Ersatzteil Spitzen- Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 50er/ 60er Jahre

#1 von Florian-L , 07.01.2022 20:40

Hallo zusammen,

ich habe im Zusammenhang mit Weihnachten einige alte Piko Sachen bekommen, die ich dieser Tage nach und nach in Augenschein nehme.

Es geht hier um drei Donnerbüchsen, deren Radachsen alle spitz sind. Die Bohrungen in den Fahrgestellen sind relativ groß. Lediglich bei zwei Radlagern waren kleine Lagerschalen eingesetzt, in denen die Spitzen Achsen natürlich super laufen. Was hat es damit auf sich? Diese Lagerschalen habe ich noch nie gesehen und auch in meinen bereits vorhandenen Wagen mit Spitzen Achsen sind diese nicht verbaut. Hat hier jemand nachgeholfen, war es eine Zurüstmöglichkeit eines Kleinherstellers oder hat man im Werk so nachgerüstet? Und: gibt es diese Lagerschalen noch irgendwo?

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Ich hoffe, jemand kann Licht ins Dunkel bringen. Ich bitte um Verständnis, daß ich von Piko Sachen KEINERLEI Ahnung habe. Die gab´s bei uns früher einfach nicht, oder kein Händler hat sich getraut, was "aus dem Osten" anzubieten (aus heutiger Betrachtung im Hinblick auf die Modelle unberechtigt).

Und hoffentlich blamiere ich mich hier nicht mit meiner Frage....

Mfg Florian


 
Florian-L
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#2 von telefonbahner , 07.01.2022 21:34

Hallo Florian,
ich bin ebenfalls nicht der "DDR_PIKO_PROFI" aber ich will mich mal dran versuchen.
Die drei Wagen mit den Lagerschalen stammen noch aus der ersten Produktionsserie von 1956, erkennbar an den Kupplungen.
Diese Wagen waren noch mit Zapfenachsen ausgerüstet. Ob diese dann mal von PIKO mit diesen Lagerschalen und den Spitzachsen ausgeliefert wurden ist mir nicht bekannt.
Die beiden rechts im Bild zu sehenden Wagen haben schon die Kupplung mit der (leider oft fehlenden) Ringfeder und waren mit Spitzachsen ausgerüstet.

Ich bin auch gespannt ob hier jemand etwas genaueres dazu weiß und vor allem ob er dieses auch "verrät".
So manches an Hintergrundwissen über die Zeit vor 89 ist mit ihren Wissensträgern inzwischen tiefergelegt und für immer verschollen...

Gruß Gerd aus Dresden


Valja hat sich bedankt!
 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#3 von volvospeed , 07.01.2022 21:44

Hallo zusammen,

na dann kommt jetzt noch der Dritte, der keine Ahnung von Piko hat
Ich glaube eigentlich nicht, das diese günstigen Wagen solche Lager von Werk aus haben. Es gibt sowas im Zubehör zum Nachrüsten.

*** schau mal hier ***


Mit freundlichen Grüßen
Manuel

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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#4 von Florian-L , 07.01.2022 21:47

Hallo Gerd,

schön, wieder von Dir zu hören. Immerhin- dank Deines Beitrages weiß ich nun schonmal, daß ich tatsächlich Material besitze, was aus den 50ern stammt (im Verlauf meines Anlagenbaues bin ich da doch öfters zu desillusionierenden Erkenntnissen gekommen).

Danke Dir für diese Infos!

Mfg Florian


 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#5 von Florian-L , 07.01.2022 22:03

Hallo Manuel,

oha- da war meine Vermutung ja nicht ganz falsch. Ich werde wohl mal ein paar davon beschaffen für´s Lager. Für´s Teilelager :-) Eindeutig zweideutig. Einfach passen- das wäre echt Zufall. Danke für den Hinweis, daß es sowas tatsächlich von Kleinserienherstellern gibt.

Aber preiswert oder billig waren diese Wagen damals wohl nicht. Das war alles "schon ernst gemeint" mit Modellbahn und so. Bestes Beispiel sind die Echtglasscheiben in diesen Donnerbüchsen oder auch den Schicht Schnellzugwagen: Die sehen genial aus und dienen aufgrund Ihres Gewichtes auch dazu, Fahreigenschaften und "Anfassqualität" erheblich zu steigern. Kehrseite der Medaille: Fast keiner der Glaseinsätze in meinen mittlerweile 10- 12 Schicht und Piko Wagen aus dieser Zeit hat einen handwerklich einwandfreien Glasguss. Oft sind die Fehlstellen an den Rändern, so das man es von außen nicht sieht. Meine Vermutung ist, daß hier hochwertige Gläser aus dem Ausschuss oder Randstücke von hochwertigen Gläsern an die Produktionsstätten der Modellbahnindustrie abgegeben wurden.

Nicht unterschätzen: Vergleicht man die Modelle aus Ost und West, so finde ich zumindest bis in die 60er Jahre waren die optisch auf fast gleichem Niveau, einmal mehr der Eine, einmal mehr der andere. So wie im Westproduktevergleich auch. Den Fehler, als Kind 1992 oder so, die Sachen von der Schießbude mit der Märklinbahn zu vergleichen oder die Neckermann und Quelle Sachen als Maßstab zu nehmen, habe ich auch lange gemacht. Nicht umsonst ist gute DDR Modellbahn leider mittlerweile nicht mehr ganz so preiswert.

Mfg Florian


 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#6 von telefonbahner , 07.01.2022 22:34

Hallo zusammen,
da ich diese Wagen erst vor ein paar Tagen in den Fingern hatte waren sie noch nicht wieder in der Versenkung abgetaucht und hier ein paar Bilder wie diese 1957 ausgeliefert wurden.







Deutlich sind die dicke Zapfenachse und das entsprechende Lager zu erkennen.

Gruß Gerd aus Dresden


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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#7 von Florian-L , 07.01.2022 22:52

So könnten meine Wagen auch ausgerüstet werden. Die Bohrung für den Zapfen dürfte die gleiche Größe haben. Versuchsweise könnte ich es mit einer Stummel- Achse aus einem Güterwagen probieren oder mal im Fundus nachsehen ob noch was da ist.

Die brennende Frage nach diesen Lagerschalen bleibt natürlich. Hoffen wir, daß ein Wissender diesen Beitrag hier zufällig findet.

Gute Nacht wünscht Florian


 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#8 von volvospeed , 07.01.2022 23:01

Hallo Florian,

wenn Du sagst, Deine Wagen haben diese große Bohrung, vielleicht hat jemand wesentlich später solche Nachrüstlager eingebaut und auf Spitzenlagerung umgebaut. Die großen Zapfen, wie man sie bei Gerd am Wagen sieht dürften sehr hohen Rollwiderstand haben und aus dem Grund würde man es ja auch so umrüsten. Schaut man genau, sie bei den Wagen die neue Lagerung oben abgeschnitten, weil am Wagen in dem Bereich noch eine Falz läuft. Wäre das Lager dort nicht abgeflacht würde die Büchse nicht richtig da drin sitzen.

Mein Begriff günstig war nicht gleich abwärtend gemeint!


Mit freundlichen Grüßen
Manuel

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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#9 von Aloe , 08.01.2022 09:02

Hallo ,

gerade die alten Donnerbüchsen von Piko belegen sehr anschaulich , wie in der laufenden Produktion technische Veränderungen umgesetzt wurden. Zu sehen an den breiten alten Kupplungen mit Feder bis zu den neuen schmalen Kupplungen. Zapfengelagerte Achsen haben immer einen höheren Reibungswiderstand. Es wurden dann für die neue Wagengeneration aus Plaste , nicht Bakelit , auch die spitzengelagerten Radsätze verwendet. Wer die alten Piko-Kataloge kennt , kann das nachvollziehen. Was aber mit den vielen alten Achshaltern machen für die Achsen mit Zapfen ? Als Übergang wurden die Blechscheiben mit Vertiefung für die spitzengelagerten Achsen geschaffen und eingeklebt. Das ist also durch Piko so gemacht worden. Selbst in den vierachsigen Eilzugwagen von Piko wurden diese Scheiben eingeklebt.
Wer den Bausatz MK 4 der AG Marienberg hat wird sich an die Miramidbuchsen erinnern. Die mußten nämlich eingesetzt werden für spitzengelagerte Achsen , damit der MK 4 rollfähig wurde.

Die aber hier aufgezeigte Variante mit den Messingbuchsen ist eine Möglichkeit alten Modellen einen weiteren Anlageneinsatz zu ermöglichen.

Gruß Ebi


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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#10 von Florian-L , 08.01.2022 15:48

Hallo EBI,

vielen Dank für diese Info. Ich habe die von Manuel gezeigten Buchsen nun bestellt und hoffe, daß ich, ohne Umbauten am Wagen selbst diese verwenden kann. Im Internetkaufhaus habe ich leider keine original Teile aus DDR Produktion finden können. Wenn alle Stricke reißen, muß wohl wieder auf die alten Stummelachsen zurückgerüstet werden.

Mfg Florian


 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#11 von Florian-L , 08.01.2022 16:35

Hallo Manuel

Zitat von volvospeed im Beitrag #8
Mein Begriff günstig war nicht gleich abwärtend gemeint!



Ich hab´s auch nicht so aufgefasst. Aber aus heutiger Sicht vergisst man oft, wie die Verhältnisse offenbar waren. Wenn es drei Auspuffe gab, wurden die gekauft und in den Keller gelegt. Zum tauschen. So wäre erklärbar, warum in der Packung insgesamt drei verschiedene PWG Wagen unterschiedlicher Ausführungen enthalten waren. Da war ab Werk höchstens einer drin, denke ich. Und genauso wurde auch in der Produktion gearbeitet, wie ich vermute. Der Beitrag vom Kollegen oben wäre auch ein Beleg dieser Theorie.

Übrigens: Ich bin, nach Uhlerborn, wieder überaus begeistert von Deiner Fleischmann Anlage! Nur ergab sich bislang noch nicht die Gelegenheit im Thread dazu eine Antwort zu erstellen. Was mir aber gleich aufgefallen ist- die Parallelen des Gleisplans unserer beiden Anlagen. Und ich bin mir sicher, daß weder der Eine noch der andere abgeguckt hat. Das fand ich toll!

Mfg Florian


 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#12 von telefonbahner , 08.01.2022 17:33

Hallo zusammen,
ein Blechstreifen (Konservendose?) und ein vorsichtiger Schlag mit einem vorn abgerundetem Körner müsste doch auch als Adapter für den Spitzachseneinsatz klappen oder ?
Da ich ja bei ebay ausgeschlossen wurde und auch sonst kein Onlinekäufer bin fällt mir solches Zeug ein, aber obs dann auch klappt ???

Gruß Gerd aus Dresden


 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#13 von Florian-L , 08.01.2022 20:04

Wäre ein Versuch wert, Gerd.

Da ich keine Ruhe halten konnte und doch schon vor Eintreffen der neuen Lagerbuchsen nochmal an den Donnerbüchsen rumfingern musste, gibt es jetzt hier eine Bilderserie von der Sezierung. Und die freudige Nachricht: Dieser (der Einzige, in dem etwas helleren grün) Wagen hatte auch noch zwei dieser Lagerschalen verbaut.

Kommentar am Schluß:

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Es ist mit vieren dieser Lagerschalen ein "superleichtlauf- Wagen" entstanden, der auch guten Märklin Wagen in nichts nachsteht. Die Kunststofflaufflächen der Räder haben dabei keinen fühlbaren negativen Einfluss. Wenn die Lager wie hier optimal, also mit geringstem Spiel, eingestellt sind, stehen die Lagerbleche schräg nach außen.

Allgemein zur Überholung kann ich sagen:
- Das Milchglasfenster sollte auf der Wagenseite eingebaut werden, die an der Unterseite das Fallrohr angegossen hat
- das Dach sollte so aufgesetzt werden, das der Kloraum einen Dachlüfter erhält. Dies ist der Fall, wenn die Dachseite mit den vier Lüftern von der Kloseite wegweist
- das "Gummi- U" dient dazu, daß die Scheiben nicht nach innen kippen und als Vibrationsdämpfer
- ach- wie schnell ist doch wieder ein Fingerabdruck auf den frisch geputzten Fensterscheiben (hartnäckige Fälle putzt man mit Sidol, das "Milchglas sollte man aber beim Putzen auslassen).
- wie üblich sind Kupplungen, Trittbretter und Geländer zu richten
- die angerosteten Metallteile bearbeite ich nicht mechanisch sondern behandle sie zum Schutz gegen weitere Korrosion nur mit Ballistol. Diese Methode ist durchaus umstritten
- da nur noch eine Kupplungsfeder (weiß) vorhanden war, habe ich beide gegen Neuteile (gelb) ersetzt. Die übrig gebliebene original Feder kommt in einer anderen Donnerbüchse mit nur einer verbliebenen Feder wieder zum Einsatz
- die Farbe auf den erhabenen Schriftzeichen ist erwartungsgemäß sehr empfindlich gegen Abrieb. Wer keinerlei Risiko eingehen möchte, staubt lieber nur ab und lässt den Gilb lieber drauf. Mir gefällt es so besser und der Verlust beim Reinigen war vergleichsweise unerheblich. Auch vorher war die Beschriftung nicht einwandfrei. Den Wagenkasten gereinigt habe ich mit einem Pinsel, der nach einer vorherigen Balistol Behandlung von Metallteilen mittlerweile wieder recht trocken war und nur noch vergleichsweise gering mit dem Waffenöl getränkt gewesen sein dürfte. Es gilt, einen Kompromiss zu finden.
- ich habe es selbst gesehen: die eine Kupplung ist noch immer nicht richtig gerade in der horizontalen
- niedlich finde ich das Zuglaufschild, das Ziel der Reise liegt Nahe dem ehemaligen Produktionsstandort EIO (Elektroinstallation Oberlind), vormals VEB IKA Oberlind.


Mfg Florian


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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#14 von telefonbahner , 08.01.2022 20:12

Hallo Florian,
zu beachte ist auch das der Profilgummi der die Glasscheiben hält nicht wie auf deinen Bildern eingesetzt wird sondern zwischen die Haltenasen am Boden U-förmig mit den Enden nach oben. Dann ist er in den Fenstern nicht sichtbar. Normalerweise ist der Ölfarbstrich für die Toilettenfenster doch recht haltbar da dürfte doch das Glasputzmittel nichts ausrichten.

Gruß Gerd aus Dresden


 
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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#15 von Florian-L , 08.01.2022 23:03

Hallo Gerd,

Sidol ist ein Metallputzmittel mit abrasiven Stoffen. Auch wollte ich hier vermeiden, Hinweise zu geben, die die Modelle der Nachahmer am Ende beschädigen könnten. Die These mit dem nach oden offenen U ist wieder sehr interessant. Bei fast allen meiner Personenwagen mit dieser Fixierung war das U bisher umgekehrt eingebaut, so das ich aufgrund des "Logaritmus" davon ausgegangen war, diese Variante sei die Korrekte.

Mfg Florian


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RE: Frage zu Radlagerung der Piko Donnerbüchsen, 60er Jahre

#16 von Florian-L , 12.01.2022 18:28

Hallo zusammen,

es gibt einen Erfolg zu vermelden:
Die in Beitrag 3 von Manuel verlinkten Radlager passen ohne Anpassungsarbeiten in die originalen Bohrungen für "Stummelachsen". Die von mir verwendeten (und im Fundzustand verbauten) Spitzenachsen dürften original Piko sein (die Radscheiben unterscheiden sich nicht von denen der damaligen Stummelachsen), womit ein Ersatzteil, was sicher manchmal verloren gegangen sein dürfte (siehe Beitrag 9 ) problemlos beschaffbar ist. Dementsprechend habe ich die Titelzeile des ersten Beitrages geändert.

IMG_5508.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)


Ich habe den Eindruck, die in Beitrag 13 erwähnte Schrägstellung der Radlager ist bei den Neuteilen sogar noch etwas geringer.

Vielen Dank an alle für die Mithilfe.


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