Hallo Norbert, immer wieder schön was neues auf deine Anlage zu sehen...hatte auch mal die roco 1100er in türkis, aber irgendwie gefiel mir der mangelnde Zugkraft nicht...die türkisfarbene Wagen hab ich aber behalten...der retro märklin ist mir zu teuer gewesen und die grässliche Gehäuse-Aussparungen find ich unmöglich..ob die hätten sein müssen/bleiben müssen?? (Jaja, die märklin Fans mögen es mir nachsehen !) Auch ist die Farbe irgendwie leicht ins graue bei märklin...allerdings hat roco auch manch Kritik einstecken müssen...es ist eine schwierige Farbe denn türkis ist nicht gleich türkis...die Fa. ARTITEC hatte dann angefangen die richtigere Farbgebung zu verwenden bzw. lieferte zeitweise bei Varianten in türkis aus: die eigene, etwas dunklere und das " roco türkis "... Da bei mir alles erlaubt ist was gefällt darf eine türkisfarbene CC7100 (ähnlich der holländische Baureihe 1300) von ibertren bald meine roco Wagen ziehen.. Soweit mein bisschen Senf dazu Schöne Grüße von Bob der Holländer aus dem Wendland
in dieser Rubrik werden für gewöhnlich immer Lokomotiven und ihre Umbauten auf das AC System gezeigt. Ich mache mal den Weg frei um auch die Möglichkeiten der Wagenmodelle aufzuzeigen.
Momentan bewegt sich so ein bisschen was schwedisches auf meiner Anlage. Loks von Märklin hierzu gibt es und auch Wagenmodelle sind aus dem gleichen Hause kein größeres Problem. Doch manchmal finden sich auch Modelle anderer Hersteller. Hier ist grundsätzlich die Problematik der Achsen anzusprechen. Das ist in diesem Forum schon häufig dokumentiert worden (einfach mal die Suchfunktion nutzen).
Die Wege können ganz unterschiedlich sein. Auf dem gezeigten Video sieht man eine Märklin 3030, der SJ Baureihe Da mit farblich passenden Wagen. Diese sind allesamt Lima Wagen und können zu 90% ohne Änderungen auf M-Gleisen betrieben werden. Die vorhandenen Kupplungen sind zu 100% kompatibel. Die fehlenden 10% gehen zu lasten der bereits angesprochenen Achsen. Obwohl die alten Limaachsen sich meistens ganz gut mit den M-Gleisen vertragen gibt es immer wieder ausreißer, die dann für Störungen im Betrieb führen. Tauschachsen sind ein wirklich probates Mittel. Ganz nebenbei sind die neuen Achsen in dunkler Farbgebung deutlich in ihrer Optik ansprechender als die verchromten Achsen von Lima. Hier habe ich spitzgelagerte Achsen mit einem Radscheibendurchmesser von 11,4mm und einer Achslänge von 24,4mm verwendet.
Wer die Kosten für Tauschachsen scheut, der kann auch den Radscheibenabstand anpassen. Das habe ich bei den zweiten auf dem Film zusehenden Zug mit der Märklin 3043, der SJ Baureihe Rc 1101 mit den Pocherwagen gemacht. Hier habe ich die Achsen mit dem Radsatzrichtgerät von Fohrmann auf 14,00mm gebracht. Das erfordert etwas mehr Zeit und Ruhe, bringt aber den charmanten Vorteil der Reversibilität.
Auch das Ergebnis funktioniert.
Mein Fazit: Auch andere Hersteller haben schöne Töchter! Wer sich nicht scheut auch mal andere Marken zu verwenden kann sehr viele Modelle für einen abwechslungsreichen Fahrbetrieb finden. Das Ganze lässt sich natürlich immer noch steigern (Kurzkupplung nachrüsten, Beleuchtung einbauen). Dann ist man allerdings schon deutlich im Bereich des Umbauers. Wer Neuware kauft, findet beim Fachhandel mit entsprechenden Achsen für den AC Betrieb ausgestattete Modelle bzw. bekommt vom Händler diese auf AC getauscht.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
ich bleibe mal bei Wagenmodellen. Im Beitrag #97 habe ich seinerzeit Rivarossis Baureihe 39 vorgestellt. Diese wirklich sehr gelungene Lok wollte ich mal mit einem der Epoche entsprechenden Zug versehen und bin auf die recht schönen Liliput E30 Wagen mit DB Beschriftung gestoßen (Thread zu den Liliputwagen hier im FAM). Mein Modellbahnhändler hatte im Regal mit gebrauchten Wagen immer mal wieder welche hiervon für relativ kleines Geld (zwischen 10€ und 14€) herumliegen.
Den Märklin M-Gleisfahrer werden diese Wagen aufgrund ihrer beweglichen Pufferbohle recht gut gefallen, denn damit verzeihen sie auch engere Kurvenradien. Das Gewicht der Wagen ist ausreichend groß, so dass sie nicht wirklich anfällig fürs eintgleisen sind. Bei den im kurzen Film gezeigten Wagen habe ich es auf die Spitze getrieben und die original Achsen darunter belassen. Der Versuch hat gezeigt das es funktionieren kann, aber dennoch werde ich im Sinne der möglichst hohen Betriebssicherheit diese gegen entsprechende AC Achsen tauschen. Der Radscheibendurchmesser liegt dann bei 11mm und der die Achslänge bei 24,75mm.
Fazit: Der Liliput E30 Wagen ist eine preiswerte und schöne Alternative zu den modernen Modellen. Insbesondere ihre Machart lässt auch einen Betrieb hinter älteren Lokomotiven zu und wirkt recht ansprechend. Lauftechnisch haben M-Gleisfahrer hier keine Probleme und wenn doch lassen diese sich mit dem Tausch der Radsätze schnell und wirkungsvoll beheben.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
lange bevor Märklin seine V188 in Metalldruckguss auf den Markt brachte, gab es das Modell von Lima und Günther. Insbesondere das Lima Modell dürfte bei den meisten wegen seines verhältnismäßig günstigen Preises schon mal in den Fokus gerückt sein. Die ganzen Varianten hat unser Freund Martin Treutler auf seiner Seite www.bahnwahn.de sehr schön und detailliert gezeigt, weswegen ich mir hier weitere Erklärungsversuche erspare.
Ich zeige die zweimotorige AC Variante, welche einen Umbau auf dem Dach erfahren hat (Günther Dachhauben). Ansonsten ist die Lok so geblieben wie sie zu kaufen war. Der angehängte Zug mit Wagen von Meccano, Jouef und VB hat teilweise getauschte Radsätze (bei Jouef und VB).
Was soll ich noch sagen? Wer nicht das digitale Märklin Modell kaufen möchte und dennoch diese imposante Loktype auf die Gleise bringen möchte ist mit dem Lima Modell sehr gut bedient. Gerade die letzten Produktionsserien können auch durch ein schönes Fahrverhalten überzeugen. Die Zugkraft ist vollkommen ausreichend, es sei denn man will irgendwelche schweren Güterwagen den Berg hochziehen. Aber da streikt auch so manche modernes Märklin Produkt.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
Zitat von noppes im Beitrag #354Wer nicht das digitale Märklin Modell kaufen möchte und dennoch diese imposante Loktype auf die Gleise bringen möchte ist mit dem Lima Modell sehr gut bedient.
In diese Richtung habe ich seinerzeit auch überlegt, das ist nun auch schon etliche Jahre her, dann mußte man schauen, daß man ein Modell mit 2 Motoren bekam, die Einmotorer sind insgesamt in den Kritiken bzgl. Fahreigenschaften und Zugkraft durchgefallen. Wenn man die "richtige" Lima erwischtest, warst du schon mal auf der sicheren Seite, interessant wäre dann die Digitalisierung gewesen.
So sind bei mir die beiden Märkliner eingezogen, die grüne als 37er Nummer und die erste Neuauflage in rot:
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LG Dieter.
Märklinbahner (H0 AC) mit Pause seit `61, favorisierend die älteren Modelle, Ep. III-IVa. Und neuerdings ein bißchen DC.
nach etwas längerer Pause wird es mal wieder Zeit etwas ursprünglich gleichströmiges auf die M-Gleise zu stellen. Heute durfte die Fleischmann Br 38 (Flm Nr. 4160) zusammen mit einem Nahverkehrszug sich beweisen. Die Lok hat einen Tenderantrieb und ist werkseitig als AC Lok ausgeliefert worden. Das Fleischmann Lokomotiven ein schönes Fahrverhalten auch AC-Analog haben sollte hinlänglich bekannt sein. Die 38er durchfährt alle Weichenstra0en sehr zuverlässig und hat mit dem Nahverkehrszug bestehend aus dem Roco Gepäckwagen und den Märklin Silberlingen keine Probleme.
Wer die Lok erwerben kann sollte zuschlagen. Man bekommt sie leider nicht mehr all zu oft zu einem vernünftigen Kurs angeboten (zumindest analog).
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
Jetzt fällt dir eigentlich nur noch eine mit Wannentender und eine mit Langlauftender.
Noch etwas zu Fleischmann dreileiterlocks es kann passieren dass die Umschalter nicht mehr funktionieren das liegt daran dass dort eine Batterie verbaut ist die irgendwann mal ihren Geist aufgibt in welchen Serien das ist kann ich nicht sagen aber das kann man leicht beheben.
PS: Die 4160 ist die 2L und die 1160 ist die für Tante M
Gruß Jörg Gemischtbahner = Jemand der über den Tellerrand schaut !
@Rundmotor es gibt auch Fleischmann Loks mit anderem Umschalter oder wie man mir sagte sogar Digital-Decoder. Letztere wurden wohl bei Reklamationen der "Batterie-Umschalter" (vermutlich von Herkat) verbaut. Meine 39 hatte schon einen Umschalter ohne Batterie.
Zitat Meine 39 hatte schon einen Umschalter ohne Batterie.
Also nur noch mal zur Erklärung, meiner ist ein schwarzer Klotz (Schrumpfschlauch) in dem wohl ein Relais arbeitet. Funktioniert "click" die Lok fährt in eine Richtung, "click" in die andere. Scheint wohl eine Zwischenvariante zwischen Herkat und Uhlenbrock gegeben zu z?
so mancher Umbau braucht gar nicht viel. Lima Lokomotiven sind ein Paradebeispiel hierfür. Die gezeigte E656 hat lediglich funktionierende Panthografen und ein Zusammenlegen der Radstromabnehmer zur besseren Stromabnahme bekommen. Zusammen mit den schiefergrauen FS-Wagen fährt die Lok über Oberleitung DC parallel zum Normalen AC Betrieb und ist eine günstige Erweiterung des Fuhrparks.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
hier staune ich immer wieder, was du so ausgräbst und auf die Gleise bringst und am Ende kommen dabei schöne Züge heraus! Funktioniert der OL -Betrieb nicht auch nur mit einem Panto (vorbildgrichtig)?
LG Dieter.
Märklinbahner (H0 AC) mit Pause seit `61, favorisierend die älteren Modelle, Ep. III-IVa. Und neuerdings ein bißchen DC.
heute mal wieder etwas umgebautes, was sehr schön auf M-Gleisen sich macht. Die Lok ist eine Serie 5950 der SNCB, welche als DC zur AC Lok umgebaut wurde. Das die Drehgestellmaschine keine Zicken auf dem M-Gleisen macht war zu erwarten. Ihr angehangen sind die mittlerweile in die Jahre gekommenen Hornby Acho Wagen mit der Nr. 709. Diese sind eigentlich mit Kunststoffrädern versehen und bedürfen, um betriebssicher auf M-Gleisen zu fahren, ein paar Tauschachsen. Hierzu habe ich Märklin Achsen mit stumpfen Enden und einen Radscheiben Durchmesser von 10,4mm genommen. Viel größer bereitet Probleme, da die Spurkränze dann die Wagenböden berühren. Die Achslänge beträgt 26mm.
Da die Wagen häufig im bespielten Zustand hier angelandet sind, wurden sie mit Ladegut (Kohle aus Dekozucker und einer mit Schotter auf einem Styroporeinsatz) versehen. Hier kann man sich jetzt gerne auch wieder über die verwendeten Materialien aufregen. Ist dann nur der falsche Thread, da es um die Fahrbarkeit der Modelle geht.
Zu der auch noch ein paar Worte; sie laufen störungsfrei und die Lok auch sehr leise. Auf keiner Weiche machen Lok oder auch die Wagen Probleme. Und spaß machen sie auch.....
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
heute mal wieder etwas aus der Kategorie "alles andere als Märklin". Es handelt sich um die Rivarossi Baureihe 10 der DB in AC (werksmäßig AC!) welche Rivarossi bereits 1977 in DC und 1978 in AC herausbrachte. Die Lokomotiven sind recht gut auf M-Gleisen zu fahren und für ihr Alter auch sehr gut gemacht. Ihr angehängt habe ich den Liliput F-Zug aus der Packung Nr.833 welche ich noch um einen Speisewagen und Packwagen (beide auch von Liliput) ergänzt habe. Die Achsen der Wagen sind allesamt getauscht (11mm Radscheibendurchmesser und 24,75mm Achslänge, spitz gelagert).
Der gezeigte Zug ist durchaus mit unter 150€ zu bewerkstelligen. Die Wagen sind natürlich auch durch andere Lokomotiven zu ziehen (z.B. eine E10, Br 01 oder 03). Wie immer ging es mir um die Machbarkeit bzw. läuft das auch auf M-Gleisen. Die Antwort heißt hier eindeutig "ja"!
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
im Beitrag#7 zu dieserm mittlerweile recht umfangreichen Thread hat unser Hans-Dieter "Schwellenheinz" seinerzeit die Brawa E95 gezeigt. Irgendwie hatte ich gestern Lust verspürt meine Brawa Maschine auch mal wieder zu testen.
Hier also mein Fazit mit einem kleinen Video dazu: Wenn man bedenkt um was für eine gewaltige Maschine es sich handelt, kann man nur begeistert von den Fahreigenschaften auf M-Gleisen sein. Kein Entgleisen oder hängenbleiben! Dazu kommt noch eine ausreichende Zugkraft! Was will man mehr? Natürlich liegt diese Lokomotive in ihrer Entwicklung weit hinter dem modernen Märklin Modell zurück, dafür kstet sie im Secound Hand Handel aber auch nur etwa ein drittel. Wer also ein schön gemachtes Modell mit guten Fahreigenschaften haben möchte, der ist bei dieser Lok sehr gut aufgehoben.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
einer meiner ersten Modelle von Piko war diese kleine Lokomotive in der DR Ausführung. Ich habe vor kurzem dann eine weitere in der sächsischen Variante hinzubekommen die auf AC fährt. Dieses kleine Maschinchen hat als FRU einen Decoder eingebaut. Anders wäre es wohl auch aus Platzmangel nicht zu realisieren. Wie zu erwarten fährt die Lok anstandslos über alle Weichen. Auch die angehängten Kleinbahn Wagen (Sondermodelle für den Krefelder "Schluff") fahren, wenn man die Achsen auf AC tauscht (Achslänge 23,8mm und die Radscheiben 11mm Durchmesser) wunderschön auf meiner M-Gleis Anlage.
Einen Umbau des doch recht preiswert zu bekommenen Pikomodells der Lokomotive traue ich mir nicht zu. Dafür gibt es ja das gezeigte werkseitige ?? Modell in AC.
Absolut empfehlenswert!
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
selbstredend! Die AC Modelle der V T sind definitiv nach 1990 entstanden. Und ich beziehe mich in der Aussage natürlich auf diese. Zu den Vorwendemodellen muss man sagen; schöner Formenbau, aber die verarbeiteten Werkstoffe waren oder sind knapp 40 Jahre später eher kompliziert.
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..
was die Baureihe 23 bei der DB war die Baureihe 35 bei der DR. Roco hatte sich diesem Modell einst angenommen und der Lok einen Antriebstender mit Kardanwelle in die Lokomotive spendiert. Das Ergebnis sind sehr schöne Fahreigenschaften und keine Probleme die ansonsten durch die geschobenen Lokomotiven mit Tenderantrieb entstehen können. Obendrein ist die Lokomotive auch ein sehr gelungenes Modell. Ich habe sie dann heute über meine M-Gleisanlage rollen lassen und muss sagen das es richtig spaß macht der Lok bei ihren Runden zuschauen zu dürfen.
Mein Fazit: Wer eine solche Maschine bekommt, sollte zuschlagen!
Gruss Norbert
Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..