FS E 444 öffnen ?

#1 von Gelöschtes Mitglied , 01.09.2020 10:17

Ich habe eine alte E 444 Vorserienlok von Rivarossi erhalten ( Nr. 1451) ca. BJ. 1970 - und finde weder Schrauben noch einen anderen Trick heraus, um das Gehäuse abnehmen zu können ? Kann jemand helfen ?

Das hier stehende Gesuch nach Ersatzteilen wurde entfernt, Forenregeln beachten ! Admin.

Danke für die Hilfe Lupowr


zuletzt bearbeitet 01.09.2020 10:21 | Top

RE: FS E 444 öffnen ?

#2 von Swiss-Tinplater , 02.09.2020 18:09

Hallo Admin.

Hiier scheint ein Missverständnis vorzuliegen. Lupowr sucht meines Erachtens keine Ersatzteile sondern die Schrauben an der Lok, die er zum Entfernen des Gehäuses lösen möchte, falls es solche irgendwo versteckt an dem Teil gibt.

Beste Grüsse
Swiss-Tinplater


 
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RE: FS E 444 öffnen ?

#3 von telefonbahner , 02.09.2020 18:29

Hallo Swiss-Tinplater,
Das hat schon so seine Richtigkeit.
Ersucht nach der Öffnungsmöglichkeit für die angegebene Lok.

Zusätzlich war aber dort wo jetzt der in rot geschriebene Satz steht noch ein Passus der nicht den Forenregeln entsprach und dieser wurde entfernt.

Wer ihm also den Trick zum öffnen des Modells verraten will nur zu.

Gruß Gerd aus Dresden (Admin.)


 
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RE: FS E 444 öffnen ?

#4 von Gelöschtes Mitglied , 02.09.2020 18:31

Hallo und danke ! Ja, ich habe die "Schrauben " gesucht - falls vorhanden!! - aber bis dato nichts daran gefunden, das Gerät aufzustemmen.. Zuviel Gewalt mit "Gehäusespreizen" traue ich mir nicht anzuwenden, wenn das Gehäuse aus wahrs. Polystyrol dann bricht... Ich hatte auch schon die Puffer zum Ziehen in Verdacht ( wie béi LIMA üblich) aber die sitzen kurz fest in den Aussenhülsen... Das Abbauen der Stromabnehmer bringt auch nichts. Unten am Rahmen sitz noch ein "Verkleidungskasten" zwischen den Drehgestellen - den kriege ich aber auch nicht locker - "Verflixum !!" Vielleicht hat einer eine alte Betriebsanleitung - da steht es immer beschrieben bei Rivarossi, wie man die Loks öffnet.
Lupowr


zuletzt bearbeitet 02.09.2020 18:48 | Top

RE: FS E 444 öffnen ?

#5 von konstanz , 02.09.2020 18:55

Zitat von lupowr im Beitrag #1
Ich habe eine alte E 444 Vorserienlok von Rivarossi erhalten ( Nr. 1451) ca. BJ. 1970 - und finde weder Schrauben noch einen anderen Trick heraus, um das Gehäuse abnehmen zu können ? Kann jemand helfen ?

Danke für die Hilfe Lupowr



Hallole

mittig im Dach sitzt eine Gehäuseschraube, dazu muss die Haube runter
und /oder
Je Lokseite sind 2 Rastnasen am Gehäuse vorhanden, die in Aussparungen des Rahmens greifen. Diese sitzen relativ mittig,
ungefähr über den Enden des Aggregatekastens zwischen den Drehgestellen. Dort ist das Gehäuse zu spreizen und dabei den
Rahmen vorsichtig nach unten rauszuschütteln. Das klappt ganz gut.

Geklaut bei Bahnwahn


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RE: FS E 444 öffnen ?

#6 von Gelöschtes Mitglied , 02.09.2020 19:27

Hallo, Danke - aber das "Biest" aus Italia will sich partout nicht öffnen lassen: Das mit der Dachhaube hatte ich auch erwogen, aber die ist ein fest angespritztes Teil des Gesamtgehäuses... Das war aber bei der entsprechenden Lima-Lok so: Riesige Blechtreibschraube im Dach durch den großen Bleigewichtsklotz hindurch !
Und an die 4 Rastnoppen hatte ich auch schon vorsichtig Schraubenziere angesetzt und vooorsichtig gespreizt, da rastet zwar was aus, aber das Untergestell "ruckelt" keinen Millimeter ! Da muß irgendwo noch eine Schraube sitzen!! Lupowr



RE: FS E 444 öffnen ?

#7 von konstanz , 02.09.2020 20:07

Hallole,

die lok hat doch angeschraubte Schürzen ?
entfernedoch mal diese Beiden - vielleicht versteckt sich dort noch etwas?

Konstanz


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RE: FS E 444 öffnen ?

#8 von Aloe , 02.09.2020 20:13

Hallo lupowr,

vielleicht hilft das weiter.

https://www.ebay.de/itm/Rivarossi-Betrie...kQAAOSwP45d4R1w

Gruß Ebi

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RE: FS E 444 öffnen ?

#9 von noppes , 02.09.2020 20:16

Hallo zusammen,

also ich habe 3 "Tartaruga" von Rivarossi hier in die Finger genommen. Bei allen muss das Gehäuse lediglich mittig mit den Fingernägel etwas abgespreizt werden und die Haube rutscht von alleine runter. Werkseitig ist da nichts geschraubt!

Gruss Norbert


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RE: FS E 444 öffnen ?

#10 von noppes , 02.09.2020 20:22

Hier noch die original Anleitung

noppes.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Gruss Norbert


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RE: FS E 444 öffnen ?

#11 von Gelöschtes Mitglied , 03.09.2020 10:56

Habt Dank allerseits !! - ich glaube auch, dass es mit Spreizen gehen muß, werde heute mittag meinen Freund noch zu Rate ziehen. Vielleicht hat der Vorbesitzer das Gehäuse "festgepappt"??
Lupowr



RE: FS E 444 öffnen ?

#12 von Gelöschtes Mitglied , 03.09.2020 18:21

Hallo, noch zur Info,,....: Wir sind mit einem scharfen Bastelmesser innen zwischen Rahmen und Gehäuse senkrecht entlangefahren, und - siehe da! - auf einmal ging's nicht mehr weiter: Geduldiges und vorsichtiges "Aufsägen" über 3 cm Breite: Der Vorbesitzer- "Bastelopa" hatte tatsächlich eine halbe Tube Sekundenklebergel einlaufen lassen und Fahrgestell mit Gehäuse genüsslich "verpappt" - Auf was für Ideen die Leute doch manchmal kommen...! Lupowr


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RE: FS E 444 öffnen ?

#13 von raudteelane , 03.09.2020 20:47

Hallo miteinander,

die Aktion war doch etwas heikel, da an einer Stelle kein Spreizen möglich war.
100_9388.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
Auf dem Bild ist sowohl am Fahrgestell, als auch im Gehäuse die "Klebestelle" mit den Resten des aggressiven Klebers zu erkennen.
An einer Stelle war der Kleber so aggressiv, dass von Gehäuse ein Teil sich nicht gelöst hat und abgesplittert ist.
Nach Aufschneiden dieser Klebestelle ließ sich das Gehäuse problemlos aufspreizen.
Kein Wunder, dass das Gehäuse sich vorher nicht öffnen ließ!
Viele Grüße
Rauti


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RE: FS E 444 öffnen ?

#14 von Gelöschtes Mitglied , 05.09.2020 10:05

Uff, jetzt muß das Gefährt "nur" noch umgebaut werden - da viel Platz innendrin ist, würde ich gerne mal das Experiment mit dem alten mechanischen Märklin-Umschalter und den 2 Dioden machen.. Weiß jemand , wo und was für Dioden dazwischen zu löten sind und wie man den Umschalter anlöten kann ? Danke für die Tips. Lupowr



RE: FS E 444 öffnen ?

#15 von noppes , 05.09.2020 10:34

Hallo lupowr,

mit den Dioden habe ich das auch noch nicht gemacht. Wenn du bei EBay ein wenig suchst findest du den elektromechanischen Umschalter von Rivarossi oder Fleischmann für relativ kleines Geld (unter 10€).
Platz ist ja reichlich vorhanden und betriebssicher sind die Dinger auch!

Ich habe eine umgebaute hier und kann sie dir gerne nachher mal von innen fotografieren.



Gruss Norbert


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RE: FS E 444 öffnen ?

#16 von noppes , 06.09.2020 09:40

Hallo lupowr,

hier noch die Bilder meines Umbaus. Unter der Haube steckt der FRU aus dem Märklin 3070/71 Nr. 220490. Das kleine runde Teil ist der Gleichrichter.












Vielleicht hilft es dir weiter?

Gruss Norbert


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RE: FS E 444 öffnen ?

#17 von Gelöschtes Mitglied , 06.09.2020 10:20

Hallo,
eine Frage hätte ich noch: Wieso verwendest Du den (aufwendigen) Umschalter vom TEE 3070 und nicht den Märklin-Standardumschalter?
Hast Du für den Schleifer die Original Märklin-Schleiferplatte aus Pertinax bearbeitet ,drangelassen und eingepasst oder ein Messingteil angepasst? Danke Gruß Lupowr



RE: FS E 444 öffnen ?

#18 von noppes , 07.09.2020 12:38

Hallo lupowr,

den Umbau habe ich nicht vorgenommen, deswegen kann ich dir zu dem Schleifer auch recht wenig sagen.
Der FRU aus dem 3070 wird verwendet, weil du zur Fahrtrichtungsumkehr des Gleichstrommotors eine Umkehr der Polarität erzielen musst. Das funktioniert m.W. mit dem Standardumschalter nicht.

Irgendwo bei den ganzen Märklinumbauten sind auch Schaltpläne für die Verwendung von Märklin FRU´s. Da solltest du hier in den Tiefen des FAM mal suchen!

Gruss Norbert


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RE: FS E 444 öffnen ?

#19 von raudteelane , 07.09.2020 20:05

Hallo Norbert,

"Und es funktioniert doch..."

da dieses "Objekt" derzeit noch immer in meinem AW liegt, habe ich weiter experimentiert und eine vorerst provisorische Lösung der Fragestellung vorliegen.
Der "Standardumschalter von Märklin funktioniert sehr gut.
Die Polaritätsumkehr für den Motor stellt auch kein Problem dar, auch wenn hierfür lediglich einfache 1N4001 - Dioden verwendet wurden, wodurch der Motor eben nur eine Art "Halbwelle" der Wechselspannung abbekommt, was aber vollkommen ausreicht, um die Lok auf den Gleisen rennen zu lassen.
Auf den Schleifer gehe ich jetzt nicht ein, da hier noch etwas experimentiert werden muß (Bodenfreiheit). Das ist auch kein Problem.
100_9407.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
Auf dem angehängten Bild kann man die Dioden sehen. Anzumerken ist, daß die "Masse" des Umschalters vom Schleifer kommt, damit dann der Motor korrekt läuft - sonst Kurzschluß - Gefahr. Der Umschalter ist bisher nicht befestigt, sondern nur provisorisch an Ort und Stelle gesetzt. Zur besseren Ansicht ist er etwas aus dem Fahrzeug gehoben.

Grüße
Rauti


 
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