Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#1 von Rhombe , 14.06.2020 17:53

Hallo,

Ich beschäftige mich zur Zeit mit dem Bau einer Märklin TCE. Die Basis ist, auch bei mir, der Ätzteile-Bausatz von Frank.
Der grobe Ablauf ist also bereits bekannt, da ich allerdings eine TCE 920 baue, ist auch einiges neues dabei, was den einen oder anderen interessieren könnte. Dieser Thread wird auch zugegebenermaßen kein reiner Bericht, sondern wohl streckenweise auch ein wenig Hilfestellung für mich, wenn es eng wird mit meinem Wissen über Abmessungen oder Detaillösungen.

Aus diesem Puzzle soll meine TCE entstehen:


Das reicht allerdings noch nicht, also mussten noch mehr Teile her:


selbst jetzt fehlen immer noch Teile, die kommen dann im laufe des Bauens dazu.

Ein 920´er Uhrwerk unterscheidet sich in den Abmessungen von einem 12920´er Elektroantrieb, deshalb muss beim Fahrwerk auch der Vorläufer umgebaut werden, um die TCE Achsfolge unter den Rahmen zu bekommen.
Das Uhrwerk muss nach vorne versetzt werden, Ziel sind 10mm, dafür muss allerdings der Befestigungspfosten des Vorläufers auch versetzt werden, um das zu kompensieren (damit der Vorläufer nicht vor der Lok läuft), habe ich einen neuen Anlenkhebel gebaut, damit gewinne ich 7mm Platz, die neue Führung der Befestigungsschraube fällt ebenfalls schmaler aus, dass bringt mir nochmal 2mm, den letzten Millimeter spare ich am Federwerk selber ein, der Abstand zum Pfosten wird maximal verkleinert und der Bremshebel wird "optimiert".

in Bildern:




Das Uhrwerk bekommt noch eine andere Befestigung, zwei Schrauben auf jeder Seite halte ich für besser als eine:


Nach dem lösen des Hilfsrahmens und des Befestigungspfostens des Vorläufers ist der Rahmen von allen Anbauteilen befreit, jetzt kann geflext werden:


Grüsse, Daniel


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#2 von gote , 14.06.2020 18:35

Hallo Daniel
Dann mal gutes gelingen, Du schaffst das!
Gruß
Frank


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#3 von Blechnullo , 14.06.2020 19:45

Hallo Daniel,

dann geht es jetzt ja richtig los!

Wünsche ein gutes Gelingen und wenn Du Maße von der TCE brauchst, bitte melden.

Bei uns werden Sie geholfen.

Gruß Rolf


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#4 von hchris , 14.06.2020 20:55

Hallo Daniel,

vielen Dank dafür, dass wir an Deinem Projekt teilhaben können! Das wird ein sehr spannender Bericht. Die TCE zählt zu meinen Lieblingsloks und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Viele Grüße
Christian


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#5 von ElwoodJayBlues , 15.06.2020 09:42

Hallo,

ich bin auch schon mächtig gespannt!

Wenn Du Hilfe brauchst, sag Bescheid.

Evtl gehe ich das Projekt Uhrwerk- TCE auch mal an.

Gruß,

Felix


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#6 von Rhombe , 16.06.2020 18:03

Hallo,

Vielen Dank an Euch alle! Bis jetzt läuft es ganz gut und unaufgeregt durch, die ersten schwierigeren Sachen habe ich auch hinter mir (ich war vorsichtig und habe mir für den Start einen "Puffer" herausgearbeitet, der ist jetzt aber bald aufgebraucht).

Nachdem ich mit der kleinen Proxxon-Flex Platz geschaffen hatte und der Pfosten versetzt war (nach x-maligem messen und anhalten und wieder messen, habe ich den Pfosten am Ende, anders als geplant, um fast 9mm versetzt), der erste Test, was die Sache dann am Ende wirklich gebracht hat:


Sieht doch schon ganz gut aus. Zusätzlich zum verfeilen der Schnittkanten, habe ich auch gleich den ganzen Rahmen mal grob gerichtet. Die Lok hatte offensichtlich einige Rempeleien hinter sich, die ganzen Ecken und Winkel waren ausserhalb des Sollmaßes. Fürs erste passt das jetzt wieder, die neuen Windleitbleche passen vom Winkel her. Die Pufferbohle und einiges andere ist auch grob wieder in Form:


Dann war es Zeit für die erste "wirklich ernste" grobe Passprobe. Ergebnis: Ja, der Halter für den Nachläuferpfosten passt, knapp, aber doch, damit kann ich leben:


Kleiner Wermutstropfen, beim Hilfsrahmen wollte ich eine, meiner Meinung nach, elegante Lösung umsetzen. Ich habe nur oben eine Kerbe herausgeschnitten, da sollte die Befestigungsschiene des Federwerkes hineinreichen. Zum Ein- und Ausbau sollte das Werk zuerst da hineingesetzt werden und dann, quasie ins Gehäuse "gekippt" werden.
Aber das passt alles nicht, das ist zu eng, ausserdem muss man beim Einbau des Werkes ja auch an die beiden Stellhebel denken, dass wird so nichts.
Es ist schade, ich hätte die Rundung gerne behalten, aber ich schneide den Rahmen dann doch vertikal gerade ab und löte ein Messing-Halbrund auf die Schnittkante auf, der Optik wegen.

Grüsse, Daniel


 
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#7 von Rhombe , 18.06.2020 16:31

Hallo,

Vor dem Bau habe ich für mich drei Sachen ausgemacht, bei denen ich nicht weiss, wie es ausgeht. Die Sache mit den Zylindern, das Gehäuseteil U-förmig biegen (so das es passt) und den Kessel an das Gehäuse löten.
Nummer Eins liegt jetzt an. Eigentlich hatte ich noch eine ältere Zylindereinheit mit Laschen liegen, die ich dafür nutzen wollte. Aber je länger ich mir die dicken Löcher im Rahmen abgesehen habe desto weniger gefiel mir die Idee, ein Blick auf den Hilfsrahmen machte die Sache auch nicht besser, eher das Gegenteil.
Frank war so nett und ermöglichte mir eine Alternative, zwei Nachgusszylinder, also keine Laschen und keine Veränderungen am Hilfsrahmen, klingt gut.



Aber die Löcher waren immer noch da und die Zylinder müssen auch irgendwie befestigt werden. Es kursierten ein paar Varianten, Löten war nicht unbedingt der Favorit. Aber es war gerade Sonntag und Sonntags werden Heldengeschichten geschrieben, also habe ich -trotz bedenken- den Lötkolben angeheizt.



Geschafft, sie sind fest, haben 71mm Weite und sind nicht geschmolzen. Wobei letzteres einmal ganz knapp war...
Die großen Löcher sind mit Scheiben und Zinn verschlossen, die vorderen kleinen sind nur zugezinnt.
Grob verschiffen, die Windleitbleche fehlen ja noch, aber die kommen erst dran, wenn der Bereich rund um den Nachläufer fertig ist.



Und Vaddern hat die Muttern vergessen, zwei Stück, dass muss noch nachgeholt werden. Die Gleitbahnen fallen etwas zum Zylinder hin ab, obwohl ich die Zylinder schon oben beschliffen habe, vielleicht hilft eine Unterlegscheibe etwas.



Nebenbei bemerkt, was ist daran eigentlich Weißblech? Das ist nur Blech-Elend, da muss jede Lötstelle vorher einzeln verzinnt werden, damit überhaupt etwas passiert.
Die Bleche haben evtl. mal eine Zinnstange von weitem gesehen, aber mehr nicht.

heldenhafte Grüsse, Daniel


 
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#8 von Rhombe , 20.06.2020 17:51

Hallo,

Nachdem ich an meiner "spezial" Drehbank, die so speziell ist, dass man sie nicht als Drehbank erkennen kann, den Pfosten für den Nachläufer angefertigt hatte, konnte ich die ganze Befestigung hinten in die Lok löten.




Danach konnte ich das erste mal das Fahrwerk komplett zusammenbauen:


Sieht doch nach nach TCE aus, nicht wahr?

Leider ist bei solchen Sachen nicht alles Gold, was glänzt. Bei mir auch, da glänzt so gesehen sogar sehr wenig dieses Mal:








Mängel:
-Der Vorläufer ist an der Verbindung zum Berfestigungspunkt zu schwach, verbiegt sich.
-Ich finde auch, dass die Schraubenführung zu niedrig angebracht ist, daduch benötige ich eine sehr lange Befestigungsschraube und habe eine riesige Lücke. Das ist zwar im original nicht anders, aber 2-3mm könnte es höher gehen.
-Die Abgeschnittene Kante des Hilfsrahmens ist hässlich.
-Der Nachläufer ergibt für meine Augen überhaupt kein stimmiges Bild ab. Ich habe mich bei der Befestigung an den Bildern von Felix orientiert, aber so bekomme ich die Deichsel nicht Waagerecht (was sie aber meiner Meinung nach sein sollte) und diese herausgestanzte Nase ergibt für mich nie einen Sinn.
-Das Befestigungsblech des Nachläufers ist zu schwach, gibt nach.

Jetzt ist der Punkt, an dem ich auf die Hilfsangebote der TCE- Besitzer zurückkommen muss...

Den Hilfsrahmen habe ich schon geändert, alles gut. Beim Vorläufer sind mir die Probleme bekannt, dass werde ich etweder beheben, oder einen neuen besseren anfertigen.

Aber ich verstehe den Nachläufer nicht? Sieht der bei Euch genauso aus?
Wo greift eigentlich diese "Stanznase" ein, liegt die von oben auf dem Bügel (der, der am Unterboden der Lok angelötet ist) auf, damit der Nachläufer nicht nach unten klappt oder drückt die herausgebogene Nase von unten gegen den Querbügel ?
Steht der "erste Teil" der Deichsel bei Euch (bis zum Knick) waagerecht, oder darf der hängen.

Ich könnte jetzt anfangen am Nachläufer herumzubiegen, aber ich weiss überhaupt nicht, wo ich da anfangen soll.


mit vielen Grüssen, Daniel


 
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#9 von hchris , 20.06.2020 18:29

Hallo Daniel,

ich hoffe, diese Bilder helfen Dir weiter. Bei meiner TCE ist der Nachläufer mit einer langen Schraube am Fahrwerk befestigt, die in das Gewicht, das am Fahrwerk befestigt ist, eingreift. Eine Vorrichtung, um den Nachläufer in horizontaler Position zu behalten, gibt es nicht - durch die Schraube kann man das vertikale Spiel regulieren und wenn sie relativ weit eingedreht ist, kann ich die Lok anheben, ohne dass der Nachläufer wegkippt. Ich weiß nicht, ob das so original ist, aber es funktioniert in der Praxis super und meine TCE hat sehr gute Fahreigenschaften.

Nachtrag:

Mir fällt gerade auf, dass es wohl am Rahmen eine Art "Führung" für die "Nase" im Nachläufer gibt - auf Bild 1 und 2 kann man sie erkennen. Das ist ein U-Förmiger dicker Draht, der mit den Seiten des Rahmens verlötet ist. Ob die Nase eigentlich dort drüber gehört, kann ich nur mutmaßen, bei meiner TCE ist sie ggfls. nach unten gebogen worden.

TCE Nachlaeufer - 1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

TCE Nachlaeufer - 2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

TCE Nachlaeufer - 3.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

TCE Nachlaeufer - 4.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

TCE Nachlaeufer - 5.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

TCE Nachlaeufer - 6.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Viele Grüße
Christian


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#10 von Rhombe , 20.06.2020 19:11

Hallo Christian,

Vielen Dank für Deine vielen Bilder und dafür, dass Du deine TCE halb zerlegt hast!
Dein Nachläufer ist ja ein ganz neues System. Ich glaube, da hat, in früheren Zeiten, schon jemand den Nachläufer etwas gebogen. Ist bei Dir der obere Befestigungspunkt des Nachläufers beschädigt oder verlustig?
Auf Deinen Bildern kann man den Querbügel aus Rundmaterial aber sehr schön erkennen. Aber so wirklich eine Funktion scheint der auch nicht zu haben. Das kann doch nicht nur Stabilisierung sein.

Viele Grüsse, Daniel


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#11 von hchris , 20.06.2020 20:12

Hallo Daniel,

nach einem Abgleich mit anderen Loks bin ich sicher, dass bei meiner TCE da ein kreativer Bastler am Werk war. Der Querbügel ist allerdings auch bei anderen TCE vorhanden. Darüber gibt es normalerweise noch eine Querstrebe aus Blech, die auch bei meiner Lok mal vorhanden war - man sieht noch die Lötstelle. Andere Anzeichen einer früheren Befestigung für den Nachläufer gibt es allerdings nicht. Bei meiner Lok ist in das Bleigewicht, das zwischen den Platinen des Antriebs sitzt, ein Gewinde eingeschnitten. Darin wird ist Schraube des Nachläufers befestigt. Immerhin: Diese Lösung funktioniert bislang echt gut! Ich hatte nicht bemerkt, dass das so nicht gehört.

Jetzt bin ich mal gespannt, ob noch jemand Bilder der originalen Befestigung zeigen kann.

Viele Grüße
Christian


 
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#12 von Eisenbahn-Manufaktur , 21.06.2020 10:43

hallo.

der Nachläufer ist bei der TCE an einem kleinen, u-förmig abgewinkelten Ärmchen angeschraubt, welches zwischen die Platinen des Fahrwerks ragt.

Bilder meiner originalen Märklin TCE 66/12920:







Leider kann man auf den Bildern das Ärmchen nicht erkennen, aber ich möchte meine TCE auch nicht extra dafür auseinanderschrauben.


Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht!

Klaus


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#13 von hchris , 21.06.2020 11:41

Hallo Klaus,

vielen Dank für Deine Bilder! Das ist ja gar nicht so weit weg von der Lösung bei meiner TCE. Sieht wohl so aus, als wäre an meinem Nachläufer ein zusätzliches Bleigewicht angelötet worden, das es ab Werk nicht gegeben hat. Das von Dir beschriebene Ärmchen kann ich meiner Lok ebenfalls nicht finden. Ist das am Fahrwerk, oder am Gehäuse befestigt?

Nachtrag:
Ich vermute, es war hinten am Führerhausboden angebracht und hat von dort aus ins Fahrwerk hineingeragt. Bei mir gibt es da am Gehäuse eine Stelle, die aussieht, als wäre da mal was weggeschnitten worden.

Viele Grüße
Christian


 
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#14 von Rhombe , 21.06.2020 15:16

Hallo an alle,

Klaus, vielen Dank für Deine Bilder. Ich weiss, dass ist eine nicht gerade fotogene Ecke der Lok, die Bilder zeigen aber die Lage des Bügels und der "Stanznase" sehr gut, da habe ich einen Ansatz, Danke!
Ausserdem weiss ich jetzt, dass ich die Löcher im Boden des Führerhauses nicht verschliessen brauche.

Christian, den Halter der Befestigung des Nachläufers siehst Du hier an und an mal auf den Bildern, z.B. im Beitrag 8 zweites Bild, ganz unten links. Ein Blech, zwei Seiten abgekantet, dass wird dann längs an den Knick Führerhaus/Kessel gelötet.

Viele Grüsse, Daniel


 
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#15 von Rhombe , 25.06.2020 21:59

Hallo,

Version V2.0 mit beseitigten Mängeln ist fertig. Vorläufer verstärkt und im Bereich des "Bügels" verändert. Nachläuferaufhängung verstärkt und die Deichsel des Nachläufers mit einem zusätzlichen Knick versehen und angepasst. Die unteren Verkleidungen des Rahmens sind verändert bzw. der Aschkasten in der Form definiert.
Es passt alles, das Werk stößt nirgens an, so kann es bleiben.
Jetzt muss ich sehen, wie ich die Nieten in den Aschkasten hinein bekomme und dann kann ich den Rahmen unterhalb des Führerhauses aufgarnieren.

Eigentlich mag ich diese Kleinteilige Arbeit, aber dass ist manchmal auch wirklich hartes Brot...





Viele Grüsse, Daniel


 
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#16 von Eisenbahn-Manufaktur , 26.06.2020 06:17

Hallo Daniel,

hier siehst Du meine Version, Nieten zu prägen:

Baureihe 64

Das ist zwar für den einmaligen Gebrauch (Aschkasten Deiner TCE) etwas zu aufwändig, aber vielleicht dienen die Bilder Dir als Anregung.


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#17 von Rhombe , 27.06.2020 23:58

Hallo Klaus,

Gegen Deine Presse komme ich nicht an, Schraubstock ist unpraktikabel und meinen Bohrständer ruiniere ich mir nicht, wegen der Nieten.
Ich sollte mir mal in einer ruhigen Minute überlegen, was ich mit gesparten Urlaubsgeld mache...

Solange heute der erste Versuch als freihand-Nieter:


Ich bin ein bisschen zwiegespalten, einerseits, soo schlecht nicht, für 40 Testschläge und dann "Ernstfall". Andererseits sind gerade die Bögen nicht 100%.
Eine Nacht darüber schlafen, wenn sie mir Morgen gefallen, bleibt es, ansonsten -> 2. Versuch

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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#18 von hchris , 28.06.2020 10:15

Hallo Daniel,

die Nieten sehen für mich schön gleichmäßig aus - ich persönlich wäre damit glücklich. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Viele Grüße
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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#19 von messingcolera , 28.06.2020 12:58

Wie wäre es mit einer Nietenschablone aus dem 3D-Drucker? Louis hat das hier schön gezeigt.

Beste Grüße

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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#20 von Rhombe , 28.06.2020 14:00

Hallo an alle,

Für mich stellt das grösste Problem der Verzug des Bleches dar. Mit jedem Schlag verzieht sich das Bauteil mehr und dann verliert man schnell den Kurs.
Evtl. würde es helfen, zwei Platten zu nehmen und das Nietobjekt dazwischen einzuspannen.
Erst Nieten setzen, dann ausschneiden wäre auch noch ein Ansatz, mehr Blech um den Nietkopf herum hilft.

Am Ende wird Klaus wissen, warum er sich die Presse gekauft hat, zumindest bei geraden Reihen, kann man so -fast im Akkord- gleichzeitig drücken und plätten.

Ich werde meine Bleche nehmen, zwei Nieten nochmal nachschlagen -schön Farbe drauf- und dann kann ich damit leben.

Viele Grüsse, Daniel


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#21 von Rhombe , 02.07.2020 22:55

Hallo,

Das Heck der Lok ist zusammen gelötet. Ich habe dem Bügel 5mm Höhe (netto) gegeben (7mm brutto), das Verstärkungsblech des Aschkastens ist 9mm breit. Man tut sich jetzt sehr schwer mit dem Einbau des Nachläufers, Metall auf Metall, bis die "Nase" unter den Bügel gerutscht ist. Ich werde den Messingbügel noch 1-2mm weiter in Richtung Heck versetzen, dass sollte die Sache hoffentlich etwas geschmeidiger machen.
Die Befestigung der Fixkupplung habe ich mit 15mm Abstand von der Pufferbohle festgelötet.
Die alte Aussparung für den Aufzugschlüssel habe ich gleich noch mit verschlossen.

Wenn jemand einen Fehler findet, wäre es nett, mir kurz bescheid zu geben, noch kann ich es relativ leicht korrigieren. Muss ich evtl. noch etwas vorbereiten für die neue Pufferbohle, das umgebördelte Blech an der hinteren Kante bleibt doch (hoffentlich) so, oder?

Viele Grüsse, Daniel

Ein Bild des Ist-Zustandes:


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#22 von DOCMOY , 02.07.2020 23:35

Servus Daniel,

zu

Zitat von Rhombe im Beitrag #20

.... Für mich stellt das grösste Problem der Verzug des Bleches dar. Mit jedem Schlag verzieht sich das Bauteil mehr und dann verliert man schnell den Kurs. ....



Die Unterlage darf nicht zu weich sein, Holzbretchen von nicht zu weichem Holz (Buche/Esche) unterlegen. Mein Vater hat bei solchen Dingen gerne eine selbst gegossene Bleiplatte untergelegt.

Versuch macht kluch ...

LG Fritz


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#23 von Eisenbahn-Manufaktur , 03.07.2020 06:31

Zitat von Rhombe im Beitrag #21
Hallo,

...... Muss ich evtl. noch etwas vorbereiten für die neue Pufferbohle, das umgebördelte Blech an der hinteren Kante bleibt doch (hoffentlich) so, oder?

Viele Grüsse, Daniel

Ein Bild des Ist-Zustandes:




Daniel, ja, bei meiner Märklin-TCE gibt es die Umbördelung im Bodenblech. Die hintere Pufferbohle hat eine in der Breite der Umbördelung entsprechende 90°-Abwinkelung, die flächig von unten auf die Umbördelung gelötet ist.


Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht!

Klaus


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#24 von ElwoodJayBlues , 03.07.2020 07:51

Zitat von Rhombe im Beitrag #21
Man tut sich jetzt sehr schwer mit dem Einbau des Nachläufers, Metall auf Metall, bis die "Nase" unter den Bügel gerutscht ist.



Hallo Daniel,

ich hatte für meinen Nachbau eine Hehr TCE als Muster und bei der war es absolut NICHT möglich, den Nachläufer auszubauen, ohne den Motor vorher rauszunehmen.
Das war etwas unglücklich.

Ich weiß allerdings nicht, ob das die Regel ist. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen.

Ich habe bei mir dann dan "Fangbügel" unter dem Führerhaus etwas modifiziert, dann ging es.

Gruß,

Felix


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RE: Meine Rekreation einer Märklin TCE 920

#25 von Eisenbahn-Manufaktur , 03.07.2020 07:55

Hallo!

Der Nachläufer geht ohne Motor-Ausbau nicht raus, nicht nur bei Hehr, auch bei Märklin! Sonst kommt man nicht an die Bundschraube:




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