RE: Luffabaumschule

#26 von kablech , 06.11.2013 18:43

Tja, Botho,
aus Hopfen und Gerste kann man auch eine Art Tee brauen, da sind halt dann noch andere Sachen drin. Und der verschärfte Gerstensaft heißt meines Wissens Whisky, oder?

Prost!
Karl


Viele Grüße aus dem Südschwarzwald


 
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RE: Luffabaumschule

#27 von Heiligsblechle , 09.12.2013 16:49

Hallo an die Baumschüler...

für die Baumscheiben lassen sich hervorragend Äste in verschiedenen Durchmessern verwenden und an einer Kappsäge in kleine Scheiben sägen. Ich machte daraus bisher immer mal wieder Knöpfe bis 50mm Durchmesser und einer Dicke von 2-8mm für meine Frau zum Schneidern, aber da lassen sich wie ich jetzt feststellte schöne Baumscheiben machen und je nach Holz haben die auch noch ne klasse Struktur und es geht mit und ohne Rinde dran, Birke, Eiche, Flieder, Buche usw. Bei einigen Hölzern hab ich mal versucht Sie mit Beize zu behandeln, kommt auch gut...

In die Mitte ein Loch im passenden Durchmesser für den Stamm....

Grüssle aus dem Schwarzwald wos ja viele Bäume gibt...
Markus


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RE: Luffabaumschule

#28 von caepsele , 07.04.2014 11:22

Hallo "Kleingärtner" und sonstige Interessierte,
passend zum Frühling:
hier die neuesten Züchtungen aus meiner Baumschule, mit freundlicher Unterstützung der Gärtnerei H. aus Ulm und dem Luffa-Filitierkurs von "Kablech"


Wurzelfüße sind aus Gipsguss, das Islandmoos und die Luffas sind mit einer Mischung aus Wandabtönfarbe und etwas (Schnapsglas auf ca. 300 ml Farb-Wasser-Mischung) Glycerin eingefärbt und bis jetzt auch weich geblieben.

Gruß
Harry


 
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RE: Luffabaumschule

#29 von Blech , 07.04.2014 12:02

Harrys Zweitberuf: Landschaftsgärtner.
Glyzerin -wirkt das bei Luffa?
Gut gemacht!
Schöne Grüße aus Hessen
Botho


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RE: Luffabaumschule

#30 von kablech , 07.04.2014 12:16

Ein dickes Lob, Harry, die sehen sehr gut aus! Die gelungene Mischung aus verschiedenen Formen und Farbtönen macht sich gut. Da werden Deine Feuerteufelchen in nächster Zukunft durch ausgedehnte Waldlandschaften fahren können. Und schon mußt Du ein neues Problem lösen: Funkenflug und Waldbrandgefahr ;-)

Gruß
Karl


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RE: Luffabaumschule

#31 von Blech , 08.04.2014 08:51

...mich würde, wie angefragt, schon mal interessieren, ob Glyzerin wirklich eine gewisse Elastizität bei Luffa bringt.
Ich kann es mir nämlich nicht vorstellen.
Botho


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#32 von Gelöschtes Mitglied , 08.04.2014 11:55

Lieber Botho
..doch Glyzerin ist ein Weichmacher für Wasserfarben. Es geht auch Propylenglykol oder Hexylenglykol beide sind jedoch nicht so ideal wie Glyzerin da geruchsfrei.
Schöne Grüsse
Michel



RE: Luffabaumschule Glyzerin

#33 von Blech , 08.04.2014 13:42

Lieber Michel
-ok, Glyzerin mag die Farben "weichmachen" -aber den Luffa-Schwamm doch wohl selbst nicht. Oder?
Schöne Grüße in die Schweiz
Botho


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#34 von Gelöschtes Mitglied , 08.04.2014 17:06

Lieber Botho
..doch, wobei der Ausdruck "weich" wohl besser mit geschmeidig umschrieben wäre. Luffa wurde früher als Oelfilter material für Schiffsmotoren eingesetzt. Müsste demnach oelbeständig sein und auch von Glyzerin nicht angelöst werden. Schöne Grüsse nach Hessen
Michel



RE: Luffabaumschule Glyzerin

#35 von Blech , 09.04.2014 07:32

Michel,
danke für die Erklärung!
Botho


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#36 von caepsele , 10.04.2014 10:53

Hallo Baumliebhaber,

es hat sich ja inzwischen gelöst, dass das Glyzerin nicht für "Sprengbäume" benötigt wird.
Stand aber übrigens ein paar Beiträge zuvor schon die Erklärung. Lt. Wikipedia wird sogar Tabak damit geschmeidig gehalten.
Aber jetzt nicht anfangen die Luffas und das Islandmoos zu rauchen
Gruß
Harry


 
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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#37 von Blech , 10.04.2014 11:03

Harry -nein, geraucht wird sowieso nicht.
Und getrunken wird auch nur Glykol...du erinnerst dich?
Schöne Grüße nach Mannem
Botho


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#38 von kablech , 10.04.2014 11:10

Harry,
Du wirst es nicht glauben, aber wir haben in den 50er Jahren als kleine Jungs Lianen aus dem Wald geraucht. Das waren trockene Stengel einer Schlingpflanze, die man von den Bäumen abmachen konnte. Der Durchmesser entsprechend einem Zigarillo war ideal, wir haben sie auf Zigarettenlänge gekürzt und teilweise sogar in leere Zigarettenschachteln als Vorrat gefüllt. Ich hoffe ja, daß das die heutigen Kids nicht lesen, sonst müßte ich dazuschreiben: bitte nicht nachmachen.

Es grüßt der heute engagierte Nichtraucher
Karl


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#39 von Blech , 10.04.2014 11:18

Karl-
ein Hanf-Vorläufer?
Wir hatten echten Dawack vom Bauern -aus der Scheune geklaut.
Im Hessischen heißt das Zeug "Scheuerbambel".
Ob es das heute noch gibt?
Schöne Grüße aus Hessen
Botho


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#40 von ElwoodJayBlues , 10.04.2014 11:40

Bestimmt.... Muckefuck gibt's ja auch noch...


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#41 von spurnullo , 10.04.2014 14:59

Hallo Karl & Kollegen, auch wenn's am Thema vorbei ist: Musste laut lachen über das "Lianen im Wald rauchen und in leere Zigarettenschachteln abgefüllt". Genau das haben wir auch in den 1970er Jahren gemacht... "High" wurden wir davon nicht, sondern ein paar mal auf Lunge und dann grün im Gesicht angelaufen und gekot.. dass Gott erbarm! Also nix von wegen Hanf-Vorläufer!! Lasst die heutigen Kids das ruhig rauchen, dass vergeht einem schnell - gute Prävention ;-)
Und bezüglich "Scheuerbambel": ich wuchst in einem Bahnhof auf, da haben wir einem der Stationsbeamten seinen starken Tubak zum testen stibizt - bei uns hiess das Zeug dann "Bahndamm Ost dritter Schnitt", denn so schmeckte es auch :-))
Zurück zu den Luffabäumen: Klasse Sache, vielen Dank für die vielen Tipps und die Bilder!


 
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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#42 von kablech , 26.10.2014 16:37

Hallo,
wieso geht man eigentlich zu Spielertreffen? Wegen dem Fahrspaß natürlich und wegen der Ideen, die man mitnimmt und irgendwann verwirklicht. So zum Beispiel habe ich bei einem Treffen in einem Kloster in Bayern (wo mag das nur sein?) dieses wunderschöne Wartehäuschen gesehen. Für mich aber genauso wichtig waren die Luffahecken mit senkrecht stehenden, in kurze Stücke geschnittenen Luffakernen.



Gesehen, nachgebaut:



Da die Luffas unterschiedliche natürliche Farben haben, von zartem Beige bis mittlerem Braun, mischt sich diese Farbe mit dem grünen Färbemittel. Ich habe bei allen die gleiche grüne Farbe benutzt, aber sie sind dann etwas unterschiedlich rausgekommen. Macht sich ganz gut, finde ich. Und da ich am 1. Advent das Thema "England" habe siehe 29.11.-30.11.2014 Alte Spieleisenbahnen in Stuttgart 1. Adventwochenende, brauche ich natürlich Hecken ohne Ende! (Nur Spaß, das Material hat nur für 8 Hecken gereicht)

Gruß
Karl


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#43 von flowertrac , 26.10.2014 18:13

Hallo Karl,
hast Du vorgefärbte oder gebleichte/naturfarbene Luffas benutzt?
Ich habe gebleichte benutzt und dann mit verdünnter und entspannter Künstleracrylfarbe getaucht, anschließen noch mit passender
sprühfarbe aus der der Dose oder Acryl-Airbrush Fargen mit der Spritzpistole aufgebracht, das läßt sich vieles machen .....

Grüße aus dem "echten greenhouse" ( ich bin Gärtner von Beruf - im echten Leben )

Michael


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#44 von kablech , 26.10.2014 19:17

Hallo Michael,
ich weiß leider nicht, ob die gebleicht oder vorgefärbt waren. Manche habe ich als Dekomaterial gekauft, manche habe ich aus einer Gärtnerei bekommen. Eine große stammt von meiner Partnerin, die sie als Körperpflege-Schwamm geschenkt bekam, aber nie benutzt hat. Früher war das mal sehr "in". Eigentlich war das der Anfang für meine Luffa-Basteleien, nachdem das Ding jahrelang im Bad nutzlos herumlag.
Gruß
Karl
Übrigens, kann es sein, dass wir gemeinsame Spielbahner-Freunde haben? Ich nenne mal Harry, Jens, Holger, Erhard, Jörg? Das Wort "greenhouse" hat mich auf die Spur gebracht.


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#45 von flowertrac , 26.10.2014 19:27

Hallo Karl,

wenn die hellbeige sind, ist meist gebleicht, vorgefärbt wäre ja grün.

Richtige Spur!
Ich glaube sogar wir haben uns in dem bayrischen Kloster unterhalten....
Ich kann ja mal klassisch von mir nachgebaute Luffabäume mit nach Vaihingen bringen, falls nichts dazwischen kommt...

Grüße Michael


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#46 von caepsele , 26.10.2014 20:02

Aber erstmal steht das Bing-Treffen am 15/16. November an! Wir waren gestern bei Uwe und Marion im Museum schon schwer am planen! Ist ja nicht mal mehr 3 Wochen bis dahin!

Ihr kommt doch, oder?
Gruß
Harry


 
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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#47 von joha30 , 26.10.2014 22:32

Karl, Danke fürs Zeigen Deiner Hecken. Interessant auch Deine Anmerkungen zur Grünfärbung. Darüber habe ich mich schon oft gewundert - aber ausprobiert habe ich es nicht. Kleiner Verbesserungsvorschlag meinerseits ist, kein Sperrholz zu verwenden für den Sockel (sondern Vollholz) und ihn wirklich auch grün zu machen. Solches Holz findest Du in der notwendigen Stärke und Rauhheit z.B. in alten Holz-Gemüsekisten. Das entspricht den Originalen aus dem Erzgebirge.


Viele Grüße, JoHa


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RE: Luffabaumschule Glyzerin

#48 von kablech , 27.10.2014 07:07

Hallo joha,
Das ist ein guter Tipp, werde das bei der nächsten Serie mal ausprobieren und schon mal nach Gemüsekisten Ausschau halten. Jetzt sind aber erst wieder Bäume dran, weil alle Luffakerne verbraucht sind und so viele Außenwände da sind.
Gruß
Karl


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Luffabäume auf Blechbahnanlagen -ab wann?

#49 von Blech , 21.02.2017 09:54

Liebe Leute,
eigentlich möchte ich mal wissen,
wann die Luffa-Bäume erstmals auf Eisenbahnanlagen aufgestellt worden sind.
Hat da jemand Hinweise?
Die Herkunft aus dem Erzgebirge nehme ich mal als gesichert an.
Man findet sie ja früh schon im Bereich Holzspielzeug
-aber bei unserer Blechbahn? Wann?
Geben da vielleicht alte Bahnkataloge Auskunft?
Herzlichen Dank für Eure Informationen.
Schöne Grüße aus dem Kreis OF
Botho


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RE: Luffabäume auf Blechbahnanlagen -ab wann?

#50 von Lorbass , 21.02.2017 11:24

Hallo Botho,

wenn Du im Schiphorst Buch auf Seite 108/109 die Zahnradbahnanlage von 1904 betrachtest sieht man das dort schon Luffabäume stehen.Siehe Detailbild Nr. 313

Schöne Grüße
Frank



 
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