meine Vorliebe für Heinzl Modellen dürfte dem ein oder anderen schon aufgefallen sein. Und so ergab es sich, dass endlich ein Akkutriebwagen von Heinzl (Nr. 512) in meinen Fuhrpark gerollt ist.
Der ETA 177 besteht in Gänze aus Messing und ist für sein Alter von einem sehr hohen Detailierungsgrad. Wie von Heinzl gewohnt besitzt er Ferderpuffer und echte Schraubkupplungen. Immer wieder ein echter Hingucker! In der 1965er Preisliste wird er wie hier gezeigt in 2L GS mit stolzen 166 DM aufgerufen. Die Preisliste 1/1968 möchte schon 216 DM und als 3L WS entsprechend mehr (233 DM). Das war schon ein ganze Menge Geld und vergleichbar mit heute würde der Durchschnittsmodellbahner auch recht lange überlegen ob er sich so weit aus dem finanziellen Fenster legen kann.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
manchmal gelingt es bestimmte (Sammel-)Lücken zu schließen. Nachdem ich glücklicherweis das 2L GS Modell ergattert hatte, habe ich weiterhin ausschau gehalten und den ETA von Heinzl in der AC Version bekommen
Über das wahnsinns schöne Aussehen des vollständig aus Metall gerfertigte Modell muss man wohl nichts mehr ergänzen. Diesesmal waren sogar noch die OKT`s dabei.
Lediglich ein Dachlüfter fehlt. Ich besitze zwar noch original Heinzl Dachlüfter, aber der Farbton macht mir noch ein wenig zu schaffen.
Die mittlere Einheit mit dem Antrieb dürfte nahezu baugleich sein mit der GS Variante. Der rechte Steuerwagen besitzt den Schleifer und den FRU. Was für ein FRU darin werkelt kann ich nicht sagen. Sobald am Wochenende die ersten Fahrten auf Menzelsheim stattgefunden haben gibt es auch bewegte Bilder.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
Rotlackiert wäre das was für mich märklinisierten Epochennarren. Auch wenn mir das Vorbild, obwohl es zuhauf im Pott rumstromerte, nicht mehr erinnerlich ist. Oder hat das nur der ETA 150 verdrängt?
ob ich den mitbringe zum MIST weiß ich nicht. Manchmal ist da dann doch ein wenig zu viel Trubel (was ja eigentlich sehr schön ist) für so filligrane Sachen. Ich überlege es mir, okay?
Bis dahin hier ein erster Eindruck in bewegten Bildern. Alleine das Aufgleisen ist schon nichts für grobe Händchen und wenn man bedenkt das der Zug bis heute höchstens mal ein paar Proberunden gemacht hat....
Viel Spaß beim Video!
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
ja, der fährt immer im Kreis Weichen fährt man mit dem Heinzl besser mit viel Gefühl und immer die Hand am Regler des Trafos. Aber er fährt drüber! Nur fürs Video war eine Hand am Regler, in der anderen Hand die Kamera ein bissl schwierig.
Zur Fahrtvorbereiting gehört auch das richtige einhängen der Schraubkupplung (wie beim Original). Andernfalls berührt sie gerade im Weichenbereich die Pukos und ist dahin.
Vielleicht hört es sich ein wenig überzogen an, aber der ETA von Heinzl ist als damaliges Finescale Fahrzeug eher etwas zum genießen und angucken, weniger für den harten Alltag. Für mich ist er so wie so mehr ein Sammelobjekt welches ich haben wollte. Schöner Nebeneffekt ist, dass ich ihn auch mal auf Menzelsheim fahren lassen kann.
Gruss Norbert
P.S.: DKW´s gibt es auf Menzelsheim nicht.
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
ich habe wahrscheinlich die Möglichkeit genau so einen Heinzl dreiteiler ETA zu erwerben, in Wechselstrom. Meine Frage: wie ist der elektrisch aufgebaut, wie ein klassisches Wechselstrommodell mit nicht isolierten Rädern und Achsen, oder ist das vom Grundsatz her ein auf Wechselstrom umgebauter Gleichstromer? Vielleicht kannst Du oder jemand hier aus der Runde weiterhelfen. Da ich Gleichstromer bin, wäre ein Wechselstromer ein teures Vitrinenmodell.
Vielen Dank für jegliche Auskunft.
Martin
Das Modellbahnhobby ist einfach schön, es ist für jeden etwas dabei und jeder soll für sich entscheiden was er sammelt, baut usw., deswegen kann ich auch einiges nicht nachvollziehen, wenn es um einzelne Hersteller geht. Toleranz ist das Gebot! Manches Gezetere, Nörgeleien und Reagieren versteh' ich nicht und ich vermute, dass das Menschen sind, die einfach nur Aufmerksamkeit wollen....., klappt nicht immer.
geb mir ein bis zwei Tage, da ich gerade erst aus dem Urlaub wieder eingetrudelt bin. Dann fotografiere ich ihn dir. Da ich beide, also GS und WS besitze, kann ich dir da auch Vergleichfoto´s schicken.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
ich habe gerade meinen Wechseltrom ETA mal herausgesucht und den Widerstand an den Rädern/Achsen gemessen. Da fließt kein Strom und entsprechend sind die Radscheiben gegeneinander isoliert.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
gerade ist der dreiteilige ETA eingetroffen und nach einem kurzen Test kann ich melden: er lebt. Allerdings sind die Verbindungskabel erneuerungswürdig. Dazu gleich eine Frage: wie öffne ich den Mittelwagen und wo kann ich solche Kabel mit den passenden Steckern, am Besten handelsüblich, erwerben? Der Mittelwagen lebt, doch einer der Steuerwagen hat einen Mittelschleifer, der Motor lässt sich aber vom Trafo aus eindeutig in zwei Richtungen steuern. Das versteh ich nicht. AC oder doch DC?? Die Achsen scheinen gegeneinander isoliert. Gerne verstünde ich auch, wie der ganze Zug an seinen Strom kommt - über die Achslager??
Lieben Gruß
Martin
Edit: Frage ergänzt.
Das Modellbahnhobby ist einfach schön, es ist für jeden etwas dabei und jeder soll für sich entscheiden was er sammelt, baut usw., deswegen kann ich auch einiges nicht nachvollziehen, wenn es um einzelne Hersteller geht. Toleranz ist das Gebot! Manches Gezetere, Nörgeleien und Reagieren versteh' ich nicht und ich vermute, dass das Menschen sind, die einfach nur Aufmerksamkeit wollen....., klappt nicht immer.
auch ich möchte mich hier mal einklinken,da ich ebenfalls einen ETA mein eigen nennen kann. Dieser ist zwar in Gleichstromausführung,aber ich konnte einfach nicht nein sagen
meine Frage dazu ist,wie der Schleifer bei dem AC Modell befestigt wurde. Ich bin am überlegen,den ETA auf AC umzurüsten. Kann vielleicht jemand aussagekräftige Bilder des Schleifer- Drehgestell bzw der Halterung für den Schleifer einstellen ?
ich habe meinen ETA in AC mal abgelichtet. Der Schleifer sitzt unabhängig vom Drehgestell auf einer Hülse. Diese fungiert als Abstandshalter und das Drehgestell kann sich ohne den Schleifer bewegen. Ich hoffe man kann es einigermaßen gut erkennen.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
Danke für die schnelle Antwort. Es sieht so aus,als wäre die Schraube des Drehgestells eine Hülse die also auf der einen Seite das Drehgestell verschraubt und gleichzeitig auf der anderen Seite ein Gewindeloch hat um den Schleifer aufzunehmen . da muß ich mal schauen ob ich so etwas bekommen kann oder mir irgendwie drehen lassen kann.
Zumindest weiß ich jetzt wie es original gelöst war.
in der nächsten Zeit will ich mir meinen Dreiteiler ETA-Heinzl vornehmen und dazu muss ich ihn demontieren; doch wie mach ich das, und wie unterscheide ich die Triebköpfe? Der Triebzug muss ja in einer bestimmten Reihenfolge geschaltet werden. Auch muss ich die Kabel mit den Steckern (= Aderendhülsen (?)) überprüfen, erneuern und einige Stecker (=Aderendhülsen(?)) ergänzen und ersetzen. Wo kann ich so etwas bekommen (= Bezugsquelle) ?
Besten Dank für jegliche kompetente Information
Lieben Gruß
Martin
Das Modellbahnhobby ist einfach schön, es ist für jeden etwas dabei und jeder soll für sich entscheiden was er sammelt, baut usw., deswegen kann ich auch einiges nicht nachvollziehen, wenn es um einzelne Hersteller geht. Toleranz ist das Gebot! Manches Gezetere, Nörgeleien und Reagieren versteh' ich nicht und ich vermute, dass das Menschen sind, die einfach nur Aufmerksamkeit wollen....., klappt nicht immer.
leider kann ich dir diesbezüglich auch keine Antwort liefern. Meine Vermutung zum öffnen des ETA geht in Richtung des Daches. Eine Verschraubung habe ich von unten nämlich noch nicht entdecken können.
Meines wissens ist es auch so relativ egal, welches Teil wo an den Mittelwagen angehangen wird.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
weiter oben sind die Abbildungen der Stirnseiten der Verpackung zu sehen und da steht: Steuerwagen links, Steuerwagen rechts. Bei Gleichstrom sollte das egal sein, doch ist das so, wie sind die Modelle verschaltet?
Nach wie vor interessant: wie demontiere ich den Triebwagenzug??
Lieben Gruß
Martin
Das Modellbahnhobby ist einfach schön, es ist für jeden etwas dabei und jeder soll für sich entscheiden was er sammelt, baut usw., deswegen kann ich auch einiges nicht nachvollziehen, wenn es um einzelne Hersteller geht. Toleranz ist das Gebot! Manches Gezetere, Nörgeleien und Reagieren versteh' ich nicht und ich vermute, dass das Menschen sind, die einfach nur Aufmerksamkeit wollen....., klappt nicht immer.
Hallo, da ich nunmehr beabsichtige, auch meinen ETA zu öffnen (evtl. Decodereinbau), wollte ich auch nochmals anfragen, ob jemand ein Gehäusedemontierungstipp kennt?
Hallo zusammen, bei mir hat sich auch diese Woche ein schöner Trieb Zug eingefunden. Dieser Zug hat für mich sehr viele emotionale Erinnerungen, in diesem Zug, allerdings in der dunkelroten Bundesbahn Ausführung, bin ich schon im Vorschulalter mit meiner Mutter zusammen gefahren. Das war mein bewusst erster Kontakt mit der großen Eisenbahn, die dann leider 1962 mit der Strecken Stilllegung abrupt aufhörte. Ab dieser Zeit fuhr dann nur noch der große rote Bahnbus die beiden Endziele der ehemaligen Bahnstrecke an.
Dieser Heinzl ETA 177 fand dann gegen einen sehr erträglichen Preis Platz in meinem kleinen BW. Er ist dreiteilig mit dem Antrieb im mittleren Wagen. Er ist für die damaligen Verhältnisse, 1960er Jahre, schon sehr filigran aufgebaut worden. Er trägt die Herstellungsnummer 890 von Heinzl. Der Antrieb ist sehr gut gemacht worden, vom Motor über einer der beiden angetriebenen Achsen geht eine Zahnradverbindung durch die Bodenöffnung und unterhalb des Wagens geht eine lange Kardanwelle zur zweiten Achse des Mittelwagens. Die Wagenkästen und das Dach des mittleren Wagens bestehen aus Messing und sind sehr gut verarbeitet. Die beiden Frontdächer sind aus Kunststoff hergestellt. Der Trieb Zug ist von Heinzl als 2L= Modell ausgeliefert worden und wurde von mir in schonender Weise für das 3LWS System umgebaut. Er hatte fahrtrichtungsabhängiges Wechsellicht Weiß/Rot im Gleichstrombetrieb, dass ich auch im Wechselstrombetrieb beibehalten habe. Er ist nicht sehr schnell, hat aber die richtige modellmäßige Geschwindigkeit und läuft sehr gut.
Neben den beiden anderen Modellen, dunkelrote DB- und grüne DRG-Ausführung, beide Bausätze aus Marienfeld/DDR, mit abgespeckten Märklin Motoren unterwegs, ist das der dritte Wittfeld im heimatlichen BW.
in der Tat ein schöner Triebwagen. Glückwunsch zum Kauf!!! Der Triebwagen stand bei Heinzl bis zum Ende 1968 im Programm. Im Gegensatz zu vielen anderen Formen ist er wohl nicht nach Ortwein gegangen. Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass M&F den gebaut haben. Die Nummer im Katalog war durchgängig für die 2L GS Version die 512. Wo die 890 unter deinem herkommt weiß ich (noch) nicht, werde aber mal in meinen älteren Listen nachschauen.
Viel Spaß mit dem schönen ETA!
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
Hallo Norbert, ich gehe davon aus, dass Heinzl seine Modelle in der Produktion fortlaufend nummeriert hat. In diesem Beitrag - #3, Bild 3, erkennt man unter dem Mittelwagen deines dreiteiligen Zuges unter dem Heinzl Emblem die Nr. 242. Unter deinem roten zweiteiligen Wittfeld steht die Nr. 511. Unter deinem Wismarer Schweineschnäuzchen steht auf der Unterseite unter dem Heinzl Emblem die Nr. 551. Unter deinem Glaskasten steht an gleicher Stelle die Nr. 329. Dein Kittel Dampfwagen hat die Nr. 964