Dieses Jahr hab ich erst eine Lokomotive gekauft. Die orange 1189 von Roco aus dem Jahr 1979 die ich meinem Vater zum Geburtstag überreichte.
Leider läuft die Gute nicht da das Getriebe dicht und die Gummis gerissen sind, dafür bekam ich sie auch für etwas unter 80€ und sie istkomplett und noch nie gefahren worden, laut den Mitgliedern Deutschlands größten Forums zu viel für "Schrott" da die Reperatur mindestens 120€ betragen würde
Demnächst werde ich mal schauen was ich machen kann, Ersatzteile hab ich reichlich
Zitat von Stamptrain im Beitrag #1Dieses Jahr hab ich erst eine Lokomotive gekauft. Die orange 1189 von Roco aus dem Jahr 1979 die ich meinem Vater zum Geburtstag überreichte.
Leider läuft die Gute nicht da das Getriebe dicht und die Gummis gerissen sind, dafür bekam ich sie auch für etwas unter 80€ und sie istkomplett und noch nie gefahren worden, laut den Mitgliedern Deutschlands größten Forums zu viel für "Schrott" da die Reperatur mindestens 120€ betragen würde
Demnächst werde ich mal schauen was ich machen kann, Ersatzteile hab ich reichlich
Hier ist es wie im wirklichen Leben : Man kennt von allem den Preis , aber von nichts den Wert! Behandle Menschen so, wie Du selbst behandelt werden möchtest!
Hallo Freunde - gerade habe ich mir den Thread in DSO angesehen: Mannomann! Wie schön ist es hingegen hier bei uns im FAM, solche Töne gibt es hier (danke an die Mod's) nicht - und wenn doch: nur für kurze Zeit.
@ Stamptrain: schön wäre eine Name - wir reden uns hier gern persönlch an. Man kennt sich dann, denn in der Anonymität verschwinden ist hier nicht üblich.
Und dann wird Dir hier im FAM auch gern geholfen, ohne besserwisserische Belehrungen. Hier sind wirklich erfahrene Experten für modellbahnerische Probleme. So habe ich es jedenfalls mehrfach erlebt.
Uli
ALTE MODELLBAHN: alles, was veraltet ist Spielen statt Nieten zählen.
Hallo Ulli,Hallo Thorsten das stimmt, auch mir wurde hier schon öfters geholfen, auch auf für Experten ziemlich dumme Fragen.(z.B. wie öffne ich einen Fleischmann Silberling-Steuerwagen) Also immer fragen! Grüße Ralf
Niemand ist allwissend - man muß nur jemanden kennen (bzw. fragen), der's weiß...
Und zweitens (wegen dem ÖBB- Krokodil von Roco):
Das ist nur der Neid der Besitzlosen! Entweder haben diejenigen, welche nur ihr Gift verspritzen können, für Schrott zuviel bezahlt, oder ihre Lok nicht zum Laufen gekriegt und ziehen Leute, die Glück hatten, erbarmungslos runter...
Zitat von dabbelju im Beitrag #4Hallo Freunde -gerade habe ich mir den Thread in DSO angesehen: Mannomann!
Hallo zusammen !
Mal völlig abgesehen vom Umgangston ist allein schon die meiner Meinung nach unübersichtliche und leseunfreudliche Gliederung ein Grund die Community zu ignorieren. Jedenfalls kenn ich kein anderes Forum welches so unglücklich aufgebaut ist.
Kleiner Tipp noch an die 1189 - Besitzer: Wenn Antriebsriemenersatz ansteht schaut unbedingt darauf Gummis in Qualität "Viton" sprich Fluor-Kautschuk (FPM / FKM) zu bekommen; die halten gerade bei Verwendung als Antriebsriemen um ein Vielfaches länger als die übliche O-Ringqualität Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR) da die Rißanfälligkeit viel geringer ist.
Getriebe öffnen und gehärteten Schmierstoff (bei Roco eine Paste) entfernen, spülen und neu fetten. In dem Beitrag findet sich auch ein Verweis auf passende Antriebsriemen aus der PIKO NOHAB
Viel Spaß mit dem "Tatzelwurm" so nannte man das Krokodil bei uns in Österreich auch manchmal ...
Ich danke für die Tipps und links. Von den Riemen hab ich ein Dutzend in Talkum eingelegt noch da. Reinigungsmittel hat mir die Firma Möllinger für ne Tüte Gummibärchen überlassen. Wenn ich demnächst freilauf Habe guck ich mir die Kiste mal an
ich habe mir nun auch eine (weitere) Roco 4149 / ÖBB BR 1189 zugelegt, die etwas Zuneigung braucht. Daher möchte den Thread gern wiederbeleben, um hier die Wiederbelebung des Krokodils mal festzuhalten. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen bei der Fehlersuche. Das wird vielleicht mal nicht sooo fachlich korrekt werden, mir geht es aber um den Spaß an der Freude der Reparatur an sich und darum, dass die "Krokodella" wieder laufen kann ;)
Gefunden habe ich die in der Bucht, als Teilespender nach abgebrochenem AC-Umbau 🤔. Auf dem Bild der Auktion sah erstmal alles anwesend aus, daheim angekommen habe ich geordnet und gesichtet:
Scheint erstmal alles wichtige dabei zu sein, was man für ein Vorankommen braucht. Einige Fehlteile, aber das gehört ja mittlerweile zum guten Ton 🙄 Nun werde ich mich von innen nach außen durcharbeiten, ich freue mich drauf ^^
Heute habe ich schon mal das Herzstück angeschaut: der Motor.
Kurze Prüfung mit dem 9V Block ergab: läuft aber etwas räudig im An- und Auslauf. Da mich die Erfahrung gelehrt hat, dass diese Motoren bzw Bauart eigentlich kaum richtig fies verschmoddern, hab ich ihm nur etwas Öl an den Buchsen spendiert, danach schnurrte er wieder super. Auch in Zusammenarbeit mit der Platine läuft alles rund.
20251028_085816.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Das Stück ist erstmal erledigt.
Falls es jemanden interessiert: so sehen die Motoren von innen aus: 20250512_142538.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Es ist ein ziemliches Gefrickel, die auseinander zu nehmen, gerade weil die Kappen von kleinen Metallstiften gehalten werden, die man nach innen drücken muss, um die Kappe abzuziehen. Dann fallen die auch gern bis nach unten durch 🙄 und ab da muss man versuchen, den Kohlehalter irgendwie unbeschädigt raus zu bekommen, der da gefühlt rein gepresst wurde. Von dem richtigen Sitz der Kohlen und Federn beim Einbau ganz zu schweigen.
Kurzum: wenn es nicht wirklich notwendig ist, den Motor einfach zusammen lassen 😉 das ist weniger Stress.
heute hatte ich endlich wieder etwas Zeit, mich um die Drehgestelle zu kümmern. Eins war noch komplett, da fehlte nur eine Schraube am Antriebsrad. Ich habe eine der Sechskantschrauben von der Blindwelle genommen, die sind gut versteckt und der Ersatz fällt dort kaum auf:
Dann das andere Gestell. Das war zerlegt, die Radsätze waren zumindest noch mit den Kuppelstangen verbunden. Die Blindwellenabdeckungen waren auch abgebrochen, sogar beidseitig. Also erstmal die Radsätze wieder eingebaut: die Achsfedern rein und dann die Radsätze drauf gelegt.
Dadurch, dass die alle verbunden waren, hat das recht gut geklappt. Klappe zu, Getriebe hält. Für die Blindwellenabdeckungen habe ich beim ganzen Gestell gewildert: da dort noch die Haltestifte dran waren, habe ich eine davon hergenommen. Somit konnte ich sicher sein, dass das auch exakt sitzt. Die andere Seite wurde dann mit zwei Punkten Sekundenkleber auf die ursprünglichen Haltenasen gesetzt und ausgerichtet.
Zum Schluss wollte ich noch sehen, ob alles sauber läuft. Entsprechend habe ich den Motor und die Drehgestelle miteinander verheiratet. Die alten Antriebsgummis waren so fest, dass ich einen 9V Block drauf abstellen konnte, also zum Testen schnell Ersatz besorgt. 2 Dichtungen 12 x 1,5 mm aus der Klempnerkiste passen zufällig gut, also lass ich die vorerst im Einsatz. Damit der Zusammenbau besser von statten geht, muss man die Gummis aufziehen, bevor die Drehgestellschraube rein kommt. Danach kann man die Schraube in aller Ruhe einsetzen (Feder am Schraubenkopf nicht vergessen ;))
Nachdem ich dann meinen "Spezial-Stromabnehmer" angebracht habe, konnte schon mal losgelegt werden. Anfangs hat ein Gestell immer blockiert. Halbe Umdrehung, wieder blockiert Bis ich drauf gekommen bin: