Hallo zusammen Meine alte, aus den frühen 70er-Jahren stammende Kleinbahn 1041.06 Lokomotive hat leider gelöste Lötstellen. Kann mir jemand einen Tipp der richtigen Verdrahtung / Verlötung geben? Da wäre ich sehr dankbar!!!
Korrekterweise: Die KLEINBAHN "Werksnorm" existiert seit 1947, die diesbezüglichen MOROP NEM-Blätter (NEM 620ff) erschienen erst in den 1980ern, also kann KLEINBAHN nicht "von Beginn an eine der NEM entgegengesetzte Fahrtrichtung" gepolt haben, KLEINBAHN war vorher am Markt. Mit Einführung der NEM-Richtlinien hat KLEINBAHN diese nicht übernommen, jedoch auf Wunsch Fahrzeuge NEM-gerecht umgelötet und dies mit einem handschriftlichen "U" (wie umgepolt) auf der OVP gekennzeichnet. Für Ing. Erich Klein, dem Firmengründer, waren als Platzhirsch des heimischen Modelleisenbahnhandels irgendwelche europäische Normen für sein Geschäft nicht relevant.
Zitat von Maybreeze im Beitrag #5Servus! Für Ing. Erich Klein, dem Firmengründer, waren als Platzhirsch des heimischen Modelleisenbahnhandels irgendwelche europäische Normen für sein Geschäft nicht relevant.
Grüß Gott, ja, das ist so eine Sache wie bei Märklin mit den "falschen" Kabelfarben oder dem Spurmaß. Wenn die Leute eben trotzdem kaufen...
Gerade bei Kleinbahn gab es aber wirklich weniger Konkurrenz, denn Roco kam ja auch erst in den 1970ern und die anderen Hersteller hatten die ÖBB nur vereinzelt im Angebot. Aber wie sah das mit Liliput aus? Waren die Modelle 'richtig' gepolt? War dann nicht Kleinbahn/Liliput als Mischbetrieb üblich? Liliput hatte ja doch ein paar schöne Österreicher im Angebot.
Liebe Grüße
Ein herzliches Vergelt's Gott an alle für die Mitarbeit an diesem schönen Forum
Hallo zusammen, meine wenigen Liliputmodelle sind entsprechend der Norm der Hersteller Fleischmann, Piko, Gützold... ausgeliefert. Die Kleinbahnmodelle genau anders herum. Das ist aber für mich ! weniger störend, man kennt ja seine "Pappenheimer". Auch die anderen Modelle haben so ihre Macken, verschiedene Anfahrspannungen, Höchstgeschwindigkeit völlig uninteressant. Das ist mir aber immer noch lieber als das 50/50-Lotto bei Märklin wo man nicht weiß in welcher Richtung die Lok wohl starten wird. Besonders wenn mehrere Personen die Anlage nutzen und nicht ein festes Ritual herrscht in welchem Betriebszustand die Modelle geparkt werden.
Zitat von Bayrische-Lokalbahn im Beitrag #6 Aber wie sah das mit Liliput aus? Waren die Modelle 'richtig' gepolt? War dann nicht Kleinbahn/Liliput als Mischbetrieb üblich?
Die Liliputs waren "richtig" gepolt, was aber egal war, denn:
Zitat von telefonbahner im Beitrag #7Die Kleinbahnmodelle genau anders herum.Das ist aber für mich ! weniger störend, man kennt ja seine "Pappenheimer".
Man musste sich nur konzentrieren, welchen "Hersteller" man in welche Richtung in Betrieb nahm, um den Polwender zur Abfahrt richtig zu stellen. Ich schreibe es absichtlich in der Vergangenheit, denn wenn es jemand gestört hat, hat man den KLEINBAHN Kundendienst in Anspruch genommen (zumindest für uns Wiener war's ja einfach, die zuletzt "Flagship-Store"-Filiale am Schottenring mit dem Service-Bereich zwei Fensterbögen weiter zu besuchen oder in der Gatterederstraße in der "Verkauf" genannten Baracke sein Schätzchen umpolen zu lassen) oder selbst Hand angelegt - elektrische Lötkolben sind ja irgendwann einmal doch erschwinglich geworden.