Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#1 von RailFun , 06.11.2018 19:09

… aber vielleicht doch für den Einen oder Anderen interessant.

In einigen meiner Beiträge wie z.B. „Erlebnisse einer V200 in Chicago“ waren ja bereits Ausschnitte aus meiner US-Modellbahn zu sehen.

Meine „Modellbahnkarriere“ begann wie üblich mit Märklin, ein längerer Aufenthalt in den USA, und die Verfügbarkeit entsprechender Räumlichkeiten verführte mich dann allerdings dazu eine Modellbahn nach US-Amerikanischem Vorbild zu bauen.

Grob angelehnt an das Vorbild gestaltet die Anlage einen relativ moderaten Rangierbahnhof der Santa Fe im Weichbild von Chicago.

Baubeginn war 1997. Bei einer Gesamtgleislänge von ca. 345m sind die beiden Hauptstrecken 44m und 46m lang (bis ein Zug zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt), wobei die Strecken jeweils über einen verdeckten Schattenbahnhof geführt werden. Die Anlage verfügt über 38 Schattenbahnhofgleise.
Verbaut wurden 149 Weichen, im sichtbaren Bereich mit motorischen Weichenantrieben (Hankscraft) ausgestattet. Die maximale Steigung beträgt 1,8 %.

Typische Zuglängen bewegen sich im Bereich von 20-40 Güterwaggons mit jeweils 2-5 Loks (Units). Alle Loks sind motorisiert, und werden Analog betrieben (Impulsbreitensteuerung, 12 Fahrkanäle à 5A). Die Loks verfügen über keine Haftreifen, was den Vorteil hat, dass die Gleise wenig zur Verschmutzung neigen.

Das Gleismaterial besteht aus Code 83 Shinohara/Walthers auf den Hauptstrecken, Tillig, Peco und Atlas auf den Nebengleisen sowie Roco generell auf den verdeckten Strecken.

Beim Rollmaterial sind so ziemlich alle Hersteller vertreten wie Athean, Roundhouse, Bowser, Atlas, Bachmann, Rivarossi, Accurail etc.

Vom operationellen Konzept her ist die Anlage so ausgelegt, dass man mit 3-4 Personen den Betrieb gestalten kann. Es klappt aber auch alleine ganz gut.
Hierfür gibt es kein zentrales Stellpult, sondern Einzelne, jeweils am Ort des Geschehens angeordnete, Stellpulte, welche den unterschiedlichen Funktionen „Strecke und Einfahrt von Osten“, „Strecke und Einfahrt von Westen“, Ablaufberg, Dampf-BW und Hafenanschlußgleise sowie Schattenbahnhöfe zugeordnet sind.

Und nun viel Spaß beim Rundgang über die Anlage!


Die Züge kommen auf die „Bühne“ im „Osten“, wo die beiden Hauptstrecken aus einem gegenläufigen Gleiswendel an die Oberfläche treten, und das Dampf-BW (Roundhouse) beheimatet ist. Auf dem folgenden Bild ist die eine Hauptstrecke links zu erkennen, während die andere Hauptstrecke rechts unten aus dem Tunnel kommt.



Der Lokschuppen verfügt über sechs Stände, von welchen zwei extra lang sind, damit Big Boy, Challenger und Co. darin abgestellt werden können.

Darüber hinaus gibt es eine Anzahl von Freiständen, die auch im nächsten Bild zu sehen sind.


Das Übersichtsbild zeigt, dass neben dem Lokschuppen auch noch eine weitere Halle für kleinere Reparaturen an Lokomotiven an die Drehscheibe angeschlossen ist.

Die Länge der Bühne der Drehscheibe von Walthers erlaubt auch die größten Dampfrösser aufzunehmen – hier eine „Allegheny“.


Das nächste Bild gibt einen Blick auf die drei Zufahrtsgleise zur Drehscheibe mit Bekohlungsanlage. Für die ölgefeuerten Dampfloks gibt es selbstverständlich auch Schwerölkräne.


Blick über das östliche Bahnhofsvorfeld auf das Bahnbetriebswerk.


Und noch einmal ein Blick aus der anderen Richtung auf die S-Kurve der Hauptstrecke wo sie bereits vom Ausziehgleis („Switching Lead“) des Ablaufbergs begleitet wird.


Die zweite Hauptstrecke verläuft verdeckt hinter dem BW und sieht man erst in Höhe der Ketchupfabrik ans Tageslicht treten (im Bild links hinten)

.
Vor dem Areal der Ketchupfabrik befindet sich ein Abstellgleis für „Gastloks“ anderer Bahngesellschaften die ihre Übergabezüge im Santa Fe Bahnhof abliefern, wie hier zwei GPs und eine BL2 der Rock Island.


Hier ein Blick aus der Vogelperspektive auf den Bereich mit einigen der dezentralen Stellpulte



Zoomen wir etwas näher heran, so finden wir in der Mitte den grauen Hügel des Ablaufbergs …


… an den sich rechts die Gleisentwicklung für die 7 Richtungsgleise anschließt. In der Mitte des Bildes sind die Abstellgleise für die Caboose zu erkennen…


… und im Hintergrund ein Hotelgebäude …


… welches zur Nacht im obersten Stockwerk links einen entsprechend beleuchteten Ballsaal aufzuweisen hat …


… und rechts einen Salon.


Im folgenden Bild sehen wir einen Überblick über die Gleise des kleinen Vorortbahnhofs, mit einer Haltestelle für Vorortzüge und den Richtungsgleisen des Ablaufbergs.


Der gleiche Bereich noch einmal betrachtet aus in der Gegenrichtung. Inzwischen ist ein Kühlwagenzug aus dem sonnigen Kalifornien mit Orangen und Zitronen eingetroffen.


Hinter der Brücke befindet sich links die Konkurrenz zur Bahn: die Greyhound Bus Station.


Offensichtlich hat ein liegengebliebenes Fahrzeug bereits einen ordentlichen Stau auf der Brücke verursacht.


Im Hintergrund deutet sich bereits die Skyline von Downtown an …



… während im Vordergrund ein Teil des Hafens sichtbar ist.


Im Hintergrund ist das Diesel BW zu erkennen …


… und wie man sieht, müssen die Gleise im Hafengebiet noch eingeschottert werden.


Erste Stadtgebäude schieben sich ins Bild …



In „Downtown“ befindet sich neben dem „Bank Tower“ der weithin berühmte und ebenso verufene „Luke´s Saloon“. Man kann davon ausgehen, dass sich die windigen Geschäfte, die in diesen beiden Gebäuden abgewickelt werden, in nichts nachstehen.
Immerhin trägt Chicago ja auch den Beinamen „the windy city“, und das nicht wegen der Winde vom Michigansee.

Im Vordergrund wird übrigens gerade ein Film gedreht, bei dem es um einen Banküberfall gehen soll :-)

In einem weiteren Skyscraper befinden sich vorwiegend Büros …



… und im Erdgeschoss eine Bar…


… in der man sich offensichtlich gerne nach Feierabend trifft.


Wer Hunger hat geht zu Miss Bettie´s Diner um die Ecke, mit den garantiert besten Burgern „in town“ …


… der damit auch das Ende der bislang erreichten Anlagengestaltung markiert.


Danach geht es in einen weiteren Raum, der allerdings bislang nur erste Rohbauelemente enthält, unter anderem einen weiteren
Abstellbahnhof, der später mal vollständig unter Landschaft verschwinden soll.






Ich hoffe der kleine Rundgang gefällt.

Schöne Grüße
Peter


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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#2 von pete , 06.11.2018 20:02

Hallo Peter,

Zitat von RailFun im Beitrag #1
… Ich hoffe der kleine Rundgang gefällt.


mir schon!

Gruß, Peter


rot geschrieben=Adminaussage,grün geschrieben=Moderatorenhinweis,ansonsten Usermeinung ...

Trix Express, Guß und Blech - Fleischmann Spur 0 - alte Wikingautos


gunter hat sich bedankt!
 
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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#3 von gs800 , 06.11.2018 20:28

Hoi Peter,

zwar keine alte aber dafür gut gestaltete US-Anlage.

Mein Engagement in US Railroading ist seit gut 10 Jahren Geschichte.

Bei uns im Ort hatten wir bis vor rein paar Jahren diese Veranstaltung, die das Thema US Railroading prominent repräsentierte.


Gruss aus dem Tal der Sihl
Rei


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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#4 von *3029* , 06.11.2018 20:43

Hallo Peter,

der Rundgang über die Anlage mit Bildern und informativem Text gefällt mir sehr gut ... 😊

Danke und Grüsse

Hermann



 
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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#5 von RailFun , 07.11.2018 09:15

Zitat von gs800 im Beitrag #3


Bei uns im Ort hatten wir bis vor rein paar Jahren diese Veranstaltung, die das Thema US Railroading prominent repräsentierte.



Hallo Rei,

die Conventions in Adliswil habe ich auch immer gerne besucht, und finde es wirklich Schade, dass seit 2012 keine mehr stattfinden.

Schöne Grüße vom Bodensee
Peter


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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#6 von Ffm-Gleis , 07.11.2018 11:30

Guten Morgen in die Runde,

ja - es ist eine beeindruckende Anlage und die US-Motive sind ein interessanter Kontrast
zu den hiesigen Anlagen. Aber der Platz - wer hat ihn schon , um eine solche Anlage umzusetzen?

Grüße aus Frankfurt
Konrad


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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#7 von Droge Dampf , 17.01.2021 20:53

Guten Abend Peter,

habe gerade die Fotos von deiner wunderschönen Anlage angeschaut.
Ich war noch niemals in den USA und werde dorthin auch nicht kommen, obwohl uns in diesem Land einiges interessiert, nicht nur die Eisenbahn!
Für mein in dieser Beziehung laienhaftes Wissen gibt Deine Anlage perfekt die Eisenbahn in den USA wieder, das Gesamtbild ist stimmig, beeindrucken und einfach "nur" wunderschön !
Da ich seit kurzem von der F 7 angetan bin, versuche ich über die Eisenbahn in den USA und die Moba möglichst viel Infos zu bekommen.
Ein Buch über Dampfloks und F 7 hat sich auch angefunden.
Doch zurück zu deiner Anlage: Gibt es irgendwo einen Streckenplan davon, mich interessieren auch sehr die Maße der Anlage, Länge der Züge usw.

Ich werde wahrscheinlich von meinem Vorhaben abgehen, die F 7er auf meiner Nostalgieanlage einzusetzen.
Wenn die fehlende Verstärkung eingetroffen ist, werde ich dort einige Probefahrten durchführen und mich dann entscheiden!
Eine Schwierigkeit genauer ein Problem, ist der 3-Leiter-Betrieb das schaut nur auf einer Nostalgieanlage gut aus.

Viel Spaß und Entspannung mit und bei deiner Superanlage und viele Grüße
Horst


 
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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#8 von Goenninger-Baehnle , 17.01.2021 23:54

Zitat von RailFun im Beitrag #1
… aber vielleicht doch für den Einen oder Anderen interessant.



In „Downtown“ befindet sich neben dem „Bank Tower“ der weithin berühmte und ebenso verufene „Luke´s Saloon“. Man kann davon ausgehen, dass sich die windigen Geschäfte, die in diesen beiden Gebäuden abgewickelt werden, in nichts nachstehen.
Immerhin trägt Chicago ja auch den Beinamen „the windy city“, und das nicht wegen der Winde vom Michigansee.

Im Vordergrund wird übrigens gerade ein Film gedreht, bei dem es um einen Banküberfall gehen soll :-)



Ich hoffe der kleine Rundgang gefällt.

Schöne Grüße
Peter






Hallo Peter,

eine tolle Anlage ist das, alleine um die Ausmaße bist du zu beneiden. Habe den Thread erst jetzt entdeckt.


Die Bilder könnte ich stundenlang anschauen, da ich mich für sämtliches US-Rollmaterial und auch die Landschaften interessiere.

Wenn ich es recht sehe, hat sich da sogar ein Amerikaner ein europäisches GM-Produkt gegönnt, einen Opel Kapitän P 2,6 (der schwarze Pkw vorn links an der Mauer).


Gruß Wolfgang

MÄRKLIN-Fan


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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#9 von RailFun , 03.06.2021 18:20

Zitat von Goenninger-Baehnle im Beitrag #8
Wenn ich es recht sehe, hat sich da sogar ein Amerikaner ein europäisches GM-Produkt gegönnt, einen Opel Kapitän P 2,6


Hallo Wolfgang,

das war wahrscheinlich ein GI, der aus "Good old Germany" nach Ablauf seiner Dienstzeit in Heidelberg ein "German Car" mit nach Hause gebracht hat.

Tatsächlich habe ich auf meiner Anlage so manches „Osterei“ zum Entdecken versteckt. Der Opel Kapitän stammt noch von einer meiner früheren Märklin Anlagen, und ist wie auch einige VW Käfer nun in der Fremde unterwegs. Wer die Gelegenheit hat, mich mal zu besuchen, darf gerne auch einen Blick in die Nachts beleuchteten Fenster der Häuser werfen: da wartet auchso manche Überraschung, nicht nur in "Luke´s Gentlemens Club".

Inzwischen habe ich weitere Teile der „Landschaft“ fertiggestellt, so dass der erste Raum jetzt als fast fertig gelten kann.

Der Hafenteil, der sich in vorangegangenen Bildern noch ohne Schotter gezeigt hat, ist jetzt komplett eingeschottert.












Eine Autowerkstatt hat sich in einem alten Schuppen eingerichtet, ...





… und auch die Fleischfabrik hat ihren Betrieb jetzt richtig aufgenommen.




Der Werbespruch der Fleischfabrik ist durchaus Appetitanregend: „Brewster Beef for Better Burgers“.




Für eine optimale Logistik verfügt die Fleischfabrik über zwei getrennte Gleisanschlüsse: auf der einen Seite für die Anlieferung von Schlachtvieh in "Stock Cars" (Viehwagons mit "Live Stock" direkt aus Texas über die Gleise der Santa Fe ...




... und eine überdachte Laderampe für die Kühlwagen und den Weitertransport.




Da wird so manchem Lokführer, der seine Loks im gegenüberliegenden Diesel-BW nach der Schicht abstellt, sicher der Appetit auf einen gepflegten Burger kommen.








Zum Glück ist der Weg nach „Downtown“ nicht weit, wo in Bettie´s Diner sicher jeder Hunger schnell gestillt werden kann.








Demnächst geht es weiter mit der Strecke im angrenzenden Raum, wo ich aktuell an den ersten Landschaftsteilen arbeite.

Schöne Grüße
Peter


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zuletzt bearbeitet 03.06.2021 | Top

RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#10 von *3029* , 03.06.2021 19:52

Hallo Peter,

das ist eine sehr interessante und sehenswerte US-Anlage.

Ich bin jedes Mal aufs Neue von den vielen detailreichen Darstellungen angetan ...

Da würde es sich sogar lohnen, die Wohnung für so etwad umzukrempeln um Platz zu schaffen ...

Viele Grüsse vom Untermain

Hermann



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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#11 von RailFun , 28.12.2021 11:38

Hallo Zusammen,

die trüben Tage des Herbst und Winters haben den Fortschritt an meiner Anlage weitergebracht.

Die Arbeiten im „alten Raum“ wurde zu einem Ende gebracht, und nun geht es im „neuen Raum“ – einem vor Jahren bereit erfolgte Anbau – weiter mit der Landschaftsgestaltung.

Ein Blick zurück auf „Chicago“ …



… und auf die „westliche“ Bahnhofsausfahrt. Das Diesel-BW lassen wir links liegen, und die Skyscraper von Downtown grüßen ein letztes Mal.





und wir gelangen in das Weichbild der Stadt. Die Strecke zwängt sich durch einen schmalen „Korridor“ …



… der bewusst nicht komplett geschottert wurde, da es zu Wartungszwecken möglich sein muß den Anlagenteil im Übergang an dieser Stelle aufzutrennen.



Nun kommen wir zur „Glenwood Junction“, einem Vorort, in dem sich ein großes Getreidesilo befindet …



… wie auch eine Fabrik für Schmierstoffe …


… jeweils mit Gleisanschluß, sowie eine allgemeine Verladeeinrichtung befinden.



In „Glenwood Junction“ verzweigt sich die Strecke in drei Hauptrichtungen:


Die beiden linken Gleise verschwinden im Tunnel und führen nach eine kurzen sichtbaren Teil der Strecke im Bereich der beiden kleinen Bogenbrücken im Hintergrund zu den Schattenbahnhöfen auf der untersten Ebene im „alten Raum“.



Das mittlere Gleis führt über Brücken und verschwindet schlußendlich ebenfalls in einem Tunnel, um zum Schattenbahnhof auf der mittleren Ebene im „alten Raum“ zurückzuführen,


Die beiden vorderen Gleise führen über die „Fußbodenschlucht“ zum weiteren Verlauf der sichtbaren Anlage, wobei sich diese am Ende der großen Brücken in zwei eingleisige Strecken aufteilen.

Wie an anderer Stelle auch sind größere Teile der Landschaft abnehmbar, um zu Wartungszwecken z.B. an die Weichenantriebe zu kommen, die sich darunter befinden.
Hier sieht man, wie es unterhalb des Getreidesilos aussieht:





Nicht unbemerkt ist sicher die integrierte Randreinigungsanlage geblieben, die sich ihrerseits auf einem abnehmbaren Teilstück befindet.




Da meine US-Loks über keine Haftreifen verfügen, und der Raum recht staubfrei ist, genügt es im Allgemeinen einmal im Jahr alle Züge zu inspizieren und über die Randreinigungsanlage zu schicken.
Für den Rest der Zeit wird das Teilstück mit der Randreinigungsanlage gegen ein schmaleres ausgetauscht.





Wegen der Randlage wird dieses Gleis im Betrieb nicht zum Abstellen von Waggons benutzt, sondern lediglich beim Rangieren zum Umfahren genutzt.





Ein weiterer Abschnitt ist geschafft, wie man aber auf diesem Bild sieht, warten weitere Herausforderungen im eher landschaftlich dominierten Teil.


Das übrigens hinter Chicago gleich einen bewaldete Berglandschaft beginnt …
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Schöne Grüße
Peter


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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#12 von volvospeed , 28.12.2021 12:28

Hallo Peter,

eine wirklich beeindruckende Vorstellung, da macht es bestimmt richtig Spaß zu Rangieren etc. Stell mir grad vor, da noch mit Wagenkarten etc.

Wie zufrieden bist Du mit der Radreinigungsanlage, lohnt sich der Kauf des nicht ganz billigen Teils ?


Mit freundlichen Grüßen
Manuel

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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#13 von *3029* , 28.12.2021 15:32

Hallo Peter,

bei deiner Anlage kommt das US-Feeling voll rüber,
was mich immer wieder fasziniert.

Danke fürs Zeigen der interessanten Bildmotive.

Schöne Grüsse vom Untermain

Hermann



 
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RE: Nicht wirklich eine „alte Modellbahn“ …

#14 von RailFun , 28.12.2021 20:36

Zitat von volvospeed im Beitrag #12
Wie zufrieden bist Du mit der Radreinigungsanlage, lohnt sich der Kauf des nicht ganz billigen Teils ?


Hallo Manuel,

mit der Radreinigungsanlage bin ich recht zufrieden, da ich meine langen Züge problemlos darüber schicken kann. Allerdings sammeln die Räder auch keine allzugroßen Verschmutzungen auf, da die Loks keine Haftreifen haben, was meiner Erfahrung nach die größten Verschmutzer von hartnäckigen Dreck sind.

Wie beschrieben reicht es im Moment 1 x pro Jahr alle Züge über die Radreinigungsanlage zu schicken, in Jahren mit viel Spielbetrieb auch schon 2 x.
Es gibt allerdings Achsen mit Rädern, die regelrechte Schmutzfänger sind und auf denen sich kleine "Dreckbatzen" verfestigen. Die Waggons fallen dann nach einiger Zeit auf, da sie auf dem Ablaufberg zu "Schlechtläufern" werden. Da hat dann die Randreinigungsanlage schlechtere Chancen und manuelle Nacharbeit wird erforderlich. Das sind aber weniger als 1% meiner Waggons.

Schöne Grüße
Peter


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