Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#1 von Herr Mertens , 14.04.2008 09:20

„Es gibt sie noch, die guten Dinge“ Mit diesem Spruch wirbt ja das sympathische Edel-Gerümpel-Versandhaus manufactum für Dinge, von denen man meint, sie seien auf normalem Wege im Handel schon ausgestorben. Heute: das klassische Wohnhaus für die alte Modellbahn.

Gut und wohl, das heutige Gebäude oft weitgehend maßstäblich sind, doch was habe ich davon, wenn das Einfamilienhaus genauso lang ist wie ein Blech-D-Zug-Wagen von Märklin, Trix oder Fleischmann?
Gebrauchte Häuser sind leider oft arg verklebt, verbastelt oder zerspielt, original alte Bausätze erzielen in ebay bisweilen abstruse Preise. Und irgendwie weiß man ja auch nicht, ob man ein 50 Jahre nicht zusammengebautes Faller-Häuschen plötzlich zusammenkleben darf…

Warum also nicht neu kaufen, was vor einigen Jahrzehnten genauso erhältlich war? Hier sind drei Bausätze für eine nette kleine Siedlung, aus dem aktuellen Sortiment von Faller und Kibri. Zusammen kosten sie zwischen 25 und 30 EUR, je nachdem, wo man kauft. Ich persönlich empfehle den Fachhandel, alleine der mitleidigen Blicke wegen, wenn man das unmaßstäblichste Exemplar überhaupt zur Kasse trägt.



Faller Artikel 131 263:



http://www.faller.de/news/neuheiten_2007..._h0/Hobby_1.pdf

Kibri Artikel 8720 und 8723:


http://rire-modelle.de/neu/images/storie...alog%202008.pdf
Seite 14

Wer bestimmte Gründe für den Versand hat, wird z.B. bei Conrad fündig (Kibri ist ja bei sehr vielen Händlern ausgelistet):
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=240820
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=217094
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=240821

Das Faller-Wohnhaus:

Ein zweistöckiges Gebäude mit Glasbaustein-Treppenhaus und schönem Wellplexiglas-Balkon, außerdem sehr hübscher Grundplatten-Gravur und pygmäenhafter Geschoßhöhe. Ideal. Vom Stil her ab den 50er Jahren einsetzbar.




Das Faller-Haus erblickte als Wohnhaus zum Bauernhof das Licht der Modellbahnwelt, verschwand irgendwann um 1980 herum aus dem Programm, um 1997 als Neuheit des Hobbyprogramms wieder aufzutauchen (Bilder aus dem 78/79er Katalog).




Ein klassischer Faller-Bausatz alter Schule, halbwegs paßgenau aus immer noch guten Formen gefertigt, eine zeitgemäße Lichtmaske (vorgestanzt mit Gardinen) mit sehr zeittypischen Topfblumen ist dabei.



Neben dem Fenster erkennt man, daß das gesamte Gebäude von mir lackiert wurde, leider nur etwas unvollständig wie’s scheint. Das Haus soll als Bestandteil einer Siedlung einen anheimelnd graustichigen Putz tragen.

Die Kibri-Häuser

Wann die Kibri-Häuser das erschienen, entzieht sich meiner Kenntnis. Im 1978er Katalog wurden sie so abgebildet, wie damals bei Kibri üblich als übermaltes Bild. Man beachte den klassischen Mercedes links im Bild:



Das Haus mit Ladengeschäft besitzt eine als Mauerwerk strukturierte Wand, an der die Schaufenster angebracht sind. Das Mehrfamilienhaus besteht aus den gleichen Wandelemente, die so gegliedert sind, daß die zurückversetzte Wand mit der Terrassentür auch links angebracht werden kann. Es ist davon auszugehen, daß diese Wandelemente auch für größere Wohnbauten aus dem damaligen Sortiment verwendet wurden.
Zusammengebaut und ebenfalls lackiert (die Wände sind in sehr hell-glänzendem Weiß gehalten) sieht das Mehrfamilienhaus dann so aus:




Witzig ist, daß auch dieses Haus ein vorspringendes Wohnzimmerfenster besitzt. Die Gardinen dafür sind nicht ganz so fein wie bei Faller, aber immer noch besser, als die Kunstwerke der naiven Malerei, die Vollmer beilegte und beilegt.



Die Paßgenauigkeit ist schlechter als bei Faller, aber mit einer Feile bekommt man das meiste hin. Schade ist, daß es bis heute keine Papiermaske, sondern nur wenig schwarzes Papier in der Schachtel gibt.

Das Haus mit Ladengeschäft besitzt einen steileren Giebel mit ausgebautem Dachgeschoß. Leider zeigt es, daß man bei Kibri offensichtlich von der Substanz lebt und gegenüber früher die Bausätze nicht mehr konsequent zu Ende denkt, wenn es der Rationalisierung dient. Weder liegt eine spezielle Schaufensterfolie für die Auslage bei, noch ist die spezifische Hauswand fürs Schaufenster enthalten. Das Element mit den Schaufenstern soll einfach auf eine normale Hauswand mit Fensterbank und Fensterhöhlen geklebt werden.




Das kann so natürlich nicht bleiben, auch wenn es dem Gebäude den authentischen Charme der 60er-Jahre Bausätze etwas raubt. Glücklicherweise ermöglichen es heutige Farbdrucker und das Bilderreservoir des Internet, selbst etwas zu gestalten. Die Motive sind der google-Bildersuche zum Stichwort „Schaufenster“ entnommen.
Also entsteht eine Vorstadt-Dependance meines städtischen Kaufhauses Mertens, wo man Haushaltswaren…



…und Mieder kaufen kann:



Das Seitenfenster zeigt, ebenso wie die Eingangstüre, eine beachtliche räumliche Tiefe des Ladens, die man bei der Außenansicht gar nicht so vermutet.



Die Siedlung:

Die drei Gebäude ergeben zusammen eine glaubwürdige Siedlung, die auf ca. 20 x 30 cm untergebracht werden kann und 5 Wohnungen sowie ein Geschäft beherbergt.



Der Henschel-Bimot schleppt Mineralöl zum Umschlagpunkt, entgegen kommt ihm ein Fiat 1800 Familiale (Eko), es wird doch nichts passiert sein?



Vor dem Haus an der Straße parkt ein Taxi. Es ist anzunehmen, daß die Familie im ersten Stock in Wechselschicht den Wagen fährt. 80.000 km im Jahr, nach 5 Jahren und 400.000 km war der erste 55-PS-Diesel am Ende. Zumindest, wenn er im Winter starten sollte.



Auf dem Platz, der durch das zurückversetzte Haus entsteht, parkt ein weiterer /8er Mercedes. Er gehört dem Inhaber des Geschäfts und erinnert fatal an das 30 Jahre alte Kibri-Katalogbild. Ebenso parkt dort ganz friedlich der Krankenwagen. Wie’s scheint, kauft der Rettungssanitäter seiner angebeteten OP-Schwester ein Geschenk. Hoffentlich aus der rechten Ladenhälfte.

Fazit:

Es hat große Freude bereitet, mit Hilfe der drei Billig-Bausätze eine Zeitreise zu den Anfängen des Plastikmodellbaus zu unternehmen. Natürlich nur mit dem richtigen Klebstoff:




Schönen Gruß

Hans-Christian


 
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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#2 von modellbahner , 14.04.2008 10:02

Hallo Hans-Christian,
das sind richtig schöne Bilder. Vor allem die Bilder mit den Autos zeigen doch, dass die Verkleinerung gar nicht stört. Wie Du auch richtig schreibst, sieht es komisch aus, wenn ein Haus genauso lang ist wie ein D-Zugwagen.

Über die Grössenverhältnisse von Häusern gibt es ja schon viele Beiträge.
Dein Beitrag zeigt , dass die Industrie uns nicht vergessen hat. Man muss die Augen nur auf machen. So erhält man bezahlbare Modelle, die auf einer Anlage auch noch Platz finden.

Gruss
Oswin



 
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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#3 von pepinster , 14.04.2008 10:40

Hallo zusammen,

der Henschel-Tankwagen darf aber nicht mit ins Bild, sonst sind die Schrumpf-Abmessungen der kleinen Häuschen sofort voll sichtbar. Und Preiserlein sollten dann besser in 1:100 auftreten, viele wissen vielleicht garnicht, dass es einige (für den Architekturmodellbau) in dem Zwischenmassstab gibt. Hinterm Haus dann noch besser die TT Grösse wählen, so könnte man das Auge etwas täuschen, denn wenn vor dem Haus 1:90 PKW's stehen, sind TT Figuren daneben wiederum zu winzig.

Auf unser H0-Modellbahn der 60er Jahre standen 4 Reihenhäuser ziemlich dicht am Gleis, heute werden diese
http://www.faller.de/start.php?lang=dt&n...purTT.jpg&new=0
als TT Modelle verkauft. Ich fand das schon als Kind immer unglaubwürdig, wenn die gute Märklin 81 daran vorbeischnarrte.

Deshalb: Massstabskompromisse ja, aber möglichst mit gleitenden Übergängen, damit's nicht zu schrecklich gestaucht wirkt.

Gruss von
Axel


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Bimot...

#4 von Herr Mertens , 14.04.2008 10:56

Hallo Axel,

prinzipiell gebe ich Dir vollkommen Recht, allerdings darf der Bimot m.E. schon ins Bild, da er selbst auch zu klein ist.
Im Original ist er ein gewaltiges Urvieh, alleine die Zugmaschine misst 7,30 Meter.



Man verzeihe mir das große Bild, aber sonst ist der Text (Bern Regeberg, Lastwagen der Wirtschaftswunderzeit) nicht lesbar.

Der Bimot, denke ich, ist schon okay im Vergleich zu den Häusern. Daß in dem kleinen Haus im Verhältnis zum Tankwagen nicht ein Geschäft und eine Familien wohnen können, steht auf einem anderen Blatt

Falls es beruhigt: er ist auch nur im Bild, weil er gerade greifbar war.

Schönen Gruß

Hans-Christian


 
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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#5 von martin67 , 14.04.2008 11:23

Hallo,

mal eine blöde Frage, ist der Bimot ein Haubenwagen, oder eher ein Frontlenker. Oder irgendwas dazwischen....

Schönen Gruss,

Martin


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Haubenwagen

#6 von Herr Mertens , 14.04.2008 11:48

Hallo Martin,

ich würde den Bimot eindeutig den Haubenwagen zurechnen - die Motoren waren zugänglich, indem man wie bei einem Gelsenkirchener-Barock-Buffet die Seitenteile vom Kühlergrill bis zur Mitte des Radausschnitts aufklappte.



Schwenkhauben eben

Schönen Gruß

Hans-Christian

edit: noch ein Bild gefunden, w die Motorklappe besser zu sehen ist:


dort: http://www.chrishodgephotos.co.uk/pagecm...photoslist1.htm


 
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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#7 von Pete , 14.04.2008 14:32

Hallo Hans-Christian,

ich habe hier auch noch einen Pygmäenbausatz von Faller. Ich hab dann noch einen Pygmäengüterwagen (den hat der Postbote gerade gebracht, der kanns einfach nicht lassen, bringt mir ständig neues, altes Spielzeug : ) davorgestellt, passt dann auch besser als D-Zug-Wägen .


Die Folie vom Bausatz spiegelt leider, aber die Riesenpreiserine auf dem Balkon ist ganz gut zu erkennen.

Gruß,
Peter

P.S. der Bimot ist ja vom Design her ein Kurzhauber, also sozusagen ein Lang-Kurzhauber (bei 7,30 m)

P.P.S so ein Modell wie der Bausatz hätte ich übrigens auch noch übrig (Zustand eher für Hardcorebastler), den Bausatz selber, vielleicht auch ...


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Gebirgshäuser...

#8 von Herr Mertens , 15.04.2008 11:50

Hallo Peter,

noch so Klassiker, schön

Was ich auch klasse finde, ist der alte Schwarzwaldhof. Vom Volumen her etwa 20% der aktuellen Modelle.

Bei Gebirgshäusern kommt ja noch das Problem hinzu, daß sie weiter auseinanderstehen sollten und ein Stück von der Bahn weg - wofür man keinen Platz hat. Ich glaube, ich bleibe bei meinen Satdt- und Siedlungshäusern, die haben wenigstens einen Grund, eng beisammen zu stehen.

Schönen Gruß

Hans-Christian


 
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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#9 von Heinz-Dieter Papenberg , 15.04.2008 14:41

Hallo Leute,

ich hatte damals so Anfang der 60er Jahre auf meiner Anlage im "Gebirge" sogenannte Hintergrund Modelle von Faller stehen. Dszu gehörte auch dieses kleine Kirchlein



und noch drei weitere ebenso kleine Berghäuser. Ich weiß noch wie meine Mutter damals geschimpft hat weil die Blendläden nur mit einer Stecknadel angebracht werden konnten. Später wurden diese Häuser für die Spur "N" angeboten.

Wenn man vor der Anlage stand und diese Häuser in den Bergen sah wurde ein sehr guter Tiefeneffekt erzeugt und man konnte nicht sehen das diese Häuser viel zu klein waren. Nur durfte da natürlich kein Zug dran vorbeifahren

Gruß

Heinz-Dieter Papenberg


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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#10 von Pete , 15.04.2008 15:32

Hallo,

schaut mal was die von Kibri (heute noch ) als Pgmäenkirchlein anbieten:


jetzt weiß ich auch, warum, im Gegensatz zum Packungsbild, ein Loch oberhalb der Türe ist Da kann der Pfarrer dann reinschauen , ob schon wer da ist, bevor er sich durch die Tür quält.

Gruß,
Peter


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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#11 von Epoche IV UIC ( gelöscht ) , 15.04.2008 16:08

also das in H0 kann nur für bello oder hasso gedacht sein


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Kapelle aus dem katalog von 1970/71

#12 von Herr Mertens , 16.04.2008 09:49

Hallo Peter,

hab mal auf die Schnelle das Katalogbild von 1970/71 abgeknipst:



Hier sollte einem die Gestalt vor der Tür zu denken geben, da sie sich mit der gebückten Haltung schon auf den Einstieg vorbereitet.

Ebenso ein Schrumpf-Klassiker: Das Gsthaus zur Sonne mit Geschoßhöhen von 17 bis 24 mm.



Ach ja, und das Hochhaus, höhenmäßig sehr gut zum Faller-Pendant passend:



Schönen Gruß

Hans-Christian


 
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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#13 von Pete , 16.04.2008 10:07

Hallo,

da sage nochmal einer, die Industrie würde ihre Kunden nicht verars..en! Ein Bausatz der 1970 2,25 DM gekostet hat, kostet heute 9,50 Euro! Das Ding besteht gerade mal aus 8 Teilen und ist ja wohl in keinster Weise mehr als zeitgemäß für H0 zu betrachten! :

Aber wir haben uns ja schon in anderen Freds darüber ausgelassen, warum das Hobby ausstirbt ...

Gruß,
Peter


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Kaufkraftbereinigt...

#14 von Herr Mertens , 16.04.2008 10:55

Hallo,

2,25 DM in 1970 sind, kaufkraftbereinigt, 3,43 € in 2007.
Der Preis ist also um den Faktor 2,77 höher.

Da lob ich mir doch das Faller-Wohnhaus B-275 aus dem Ursprungsbeitrag.
Das hat 1978 9 DM gekostet, die sind 2007 9,24 €.
Preis im 2007er Hobby-Programm: 9,99 €

Was noch mit hineinspielt, ist das für Hobby und nicht-notwendigen Konsum verfügbare Einkommen. Das ist zwar die letzten Jahre geringer geworden, aber trotzdem von den 70ern bis jetzt stark gestiegen.

Schönen Gruß

Hans-Christian


 
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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#15 von Heinz-Dieter Papenberg , 16.04.2008 11:35

Hallo Leute,

ich habe heute einmal in einem alten Faller Katalog von 1970 geblättert und was glaubt Ihr wohl was ich da gefunden habe ?? Die kleine Faller Hintergrund Modelle aus den 60er Jahren, dieses Mal aber ncht in HO sondern in Spur "N" .

Diese Häuser, von denen ich aber nur 3 Stück plus die Kirche hatte, waren damals nur in einer anderen Farbe, aber sonst genau gleich. Leider habe ich die ganz alten Faller Kataloge wieder im Keller, sonst hätte ich da nachgesehen.



Wenn ich so darüber nachdenke wie meine Mutter die damals gebaut hat, oh weh das könnte ich heute einfach nicht mehr sehen, noch nicht einmal mehr mit einer Lupe

Gruß

Heinz-Dieter Papenberg


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RE: Es gibt sie noch, die guten Dinge… Heute: das Pygmäenhaus

#16 von ReelToReel , 17.04.2008 13:45

Hallo,
ein Tippfehler ist bei den Katalogen auch noch, denn es muß doch wohl "Zwei Zwerghäuschen" heißen.

Als mein Vater damals so ein Haus (Nr41) auf den Berg unserer Eisenbahnanlage gesetzt hatte, fuhr der Zug dirkt dran vorbei und wir Kinder fragten uns, warum er denn ein Haus der falschen Spurweite gekauft hatte. Es gab eine Erklärung, warum das denn so sein müsse, die er wohl selbst nicht ganz glaubte. Zitat aus dem Katalog:"..Das Auge des Beschauers mißt nicht mit dem Meterstab, es will optisch gefühlsmäßig den richtigen Gesamteindruck.“. Ja, so grausam können Kinder sein (und trotzdem ein zu kleines Haus sehen).

Naja, das Häuschen hat alles überlebt und so steht es auch heute noch an diesem Platz auf dem Berg.
Vielleicht ist es in den vielen Jahren ja gewachsen, aber unterdessen sehe ich die falsche Größe nur noch wenn gerade jemand in diesem Forum darüber schreibt.

Grüße
Manfred

Sogenannte "Hintergrundmodelle" aus dem Faller-Katalog 1960/61
PS.: Ich hab den Katalog als pdf-Datei eingescannt, damit ich ihn immer schnell zur Hand habe.


 
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