder Zugrunde langsam auf Wanderschaft geht.
Die Küche ist ohnehin mein persönliches Revier. Ich bin im Ruhestand und fungiere dort als Koch, Bäcker, Hausmeister, Buchhalter und Butler meiner Frau, während sie weiterhin zwei Jobs hat. Sozusagen ihre komplette Bodenmannschaft! Haha!
Werners Lösung mit Trix-Gleisen ist ebenfalls sehr interessant, vor allem wegen der integrierten Bettung. Leider sind sie mir dafür doch etwas zu teuer.
Da ich kein Auto habe, ist es für mich außerdem schwierig, nach Hamburg zur „Modellbahnkiste“ in der Nähe von Barmbek-Süd beziehungsweise Uhlenhorst zu kommen. Das Geschäft liegt ungefähr einen Kilometer von den nächsten Buslinien entfernt. Nun ja, ich werde mich einfach weiter umsehen.
Ach übrigens: Gestern habe ich mir aus Viersen bereits mein drittes „Care-Paket“ bestellt!
Ich habe meine Frau diesmal gebeten, die Überweisung in einer größeren HASPA-Filiale abzugeben – dort, wo nicht gerade Schneckenbetrieb herrscht. Haha!
Heute war jedenfalls ein ausgesprochen fauler Samstag: lange geschlafen, spät aufgestanden und anschließend erst einmal in aller Ruhe eine große Kanne Tee gekocht. Den Tee hat mir übrigens mein Arzt aus Ostfriesland angewöhnt.
als Alternative zu den MS Verbindern nehme ich kurzerhand die Schienenverbinder aus dem Profilgleis System GFN 6436. Sie sind zum Anschluß des MS Gleises an das Profilgleis vorgesehen, funzen aber auch ohne Profigleis
Das Profigleis kann auch gut als Teppichbahngleis genutzt werden, es ist durch die Klickverbinder (GFN 6434-passen nicht bei MS Gleis) und durch das Schotterbett sehr robust. Leider Mittlerweile auch recht teuer.
Das Trix Gleis hatte ich auch mal in Verwendung, bis der auf Abzweig stehende Weichenhebel der DKW die Seitenklappe des (GFN 5520) ERZ IIId Wagen öffnete. Dann kam Roco Gleis mit Plastik Bettung ... das bisher schlechteste Gleis.
Das Kochen und Backen harmoniert mit der Moba zusammen, was wirklich den Moba Baufortschritt stört, sind die alltäglichen 8-10 stündigen Freizeizunterbrechungen, davon bist du zum Glück schon befreit
bzgl. den Schaltpilzen unter der Lok, normalerweise liegen die alle über der Schienenoberkante und können die Schienenprofile egal welches Gleissystem das auch ist nicht berühren.
Fleischmann hatte früher solche Gleisklammern Fleischmann 6405, mit denen man die Gleise sichern konnte. Hin und wieder findet man solche Klammern auch noch in der Bucht. Alternativ hatte Mehano glaube auch sowas gehabt. Die wurden von oben in die Schwellen geclipst und hielten so die Schienen zusammen. Man könnte aber auch sowas per 3D schnell konstruieren und drucken, auch von oben zwischen die Schwellen gesteckt. Hätte den Vorteil gegenüber den Klammern, keine Unebenheiten durch das Blech zu haben.
Vielleicht so als Vorschlag, man könnte ja auch die Schiene auf eine 10mm Holzplatte schrauben. Z.B eine Platte je Halbkreis 1,0m x 0,5m und für den Bahnhof und die Gegengerade 2 Platten 1m 0,5m. Quasi, Plattenmodule die man bei Betrieb einfach auf den Boden legen kann. Bei Nicht Betrieb könnte man die Platten schnell hinter einem Schrank oder wo auch immer verstauen. Ähnlich wurde es mal in einem Fleischmann Gleisplanheft gezeigt.
Gute Idee Volvospeed! Ich könnte ja auch solcher Clips aus Metallblech biegen.
Ja, Bucki, da stimme ich dir zu: Das Roco-Bettungsgleis war wirklich keine Glanzleistung. Ich meine allerdings das Gleis, das von Rocos ehemaligem Geschäftsführer Peter Mägdefrau patentiert wurde.
Ich hatte 2005 ein H0-Startset gekauft, und meine beiden Töchter waren anfangs ganz begeistert davon. Mit dem Gleis hatten sie allerdings ständig Ärger.
Meine Frau und die Kinder dachten zunächst, es sei tatsächlich trittfest – so wie das Gleis, mit dem Märklin damals geworben hat.
Aber leider war es im Grunde nur das ganz normale Roco-Gleis mit 2,5-mm-Profil, das in eine weiche, graue Kunststoffbettung hineingedrückt worden war.
Sobald man auch nur ein wenig darauf trat, waren die Schienenverbinder praktisch sofort ruiniert. Das Ergebnis waren lockere Gleise, die auseinanderwanderten und anschließend für spektakuläre Zugunglücke sorgten.
Danach lagen die Wagen kreuz und quer herum, mit verdrehten Kupplungen, und meine Töchter konnten sie ohne meine Hilfe nicht mehr auseinanderkuppeln.
Das Ganze wurde wirklich alle fünf Minuten zu einer kleinen Bergungsaktion. Sehr erholsam – besonders für die Nerven! Haha!
Zu allem Überfluss hatte damals kein Modellbahnladen in Hamburg gerade gerade Gleise auf Lager, weil Roco bereits mit erheblichen Produktionsproblemen zu kämpfen hatte. Mein Händler war deshalb gezwungen, Startpackungen zu „kannibalisieren“, um überhaupt an einzelne Gleise zu kommen.
Und als wäre das noch nicht genug gewesen, soll Roco damals sogar Loks ohne Motor auf den Markt gebracht haben, weil bestimmte Teile nicht vorhanden waren. Hauptsache, die Verkaufszahlen sahen auf dem Papier gut aus – um die Reklamationen konnte man sich später kümmern. Baaah! Was für eine Geschäftsidee …
Immerhin hatte das Bettungsgleis einen kleinen Vorteil: Man konnte die Schienen tatsächlich aus dieser merkwürdigen Kunststoffbettung herausnehmen und anschließend ganz normal ohne Bettung verwenden. Wenigstens etwas!
Ich habe inzwischen noch einen Händler für gebrauchte Modellbahnsachen gefunden, der genau die Schienenverbinder anbietet, die ich brauche. Allerdings möchte er 18 Euro für 20 Stück haben. Das ist schon fast Goldpreis – nur mit deutlich weniger Glanz.
Vor ungefähr zwei Jahren hatte ich außerdem versucht, eine größere Menge meiner Schienenverbinder nach einem Tipp aus dem Internet zu reinigen. Ich sollte sie über Nacht in ein Ein-Liter-Glas mit Essig und einem Esslöffel Salz legen.
Gesagt, getan. Am nächsten Morgen waren sie allerdings komplett ruiniert: Die Beschichtung hatte sich vollständig verabschiedet. Das war dann wohl eher ein chemisches Scheidungsverfahren als eine Reinigung. Nun ja – aus Schaden wird man klug! Haha!
Ich werde mich auch einmal durch die „Schatzkiste“ mit den Modellgleisen wühlen und schauen, was ich noch kaufen muß. Vielleicht hat ja jemand hier im Forum noch ein paar passende Stücke abzugeben?
Jetzt muss ich mich aber erst einmal dazu motivieren, meine neue 4204 zu testen. Ihre Schwester soll ungefähr nächste Woche eintreffen – dann ist die kleine Familie wieder komplett.
Hier kommt nun mein erstes elektrisches Problem – eines, das mir beim Bau der Anlage vor zwei Jahren leider entgangen ist.
Das kurze Schienenstück, das ich auf dem Foto rot mit „B“ markiert habe, bekommt gar keine elektrische Verbindung zu den beiden mit „A“ gekennzeichneten Punkten.
FL 1725 — Schiene B tot, kleine Strom von A.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Vermutlich fehlt unter dieser Kreuzungsweiche Nr. 1725 ein kleines Kupfer-Verbindungsblech – oder es ist inzwischen korrodiert.
Da ich es gewohnt bin, an meiner N-Anlage zu arbeiten, bei der bereits plus oder minus 0,5 mm entscheidend sein können, habe ich auch diese Anlage mit entsprechend engen Toleranzen gebaut. Das rächt sich jetzt ein wenig, denn diese Weiche wird sich nur sehr schwer herausheben lassen.
Auch kann ich meine ,WiHa' 00 Philips Schraubendreher für die Märklin Gleiseschrauben nicht finden. Baaah!
Daher werde ich vermutlich einfach das gerade Gleisstück mit einem zusätzlichen Einspeisepaar versehen. Das sollte sich relativ leicht bewerkstelligen lassen – und erspart mir hoffentlich eine größere Gleis-Operation.
das gleiche Problem habe ich auch, habe einfach noch mehrere Stromeinspeisungen in die angeschlossenen Gleise angelötet und nun läufts prima. Das Zerlegen erspare ich mir. Die DKWs beim Profigleis haben auch das Problem. Da sind auf der großen Anlage bei Brüderchen einige von im Einsatz, fast alle haben Mucken und bekommen extra Strom eingespeist.
Hallo Charles, zu Fleischmannmodellen auf fremden Gleisen habe ich gute Erfahrungn mit dem hornnaltem PIKO Hohlschienen-auf-Pappschwellen-Gleis gemacht. Allerdings haben meine Loks wohl alle nicht (oder nicht mehr) diesen Schaltpilz so das ich zum Fahrverhalten solcher Modelle über die alten PIKO-Weichen keine Erfahrungen habe. Meine Loks ohne den Pilz fahren jedenfalls störungsfrei über die gesamte Palette (Gleise, Weichen, Kreuzung) der PIKO Gleise.
Da die Gleise keine Kleineisennachbildung besitzen kann da auch nichts "drüberrattern"
Naja, ich hab das erste Fleischmann System, das Modellgleissystem und auf beiden Systemen läuft es gut. Bei der DKW sind Bleche drunter und wenn ich mich richtig erinnere sind die bloß mit Nasen befestigt. Da kann es dann schon mal über die Jahre vorkommen, das die Kontakte nicht mehr gegeben sind. Da hilft nur ausbauen und die Kontakte ordentlich verlöten. Alternativ, separat direkt die Schiene einspeisen. Was die Schienenverbinder angeht, ist es bei jedem System und gebrauchten Gleisen sicherheitshalber erforderlich die Gleisverbinder nach zu biegen.
Ich habe mich schon gefragt, was diese kleinen Punkte sein sollen. Sie sehen tatsächlich ein bisschen wie Punktschweißungen aus – aber natürlich nicht bei Messing auf Kupferblech.
Wenn unter den Schienen im Bereich der Schwellen genügend Platz gewesen wäre, hätte ich vielleicht versucht, ein Stück steifen Drahts, oder ein Stückchen Kupferblech, von hier bis dorthin dazwischenzuschieben.
Da die Schienen tatsächlich aus sehr hartem Messing bestehen, müsste man sie mit ziemlich viel Hitze löten. Bis selbst das gute alte 60/40-Zinn-Blei-Lot schmilzt, wären wahrscheinlich längst sämtliche kleinen Kunststoffnippel von den Schwellen weggeschmolzen. Leider hatte ich damit noch nie Glück.
Deshalb löte ich meine Einspeisekabel stattdessen immer an die Unterseite der Schienenverbinder. Allerdings bin ich gewöhnt, viele Einspeisung-punkte, aus 0,5 mm2, zu haben.
naja, ich habe ein Lötkolben Station normal reichen 400W, um an dem MS Gleis was anlöten zu können. Hilfreich ist natürlich zuvor die Stelle sauber zu machen. Mit normalen Radiolot lässt es sich dann aber sehr gut verlöten, auch ohne die Schwellen anzukokeln. Ich habe da noch eine EKW liegen, die ist aber von den Blechen her ähnlich aufgebaut. Hier ist auch alles gepunktet.
Außer auf meiner Fleischmann Toporama Bahn, da hab ich es wirklich so wie in der Beschreibung mit Anschlussklemmen ( in jedem Halbbogen ), löte ich normalerweise auch immer direkt die Einspeisung an die Schienen an. Bei der Anlage mit dem Uralt GFN Gleismaterial ( verzinktes Blech ), habe ich alle max 100cm eingespeist und bei Schienen Verbindern die nicht mehr 100% Kontaktfähig waren sogar gebrückt, um Spannungsverlust auszuschließen. Das Uraltgleis System ist da was die Verbinder angeht noch wesentlich empfindlicher, als das MS-Gleis
Hallo zusammen, ich hatte bei meiner Schülerbahn mit dem Messingleis auch an diversen Stellen am Gleis gelötet. Mit meinem 80W Ersa ging das ganz gut und die Schwellen waren meist kaum beschädigt. War mir jedenfalls lieber als Kontaktprobleme mit diesen Kontaktklemmen. Aber 400W Lötkolben? Wohl doch eine Null zuviel.