Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#1 von rokalisti , 15.09.2012 17:22

Servus,

jede Modellbahn hat ihre ganz besonderen Modelle. Meist sind es Lokomotiven, manchmal aber auch Wagen. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl Loks und Wagen, die man für einen vernünftigen Zugbetrieb auf der Anlage oder zum Füllen der Vitrine braucht. Und dann gibt es die Mauerblümchen, Modelle von denen eigentlich keiner Notiz nimmt, die aber durchaus einen ganz besonderen Stellenwert haben können. Ein solches ROKAL-Mauerblümchen möchte ich hier vorstellen.

Am Anfang gab es von ROKAL nur eine Phantasie-Dampflok, einen D-Zug- und einen Packwagen. Dies änderte sich im Oktober 1951, als ROKAL fürs Weihnachtsgeschäft die ersten Güterwagen auf den Markt brachte. Grundlage für diese ersten offenen und geschlossenen Güterwagen der Bauart „Essen“ und „Kassel“ war ein Tafelwagen, also nicht mehr als eine Plattform mit Rädern und Kupplungen. Für dieses Chassis wurden in den kommenden Jahren diverse Aufbauten konstruiert, z.B. die Kühl-, Niederbord- und Kesselwagen.

Dieses einfache Wagenchassis wurde aber auch einzeln als Tafelwagen angeboten und war vorrangig dafür gedacht, dass der Modellbahner selbst Aufbauten konstruieren konnte. Keine schlechte Idee, da ja zu dieser Zeit der Wagenpark noch recht spärlich war.



Der erste Tafelwagen aus Metall-Druckguss erschien Ende 1951 mit der ROKAL-Nummer „G 201“ und kostete DM 3,30. Er hatte eine LüP von 74mm und war mit schwarzen Trolitulrädern (Kunststoffrädern aus Celluloseacetat) ausgestattet. Zusätzlich verfügte er wie alle ROKAL-Wagen über Entkupplungsstifte sowie vernickelte Puffer und Kupplungen.



Eine technische Weiterentwicklung ermöglichte den Einsatz von Metallrädern, die voneinander elektrisch isoliert waren. Diese wurden ab 1955 als Metall-Speichenräder und ab 1959 als Metall-Scheibenräder verbaut. Zudem wurde auf die Entkupplungsstifte verzichtet, da diese eine recht aufwändige Konstruktion darstellten. In der letzten Metallaufführung wurden Puffer und Kupplungen zudem schwarz lackiert.



Man mag sich jetzt fragen, warum ich dies so ausführlich schreibe. Der Grund ist ganz einfach. Da der Tafelwagen Grundlage für alle zweiachsigen ROKAL-Güterwagen war, kann man anhand seiner Bauformen auf den Produktionszeitraum aller anderen Wagen schließen, die auf diesem Modell basieren. Das folgende Bild zeigt die drei unterschiedlichen Räder der Metall-Ausführung: oben Trolitul-, darunter Metall-Speichen- und unten Metall-Scheibenräder.



Das Jahr 1962 brachte bei ROKAL eine kleine Revolution, da das Untergestell der zweiachsigen Güterwagen nun aus Kunststoff hergestellt wurde. Der Tafelwagen erhielt bei gleicher Länge ein leicht verändertes Aussehen und die neue ROKAL-Nummer „00201“. Das Bild zeigt den Wagen in der letzten Ausführung als (5)00201 mit erhöhten Kupplungsköpfen.



Der Vorteil der Kunststoffwagen lag auf der Hand. Sie waren billiger in der Herstellung und leichter, wodurch man mehr Wagen mit einer kleinen Lok wie der 89er ziehen konnte. Allerdings waren sie auch weniger robust als die Metallwagen, was sich heute darin zeigt, dass es kaum noch Modelle gibt, bei denen nicht mindestens eine der vier Trittstufen abgebrochen ist.

Zusätzlich zum kurzen Tafelwagen gab es langen Tafelwagen. Er bildete die Grundlage für die Güterwagen mit Bremserhaus und Bremserbühne, hat eine LüP von 81mm und wurde von 1953 bis 1961 unter der Nummer "G 226" angeboten. Er entspricht optisch weitgehend dem kurzen Tafelwagen, daher habe ich kein Foto eingefügt.

Eine erste Variante des Tafelwagens war der Drehschemelwagen, der von ROKAL bereits ab 1951 als Langholzwagen unter der Nummer "G 202" angeboten wurde. Ab 1953 war der Drehschemelwagen auch einzeln unter der ROKAL-Nummer „G 209“ erhältlich.



Im Jahr 1962 erfolgte die Umstellung auf Kunststoff und der Langholzwagen erhielt die ROKAL-Nummer "00202". Er blieb mit dem Drehschemelwagen "00209" als Einzelmodell bis 1969 im Sortiment.



Als zusätzliche Variante der Drehschemel-Doppeleinheit wurde von 1953 bis 1961 der Stammholzwagen mit der ROKAL-Nummer "G 204" produziert. Als Holz wurde vermutlich Hasel verwendet, die man heute noch im gut sortierten Garten findet.



Eine weitere 'offizielle' Variante des Tafelwagens sind die Autotransporter. ROKAL hat die Tafelwagen mit kleinen, sehr einfach gehaltenen Automodellen mit angedeuteten Rädern bestückt. Im ROKAL-Katalog von 1958 wird das Modell "G 257" erstmals mit einem roten KFZ vorgestellt, möglicherweise ein 39er Opel-Kapitän.




Ebenfalls in der Metallausführung "G 257" gab es den Tafelwagen mit einer amerikanischen Limousine. Es könnte sich hierbei um einen Studebaker President von 1955-1958 handeln. Über die Hersteller dieser beiden PKW-Modelle, die wohl auch als Groschenautos im Umlauf waren, ist mir nichts bekannt.




Etwas besser sieht es beim Porsche 356 aus. Dieses Modell stammt von KoHo bzw Manurba und wurde auch auf dem Tafelwagen verwendet, obwohl es keine offizielle Katalog-Darstellung gibt. Die Kunststoffvariante des Tafelwagens mit PKW wurde nur 1962 unter der Nummer "00257" hergestellt und ist somit deutlich seltener vertreten als die Metall-Version.



Etwas anders sieht es beim Tafelwagen mit zwei PKW-Modellen aus. Hier bildet das Chassis der Donnerbüchse die Grundlage. Es hat eine LüP von 93mm und bietet somit Platz für zwei kleine Autos. Angeboten wurde dieses Modell mit der ROKAL-Nummer "G 242" von 1955 bis 1961. Es gab den Wagen mit Metall-Speichen- und Metall-Scheibenrädern. Im Katalog ist der Wagen mit einem roten und grünen PKW Modell dargestellt, aber die ROKAL-Welt war ja bekanntlich bunt.




Hier noch einmal eine Übersicht der verschiedenen Varianten des offenen Güterwagens.
Sobald sich neue Erkenntnisse ergeben, wird diese Liste überarbeitet.



Nummer Baujahr Mat LüP Ladung Räder Kupplung Anmerkung
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
G 201 1951-55 M 74 ohne Trolitul vernickelt
G 201 1955-59 M 74 ohne Speichen vernickelt
G 201 1959-60 M 74 ohne Scheiben vernickelt
G 201 1960-61 M 74 ohne Scheiben schwarz
00201 1962-64 K 74 ohne Scheiben geschraubt
00201 1964-67 K 74 ohne Scheiben eingehängt
500201 1968-69 K 74 ohne Scheiben KopfGewicht

G 226 1953-55 M 81 ohne Trolitul vernickelt
G 226 1955-59 M 81 ohne Speichen vernickelt
G 226 1959-60 M 81 ohne Scheiben vernickelt
G 226 1960-61 M 81 ohne Scheiben schwarz

G 202 1951-55 M 155 Langholz Trolitul vernickelt Langholzwagen
G 202 1955-59 M 155 Langholz Speichen vernickelt Langholzwagen
G 202 1959-60 M 155 Langholz Scheiben vernickelt Langholzwagen
G 202 1960-61 M 155 Langholz Scheiben schwarz Langholzwagen
00202 1962-64 K 155 Langholz Scheiben geschraubt Langholzwagen
00202 1964-67 K 155 Langholz Scheiben eingehängt Langholzwagen
500202 1968-69 K 155 Langholz Scheiben KopfGewicht Langholzwagen

G 204 1953-61 M, 155 Stammholz Trolitul vernickelt Stammholzwagen
G 204 1955-59 M, 155 Stammholz Speichen vernickelt Stammholzwagen
G 204 1959-60 M, 155 Stammholz Scheiben vernickelt Stammholzwagen
G 204 1960-61 M, 155 Stammholz Scheiben schwarz Stammholzwagen

G 209 1951-55 M 74 ohne Trolitul vernickelt Drehschemelwagen
G 209 1955-59 M 74 ohne Speichen vernickelt Drehschemelwagen
G 209 1959-60 M 74 ohne Scheiben vernickelt Drehschemelwagen
G 209 1960-61 M 74 ohne Scheiben schwarz Drehschemelwagen
00209 1962-64 K 74 ohne Scheiben geschraubt Drehschemelwagen
00209 1964-67 K 74 ohne Scheiben eingehängt Drehschemelwagen
500209 1968-69 K 74 ohne Scheiben KopfGewicht Drehschemelwagen

G 257 1958-60 M 74 1 x PKW Scheiben vernickelt
G 257 1961 M 74 1 x PKW Scheiben schwarz
00257 1962 K 74 1 x PKW Scheiben geschraubt

G 242 1953-59 M 93 2 x PKW Speichen vernickelt
G 242 1959-60 M 93 2 x PKW Scheiben vernickelt
G 242 1961 M 93 2 x PKW Scheiben schwarz

Spalte Nummer : ROKAL-Katalog-Nummer
Spalte Baujahr : Produktionszeitraum mit Übergangsbereich bei Ausstattungswechsel
Spalte Mat : M=Metallausführung, K=Kunststoffausführung, M/K=Metall-Oberteil/Kunststoff-Unterteil, K/M=Kunststoff-Oberteil/Metall-Unterteil
Spalte LüP : Länge über Puffer in Millimeter
Spalte Räder : Trolitul=Trolitul-Kunststoffräder, Speichen=Metall-Speichenräder, Scheiben=Metall-Scheibenräder
Spalte Kupplung: vernickelt =Kupplungen geschraubt mit Niederhaltefeder, Kupplung und Puffer vernickelt
schwarz =Kupplungen geschraubt mit Federplättchen, Kupplung und Puffer schwarz lackiert
geschraubt =Kupplungen geschraubt mit Federplättchen, Puffer Teil des Chassis
eingehängt =Kupplungen in Plastikhalter am Boden eingehängt, Puffer Teil des Chassis
KopfGewicht=Kupplungskopf mit Aufsatz und Zusatzgewicht, Puffer Teil des Chassis


Gabi: Text angepasst und Übersicht erweitert


Grüße, Stefan

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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#2 von PLASTICOL , 17.09.2012 14:48

Hallo Stefan,

wieder mal eine gelungene Modellvorstellung . Die Beladung mit der amerik.Limousine habe ich bisher ( außer im Katalog ) so nicht gesehen - vielen Dank!

Wie kommt es zur Annahme, die "Baumstammladung" sei von einer Haselnusssorte ? Sollte es um ROKAL herum eine spezielle Pflanzung gegeben haben?

Gruß aus L,
HaMü


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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#3 von rokalisti , 17.09.2012 23:24

Haselnuss ist die gängige Lehrmeinung unter ROKALern zum Stammholzwagen. Die Rinde hat wohl eine sehr feine Struktur, die dann auf dem Wagen recht maßstabsgetreu wirkt.
Die Anzahl produzierter Wagen lässt jedoch nicht auf einen Haselbusch-Wald in Lobberich schließen, selbst wenn man den zweiachsigen Rungenwagen mit Stammholz noch dazu nimmt. Außerdem wüsste ich was von so einem Wald, da ich in Sichtweite vom ROKAL-Werk aufgewachsen bin.


Grüße, Stefan

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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#4 von PLASTICOL , 18.09.2012 10:06

...ich hatte mich schon gewundert! Wo es doch in und um Lobberich herum nur die bekannten MÖHREN geben soll...
aber die würden echt "bescheiden" als Ladung aussehen ...

Freu mich schon auf die nächste Vorstellungsrunde!

Gruß,
HaMü


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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#5 von tischbahn , 04.03.2013 09:49

Hallo Stefan,

ich krame mal diesen "alten" Thread aus, mit ner Frage zu den Tafelwagen mit PKW.
Egal ob jetzt Einer oder gar 2 drauf waren, aber wie waren die PKW´s eigentlich "ab Werk" befestigt? Also quasi im Auslieferungszustand. Gar nicht
Oder schon mit einem Tröpfchen Kleber?
Was eignet sich denn am besten für die Fixierung? Ich finde Kleber nicht so gut, weil er möglicherweise nicht mehr rückstandsfrei weg geht.
Ausserdem haben die Autos dann so hässliche "Standplatte"
Silikon vieleicht, oder Knetgummi?

Gruß,
Horst


 
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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#6 von 101 ( gelöscht ) , 04.03.2013 09:54

Hallo Horst,

ich nehme für sowas immer

http://de.wikipedia.org/wiki/Fixogum

z.B., wenn beim Märklin 4613 oder 4515 die Klammern fehlen.

Gruss
Jens


101

RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#7 von tischbahn , 04.03.2013 10:04

Hallo Jens,

danke, kann mich erinnern als wir dieses Thema beim Mä4613 hatten, wobei ich dort eindeutig die originale Lösung mit Klammern vorziehe.

Nur bei den Rokal Tafel-Wagen war so eine Befestigung nie vorgesehen. Also entweder in der ersten Kurve runter vom Wagen, oder kleben?
Weiß nicht, was Rokal sich da gedacht hat? Eine Blechklammer, die quer über den Wagen gespreizt wird und eine Halterung für die Autos hätte, wäre doch eine geschickte Lösung gewesen....? Hat sich da vieleicht schon mal ein ROKALER Gedanken drüber gemacht und es gibt am Ende gar schon was?
Anders bei den 3-achs. Autotransportern v. Rokal. Da stehen die PKW´s lose drauf und können nicht runterfallen, sie "verschieben" sich höchstens.

Ciao,
Horst


 
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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#8 von *3029* , 04.03.2013 19:25

Hallo Horst,

obwohl es primitiv klingen mag, die Autos wurden auf die Tafelwagen geklebt.
Es finden sich deshalb immer wieder mal unbeladene Wagen mit Kleberückständen.

Wenn du Autos auf den Waggons befestigen möchtest geht das sehr gut mit
"ganz normalem" UHU aus der Tube, der sich m.E. wieder rückstandsfrei entfernen lässt.
Du kannst das evtl. ja mal an einem Schrottwagen testen.

Viele Grüsse

Hermann



 
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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#9 von rokalisti , 04.03.2013 21:22

Hallo Horst,

was ab Werk als Kleber verwendet wurde, weiß ich nicht. Aber befestigt waren die Autos mit Sicherheit.
Wenn ich mir manche meiner Wagen so anschaue, haben die späteren Besitzer wohl gerne Pattex genommen. Anders kann ich mir diesen hübschen orange-braunen Belag nicht erklären.
("Im Falle eines Falles klebt Pattex einfach alles")

Heute gibt es im Modellbau wasserlösliche Kleber, z.B. den "Hin und weg" Kleber von Noch (Nr 61120). So etwas eignet sich hervorragend für Ladung aber auch Figuren. Gibt's bestimmt auch von anderen Herstellern.


Grüße, Stefan

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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#10 von tischbahn , 05.03.2013 09:04

Hallo Hermann und Stefan,

erstmal danke für eure Antworten.
Ich habe natürlich auch schon viele Tafelwagen gesehen an denen Kleberückstände, oder eben die Autos drauf
"gepappt" waren.
Da ich aber zu Zeiten der aktiven Rokal-Fertigung noch nicht mit dem Virus ROKAL infiziert war, habe ich natürlich nie einen
neuen Wagen oder gar eine Lok aus den Spielzeugladen oder Sanitärhandel getragen. War eher immer was, das mit "M" anfing und "n" aufhörte
Ich fände es schon etwas "stümperhaft" wenn tatsächlich ab Werk nur Kleber verwendet worden wäre, dann ja noch lieber ganz ohne!

Hintergrund für meine Frage:
Ich habe einige org. Autos bekommen und überlege, ob ich diese auf einen (mehrere) Tafelwagen drauf packe, oder lieber warte,
bis es 8 Stück sind und als Ladung für einen Autotransporter reichen. Gefallen könnte mir ja irgendwann mal ein Ganzzug mit mehreren beladenen Autotransportern und der BR85 davor....

Gruß,
Horst


 
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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#11 von *3029* , 05.03.2013 12:42

Hallo Horst,

auch wenn es für heutige Ansprüche nicht vorstellbar erscheint,
die Autos wurden aufgeklebt wobei das sehr sauber gehandhabt wurde.

Dies kann ich deswegen sagen weil ich ROKAL aus der Zeit kenne
als diese Marke in den Geschäften noch präsent war.

Die unsauberen Kleberückstände dürften darauf zurückzuführen sein
dass beim Spielen abgefallene Autos wenig korrekt mit zuviel Kleber
wieder befestigt wurden.

Meine Rokal-Sammlung ist leider gut verpackt ausserhalb gelagert,
sonst hätte ich für dich einige Fotos angefertigt.

Viele Grüsse

Hermann



 
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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#12 von Flanders , 19.07.2021 20:59

Hallo ROKAL-Nerds,

Frage: Sind die Stämme des "G204 Stammholzwagen" untereinander zu einem Block verleimt? Oder sind die tatsächlich einzeln und lose gelagert, so dass sie nach ein paar Runden runterfallen und zu einem Mikado Spiel mutieren?

VG, Frank


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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#13 von aus_Kurhessen , 19.07.2021 22:51

Hallo Frank,

angesichts der Tatsache dass ich noch nie ein Angebot eines Stammholzwagens gesehen habe (was nichts heißen muss) und selbst Du offenbar keinen hast, würde ich auf die Mikado-Variante tippen Vielleicht hat ja jemand von den "alten Hasen" noch einen originalen neuen Wagen in OVP.


Schöne Grüße
Jürgen

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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#14 von tischbahn , 20.07.2021 18:34

Hallo Frank,

vllt. findet sich in deiner umfangreichen Rokal Literatur auch das Buch "Modelleisenbahnen vom Niederrhein - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern"?
Dort kannst du auf Seite 78 ein Bild zum G204 bestaunen und einen Text dazu lesen, welcher lautet: .... Über beiden (gemeint sind die Drehschemel) liegen einzelne Stammhölzer;....


Hab mal gelesen/ gehört, wie dieses Buch entstanden ist, naja....

Ciao,
Horst


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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#15 von Flanders , 21.07.2021 06:06

Hallöle,

danke für die Infos! Einen ladenneuen Wagen als Referenz besitze ich leider nicht. Ich habe aber Wagen mit verleimten Hölzern in meiner Sammlung und Wagen mit losen Stämmen. Für den Anlagenbetrieb werde ich dann mal die Wagen mit der verleimten Ladung verwenden. Es sei denn, ich möchte mal Mikado spielen...

VG, Frank


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RE: Der zweiachsige Tafelwagen als Modell von ROKAL

#16 von Uwe011 , 21.07.2021 09:42

Ich habe die Stämme früher immer mit Gummis befestigt. Es sah dann aus wie Gurtbänder.


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