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RE: Der nächste Frankfurter Stammtisch ist am 24. September 2018

#776 von Udo , 28.08.2018 15:33

Hallo, Joha,

ich habe vergessen zu schreiben, dass die bei oben erwähnten Wagen verwendeten Achsen innen rechts und links je eine kleine Schraubklemme einer einfachen Lüsterklemme als Ersatz für die fehlenden inneren Engelflügel hatten, denn die originalen Achsen der Spur 0 wären hier zu kurz gewesen

Ich nehme an, dass die bei dir befindlichen Kraus-Wagen für den Umbau von 1 nach Spur 0 abgedrehte Achsen hatten, weil die Räder von Spur 0 ja einen kleineren Lochdurchmesser haben. Aber das Kraus-Fandor Wagen von Spur 1 auf Spur 0 achsmäßig umgebaut haben soll, habe ich noch nie gehört. Was mir bekannt ist, ist, dass Kraus Aufbauten von Spur 1 auf Fahrgestelle von Spur 0 montiert hat.

Schönen Gruß
Udo



 
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RE: Der nächste Frankfurter Stammtisch am 25. Juni

#777 von joha30 , 28.08.2018 18:14

Udo ich habe es gemeint wie geschrieben. Spur 1 Achsen. Damit großer Durchmesser. Nur die Nasen enger gepresst. Spur 1 Räder. Neue Abstände durch Hülsen ausgeglichen. Sonst alles Spur 1. Mag sein dass es ein Sonderweg von Kraus war.


Viele Grüße, JoHa


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RE: Der nächste Frankfurter Stammtisch am 25. Juni

#778 von Aloe , 28.08.2018 19:15

Hallo Udo,

wie ist den die Leitfähig des Fahrstromes an den behandelten Radsätze bei der Alt-Gützold BR24 ??

Gruß Ebi


 
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RE: Der nächste Frankfurter Stammtisch am 24. September 2018

#779 von Udo , 28.08.2018 21:25

Ebi, danach habe ich gar nicht gefragt. Der Volker ( @Physikus ) kann dir das beantworten. Aber ich denke, dass es da keine Probleme gibt, den die einzelnen Metallsegmente sind ja in der Regel noch miteinander verbunden (solange die Gusspest in Maßen auftritt, nicht so wie bei DORFAN usw.)

Zudem waren da noch die Vorläuferräder. Ob die nun auch die Gußppest hatten, kann ich gar nicht sagen, aber es sah so aus, als hätte der Volker nur die Triebräder bearbeitet.

Auf jeden Fall ist das ein interessantes Thema, wie man vorgehen könnte, um die Gusspest nicht zu stoppen, das geht ja nicht, aber sie zu verlangsamen. Schließlich zerfallen die DORFAN-Loks auch erst jetzt richtig, nach fast 90 Jahren. Wie, kann man in diesem Beitrag sehen:

das FAM-Zinkpest-Gruselkabinett in Bildern (4)

Beitrag # 79 und natürlich auch die ganzen anderen Hersteller.

Schönen Gruß
Udo



 
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RE: Der nächste Frankfurter Stammtisch am 24. September 2018

#780 von Holzschwelle , 28.08.2018 23:33

Hallo Aloe, hallo Udo,

bei der Gützold-24 gibt es so viele Varianten. Die ersten Varianten mit den Zink-Rädern hatten einen Kunststoffrahmen. Erst die späteren Varianten hatten einen Blechrahmen (mit Stromabnahme von dem Kuppelrädern der Lok). Bei der Zink-Räder-Variante mit Kunststoffrahmen erfolgte die Stromabnahme von den äußeren Schienen über die Räder des Tenders und nicht über die Räder der Lok. Mir ist in den 30 Jahren meines Sammelns keine Lok mit komplett intakten Zink-Rädern bekannt. Einzelne Räder können durchaus Zinkpestfrei sein. Das Problem mit der Zinkpest bei den Rädern bei der Gützold-24 ist, dass durch die Ausdehnung die Spurkränze aneinander stoßen und sich dann gegenseitig blockieren.

Viele Grüße
Christian


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RE: Frankfurter Stammtisch

#781 von Physikus , 29.08.2018 00:10

Hallo,
Die Zinkräder werden für die Stromleitung nicht gebraucht. Diese erfolgt über die Räder des Tenders und die Schleifer des Mittelleiters.
Die Treibräder der Lok waren soweit gewachsen, dass sie klemmten und sich von den Achsen lösten. Ich nahm also die Radscheiben und tauchte sie in sehr dünnflüssigen Sekundenkleber. Durch die vielen Risse dringt er sehr tief in das bröselige Metall ein und verfestigt es. Der Behandlungsprozess muss manchmal mehrfach wiederholt werden. Nach dem Austrocknen habe ich die Räder auf der Drehmaschine sehr vorsichtig soweit abgedreht, bis sie ungefähr ihr ursprüngliches Maß wieder erhielten. Die Lok fährt wieder recht gut ( Mittelleiter Gleichstrom ), aber man gewinnt durch diese Maßnahme nur etwas Zeit. Die chemische Reaktion in der Zinkmischung ist damit nicht gestoppt, wir halten ja auch nicht ewig. Die Gützoldlok ist gerade mit den Gussrädern eine gelungene Konstruktion, die es verdient betriebsfähig erhalten zu werden.
Viele Grüße
Volker


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RE: Frankfurter Stammtisch

#782 von Udo , 29.08.2018 09:15

Da ich den user-Namen nicht kenne, aber weiß dass er hier liest:

Hallo, Peter, der Wagen ist da.

Schönen Gruß
Udo



 
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Frankfurter Stammtisch am 24. September!

#783 von Blech , 19.09.2018 11:14

Liebe Sammlerinnen und Sammler,
wir laden herzlich ein zum kommenden Frankfurter Stammtisch!
Wann?
Montag, 24. September -etwa ab 17 Uhr.
Ende max. 19:30 Uhr -so kommt man zeitig heim.
Wo?
Ausflugsrestaurant "Oberschweinstiege" im Frankfurter Stadtwald
zwischen Frankfurt und Neu-Isenburg gelegen.
Wie hinkommen?
Tram oder Auto.
Wir freuen uns immer über Gäste!
Bis dann!
Botho


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RE: Frankfurter Stammtisch am 24. September!

#784 von Blech , 22.09.2018 11:44

Nicht vergessen:
Am kommenden Montag treffen wir uns wieder
zum Stammtisch in der Oberschweinstiege.
Gäste immer willkommen!
Bis dann
Botho


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RE: Frankfurter Stammtisch am 24. September!

#785 von Blech , 24.09.2018 10:09

Heute ist Stammtisch!
Ab ca 17 Uhr in der Oberschweinstiege!
Bis dann!
Botho


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Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#786 von Udo , 24.09.2018 23:39

Hallo,

heute war wieder Stammtisch in der Oberschweinstiege.Das Wetter war gut, und insgesamt kamen 11 Leute zusammen.















Volker hat bei JEP zugeschlagen und einen tollen Stromlinienzug einschließlich der Gleise, Trafo und der Verpackung aufgetrieben. Fein gesäubert sah die Sache so aus:











Eine weitere Stromlinienlok in Spur H0







Diese Lok aus den Anfängen der Eisenbahnzeit gibt es in Plastik als Standmodell ohne Motor von Kitmaster. Volker hat nun neue Metall-Radsätze in Spur H0 und einen elektrischen Motor eingebaut, und so kann das Gespann seine Runden ziehen.





Alte Personen-Anhänger von Märklin in Spur 0 und 1.









Dieser Märklin-Güterzug in Spur H0 wurde von Eils-Wolfgang wieder in Schuss gebracht.





















Von Kraus-Fandor stammt diese E-Lok für den Oberleitungsbetrieb, ausgestattet mit uralten Sommerfeld-Panthografen, die einen sehr weichen Fahrbetrieb ermöglichen. Beide Panthografen nehmen Strom von der Oberleitung ab, so dass es bei der Stromabnahme im Prinzip nicht zu einer Stromunterbrechung kommen kann. Das dritte Bild zeigt die Lok von unten.







Auch von Kraus-Fandor ist diese Uhrwerk-Lok mit der automatischen Kupplung von Kraus. Sie kann auch, wie die Bilder zeigen, mit dem normalen Kupplungsbügel von Kraus gekuppelt werden. Entkuppeln geht so: Finger an den oberen Teil des Hakens - entkuppelt! Und Einkuppeln mit entsprechend ausgerüsteten Waggons geht so: Zusammenfahren - gekuppelt. Nach unten hin hängt eine Hartplastikplatte zum automatischen Entkuppeln mit Vorentkupplung.







Und das ist die große E-Lok von Kraus-Fandor in Spur 0 mit Uhrwerk und den Frontlampen, die in dieser Form wohl nur 1937 verwendet wurden.



Die amerikanische Firma Lionel hat diese beiden Commodore Vanderbilt in Spur 0 hergestellt. Schwer wie Hölle hat man den Eindruck, man braucht einen Kran, um die silberen Lok hochzuheben. Die Zugleistung ist entsprechend.



























Etwas kleiner ist diese Commodore Vanderbilt von Märklin in Spur H0.





Wolfgang und Markus brachten Zinnfiguren von Spenkuch (Nürnberg) und Heyde (Dresden) mit.













Und zum Schluß Schmalspur von BING uralt um 1912, etwas angerostet, aber das wird wieder entfernt.





Die Fahrt nach Frankfurt hatte sich wieder gelohnt.

Von den auf den Bildern sichtbaren und wiedererkennbaren Personen liegen
Einverständniserklärungen entsprechend der DSGVO vor.

Schönen Gruß
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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#787 von ElwoodJayBlues , 25.09.2018 07:45

Zitat von Udo im Beitrag #786
Hallo,



Die amerikanische Firma Lionel hat diese beiden Commodore Vanderbilt in Spur 0 hergestellt. Schwer wie Hölle hat man den Eindruck, man braucht einen Kran, um die silberen Lok hochzuheben. Die Zugleistung ist entsprechend.










Schönen Gruß
Udo


Das ist eine Märklinlok.


ROMANES EUNT DOMUS!


 
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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#788 von Ffm-Gleis , 25.09.2018 10:28

Guten Morgen in die Runde,

Leider konnte ich gestern nicht zum Treff kommen, da ich einen erneuten Bandscheibenvorfall hatte
und erst sehr langsam wieder in den Alltag zurück finde.

Deshalb vor allen vielen Dank für die schönen Bilder von Udo, so dass ich sozusagen indirekt
am Stammtisch teilhaben kann

Ich hoffe beim nächsten Mal wieder dabei sein zu können.
Grüße aus Frankfurt
Konrad


Märklin HO seit 1954 - bevorzugt Epoche I - III
Fahre analog (M-Gleis) und digital (C-Gleis) auf einer Anlage


 
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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#789 von Udo , 25.09.2018 12:37

Hallo, Felix und die anderen,

aha. Ich hatte schon überlegt, wer wen nachgebaut hat - Märklin die Lionel-Lok oder Lionel die Märklin-Lok. Schließlich ist es so, dass diese beiden Loka so imposant sind, dass sie bei den gut betuchten Verbrauchern ein Renner war.

Schönen Gruß
Udo



 
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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#790 von pvmann , 25.09.2018 13:42

Hallo allerseits,

und für den weniger betuchten gab's und gibt's immer noch die "Tausenden" von kleinen und unverwüstlichen Commodore Vanderbilts von MARX!

Viele Grüße!
Sandor


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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#791 von t.horstmann , 25.09.2018 22:15

Hallo allerseits,

ein paar Anmerkungen zu den Commodore Vanderbilt Lokomotiven.

Die schwarze Lok könnte tatsächlich von Märklin stammen. Aber der Zustand wäre für das Alter der Lok doch allzu perfekt, wie z.B. folgendes Bild von Udo zeigt:

Zitat von Udo im Beitrag #786


Außerdem ist das Märklin Original sehr selten. Wahrscheinlicher ist es daher, dass auf dem Stammtisch der Selzer Nachbau der Märklin Lok gezeigt wurde. Diese Loks sind meist noch in einem nahezu perfekten Zustand. Sicher erkennbar ist das jedoch schwer, weil das Selzer Replikat nur unter dem Tender mit dem CS-Wappen geprägt ist:
Tenderunterseite Selzer
(Das verlinkte Foto stammt von einer abgelaufenen Auktion. - Dort bitte auf "Objekt anzeigen" klicken. Mit dem Lupensymbol lässt sich die Bilderserie anschließend vergrößern.)



Die silbergraue Lok ist tatsächlich von Lionel. Es ist jedoch eine aktuellere Produktion, von der ich ledigl. nicht weiß, ob die Lok z.Zt. immer noch hergestellt wird. Zur Vorkriegszeit ab ca. 1935 hatte Lionel zwar auch schon die Commodore Vanderbilt im Angebot. Sie war jedoch stark vereinfacht. U.a. hatte sie ledigl. die amerikanische Achsfolge 2-4-2 statt 4-6-4. Die angebotenen Typen von Lionel waren damals 264E und 265E.
Hier ist eine 265E abgebildet.

Auch die von Sandor (pvmann) gezeigte Marx Lok ist ähnlich stark vereinfacht wie die Lionel Vorkriegsloks. Insofern hatte Märklin mit der AK66/12920 etwas völlig Eigenständiges kreiert. Die enorme Ähnlichkeit zu der aktuellen Lionel Lok rührt ledigl. daher, dass die Märklin Lok bereits aus der modellmäßigen Phase stammt!

Interessanterweise hat übrigens Lionel auch schon ab ca. 1937 eine sehr modellmäßige Hudson Lok produziert, die sog. Scale Hudson. (Hudson steht für die Achsfolge 4-6-4.) Die genannte Hudson hatte jedoch keine Stromlinienverkleidung. Im Laufe der Zeit wurden die Typen 700E, 700EW, 700K (700K war ein Bausatz!) und 763E angeboten. Die 700E und ihre Schwestern gelten als eine der schönsten Lionel Vorkriegsloks. Sie sind sehr selten und entsprechend teuer.
Hier ein Link auf das Bild einer Lionel 700E.

Viele Grüße

Thomas


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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#792 von telefonbahner , 25.09.2018 23:34

Hallo zusammen,
es fällt mir immer wieder mal diese Formulierung hier im Forum auf:

Zitat von Udo im Beitrag #789

Ich hatte schon überlegt, wer wen nachgebaut hat ....
Schönen Gruß
Udo

Ist dies nun eine bloße Floskel oder gibt es handfeste Beweise das verschiedene Modelle "nachgebaut" wurden.
Wenn sich verschiedene Hersteller an ein und der selben Vorbildlokreihe versuchen müssen ja logischer Weise (fast) gleiche Modelle entstehen.
Das ist aber in meinen Augen kein nachbauen sondern die klassische Doppelentwicklung.
Dies ist ja nun in den letzten Jahren schon oft vorgekommen das bestimmte Modelle fast gleichzeitig auf den Markt kamen, was aber wohl keine Nachbauten waren.

Nachbau klingt so wie Plagiat, unerlaubte Kopie und entwendete Konstruktionszeichnungen...

Vielleicht kann mir das mal einer erklären was hier unter Nachbauten gemeint wird.

Gruß Gerd aus Dresden


 
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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#793 von Udo , 26.09.2018 00:51

Hallo, Gerd,

ja, so habe ich das gemeint: Nachgebaut, Von einem Modell nachgebaut.

Das ist ja erst einmal nichts Verwerfliches, denn, wie du schon richtig schreibst, sind diese ersten Nachbauten als Modell im Großen zu bewundern. Aber man muss bei tinplate vereinfachen, und wenn dann ein anderer Hersteller die gleichen Vereinfachungen anbietet, dann ist das ein Nachbau.

Klassisches Beispiel von 1910 und den Folgejahren sind die modellgerechten Güterwaggons von Ives und Kraus-Fandor. Kraus-Fandor wollte ja in erster Linie den amerikanischen Markt aufmischen. Deutschland war ein Nebenmarkt, deshalb wurden hier zuerst einmal Kaufhauspackungen und ähnliches angeboten. Die besseren Sachen wurden für Amerika produziert. Viele Fahrzeuge von Kraus-Fandor und Ives sehen gleich aus, und man weiß tatsächlich nicht, wer von wem abgekupfert hat. Natürlich gibt es da auch Unterschiede wie bei den Güterwaggons von Star-Line mit unterschiedlichen zweistelligen Nummern, die wiederum nahe beieinander liegen und zum Verwechseln ähnlich sind. Aber grundsätzlich wollte einer dem anderen die Butter vom Brot nehmen. Erst die Zeit nach dem 1. Weltkrieg und die Große Depression sorgte für eine Marktreinigung. Ives wurde stillgelegt und der Verkauf von Produkten von Kraus-Fandor ließ in den USA bedeutend nach, auch deshalb, weil zwischenzeitlich DORFAN das Gleiche produzierte und der Vertrieb von Kraus-Produkten durch DORFAN naturgemäß sich reduzierte. Zudem erstarkte in nicht erwartetem Umfang die amerikanische Spielzeugproduktion, trotz Depression.

Dagegen wurde Kraus in Deutschland sehr aktiv und stellte immer bessere Loks und vor allem Waggons her, die zum Schluß (1937) die Maße von Märklin-Produkten erreichten und sogar übertrafen. Auch hier war eine gewisse Ähnlichkeit zu Märklin-Produkten zu sehen, auch wenn Kraus die Qualität nie erreichte.

Aber nicht nur Kraus und Ives hatten ähnliche Modelle, auch BING und Carette waren oft ähnlich. Ignaz Bing hat sich in seinen Memoiren rückblickend bitter über das Vorgehen von Georges Carette beklagt.

Schönen Gruß
Udo



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RE: Frankfurter Stammtisch vom 24. September 2018

#794 von pvmann , 26.09.2018 09:57

Hallo allerseits,

anbei noch paar Foto von der modernen Lionel Schönheit. Mal bei "Volldampf" mit ihren vornehmen klassischen langen New York Central Pullmannwagen, mal bei kurzem Aufenthalt am Bahnhof.

Dieses Link führt zu einem interessanten Dokument von New York Central's Stromliniendampfloks.

Einen schönen Herbsttag und
viele Grüße! Sandor






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Frankfurter Stammtisch am 29. Oktober 2018

#795 von Blech , 25.10.2018 08:56

Liebe Stammtischfreunde
-und alle die es noch werden wollen:
Unser nächster Frankfurter Sammlerstammtisch findet am kommenden Montag, 29. Oktober statt,
wie immer im Restaurant OBERSCHWEINSTIEGE im Frankfurter Stadtwald,
zwischen F-Sachsenhausen und Neu-Isenburg gelegen. Beginn gegen 17 Uhr - Ende vor 20 Uhr,
da kommt jeder wieder rechtzeitig heim.
Wie kommt man hin?
Autobahn/Flughafen am Stadion vorbei Richtung Neu-Isenburg, von F-Sachsenhausen Richtung Neu-Isenburg,
von Richtung Darmstadt (oder Kreis OF, GG) kommend durch Neu-Isenburg in Richtung Frankfurt.
Tramstation!
Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Bis dann
Botho


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RE: Frankfurter Stammtisch am 29. Oktober 2018

#796 von Blech , 26.10.2018 08:52

Leute,
zur Erinnerung:
Kommender Montag ist wieder Stammtisch in der Oberschweinstiege!
Gäste sind immer willkommen.
Bis dann!
Botho


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RE: Frankfurter Stammtisch am 29. Oktober 2018

#797 von claus , 26.10.2018 10:46

Botho,

du kannst natürlich auch noch morgen, übermorgen und überübermorgen.....
Der Termin ist " angepinnt "...falls noch nicht gesehen:
Der Treffpunkt für Ausstellungen / Messen / Börsen


Viele Grüsse,

Claus



...was sonst? 😀


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RE: Frankfurter Stammtisch vom 29. Oktober 2018

#798 von Udo , 29.10.2018 23:53

Hallo,

zurück vom Blechbahnstammtisch in Frankfurt will ich euch einige Bilder zeigen. Es kamen heute 13 Leute zusammen. Es war ein sehr gemütlicher Nachmittag, und einige hatten Eisenbahnen usw. mitgebracht, die interassant waren.









Zuerst einmal eine achtachsige französische Schnellzuglok von Le Rapide in Spur 0.





Auch aus Frankreich kam dieser Zug mit vorgespannter Stromlinienlok als auch ein Triebwagen von JEP in Spur S. Der Triebwagen war so gebaut, dass er beim Betrieb rote Funken ausspuckte.









Ein Feuerwehrauto Techno, für Rainer mitgebracht, der aber leider kurzfristig absagen musste, weil mal wieder eine alte Bombe gefunden worden war.



Diese uralte Uhrwerk-Lok in Spur 1 stammt von BING.















Auch mit Uhrwerk wurde diese wunderschöne und gut erhaltene BUB-Lok in Spur 1 betrieben. Ausführung für den Export nach Amerika mit cowcatcher und Bimmelglocke.







Die Not macht erfinderisch. Liliput-Gleise im Märklin-Lok mit Gleiskörper aus Holz. Dazu weitere Fahrzeuge von Liliput und Umbauten in Spur H0.











Erneut die D-Zug-Wagen von BING Schiebezug, jetzt aber entrostet. Nach fleissiger Handarbeit sehen sie aus wie neu. Erstaunlich, wie man das geschafft hat.





Einige Militärfiguren





Ein Gastransportwagen von Märkin und ein Federmotor, jeweils in Spur 1.









Diese Weichen in Spur 1 mit der alten Rautenschutzmarke stammen von BING





Eils-Wolfgang hat wieder eine Lok in H0 umgebaut.





Der Zug mit Anhänger stammt von BUB, Spur 0.



Diese schöne Lampe mit serienmäßiger Holzplatte wurde von Doll hergestellt.





Aus Göppingen von Märklin stammen dieser Steigungsanzeiger und die Lampe.





Ich hoffe, ihr habt Freude an diesen in Frankfurt gezeigten Sachen.
Der nächste Stammtisch findet am 26.11.2018 in der Oberscheinstiege in Frankfurt statt.

Von den auf den Bildern sichtbaren und wiedererkennbaren Personen liegen
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RE: Frankfurter Stammtisch vom 29. Oktober 2018

#799 von 459MG , 30.10.2018 22:29

Hallo Mitleser des Frankfurter Blechstammtisch,

gestern hatte ich das Vergnügen, als Gast euren Stammtisch zu besuchen. Für mich war es sehr unterhaltsame und informative Stunden. Da es so etwas in München nicht gibt, hoffe ich, dass ich in nicht allzu ferner Zukunft wieder einmal eine Gelegenheit finden werde, am Stammtisch in Frankfurt teilzunehmen. Vielen Dank noch einmal für die freundliche Aufnahme.

Viele Grüße aus Köln

Matthias


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RE: Frankfurter Stammtisch vom 29. Oktober 2018

#800 von Udo , 30.10.2018 22:39

Hallo, Matthias,

ich hatte dich nicht vergessen, aber ich wusste nicht, wie man deinen Vornamen schreibt. Jetzt ist ja alles klar.

Also, wir haben das alle ganz toll gefunden, dass du auf dem Weg von München nach Köln in Frankfurt in der Oberscheinstiege einen Zwischenstopp eingelegt hast, und wir würden uns freuen, wenn du es in Zukunft einrichten könntest, ab und zu bei uns vorbeizuschauen.

Schönen Gruß
Udo



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