so ist es mich hat diese Märklin Interpretation der Bügelfalte mitten ins Modellbahner und Sammler Herz getroffen. Bei einer blauen oder rot-beigen Variante als 112 würde ich wahrscheinlich auch schwach werden.
Von Märklin und anderen Herstellern gibt es ja auch maßstäbliche Bügelfalten 110er in AC. Davon habe ich auch welche.
Für oder wider. Ohne e! Ja, muss jeder selbst entscheiden. Die Lok ist top. Die Loks auf dem 111er Fahrgestell waren dagegen ein sehr schlechter Kompromiss.
Zitat von 60903 im Beitrag #27Für oder wider. Ohne e! Ja, muss jeder selbst entscheiden. Die Lok ist top. Die Loks auf dem 111er Fahrgestell waren dagegen ein sehr schlechter Kompromiss.
Moin HAst Du einen Clown gefrühstückt ?
Horst
Hier ist es wie im wirklichen Leben : Man kennt von allem den Preis , aber von nichts den Wert! Behandle Menschen so, wie Du selbst behandelt werden möchtest!
Zitat von 60903 im Beitrag #27Für oder wider. Ohne e! Ja, muss jeder selbst entscheiden. Die Lok ist top. Die Loks auf dem 111er Fahrgestell waren dagegen ein sehr schlechter Kompromiss.
Moin HAst Du einen Clown gefrühstückt ?
Horst
Nein warum? Leerzeichen nicht vor dem Satzzeichen, sondern danach. Alles nicht lustig, deshalb auch kein Clown.
schlechter Kompromiss? In der Optik vielleicht, fahrtechnisch eher nicht: Eigenschaft von 3033.10 vs 3039.2 vs 3042.2 Haftreifen 4:4:4 Untersetzung 1 zu 18:16,21:18 Masse 343g vs 425g vs 379g Treibradradius 7mm vs 7mm vs 7mm Motor DCM1 vs DCM1 vs DCM1 Anschlusswiderstand 19 Ohm vs 16 Ohm vs 21 Ohm Anschlussinduktivität 12 mH vs. 16mH vs. 14mH Imin (bei 12V, nur Motor) 182mA vs 171mA vs 152mA vmin 41 km/h vs 30 km/h vs 66 km/h (bei Verwendung eines normalen Trafos. Mit dem analogenRangiergang kommt auf unter 20 km/h). v_12 160 km/h vs. 188 km/h vs. 202 km/h Tempokonstanz 1% vs 1,2% vs 1,9% (also Trafo aufdrehen und den Knopf nicht mehr bewegen). Diese Werte sind für Analogmodelle hervorragend! Zugmasse 223g vs 191g vs 214g (das ist sehr viel!) Leistung bei 12V 266mW vs 282mW vs 294mW maximaler Wirkungsgrad: 9% vs 10% vs 8% Fazit: gegenüber der 3042 (BR 111) ist die 10.12 bewsser, gegenüber der BR 110 gleichwertig mit anderen Schwerpunkten.
Leider gehen hier Tabellen nicht, ist aber auch nicht notwendig.
heute konnte ich endlich meine 30391 von der Packstation abholen. Ist mir vollkommen egal, ob das Retro ist oder nicht - ich finde die Lok toll. Genau so eine hatte ich mir als Jugendlicher immer gewünscht.
Interessehalber habe ich mal meine anderen E10 / 110 raus geholt und einige Vergleiche angestellt. Zum einen mit der Mätrix aus der Packung 28503:
Bei diesen beiden Fotos kann man die unterschiedlichen Proportionen gut erkennen - das Trix-Modell hat einen weniger ausgeprägten Knick
Große Unterschiede beim Fahrgestell
Außerdem ist das Trix Modell um einiges länger
Nichtsdestotrotz fand und finde ich das Hobby Modell als Spielzeug nach wie vor nett.
Was die Technik angeht, so habe ich mal versucht das neue Hütchen auf das einzig wahre originale Fahrgestell von 1965 mit dem großen Scheibenkollektormotor zu setzen. Wenn man die Fahrgestellblenden mit tauscht, ist das kein Problem. Das Fahgestell entspricht nach wie vor dem "Original"
Links 1965, rechts 2026
oben 1965 unten 2026
Von links nach rechts 3039.1, 3039.4 (mit Trommelkollektormotor), 30390 und 30391
was mir auffällt: Jetzt ist es doch eine Betriebsnummer geworden, die bei Märklin bisher noch nicht in Gebrauch war. In der Ankündigung war es noch die E 10 1265. Jetzt wurde die E 10 1309 verwendet, was ich sehr begrüße, da ich die 1265 schon oin meinem Stall steht. [OT] Bei der E 18 macht mir das zwar (fast) nichts aus, dass alle entweder die Nummer "20 V" oder "E 1835" haben, das ist aber auch eine komlett andere "Nummer". [/OT]
Retro sind an der 30392 immerhin das Blech-Untergestell, die Kupplung und die Dachstromabnehmer (vernickelt). Das Dreilicht-Spitzensignal scheint sogar noch durch Mikro-Glühlämpchen erhellt zu werden.
Der Antrieb wird natürlich von der "dicke Tal"-Technologie gesteuert, leider mit Permanentmagnet, wodurch der Auslauf bei Stromunterbrechung entfällt. Bei den Märklin-Reihenschluss-Motoren wurde das früher immer als Vorteil angesehen. Darauf verzichtet Märklin jetzt freiwillig, obwohl es einen HLA in Gestalt des *****-Antriebs auch schon bei der "dünne Berg"-Technologie gab (Artikelnummernserie 35...) - und der Permanentmagnet schlägt bei einer Stromunterbrechung erbarmungslos zu, indem er sich den ersten vorbeikommenden Pol des Rotors sofort bombenfest greift. Aber das ist auch wieder eine andere Geschichte und die alten Feld-Elektromagneten, bzw. Antriebsdrehgestelle oder gar komplette Fahrgestelle kann sich der geneigte Bastler ja fast zum Kilopreis beschaffen.
VlG
MS 800
Als Kinder haben wir uns am Rattern unserer Züge auf den Blechschienen erfreut ... heute brauchen Sie dazu Sounddecoder.
komme grade aus dem Keller, wo die Maschine ihre ersten Runden gedreht hat. Der erste Eindruck ist ganz ok. Besser als ich erwartet hatte.
Zuerst habe ich unter die Haube geschaut, ob alles ordentlich ausschaut. Entsprach den bereits gezeigten Bildern. Wie schon erwähnt, jede Menge Entstörteile, sogar eine weitere Drossel zwischen O/U-Umschalter und Dekoder.
Dann ein paar Runden ohne Deckel über Schleifer. Recht empfindlich bezüglich Stromabnahme. Auch erwähnenswert, dass der Trafo recht weit aufgedreht werden muss. Notorische Rennfahrer werden sich wohl ans Programmieren machen müssen. Die Stromaufnahme habe ich nicht vernünftig gemessen. Die Schätzeisen, die fest an der Anlage eingebaut sind, funktionieren halbwegs brauchbar so von 250 mA bis 3 A. Der Zeiger hat sich kaum bewegt. Also recht geringe Stromaufnahme.
Als Exot, der Elloks über Oberleitung speist, habe ich mir die Pantos vorgenommen. Wie schon geschrieben, sind die Federn brutal hart. Auf der elektronischen Waage wurden 28 g angezeigt, wenn man den Panto auf diese drückt. Raus mit den Federn und die passenden rein. Nun wurden um die 8 g angezeigt. So wie man es von einem 7218 kennt. Kritisch finde ich den geringen Abstand zwischen Gehäuse und Stromabnehmer. Das könnte eventuell für nen Kurzen reichen.
Gehäuse wieder auf das Chassis und los gings. So wie sich das gehört, sehr gute Stromabnahme. Das Schleifstück scheint sauber anzuliegen und nach einigen Runden war keinerlei Verschleiß zu sehen. Vielleicht tausche ich die beiden aber doch noch gegen ordinäre, vernickelte 7218 oder Sommerfeldt XX3. Mit rotem Sommerfeldt 888 wäre komplett vorbei mit Retro.
Das Radsatzinnenmaß habe ich gemessen und es lag zwischen 14,1 und 14,2 mm. Für meinen Geschmack fürs M-Gleis etwas viel. Da jedoch die kritischen Bogenweichen ohne Entgleisung und ohne verdächtige Geräusche passiert wurden, soll es gut sein.
Zum Abschluss habe ich fünf 24er Blechwagen angehängt. Vier ohne, einen mit Schleifer und Schlusslicht. Ohne Geschwindigkeitsverlust die Steigung hoch und nur wenig schneller im Gefälle. Egal ob flott oder langsam. Ich behaupte, der Dekoder hat auch im Analogbetrieb eine funktionierende Lastregelung. Es würde mich wundern, wenn dieses Magnettrommelmotörchen von sich aus so eine Laufkultur hätte.
Apropos Laufkultur... das Geräuschniveau ist verdammt niedrig. Kein Geheul, kein Gejammer, keine Gesänge von Läufer oder Getriebe.
Was den Dekoder angeht, ist die Bedienungsanleitung sehr dürftig. Die paar CV, die angegeben sind, entsprechen denen aus der mLD-Beschreibung. Ich werde wohl mal spaßeshalber mit der MS2 versuchen, ein paar CV-Werte auszulesen und schauen, ob das zum mLD passt
Meine Lokomotive mit passenden Waggons ist gestern auch bei mir eingetrudelt. Die Federn werde ich auch noch austauschen. Sonst ein schöner Zug, der gestern mit meinen anderen Rheingoldzügen seine Runden drehen durfte. Der neue Zug steht auf dem mittleren Gleis.
ein Tipp zum Programmieren der Analogfahreigenschaften: Sofern der Dekoder ordnungsgemäß wie bei der BR 06 (39662) funktioniert, sollte man die "CV" für AC min reduzieren und AC max auf 255 stellen. Die Funktion beider ist etwas so: mit AC min wird rbdie Startspannung in 1/10 V eingestellt, das Tempo geht dann linear hoch bis zum Maximum (bei 16V). Weil aber alle historischen Modelle (so auch die 3039) bei Trafomittelstellung ihre Vorbildgeschwindigkeit erreichen, muss man handeln. Ist die AC min zu groß, fährt das Modell erst spät an und ist vergleichsweise langsam. Normalerweise sollte dieser Wert bei 30 bis 60 (entsprechend 3,0 bis 6,0V) liegen. Sollte die AC min-CV keine Wirkung haben, so ist die Dekoderfirmware zu alt (damit muss man leider auch rechnen). Ach ja, die Anfahrverzögerung sollte auf 0 stehen oder F4 (Direktsteuerung) auf analog ein.
Ein paar Daten frisch aus dem Keller. Programmiert wurde auf einem externen Gleis mit der MS2, Protokoll DCC. Getestet auf der analogen Anlage.
CV2 Vmin - default 4 - blieb unverändert CV3 Anfahrverzögerung - default 9 - geändert auf 0 CV4 Bremsverzögerung - default 9 - geändert auf 0 CV5 Vmax - default 150 - blieb unverändert (Änderung hat keine Auswirkung im Analogbetrieb) CV50 Formate - default 13 - geändert auf 1 (nur DCC und Analog AC) CV52 Motortyp - default 3 - blieb unverändert (HLA C90) CV53 Regelreferenz - default 39 - blieb unverändert (Änderung hat keine Auswirkung im Analogbetrieb) CV54 Regelung K - default 80 - blieb unverändert CV55 Regelung I - default 60 - blieb unverändert CV178 Vmin Analog AC - default 50 - geändert auf 40 CV179 Vmax Analog AC - default 155 - geändert auf 190
Zusammenfassung in Worten: Digitale Geschwindigkeitsbeeinflussung (CV 2, 5, 53) zeigte im Analogbetrieb keine Auswirkungen. Die Verzögerung (CV3, 4) hingegen schon.
Der Dekoder braucht recht lange nach Anlegen einer Spannung (etwa eine Sekunde), bis er aktiv wird (Beleuchtung/Motor). Daher wurden mit CV50 die Protokolle mfx und MM deaktiviert, was aber nichts gebracht hat.
Die analogen Geschwindigkeits-CV178, 179 wurden nach eigenem Geschmack eingestellt. Ein paar Werte vom Ausprobieren:
12 V, CV178/179: 50/155 => 79 km/h (default) 14 V, CV178/179: 50/155 => 107 km/h (default) 16 V, CV178/179: 50/155 => 133 km/h (default)
12 V, CV178/179: 40/155 => 79 km/h
12 V, CV178/179: 40/255 => 120 km/h
12 V, CV178/179: 40/190 => 94 km/h 14 V, CV178/179: 40/190 => 126 km/h 16 V, CV178/179: 40/190 => 156 km/h
Von links nach rechts 3039.1, 3039.4 (mit Trommelkollektormotor), 30390 und 30391
Viele Grüße Jörg
Hallo zusammen, weiß jemand weswegen Märklin Kondensatoren mit Verbindung Motoranschluss - Masse verbaut? Bei allen anderne Loks mit HLA und mLD/3 mSD/3 und bei den Umrüstsets ist dies seit vielen Jahren nicht üblich, sogar gefährlich für den Decoder (z.B. ESU Decoder). Die Regelung können diese Konsensatoren ebenfalls beeinflussen. Es darf eigentlich nur der Kondesator zwischen den Motoranschlüssen verbaut sein.
Zitat von TEE2008 im Beitrag #37Hallo zusammen, weiß jemand weswegen Märklin Kondensatoren mit Verbindung Motoranschluss - Masse verbaut? Bei allen anderne Loks mit HLA und mLD/3 mSD/3 und bei den Umrüstsets ist dies seit vielen Jahren nicht üblich, sogar gefährlich für den Decoder (z.B. ESU Decoder). Die Regelung können diese Konsensatoren ebenfalls beeinflussen. Es darf eigentlich nur der Kondesator zwischen den Motoranschlüssen verbaut sein.
Ich habe mir mal die diversen Märklin Einbauanleitungen von mld3/msd3 angeschaut. Darin wird auf die Kondensatorenfrage nicht eingegangen bzw. keine Angaben zur Entfernung gemacht. Anscheinend macht den originalen Märklin Decodern das wenig oder nichts aus.
Das ESU-Decoder in manchen Fällen (speziell bei zu vielen oder zu großen Entstörkondensatoren, Piko C4 Problematik) Mimöschen sein können dürfte bekannt sein.
Aber du hast recht, bei allen anderen mir bekannten Decoder-Einbau-Anleitungen (Tams, Zimo) wird darauf hingewiesen die Kondensatoren zur Gleismasse zu entfernen.
Alexander aus dem Allgäu Elektronik enthält magischen Rauch, wenn der Rauch entweicht ist die Elektronik kaputt.
in analogen Modellen mit Feldspule ist zwischen Läufer und Feldmagnet eine derart massive Störsignallage, dass diese abgeleitet werden müssen. In Modellen mit Permanentmagnet stört es nur dann, wenn der Dekoder ein Problem damit hat.
ich würde an Deiner Stelle die Kondensatoren nur dann entfernen, wenn beim Umstieg auf einen anderen Dekoder dessen Produzent ausdrücklich dies verlangt. Für mich persönlich: wenn ein Produzent das verlangt, ein Anderer nicht, dann nehmen ich den Anderen.
Ich verstehe diese ganze Diskussion hier nicht. Warum sollte man bei einem neugekauften Modell mit Garantie und Gewährleistung, das einwandfrei ist und fährt, irgendwelche Bauteile (Kondensatoren, Drosseln) entfernen? — Tauscht man andererseits z.B. den Dekoder aus, sollte man sich an die Angaben von dessen Hersteller halten. Die Werksgarantie des Modellherstellers und die Gewährleistung des Händlers sind dann so oder so hinfällig.
Aber wenn alles neu und in Ordnung ist, mache ich mir doch keine unnötige Arbeit und gehe kein Risiko ein!
es ist wirklich eine schmucke Maschine geworden, die selbst mich anspricht ...
... nun (hoffentlich bald) noch in kobaltblau - dann ist es endgültig um mich geschehen ... !
... hoffen darf man ja, denn : Tante M wird sicherlich nicht das Geld für eine neue Form investieren und dann nur ein Modell herausbringen !?
Richtig ist natürlich auch, dass das Maschinchen keine "echte Retro" ist (wenn man damit nur Wiederauflagen alter Serienmodelle meint) - das ist in der Hinsicht z.B. auch das "Ur-Krokodil" nicht - aber beide waren schonmal in der "Pipeline" und sind dann damals halt "darin steckengeblieben" und somit immerhin ein Teil der Märklin-Historie , bzw. insofern dann doch wieder "Retro".
Was den alten FRU betrifft : ich habe noch einige davon im Ersatzteilllager vorrätig - eine "Retroanalogisierung" , die ja kürzlich auch schon mal Thema war, wäre daher grundsätzlich für mich auch kein Problem - das wäre hier dann aber auch nicht wirklich "original", da es das Modell so ja vorher auch noch nie gegeben hat - also kann ich hier dann darauf (ausnahmsweise) auch mit gutem Gewissen darauf verzichten ...
Gruß Bernd Gruß Bernd
Hallo Bernd . Das ist auch meine Meinung. Ist aber egal ob echte Rerto oder nicht. Hauptsache sie ist da. Zum Thema retroanalogisierung hier ist mein Thema dazu.Thema Retroanalogisierung mit Lichtblitz
Ich verstehe diese ganze Diskussion hier nicht. Warum sollte man bei einem neugekauften Modell mit Garantie und Gewährleistung, das einwandfrei ist und fährt, irgendwelche Bauteile (Kondensatoren, Drosseln) entfernen? — Tauscht man andererseits z.B. den Dekoder aus, sollte man sich an die Angaben von dessen Hersteller halten. Die Werksgarantie des Modellherstellers und die Gewährleistung des Händlers sind dann so oder so hinfällig.
Aber wenn alles neu und in Ordnung ist, mache ich mir doch keine unnötige Arbeit und gehe kein Risiko ein!
an der Stelle muss ich dem Klein Uhu vorbehaltlos zustimmen. Der Basteltrieb hat auch irgendwo seine Grenzen (zumindest für mich). Warum ich einem "neuen Lokmodell" irgendwelche Fähigkeiten berauben soll ist auch für mich schwer nachvollziehbar. Ein alternativer Weg wäre ja vielleicht die Anpassung der Betriebstechnik. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten seine Anlage zu digitalisieren, aber zumindest das Herstellen einiger/anpassen auf zeitgemäße Standards kann man dann "übers Herz bringen", wenn man mit Lokomotiven in denen ein Decoder werkelt fahren möchte.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
Gebrauchte 3039/3040 und artverwandte gibt es reichlich und günstig. Eventuell noch die Drehgestellblenden der 30391 nach bestellen wenn man die nicht abschrauben möchte und gleich das ganze Fahrwerk tauschen.
Das digitale Fahrwerk findet in der Bucht bestimmt Abnehmer, viielicht möchte ja auch jemand eine digitale Kasten E10 oder E40 oder man behält es und hat je nach belieben eine digitale oder analoge Lok.
ich habe es einfach mal ausprobiert. In der Bucht gab es eine E 10 (3039) zu extrem günstigen Kurs:
Bei der Inspektion stellte sich heraus, dass die Lok wohl schon so manchen Kilometer auf der Uhr hat:
Immerhin kann man sehen, dass die alten Märklin-Loks fast unkaputtbar sind. Mit diesem winzigen Bürstenkrümel lief sie noch sehr gut:
Pfui - die neue hat doch Kreuzschlitzschrauben...
Insgesamt waren jeweils 3 Schrauben zu lösen und wieder anzuschrauben. Den Schleifer tausche ich bei Gelegenheit noch mal. Jetzt hat die neue das alte Fahrgestell...
... und umgekehrt
Alles rückstandslos wieder rückbaubar. Die neue macht mir jetzt tatsächlich mehr Spaß.
Die Dinger verdienen nur eine Aussage: läuft, läuft, läuft … Ich habe so eine olle E40, dasselbe nur in grün. Die ist total abgenudelt, aber die Beste von allen. Völlig ruhiger Lauf, Motor und Getriebe. Diese Loks kann man eher kaputtpflegen als kaputtfahren.
3039 / 3040, so müßte Retro sein! Scheibenkollektor! Alles andere wäre Scheibenkleister! Mit den Scheiben drin der letzten Ausführung, nicht Cellon.
3039 / 3040, so müßte Retro sein! Scheibenkollektor! Alles andere wäre Scheibenkleister! Mit den Scheiben drin der letzten Ausführung, nicht Cellon.
Dazu müsste Märklin aber entweder den 60906 ab Werk verbauen oder den mlds die Schwäche austreiben, sich nicht mit Hamo-Magnet und Dreipoler zu vertragen. Hochleistungsantrieb scheidet dann ja aus, der ist auch wieder Trommelkollektor.