Moinmoin allerseits, Ich habe vor meine halbfertige Anlage "irgendwie zu digitalisieren " indem ich meine Loks ansteuerbar machen will...noch ist alles analog, habe ca. 50 Loks. Es ist finanziell dann schon eine Herausforderung, geschweige denn was meine Regierung Dazu sagen würde. Mich interessieren nicht die ganze Gimmicks, wie Loksound, Lichtfunktionen etc. Sondern nur das Stromlos schalten von Loks und bin ich auf Repa Lokaus gestoßen ,ohne näheres in Erfahrung bringen zu können...benutzt das vielleicht jemand von euch?? Es gab auch sowas wie "Alan" aber das gibt's wohl nicht mehr.. Wäre schön wenn ihr mir helfen könntet....allerdings bin ich was digital/Elektronik angehend absoluter Laie!! Schön Abend noch, Bob
Hallo, wenn es das von Uhlenbrock ist, dann ist es schon sehr veraltet---> https://uhlenbrock.de/de_DE/service/down....apd/Pro99e.pdf (Seite 12) Eine Märklin MS II ist für kleine Anlagen bestens geeignet. Gebrauchte MS II Grundsets gibt es schon im guten Zustand für um die 60 €. Das MS II Einsteigerset mit Gleise gibt es schon für unter 150 €: https://www.smdv.de/products/527071/Maer...8a0780cf20371ca Die MS II kann seit ein paar Jahren dank Update auch das DCC Format, das bei günstigen Decodern benutzt wird wie z.B. von Tams oder Uhlenbrock.
Welche Loks (Hersteller und Artikelnummer) sollen ggf. digitalisiert werden?
Für den Anfang sollte man nach und nach die wichtigsten Loks digitalisieren und den technischen Zustand berücksichtigen. Vor einer Digitalisierung sollte immer eine Wartung und Reinigung des Motors und des Getriebes durchgeführt werden mit anschließendem sparsamen nachölen.
dein Ansinnen ist für mich nachvollziehbar, die vorhandenen analogen Loks zu digitalisieren macht nicht unbedingt Freude. Zumindest wenn man kein großer Lötfreund ist und das nicht machen lassen will. Das Repa Lokaus kenne ich nur vom Namen. Nicht mehr an den Namen erinnere mich von einem System bei dem praktisch der Fahrweg digital gesteuert wird und die Loks sich lediglich über eine Art Transponder identifizieren. Die Steuerung läuft zentral im Stellrechner. Damit hatte ich mal sympathisisert als ich noch eine Anlage mit automatischem Streckenblock im Sinn hatte.
Hallo Tobias, erstmal vielen Dank für deine Antwort, ich hatte bei ebay das Repa Teil gesehen für 99 Euro aber das reicht alleine wohl nicht...ich hatte vergessen zu erwähnen das ich zu 90 % 2-leiter Gleichstrom habe, dazu noch Trix EXPRESS und 2- 3 AC-Loks von Märklin.. MS II wäre natürlich interessant vom Preis her aber was ist wenn es nicht funktioniert....ich habe aus einem Startset noch eine MS I liegen, nach ca. 30 min. fängt das Teil an zu spinnen: im Display erscheinen dann wirre Hieroglyphen...deswegen bin ich doch etwas skeptisch...
Wie alt sind die DC Loks? Manche alte DC Loks sind etwas aufwändiger zu digitalisieren z.B. von Roco kann ein Motortyp den Decoder überlasten. Die MS II läuft bei mir seit 2014 einwandfrei. Upates lasse ich nur aufspielen, wenn es sich bewährt hat. Die MS I neigt zu derartigen Fehlern, auch als sie neu war. Das damals letzte Update hat diese Fehler behoben.
Hallo Klaus, danke für deine Wortmeldung Ich habe beim Bau der Anlage die über 3 Ebenen geht den Fehler gemacht Abstellgleiese und Trennstellen zu planen, bin so'n Spontanbastler der mehr Spaß an Landschaftsgestaltung habe als an Elektronik...eine analoge Gleisharfe mit 4 Weichen/Schalter/Signale ohne Zugbeeinflüssung benötigte bereits zig Kabeln bzw. Litzen. Daher kam ich drauf zu digitalisieren...
Zitat von TEE2008 im Beitrag #6Wie alt sind die DC Loks? Manche alte DC Loks sind etwas aufwändiger zu digitalisieren z.B. von Roco kann ein Motortyp den Decoder überlasten. Die MS II läuft bei mir seit 2014 einwandfrei. Upates lasse ich nur aufspielen, wenn es sich bewährt hat. Die MS I neigt zu derartigen Fehlern, auch als sie neu war. Das damals letzte Update hat diese Fehler behoben.
Tobias, ich habe sehr viel Lima alt mit Rundmotor sowie Jouef alt, soviel ich weiß brauchen die nicht soviel Power wie der große Walzenmotor von Roco. ROCO hab ich auch einige Loks aber auch so alte Lieblinge wie Horny AcHo und Triang..., fleischmann auch aber da hab ich das Problem das dass Radsatziinenmass nicht mit meine Roco-weichen klar kommt...
Ich habe kein REPA Lokaus, es dürfte aber eine Entwicklung von Rolf Ertmer in zusammenarbeit mit Lenz-Elektronik sein. Lokaus wird Empfängerbausteine in der Lok benötigen, ich denke das wird schwer sein da ran zu kommen.
Hallo Jens-Michael, ob der Herr Lenz mit an der Entwicklung von Rolf Ertmer, Paderborn beteiligt war ist mir neu damals vor 30 (?) Jahre war derRolf mit seine Ideen häufig präsent in der Miba...
im MIBA REPORT 20 "Von Halbnull zu Null Die REPA-Bahn III" von 1988 beschreibt Rolf Ertmer sein REPA-Lokaus, das ihm ein befreundeter Elektroniker, desse Namen er nicht nennt, entwickelt hat (Der Elektroniker war offenbar Herr Lenz, wie hier (Klick) auf der Seite von Lenz Elektronik zu lesen ist). Jede Lok kann an jeder Stelle der Anlage ein und ausgeschaltet werden. Aber natürlich braucht auch hier jede Lok einen passenden Empfängerbaustein.
Bin zwar nicht der Jürgen aber eigentlich ist der Begriff "Lok aus" doch selbsterklärend: das Stromlosschalten einer Lok an beliebigen Stellen, geht natürlich nur wenn eine entsprechende Empfänger verbaut ist....wobei mein Begriff vom Stromlosschalten" evtl. nicht der richtige Begriff ist?! Gruß Bob
Zitat von oRaNgE58=trude im Beitrag #13Bin zwar nicht der Jürgen aber eigentlich ist der Begriff "Lok aus" doch selbsterklärend: das Stromlosschalten einer Lok an beliebigen Stellen, geht natürlich nur wenn eine entsprechende Empfänger verbaut ist....wobei mein Begriff vom Stromlosschalten" evtl. nicht der richtige Begriff ist?! Gruß Bob
Ich kenne das System auch nicht. Aber es wird den Motorstrom abschalten bzw. die Stromzufuhr an alles, was Strom braucht. Damals mag es gut gewesen sein, heute Schnee von gestern. Digitalisiere die Loks nacheinander, nicht alle in einer Woche und du wirst dich dran erfreuen können.
ich zitiere mal auszugsweise aus dem genannten Heft von Rolf Ertmer, wobei seine Beschreibung mehr funktionaler als technischer Art ist:
"Das war Anfang des Jahres 1985. Zur gleichen Zeit konnte ich auf der Spielwarenmesse in Nürnberg das neue "REPA LOK AUS" vorstellen." (Vielleicht gibt es in den MIBA-Heften aus der Zeit auch noch eine technische, nicht nur funktionale Beschreibung des Systems.)
"Das REPA-LOK_AUS ist keine Mehrzugsteuerung im engeren Sinne, geschweige denn eine digitale. Die Problemlösung besteht nur darin, daß jede Lok an jeder Stelle der Anlage aus- und eingeschaltet werden kann. Jetzt passen so auch mal drei Loks in ein Schuppengleis ohne daß es zum Gleisabschalten dreimal geteilt werden muß. Umso mehr bedauere ich , daß dieser Schaltungstrick erst dann geboren wurde, als ich auf meiner Anlage bereits viele abschaltbare Gleise installiert hatte. Wieviel Arbeit, wieviele Meter Strippen und zusätzliche Schalter hätte ich mir ersparen können..."
Der Betrieb der Loks erfolgt also weiterhin analog (Gleichstrom) und in einem Stromkreis fahren alle Loks gleichzeitig in die gleiche Richtung sofern sie nicht mit dem LOK-AUS ausgeschaltet sind.
Zitat von oRaNgE58=trude im Beitrag #4Hallo Tobias, erstmal vielen Dank für deine Antwort, ich hatte bei ebay das Repa Teil gesehen für 99 Euro aber das reicht alleine wohl nicht...ich hatte vergessen zu erwähnen das ich zu 90 % 2-leiter Gleichstrom habe, dazu noch Trix EXPRESS und 2- 3 AC-Loks von Märklin.. MS II wäre natürlich interessant vom Preis her aber was ist wenn es nicht funktioniert....ich habe aus einem Startset noch eine MS I liegen, nach ca. 30 min. fängt das Teil an zu spinnen: im Display erscheinen dann wirre Hieroglyphen...deswegen bin ich doch etwas skeptisch...
Bei einer Fleischmann Lok muss das Motorschild für den Digitalbetrieb massefrei gemacht werden bzw. durch ein massefreies neues ersetzt werden. Die Spurkränze und das Radsatzinnenmaß alter Fleischmann Loks und Wagen ist nicht passend für Roco Gleise (andere NEM). Trix Express International dürften ähnliche Probleme bereiten und der Motor je nach Bauart ebenfalls. Wenn es bei diesen Loks nur um die Baureihe geht, sollte man über einen Ersatz durch modernere Konstruktionen nachdenken.
Rolf Ertmer und seine Anlagen und Zubehörteile haben mich immer fasziniert. So musste ich damals natürlich auch sein legendäres Führerstandsfahrpult haben. Vor allem meine beiden Loks mit Möller-Antrieb liesen sich damit sehr nahe am Vorbild steuern! Irgendwann entdeckte ich dann in der Miba das Repa-Lok-Aus. Die Idee fand ich genial und so musste die Hobbykasse arg gebeutelt werden, um so ein Teil anzuschaffen
In der Miba 5/1994 fand ich dann in einem Bericht über das Repa-Fahrpult auch ein Foto zusammen mit dem Lok-Aus, so wie ich es einsetzen wollte:
Leider kam es aber nicht mehr zu einem Einbau in meine Loks, da meine Arbeit bei einer Museumsbahn damals meine ganze Aufmerksamkeit und Zeit erforderte und damit eine sehr lange Modellbahnpause begann. Danach fand ich kein Gefallen mehr an den Zweileiterfahrzeugen aus empfindlichen Kunststoff und den ganzen Kontakt- und Verharzungsproblemen nach so langer Pause und so kam ich wieder auf die alte Märklinbahn meiner Jugendzeit zurück, die auch nach 40 Jahren völlig problemlos wieder in Betrieb genommen werden konnte. Das Repa-Fahrpult und meine V100 und den VT 98 mit Möllerantrieb habe ich aber behalten und manchmal auf Zweileiteranlagen von Freunden eingesetzt. Leider habe ich bis heute keine Möller-Loks oder andere Fabrikate mit Fliehkraftkupplung, wie z.B. Brimalm, für das Märklinsystem gefunden...
Der Beitrag hier über das Repa-Lok-Aus erinnerte mich nun daran, dass irgendwo im Keller noch ein seit 1991 nicht mehr geöffneter Karton mit den Lok-Aus-Teilen liegen müsste. Ich habe sie tatsächlich gefunden, noch original verpackt und ungenutzt.
Es hätte damals sogar noch Sonderbausteine gegeben, die nicht nur das stromlose Abstellen von Loks, sondern auch das Schalten von Zusatzfunktionen, wie z.B. Licht oder Rauch ermöglicht hätten:
Vielleicht konnte ich hiermit etwas Informationen zu diesem heute fast vergessenen System beitragen. Ich fahre momentan nur Märklin rein analog und nach den Erfahrungen mit meinen wenigen neueren Loks mit mittlerweile schon längst wieder veralteter Digitaltechnik, kommt eine Digitalisierung für mich auch nicht in Frage. Am liebsten sind mir immer noch die alten rein analogen Gußklumpen, wobei so eine Lok-Aus-Funktion ja eigentlich nicht schlecht wäre.
Zitat von oRaNgE58=trude im Beitrag #7Hallo Klaus, danke für deine Wortmeldung Ich habe beim Bau der Anlage die über 3 Ebenen geht den Fehler gemacht Abstellgleiese und Trennstellen zu planen, bin so'n Spontanbastler der mehr Spaß an Landschaftsgestaltung habe als an Elektronik...eine analoge Gleisharfe mit 4 Weichen/Schalter/Signale ohne Zugbeeinflüssung benötigte bereits zig Kabeln bzw. Litzen. Daher kam ich drauf zu digitalisieren...
Gruß Bob
Hallo Bob, absolut d'accord. Ich habe meine Anlage sehr konkret vorgeplant, mit jeder Menge abschaltbaren Gleisen damit ich "problemlos" mehrere Loks auf einem Gleis stromlos abstellen kann. Mit der Zeit stellte sich dann die wahre Bedeutung von "problemlos" heraus: Die Planung trieb mich "problemlos" in den Wahnsinn, abwechselnd mit Hexenschuß als ich dann im Untergrund versuchte die Kabel auseinander zu fuseln und an die Stellpulte zu leiten. Theoretisch war alles super, in der Praxis werde ich neu bauen und beim Unterbau anders vorgehen. Also war das REPA-Lok-Aus schon eine klasse Idee zu seiner Zeit. grüße klaus
Zitat von TEE2008 im Beitrag #19Hallo, das ist ein interessantes System für den Mehrzugbetrieb. Ein solcher Führerstand für das moderne Digitalsystem wäre interessant.
Von Uhlenbrock gab es einst so etwas. Ist aber selten und auch schon lange aus dem Programm. Art. 65500.