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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#26 von Udo , 01.06.2015 16:45

Hallo, Harry,

ja, die alten Lacke. Das war noch was. Aber damals eben das Problem mit den Lösungsmitteln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die besten Ergebnisse bei der Handlackierung macht, wenn man nicht einen preiswerten Baumarkt-Lack kauft, sondern einen richtigen Marken-Lack. Der verläuft einfach besser. Übrigens, Glasurit gibt es immer noch.

Du hast geschrieben, Revell-Farben seien Kunstharzlacke. Tatsächlich, das sind Kunstharzlacke, aber ausgerechnet auf dem Döschen, das ich in der Hand hatte, stand drauf "Acryl-Lack". Das ist der Lack, der wasserlöslich ist. Deshalb hatte ich auch beim Beseitigen der Spielspuren nie Probleme.

Vllt noch einen Hinweis auf meine Arbeit mit den Sprühdosen-Lacken. Ich lackiere immer draußen auf dem Hof und benutze eine Atemmaske. Also so eine, die man um die Ohren hängt. Und ich bin ziemlich ungeduldig beim Lackieren mit dem Ergebnis, dass dadurch Läufer entstehen. Also, lieber ein paar Mal immer wieder weiter lackieren als zu viel auf einmal. Ein Läufer entsteht ziemlich schnell ! Und dann muss man sehen, wie man den weg bekommt.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#27 von caepsele , 01.06.2015 17:20

Hallo Udo,

ja die gibt es noch - als Handelsmarke der BASF. Aber nur noch für den Autolackbereich.

Von Revell und Humbrol gibt es eben auch die Acryllacke. Vorteil: verdünnen und Pinselreinigen geht mit Wasser. Nachteil: taugen nix...

Gruß
Harry



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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#28 von STUPIDIX , 01.06.2015 18:33

Lieber Udo,

Die Lok ist spitze (ich hupfe jetzt in die Luft wie der Typ von Dalli Dalli) !!

fast besser oder doch besser als die Original Ausführung vom Tantchen M

Liebe Grüße
Heinrich


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#29 von Udo , 01.06.2015 19:15

Hallo, Heinrich,

ich denke auch, dass die Lok sehr schön geworden ist. Die ursprüngliche Ausführung in schwarz wirkte so dunkel. Jetzt auch noch mit diesem zusätzlichen Fenster (ich bin froh, dass mich deswegen keiner gesteinigt hat) und der Farbgebung schwarz-rot-gold sieht sie wirklich schön aus.

Eigentlich muss ich mich wundern, dass Märklin so eine Lok nicht auch auf dem Markt angeboten hat, denn es ist ja so, dass es in der Versuchsabteilung hunderte von Loks gab, die in verschiedenen Farben und Ausführungen hergestellt wurden und von denen nur einige den Weg in die Produktion fanden.

Diese PLM-Lok hatte in Deutschland - vllt wegen dieser schwarzen Farbgebung - kaum Erfolg, desto mehr aber in Frankreich und Großbritannien.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#30 von joha30 , 01.06.2015 22:23

Udo erkläre mal bitte: Warum hatte die PLM keinen Erfolg in Deutschland???? Es ist doch die häufigste 2C1 von Märklin und wurde in allen drei Ausführungen über viele Jahre gebaut. Sie findet man weltweit auf den Börsen und war mit Sicherheit ein Quotenbringer für Tante M.


Viele Grüße, JoHa


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#31 von kablech , 01.06.2015 22:50

Zitat von joha30 im Beitrag #30
Es ist doch die häufigste 2C1 von Märklin


Na, na, na! "Die" 2C1 von Märklin in Spur 0 war und ist immer noch die HR!

Gruß
Karl


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#32 von joha30 , 01.06.2015 23:45

Sicher. Aber hier geht es um die Spur 1.


Viele Grüße, JoHa


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#33 von kablech , 01.06.2015 23:51

Zitat von joha30 im Beitrag #32
Sicher. Aber hier geht es um die Spur 1.


Oh. Das ist mir entgangen. Aber auch in Spur 1 dürfte die HR die häufigst verkaufte 2C1 Maschine sein.


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#34 von joha30 , 01.06.2015 23:57

Das spiegelt sich im Preis aber nicht wieder. Die HR ist doppelt so teuer wie die PLM. Mindestens. Und passemde Wagen dazu kosten auch ein Vermögen.


Viele Grüße, JoHa


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#35 von Udo , 02.06.2015 07:24

Hallo, Joha,

das habe ich einmal in einem Bericht zu Märklin gelesen über die Zeit, als Märklin anfing, auch Loks zu bauen, die mehr der Wirklichkeit entsprachen. Sicher wurde die PLM auch in Deutschland gut verkauft, aber die Verkaufszahlen waren nichts zu denen vor allem in Frankreich. In Frankreich war diese Lok ein Renner.

Die HR kostet wirklich viel (sie ist ja auch viel schöner, meine ich), die PLM auch viel, aber weniger, und (ich will mich nicht über den grünen Klee loben) hätte Märklin die PLM so herausgebracht, wie sie jetzt hier vorgestellt worden ist, wäre das Preisgefüge heute anders.

Was die entsprechenden Waggons angeht - die sind mir zu teuer. Und da ich sechs Fahrgestelle (Plattformen) in dieser Tenderlänge, etwas länger, habe, werde ich mir im Laufe der Zeit sechs richtig große Brauereiwaggons bauen (also entsprechend hoch und breit), und zwar nicht solche mit schräger Schrift drauf und fertig, sondern solche mit vorbildgerechter umfangreicher Werbung wie beispielsweise der Budweiser-Waggon. Weil das ja viele Wagen für eine Uhrwerklok sind, werden die mit Kugellager-Radsätzen ausgestattet. Becker aus Flensburg macht die auf Anfrage (weiß ich seit dem Kofferraummarkt in Krefeld). Davor wird die PLM-Lok gespannt.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#36 von weichenschmierer , 02.06.2015 07:48

Moin Ihr Lieben !
Es ist eigentlich egal ob Spur 1 oder Spur 0. Und auch ob Ihr die heutigen oder die Vorkriegspreise
zu Grunde legt. Märklin hat im Ausland wohl das solvente Klientel im Blick gehabt
und dahingehend auch seine Modellauswahl getroffen. Englische,Schweizer,
Amerkanische und auch Französische Modelle im gehobenen Preissegment,
ließen sich dort eben besser verkaufen. Schließlich hatte Deutschland
kriegbedingt in den Zwanziger und auch Dreißiger Jahren wirtschaftlich
große Probleme. Darüber hinaus war die Spur 1 um ein vielfaches teurer,
als die Spur 0 und in den Kinderzimmern längst nicht so verbreitet.
Mein Vater (Jahrgang 1926) erzählte mir schon vor vielen Jahren, das
fast alle seiner Klassenkameraden Spur 0 gehabt hätten (Gymnasisten),
aber nur ein oder zwei Jungs eine Spur 1.Das waren Industriellensöhne.
Selbst mein Großvater als Arzt schenkte meinem Vater nur die einfachen
Lokmodelle, das war zu dieser Zeit absolut normal !
Wenn man dann noch die Verluste durch die Zerstörung der Städte mit
berücksichtigt, ist klar warum es so wenig große Modelle nach
deutschen Vorbildern gibt. Und heute gerade diese auch noch gesucht
sind. Auch ist die PLM über einen sehr langen Zeitraum gefertigt worden.
Schöne Grüße
Wolfgang


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#37 von joha30 , 02.06.2015 08:38

Die Spur 1 war nicht um ein Vielfaches teurer als die 0, sondern nur um einen Anteil. Ich habe jetzt keinen Katalog zur Hand. Vielfaches bedeutet das zwei, drei, vierfache, so war das aber nicht, allenfalls 30% mehr für die 1 statt die 0 oder so, aus dem Bauch benannt.

Der Platzbedarf war eher entscheidend. Ich kenne eine authentische Geschichte:

Vater macht großes Geschäft und geht zur Belohnung mit dem Sohn Eisenbahn einkaufen. Spur 1, 20er Jahre. Als die Lieferung kommt, bekommt die Frau einen Schreikrampf und läßt die Hälfte zurück gehen. Nicht wegen des Preises sondern weil es einfach volumenmäßig eine riesige Menge war.
Klar, alles in OKT, bahnmäßig mit Holzwolle in Kisten verpackt, da kommt schon was zusammen.

Mein Urgroßvater war Zahnarzt in Radebeul mit einer über 200 qm großen Wohnung (mit Labort, Behandlungszimmern usw.) Er hatte den Platz für die Spur 1. Die Nachbarskinder kamen zum Spielen und brachten ihr eigenes Material mit. So wie das heute ja noch gemacht wird.


Viele Grüße, JoHa


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#38 von kablech , 02.06.2015 09:57

Hallo Udo,
eigentlich hast Du das Modell einer französischen Lokomotive "eingedeutscht". Hersteller wie Bing und andere haben das genauso gemacht. Die Werkzeuge waren ja schon mal da, so entstanden neben den farbenfrohen Loks für den englischen Markt eben auch "eingedeutschte" Versionen mit schwarzem Aufbau und roten Rädern. Obwohl man die englische Bauart erkennen konnte.
Eigentlich müsste die PLM als Express-Lokomotive in französischer Version einen Train Bleu befördern, bei Dir wird sie in deutscher Version demnächst einen Bierzug am Haken haben. Das ist die Freiheit des Tinplaters. Ich bin überzeugt, Du wirst einen Riesen-Spaß dabei haben.

Herzliche Grüße aus dem heute schon sommerlich warmen Schwarzwald
Karl


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#39 von weichenschmierer , 02.06.2015 10:07

Grüß dich Joha!

Natürlich hast Du mathematisch Recht und ich habe mich da etwas unpräzise ausgedrückt.
Und der Platzbedarf ist nicht ohne. Seit ich die H0 gegen Spur 1 getauscht habe, kann ich
das nur bestätigen. Aber auch die Preise der großen Modelle waren sowohl in Spur 0
wie in Spur 1 für viele unerschwinglich. ........zumal als Spielzeug für die Kinder.
Selbst in den Sechzigern hatte ich, obwohl mit einer für Kinder großen H0 Anlage,keine 44 er ,01
oder gar ein Krokodil. Aber eine E 94 schon.
Bei Deinem letzten Satz habe ich etwas geschmunzelt , mein Junior hat auch den Virus intus,
aber es gab schon damals in den neunziger keine Nachbarskinder mehr zum Spielen
mit annähernd ähnlichen Interessen. Heute sitzen sie, wenn überhaupt, nebeneinander
(Wie die Hühner auf der Leiter) und wischen. ..........

Liebe Grüße
Wolfgang
zum spielen.......


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#40 von Udo , 02.06.2015 12:31

Hallo, Wolfgang,

das mit dem "wischen" habe ich nicht verstanden. Die sitzen nebeneinander und wischen ? Erbitte Aufklärung.

Zur benötigten Raumgröße: Mein Vater war im Krieg bei der Abwehr und bediente eine Abhörstation, die wegen der Höhe in einem Dachboden eines sehr großen Hauses in einem Kölner Vorort aufgebaut war. Da hatte er auch seine Kammer und wohnte dort. Ansonsten sah man ihn mit Kopfhörern, an Rädchen drehend.

Nun gab es etliche Male Bombadierungen mit dem Ergebnis, dass auch das Haus und das Dach durch Splitter beschädigt wurden und die Fensterscheiben defekt waren. Der Chef, Unternehmer einer Fahnenfabrik, war an der Front, und der Rest der Familie einschließlich Personal lebte in der Villa. Mein Vater hat dann immer wieder Mauern ausgebessert, Dachpfannen neu verlegt, Fensterglas eingesetzt.

Als der Krieg vorbei war und der Chef nach Hause kam, waren alle zufrieden mit der Arbeit meines Vaters. Die Fahnenfabrik lief auf Hochtouren, denn neue Fahnen braucht das Land. Denen ging es gut, und als Dank an meinen Vater kam die Familie zwei, drei Mal im Jahr bei uns vorbei und brachte gebrauchtes Spielzeug ihres Sohnes Karl-Arthur (welch schrecklicher Name!, - der arme Junge) mit, dass wir natürlich nach und nach "zerspielt" haben.

Zu Weihnachten und Ostern und so wurden wir zu denen eingeladen, zum Kaffeetrinken. Und da hat Karl-Arthur seine Märklin-Eisenbahn aufgebaut. Spur 1, riesig. Durch das ganze Wohnzimmer, größer als unsere ganze Wohnung und noch durch das Speisezimmer. Das war zwar nur eine Strecke, eine ganz große Lok, bestimmt die PLM oder so etwas, und noch etliche D-Zug-Wagen hintendran, mit Leuten drin usw. Wir Kinder durften insofern nur mitspielen, als wir nichts anfassten, also nur mit den Augen sahen. War aber trotzdem prächtig.

Karl-Arthur war so alt wie ich, aber er ist schon 11 Jahre lang nicht mehr unter uns. Was aus seiner Eisenbahn geworden ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass das eine unglaublich große Bahn war, und als Kind empfindet man das noch viel größer.

Jetzt mal etwas anderes: Ich habe gerade so gelacht, dass mir die Tränen gekommen sind. Da gibt es den Mannheimer Sänger Xavier Naidoo. Das ist der, der sagt, wir hier in Deutschland werden von fremden Mächten beherrscht usw. Und das, was jetzt kommt, hat er in einem Interview mit dem "Stern" erzählt.

Dieser Sänger sitzt in einer Mannheimer Kneipe und trinkt und diskutiert, natürlich über Politik. Es kommt die Einführung des Euros zur Sprache und einer meint, darüber hätte das Volk abstimmen müssen. Also habe der damalige Bundespräsident Horst Köhler, als er der Vorlage der Regierung zustimmte, Hochverrat begangen. Man müsste den Bundespräsidenten anzeigen.

Das mache ich, sagte Naidoo, bestellte ein Taxi und fuhr ins Polizeipräsidium, um den Bundespräsidenten anzuzeigen. Da war er schon ordentlich angetrunken. Er kam aber noch nicht sofort dran, weil eine Studentin vor ihm war, die einen Fahrrad-Diebstahl anzeigen wollte.

Danach kam er an die Reihe und sagte mit seiner angetrunkenen Stimme, er wolle den Bundespräsidenten Horst Köhler wegen Hochverrat anzeigen. Durch die vorherige Anzeige der Studentin hatten die Polizisten immer noch das Wort "Fahrrad" im Kopf und verstanden eben dieses.

Ich möchte eine Anzeige gegen den Bundespräsidenten Horst Köhler wegen Hochverrat erstatten.
War das ein Hochfahrrad des Bundespräsidenten?
Nein, Hochverrat !
Gehörte das Hochfahrad denn Ihnen ?
Nein, kein Hochfahrrad, Hochverrat vom Bundespräsidenten.
Ja, ist denn das Hochfahrrad vom Bundespräsidenten gestohlen worden ?
Ich möchte eine Anzeige wegen Hochverrat machen.
Aber wir müssen wissen, von wem das Hochfahrrad war. War das von Ihnen oder vom Bundespräsidenten ?
Hochverrat vom Bundespräsidenten Horst Köhler !
Sind Sie sicher, dass das ein Hochfahrrad vom Bundespräsidenten war ?
Ja, das war Hochverrat vom Bundespräsidenten.
Und ist bekannt, wer es gestohlen hat ?
Der Bundespräsident hat Hochverrat begangen.
Was genau ist denn mit diesem Hochfahrrad passiert ? Erklären Sie mal.
Er hat der Einführung des Euros zugestimmt.
Wo war denn das Hochfahrrad ?
In Berlin.
Also nicht hier in Mannheim ?
Nein, in Berlin hat er Hochverrat begangen.
Und wie ist da das Hochfahrrad nun weggekommen ?
usw usw.

Das gehört zwar nicht zum Thema, aber das war so schön, dass musste ich euch mitteilen. Reinstes Kabarett !

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#41 von kablech , 02.06.2015 12:42

Zitat von Udo im Beitrag #40
das mit dem "wischen" habe ich nicht verstanden. Die sitzen nebeneinander und wischen ? Erbitte Aufklärung.
Udo


Ganz einfach, Udo, die Kinder haben Smartphones (Mobiltelefon mit großer Anzeigefunktion mit Internetzugriff und vielen Spiele-Anwendungen) und Notepads (sowas wie ein Notebook ohne Tastatur), weitergeblättert wird durch eine Wischbewegung auf dem Screen (Bildschirm).

Gruß
Karl


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#42 von Udo , 02.06.2015 12:56

Danke, Karl. Jetzt ist der Groschen gefallen.


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#43 von caepsele , 02.06.2015 14:10

Das nennt sich auch aufm Smartphone oder Pad "daddeln"

Mir rennen die daddelnden Gestalten immer vors Fahrrad. Früher wars der Hans Guckindieluft.
Sollte mal umgeschrieben werden...

Mein Patenjunge beschäftigt sich auch lieber damit als mit der Eisenbahn welche ich ihm geschenkt habe. Dafür hat der Papa nun was. Der wollte als Kind schon immer eine. Bekommen hatte er nur eine einzelne Donnerbüchse von MÄ HO. Nun kommt sie zum Einsatz ;-)



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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#44 von Holgibo , 03.06.2015 00:03

HAllo Udo,
eine schöne Lok ist dir da gelungen, muss ich schon sagen. Ich bin ja der Spur0 mir Uhrwerk verfallen, aber muss schon sagen auch die Spur 1 hat ihren eigenen Reiz. Das gute Stück bringt sicherlich gut was auf die Waage, da würde mich schon interessieren, wie weit das Uhrwerk die Lok vorantreibt. Ist ja doch noch eine andere Nummer als bei der "kleinen" Spur 0.

Grüsse, Holger



 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#45 von Udo , 03.06.2015 12:37

Hallo, Holger,

auch ich habe hauptsächlich Uhrwerk Spur 0 und als Ausnahme etwas Spur 1. Welche Laufleistung die PLM hat, kann ich dir erst in einiger Zeit mitteilen, weil ich auf eine Schönwetter-Periode warte, die es mir erlaubt, einen Teil des umfangreichen Gleismaterials auf dem Hof aufbauen zu können, um mal zu sehen, wie die Lok läuft, auch mit D-Zug-Waggons von Kraus-Fandor. Da habe ich ja einige. Vllt ist es sogar möglich, dass Herr Becker aus Flensburg mir für diese Waggons Kugellager-Radsätze herstellt, so dass etliche Waggons rollen können. Mal sehen.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#46 von swfreund ( gelöscht ) , 03.06.2015 13:03

Hallo Udo
Es kann doch KEIN Problem sein Spur 1 Radsätze mit Kugellagern zu bekommen.Alfred Becker hatte die. Warum er angeblich keine macht,weiß ich auch nicht. Besorge Dir genügend massive Radsätze mit ausreichend großer Narbe. Alles andere ist eigentlich kein Problem.
Kugellager gibts bei:GHW. Typ: MR 63ZZ oder MF 63ZZ. Alles nicht so ganz billig und schon etwas aufwendig in der Anfertigung.
Mit freundlichem Gruß Wolfgang
Habe gerade gehört,daß Alfred für Dich was macht!!!!!!


swfreund
zuletzt bearbeitet 03.06.2015 14:39 | Top

RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#47 von Udo , 03.06.2015 15:03

Hallo, Wolfgang,

ja, Herr Becker will die für mich machen. Er hat genau die richtigen Größen, und ich muss nur noch ausmessen, also den Durchmesser der Achsen angeben usw. Dann klappt das.
Becker sollte diese Produkte in seine Liste aufnehmen. In Bezug auf Spur 1 ist die Beschreibung so stiefmütterlich, dass man erst einmal gar nicht weiß, was da genau angeboten wird. Und Kugellager-Radsätze in Spur 1 muss er ja nicht auf Vorrat haben; es genügt, wenn man die bestellen kann. Aber das muss man wissen.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#48 von Blech , 03.06.2015 16:09

Wolfgang und Udo -
was ihr (P)Farrer doch so alles macht, bis eure Wägelchen richtig rollen...
Historische Bahnen mit Kugellagerradsätzen verschlimmbessern! Oder so ähnlich.
Braucht der reine Vitrinär alles nicht!
Schämt Euch rechtzeitig zu Fronleichnam!
Schöne Grüße zum langen Wochenende
Botho


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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#49 von swfreund ( gelöscht ) , 03.06.2015 16:55

Also Udo
Ich schäme mich nicht!!!! Kugellagerradsätze sind ohne Flurschaden rücktauschbar.Es ist ja nicht nur das leichte Rollen( Eine Uhrwerk R 880 zieht mühlos 5 40 cm Wagen nach Anschieben in der Beharrung!!!!!!!!!!!!!!!!)
Für uns Fahrer und Spieler (Botho,ich weiß und bin mir auch sehr bewußt,daß wir wohl die allerniedrigste Kaste unter den Märklinsammlern sind) ist aber von großem Vorteil,wenn Uhrwerkloks bis zur allerletzten Federspannung auslaufen,oder bei elektrischen Zügen eine HR sich nicht mehr mit fünf Wagen abquält. Diese Achsen schonen Getriebe und Antriebe unserer Lokomotiven;und das ist gut so!!!

Ganz schön warm draußen Wolfgang


swfreund
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RE: schwarz rot gold - Umbau einer PLM-Lok von Märklin

#50 von Udo , 03.06.2015 17:06

Botho, du vergisst etwas Wichtiges: Hier wird nichts kaputgemacht. Es werden lediglich Radsätze ausgetauscht. Die originalen Räder und Achsen kommen nummeriert in ein Tütchen und werden mit der Lok weitergegeben. Wer dann will, kann ohne Probleme den alten Zustand wieder herstellen.

Und du vergisst noch Weiteres, eben so Wichtiges: Dadurch, dass die originalen Räder geschont werden, bleiben sie unverbraucht. Wenn die Kugellager-Radsätze abgefahren sind, werden sie einfach erneuert. Und die Räder im Tütchen freuen sich ihrer (fast) Jungfräulichkeit.

Aber jetzt im Ernst: Mit diesen Kugellager-Radsätzen wird speziell bei den Uhrwerk-Loks die Lauffähigkeit, also die Reichweite, erheblich verbessert. Das ist schon was. Ich hatte jetzt einen (Bierdeckel-) Sammler bei mir, dem ich eine Bahn, nämlich die, die man im Beitrag

Bau von Bogenkreuzung und Kurzweichen, Märklin Spur 0

im Bereich der Kurzweichen sehen kann, vorführte. Die 1 B-Lok von Kraus-Fandor mit den vier Tonnendach-Waggons (die alle mit Kugellager-Radsätzen ausgerüstet sind) schafft nach einem Aufzug der Uhrwerfeder eine Strecke von 42 m, manchmal auch nur 40 m. Aber das ist schon eine imposante Leistung, und der Sammler glaubte, seinen Augen nicht zu trauen und fragte zwei Mal nach, ob das wirklich alles mit Uhrwerk vonstatten gegangen ist.

Schönen Gruß
Udo


 
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