Bahnhofsviertel

#1 von BlackAdder ( gelöscht ) , 02.06.2012 14:13

Hallo liebe Nostalgiebahner,

lange habe ich mir schon überlegt, wie ich mein 'Drumherum' der Märklin 30er Jahre Anlage gestalte. Bei den Bäumen bin ich mittlerweile auf Luffabäume entweder von Elastolin oder aus dem Erzgebirge festgelegt, aber bei den Häusern tat und tue ich mich schwer. Was passt dazu? R&S, Vau-pe Faller und Co. wollte ich für den 50er Jahre Teil der Anlage vorbehalten. So kam ich drauf alte Spur 0 Blechgebäude aus den 20er Jahren zu nutzen. Bei den Bub Wärterhäusern (271, 273, 272 und 274) fehlen allesamt die Signale, so dass man sie denke ich ganz gut als 'Einfamilienhäuser' nutzen kann, das Bing Backstein-Wärterhaus 12/6100 passt ebenfalls ganz gut von der Größe.






Ich habe mir außerdem noch das Spur 0 Postamt von Bub (Art-Nr. 1661) ausgeguckt, aber dann hört es schon auf... Wer hat weitere Ideen und Vorschläge? Wie stattet Ihr Eure 30er Jahre Anlagen aus?

Viele Grüße
Patrick


BlackAdder

RE: Bahnhofsviertel

#2 von fliegender Hamburger , 10.06.2012 15:57

Hallo Patrick

schade dass hier keine weitere Resonanz auf deine schönen Fotos gekommen ist. Ich finde die Idee nicht nur brilliant sondern auch naheliegend, zeitgenössisches Zubehör zur Ausgestaltung zu verwenden. So sieht deine Wohnstrasse doch schon super aus. Auch die Bäume finde ich sehr gut passend.

Da ich mir über die Ausstattung mit Zubehör und den "nostalgischen" Anlagenbau auch schon seit einiger Zeit den Kopf zerbreche, verfolge ich den anderen Faden hier auch mit grossem Interesse. Ich frage mich dabei, ob es denn immer nur eine flache und einfarbige Unterlage/Platte sein muss, auf der dann maximal ein Stülp-Berg oder Rampen zu finden sind. Das Wort "Tischbahn" führt ja zu dieser Sicht (und Wolfs Messeanlage von 1939 hat mich da natürlich extrem beeindruckt, als Highend-Version dieses Tischbahn-Gedankens).

Es müsste doch möglich sein, von der reinen Aufstellung der schönen Zubehörobjekte auf einer Platte zu einer Einbindung in eine dreidimensionale Landschaft zu kommen, ohne dass es dann aussieht wie in den Anlagenvorschlägen der 60er Jahre. Also eine Landschaft, die den reduzierten Stil der 30er aufgreift. Zu kaufen gibt es das wohl nicht, also bleibt der nur Selbstbau, wie ihn z.B. Olli (Olli74) hier gerade macht.

Wie auch immer, über deine stimmungsvollen Bilder mit diesem sehr schönen Zubehör habe ich mich sehr gefreut.

Grüsse aus der Schweiz
Nils


 
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RE: Bahnhofsviertel

#3 von Lutz1964 , 10.06.2012 17:11

Hallo Patrick, hallo Nils,

Zitat
Hallo Patrick

schade dass hier keine weitere Resonanz auf deine schönen Fotos gekommen ist. Ich finde die Idee nicht nur brilliant sondern auch naheliegend, zeitgenössisches Zubehör zur Ausgestaltung zu verwenden. So sieht deine Wohnstrasse doch schon super aus. Auch die Bäume finde ich sehr gut passend.



Wenn denn keiner etwas schreibt, muss man das wohl als Lob auffassen. Wegen schlecher Bilder oder dummes Zeugs, wird manchmal ein richtiges Bohei darum gemacht.

Ich finde dein Bahnhofsviertel jedenfalls auch gut.

Gruß,
Lutz


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RE: Bahnhofsviertel

#4 von BlackAdder ( gelöscht ) , 10.06.2012 18:23

Danke Lutz und Niels,
freut mich, dass es Euch gefällt; nur wie mache ich weiter? Außer dem genannten Bub-Postamt, dass nicht so leicht zu bekommen ist, habe ich keine Ideen mehr und Selbstbau ist nicht so mein Ding.
Am liebsten hätte ich natürlich Stadthäuser - gab es damals schon so etwas?

Zitat
Es müsste doch möglich sein, von der reinen Aufstellung der schönen Zubehörobjekte auf einer Platte zu einer Einbindung in eine dreidimensionale Landschaft zu kommen, ohne dass es dann aussieht wie in den Anlagenvorschlägen der 60er Jahre. Also eine Landschaft, die den reduzierten Stil der 30er aufgreift.


Ich hatte mich vor einigen Jahren mal an eine Landschaft gewagt, letztlich sah es dann aber doch nach 50er/60er Jahre Anlage aus, was natürlich auch an dem damaligen Zubehör lag.





Die Anlage ist nie ganz fertig geworden...hauptsächlich weil mir der Landschaftsbau keine Spaß gemacht hat. Mir kommt daher der reduzierte Tischbahnstil sehr entgegen .
Gruß
Patrick


BlackAdder

RE: Bahnhofsviertel

#5 von fliegender Hamburger , 10.06.2012 20:39

Hallo nochmal Patrick

da gebe ich dir Recht: reduzert ist diese Anlage nicht, es wirkt auf mich sehr voll, was vielleicht auch an den vielen Farben liegt. Solltest du das Märklin-00-Buch von Walther Strauss haben, dann schau doch mal auf der Seite 16 die Bilder von der Deutschen Verkehrsausstellung 1925 in München an. Die Anlage ist, meine ich, Spur 0. Da sind kleine Dörfer, ein Hafen mit Kränen und Schiffen, ein moderner E-Lokschuppen und sogar eine Art Kaserne zu sehen. Das Hafenbecken bringt doch schon mal eine 3. Dimension.

Allerdings ist diese Anlage auch riesig gewesen, wirkt also überhaupt nicht überfüllt sondern eben trotz vieler Gleise "reduzert".

Landschaftsbau muss eben nicht immer hohe Berge bedeuten. Den Hafen auf der Anlage der Verkehrsausstellung finde ich jedenfalls sehr gelungen. Typisch scheint immer die Maxime gewesen zu sein, dass die Bahn die Hauptrolle spielt, sowohl baulich als auch farblich. Sehr gelungen finde ich hier die Vorkriegs-Holzbauteile von Kibri in diesem hellen grün und in einfachen geometrischen Formen.

Stadthäuser in Tinplate habe ich noch nicht gesehen, fast immer nur Bahnbauten. Das will aber auch nichts heissen, da ich nicht viel kenne. Die alten Bub- oder Bing-Kataloge geben da sicher einen besseren Überblick.

Auf jeden Fall bin ich auf deine weiteren Ideen gespannt und schaue hier regelmässig vorbei.

Gruss
Nils


 
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RE: Bahnhofsviertel

#6 von Dieter Weißbach , 10.06.2012 21:13

Hallo,

am Bahnhof gibt es ja üblicherweise etwas höhere Häuser, meist auch mit Läden, Postämtern oder Hotels. Das Problem hatte ich auch bei meiner TRIX EXPRESS-Bahn, dass es kaum bzw. eher keine Stadthäuser von den einschlägigen Herstellern gibt. Irgendwann habe ich mir selber geholfen und habe mir Häuser im Stil des TRIXSTADT-Bahnhofs gebaut.




Der Holzkörper bekommt eine Papierbanderole, die auch etwas von den Kibri-Bahnhöfen inspiriert ist. Der Vorteil der Papierbanderole ist, dass man schnell mal wechseln kann. Hier im ersten Bild zwei Geschäftshäuser einer englischen Bahnhofsstraße. Passende Fahrzeuge ergänzen die Szenerie, z.B. aus dem Matchbox-Programm.




Das zweite Bild zeigt die Version als Bahnhofsviertel einer deutschen Bahnhofsstraße. Hier sorgen Fahrzeuge und Figuren aus dem Erzgebirge für das notwendige Straßenleben.

In beiden Ländern scheint der Spekulationsdruck auf Grundstücke in Bahnhofsnähe so hoch zu sein, dass schon mal ein altes Bauernhaus in Brand gerät, um dort ein größeres Gebäude errichten zu können. Glücklicherweise ist die Trixstädter Feuerwehr immer schnell zur Stelle und kann den Brand bald eindämmen. Aufgrund der Denkmalschutzauflagen und der tatkräftigen Handwerker kann das Bauernhaus bald wieder instandgesetzt werden. Doch schon bei der nächsten historischen Modellbahnausstellung schlägt der Feuerteufel wieder zu ...


Viele Grüße aus Berlin, Dieter


 
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RE: Bahnhofsviertel

#7 von BlackAdder ( gelöscht ) , 10.06.2012 21:35

Hallo Niels,

Danke für den Tipp mit dem Strauss-Buch. Die Anlage 1925 ist wirklich beeindruckend und hat auch bautentechnisch viel zu bieten. Ich denke auch es ist Spur 0, Spur I wäre vermutlich noch raumfüllender, obwohl 27 x 12 m² auch für die "0" schon sehr groß ist. Allein der Hafen, der natürlich eine sehr schöne Wirkung hat, benötigt fast ein Viertel der Anlage...Auf den später beschriebenen 00-Anlagen sind jedoch auch kaum Gebäude zu sehen, die über das damalige Märklin Bahngebäudeprogramm hinausgehen.

Zitat
Sehr gelungen finde ich hier die Vorkriegs-Holzbauteile von Kibri in diesem hellen grün und in einfachen geometrischen Formen.


Da gebe ich Dir recht, allerdings sind die Rampensysteme nicht ganz unproblematisch, da sie generell zu steil ausfallen, sodaß Märklin 800er VK-Loks so ihre Probleme haben. Schwerwiegender sind allerdings die Übergänge von Auf- und Abfahrten zu geraden Abschnitten. Hier kommt es oft zu unfreiwilliger Entkupplung der Waggons. Dennoch sehr schöne Zubehörteile!


@Dieter: die Bauten sehen sehr schön aus, aber ich bin wie schon gesagt nicht so der Selbstbauer...Zu den gelben Straßen hatten wir uns ja auch schon ausgetauscht, da werde ich mir mit meinen Grasmatten auch noch etwas einfallen lassen (müssen).
Gruß
Patrick


BlackAdder

RE: Bahnhofsviertel

#8 von Dieter Weißbach , 10.06.2012 21:52

Hallo Patrick,

ein kleiner Holzblock ist doch schnell selber gemacht - bzw. kann schnell gemacht werden. Und auf dem Papier kann man schnell viele Sachen ausprobieren.




Hier folgen nochmal ein Bild der englischen Bahnhofsstraße, auf dem die Matchbox-Fahrzeuge besser zu sehen sind, und ...




... ein Bild des Bahnübergangs. Den Bahnübergang von Hornby Dublo zeige ich, weil auch er eine ockerfarbene Straße besitzt (hier allerdings aufgefrischt und die Seiten grau überlackiert). Auch bei den Bahnübergängen von Kibri und TRIX waren Straßen ockerfarben lackiert - warum eigentlich ? Auf jeden Fall war das für mich der Grund, meine Straße auch ockerfarben anzulegen.


Viele Grüße aus Berlin, Dieter


 
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RE: Bahnhofsviertel

#9 von pete , 10.06.2012 21:58

Hallo Patrick,

Zitat von BlackAdder
...Zu den gelben Straßen hatten wir uns ja auch schon ausgetauscht, da werde ich mir mit meinen Grasmatten auch noch etwas einfallen lassen (müssen)...



bei den meisten Grasmatten kannst du mittels Feuchtigkeit den "Bewuchs" abrubbeln. Darunter erscheint dann das eh schon gelbliche Trägerpapier, das du danach noch mit Plaka- oder Wasserfarben bemalen kannst. Einfach mal probieren an einer Ecke, wenn es nicht werden sollte findest du sicher ein nettes Zubehörstück zum drüber stellen

Gruß,
Peter


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RE: Bahnhofsviertel

#10 von Dieter Weißbach , 10.06.2012 22:02

Zitat von pete
Hallo Patrick,

Zitat von BlackAdder
...Zu den gelben Straßen hatten wir uns ja auch schon ausgetauscht, da werde ich mir mit meinen Grasmatten auch noch etwas einfallen lassen (müssen)...



bei den meisten Grasmatten kannst du mittels Feuchtigkeit den "Bewuchs" abrubbeln. Darunter erscheint dann das eh schon gelbliche Trägerpapier, das du danach noch mit Plaka- oder Wasserfarben bemalen kannst. Einfach mal probieren an einer Ecke, wenn es nicht werden sollte findest du sicher ein nettes Zubehörstück zum drüber stellen

Gruß,
Peter




... gute Idee ! Perfekter englischer Rasen in der Bahnhofsstraße geht eigentlich gar nicht


Viele Grüße aus Berlin, Dieter


 
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RE: Bahnhofsviertel

#11 von BlackAdder ( gelöscht ) , 10.06.2012 22:18

Danke Peter und Dieter,

wenn irgendwann einmal das "Bahnhofsstraßen-Ensemble" endgültig steht, werde ich den Rasen mit Wasser mähen.

Zitat
Auch bei den Bahnübergängen von Kibri und TRIX waren Straßen ockerfarben lackiert - warum eigentlich ?



Ich denke, die gelbe Farbe sollte (unbefestigte) Wege darstellen, gepflasterte Straßen gab es ja nur in den größeren Städten. Dass die Bahnübergänge eher im ländlichen Bereich anzusiedeln sind, erklärt sich ja schon aus dem Mangel an Stadthäusern .

Gruß
Patrick


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RE: Bahnhofsviertel

#12 von pete , 10.06.2012 22:23

Hallo Patrick,

gute Erklärung .. keine Stadthäuser!

Grasmatten rasieren ist übrigens auch nicht schlecht, das geht nämlich auch elektrisch und ohne Wasser. Bei bereits länger verklebten Matten sicher auch ein Argument und du hast auch gleich eine definierte Straßenbreite, die des Rasierapparates nämlich.

Gruß,
Peter


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zuletzt bearbeitet 10.06.2012 | Top

RE: Bahnhofsviertel

#13 von Dieter Weißbach , 10.06.2012 22:57

Hallo allerseits,

ja, dass die Farbe Ocker auf unbefestigte Wege hindeuten soll, könnte einerseits schon passen.

Andererseits stellt sich wirklich die Frage, wie die Straßen in den kleineren Städten und Orten in den 1930er Jahren in Deutschland ausgesehen haben ? Ich denke, dass gepflasterte Straßen damals der Regelfall gewesen sein dürften. Ich gehe davon aus, dass die Straßenbauämter an beschrankten Bahnübergängen die Straßen in jedem Fall pflastern oder anderweitig befestigen mussten, damit der Verkehr wieder sicher vom Bahnübergang herunter kam und der LKW nicht in Löchern stecken blieb (und der Anhänger auf dem Gleis stand). Beschrankte Bahnübergänge an Feldwegen kann ich mir nicht vorstellen - unbeschrankte Bahnübergänge mit Andreaskreuzen schon eher.

Vielleicht wollte man mit dem Ockerton eine Pflasterstraße darstellen ? Es gibt ja Granit- oder Porphyrsteine, die ein gelbliches Grau besitzen. Wenn die Straße staubig ist, könnte das in Richtung Ockerton gehen.

Übrigens: Bahnübergänge waren in den 1930er Jahren auch in mittleren Städten noch sehr häufig, wenn die Bahnstrecke nicht auf einem Damm lag. Erst in den Nachkriegsjahren wurden im Zuge der zunehmenden Motorisierung die stark befahrenen Bahnübergänge durch Über- oder Unterführungen ersetzt. In Ostdeutschland sind viele Bahnübergänge noch lange erhalten geblieben und wurden z.T. erst nach der Wende ersetzt (oder durch Schließung der Strecke überflüssig).


Viele Grüße aus Berlin, Dieter


 
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RE: Bahnhofsviertel

#14 von Hacki , 13.06.2012 14:46

Hallo Patrick,

sieht toll aus deine Anlage. Das mit den fehlenden Wohnhäusern ist auf meiner Anlage leider auch so. Die Idee von Dieter mit den selbst gebauten Holzhäusern finde ich sehr gut. Vielleicht kann Dieter hier mal eine kleine Bastelanleitung einstellen. Es gibt aber auch einen Hersteller für Blechhäuser im Tinplate Stil für Spur 0. Siehe hier: http://www.spur-null24.de/zubehoer/haeuser.htm[/ , oder hier: http://www.blechbausatz.de . Die Häuser gibt es als Bausatz oder als fertiges Haus.

MfG Detlef


 
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RE: Bahnhofsviertel

#15 von SR-Fahrer , 13.06.2012 18:11

Zitat von BlackAdder
Danke Lutz und Niels,
freut mich, dass es Euch gefällt; nur wie mache ich weiter? Außer dem genannten Bub-Postamt, dass nicht so leicht zu bekommen ist, habe ich keine Ideen mehr und Selbstbau ist nicht so mein Ding.
Am liebsten hätte ich natürlich Stadthäuser - gab es damals schon so etwas?

Zitat
Es müsste doch möglich sein, von der reinen Aufstellung der schönen Zubehörobjekte auf einer Platte zu einer Einbindung in eine dreidimensionale Landschaft zu kommen, ohne dass es dann aussieht wie in den Anlagenvorschlägen der 60er Jahre. Also eine Landschaft, die den reduzierten Stil der 30er aufgreift.


Ich hatte mich vor einigen Jahren mal an eine Landschaft gewagt, letztlich sah es dann aber doch nach 50er/60er Jahre Anlage aus, was natürlich auch an dem damaligen Zubehör lag.





Die Anlage ist nie ganz fertig geworden...hauptsächlich weil mir der Landschaftsbau keine Spaß gemacht hat. Mir kommt daher der reduzierte Tischbahnstil sehr entgegen .
Gruß
Patrick




Hallo Patrick,

erstmal danke für deine sehr nette Mail kürzlich. War mir eine Freude.

Gibts zu dieser Anlage einen Gleisplan^^?
Du kennst mein Geschmack, deshalb muss ich nicht erst noch betonen das sie mir sehr gefällt.
SInd die Steigungen so fieß oder täuscht das nur?

Könnte was für mich sein wenn ich mich mal an eine VK/Tinplate Anlage traue, dann natürlich mit entsprechenden Ausstattungsteilen.


Modellbahnergrüße
Klaus

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Bericht zu meiner Ausstellungsanlage:
Restaurationsbericht einer historischen Anlage aus den 50ern


 
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RE: Bahnhofsviertel

#16 von BlackAdder ( gelöscht ) , 13.06.2012 19:32

Hallo Klaus,

Zitat
Gibts zu dieser Anlage einen Gleisplan^^?



Ja den gibt es: der rechte Teil entspricht mit leichten Modifikationen im wesentlichen dem Gleisplan auf Seite 11 im Faller Gleisplanheft D/840, den ich Dir gerne als Scan per PN schicken kann.Links habe ich damals einfach ein Stück 'Frei Schnauze' angesetzt, damit ich meine Drehscheibe und die Lokschuppen unterbringen konnte.

Die Steigungen waren wirklich etwas steil...ich weiß auch nicht mehr warum., vielleicht wegen der Oberleitung, die durch die Berge geht???

@Detlef: Vielen Dank für die Links. Die Häuser sehen wirklich toll aus, die Höhe von 17.5 cm ist aber sicherlich grenzwertig, da sieht mein Kibri-Prachtbahnhof 0/52/10 ggf. etwas mickrig aus.... Hast Du diese Häuser gekauft? Mich würden mal Bilder in Relation zu einer 00-Anlage interessieren.

Beste Grüße
Patrick


BlackAdder

RE: Bahnhofsviertel

#17 von Dieter Weißbach , 13.06.2012 19:41

Hallo Patrick,

ich hatte mir diese Blechhäuser auch schon mal angeschaut. Die sind wirklich sehr schön, allerdings sind die 17,5 cm Dachhöhe wirklich eher für Spur 0 geeignet. Es sind ja vom Typ eher kleinere Häuser, das würde zu einem Spur 00-Bahnhof nicht passen.

Die Frage wäre, mit welchem Aufwand (=Kosten) diese Häuser auch für Spur 00 hergestellt werden könnten. Bereits in Spur 0 sind die Häuser recht teuer. Bei einer vermutlich deutlich kleineren Auflage für Spur 00 dürften die Preise eher noch höher sein.


Viele Grüße aus Berlin, Dieter


 
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RE: Bahnhofsviertel

#18 von Hacki , 13.06.2012 20:01

Hallo Patrick,

ist ein Versehen von mir, ich dachte deine Anlage wäre Spur 0. Die Blechhäuser sind Spur 0. Ich würde mir die Häuser gerne zulegen, brauch dafür aber erst die Zustimmung von mein Finanzminister.

MfG Detlef


 
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RE: Bahnhofsviertel

#19 von BlackAdder ( gelöscht ) , 13.06.2012 20:40

Hallo Detlef,

Zitat
Ich würde mir die Häuser gerne zulegen, brauch dafür aber erst die Zustimmung von mein Finanzminister.



Ich galube die meisten Finanzminister sind mit Schuhen bestechlich....und wenn ich die Preise richtig im Kopf habe, sind für ein Paar Schuhe zwei Hausbausätze drin.

@ Dieter: leider richtig, der Bahnhof ist nicht mal 11 cm hoch, das sähe sehr seltsam aus...eine Fertigung für 00 wäre wünschswert, aber wie Du schreibst wohl kaum bezahlbar.

Gruß
Patrick


BlackAdder

RE: Bahnhofsviertel

#20 von Dieter Weißbach , 13.06.2012 21:05

Zitat von BlackAdder

Ich glaube die meisten Finanzminister sind mit Schuhen bestechlich....und wenn ich die Preise richtig im Kopf habe, sind für ein Paar Schuhe zwei Hausbausätze drin.
Gruß
Patrick



... ich würde das anders formulieren: "für zwei Schuhe sind zwei Hausbausätze drin"
Vielleicht hört sich das überzeugender an


Viele Grüße aus Berlin, Dieter


 
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RE: Bahnhofsviertel

#21 von Lastra 38 , 14.06.2012 09:42

Hallo,

Wohnhäuser b.z.w. Wohnblocks in Blechbauweise bietet Merkur (www.merkurtoys.cz) in der Spurweite 0 an.
Für 00 Anlagen könnte man auch auf Gebäude aus dem Erzgebirge zurückgreifen. Diese sind dann allerdings aus Holz.

MfG Lastra


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RE: Bahnhofsviertel

#22 von tischbahn , 14.06.2012 13:21

Hallo Patrick,

mir gefällt deine Lösung mit den zu großen Häusern ganz gut. Das krasse Gegenteil z.B. mit dem Bing TB Bahnhof oder Stellwerk passt ja auch nicht, die waren viel zu klein.
Und mal ehrlich, wer hatte in den 30er Jahren schon die Intention alles maßstabsgerecht zu bauen. Ich glaube die Wenigsten!
Da wurde sicher das drauf gestellt, was es gab..., also von daher, "bassdscho".

Kleine Anmerkung noch zu deinem ausschmückenden Beiwerk in Form der Autos , die würde ich ersetzen durch zeitgemäßere Produkte, z.B. die BUB Gussautos der 30er Jahre.

Zum Bleistift dieses hier...



Ciao,
Horst


 
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zuletzt bearbeitet 14.06.2012 | Top

RE: Bahnhofsviertel

#23 von BlackAdder ( gelöscht ) , 14.06.2012 14:13

Danke Horst,

Ich bin nicht so der Autofreak, liebaeugele aber schon lange mmit den Bub Guss Autos. Leider sind die oft sehr 'pestig', wenn man sie ueberhaupt mal findet. Kuerzlich habe ich mir sogar eine Modellautozeitschrift besorgt, welche diese Bub Autos als Titelstory hat.

Die Matchbox Autos sind zunaechst mal nur Platzhalter, die ich hoffentlich bald ersetzen kann.
Gruss
Patrick


BlackAdder

   

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