Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#1 von Pete , 04.03.2008 19:17

Hallo,

den haben wir hier noch gar nicht vorgestellt, dabei kam der auch schon 1954 raus und war für die damalige Zeit doch schon sehr gut gestaltet.

Das Gehäuse ist komplett aus Guß, bis auf die Lüfter, die fehlen dafür bei den meisten, unter anderm bei meinem . Trix hat den Triebwagen ursprünglich mit der 3. Klasse beschriftet, hat aber ab 1960 die Klassenreform nachvollzogen und ihn in 2. Klasse umbeschriftet (dafür wurde dann wohl die Form geändert!). Er war dann bis ca.69/70 im Programm, erst 1980 hat ihn Trix wiedergebracht, allerdings komplett neu konstruiert.
Von der Beleuchtung her, war der Beiwagen ein Steuerwagen, es waren nur jeweils die Enden der beiden Wagen beleuchtet, aber dafür mit Lichtwechsel weiß/rot! Das mit dem Steuerwagen ist eigentlich genauso vorbildgetreu, wie der Rokal VS98 am VT95 , aber es gab wohl tatsächlich mal einen Steuerwagen-Prototypen. Also stellt sich das Spielkind (das diesen Tribwagen immerhin seit fast 40 Jahren besitzt) einfach vor, er hätte genau diesen Prototypen

ich hoffe mein kleiner Liebling gefällt euch auch (schon klar, Spielspuren etc... : ),

Peter


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#2 von pepinster , 04.03.2008 22:30

Hallo Peter,

das war eines der wenigen Fahrzeuge, zu denen es auch nicht annähernd ein Pendant im Märklin-Bereich gab! Leider hatte Märklin nichts für unspektakuläre Oldtimertriebwagen übrig.

Irgendwann habe ich mir mal ein Trix Beiwagengehäuse vom Flohmarkt auf ein Fahrgestell montiert, damit ich wenigstens Triebwagenersatzverkehr auf der Nebenbahn spielen konnte.

Gruss von
Axel


Neue Interimsanlage Märklin, digital mit 6021; Vorbilder u.a. SNCB, CFL, SNCF - außerdem interessiert an Trix Express u. Schiebetrix 1:180


 
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Der liebenswerte VT 75.

#3 von Dietmar , 06.03.2008 22:15

Hallo
Ja der gute VT 75, ich hatte leider immer Pech mit diesem Modell. Ich hatte mal zwei bei ebay ersteigert, die Laufeigenschaften waren bescheiden, der Kardanantrieb löste sich immer und der lärm war auch sehr störend. Ich habe sie am Ende wieder verkauft, zumal ich schon zwei der neuen Generation aus Kussstoff habe. Wenn ich mir noch mal einen aus Metall kaufen sollte, dann nur nach vorheriger Probefahrt.

Hier das auch schon 30 Jahre alte Kunststoffmodell.


Und hier der große Bruder, der VT 858 (VT62.9).


Grüße
Dietmar


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#4 von Pete , 07.03.2008 10:27

Hallo Dietmar,

also ich kann eigentlich mit meinem Metaller nicht klagen. OK, er ist laut, er ist zu schnell, Laufeigenschaften sind mit heutigen Modellen nicht zu vergleichen, aber ich mag ihn! Der aus Plastik hat halt (für mich) das Problem, daß er irgendwie dazwischen liegt. Er hat nicht den Charme vom alten Modell, aber er ist modelltechnisch weit unter den heutigen Möglichkeiten, okok - ich hab trotzdem einen .
Ach, da sind sie wieder, die 2 Seelen in meiner Brust .....
Ich habe hier im Gang eine Vitrine, da sind solche (irgendwie dazwischen liegende) Modelle ausgestellt, unter anderem ein zu deinem VT gut passender Privatbahnzug, allerdings in internationaler Ausführung und mit einer Roco 93er bespannt (entschuldigt die Qualität, war gerade zu faul die Scheibe abzuschrauben ... ).

Die hat damals (1981) meine zwischenzeitliche Abkehr von Trix Express eingeleitet - Superdetaillierung zum Spitzenpreis (135 DM - da gibts heut nix mehr in der Qualität). Tja, und die Wagen sind (für die Nietenzählerseele ) zu breit, haben keine KK und Stummelpuffer - für den Nostalgiker fehlt wiederum das Blech- und Gußflair, das unvollkommene ..., ach es ist schwer zu beschreiben!

Frei nach Obelix: die spinnen, die Modellbahner!

Gruß,
Peter


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#5 von Dietmar , 09.03.2008 23:15

Hallo Peter

Die Abteilwagen habe ich auch, dazu auch den passenden Packwagen. Ich finde sie auch heute noch sehr schön. Ich bin zwar kein Nietenzähler, oder nur ein halber, manche behaupten auch ich währe einer. Tatsache ist aber, ich bin in erster Linie Eisenbahnfreund durch und durch. Modellbahner bin ich erst an zweiter Stelle, und dazu halt zufällig Trix Express-Freund. Ich bin eben mit der Trix Express aufgewachsen, habe es lange Zeit bedauert dass es eine Trix Express war. Als es noch Zeit war zum Wechseln, hatte ich als Schüler nicht das Taschengeld dafür, und im laufe der Jahre waren es so viele Modelle, da wollte ich auch nicht mehr. Erst recht seit ich Internet habe und ebay kenne. Jetzt konnte ich mir alle Modelle nach und nach kaufen, die mir damals zu teuer waren. So habe ich meine Sammlung immer mehr erweitern können. Auch habe ich durch das Web andere Trixer kennen gelernt und festgestellt, das die sehr gut zusammen halten. Jetzt möchte ich nicht mehr wechseln und nur noch einer unter vielen sein. Nein Trix Express Freunde sind schon was anderes, die sehen vieles nicht mehr so eng wie andere Modellbahner. Wie TE-ler haben ja die Erfahrung von über 70 Jahren Modellbahn in HO. Trix war ja nun mal die erste Modellbahn in HO.
Da es Trix Express ja nicht mehr gibt, ist ja automatisch jedes Modell von Express ein altes Modell und kann hier gezeigt werden, oder?
Deshalb haben auch die „neueren“ Kunststoffmodelle, die ja meistens auch schon über 20 Jahre alt sind ihre Berechtigung hier.
Ich kann dich gut verstehen, die alten Modelle haben schon eine gewisse Ausstrahlung. Aber da kommt bei mir eben immer wieder der Eisenbahnfreund durch mit doch sehr guten Vorbildkenntnissen. Und da ist eben so eine Guss V 200 mit Schwenkpufferbohle nicht mehr Anlagentauglich wenn es da noch eine 221 aus Kunststoff gibt die vorbildgetreuer ist. So ist das mit vielen Trix Express Modellen. Ich habe natürlich aus Sammlergründen auch die Gussmodelle, aber wenn es ein gleichwertigeres Kustoff,- oder Gussmodell gibt, das vorbildlicher ist, nehme ich dieses. Alle Modelle ab 1966 sind ja ok, auch die Guss 218, 110,112, und 184. Auch die V 100 oder die 24, 64, 18, 01 und 80 muss man ja nehmen, weil es kein gleichwertiges besseres Modell gibt. Auch wenn eine 24 neben eine 54 schon weh tut, ebenso eine 01 oder 18 neben eine 38, aber es geht nicht anders. Wichtig ist, dass die Modelle vom Gesamteindruck stimmig sind. Auch die Züge die man daraus bildet sollten stimmen, aber das muss jeder selber wissen, ich mache es halt so. Ich habe auch nichts gegen Gussmodelle, nein im Gegenteil. Die 218 oder 110/112 sowie die 184 sind doch auch heute noch gut von der Optik. Die Maße müssen stimmen und das Gesamtbild muss gut rüberkommen.
Ich bin seit kurzem endlich Besitzer eines 3teiligen VT 08. Bei genauer Betrachtung stimmt da einiges nicht, aber das Gesamtbild kommt dem Vorbild doch sehr nahe und dann ist es gut.
Auch im vergleich zu meinem Kato VT 04 000 (Fliegender Hamburger) kann er noch gut bestehen, abgesehen vom Fahrgeräusch. Meine Lieblingslok ist die 218218, die in türkis/beige, die habe ich damals 1977 von meinem ersten Lehrlingsgehalt gekauft. Die finde ich auch heute immer noch schon, sie steht dem Kunststoffmodell der 217 nicht viel nach.
Wie siehst du das?
Grüße
Dietmar


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#6 von Pete , 10.03.2008 10:03

Hallo Dietmar,

Zitat von Dietmar
... da kommt bei mir eben immer wieder der Eisenbahnfreund durch mit doch sehr guten Vorbildkenntnissen. Und da ist eben so eine Guss V 200 mit Schwenkpufferbohle nicht mehr Anlagentauglich wenn es da noch eine 221 aus Kunststoff gibt die vorbildgetreuer ist ...


das war der Grund warum ich ca.1980 angefangen habe auf 2-Leiter umzustellen. Ich habe mich allerdings auch nie von meinen Trix Express Sachen trennen können, ich baue ja auch gerade eine kleine Trix-Anlage, um sie mal wieder laufen lassen zu können und baue meine Express-Sammlung auch weiter aus. Allerdings habe ich mich da, zumindest bei den Güterwagen, auf die Guß-, bzw. Blechära eingeschossen. Ich habe halt für mich beschlossen, daß sich die superdetaillierten Roco/Liliput/etc-Modelle nie mit den Trix-Express-Gußklumpen treffen. Ich kann zwar im Moment mit meinen 2-Leiter-Sachen nur alle heiligen Zeiten auf dem Teppich rumfahren, aber das ändert sich ja vielleicht auch mal, ich möchte die Fahrzeuge auch nicht umbauen, weil ich mir vielleicht irgendwann einbilde sie wieder zurückbauen zu müssen (Beispiel folgt gleich) .... .
Wie ich oben schon geschrieben habe, sind z.B. die 38.4, oder die 54er so Modelle "dazwischen", ich habe sie zwischenzeitlich in einer eigenen Vitrine.....

Die 54er ist ja eigentlich meine Lieblingslok, also von Express auf International (aber mit schönerern und vorbildgerechteren Rädern!) umgebaut, läuft allerdings besch...., also jetzt wieder auf Express zurückbauen und in die "Dazwischen-Vitrine" : .... und warten, daß Fleischmann tatsächlich eine bringt ....
Wie gesagt:

Zitat von Pete
... die spinnen, die Modellbahner!



an sich selbst zweifelnde Grüße,

Peter


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#7 von Dietmar , 10.03.2008 16:56

Hallo Peter

Ja das ist oft das Problem, wenn man erstenmal Modelle anderer Hersteller neueren Datums und die neueren Trix Express Modelle neben die alten Gussklumpen stellt, bekommt man Zweifel . Besonders die alten E-Loks E 10.0, E 10.1 / E 40, E 50 und auch die Diesellok V 200 fallen da am meisten auf. Deshalb ist ein Zusammenspiel mit neuern Modellen von Trix oder anderen Firmen schwierig. Wenn man dazu auch noch „Fremd“ geht, d.h. 2-Leiter Gleichstrom fährt oder Sammelt, dann werden die Unterschiede noch größer.
Bei Trix Express ist es meiner Meinung nach ratsam, die verschiedenen Herstellungsepochen zu trennen. Die Blech/Gussmodelle und die Kunststoff/Gussmodelle, dann ist es nicht so auffällig. Die von dir genannten Gussgüterwagen liegen etwas dazwischen. Sie sind zwar noch schön detailliert im vergleich zu den ersten Kunststoffmodellen, aber spätestens mit den Trix/Röwa Modellen und den Güterwagen aus den 70ern fallen sie doch sehr zurück. Ich habe von fast allen (der Köln fehlt mir noch) ein Modell, aber nur aus Sammlergründen. Ich find dass sie zu schwer sind. Ein vernünftig langen Güterzug mit 10-15 Wagen ist einfach zu schwer für die Loks, damit ruiniert man sich auf Dauer die Kadern der älteren Loks und die anderen werden schnell Heiß bei dieser Last.
Die neueren Modelle können noch gut mit den meisten Modellen anderer Hersteller mithalten.
Wenn man die Trix/Röwa 1: 100 Wagen hat, kann man sie gut mit denen von Roco ergänzen
ohne dass es auffällt, denn die Roco sind ja bekanntlich die alten Röwa-Formen. Auch bei den
Loks ist es ähnlich, die neuern können auch gut mithalten. Ich habe z.B. die Roco 290, 232, V
65 und den VT 628 umgebaut auf Trix Express, die können gut mit allen Trix-Modellen ab
1968 eingesetzt werden ohne aufzufallen. So ergänze ich halt meinen Fahrzeugpark mit Modellen die es von Trix nicht gab und die man aber gut brauchen kann für einen vorbildlichen Betrieb. Selbst die Mehano- Modelle G 2000, Blue Tiger, und HDL 77, die es ja auch für Trix Express gab, fallen da nicht so auf. Dann schon ehr der ETA 517/817 von NPM, der ja 1: 87 ist und somit über 30 cm lang. Der ist mit ETA und ESA nur unwesentlich kürzer als ein 3teiliger VT 08 von Trix Express. Da sind dann schon die Grenzen aufgezeigt bei Trix Express. Bei Loks ist es ok, aber bei Wagen, speziell die mit 26 m Vorbild geht es nicht mehr wen man mischen möchte. Ich habe den ETA aber trotzdem, er ist einfach ein elegantes Fahrzeug.
Ich habe aber auch noch die 23 cm Blech-D-Zugwagen, von jedem Typ einen, aber einsetzten tue ich sie nicht mehr. Wohingegen ich von den Kusstoff-D-Zugwagen alle Typen habe, auch in ausreichender Zahl um einen Anlage damit zu bestücken und vorbildliche Züge zu bilden.
Da kommt dann doch noch der Nostalgiker in mir durch, mit diesen habe ich damals angefangen und ich muss zugeben, sie haben was. Ich find dass sie trotz ihrer starken Verkürzung das Vorbild doch noch besser wieder geben als die gleichlangen Blechwagen von Trix oder Märklin.
Grüße
Dietmar


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#8 von Pete , 10.03.2008 19:41

Hallo Dietmar,

Zitat von Dietmar
Alle Modelle ab 1966 sind ja ok, auch die Guss 218, 110,112, und 184. Auch die V 100
...Lieblingslok ist die 218218, die in türkis/beige, die habe ich damals 1977 von meinem ersten Lehrlingsgehalt gekauft. Die finde ich auch heute immer noch schon, sie steht dem Kunststoffmodell der 217 nicht viel nach


da muß ich dir auch recht geben, vor allem war die Formgebung dieser Modelle lange unerreicht. Z.B. die Bügelfalten in Guß waren ja lange Zeit die Einzigen, bei denen die Form gestimmt hat. Was ich da nie verstanden habe, waren die seltsamen "Fenster" - Trix konnte es besser! Die 218 hatten sie mit Führerstandsinneneinrichtung vorgestellt und dann mit diesen seltsamen "Fenstern" rausgebracht .Ich hab es ja schon mal hier irgendwo (glaube unter "E10") geschrieben, diese "Fenster" waren damals für mich das K.O.-Kriterium - heute hätte ich so eine Lok natürlich gerne wieder .... :
Trix hatte sich meiner Meinung nach lange (zu lange!) nur halbherzig mit der Weiterentwicklung seiner Produkte beschäftigt. Gutes Beispiel ist ja auch wieder die Bügelfalte, die Plastiknachfolgerin der formal gelungenen Gußlok war ja eher auch nicht stimmig und lief auch nicht besser - Fortschritt .
Aber wie du schon sagtest, jetzt bleibt nur noch der Rückblick. Ein ehemals innovativer Modellbahnhersteller wurde zwischenzeitlich zur Zweitmarke von Märklin degradiert, die wiederum sind selber in die Pleite gefahren ...., naja uns bleibt die Nostalgie (deshalb sind wir ja eigentlich hier)

Gruß,
Peter


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#9 von 410 NG , 10.03.2008 20:15

naja uns bleibt die Nostalgie (deshalb sind wir ja eigentlich hier)

Gruß,
Peter

...das hört sich ja fast nach Fust an ... hoffentlich nein !

Gruß 410 NG


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#10 von Dietmar , 10.03.2008 22:52

Hallo Peter
Das mit den grauen Fenstern fand ich auch immer merkwürdig. Erst vor einigen Jahren habe ich den Grund herausgefunden. Es war der große Motor, der sonst sichtbar gewesen wäre und die Beleuchtung. Bei den neueren Modellen wie die 217, 221, 110, 111, 112 und später auch die 181/ 184 war ja der neue kleine Motor eingebaut. Da war genügend Platz für einen Führerstand und deshalb auch klaren Fensterscheiben. Die alternative währe ja wie bei der Märklin 216 der sichtbare Motor im Fenster gewesen. Warum man allerdings auch beim VT 08 keine klaren Fenster im Führerstand gemacht hat, kann ich mir nur durch die Beleuchtung erklären. Denn der Motor ist ja am hinteren Drehgestell und ist somit durch die Seitenscheiben zu sehen.
Was die Laufeigenschaften angeht, gebe ich dir bedingt Recht. Aber die letzten Modelle der 110, 140, 181,184, 217 und 218 laufen hervorragend. Die besitzen neben einer Schwungmasse auch einen Riemenantrieb der ein leises, weiches und dynamisches fahren gewährleistet. Aber auch die alten Motoren kann man durch einen Decoder im Digitalbetrieb verbessern. Bei uns im Stammtisch ist jemand vor dem ist keine noch so alte Trix-Lok sicher, der Digitalisiert sie alle, auch die Vorkriegsmodelle oder die Batterielok. Alle laufen da um einiges besser. Ich habe die Henschel mal so aus Spaß Digitalisiert, es ist jetzt eine gut steuerbare Lok die auch sogar sehr langsam fahren kann. Ich fahre aber hauptsächlich analog, Digital habe ich noch nicht viel und mache das mal so auf einem Stromkreis nebenher. Auf meiner Ausstellungsanlage haben wir übrigens in Koblenz beim Trix-Tag alle Systeme gleichzeitig auf einem Gleis gefahren. EMS und Analog auf dem einen und Digital auf dem Anderen Stromkreis der Schiene, ging ohne Störung. Das kann man nur mit Trix Express, auch darum bin ich auch heute noch ein Trix Express-Fahrer.
Grüße
Dietmar


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#11 von Pete , 11.03.2008 09:57

Hallo Leute,

Zitat von 410 NG
...das hört sich ja fast nach Fust an ... hoffentlich nein



nein,nein NG, den Frust hatte ich eher in den 80ern, deshalb bin ich dann ja auch auf International umgestiegen. Heute sehe ich das ganz entspannt, Trix Express gibt es nicht mehr und Nostalgie ist doch schön. Ich trenne halt einfach Nostalgiebahn und Nietenzählerei, geht auch. Außerdem bin ich ja noch im Abiturstreß .

Dietmar, beim VT08 und dem ELD-Triebwagen kann ich das mit den "Fenstern" ja noch verstehen. Der kam schon 1963 und passte da durchaus zum anderen Programm, denn da hatten die Loks alle noch Cellon-Scheiben. Aber den späteren Modellen konnte ich das damals irgendwie nicht verzeihen ... Du hattest scheinbar mehr Geduld als ich damals. Ich fand halt, daß Programm und Preis bei Trix Express nicht mehr zusammenpassen und die Weiterentwicklung nur halbherzig erfolgte.
Aber im Grunde meines Herzens bin ich scheinbar Trixer geblieben, sonst wäre meine Sammlung nicht schon wieder so gewachsen :

Aber eigentlich gehört das ganze ja in einen eigenen "Philosphiefred", hier gings ja ursprünglich um den VT75, deshalb hier noch ein Bild der roten Plastikversion von 1980:


Philosophische (filosofische?) Grüße,

Peter

P.S. Dietmar, von "Köln" habe ich hier im Forum 2 versteckt, wenn du suchen willst ...


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#12 von Pete , 18.03.2008 09:39

Hallo VT75-Fans,

hier hab ich noch was nettes aus dem Trix Handbuch des Eisenbahnbetriebes (1960):

* Bilder gelöscht weil aus altem Katalog *

liebenswerte Beschreibung, oder?

Gruß,
Peter


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#13 von 410 NG , 18.03.2008 12:53

...und wieviel Wägelchen hat er in der Praxis gezogen ???

...bestimmt mehr als zwei shock

Gruß 410 NG


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RE: Für Freunde der (fränkischen) Nebenbahn - der VT75

#14 von Pete , 18.03.2008 14:13

Hallo NG,

da kannst du schon was anhängen, der Motorwagen wiegt ja immerhin 350g. Aber das Vorbild war mit seinen 135 PS nicht gerade als Schwertransporter geeignet, deshalb denke ich ist die Aussage mit den 1-2 leichten Wagen eher aufs Original gemünzt.

Gruß,
Peter

P.S. das Handbuch hat im Lauf der Zeit auch seinen Titel geändert (zeig ich gleich noch im Literaturforum), aber die Beschreibung zum VT75 ist im 66er noch genauso drin.


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