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Restaurierung meiner GR70/12920

#1 von Eisenbahn-Manufaktur , 09.03.2017 08:47

Hallo Leute, wie ich an anderer Stelle schon schrieb, habe ich meine Wunsch-GR bekommen: großes Führerhaus, große Windleitbleche, angelötete Bleizylinder, Messing-Zahnräder und Messing-Steuerung. Also die vorletzte Version, bevor von Märklin die berüchtigten "Endsieg-" oder "Herrmann-Göring-Loks" mit Teilen aus "Heimstoffen", also Aluminium und den pestgefährdeten Zinkdruckguß-Zylindern auf den Markt kamen.











Diese Lok habe ich jetzt begonnen, zu restaurieren.

Als Erstes nahm ich mir den Tender vor, bei dem es galt, einige Dellen auszutreiben. Da ohnehin die GR-typischen Lötstellen zwischen Seitenwänden und Deckel aufgebrochen waren, konnte ich den Tender gut zerlegen, und die Dellen "rausmassieren". Anschließend wurde alles wieder sauber verlötet.

So sieht der Tender nach der Behandlung aus:









Inzwischen wurden auch die werksseitig (!) falsch herum montierten Achslagerkappen richtig herum gedreht.

Als Nächstes nahm ich mir die Treibräder vor. Sie wanderten für 24 Stunden ins Nitro-Bad. Wer jetzt denkt, danach ist alle alte Farbe ab, der irrt. Es galt noch, die Reste mit einem feinen Stichel aus den Ecken zu puhlen. Danach wanderten die Räder erneut ins Nitro-Bad, und nach weiteren 6 Stunden war dann wirklich nichts mehr von der alten Farbe übrig. Danach wurden die Räder in die Drehbank gespannt und poliert. Anschließend gab es neuen roten Nitro-Lack.

So sehen die Räder jetzt aus:









Original wäre jetzt, wenn die Spurkränze auf der Rückseite auch rot lackiert wären. Ich habe darauf bewußt verzichtet, da die Lok eine "Betriebs-Lok" werden soll, und die rote Farbe auf der Rückseite der Spurkränze beim Fahren gerne beschädigt wird, z.B. auf den Weichen. Und das sieht dann schnell fies aus.

Wenn Interesse besteht: Fortsetzung folgt!


Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.

Klaus


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#2 von gunter , 09.03.2017 10:04

Hallo Klaus,

bitte weiter berichten.

Grüße Gunter


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#3 von gote , 09.03.2017 12:43

Hallo Klaus

Se ist schon unglaublich wie stümperhaft zum Teil bei Märklin gearbeitet wurde.
Falsch herum montierte Achslagerabdeckungen sind keine Einzelfälle.
Habe ich ebenfalls schon haufenweise erlebt.

Ich habe einen Shell Tankwagen da ist der Kessel fehlerhaft verlötet dadurch verzieht
sich der Unterwagen und das Ding eiert erbärmlich.

Die Arbeit an den Rädern kenne ich auch, man ist heilfroh wenn die fertig sind.
Viel Erfolg bei der Restaurierung.

Gruß
Frank


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#4 von Eisenbahn-Manufaktur , 09.03.2017 15:23

Zitat von gote im Beitrag #3
Hallo Klaus

Se ist schon unglaublich wie stümperhaft zum Teil bei Märklin gearbeitet wurde.
Falsch herum montierte Achslagerabdeckungen sind keine Einzelfälle.
Habe ich ebenfalls schon haufenweise erlebt.

Ich habe einen Shell Tankwagen da ist der Kessel fehlerhaft verlötet dadurch verzieht
sich der Unterwagen und das Ding eiert erbärmlich.

Die Arbeit an den Rädern kenne ich auch, man ist heilfroh wenn die fertig sind.
Viel Erfolg bei der Restaurierung.

Gruß
Frank



Hallo Frank, da sagst Du was. Bei meiner GR wurde übrigens beim Abkanten des Umlaufblechs geschludert. Wenn man die Bilder genau betrachtet, sieht man, daß auf der rechten Seite die rote Kante deutlich schmaler ist als auf der linken, zumindest im Bereich des Windleitblechs. Da hat einer das Blech trottelig in die Kantmaschine eingelegt.

Witzig: bei Ebay steht eine GR drin, die hat genau den gleichen Fehler:

http://www.ebay.de/itm/Marklin-Spur-0-GR...Y8AAOSwTuJYwCTt

Muß ich dann versuchen, beim Lackieren des roten Streifens das etwas zu kaschieren....


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#5 von Eisenbahn-Manufaktur , 16.03.2017 15:39

Hallo Leute, es geht weiter mit meiner GR.

Das Gehäuse der Lok ist sandgestrahlt worden. Nach dem Sandstrahlen waren einige Arbeiten nötig.

Das Führerhaus war im Dachbereich verbeult. Ich habe mich entschlossen, ein makelloses Ersatz-Führerhaus aus meiner Krabbel-Kiste zu montieren. Das neue Führerhaus wurde nicht nur verlascht, sondern weitgehenst verlötet. Das bringt eine enorme Stabilität in die Sache!

Hinter dem linken Windleitblech war der Galeriestangen-Halter aus dem Blech gerissen. Um dies zu reparieren, mußte die Rauchkammertür demontiert werden. Auch sie wurde nach der Montage an einigen Punkten verlötet.

Der Boppel zur Aufnahme der Vorläuferschraube war irgendwann mal ausgerissen, und nicht schön verlötet. Das habe ich jetzt nachgeholt.

Die Pufferbohle war verzogen. Ich habe den Haken samt Befestigungsblech entfernt, die Pufferbohle gerichtet, und den Haken mit einem neuen Blech befestigt. Das Ganze wurde wieder verlötet.

An dem linken Windleitblech war die Lötnaht an einer Stelle gebrochen. Sie wurde nachgelötet.













Da ich mit Lötwasser gelötet habe, liegt das Gehäuse derzeit in heißer Seifenlauge zum Auswaschen.


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#6 von gote , 16.03.2017 18:12

Hallo Klaus

Das mit dem verlötet des Gehäuse verstehen habe nicht so ganz.
Es ist zwar richtig das die Lok verwindungssteifer wird, aber wozu?
Kläre mich da bitte mal auf.

Das mit der Seifenlauge ist klar, ich arbeite auch mit Lötwasser.
Wenn da nicht ausgespült wird hat man nicht lange Spaß an dem guten Stück.

Gruß
Frank


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#7 von Eisenbahn-Manufaktur , 16.03.2017 19:39

Zitat von gote im Beitrag #6
Hallo Klaus

Das mit dem verlötet des Gehäuse verstehen habe nicht so ganz.
Es ist zwar richtig das die Lok verwindungssteifer wird, aber wozu?
Kläre mich da bitte mal auf.

....

Gruß
Frank


Hallo Frank,

ich mag halt keine wabbeligen Loks. Mit meinen Eigenbauten kannst Du auch Nägel in die Wand kloppen! Z.B. haben meine Tender nicht nur Außenwände, sondern im Innneren jede Menge Versteifungen und Spanten!


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#8 von gote , 16.03.2017 19:48

Hallo Klaus

Dann soll es so sein.
Viel Erfolg bei Deiner Restauration.

Gruß
Frank


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#9 von Eisenbahn-Manufaktur , 21.04.2017 11:07

Hallo Leute,

ich bin mit meiner Traum-GR weitergekommen.

Die Überholung (oder besser: der Nahezu-Neubau) des Fahrwerks ist abgeschlossen.

Das alte Fahrwerk war arg ausgenudelt. Achslager und Ankerwellenlager waren unrund und über Toleranz ausgelaufen. Die Zwischen-Zahnräder waren ebenso über die Toleranz verschlissen. Es blieb die Entscheidung: Ausbuchsen der Lager in den Platinen oder neue Platinen verwenden.

Ich habe mich entschlossen, neue Platinen zu verwenden. Dazu noch neue Zwischen-Zahnräder mit neuen Schrauben, ein neues Feld (ein neuer Anker war bereits beim Kauf eingebaut), und Dioden statt der unsäglichen Selen-Gleichrichter. Weiter verwendet habe ich die originalen Radsätze mit den (gut erhaltenen) großen Zahnrädern und den Stahlachsen mit Vierkant.





Alt und neu vereint:



Fazit: ein super-leise und seidenweich laufendes Fahrwerk, mit einem Auslauf von 2,10 Meter nach Abschalten bei 10 Volt!


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#10 von Eisenbahn-Manufaktur , 06.05.2017 16:12

Hallo,

fertig zum Stempeln und Klarlackieren:




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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#11 von Eisenbahn-Manufaktur , 14.07.2017 18:48

Endlich fertig!











Na, Stefan, erkennst Du Deine Lok wieder?


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#12 von Eisenbahner , 15.07.2017 11:09

Hallo Klaus,
ganz toll gemacht, ich bewundere deine Fähigkeiten!

Gruß
Hans-Gerd



 
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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#13 von Eisenbahn-Manufaktur , 15.07.2017 12:30

Hallo Hans-Gerd,

Danke für die Blumen!

Die nächste GR wartet schon.......

PS.: Die beiden originalen Platinen des ausgebauten Fahrwerks werden selbstverständlich nicht verschrottet.



Die ausgelaufenen Achslager werden ausgebuchst, es gibt ein neues Ankerwellen-Lager, und zum Abschluß dann noch eine neue Lackierung. Und wenn das fertig ist, wandern die Original-Teile wieder in die GR........


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#14 von Eisenbahn-Manufaktur , 30.04.2026 15:06

Hallo Leute,

es ist schon eine Weile her, daß ich hier einen Restaurierungsbericht eingestellt habe.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan:

Die oben gezeigte GR hat ihre originalen, mit neuen Achslagern versehenen Platinen wieder, und inzwischen habe ich mir meine zweite GR70/12920, obwohl vor vielen Jahren bereits von mir restauriert, noch einmal vorgenommen, und sie noch einmal "komplett" gemacht.

Und heute dann kam ein Paket von Christian (hchris). Inhalt: eine GR70/12920, die ich für Ihn restaurieren möchte.



Die Lok sieht auf den ersten Blick eigentlich ganz passabel aus....



...auf den zweiten Blick zeigen sich aber einige Dinge, die so nicht bleiben können.

Als erstes wären da die viel zu breiten goldenen Linien und die Beschriftungen, aufgebracht mittels Decals:









Am Schleifer fehlt die mittlere Rolle. Das würde ich aber so lassen, diese Rolle verhakelt sich gerne in den Weichen. Und wirklich nützlich ist sie auch nicht gerade.



Einen Fehler, welcher häufig bei den frühen E's und GR's auftritt: die Blechlasche, die die Führerhausvorderwand mit dem Dach verbindet, ist abgebrochen. Bei einer Lok, die nicht neu lackiert werden soll, lasse ich von der Führerhaus*innenseite vorsichtigt einen Zweikomponetenkleber einfließen, bei der Lok von Christian kann ich aber löten.



Dicker Lötbatzen im Führerhaus, der muß weg!



Noch ein paar Bilder:







Derzeit sind an der Lok Windleitbleche aus Messing verlötet, diese werden gegen solche aus Weißblech (von Ritter) ausgetauscht.

Technisch gesehen habe ich bislang folgende Probleme festgestellt:

Beide Zwischenzahnräder sind in ihrer Lagerung völlig ausgelaufen, neue Zahnräder und passende neue Bundschrauben finden sich in meinem Lagerbestand.

Die Lager der Treibachsen in den Platinen sind leicht ausgelaufen, allerdings nicht so stark, daß es gerechtfertigt ist, hier die alten Lager aufzubohren und neue Reparaturlager einzulöten. Ich habe in diesem Fall ein Verfahren, welches ich an gegebener Stelle dann vorstellen werde.

Fortsetzung folgt......


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#15 von ElwoodJayBlues , 30.04.2026 15:17

Interessant sind auch die unterschiedlichen Vorlaufräder.

Das hintere Radpaar des Vorläufers besteht aus den gleichen Rädern wie bei der Merchant Taylors.

Das vordere würde ich als "Märklin Standard" bezeichnen.

Gruß,

Felix


"Das Land steckt in einer Krise, Johnny!"
"Wir latschen von einer Krise in die nächste..."

- Robert Redford -


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#16 von Eisenbahn-Manufaktur , 30.04.2026 15:30

Ich würde sagen, die hinteren Räder sind eine spätere Version. Sie unterscheiden sich auf der Rückseite so von den vorderen, wie es auch bei den 22er Rädern anzutreffen ist:



Es handelt sich aber nicht um die späte Nachkriegsversion mit mehr Speichen.


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#17 von Eisenbahn-Manufaktur , 01.05.2026 17:44

So, Leute, es geht los.

Als erstes habe ich mir den Tender vorgenommen. Die Farbe wurde im Nitrobad abgewaschen, das Blech gerichtet, und die von wem-auch-immer aufgetrennten Lötpunkte wiederhergestellt. Diese geben dem Tender erst die nötige Stabilität. Außerdem habe ich, da der Tender eh offen war, die beiden Quetschstifte für die Kupplungen ersetzt.









Der Tender ist somit fertig zum Sandstrahlen und anschließendem Lackieren.


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#18 von gote , 01.05.2026 17:53

Hallo Klaus
Ja, diese Lötpunkte sind Ärger u. Segen.
Ärger wenn man den Tender restaurieren und zerlegen muss, denn der Rostansatz ist oft im Bereich
der Lötstellen und genau der Kante oder dem Falz entlang.
Segen wie Du schon sagst, die Verlötung macht den Tender verwindungssteif und stabil.
Gruß
Frank


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#19 von hchris , 01.05.2026 19:34

Hallo Klaus,

ich freue mich sehr über Deinen Bericht zur Restaurierung meiner GR. Vielen Dank dafür, dass Du das auf diese Weise mit uns teilst. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.

Vielleicht ist es für mich besonders gut erkennbar, weil ich den Tender vorher in der Hand hatte: Er wirkt jetzt viel stabiler und ich hab gleich erkannt, dass er wieder gerichtet ist. Ein riesen Unterschied.

Viele Grüße
Christian


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#20 von Eisenbahn-Manufaktur , 02.05.2026 15:43

Hallo Freunde,

nachdem der Tender fertig vorbereitet für den neuen Lack ist, habe ich heute die Lok zerlegt.

Als Erstes habe ich mir das Fahrwerk vorgenommen. Was ich da in der Lok fand, war nicht wirklich schön. Verrottetes Klebeband, eine verbogene Platine, ein zusammengehäkeltes Diodenteil, und jede Menge klebriger Schmodder:











Glücklicherweise sind Anker und Feld völlig in Ordnung, damit kann man arbeiten!



Nun zu den ausgelaufenen Achsbohrungen in den Platinen. Ich schrieb ja bereits, daß das Übermaß nicht so groß ist, daß neue Reparaturachslager gerechtfertigt wären. Für solche Fälle habe ich ein kleines Werkzeug in der Kiste, welches ich mir mal schon vor vielen Jahren angefertigt habe. Ein Rundmessing mit einer konischen Bohrung, mit dem die Kragen der Achslager mittels kräftiger Hammerschläge zusammengetrieben werden:





Fertig zum Sandstrahlen und Lackieren. Alles, was nicht sandgestrahlt werden darf, ist mit Schrumpfschlauch oder Holzstiften geschützt:



Dann habe ich noch das Gehäuse abgelaugt:



Diese blöden Löcher machen mir etwas Kopfschmerzen...

Fotsetzung folgt....


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#21 von gote , 02.05.2026 22:05

Hallo Klaus
Die Löcher sind ärgerlich aber reparabel.
Das auf der Pufferbohle ist kein Problem, das unter der Prägung ist schlecht zu verschleifen, aber das kriegst Du hin.
Gruß Frank


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#22 von hchris , 03.05.2026 09:44

Hallo,

was die Leute alles machen…diese Löcher hatte ich an der Lok gar nicht bemerkt. Waren sie zugespachtelt?

Viele Grüße
Christian


 
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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#23 von Eisenbahn-Manufaktur , 03.05.2026 09:47

Guten Morgen!

Nur zwei kleine Dinge:

der usselige Lötbatzen im schief stehenden Führerhaus ist weg, jetzt befindet sich dort eine saubere Lötnaht, und das Führerhaus steht auch wieder gerade:



Und so sieht ein Diodenblock der Bauart "Troisdorfer Lokomotivwerke" aus, aus Messing gefräst. Das Messing dient als Halterung und als Kühlkörper:


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Klaus


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zuletzt bearbeitet 05.05.2026 | Top

RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#24 von Eisenbahn-Manufaktur , 03.05.2026 09:49

Zitat von hchris im Beitrag #22
Hallo,

was die Leute alles machen…diese Löcher hatte ich an der Lok gar nicht bemerkt. Waren sie zugespachtelt?

Viele Grüße
Christian


Die waren grob mit Lötzinn "zugepappt".


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RE: Restaurierung meiner GR70/12920

#25 von Eisenbahn-Manufaktur , 03.05.2026 10:55

.... und schon sind die Löcher zu!

Mit Lötzinn verfüllt:





Auf der Oberseite verschliffen:



Nach dem Sandstrahlen und vor dem Lackieren muß dann noch ein wenig Nitro-Feinspachtel zum Einsatz kommen.


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