Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#1 von Gelöschtes Mitglied , 10.03.2010 19:52

Hallo
Der Euregio Stammtisch traf sich bis vor zwei Jahren einige Zeit im belgischen Hauset.
Das brachte mich auf die Idee, auch Fahrzeuge der SNCB einzusetzen. Meine ersten eigenen Systemumbauten waren somit zwei Roco 59er. Sie sind relativ günstig zu bekommen und deshalb als Übungsobjekt gut geeignet.
Ich kenne den Loktyp leider nicht in Betrieb, aber in Düren auf dem Gelände der Rurtalbahn stehen die beiden ex Vennbahn 59er abgestellt. Leider konnte ich sie nur durch einen Zaun Fotografieren, deshalb auch die bescheidenen Aufnahmen. Aber das war meine bisher erste und einzige Begegnung mit der Reek 59 die mich da schon so beeindruckt haben das ich mir die Loks kaufen musste.
Wobei ich gestehen muss, die grüne in Ep.3 gefällt mir am besten.
Hier nun die Bilder:








Natürlich gbt es wie fast immer auch eine passende Geschichte mit den Loks.

Da es ja immer noch sehr kalt ist, erinnere ich mich gerne an die Zeit, als noch eine Dampfheizung für wohlige Wärme in den Abteilen sorgte.

Hier die gelbe Reek 59 zusammen mit der grünen 59.
Beide Loks machen sich fertig, um einen D-Zug von Brüssel nach Luxemburg zu bringen.











Weil es sehr kalt ist, heizt die 5950 den Zug schon mal vor. Die Dampfheizkupplung ist etwas undicht.


Nachdem die 5950 nochmals ihre Wasservorräte für den Heizkessel ergänzt hat, wird es Zeit, an den Zug zu fahren. Vorher schnell noch den Kessel Endschlammen, das Ventil bläst den Schlamm auf die Gleise.

Langsam wandert der Dampf von Wagen zu Wagen was man gut an den undichten Dampfkupplungen und den Wasserabscheidern unter den Wagen erkennen kann.










Abfahrbereit steht der Zug in der Ausfahrtgruppe. Da als Rückleistung aus Luxemburg ein schwerer Güterzug vorgesehen ist, fährt der Zug heute in Doppeltraktion um eine Leerfahrt der zweiten Lok zu vermeiden.


Damit ist der kleine Ausflug in ein belgisches BW beendet.
Ach ja, woher kommt der Dampf? Das habt ihr bestimmt schon vermutet, ein Dampfgenerator ist im Gleis, genauso genommen in der Schlackegrube. Das ist ein netter Effekt wenn eine Dampflok zum ausschlagen auf die Grube fährt und es dann tatsächlich auch raucht. Kommt bei den Besuchern von Ausstellungen immer gut an.
Grüße
Dietmar.


zuletzt bearbeitet 19.10.2014 13:46 | Top

RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#2 von martin67 , 10.03.2010 20:00

Hallo,

sehr schöne Bilder! Vielen Dank....

Aber da stösst Du ganz tief in Axels Revier

Martin


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#3 von Limafan , 10.03.2010 20:16

Hallo Dietmar

Danke für diesen Superbeitrag.

Vor allem die CFL Wagen gefallen mir sehr gut,Roco und Jouef?

Wäre ja auch mal was

Gruss Bruno


Wer Qualität baut weiss doch heute jedes Kind.
Darum greif' zu Lima ganz geschwind!


 
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Re: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#4 von Jerry ( gelöscht ) , 10.03.2010 20:21

Hallo Dietmar,

klasse Geschichte!

Zitat von Dietmar
Nachdem gestern meine Radreifen angekommen sind um meine neue 59er auf Express umzubauen,



Auch wenn ich kein "Expresser" bin würde mich mal so ein bebildeter Umbaubericht interessieren.


Grüße

Jerry


Jerry

RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#5 von Gelöschtes Mitglied , 10.03.2010 20:31

Zitat von Limafan
Hallo Dietmar

Danke für diesen Superbeitrag.

Vor allem die CFL Wagen gefallen mir sehr gut,Roco und Jouef?

Wäre ja auch mal was

Gruss Bruno



Hallo Bruno

Das sind alles Roco, die gefallen mir auch sehr gut

Grüße
Dietmar



Re: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#6 von Gelöschtes Mitglied , 10.03.2010 21:34

Zitat von Jerry
Hallo Dietmar,

klasse Geschichte!

Zitat von Dietmar
Nachdem gestern meine Radreifen angekommen sind um meine neue 59er auf Express umzubauen,



Auch wenn ich kein "Expresser" bin würde mich mal so ein bebildeter Umbaubericht interessieren.


Grüße

Jerry




Hallo Jerry

Die Reek 59 ist mein erster Versuch gewesen, eine Lok auf Express umzubauen. Vor einem Jahr hatte ich es schon mal mit der grünen 5950 versucht.
Da die Fahrgestelle komplett aus Kunststoff sind, entfällt das Fräsen für die breiteren Räder. Den Kunststoff kann man gut mit einen Skalpell bearbeiten. An den Drehgestellrahmen wird es im bereich der Kupplungen schon sehr Knapp. Der Getriebeblock der auch die Achsen aufnimmt, hat mehr „Fleisch“ zum verjüngen.
Ich habe mich für eine AC-Lok entschieden, weil die in der Regel schon Haftreifen haben, damit entfällt das Bearbeiten der Radscheiben zum einstechen einer Rille und weil die AC-Lok schon einen Schleifer hat.
An Arbeiten ist folgendes nötig:
Da die Räder auf den Achsen nicht isoliert sind, müssen 4 Radscheiben mit Isolierbuchsen ausgebuchst werden.
Es müssen 8 Radreifen angefertigt werden, die von innen auf die Radscheiben aufgesteckt werden und mit Sekundenkleber gesichert werden.
Die AC-Lok hat nur 3 Achsen angetrieben um Platz für den Schleifer zu bekommen.
Deshalb hat die Lok zwei Achsen mit jeweils 2 Haftreifen.
Um aber mind. 3 Stromabnahmepunkte zu bekommen und damit alle 3 Achsen ziehen, müssen von einer Achse mit Haftreifen eine Radscheibe mit der Achse ohne Haftreifen getauscht werden. Darauf ist zu achten, das natürlich die Haftreifen auf der Seite montiert sind, die nicht für die Stromaufnahme benötigt wird.
Nun muss noch, da ja beider Seiten der AC-Lok miteinander verbunden sind, die Seite die nicht benötigt wird, elektrisch getrennt wird. Dazu benötigt man nur einen Seitenschneider um die entsprechenden beiden Drähte abzuzwicken. Diese werden dann mit Klebeband isoliert und auf einer freien Stelle auf der Platine festgeklebt. Man weis ja nie, ob man sie noch braucht.
Nun kommt noch der Lastgeregelte Decoder dran. Im Analogbetrieb könnte er sogar drinnen bleiben, aber ich habe ihn gegen einen einfachen DCC-Decoder ausgetauscht, geht dank Schnittstelle sehr schnell.
So, nun ist die Lok im Prinzip fertig. Aber, der Schleifer ist zu kurz für die Stromlosen Abschnitte der Trixweichen und des Entkupplungsgleises.
Bei der ersten Lok habe ich noch lange experimentiert bis ich eine zugegebener maßen unorthodoxe Schleiferkonstruktion gefunden hatte. Es mussten ja schließlich die Stromabnahmepunkte erhöht werden.
Das hatte ich bei der zweiten Lok auch vor. Dabei habe ich mir durch da ständige Löten und Biegen und Experimentieren den schönen Roco Flüsterschleifer verhunzt. Gott sei Dank hatte ich noch einen. Da habe ich kurzerhand, den Metallstreifen des alten Schleifers, nach etwas kürzen und umbiegen an einem Ende, an den neuen angelötet.
Dabei entstand mehr aus Zufall, weil ich nicht gerade gelötet habe, die optimale Konstruktion.
Den Metallstreifen habe ich einfach so angelötet, das er wie auf dem Foto unten zu sehen. Etwas absteht und so zwar nur zwei, aber bessere Stromaufnahmepunkte entstanden sind.
Diese Konstruktion hat schon einige Test, auch digital hinter sich und arbeitet bisher ganz zuverlässig.
Das liest sich jetzt alles sehr kompliziert, ist es aber nicht. Der zweite Umbau, ohne die Arbeit mit dem Schleifer hat nur 30 min gedauert. Jetzt wo ich das mit dem Schleifer raus habe, würde das noch mal max.10 min. dauern.
Das Material, die 8 Radreifen, das Ausbuchsen mit den 4 Kunststoffbuchsen und das Abziehen der Radscheiben hat mich bei Bernd Tauert 27,-€ gekostet.
Da mich die neuwertige Lok mit Porto nur 49,-€ gekostet hat, habe ich für 76,-€ eine schöne Lok bekommen die nicht jeder für Express hat. Die grüne 59 hat damals nur 20,-€ mehr gekostet weil sie neu vom Händler war, aber das ist ja auch noch ok.
Nun zu den Bildern.
Hier die Lok vor dem Umbau, deutlich ist der doch reichliche Platz am Fahrgestell zu sehen.





Hier die schon einbaufertigen Achsen, ein Radreifen liegt noch zum vergleich daneben.




Hier nun die Schleifer, der obere mit einem Messingblechstreifen verlängert war mein erster Versuch. Unten der zweiter, bessere aus einem zweiten Schleiferblech.
Deutlich kann man im Vergleich die form der Schleifer sehen, der in der Mitte geknickte ist der bessere.











In diesem Zusammenhang interessieren mich Fotos von den Drehgestellen von unten von folgenden Loks zwecks Umbaus.
NS E-Lok 1100 von Roco, da gibt es doch auch ein günstiges Modell
NS Diesellok 2200(?) von Roco
CFL Diesellok 800/900 von Roco oder auch die SNCF-Variante.
Am besten immer die AC-Variante.
Grüße
Dietmar



RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#7 von Jerry ( gelöscht ) , 10.03.2010 21:49

Hallo Dietmar,

Danke für diesen ausführlichen und anschaulichen Umbaubericht in Text und Bild, den Du nicht nur in Rekordzeit, sondern nichtsdestotrotz auch in Deiner bekannt hohen Qualität erstellt hast - Respekt!

Die Personewagen gefallen mir übrigens auch ausgesprochen gut.


Schönen Abend allerseits

Jerry (H0-Motto: Fleischmann, Märklin, Trix - die nehmen sich nix! )


Jerry

RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#8 von pepinster , 17.03.2010 03:38

Hallo zusammen,

da ist man mal ein paar Tage beruflich unterwegs und kriegt nix mit...

Zitat von Dietmar
In diesem Zusammenhang interessieren mich Fotos von den Drehgestellen von unten von folgenden Loks zwecks Umbaus.
NS E-Lok 1100 von Roco, da gibt es doch auch ein günstiges Modell
NS Diesellok 2200(?) von Roco
CFL Diesellok 800/900 von Roco oder auch die SNCF-Variante.
Am besten immer die AC-Variante.



Von der Roco SNCF BB 63000 alias CFL 850/900 (CFL 800 ist 'was ganz anderes) gibt es meines Wissens keine AC Versionen.

Die AC NS 2200 von Roco sieht so aus (klickbar, auch wenn man dann den ganzen Dreck sieht...) :



Die Lok lief nicht ohne Probleme, im "Schwesterforum" habe ich vor wenigen Monaten meine Lösung beschrieben:

... (Schleiferprobleme)...

Meine Problemlok (seit heute nicht mehr!!!) von Roco war die AC-Version der niederländischen Diesellok Reihe 2200. Bei schlanken Weichen hoben sich die Räder des Schleifergestells knapp einen Millimeter, manchmal fiel die Lok dann mit einem kleinen "Knall" zurück auf die Schienen. Legte man die Lok aufs Dach und versuchte den Schleifer komplett eintauchen zu lassen, so konnte man bemerken, dass der Schleifer auf der der Drehgestellmitte zugewandten Seite den letzten Millimeter nur mit etwas höherer Kraft und mit einem Ruck eintauchte, es musste ein gewisser Reibwiderstand überwunden werden.

Eingebaut ist ein Flüsterschleifer, der einen einteiligen Kunststoffkörper hat, auf den das Schleifblech geklipst ist.

Das Problem habe ich jetzt mit einem Skalpell in den Griff bekommen. Der seitlich über das Schleifblech hinausragende Kunststoffkörper hat nach oben zum Lokfahrgestell hin ziemlich scharfe Kanten und die Seitenflächen stehen nicht präzise senkrecht. Ich habe ein wenig Material abgetragen, indem ich die Oberkanten mit der scharfen Klinge etwas /- angeschrägt habe. Entsprechend wurde auch noch die Aussparung im Drehgestell leicht schräg entgratet und damit im "Eintauchbereich" für das Schleiferende um vielleicht gerade mal 0,2 bis 0,3mm quasi leicht "trichterförmig" erweitert.

Jetzt kann der Schleifer bei den hohen Pukos der schlanken C-Weichen auf seiner gesamten Länge ohne Reibung in das Drehgestell eintauchen und die Räder heben nicht mehr von den Schienen ab.

Die Lösung ist also eigentlich ganz einfach. Ursache ist hauptsächlich das sehr unpräzise gespritzte Teil im Flüsterschleifer und vielleicht noch die nur wenige Zehntelmillimeter zu enge Aussparung im Drehgestell. Und ich hatte Roco schon mit
#**%§%!! -Wörtern geschmäht, weil die nicht in der Lage sind, eine Märklin-kompatible AC-Lok auf die Räder zu stellen!

Die Roco Lok läuft jetzt schön leise und gleichmässig. Wahrscheinlich ist für TE die Schleiferverlängerung nötig.

Gruss von
Axel


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#9 von Gelöschtes Mitglied , 17.03.2010 08:02

Danke Axel

Da sieht ja im Prinzip unten so aus wie bei der Reek, ein Umbau auf Express müsste also keine zu großen Probleme machen. Der Schleifer muss mit Sicherheit verlängert werden, ist aber auch so zu lösen wie bei der Reek.
Die CFL 850/900 interessiert mich aber dennoch. Die ersten CFL 850 hatten ja einen Dampfheizkessel und wurden auch im Personenverkehr eingesetzt. Später gaben sie ihren Kessel an die neuen CFL 1800 ab (die CFL war eine sparsame Bahnverwaltung). Ich hätte gerne eine CFL Diesellok die man im Personenverkehr einsetzen kann. Eine 1600 von Roco oder Märklin oder eine 1800 ist nur sehr schwer umzubauen. Das erfordert neben sehr viel Erfahrung auch das richtige Werkzeug und Maschinen, beides habe ich nicht .
Grüße
Dietmar



RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#10 von pepinster , 17.03.2010 14:19

Hallo Dietmar,

CFL 855 bis 858 (aus der Reihe 851 bis 85 und 901 bis 906 (aus der Reihe 901 bis 913) hatten ursprünglich Dampfheizung. Die Heizeinrichtungen wurden den 1801 bis 1805 und 1815 bis 1820 "gespendet" (ab etwa 1964). Die Wegmann Wagen (~ CFL Grünlinge) waren mit Dampf heizbar.

Dieselloks mit E-Heizung hatte die CFL nicht, obwohl der Einbau von E-Heizungen in einige 1800 mal geplant war. War keine SNCB 55 mit E-Heizung verfügbar, mussten für die wegen UIC Vereinbarungen elektrisch geheizten internationalen Fernzüge auf der Nordstrecke Generator(pack)wagen der SNCB eingesetzt werden (türkisblaue Farbgebung, es gab aber auch zumindest einen in C1-orange).

Hier ein Repro eines Fotos von 1979 (Ausschnitt):



Ich weiss nicht, ob Piko-SAI seine BB 63000 inzwischen in CFL Version anbietet, die dürfte dann auch für AC (Märklin Digital) erscheinen oder leicht umbaubar sein. Ob man daraus auch was für TE ableiten kann?

Gruss von
Axel


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#11 von Gelöschtes Mitglied , 17.03.2010 16:59

Hallo Axel

Starkes Foto, gefällt mit gut. Mit dem Generatorwagen und der 1800 vor dem Zug ist das sicher nicht oft zu machen gewesen.
Ob das mit der Pikolok geht, da habe ich so meine Zweifel. Zumindest wird es sicher nicht so einfach sein, Platz für die Radreifen zu schaffen befürchte ich. Es sei den, man hat wieder mehr Platz gelassen als bei der 101. Bisher war ja bei den Traxx_Loks, den ER 20 (Herkules) und den Taurus genügend Platz zwischen Räder und Fahrgestell um ohne große Probleme Radreifen aufzuziehen. Der Mittelschleifer war ja auch kein Thema. Selbst eine DC-Lok konnte man ja mit 2 neuen Drehgestellblenden für AC und 2 Schleifer leicht umbauen. Aber bei der 101 hat man keinen Platz mehr gelassen, auch bei der SNCF-Diesellok 56000 glaube ich gesehen zu haben das es ähnlich ist. Deshalb befürchte ich, das es bei der 63000 ähnlich ist. Als CFL-Lok gibt es sie bisher noch nicht, würde mich aber sehr wundern, wenn Piko die nicht auch mal bringt, zumal sie ja Preislich eine echte alternative zur Roco ist. Man müsste einfach mal ein Foto von unten sehen.
Grüße
Dietmar



RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#12 von pepinster , 17.03.2010 23:40

Hallo Dietmar,

die Drehgestelle der BB 66000 (AC-Version) von Piko sehen von unten so aus:



Gruss von
Axel


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#13 von Gelöschtes Mitglied , 17.03.2010 23:54

Hallo Axel

Danke für die prompte Bedienung . Nun das sieht ja gar nicht sooo schlecht aus. Da muss halt einiges weg. Also wenn es die mal als CFL gibt, ein Versuch wäre es wohl wert. Ich nehme ja an das du die Lok hast, wie läuft sie denn so?
Grüße
Dietmar



RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#14 von pepinster , 18.03.2010 00:34

Hallo Dietmar,

Vorsicht Verwechslung , die Fotos zeigen wie im Text gesagt die BB 66000, keine BB 63000, welche allerdings noch weit oben auf meiner Wunschliste steht*.

Die Fahreigenschaften der Piko Lok? :Räusper: Ich muss dazu sagen, dass ich die Lok (leider ohne Probefahrt) im benachbarten Ausland gekauft habe, sie hatte 2 Macken:

Zunächst mal musste der Schleifer justiert werden, er muss genau mittig und sehr penibel parallel zur Gleisachse ausgerichtet werden, sonst gibt es Streit mit den schlanken C-Gleis Weichen, deren Flügelschienen bekanntlich weder polarisiert noch potentialfrei sind. Das Schleifblech sollte möglichst weder konkav noch konvex, sondern optimal plan sein.

Zum anderen war der Decoder ein billiger Uhlenbrock, der überhaupt nicht in die Gänge kam, Parkinson mit Alzheimer gemischt... , so dass ich die Lok nach telefonischer Rücksprache mit Piko ins Werk geschickt habe. Nach Decodertausch deutlich besser - aber erst, nachdem ich gründlich an den CV's rumgestellt habe. Leider noch nicht perfekt, die Lok allein läuft gut, durch Anhängen von vielen Wagen wird das Fahrverhalten deutlich schlechter, die Zughakenlast scheint ein ungünstiges Moment auf das Fahrwerk wirken zu lassen, die Stromaufnahme wird schlechter und damit leider auch das Fahrverhalten. Vielleicht ist die Lastregelung des Uhlenbrock (soweit vorhanden) auch nicht die allerbeste. Eventuell werde ich die Lok mal vorsichtig öffnen und den bekannt Stromabnahme-toleranten Kühn Decoder einsetzen.

Gruss von
Axel

*den Kauf der BB 63000 mache ich davon abhängig, ob ich ein Exemplar finde, was auch unter Last gut genug läuft.

PS.: vom 59er Thema sind wir inzwischen weit weg, hoffentlich stört's niemand.

Es geht um diese Loks:


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#15 von Gelöschtes Mitglied , 18.03.2010 18:36

Hallo Axel

Hast Recht, wir sind mittlerweile ganz schön aus der Spur was das ursprüngliche Thema angeht. Ich wüste jetzt aber kein neues Thema zu aufmachen.
Die BB 66000 hat ja auch teilweise eine el.Zugheizung gehabt und ist somit auch im Personenzugdienst einsetzbar. Da fällt mir wieder ein Foto aus der „modernen eisenbahn“, heutiges Eisenbahn Magazin ein. Es zeigte so eine SNCF Diesellok mit Mittelführerstand die den TEE Goethe auf irgendeiner Umleitungsstrecke zeigte. War damals erstaunt dass die Lok so einen Zug ziehen konnte von wegen Zugsammelschiene und Klimaanlage.
Ich hatte auch mal einige Pikoloks in AC als ich noch in einem Märklinclub war. Es waren alles Hobbyloks, zwei 218, zwei 185 und eine 189. Die liefen aber alle sehr gut über alle Weichen. Allerdings hauptsächlich im Analogbetreib. Digital nur mal so probehalber, aber dann auch sehr gut, besser als die vorhandenen Märklinloks, auch im Analogbetrieb. Eine noch später zugekaufte Delta 216 von Märklin habe ich gleich wieder verkauft, kein Vergleich zu den Pikos. Vielleicht hattest du einfach Pech mit deiner Lok.
Roco bietet ein NS-Startset mit einer 2200 und zwei D-Zugwagen an, ist so was in Holland gefahren, wenn auch nur im Sommer?
Grüße
Dietmar



RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#16 von pepinster , 18.03.2010 19:16

Hallo Dietmar,

das erwähnte Roco-Startset kenne ich nicht (Art.-Nr. ?). Einige Reisezug-Einsätze der NS 2200 sind bekannt, soweit ich weiss, fuhren mal 2200 mit Plan E Wagen als Sandwich - mehr oder weniger aushilfsweise als Ersatz für Triebwagen.

Wenn die ZLSM in Simpelfeld die "Dieseldagen" veranstaltet, kommt dort gelegentlich eine 2200 zum Einsatz. Mit Blick auf den Wagenbestand dieser Museumsbahn könnte man vielleicht so einen Sonderzug bilden:



Ok, ganz dicht am Vorbild ist man damit auch nicht

Zugheizung bei Dieselloks ist ein verzwicktes Kapitel, die BB 66000 waren im Winter mit Heizwagen für Dampfheizung im Einsatz (bekanntes blaues Jouef Modell mit Bullaugen). Die eng verwandte Baureihe BB 66400 umfasst dagegen einige Exemplare ausgestattet mit elektrischer Zugheizung.

Gruss von
Axel

PS.: die Piko AC BB 66000 eines Bekannten hat auch mangelhafte Fahreigenschaften, meine läuft (inzwischen) deutlich besser als seine. Deshalb: nur nach Probefahrt kaufen!!!


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#17 von Gelöschtes Mitglied , 18.03.2010 19:34

Hallo Axel
ich habe nochmal nachgesehen, es ist kein richtiges Set, der Verkäufer bietet es nur als Set an, sind aber einzelne Verpackungen. http://cgi.ebay.de/Roco-44282-44284-LOK-...=item4839d01d9f
man sollte eben manchmal alles richtig lesen
Nun ja in Sachen Benelux und SNCF (Modell und Vorbild) bist du eben der Profi, ich bin da noch der Lehrling. Ist aber ein Thema was mich immer mehr interessiert.
Grüße
Dietmar

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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#18 von pepinster , 18.03.2010 20:16

Zitat von Dietmar
...-LOK-Serie-2400-...



Hallo Dietmar,

die 2400 ist eine reine Güterzug- und Rangierlok (auch hier natürlich Museumseinsätze ausgenommen).

Zur 2200 habe ich gefunden: Haar inzet was voornamelijk goederen treinen, maar ook heeft ze personen treinen gereden met plan E rijtuigen in combinatie met een verwarmings wagen, aangezien de locomotief de rijtuigen zelf niet kon verwarmen. Deze combinaties, met twee locomotieven, deden voornamelijk dienst in Friesland en Groningen.

Im letzten halben Jahr habe ich auch irgendwo gesehen, dass ein 2-achsiger Heizwagen der NS als H0 Modell erscheinen soll, weiss aber leider nicht mehr, bei welchem Hersteller.

Die NS 2400 finde ich auch sehr schön, sie ist leider nicht bei mir im Bestand.

Gruss von
Axel


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#19 von Limafan , 18.03.2010 21:23

Hallo

Ich habe mir die 24oo gekauft weil sie mir sehr gut gefällt.

Sie hat irgendwie ein spezielles Aussehen,und Güterwagen hat man ja genug zum Dranhängen







Wie alle Rocoloks läuft sie seidenweich,allerdings fahre ich ja 2L/DC

Gruss Bruno


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RE: Kleine Spielerei mit meinen Reek 59

#20 von Gelöschtes Mitglied , 19.03.2010 00:42

Hallo Bruno

Schöne Lok, gefällt mit gut, kommt so richtig wuchtig rüber.
Grüße
Dietmar



   

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