Hallo beieinander, habe eine Trix 103 133-5 geschenkt bekommen. Unten steht EMS drauf. Sollte die auch auf einer Anlage, ohne EMS, laufen? Muss ich da was berücksichtigen? Ich frage deshalb, weil sie nicht läuft und bevor ich sie aufmache frag ich mal lieber. Grüße in die Welt :-)
eine EMS Lok läuft natürlich nur am EMS Fahrpult und darf auf den "normalen" Saft auf der Schiene nicht reagieren. Das EMS - pult schickt eine modulierte Wechselspannung raus, auf die dann nur die EMS Lok über ihren eingebauten Decoder (=EMS Baustein) versorgt wird.
ergänzend dazu: der EMS-Baustein ist nicht auf der Hauptplatine, sondern ein extra Baustein. Für den bei diesem Modell (u. der 151, gleiches Fahrgestell) sogar ein Stück Gewicht "geopfert" wurde. Der Baustein ist in einer Tasche im Gewichtsblock untergebracht. Wenn du also die Lok gerne einsetzen würdest und mit dem Lötkolben einigermaßen "unfallfrei" umgehen kannst *g*, kannst du den Baustein auslöten, die Grundplatine sollte die gleiche sein, wie bei der Verion ohne EMS. Eventuell müßtest du noch die Anschlüße umlöten auf der Hauptplatine. Was aber keine große "Affäre" sein dürfte Platine BR 103 Minitrix.
Den EMS-Baustein kann man in der Regel noch gut extra verkaufen. Wobei es allerdings besser wäre, du hattest vorher einen Kumpel oder so, wo du die Lok hast testen können. Wenn der Baustein noch funzt, gibt's ganz andere Preise dafür...
Du kannst natürlich den Baustein auch einfach brücken und an Ort und Stelle lassen...
gibt´s jede Menge Infos zum EMS . System. Falls TE Daisy analog fahren sollte und die Lok mit einem EMS - Fahrpult halbwegs brauchbare Fahreigenschaften zeigte, würd ich mir überlegen die Lok gar nicht umzubauen sondern sie mit einem EMS - Fahrpult weiterzunutzen. Die Möglichkeiten analog zwei Loks auf demselben Kreis unabhängig voneinander steuern zu können erhöhen den analogen Spielwert deutlich. Ich nutze EMS bis heute und habe vor paar Jahren, als nachgefertigte Bausteine mal in der Bucht verfügbar waren, paar weitere Loks nachgerüstet.
kann es sein, dass neuere analoge Loks z.B. Baujahr 2010 durch das alte EMS System kaputt gehen? Hat jemand so etwas schon mal erlebt oder davon gehört?
gehört oder erlebt habe ich dergleichen noch nicht; kann mir aber gut vorstellen, daß bei EMS eventuell Frequenzen am Gleis anliegen, die von Glockenankermotoren, die ja in neueren Modellen oftmals verbaut sind, nicht so gut "verdaut" werden. Ist ja auch bei den an sich recht ordentlichen Roco ASC-Fahrpulten bekannt, daß Glockenanker Motoren davon "Schluckauf kriegen". Die Standard-Motoren, so sie heute noch verbaut werden, sollten eigentlich auch in der Gegenwart problemlos funktionieren, wie die Fleischmann-, Arnold- und Minitrix-Rastefixe... - aber die werden halt (gottseidank...) immer seltener verbaut
Moin. Ich hatte vor Jahren bei meiner analogen TT-Bahn ein EMS-Fahrpult zur Konstantbeleuchtung der Züge benutzt. Da fuhren auch Modelle mit neuen Motoren, welche aber einen hohen und unangenehm fiepsenden Ton von sich gaben. Aber sie fuhren ansonsten normal. Hätte ich vlt durch eine Drosselspule lösen können. Durch Spurwechsel zu Spur S habe ich das aber nicht weiter verfolgt. Mein Rat: ausprobieren. Da sollte nichts kaputt gehen können. Und dann weiter entscheiden.
Fahrt Frei - Steffen
Spur S international, egal wer's gebaut hat Piko Einschienenbahn Herr Schmalspurbahn Eisenbahnbetriebslabor der TU Dresden
Dankeschön erstmal für die Antworten. Die Lok, die bei mir vielleicht von dem ems kaputt gegangen ist, ist ein ICE 3 von Arnold Baujahr ca. 2013. Der Motor alleine dreht, aber wenn die Lok auf den Schienen steht, zuckt sie nur kurz! Aber vielleicht liegt es gar nicht am ems?
hier gab es wohl keine Antwort mehr... Ich lese das es hier eigentlich auch 2 Anfragen sind. @daisy - ja EMS kann man halt nur mit einer EMS Ausrüstung testen....
...und Dietmar... ein ICE3 von Arnold mit EMS Baustein... das ist wirklich eine wilde Kombination. Hab ich so auch noch nie gehört oder gesehen. Es ist gerade beim ICE 3 auch recht schwer überhaupt einen Decoder zu verbauen. (Bild??) Was heißt: " der Motor dreht?" drehen sich auch sie Räder oder kann es sein das die Drehgestelle blockieren. Sehr häufig ist es beim Arnold ICE 3 das die Zahnräder in den Drehgestellen defekt sind und entweder führt das beim fahren (falls er noch fährt) zu starken "klacker-Geräuschen" oder zum Blockiern der Drehgestelle.... Mit einem EMS Defekt hat das erstmal nix zu tun....
Eine genauere Beschreibung des Fehlers - oder falls es schon gelöst ist- des Rätsels Lösung wäre interessant...
kann es sein, dass neuere analoge Loks z.B. Baujahr 2010 durch das alte EMS System kaputt gehen? Hat jemand so etwas schon mal erlebt oder davon gehört?
Dankeschön.
Das nicht, aber meine Märklin Hamo BR 53 wurde im Analogbetrieb durch Vorbeifahrt einer EMS-Lok der Decoder gegrillt. Das kann ich bestätigen.
If brute force does not work....you are just not using enough of it!
danke erstmal für die Antwort. Der ICE 3 von Arnold ist der analoge Zug, der kaputt gegangen ist. Auf dem gleichen Gleis fuhr eben eine Lok mit Ems. Auf einmal fuhr der ICE nicht mehr und die Frage war, ob das am Ems der anderen Lok lag. So viel ich weiß, ist ein Überstromschutz kaputt gegangen. Habe das Ems jetzt entfernt, weil es mir zu gefährlich ist!