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#1 von Willoughby , 13.01.2010 17:00

..gerade eben bekommen, samt Originalverpackung und Betriebsanleitung:





Was da aber nicht drin steht ist, wie man die Kupplungen wechselt. Hat jemand Vorschläge?
Achja, ist das vergleichsweise laute Motorengeräusch normal? Ist nämlich meine erste Trix H0 Lok, daher habe ich keine Vergleichswerte.


 
Willoughby
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#2 von Georg , 13.01.2010 17:41

Willoughby,

Motorengeräusch
Schmier die Lok (besonders die Motorlager) mal, dann sollte sie etwas leiser werden. Die Lärmintensität des Motors streut etwas. Ferner hängt der Motorlärm davon ab, wie gut die Motorlager (noch) sind.

Kupplung
Hat die Lok direkt hinter den Puferbohlen die kleinen schwarzen Isolierplatten, die die Schienenschleifer tragen? Darunter sitzen die Befestigunsschrauben für die Kupplungen.

Also:
-> Puffer abschrauben.

-> Dann fallen die Pufferbohlen ab.

-> Nun kann man die Insolierplättchen mit dem Schleifer zumindest teilweise herausziehen.

-> Eventuell muß bei der im Bild gezeigten Kupplung der Ausheber entfernt werden.

-> Der Anschlußdraht zu den Schleifern ist in der Regel nicht so lang, daß man das Isolierplättchen ganz heraus bekommt. Eventuell mußt Du den Anschlußdraht motorseitig ablöten. Fädel aber die Anschlußdrähte durch die Rahmendurchbrüche möglichst nicht aus. Nur soweit ziehen, wie gerade nötig. Löte sicherheitshalber vorübergehend einen "Verlängerungsdraht" an den Anschlußdraht, mit dem Du die Anschlußdrähte später wieder zurück ziehen kannst. Es ist sehr fummelig, die widerspenstigen Anschlußdrähte wieder einzufädeln. Dann muß unter Umständen sogar den Motor ausgebaut werden, weil der eine Draht genau unter dem Magnet des Motor "zum Vorschein" kommt.

-> Unter der Isolierplatte kommt die Befestigungschraube für die Kupplung zum Vorschein.

Viele Grüße Georg


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#3 von Willoughby , 13.01.2010 18:12

...geschmiert habe ich schon und so wie der Motor und insbesonders die Bürsten ausschauen kann sie nicht lange in Betrieb gewesen sein. Vielleicht wird das Geräusch durch den relativ großen "Hohlraum" und das Plastikgehäuse verstärkt?
Das mit den Puffern abschrauben habe ich mir schon gedacht, nur sie bewegen sich kein Stück, allerdings scheint die Pufferbohle nachlackiert worden zu sein, ebenso wie Teile des Fahrwerks, dies könnte der Grund dafür sein.
Ansonsten Danke für Deine Hilfe.


 
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#4 von Georg , 13.01.2010 18:26

Willoughby,

manche Trix-Motore rasseln einfach nur. Da hilft nur ein Austausch. Mit Bordmitteln kommt man da nicht weiter. Läuft der Kollektor unrund? Hat der Anker sehr viel Längsspiel? Oer anders gesagt: läßt sich die Motorachse in Achsrichtung hin und her schieben?

Zitat von Willoughby
Das mit den Puffern abschrauben habe ich mir schon gedacht, nur sie bewegen sich kein Stück,...



Versuche es mal statt mit einer Zange mit einer Holzwäscheklammer. Damit zerkratzt Du die Puffer nicht.

Viele Grüße Georg


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#5 von Pete , 13.01.2010 18:39

Hallo Willoughby,

Zitat von Willoughby
Das mit den Puffern abschrauben habe ich mir schon gedacht, nur sie bewegen sich kein Stück,...


Zitat von Georg
Versuche es mal statt mit einer Zange mit einer Holzwäscheklammer. ...



der Tipp ist wichtig, wäre schade um die Puffer! Aber lass doch die Kupplung einfach dran, mit der kannst du doch auch Mäh, Fleischmann etc. kuppeln?!

Gruß,
Peter


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#6 von Willoughby , 13.01.2010 20:26

...zumindest wenn man die Lok anhebt, die Bügelkupplungen sitzen scheinbar etwas zu hoch...oder sind allesamt verbogen.
Sicher, das mit der Kupplung ist eher ein Luxusproblem,
aber im Großen und Ganzen bin ich von dieser irgendwie E 63 recht angetan...zur Zeit entgleist sie noch auf den von mir modifizierten Express Weichen, aber das ist nur eine Frage der Feinjustierung...mit Leukoplast. Das mit dem Motorspiel werde ich morgen überprüfen.
Achja, paßt dieses Fahrgestell eigentlich auch auf das Gehäuse der BLS-Lok?


 
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#7 von Dietmar , 13.01.2010 20:58

Hallo Willoughby
Das mit der Universalkupplung von Trix Express ist ja auch mehr Theoretisch, in der Praxis ist ein automatisches An und Abkuppeln nicht möglich. Da ist nichts verbogen dem Bild nach zu urteilen. Es geht nur mit Nachhilfe und leichtem Anheben. Allerdings, wenn sie mit einer NEM-Kupplung gekuppelt ist, hält es eigentlich sehr sicher. Ich würde sie dennoch tauschen.
Zum lauten Fahrgeräusch kann ich noch folgendes sagen. Ich habe beide E 63, die rote und die grüne. Die rote habe ich damals neu gekauft, auch sie ist laut. Du hast schon richtig vermutet, es liegt auch viel am Kunststoffgehäuse. Wenn du, falls vorhanden, das Gehäuse einer Trix V 36 drüberstülpst, wird der Motor leiser. Das Metallgehäuse schluckt mehr den Lärm des Motors. Umgegehrt, eine leise V 36 wird mit dem E63-Gehäuse lauter.
Durch gute Schmierung kann man schon was machen. Wenn die Lok/Motor aber wie du schreibst neu ist, sind die Lager noch nicht verschlissen. Da kann man höchstens mit gründlichen, aber dennoch vorsichtigem Schmieren etwas nachhelfen.
Und ja, auf das Fahrwerk passt im Prinzip auch das Gehäuse der kleinen Coop-BLS. Aber da ist nicht das Fahrwerk das Problem, sondern ein Gehäuse zu bekommen.
Übrigens, ein schönes Modell, wie es auf dem Foto aussieht, auch noch gut erhalten. Ist in Express oft nur teuer zu bekommen, gerade die grüne, weil seltener. Die rote E 63 ist ja länger gebaut worden.
Grüße
Dietmar


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#8 von Georg , 13.01.2010 21:04

Zitat von Willoughby
...zumindest wenn man die Lok anhebt, die Bügelkupplungen sitzen scheinbar etwas zu hoch...oder sind allesamt verbogen.



Auf dem Bild sieht die Kupplung aber richtig aus. Den Dorn unten am beweglichen Ausheber mußt Du (am besten mit der Hand) von oben in den Bügel einer üblichen Bügelkupplung einhaken.

Zitat von Willoughby
Achja, paßt dieses Fahrgestell eigentlich auch auf das Gehäuse der BLS-Lok?



Willoughby, umgekehrt wird etwas daraus:
Das Gehäuse der BLS-Lok paßt auf dieses Fahrgestell.
Haste denn ein Gehäuse? *neugierig frag* Neben dem Gehäuse brauchst Du noch die aus Blech bestehenden Bühnen (die es als Nachbau gibt, weil sie oft defekt sind).

Gruß Georg


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#9 von Willoughby , 14.01.2010 07:38

...nein, das Gehäuse habe ich leider nicht, aber ich habe diese Lok, zuletzt sogar die komplette Packung verhältnismäßig häufig - soll heißen so 3 mal die letzten 2 Monate - bei ebay gesehen. Zum Vergleich, die von mir gesuchte Henschel-Werkslok für International mit rotem Gehäuse habe ich bislang erst 2 mal überhaupt gesehen und nach der fande ich deutlich länger als nach der Coop-Lok. Gemessen an dem Endpreis, in beiden Fällen um die 90€ scheint, die Henschel wohl das Spitzenliebhabermodell zu sein, gut, in dieser Ausführung gab es sie nur recht kurz, zudem ist es auch eine vergleichsweise "neue" Lok.
Mit den verbogenen Kupplungen meinte ich nicht die der Lok, sondern die der an sie zu kuppelnden Wagen.


 
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#10 von Georg , 14.01.2010 08:49

Zitat von Willoughby
... die von mir gesuchte Henschel-Werkslok für International mit rotem Gehäuse habe ich bislang erst 2 mal überhaupt gesehen und .... in dieser Ausführung gab es sie nur recht kurz, ...



Willoughby,

Du beantwortest schon selbst, warum die so selten ist. Die Henschel-Werkslok war geplant als billige Einsteigerlok (für Startpackungen). Die rote Version kam zu der Zeit in die Läden, als Märklin Trix übernahm. Märklin konnte damals kein Interesse an einer Einsteigerlok für das Zweischienengleichstromsystem haben, weil man kein eigenes Gleissystem dafür hatte. C-Gleis kam später. Daher verschwand die schnell wieder vom Markt. Die war von Anfang an selten auf Modellbahnbörsen zu sehen.

Viele Grüße Georg


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RE: 2438

#11 von Dietmar , 14.01.2010 11:32

Hallo Willoughby und Georg

Interessant ist ja bei der roten Henschel, das es alle auf die mit dem DB Zeichen abgesehen haben und sie deshalb so teuer ist. Die beiden für 90,-€ die in der letzten Zeit durch die Bucht gingen habe ich natürlich auch kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen. Spitzenreiter war vor einigen Jahren mal eine, allerdings auf Express umgebaute, die für 140,-€ den, sicher glücklichen Besitzer wechselte. Ich hatte vorher eine von mir umgebaute für 75,-€ Festpreis eingestellt, die war keine 3 Std. drin und schon weg.
Die DB-Henschel ist zwar selten, aber öfter zu haben als die rote mit der NR. 5-Beschriftung wie die blaue oder die rote ohne Beschriftung.
Von der DB-Henschel habe ich wieder 4 Stück, eine habe ich sogar Digitaliesiert mit Blinklicht auf dem Dach. Alle habe ich für unter 40,-€ bekommen. Dazu kamen noch jeweils 10-15,-€ für eine auch öfters angebotenen Schrotthenschel. Die brauche ich ja nur für die Achsen, Kupplungen (wenn sie dann heil sind) und Schleifer. Nach dem Verkauf der restlichen Teile, der Motor bringt immer viel, haben mich die Umbauten selten über 45,-€ gekostet.
Aber die rote mit der NR 5, davon konnte ich erst 2 bekommen und die ohne Beschriftung, habe ich nur eine, die sind wirklich selten und haben auch immer über 40,-€ gekostet.
Generell sind die Henschel, wenn sie nicht defekt sind, selten richtig günstig zu haben. Woran das liegt ist mir auch schleierhaft. Ein Grund könnte der Motor sein, der kleine N-Motor verträgt keine hohe Belastung über längere Zeit. Ein neuer Motor ist oft teuerer als eine gebrauchte Henschel und man hat so auch noch Ersatzteile die man nicht kaufen muß.
So gesehen ist die Henschel wenn man die damaligen Verkaufspreis berücksichtigt, eine Lok mit im vergleich zu anderen geringem Wertverlust.
Das die COOP BLS so günstig ist in der letzten Zeit ist mir auch aufgefallen. Woran mag das wohl liegen. Es wurden aber auch viele angeboten im Vergleich zu sonst. Entweder haben alle Sammler schon eine, „normale“ Modellbahner bevorzugen ja weniger ausländische Modelle, oder alle Sammler haben geschlafen. Dass der Markt für dieses Modell gesättigt sein soll kann ich mir eigentlich weniger denken. Da könnte es schon mehr sein, das viele gedacht haben, “brauchst nicht Mitbieten, wird sowieso zu teuer“. Habe ich auch schon oft gedacht und mich anschließend geärgert wenn ein Modell zu einem guten Preis weg ging. Ich habe aber auch oft dadurch Glück gehabt und so selber günstig eingekauft, siehe auch die Henschels.
Grüße
Dietmar


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