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RE: Antal

#26 von LG , 03.01.2019 22:33

Hallo Michael,

Bei meine beleuchtete Lok sind es zwei kleine Stecklampen, die im Rohr liegen.

Louis


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RE: Antal

#27 von Metall forever , 10.01.2019 10:55

Bonjours mon amies,

meine Antal 231 H 141 Super Detail hat jetzt eine sehr hübsche Gefährtin gefunden. Eine schwarz-grüne Antal-Bascou 6000 CCS in der erweiterten "Super Detail" Ausführung mit zahlreichen, weiteren Zusätzen, beispielsweise Zierlinien und noch mehr angesetzten Teilen. Es ist eine 2-Leiter-Gleichstrom Variante; vermutlich von Anfang der Sechziger Jahre, als sich Antal mit Bascou zusammentaten.
Die Lok ist ein Monster. Sie wiegt mit Tender fast genauso viel, wie eine Märklin G 800, nämich 962 Gramm.
Dagegen wirkt eine Märklin HR 800 wie eine Billiglok einer Kaufhausbahn von Woolworth, obwohl die erste Variante der Antal sogar noch 3 Jahre älter ist, als eine HR800N.
(Märklinisten, vergebt mir - ich LIEBE auch HR 800 "Billigloks" ! )







Bis jetzt habe ich folgende zusätzlichen Erweiterung zu meiner schwarzen 231 H 141 (ist bereit eine Variante des Typs "Super Detail") festgestellt:

• Grüne Lackierung mit braunen Flächen
• Verschiedene rote Kennzeichnungen
• Alle Radreifen weiß lackiert
• Vernickelte Griffe auf Windleitblechen
• Kupferfarbene Kette in vorderem Pufferbohlen-Loch
• Seitlich am Kessel weitere Rohrleitungen
• Doppelrohrleitung Kesseloberfläche-Führerhausdach
• Rohrleitung Oberflächenvorwärmer zum Windleitblech rechte französische Heizerseite
• Extra angesetzte 180 Grad gebogene Leitung über der Rauchkammertür
• Nachbildung der Druck-Ablassventile unter Zylindern
• Tender mit zusätzlichen Briketts
• Tender-Lokübergangsseitenteile mit Griffstangenansätzen
• Löcher für Tendergriffstangen (Stangen fehlen)
• Hintere senkrechte Tendergriffstangen dünner als bei Antal 231 H/ 2. DC Wechselstrom
• Eingesetzte Wasserklappen-Öffnungsstangen auf Tender

Es ist noch der alte riesige Allstrommotor eingebaut, welcher mit einem runden • 1S2M • 1 50 • 4.1.1 Gleichrichter angefeuert wird. Mitte der Sechziger Jahre ersetzte Bascou diesen Powermotor leider durch einen simplen Gleichstrommotor einfacher Machart.
Hier der alte, seit 1945 (1. Baujahr) verwendete Motor:



Die Maschine befindet sich moment in meinem "AW" zur näheren Begutachtung. Einiges fehlt noch, z.B. (Auszug aus der ToDo-Liste meines frisch angelegten Betriebsbuches):

ToDo-Liste

• Fehlendes Abdeckblech zwischen Führerhausboden und hinterem Laufradsatz anbringen
• Fehlende Griffe vorne am Tenderaufstieg anbringen
• Lampennachbildung aus Uhu-Knubbel in oberes Spitzenlicht (wie bei meiner schwarzen Lok)
• Vorderes Tenderdrehgestell, linke Seite Achslagerdeckel matt d´grau nachlackieren
• Spitzen beider Wasserklappen-Öffnungsstangen rot lackieren

Gruß, Michael


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RE: Antal

#28 von Pikologe , 10.01.2019 12:46

Hallo,
edele Teile! Ich wusste gar nicht, dass es sowas gab! Klasse!

Aber was sind Druck-Ablassventile an den Zylindern?

Grüße vom Pikologen


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RE: Antal

#29 von Metall forever , 10.01.2019 13:54

Zitat von Pikologe im Beitrag #28


Aber was sind Druck-Ablassventile an den Zylindern?

Grüße vom Pikologen


Haha ... ist ´ne eigene Wortschöpfung von mir.
Unter den Dampfzylindern ist im Modell so ein waagerechtes Rohr, welches mit 2 Halterungen am Zylinderboden befestigt ist.

Früher, im Betrieb, kam besonders beim Anfahren, genau dort unten immer richtig viel weißer Dampf raus. Ich vermutete immer die Entladung einer zu starken Zylinderfüllung (wie so ´ne Art Zylindersicherheitsventil) .... [flash]

Gruß, Michael


 
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RE: Antal

#30 von Pikologe , 10.01.2019 14:39

Hallo Michael,

Du meinst die Zylinderhähne. Diese dienen dazu, dass in den Zylindern Wasser, welcher aus Dampf kondensierte (nach einiger Zeit des Stillstandes der Lok), aus diesen herausgeblasen werden kann. "Die Hähne" werden vom Lokführer vom Führerstand durch einen Hebel bedient. Gerade bei den ganz kleinen Schmalspurloks sind sie auch manchmal auf der Heizerseite, die dann der Heizer nach Anweisung des Führers betätigt.
Vor einer Fahrt, bei angezogener Bremse und geöffneten Hähnen, wird die Steuerung auf volle Füllung gelegt und der Regler ein wenig geöffnet. Dann strömt der Dampf aus dem Kessel durch den Zylinder und bläst das Wasser heraus. Das Ganze nennt man Zylinder vorwärmen. Gerade am Bahnsteig, wenn jemand daneben steht, ist hier Vorsicht geboten, denn die Brühe ist kochend heiß und ölige Bestandteile sind enthalten!
Ebenso werden beim Anfahren die Hähne geöffnet, um Wasserteile herauszublasen. Das ergibt dann den "weißen Bart" um das Triebwerk.
Wasser in den Zylindern kann zu schweren Zylinder- und Triebwerksschäden führen - Wasserschlag. Wasser lässt sich nicht "zusammenpressen", wie es beim Dampf möglich ist.

Das andere sind die Zylindersicherheitsventile. Die haben die ganz kleinen Maschinen nicht immer. Die sorgen dafür, dass der Druck in den Zylindern das zulässige Maß nicht überschreitet. Passiert dies, dann blasen sie ab und schließen sich wieder von selber, sobald der Druck wieder im maximalen Wert ist.

Grüße vom Pikologen


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RE: Antal

#31 von SNCF231E , 10.01.2019 16:43

Es könnte interessant sein, weitere Versionen des Antal 231 zu sehen. Ich habe 5 verschiedene Versionen. Die ersten beiden sind 231H141 in Schwarz. Eines hat extra bemalte Details.









Die nächsten beiden sind grüne SNCF-Versionen. Einer ist auch 231H141, der andere 231G19.









Und dann eine PLM-Version (231G7) in dunklerem Grün.





Ich habe auch ein Video gemacht, aber vielleicht hatte ich das schon in diesem Forum gezeigt:



Gruss
Fred


Meine Webseite: http://sncf231e.nl/


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RE: Antal

#32 von Metall forever , 10.01.2019 16:57

Mon Dieux, Fred !!

Was für eine herrliche Ansammlung ! Herzlich Glückwunsch zu diesen französischen Schönheiten !!

Deine grüne 231 G (nicht H ??) 19 ... hier sieht man gut die Griffstangen am Tender im Spalt zum Führerhaus. Die Bodenlöcher sind bei meiner vorhanden,aber leider fehlen die Griffstangen und der oberen Bolzen an beiden angedeuteten Tender-Türklappen sind bei meiner Lok abgebrochen.

All deine Loks haben auch das Abdeckblech über der hinteren Laufachse. Sie schützt auch davor, dass das hintere Drehgestell zu weit ausschwenkt. Fehlt oft oder ist seitlich zu stark verbogen (meistens durch fahren zu enger Gleisbögen (r <= 400 mm).

Unglaublich, wieviele Varianten es gibt. Antal brachte 1945 bis zur Übernahme Bascou 1960 nur eine Lok auf den Markt. Diese 231 H. Entwickelt mitten im zweiten Weltkrieg. Chapeau ! Wahrlich ein Meisterwerk.
Ich vermute, dass Antal mit vielen kleineren und anderen Manufakturen zusammengearbeitet hat. Sonderanfertigungen und Kleinserien.
Ich denke da an Au Pelikan, Paris oder auch Fulgurex oder zuvor schon Bascou.

Könntest du uns bitte sagen, für welche Betriebsart deine Maschinen ausgelegt sind ? Eine hat Skischleifer sehe ich - haben die anderen Rollenstromabnehmer (bis auf 2-Leiter DC natürlich) ?
Es gibt sie ja für 2-Leiter DC, 3-Leiter DC und 3-Leiter AC.
Ich hatte mal eine Schwarze für 3-Leiter DC, die zwar den schweren Großen Motor drin hatte, aber schon einen Doppel-Permanentmagneten. Die machte immer Probleme. Die beiden Magneten verschoben sich ständig, dauernd Kurzschlüsse und Blockade des Ankers.
Ich hatte die Lok im November 2006 zum Tischbahn-Treffen nach Gaggenau mitgebracht, aber sie funktionierte nicht richtig. 2007 hab ich sie wieder verkauft.

Dagegen war der Betrieb mit meiner JEP 232R (5635 von 1948) - umgebaut auf 3-Leiter DC mithilfe eines Topfgleichrichters (Vorkriegsbauart) ein wahrer Genuss ...

Nochmals ganz herzlichen Dank für das Zeigen deiner Schätze !
Gruß, Michael


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Teil 1 von 2 = Innenleben der Lok

#33 von Metall forever , 10.01.2019 18:16

Bonjour !

Wie sieht eine 231 H von innen aus ?
Hier Bilder !

Die 2-Leiter DC Variante von unten:












Eine sehr spezielle Innen-Isolierung. Durch den durchbrochenen Schornstein brennt es lieblich rötlich ...








Der "Gleich riecht er":




Motor:




Tenderverbindung zum Gegenpol. Die Lok und der Tender sind jeweils gegenseitig gepolt. Wer jetzt plus und wer minus ist, weiß ich noch nicht:




Vorderfront:






Gaaanz nakisch:



Gruß, Michael


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RE: Teil 1 von 2 = Innenleben der Lok

#34 von gs800 , 10.01.2019 19:31

Hallo Antalisten,

hier mal ein paar Fotos meiner gesammelten Werke.

etwas Innenleben

Antal Pacific - 1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Antal Pacific - 2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Antal Pacific - 3.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Antal Pacific Varianten - 1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Antal Pacific Varianten - 2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Antal Pacific Varianten - 3.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Antal Pacific Varianten - 4.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Die grüne

Antal Pacific gru?n - 1 (1).jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Antal Pacific gru?n - 1 (2).jpg - Bild entfernt (keine Rechte)



Gruss aus Züri
Rei


Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Aber Nichts wissen macht auch nix :-)

Angefügte Bilder:
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 Antal Pacific gru?n - 1.jpg   Antal Pacific gru?n - 2.jpg 

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RE: Teil 1 von 2 = Innenleben der Lok

#35 von Metall forever , 10.01.2019 20:12

Hallo Rei,

sehr schön ... und deine Grüne müsste aufgrund des einfachen Kupplungshakens am Tender sogar eine der ersten produzierten Loks sein, also 1945 - ca.1950.
Auch hier wieder einige Unterschiede, wie z.B. die fehlende Heckleiter (grüne) oder mal mit 20 Briketts (meine hat nur 4 Reihen á 4 Briketts, also 16), mal ohne.
Ich hoffe, du hast den urigen Rollenschleifer deiner Schwarzen gut aufgehoben - auf Puko-Gleisen ist er ja nicht wirklich zu gebrauchen .....

Die Schwarze gefältt mir von vorne am besten, denn sie hat diese bulligen Lampen, aber nicht diese grosse Öffnung (Spitzenlicht) oben an der Rauchkammer. Gefällt mir persönlich besser, als bei meinen mit 3-Licht-Spitzensignal.
Ich habe dieses gähnende Loch bei meiner Maschine - wie bei meiner Schwarzen) - auch wieder mit geformtem Uhu-Knubbel verschlossen. Sieht dadurch auch nicht optimal, aber doch etwas besser aus. Aber bei deinen Loks Rei, ist das deutlich schöner so !

Danke auch dir fürs zeigen;
Gruß, Michael


 
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Teil 2 von 2 = Innenleben des Tenders

#36 von Metall forever , 10.01.2019 23:05

Guten Abend,

im 2. Teil seht ihr Aufnahmen vom Inneren des Tenders.
Auf den ersten Blick nichts dolles. Eine einfache, dicke Blechplatte. Aber ...

Die darin verbauten Gussdrehgestelle sind gefedert. An den Muttern kann man den Federweg einstellen und somit auch den Abstand der einzelnen Drehgestelle zum Tenderaufbau.
Der Tender meiner Schwarzen war leicht zur Seite gekippt. Das ließ sich durch drehen der Innenfeder genau wieder ins Lot bringen.

Bekannt sind Tender mit normaler Bekohlung (Echtkohle), sowie hinten mit Briketts in 4 (bei mir) oder auch 5 Reihen (User GS 800) zu jeweils 4 Stück. Es gibt Tender mit oder ohne hintere Leiter, welche mit oder meistens ohne aufgesetzen Laternen, sogar welche mit aus Stahldraht gefertigten Wasserkasten-Deckel-Aufmach-Stangen (beweglich), Tender mit Haltestangen am Übergang zur Lok und es gibt Tender (wie mein Grüner) mit Stromanschluss zur Lok, ausgeformt als Stecker. Bei 3-Leiter Modellen ist da nur ein Loch.

Die Hakenverbindung zur Lok ist entweder genietet (meine Schwarze) oder verschraubt (meine Grüne).

Hier die Bilder:













Gruß, Michael


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