ein armes Maschinchen

#1 von adlerdampf , 28.06.2019 20:47

Hallo zusammen,

da hat sich eine schwer geschundene 39 in meine Werkstatt geschleppt:











Es wurde jedoch auch als Bastlerobjekt angeboten, die Schäden sind aber doch verherend.
Ersatzteile habe ich, soweit noch verfügbar, geordert. Manches gibt es aber leider nicht (mehr).
Insbesondere das Tendergehäuse bereitet mir noch etwas Sorgen, eine grobe Idee hierzu habe ich aber schon. Mal schaun´.
Und warum die Lok laut Beschreibung nicht läuft, war schnell klar. Der (FMZ-) Dekoder wurde herausgeschnitten.
Wahrscheinlich wollte man einen anderen Dekoder einsetzen und ist jämmerlich gescheitert.
Ein schönes warmes Wochenende noch.

Gruß Karsten


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RE: ein armes Maschinchen

#2 von claus , 28.06.2019 20:59

Hallo Karsten,

na dann viel Freude bei der hoffentlich möglichen Wiederaufbereitung der schönen 39-er.
Aus welchem Baujahr ist das Maschinchen?


Viele Grüsse,

Claus


 
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RE: ein armes Maschinchen

#3 von adlerdampf , 28.06.2019 22:49

Hallo Claus,

mit dieser Betriebsnummer (39 020) von 1996 bis 2002.

Gruß Karsten


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RE: ein armes Maschinchen

#4 von noppes , 29.06.2019 10:20

Hallo Karsten,

sieht ja aus wie ein vom Denkmalsockel geholte originale Maschine. Bin dann mal auf das Ergebnis gespannt.

Gutes gelingen!!

Gruss Norbert


Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..


Hier gehts zu meiner Anlage


 
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RE: ein armes Maschinchen

#5 von adlerdampf , 30.06.2019 20:43

Hallo zusammen,

mit der Instandsetzung habe ich schon mal angefangen...





Es sind zwar nur Kleinigkeiten, die hatten es jedoch in sich. Es dauerte eine ganze Weile bis die Leitungen aus Draht so gebogen waren.
Jetzt heist es warten bis die bestellten Ersatzteile angekommen sind.

Gruß Karsten


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RE: ein armes Maschinchen lebt schon etwas auf...

#6 von claus , 30.06.2019 20:47

Wow Karsten... dat kommt schon richtig gut...!


Viele Grüsse,

Claus


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RE: ein armes Maschinchen lebt schon etwas auf...

#7 von DOCMOY , 01.07.2019 11:19

Servus,
An solchen "Zombies" kann man ohne Streß viel lernen!

Motto: "Kaputt ist das Ding ja schon", da kann man sich sehr offen an ein Projekt rannwagen, hinterher hat es dann mehr Charme als das Original.

Viel Spaß beim weiterpfriemeln an Deinem Projekt - auch der Weg ist doch ein Ziel.

Zudem ein "kühler Grund" sich bei dieser Affenhitze in den Schatten einer Werkstatt zu begegben ...

LG
Fritz


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RE: ein armes Maschinchen lebt schon etwas auf...

#8 von adlerdampf , 04.07.2019 14:06

Servus zusammen,

es ist vollbracht...







Bis auf eines (Befestigung des Tendergehäuses) ist die Lok fertig.
Im Einzelnen wurde erledigt:
drei Kesselventiele ersetzt, Rohrleitungen wieder hergestellt,
neues Umlaufblech, Lichtleitungen vom alten Umlauf abgeschnitten und an den neuen dran, Umlauf einmal neu spritzen (das passende Ersatzteil gibt es nicht mehr)
neue Windleitbleche, neue Pufferbohlenaufstiegstritte
Tenderaufstiegsleitern neu, Tenderpuffer neu, Tenderfahrwerksabdeckung neu
in der Feuerbüchse ist ein neues Gewicht, welches auch gleichzeitig der Kühlkörper für den Dekoder ist, neuer Dekoder
Die Lok ist zwar so nicht mehr ganz original, aber sie sieht besser aus als vorher und sie läuft wieder.

Gruß Karsten


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RE: ein armes Maschinchen lebt schon etwas auf...

#9 von volvospeed , 04.07.2019 14:24

Hi Karsten,

na das sieht ja wieder sehr gut aus. Finde es gut, das Du Dich solcher Loks annimmst, ich kann das auch nicht eine Lok einfach kaltstellen.


Mit freundlichen Grüßen
Manuel

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RE: ein armes Maschinchen lebt schon etwas auf...

#10 von Fahri01 , 04.07.2019 14:57

Hallo Karsten,
eine klasse Arbeit.

Ich würde es genauso machen.
In das Tendergehäuse würde ich mit Zweikomponentenkleber Gewindebuchsen einkleben,
vorn eventuell damit auffüllen und passend aufbohren.

Grüße
Karsten


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RE: ein armes Maschinchen lebt schon etwas auf...

#11 von niko0801 , 04.07.2019 15:24

Hallo Karsten,
die Lok hast du super hinbekommen, Hut ab. Sehr schön, das so ein Schätzchen wieder lebt, die Mühe hat sich gelohnt.
Gruß Norbert


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RE: ein armes Maschinchen lebt schon etwas auf...

#12 von Ochsenlok , 04.07.2019 20:33

Hallo Karsten,
sie ist wieder schön geworden, die P10. Davon waren viele in der hohen Eifel (meiner Heimat) in Jünkerath stationiert (Bw Jünkerath link ). Der Ort bestand damals fast nur aus Bahn und Betriebswerk. Heute nur noch ein Geisterbahnhof...

Mein Schwiegervater war dort Lokführer und hat die P10 oft gefahren. Er lobte immer den ruhigen Lauf der 39, besser als die 03er, die dort ebenfalls auf der Eifelstrecke Trier - Köln unterwegs waren. Außerdem hatten die 03 mit den Steigungen zu kämpfen, wegen der großen Raddurchmessser und nur 2 Zylindern.
Aber Wartung und Schmierarbeiten am mittleren Triebwerk müssen dem Heizer einiges abverlangt haben...

Vielen Dank für deinen Beitrag
und Grüße
Dennis


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