Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#1 von C_B_John , 08.01.2021 10:33

Guten Tag zusammen!

Und ja, Ihr habt euch nicht verhört, es geht hier wie beim Vorbild um eine denkmalgerechte Instandsetzung von alter Bausubstanz. Doch warum das Ganze?
Jedem Kenner der Materie ist klar, dass sich die Modellwaren der vergangenen Tage in der Regel nicht vermehren, im Gegenteil sogar - durch begabte Bastlerhände werden laufend mehr und mehr alter Modelle "verschlimmbessert", oder gar entstellt. Aber auch das Lagern auf dem Dachboden mit wechselhaften Temperaturen, oder in dem feuchten Keller, tragen nicht zur Erhaltung alter Modelle bei. Und selbst in der Sammlervitrine nagt der Zahn der Zeit an den Modellen. Also: Unterm Strich werden sie immer weniger. Daher macht es in meinen Augen schon Sinn, nach einer originalgetreuen Erhaltung von alten Modellen zu streben.

Gesagt, getan: Die letzten Tage und Wochen habe ich viel Zeit damit verbracht, das Forum nach brauchbarem Wissen darüber zu durchforsten. Und dabei sind mir auch einige Dinge aufgefallen: Sehr gut finde ich zum Beispiel, dass timmi68 sich die Mühe gemacht hat, und sämtliche Beiträge zu dem Thema systematisch verlinkt hat. Auch an dieser Stelle möchte ich ein Dankeschön an alle Beitragsersteller zu dem Thema aussprechen, die sich die Mühe gemacht haben und ihr Wissen fleißig geteilt haben. Aber eine Sache habe ich trotzdem vermisst: Einen übersichtlichen Leitfaden zur denkmalgerechten Instandsetzung alter Bausubstanz.

Hier und da ist natürlich viel brauchbares Wissen mit dabei, allerdings muss der mögliche Restaurator sich dieses Wissen mühselig aus den ganzen Beiträgen herauslesen und dabei noch unterscheiden, ob das Wissen jetzt wirklich zu einer originalgetreuen Instandsetzung beiträgt oder eher einem subjektiven Geschmack geschuldet sei. Um mich jetzt nicht falsch zu verstehen: Es soll hier nicht um eine Instandsetzung nach dem subjektiven Geschmack gehen, sondern wirklich um eine Instandsetzung nach dem Original! Und gerade die Unwissenheit zu diesem Thema hält viele davon ab, sich mal an eine denkmalgerechte Instandsetzung heranzuwagen. Ein übersichtlicher Leitfaden jedoch könnte hier für Abhilfe sorgen, Wissen systematisch zu ordnen, und auch dazu beitragen, dass uns viele alte Modelle auf möglichst lange Zeit erhalten bleiben.

Erklärtes Ziel dieses Beitrags ist also, gemeinschaftlich einen solchen Leitfaden zu schaffen. Dazu habe ich mir natürlich auch schon einige Gedanken gemacht und etliche Fragen, die es dafür zu klären gibt, in eine systematisch sinnvolle Reihenfolge gebracht.


1. Bestandsaufnahme: Was habe ich vor mir und was ist zu tun? Das ist der erste Punkt, der vor einer möglichen Instandsetzung ausführlich geklärt werden muss.

1.1. Welches Modell habe ich?

1.2. Welche Version habe ich von diesem Modell?

1.3. In welchem Zustand befindet sich das Modell? Eine Wichtige Frage für den Maßnahmenplan!

1.4. Beschaffung von allen Informationen zum Original: Bilder, Beschreibungen, Materialbeschreibung, etc. Wo bekommt man so etwas her?

1.5. Feststellung von möglichen Veränderungen durch einen Bastler. Wie können diese wieder zurückgebaut werden?

1.6. Feststellung der Fehlteile. Was fehlt? Was muss neu beschafft oder neu angefertigt werden?

1.7. Anfertigung eines Maßnahmenplans für die Instandsetzung.



2. Inwiefern ist eine Aufwertung möglich? Dieser Punkt ist optionaler Natur und richtet sich hauptsächlich an die, die ihr Modell denkmalgerecht aufwerten wollen.
2.1. Welche Aufwertungsmöglichkeiten habe ich? Beispiel 1; Bahnhof: Anfertigung zusätzlicher Bahnsteigteile, um den Bahnhof zu ergänzen. Beispiel 2; Einfamilienhaus: Anfertigung einer Garage oder Gartendeko. Beispiel 3; Fabrik: Anfertigung von weiteren Werksbauten im selben Stil.
Damit Zusatzkonstruktionen, oder gar eigene Neuschöpfungen, auch zu den Modellen der bekannten Hersteller passen, muss hierbei ein Maßstab von 1:100 oder 1:110 gewählt werden. Laut Erfahrungswerten entspricht das in etwa den angewandten Maßstäben älterer Modelle.

2.2. Eine weitere Aufwertungsmöglichkeit kann allerdings auch eine nachhaltige Veränderung am Modell selbst sein. Beispiel: Faller hat seinen Rauputzeffekt mit feinem Sand und Farbe erzielt, der allerdings durch die generelle und unvermeidliche Alterung häufig seine Haltbarkeit verliert. Originalgetreu wäre jetzt per Definition eine Instandsetzung mit genau den selben Materialien und Methoden, doch sind die wirklich sinnig und nachhaltig? Können nicht auch andere Materialien und Methoden den selben Effekt zu einer höheren Langlebigkeit erzielen? -Mehr dazu unter Punkt 5.

2.3. Einbindung der Aufwertungen in den Maßnahmenplan.



3. Behebung von Wasserschäden. Ein wirklich schwieriges Thema, aber häufig anzutreffen und besonders schwerwiegend, wenn Grundplatten mit originalen Herstellermarken betroffen sind oder das Bauwerk total verzogen ist.
3.1. Wie behandle ich Wasserschäden an Leimhölzern/Holz?

3.2. Wie behandle ich Wasserschäden an Papp-/Kartonteilen?

3.3. Wie behandle ich üble Gerüche?

3.4. Gibt es eine Möglichkeit, um originale Herstellermarken zu retten?



4. Neuanfertigung von Bauteilen aus Holz, Pappe oder Karton.
4.1. Anfertigung des Aufmaßes. Wie behersche ich die Kunst der Rekonstruktion?

4.2. Materialkunde; Welches Holz ist für welchen Zweck zu verwenden? Welche/r Pappe/Karton eignet sich für Instandsetzungsarbeiten?
-2mm Karton

4.3. Anfertigung von Teilen aus Holz.

4.4. Anfertigung von Teilen aus Pappe/Karton.
Werkzeuge:
-Stahllineal
-Skalpell
-Anschlagwinkel
-Minenbleistift
-Teppichmesser
-Schneideunterlage
-Schleifpapier

4.5. Anfertigung komplizierter Formen, Dachteile zum Beispiel.

4.6. Alles eine Frage des Klebers. Welcher Kleber ist für welchen Zweck besonders gut geeignet?



5. Rauputzeffekte und deren Haltbarkeit. Andere Effekte.
5.1. Aus welchem Material erstelle ich einen Rauputz? Besonders ist die Frage zu klären, ob hier eher originalgetreue Materialien und Methoden oder langlebige Materialien und Methoden angestrebt werden sollen. Dasselbe gilt auch für 5.2.
Erstellung von Rauputz bei Faller Modellen:
Die zu verputzenden Fassadenteile werden vorab mit einem Kleber bestrichen. Anschließend wird das Putzmaterial draufgestreut. Als Putz eignet sich hervorragend Hartweizengries.
Erstellung von Rauputz bei Vau-Pe Modellen:
Die zu verputzenden Fassadenteile werden vorab mit einem Kleber bestrichen. Anschließend wird das Putzmaterial draufgestreut. Als Putz eignet sich hervorragend Hartholzsägemehl.

5.2. Mit welchem Klebstoff wird der Rauputz aufgetragen?

5.3. Wie wird Rauputz farblich behandelt?

5.4. Welche Materialien eignen sich für Dacheffekte? Wie wende ich diese Materialien an?
Für Dacheffekte sollen sich alte Toilettenpapiere ganz gut eignen, hat jemand welche Rollenweise gehortet?

5.5. Wie erschaffe ich Holzeffekte/Holzfassaden/Blockhauseffekte? Welche Materialien eignen sich?

5.6. Wie bekomme ich eine bestmögliche Mauersteinfassade hin?

5.7. Wie erhalte/erneuere ich Natursteinmauern?



6. Wahrung der Farbharmonie. Dieser Punkt ist meines Erachtens nach viel zu unterschätzt! Die Farbe muss dem Original möglichst nahe kommen, um seinen ganzen Charakter nicht zu verfälschen. Häufig sehe ich gute Instandsetzungen, die leider alle an einem Punkt scheitern: Der Farbharmonie! Das ist mir selbst schon passiert, bei meinem Vau-Pe Bahnhof, den ich vor einiger Zeit instandgesetzt habe. Zum Beispiel sind die Grüntöne der am Markt erhältlichen Streumaterialien viel zu "giftig" und entsprechen im weitesten Sinne nicht denen, die seinerzeit verwendet wurden. Auch Dach- und Putzfarben sind nicht so einfach abzustimmen. Farben dürfen grundsätzlich nicht zu "knallig" sein! Der Kontrast darf nicht zu scharf sein.
6.1. Welche Farben hat das Original?

6.2. Welche Art von Farben verwendet man am besten?

6.3. Wie beschaffe ich mir diese Farben? Wie mische ich sie mir an? Gibt es gute Produkte auf dem Markt?

6.4. Wie bemale ich das Modell richtig?

6.5. Wie erschaffe ich Alterungseffekte, sodass ein Modell nicht all zu sehr nach "Wie aus dem Ei gepellt" ausschaut? Die Modelle sind alt, und dürfen auch zu Recht alt aussehen, denn das macht ja ihren Charakter aus. Jedoch kommt man bei beschädigten Modellen nicht um eine Instandsetzung herum, was die Modelle meist zu neu aussehen lässt. Besonders auffällig ist es dort, wo nur Einzelteile instandgesetzt werden. Um diesen Kontrast etwas anzugleichen gibt es Mittel und Wege. Bei einer denkmalgerechten Instandsetzung geht es nicht nur darum, marode Substanzen zu erneuern, sondern es geht auch darum, einen Charakter, ein geschichtlich gewachsenes Erscheinungsbild zu wahren. Helfen kann dabei schon ein seichter Farbauftrag, der frische Farben etwas abtönt, oder den Schmutz der Zeit nachahmt. Aber auch nicht falsch verstehen: Es geht nicht um die Alterung im klassischen Sinne mit Ruß und Wettereffekten!



7. Erneuerung von Fenstern und Türen aus Pappe/Karton/Papier.
7.1. Wie nehme ich Maße von den Teilen?

7.2. Materialkunde: Welches Material eignet sich für Fenster, Türen, oder sonstige kleine Details?
Ein heißer Tipp für Fensterläden: Alte Kabelbinder in Stücke schneiden, anmalen und mit der glatten Seite aufkleben.

7.3. Welches Werkzeug nutze ich, um diese filigranen Teile anzufertigen?

7.4. Wie erschaffe ich Holzeffekte bei Papp-/Kartontüren?

7.5. Worauf ist bei der Bemalung zu achten?

7.6. Was eignet sich als Fensterglasersatz? Welche Materialien wurden am Original verwendet?
Nachbau von Cellonscheiben:
Fenster können aus transparenter Folie hergestellt werden. Besonders eignet sich Mobilefolie, da diese eine entsprechende Dicke aufweist. Ein „Milchglaseffekt“ kann durch das einseitige Auftragen von mattem Klarlack erzielt werden.
Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit mit dem Produkt „Micro Kristall Klear“ kleinere Fensteröffnungen zu verglasen.



8. Behandlung/Beschaffung von alten Kunststoffteilen.
8.1. Wo kann ich fehlende Kunststoffteile beschaffen?

8.2. Welcher Kleber eignet sich für Kunststoffteile?

8.3. Wie kann ich Kunststoffteile instandsetzen, ggf. auch neu lackieren?

8.4. Wie behandle ich die Verfärbung von weißen Kunststoffteilen?

8.5. Wie behandle ich verformte Kunststoffteile?

8.6. Wie gehe ich mit brüchigen Kunststoffteilen um?



9. Vorbildgerechte Begrünung. Auch immer wieder ein heißes Thema mit dem wohl größten Effekt am fertig instandgesetzten Modell.
9.1. Wie war das Original begrünt?
Das lässt sich ganz gut an Originalaufnahmen aus alten Katalogen oder an Bildern von gut erhaltenen Modellen festmachen. Sofern das Modell vor einer Instandsetzung aber noch recht vollständig ist, sollten unbedingt Bilder angefertigt werden. So kann die Begrünung nachher möglichst originalgetreu wiederhergestellt werden.

9.2. Welches Material kann ich verwenden? Gibt es gutes Material auf dem Markt, oder muss es selbst hergestellt werden? Meines Erachtens nach eignet sich das auf dem Markt erhältliche Streumaterial nicht für eine denkmalgerechte Instandsetzung, da die Farben viel zu stark von den originalen Farbharmonien abweichen. Helfen kann da nur die eigene Herstellung! Jedoch geht es dann um das Wie, und mit welchen Mitteln?
Material für die Begrünung von Faller Modellen:
Zum Begrünen eignet sich am besten natürlich das Originalmaterial der Zeit. Wer hier über Restbestände verfügt, kann sich wahrlich glücklich schätzen. Andernfalls muss das Grünzeug aus Sägemehlstreu selbst hergestellt werden, da die Farben der aktuell am Markt erhältlichen Streumaterialien sehr unharmonisch sind und nicht jenen des Originals entsprechen.
Selbstherstellung?
Recycling von Originalgrünzeugs?

Material für die Begrünung von Auhagen Modellen:
Für die Nachbildung von Blumen an Fensterbänken wurden am Original Sandstrohblumen verwendet. Erwerben kann man diese in einer Apotheke als „Katzenpfötchen“. Zur Färbung gibt es zwei Hinweise: Einmal soll sich Wasserfarbentunke als nützlich erwiesen haben und zum anderen wäre eine Färbung mit Rote Beete Saft denkbar. Allerdings ist dabei um Vorsicht geboten, denn die Blumen verschließen sich beim Kontakt mit Feuchtigkeit und öffnen sich beim Trocknen wieder nur sehr geringfügig.
Für die Nachbildung von kleineren Bodengewächsen wurde am Original langfaseriges Moos verwendet. Beim Waldspaziergang kann man sich damit ordentlich eindecken.

9.3. Welcher Klebstoff eignet sich und wie wird ein originalgetreuer Effekt erzielt?
Klebstoff für die Begrünung von Faller Modellen:
Gute Ergebnisse wurden bereits mit Holzleim erzielt. Dazu wurde das entsprechende Streumaterial mit dem Holzleim zu einer Formmasse vermengt und anschließend aufgetragen. So lassen sich auch hervorragend die üppigen Formen des Originalgrünzeugs nachbilden.
Besondere Techniken?

9.4. Wie muss die Begrünung nachbehandelt werden?
Nachbehandlung für die Begrünung von Faller Modellen:
Nach dem Trocknen der Formmasse können noch kleinere Details, wie zum Beispiel Blüten, mit Acrylfarben aufgetragen werden. Im Falle der Blüten werden ganz feine Punkte mit einem feinen Pinsel aufgetupft.



Das waren jetzt ersteinmal alle Fragen, die mir so eingefallen sind. Viele Fragen müssen vom Restaurator selbst beantwortet werden, nach dem Modell und dessen Zustand. Aber bei den ganzen Fachfragen über das Wie und mit welchen Mitteln, seid Ihr gefragt! Gerne nehme ich auch neue Fragen mit auf, und/oder nehme Änderungen an den bestehenden Fragen/Punkten und deren Sortierung vor. Jetzt soll zuerst das ganze Wissen dazu gesammelt werden. Wer Antworten auf Fachfragen hat, kann diese mit der jeweiligen Nummer versehen, um einen klaren Bezug zu schaffen. Auch bei Sortierungsvorschlägen helfen die Nummern weiter. Ich werde diese Zusammenstellung nach den neuen Erkenntnissen aus den einzelnen Beiträgen immer wieder bearbeiten. Wenn zu den einzelnen Punkten viel Wissen zusammengetragen wurde, kann die Frage in Angriff genommen werden, welche von den Antworten einer denkmalgerechten Instandsetzung am nächsten kommt. Generell ist Eure Meinung dazu gefragt. Was ist für Euch eine denkmalgerechte Instandsetzung?

Ich bin gespannt auf Eure angeregten Beiträge, und hoffe am Ende den Modellbahnfreunden einen Leitfaden zur denkmalgerechten Instandsetzung von alten Modellhäuschen und deren Zubehör aus gemeinschaftlicher Arbeit mit an die Hand geben zu können. Wer zu bestimmten Fällen auch Bildbeiträge hat, und damit einverstanden ist, dass diese mit dem Leitfaden im Forum veröffentlicht werden, kann diese auch gerne mit beisteuern!

Beste Grüße,
Jonathan


 
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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#2 von sommerfrische , 08.01.2021 13:38

hoi Jonathan

das ist ein sehr spannendes projekt.

- für retuschen in dächern oder fenterläden-türen nehme ich touschstifte- die gibt es im künstlerbedarf sind leider sehr teuer aber hervorragend für so sachen- erhältlich in unendlichen nuanchen der farben.

- mit güenzeug bin ich sehr gut ausgestattet habe vor jahren eine bananenkiste voll davon in diversen grün und brauntönen in div.
ausführungen bez,. körnongen der holzspäne gekauft.
alles aus den 50 er jahren.

- den originalton vom grünzeug nachmachen mit neuwahre ist nach mir nicht möglich- alles zu grell.

lass die farben im text bitte weg - das ist schwer/schlecht und anstrengend zum lesen - oder zb nur die ersten 2 worte für die übersicht und dann schwarz weiterschreiben

gruss adrian


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Bastel- und Restaurierungstipps Gebäudemodelle 50er/60er-Jahre

#3 von Valja , 21.01.2021 18:48

Hallo zusammen,

wer sich von uns gerne dem Restaurieren, Aufmöbeln und Aufhübschen von Gebäudemodellen der 1950er/60er Jahre aus Ost und West, Pappe und Plaste/Plastik widmet, kennt die Frage, wenn er ein restauriertes Stück sieht: Wie hat er/sie das nur gemacht? Wir alle haben unsere Erfahrungen gemacht, kennen Tricks und Kniffe von damals (entweder als Kind der Zeit), aus Erzählungen oder aus Lektüre der Bastelliteratur von damals. Oder wir haben durch Ausprobieren den Stil von damals nachahmen können.

Ich schlage vor, das wir hier eine Art Wissensbörse rund um spezielle Restaurationskenntnisse eröffnen. Vom richtigen Werkzeug über das Nachahmen/-formen alter Werkstoffe bis hin zu Literaturempfehlungen - alles kann hier rein!

Ich würde mich freuen, wenn die Idee Ankllang fände und es hier bald nur so von Tipps und Tricks wimmelte.
Als ersten Post werde ich einen Beitrag zu meinen Erfahrung rund um Strohblumen bringen (den habe ich bereits unter einen Eintrag zu Auhagen-Häuschen gepostet, aber das findet ja niemand wieder

Glück Auf!
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RE: Bastel- und Restaurierungstipps Gebäudemodelle 50er/60er-Jahre

#4 von hgb , 21.01.2021 18:52

Hallo Valja,

die ähnliche Idee war unlängst hier:

Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

MfG
Hans-Günther


Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
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RE: Bastel- und Restaurierungstipps Gebäudemodelle 50er/60er-Jahre

#5 von Valja , 21.01.2021 18:59

Hallo Hans-Günther,

das ist ja klasse, noch viel besser und detaillierter als alles, was ich mir erdacht habe. Vielen Dank für deine aufmerksame Anmerkung.
An dieser Stelle habe ich noch nicht gesucht, umso besser. So kann dieser Eintrag zumindest als Verlinkung für all jene dienen, die so wie ich an der falschen Stelle suchten.

Glück Auf!
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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#6 von Valja , 21.01.2021 19:22

Hallo Jonathan @C_B_John

interessanterweise habe ich heute in der Rubrik Workshop etc. einen ähnlichen Aufruf gestartet, ohne von deinen Eintrag hier zu wissen.
Deiner Sammlungsidee möchte ich hier mit dem Anfügen meiner Erfahrungen entsprechen. Als Sammler von DDR-Modellen restaurier(t)e ich bereits die eine oder andere Schrottimmobilie und konnte dabei einiges ausprobieren. Dabei versuche ich dem Originalzustand möglichst nahe zu kommen, ohne die Patina zu zerstören (natürliche Alterung macht ein Modell in meinen Augen ansprechend, wenn diese edel erfolgt).
Ich bin gespannt, wie es sich hier entwickelt. Dein Ordnungssystem finde ich sehr gut, die Schwäche liegt in der Struktur des Forums: Einträge sind immer zeitlich geordnet, ein nachträgliches Anordnen bspw. gemäß deines Punkte/Unterpunkteschemas ist nicht möglich. Damit müssen wir wohl leben.

Mein erster Eintrag wird sich um Grünzeug drehen.

Glück Auf!
Valentin


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#7 von timmi68 , 21.01.2021 19:44

Zitat von Valja im Beitrag #6

...Dein Ordnungssystem finde ich sehr gut, die Schwäche liegt in der Struktur des Forums: Einträge sind immer zeitlich geordnet, ein nachträgliches Anordnen bspw. gemäß deines Punkte/Unterpunkteschemas ist nicht möglich. Damit müssen wir wohl leben.

Mein erster Eintrag wird sich um Grünzeug drehen.

Glück Auf!
Valentin


Hallo zusammen,

wenn Ihr möchtet, können wir einen Thread starten, in den ich die neuen Beiträge einpflege - ähnlich wie bei den Indizes.
In diesem Thread kann dann einfach "drauf los" geschrieben werden. Das ganze wird dann ins Reine übertragen.
Das ganze könnten wir oben anhängen; dann geht es nicht verloren.

Viele Grüße
Jörg


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#8 von aus_Kurhessen , 21.01.2021 21:26

Hallo Jörg,

das ist eine sehr gute Idee. Man könnte dann auch zu dem ein oder anderen schon bestehenden Beitrag verlinken. Das erspart auch manche Nachfragen und doppelte Beiträge.


Schöne Grüße
Jürgen

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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#9 von C_B_John , 22.01.2021 05:10

Guten Morgen zusammen,

es freut mich zu sehen, dass die Idee eines Instandsetzungsleitfadens so langsam Fahrt aufnimmt. Ich habe aktuell auch schon einige Experimente zur Herstellung von Putzfassaden und der Begrünung am laufen. Mein Opa unterstützt mich dabei auch tatkräftig mit Ideen zu den passenden Werkstoffen der Zeit, also das was unmittelbar nach dem Krieg so handelsüblich war. Die Auswertung davon werde ich hier im Forum sehr ausführlich dokumentieren. Des Weiteren muss ich meinen ersten Beitrag auch nochmal überarbeiten, da die Farben das Lesen nicht wirklich erleichtern. Das werde ich aber am Wochenende bei Zeit und Ruhe machen, da mich die Arbeit unter der Woche doch sehr im Griff hat.

@sommerfrische
Mit dem Bananenkarton voll von Grünzeug hast Du sicherlich einen guten Fang gemacht! Ich habe leider nur drei kleine Pakete von Faller aus den 1950er Jahren. Leider aber auch nicht in den richtigen Farbtönen. Daher bin ich, wie gesagt, schon am experimentieren, wie man am besten das Grünzeug nachahmt.

@timmi68
Die Idee finde ich wirklich klasse! Ich frage mich nur, unter welcher Kategorie diese Beitragssammlung am besten aufgehoben wäre. Wie Valentin schon richtig festgestellt hat, passt das Thema auch sehr gut in die Rubrik "Workshops", ist aber gleichermaßen auch hier ganz gut aufgehoben.
Zusätzlich würde ich aber auch vorschlagen, wenn der Instandsetzungsleitfaden einen größeren Umfang erreicht hat, das Ganze nochmal schön in eine Reinschrift zu bringen. Ich würde dafür das gesicherte Wissen in einem PDF-Dokument niederschreiben und mit entsprechenden Bildern an den richtigen Stellen versehen. Als eine Art Handbuch.

@Valja
Ich freue mich schon darauf, von Deinen Erfahrungen zur Begrünung zu lesen! Und bei der "natürlichen Alterung" hast Du natürlich vollkommen Recht, die macht schon einen Großteil des Charakters alter Bausubstanz aus. Daher sind auch hier die richtigen Kniffe im Umgang mit einer nachhaltigen Instandsetzung gefragt.

Beste Grüße,
Jonathan


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#10 von timmi68 , 22.01.2021 11:18

Hallo zusammen,

ich würde vorschlagen, die Beiträge erstmal hier einzustellen und zu sammeln.
Ich würde im folgenden einen neuen Beitrag erstellen und die Sachen dort gemäß Jonathans Systematik einordnen.
Sinnvoll wäre auf jeden Fall eine Verlinkung mit dem Workshopbereich. Wie wir das genau machen, können wir ja noch
besprechen.

Viele Grüße
Jörg


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#11 von timmi68 , 22.01.2021 11:23

Angepinnt


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#12 von Valja , 23.01.2021 21:51


Fahrt Frei!

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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#13 von mitch67 , 24.01.2021 18:35

ich werfe mal das Thema:Klebstoffe in den Raum

gäbe esda etwas worauf ein Restaurierer achten müsste, da die Rezeptur der Klebstoffe heute doch anders ist als vor Jahrzehnten..


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#14 von Barrycharly , 24.01.2021 22:27

Hallo,
mich würde interessieren, wie man die Dachstruktur bei z.B. alten Faller-Gebäuden hinbekommt.
Bei den Graubele-Modellen wurde immer ein Blatt Toilettenpapier beigelegt.
Hat Faller dieselbe Variante gewählt?
Sehen beide zumindest identisch aus.
Gruß
Rainer


 
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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#15 von timmi68 , 24.01.2021 22:35

Hallo zusammen,

was die Restaurierung von Fallermodellen angeht, haben wir hier schon einiges zusammengetragen:

Faller Sammlerleitfaden und Index Spur H0

Viele Grüße
Jörg


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#16 von C_B_John , 25.01.2021 04:32

Guten Morgen zusammen,

ich habe erstmal die Farben aus meinem Beitrag entfernt, um die Lesbarkeit zu erleichtern. Bei mir ist das mit der schlechten Lesbarkeit nicht aufgefallen, da ich meinen Webbrowser im dunklen Modus betreibe, was vor allem die Augen etwas schont. Aber seht selbst:



@timmi68
Vielen Dank für das Anpinnen des Beitrags!

@Valja
Danke für Deine ersten Beiträge zu den Punkten. Ich werde die von Dir verlinkten Beiträge nach den Kernessenzen durchforsten und dann erstmal für mich in einem Word-Dokument zur Übersicht sammeln. Wenn ich alle Kernessenzen gewonnen habe, dann werde ich die hier im Forum einpflegen. Mir fällt dabei auch auf, dass es gar nicht so leicht sein wird, einen universellen Leitfaden für die Instandsetzung bereitzustellen, da die ganzen Hersteller ja auch gewisser Maßen ihre eigenen Techniken entwickelt und verwendet haben.

@mitch67
Die Klebstoffe sind wirklich wichtig für die Langlebigkeit eines Modells. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Knochenleim gemacht. Knochenleim ist ein Naturprodukt und wird aus Knochen gewonnen. Im Grunde genommen ist es Gelantine. Durch Erwärmen wird dieser verflüssigt und kann verarbeitet werden. Das historische Tischlerhandwerk hat von diesem Kleber stark profitiert, denn seine Haltbarkeit ist wahrlich ungeschlagen. Und noch ein wesentlicher Vorteil: Der Knochenleim lässt sich mit Warmwasser wieder lösen und entfernen. Ich habe zum Beispiel sogar schon Keramik damit geklebt! Meine aktuellen Putzfassadenexperimente habe ich auch erstmal mit Knochenleim durchgeführt, ich werde demnächst aber auch noch andere Experimente mit Holzleim, Tapetenkleister, Mehl und Lebensmittelstärke machen.

@Barrycharly
Das ist eine Frage, die mich auch schon länger beschäftigt. Ich habe zum Beispiel modernes Krepppapier ausprobiert, allerdings ist es viel zu fein in der Struktur. Eine weitere Idee wäre der Versuch mit Gips, oder einer Formmasse. Hätte man damals mal, wie zum Beginn der Corona-Kriese, das Toilettenpapier für den Modellbau gehortet...

Nun aber mal eine kleine Vorschau von dem, was ich so experimentiert habe:



Ich habe 3x3cm Plättchen aus 2mm Pappe vorbereitet, und mit Knochenleim bestrichen. Draufgestreut wurde von links nach rechts: Hartholzsägemehl, Hartweizengries, feiner Natursand und Weichweizengries. Die Teile wurden anschließend mit Farbe versehen. Das Endergebnis hat durchaus schlüssige Ergebnisse erzielt. Mehr dazu werde ich die Tage aber mal in einer ausführlichen Auswertung berichten. Jetzt geht mir leider die Zeit aus.

Beste Grüße,
Jonathan


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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#17 von mitch67 , 25.01.2021 06:40

funktioniert der Knochenleim auch bei Polystyrol?


mitch67  
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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#18 von C_B_John , 26.01.2021 03:47

Guten Morgen,

das kann ich leider nicht sagen, da ich den Knochenleim auf Polystyrol noch nicht angewendet habe. Sofern das Material etwas saugfähig ist, bekommt man jedenfalls eine sehr stabile Verbindung.

Beste Grüße,
Jonathan


 
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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#19 von C_B_John , 01.02.2021 05:22

Guten Morgen zusammen,

ich habe am Wochenende ein wenig Wissen zusammengetragen und in meinem ersten Beitrag ergänzt. Die Rechtschreibung und Struktur wurden auch etwas überarbeitet. Ich hoffe mal, dass die "Spoiler" die Übersicht etwas erleichtern. Sollte das nicht der Fall sein, dann teilt mir das bitte mit! Für Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit offen.

Beste Grüße,
Jonathan


 
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RE: Die denkmalgerechte Instandsetzung alter Modellhäuschen.

#20 von timmi68 , 01.02.2021 08:43

Hallo zusammen,

bevor es hier mit tiefergehendem "Insiderwissen" weitergeht, möchte ich noch auf einen wichtigen Aspekt hinweisen,
auf den mich ein Forenmitglied hingewiesen hat:

wir weisen im Ebay-Bereich immer wieder auf nicht gekennzeichnete Restaurierungen von Faller- oder sonstigen Modellen hin,
die teilweise extrem hohe Preise erreichen. Als geübter Sammler kann man teilweise sogar alleine am Bild erkennen, wer das Teil
restauriert hat, aber die meisten haben diese Erfahrung nicht. Sogar nachgemachte Marken kleben teilweise unter den Modellen.

Da dieser Bereich auch ohne Anmeldung allgemein sichtbar ist, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir möglichen
Fälschern (entschuldigt bitte dieses harte Wort) Vorschub leisten.
Natürlich spricht überhaupt nichts dagegen, Modelle zu restaurieren und dann vielleicht auch zu verkaufen. Allerdings muss das
Ganze auch als Restauriert ausgewiesen sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Modelle, die als Restauriert gekennzeichnet sind
(auch wenn sie noch so gut gelungen sind), erheblich niedrigere Preise erreichen, als solche von hier mehrfach genannten
Anbietern, die "toll erhaltene Originalmodelle" anbieten.

Ich bitte daher um Verständnis, wenn hier nicht alle ihr nach langen Versuchen erworbenes Wissen allgemein zugänglich machen.

Viele Grüße
Jörg


„Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“ (Erika Fuchs)


aus_Kurhessen, Gleis3601 und mitropa haben sich bedankt!
 
timmi68
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Hähnel 812 Geländestück mit Felsen und Futterkrippe
[Herpa] unbekannte Nummer Bäume, blühend Anfang 60. Jahre

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