EMS in Gussloks

#1 von Ralf0815 , 09.07.2010 10:29

ModeriModera .. ,

ich hab mir mal erlaubt den EMS-Teil eines anderen Beitrages hierher zu verschieben, da das Thema vor allem ins Trixforum gehört. Bitte deshalb nicht wundern, wenn der Anfang etwas zusammenhanglos erscheint.

Gruß,
Peter



Zitat von Dietmar


Es gab übrigens die 112 aus Guss und die rote 218 aus Guss von trix auch für das EMS- System auf AC-Anlagen, da hatten sie schon die Schleifer eingebaut.

Dietmar



Hallo zusammen,

gab es das wirklich, original von Trix?
EMS für Märklin Wechselstrom?
Klar, so eine Lok kann man nur auf reinen analogen Anlagen einsetzen. Aber es hat seinen Reiz. Ich habe übrigens vor ein paar Monaten einen Trix ELD für AC günstig bekommen, mit einem recht exotischen Umschalter.
Auch wenn er muckt, so was darf man einfach nicht umbauen.
Das gehört auf ein separates M-Gleis. Da würde so eine EMS-Lok ganz gut dazu passen...

Gruß Ralf


Ralf0815  
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RE: EMS in Gussloks

#2 von Gelöschtes Mitglied , 09.07.2010 13:05

Hallo

Hier die versprochenen Bilder von den Schleifern.
Auf dem 2. Bild kann man auch gut die Radschleifer sehen die zusammen mit dem Mittelschleifer montiert werden müssen da die Trixräder ja als DC Lok isoliert sind.








Zitat von Ralf0815

Zitat von Dietmar


Es gab übrigens die 112 aus Guss und die rote 218 aus Guss von trix auch für das EMS- System auf AC-Anlagen, da hatten sie schon die Schleifer eingebaut.

Dietmar



Hallo zusammen,

gab es das wirklich, original von Trix?
EMS für Märklin Wechselstrom?
Klar, so eine Lok kann man nur auf reinen analogen Anlagen einsetzen. Aber es hat seinen Reiz. Ich habe übrigens vor ein paar Monaten einen Trix ELD für AC günstig bekommen, mit einem recht exotischen Umschalter.
Auch wenn er muckt, so was darf man einfach nicht umbauen.
Das gehört auf ein separates M-Gleis. Da würde so eine EMS-Lok ganz gut dazu passen...

Gruß Ralf




Hallo Ralf

Also bei der 112 und der 218 bin ich mir sicher weil sie so auch öfter angeboten werden und ich es noch aus dem Katalog in Erinnerung habe. Ob es auch andere Loks gab kann ich im Augenblick nicht sagen, müsste dann mal nachsehen.
Grundsätzlich ist ja jede Trixlok EMS/AC tauglich. Es braucht nur den EMS-Baustein und eben die Schleifer. Du benötigst aber natürlich noch ein EMS-Fahrgerät was du an deinem AC-Trafo anschließen musst. Als Nebeneffekt hast du eine automatische Dauerzugbeleuchtung und auch die Rauchgeneratoren deiner Dampfloks rauchen sobald du das EMS-Fahrgerät aufdrehst. Allerdings sollten nicht zu viele Verbraucher auf dem Gleis stehen, sonst geht das von der Fahrleistung ab. Die AC-Lok reagiert ja nicht auf den EMS-Strom, sondern die Motoren fangen nur leicht an zu singen. Der EMS-Strom ist ja ein Wechselstrom mit hoher Frequenz der nur durch den EMS-Baustein für den Motor brauchbar ist.
Grüße
Dietmar



RE: EMS in Gussloks

#3 von TEE2008 , 09.07.2010 16:16

Hallo,
ich besitze eine derartig umgebaute Lok.Die Fahreigenschaften sind mehr als bescheiden, da sie ständig stehen bleibt und die Schleifer sehr laut über die Pukos gleiten.





Gruß

Tobias


 
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RE: EMS in Gussloks

#4 von Ralf0815 , 09.07.2010 16:18

Hallo Dietmar,

da hast Du mich kalt erwischt. Ich hatte garnicht realisiert, daß der Strom vom e.m.s.-Regler AC ist.
Ich dachte, das ist einfach DC mit einer anderen Frequenz.

Gruß Ralf


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RE: EMS in Gussloks

#5 von pepinster , 09.07.2010 16:43

Zitat von Ralf0815

das ist einfach DC mit einer anderen Frequenz.





Neue Interimsanlage Märklin, digital mit 6021; Vorbilder u.a. SNCB, CFL, SNCF - außerdem interessiert an Trix Express u. Schiebetrix 1:180


 
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RE: EMS in Gussloks

#6 von Ulrich A , 09.07.2010 16:55

Hallo,

Zitat
Ich dachte, das ist einfach DC mit einer anderen Frequenz.



Dies ist eine "contradictio in eo ipso", da der Begriff Frequenz einen periodischen Wechsel voraussetzt. Technisch ist daher auch der DCC-Strom eine Wechselspannung, nur hat sie in diesem Fall nicht die Sinusform des normalen Wechselstroms, sondern ist einen Rechteckspannung, d.h. sie wechselt zwischen +14V und -14V mehr oder weniger schlagartig (Natuerlich geht in der Natur nichts schlagartig!).

Die Sinusform des normalen Wechselstroms (sagen wir 14V) hat auch weitere Konsequenzen, besonders die, das ueber eine halbe Periode (1/100 einer Sekunde by 50Hz) die durchschnittliche Spannung 14V betraegt. Da diese sich von 0V aufbaut, liegt die Spannungsspitze rund 50% hoeher als 14V. Somit kann die 12V EMS-Spannung, die einer 12V Gleichspannung ueberlagert wird, zu Spannungspitzen von rund 30V fuehren. DC-Motoren haben kein Problem damit, da sie einen hohen induktiven Widerstand aufweisen. Gluehbirnchen sollten jedoch bei EMS-Betrieb mit einem bipolarem Kondensator (1microF) gegen die Gleichspannung geschuetzt werden. Die Spannunsspitzen koennen Decoder schnell in den Elektronikhimmel schicken. Ausserdem solten alle Bremsbausteine (und Gleisdioden) mit einem bipolarem Kondensator 20micro Farad ueberbrueckt werden, da diese Bauteile aus dem EMS-Strom Gleichstrom machen. Dies hier gesagte gilt auch fuer den Arnold Beleuchtungsgenerator.

Ulrich


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RE: EMS in Gussloks

#7 von Jerry ( gelöscht ) , 09.07.2010 18:46

Zitat von Dietmar
Warum den ein Märklinfahrgestell darunter schrauben, noch dazu eines von der 111 was ja auch nicht richtig ist?
Einfach einen Mittelschleifer von Märklin darunter schrauben oder kleben, einen Decoder, für Analogbetrieb reicht der billigste als Umschalter und fertig ist. Es muss nur ein Decoder sein, der für DC-Loks auf AC-Betrieb geeignet ist. Es gab auch die passenden Schleifer für AC von Trix, die Räder, es sind ja internationale, können bleiben.


Hallo Dietmar,

Danke für Deine (auszugsweise oben) wieder gegebenen Hinweise!

Bzgl. den International-Radsätzen bin ich mir nicht so ganz sicher, wie die sich mit den M-Gleisen vertragen.

Dann lieber gleich eine der raren Werks-AC-Versionen ergattern - sicher ist sicher! Wenn ich Dich richtig verstanden habe gab's die auch (oder gar nur?) für EMS.



Schönen Abend

Jerry


Jerry

RE: EMS in Gussloks

#8 von TEE2008 , 09.07.2010 19:28

Zitat von Jerry

Zitat von Dietmar
Warum den ein Märklinfahrgestell darunter schrauben, noch dazu eines von der 111 was ja auch nicht richtig ist?
Einfach einen Mittelschleifer von Märklin darunter schrauben oder kleben, einen Decoder, für Analogbetrieb reicht der billigste als Umschalter und fertig ist. Es muss nur ein Decoder sein, der für DC-Loks auf AC-Betrieb geeignet ist. Es gab auch die passenden Schleifer für AC von Trix, die Räder, es sind ja internationale, können bleiben.


Hallo Dietmar,

Danke für Deine (auszugsweise oben) wieder gegebenen Hinweise!

Bzgl. den International-Radsätzen bin ich mir nicht so ganz sicher, wie die sich mit den M-Gleisen vertragen.

Dann lieber gleich eine der raren Werks-AC-Versionen ergattern - sicher ist sicher! Wenn ich Dich richtig verstanden habe gab's die auch (oder gar nur?) für EMS.



Schönen Abend

Jerry



Welche Bestellnummern haben denn die ,,raren Werks-AC-Versionen"?


Gruß

Tobias


 
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RE: EMS in Gussloks

#9 von Gelöschtes Mitglied , 09.07.2010 23:49

Hallo Jerry und Tobias

Also ich habe mal nachgesehen und kann frohe Botschaft verkünden, die Auswahl ist sogar noch größer.
Es gab folgende EMS-Loks für das Punktkontaktgleis:
BR218 rot 55 2859 00
BR221 55 2856 00
BR112 55 2848 00
BR184 55 2847 00
Bis auf die 221 sind alle aus Guss. Ob die jetzt spezielle Wechselstromräder hatten oder die normalen DC Räder kann ich jetzt nicht sagen.
Andere Loks gab es nicht für AC. Es war eben die tolle Möglichkeit, noch vor der Deltaepoche auch auf Märklingleis zwei Züge, mit Oberleitung sogar vier Züge unabhängig voneinander zu steuern. Ob diese Möglichkeit von den AC-Fahrern wirklich angenommen wurde müssen die AC-Fahrer beantworten. Im Prinzip war das EMS-System ja der Vorgänger der Digitalen Steuerung. Der EMS-Baustein wie man ihn nannte war ja auch eigentlich schon ein Decoder mit nur einer Adresse.
Tobias, wenn deine Lok schlecht läuft, hast du mal nachgeforscht woran es liegt, würde mich interessieren. Ich hatte an meiner 181 ja einen Märklinschleifer, dafür hat der Vorbesitzer etwas am Drehgestell weg geschliffen damit der lange Schleifer passte. Da gab es eigentlich keine Probleme.
Grüße
Dietmar



RE: EMS in Gussloks

#10 von Jerry ( gelöscht ) , 10.07.2010 00:07

Hallo Dietmar,

erst mal Danke für Deine fachkundige Antwort!

Kannst Du auch noch etwas zu den Baujahren sagen, also wann Trix diese Modelle im Programm hatte? Danke im Voraus!



Grüße

Jerry


Jerry

RE: EMS in Gussloks

#11 von Gelöschtes Mitglied , 10.07.2010 00:59

Hallo Jerry

Ich gehe mal davon aus, dass du das Herstellungsjahr des Trix Express Modells meinst.
Also die „älteste“ ist die 184, sie kam 1968 heraus. Ein Jahr später setzte Trix mit der 110/112 und der 218 die Serie der maßstäblichen Gussloks fort.
Die „neuste“ ist die 221, sie löste 1975 die alte Guss V 200 ab.
Das EMS-System wurde erstmalig 1973 angeboten. Ich müsste mal nachsehen, aber ich denke dass gleich zu Anfangs auch die AC-Fahrer berücksichtigt wurden. Wenn man sich die Größe des EMS-Bausteins mal vor Augen hält, kann man verstehen, das es weder Dampfloks noch kleine Loks wie V 100 oder Schienenbus als EMS-Loks gab, das „Ding“ war einfach zu groß.
Die Loks der Baureihe 181/184, 110/112 sowie 218 sind in Punkto Stabilität und Standfestigkeit mit das Beste was Trix hatte. Sie hatten nicht mehr den doch empfindlichen Kardanantrieb der Loks mit Schwenkpufferbohle (E10.0, E10.1, E40,E50, BLS Ae4/4und V 200), aber auch noch nicht das zerbrechliche Kunststoffgehäuse der Späteren Loks wie 221,217,111, 110.3, 112, und 140.8.
Diese Loks kann man den ganzen Tag auf Ausstellungen, auch bei höheren Temperaturen, fahren lassen ohne das sie Schaden davon tragen.
Der gute alte Permamotor und das Gussgehäuse steckten vieles einfach weg.
Grüße
Dietmar



RE: EMS in Gussloks

#12 von Gelöschtes Mitglied , 10.07.2010 10:07

Hallo

Hier mal einige Bilder von einer 217 mit EMS-Baustein. Da wird die Größe so richtig deutlich, der Baustein benötigt genausoviel Platz wie der Motor.
Das ist noch gute alte robuste Steinzeitelektronik.
Grüße
Dietmar




RE: EMS in Gussloks

#13 von SAH , 10.07.2010 11:04

Guten Tag Dietmar,

herzlichen Dank für die Großaufnahmen des Bausteins.
Zum Erstellen eines Schaltplans (zwecks Aufbau weiterer Platinen) bräuchte man noch die Beschriftungen der Transistoren (die zwei großen links im Bild und die drei kleinen daneben) und die der Dioden (die schwarzen rechts mit silbernem Ring) sowie ein Foto von der Unterseite der Platine.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php


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RE: EMS in Gussloks

#14 von Heinrich , 10.07.2010 11:45

Hallo Stephan- Alexander,

Wenn du mehr Infos zu den EMS-Bausteinen suchst, lege ich dir die HP von Jens Ullmann wärmstens ans Herz.
Zu finden unter: www grinsen de
Unter Trix wirst du auch eine Rubrik EMS finden, dort gibts nahezu alle Informationen über EMS nebst Schaltplänen und Bestückungslisten.

Expressionistischen Gruß
Heinrich

p.s. Heinz- Dieter ich hoffe, diese Darstellung eines Linkes bereitet dir keine Probleme


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RE: EMS in Gussloks

#15 von Pete , 11.07.2010 17:32

Hallo Heinrich,

ich glaube nicht, daß die Darstellung ein Problem ist, es sei denn der Jens Ullmann mag das nicht. Danke dir für den Hinweis auf die Seite!

Gruß,
Peter


rot geschrieben=Adminaussage,grün geschrieben=Moderatorenhinweis,ansonsten Usermeinung ...

Trix Express, Guß und Blech - Fleischmann Spur 0 - alte Wikingautos


 
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RE: EMS in Gussloks

#16 von SAH , 11.07.2010 18:56

Guten Abend Heinrich,

Danke für den Hinweis.
habe lange nicht mehr von Ihm gehört und daher auch nicht mehr an seine Seite gedacht


mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: EMS in Gussloks

#17 von TEE2008 , 13.07.2010 22:34

Hallo Zusammen,
heutige Trix Loks sind total einfach auf Wechselstrom umzurüsten, da sie häufig Märklin Modelle sind,die nicht fertig gebaut wurden .
Sehr häufig lohnt sich eine Umrüstung eines identischen Trix Modells, da dieses nach kurzer Zeit günstig angeboten wird.
Aber auch Modelle und Lackierungsvarianten die es nie von Märklin gab oder geben wird sind meiner Meinung nach einen Umbau wert.
Ein aktuelles Beispiel wäre die detaillierte Traxx (Br 185/Br146), die es übrigens momentan im Angebot gibt. Wer Geld sparen will und gern bastelt,sollte zu Trix Loks greifen,die meißtens in einer interessanteren Lackierungsvariante ausgeführt sind.


Gruß

Tobias


 
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Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#18 von miximaxi , 12.12.2010 13:51

Zitat von Ralf0815

Hallo zusammen,
gab es das wirklich original von Trix: EMS für Märklin-Wechselstrom? - Klar, so eine Lok kann man nur auf reinen analogen Anlagen einsetzen ..............


Als eine weitere Antwort auf diese Frage möchte ich hier mal den nachfolgenden Beitrag einstellen, den ich zwar in einem anderen Zusammenhang in der Rubrik "Märklin" geschrieben habe (siehe Link), aber hier passt er m.E. auch ganz gut hin, da den meisten der hier offensichtlich mitlesenden "Märklin-Analogfahrern" die zusätzlichen Fahrmöglichkeiten mit dem Trix EMS-System im Märklin-Analogsystem vermutlich nicht bekannt sein dürften :

Zitat von elaphos

Beim mittleren Teil (siehe nachfolgendes Foto), welches mir noch nicht begegnet ist, handelt es sich wahrscheinlich auch um eine Vorschaltelektronik, nach den Bauteilen scheint es jedenfalls kein Umschalter zu sein ...........







................ bei dem mittleren Teil handelt es sich um einen originalen Trix EMS-Baustein für die Baugröße H0 !


Mit diesem Baustein können Loks mit Gleich- oder Allstrom*)-Motoren mit Trix EMS-Fahrgeräten i.V.m. einem DC- oder einem normalen Märklin AC-Fahrgerät zusätzlich, gleichzeitig und unabhängig voneinander im gleichen Stromkreis betrieben werden (max. zulässige Eingangs-Wechselspannung am EMS-Fahrgerät = 16 V / 1,2 A).

Dabei ist es egal, ob es sich nun um eine rein analog betriebene Zweileiter-Gleichstrombahn oder um eine rein analog betriebene Märklin-Wechselstrombahn mit Fahrtrichtungsumschaltung durch ein elektromechanisches Überspannungs-Relais handelt.

Gruß - Jürgen / miximaxi

*)
Der EMS-Baustein kann auch in Märklin-Loks mit sogenanntem Allstrom-Lokmotor (Motor mit Doppelfeldspule) eingebaut werden (siehe Prinzipschaltbild unten).

Hierbei entfällt das serienmäßige Überspannungs-Umschaltrelais in der Märklin-Lok. Zwischen dem EMS-Baustein und der Feldspule werden lediglich zusätzlich zwei Dioden (z.B. 1 N4001) für den Gleichstrombetrieb des Märklin Allstrom-Motors erforderlich.

.........................



Und so muss das Märklin-Fahrpult mit dem Trix EMS-Fahrgerät angeschlossen werden, damit eine normale analoge Märklin-Lok und eine mit EMS-Baustein umgerüstete Märklin-Lok (oder eine der von Dietmar in den vorherigen Beiträgen aufgezählten Trix EMS-Loks für das Märklin-System) völlig unabhängig voneinander und gleichzeitig und ohne Trennstellen auf dem selben Märklin-Stromkreis/Gleis betrieben werden können :

.........................



Mit Oberleitung ist auf diese Weise sogar unabhängiger, analoger Vierzugbetrieb auf Märklin-Gleisen möglich :




Achtung :
Das EMS-System "verträgt" sich nicht mit Digital-Systemen, d.h. die normale Märklin-Lok darf bei dieser Betriebsart mit keinem Digitaldecoder ausgerüstet sein, sondern muss das normale elektromechanische Überspannungs-Relais für die Fahrtrichtungsumschaltung enthalten !!!

Und das Märklin-Fahrgerät darf bei dieser Betriebsart nicht mit den Gleisen verbunden werden, sondern nur mit dem Trix EMS-Fahrgerät, über das dann die AC-Fahrspannung für die Märklin-Lok an das Gleis weitergeleitet wird (einschließlich Umschaltimpuls für den Fahrtrichtungswechsel) !!!

Auch darf auf keinen Fall ein weiteres Märklin-Fahrpult zusätzlich zu den in den beiden Schaltbildern gezeigten Märklin-Fahrpulten direkt an das Gleis bzw. den gleichen Stromkreis angeschlossen werden, selbst dann nicht, wenn die EMS-Geräte nur zu Wagenbleuchtungszwecken oder der Raucherzeugung der Märklin-Lok dienen und nicht der Regelung einer EMS-Lok !!!



P.S.
Einen passenden EMS-Baustein gibt es z.B. hier:

.................................... http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...em=220787736296
.................................... http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...em=250822695778


Bei letzterem Anbieter handelt es sich um den bei "Trixern" gut bekannten EMS-Experten Jens Ullman/Nienburg:

................................................ http://www.grinsen.de/trix/ems/h0/index.htm


Für die Umrüstung einer Märklin-Lok auf EMS-Betrieb im Märklin-Analogsystem benötigt man neben dem EMS-Baustein lediglich nur noch zusätzlich zwei Dioden (z.B. 1N4001 -> Anordnung siehe Schaltplan oben).


Und hier wird bei Ebay eine der serienmäßig von Trix für das Märklin-System mit EMS ausgerüsteten Loks angeboten (55 2848 00), d.h. diese Lok hat nicht nur den Trix EMS-Baustein und jeweils einen kurzen Skischleifer pro Drehgestell (siehe auch Fotos von Dietmar und Tobias), sondern richtigerweise auch spezielle Wechselstrom-Radsätze ohne Isolierbuchsen (= Stromabnahme von beiden Außenschienen über alle acht Räder) mit gut 1,4 mm hohen Spurkränzen und einem Radsatzinnenmaß von knapp 13,8 mm (M-Gleis tauglich):

.................................... http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...em=290511336821


Bei der von TEE2008/Tobias in seinem Beitrag gezeigten Trix BR 111 001 handelt es sich übrigens um eine privat/nachträglich mit Skischleifern und ggf. EMS-Baustein umgerüstete Trix-International DC-Lok (52 2453 00) oder Trix-International EMS-Lok (52 2653 00), d.h. alle Radsätze haben Isolierbuchsen!!! Bei der im Foto gezeigten Radschleiferanordnung nehmen die beiden Radschleifer den Strom zwar auch von beiden Außenschienen ab, aber lediglich über 4 Räder (davon zwei mit Haftreifen), die TI-Spurkränze sind nur 1,2 mm hoch und das Radsatzinnenmaß beträgt serienmäßig ca. 14,2 mm ?!

Die Lok dürfte mit diesen TI-Radsätzen vermutlich nur bedingt für das Märklin M-Gleis und mit dieser unzureichenden Stromabnahme auch für das Märklin-Gleissystem insgesamt nur bedingt fahrtauglich sein, was die von TEE2008/Tobias geschilderten schlechten Laufeigenschaften ja auch zu bestätigen scheinen.

Die Laufeigenschaften der serienmäßigen Trix EMS-Loks für das Märklin-System sind dagegen einwandfrei !

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RE: Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#19 von miximaxi , 14.12.2010 17:39

Zitat von Dietmar

Ob die jetzt spezielle Wechselstromräder hatten oder die normalen DC-Räder, kann ich jetzt nicht
sagen ...................

Zitat von miximaxi

....................... diese Lok hat nicht nur den Trix EMS-Baustein und jeweils einen kurzen Skischleifer pro Drehgestell, .......... sondern richtigerweise auch spezielle Wechselstrom-Radsätze ohne Isolierbuchsen (= Stromabnahme von beiden Außenschienen über alle acht Räder) mit gut 1,4 mm hohen Spurkränzen und einem Radsatzinnenmaß von knapp 13,8 mm ........



Zum Vergleich habe ich mal zwei Trix EMS/Wechselstrom-Radsätze (Fotomitte) zwei Trix International DC-Radsätzen (im Foto außen) gegenübergestellt :


...........


Man kann gut die deutlich höheren Spurkränze der Wechselstrom-Radsätze und die fehlenden Isolierbuchsen erkennen, und auch das kleinere Radsatzinnenmaß der Wechselstrom-Radsätze (~13,8 mm) gegenüber den DC-Radsätzen (>14,2 mm) lässt sich im Foto noch erkennen.

Jürgen / miximaxi


 
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RE: Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#20 von Gelöschtes Mitglied , 14.12.2010 19:20

Hallo Jürgen

Toll, das erste mals das ich die AC-Achsen sehe, war mir nicht sicher das es die überhaupt gab.
Grüße
Dietmar



RE: Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#21 von miximaxi , 14.12.2010 20:14

Hallo Dietmar,

bei den von mir im Foto abgebildeten Trix-Wechselstromradsätzen handelt es sich um die "großen" Radsätze für die EMS-Eloks für das Märklin-System (Ø 14 mm) !

Es gab diese Wechselstromradsätze tatsächlich mal als Ersatzteil von Trix/Nürnberg zur Umrüstung von TE- oder TI-Loks auf das Märklin-Gleissystem:

...............................45 2848 09 –> Laufradsatz (Ø = 14 mm)
...............................45 2848 10 –> Antriebsradsatz mit Zahnrad und Haftreifen (Ø = 14 mm)


Auch für die Trix-Dieselloks gab es entsprechende Wechselstromradsätze als Ersatzteil mit kleinerem Durchmesser:

...............................45 2859 16 –> Antriebsradsatz mit Zahnrad und Haftreifen (Ø = 11mm)
...............................45 2859 17 –> Laufradsatz (Ø = 11mm)


Ebenso gab es die von Dir in Deinem Beitrag abgebildeten kurzen Skischleifer als Ersatzteil, und auch die gab es in zwei unterschiedlichen Sätzen (45 2848 86 u. 45 2859 86), und zwar mit langem Radschleifer für die E-Loks (im nachfolgenden Foto unten/links) und mit kurzem Radschleifer für die Dieselloks (im Foto oben/links). Die Skischleifer waren in beiden Schleifersätzen gleich und waren auch einzeln unter der Trix Ersatzteil-Nr 45 0001 00 erhältlich.


...............


Leider ist alles schon lange nicht mehr von Märklin/Trix in Göppingen lieferbar, aber manchmal wird so etwas tatsächlich noch bei Ebay angeboten, und zwar von Leuten, die eine Trix EMS-Lok vom Märklin-System auf TI oder TE umrüsten.


Gruß – Jürgen / miximaxi


 
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RE: Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#22 von miximaxi , 15.12.2010 12:45

Zitat von miximaxi

Und hier wird bei Ebay eine der serienmäßig von Trix für das Märklin-System mit EMS ausgerüsteten Loks angeboten (55 2848 00), d.h. diese Lok hat nicht nur den Trix EMS-Baustein und jeweils einen kurzen Skischleifer pro Drehgestell .................., sondern richtigerweise auch spezielle Wechselstrom-Radsätze ohne Isolierbuchsen (= Stromabnahme von beiden Außenschienen über alle acht Räder) mit gut 1,4 mm hohen Spurkränzen und einem Radsatzinnenmaß von knapp 13,8 mm (M-Gleis tauglich):

.................................... http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...em=290511336821



Ich hatte den Ebay-Anbieter um ein Foto von der Unterseite dieser EMS-Lok gebeten, und er hat mir daraufhin ein entsprechendes Foto zugeschickt und dieses Foto inzwischen auch bei Ebay eingestellt:


..........


Wie man sieht, handelt es sich tatsächlich um eine originale Trix EMS-Version für die Märklin-Gleisgeometrie und das Märklin-Stromabnahmesystem.


Jürgen / miximaxi


 
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RE: Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#23 von miximaxi , 17.12.2010 19:48

Zitat von Jerry
Hallo Dietmar,
......... kannst Du auch noch etwas zu den Baujahren sagen, also wann Trix diese Modelle im Programm hatte?

Zitat von Dietmar

Das EMS-System wurde erstmalig 1973 angeboten. ......... ich denke, dass gleich zu Anfang auch die AC-Fahrer berücksichtigt wurden .........


Dem war nicht ganz so. Das EMS-System wurde zwar erstmalig im Trix Katalog 1973/74 als Neuheit angeboten, aber nur für die Spur N/Minitrix, d.h. es gab erstmalig Minitrix-Loks mit speziellen, den engen Platzverhältnissen in einer N-Lok angepassten EMS-Zentralplatinen.

Der nachrüstbare, universelle EMS-Baustein für H0 und entsprechende EMS H0-Lokmodelle wurden dann erstmalig im Trix-Katalog 1974/75 bzw. 1975/76 angeboten.

Für das Märklin-Gleis-/Stromabnahmesystem gab es insgesamt die folgenden Trix EMS-Versionen :

.............55 2848 00 --> BR 112 --> im Trix-Katalog: 1974/75, 1975/76 und 1976/77
.............55 2859 00 --> BR 218 --> im Trix-Katalog: 1974/75, 1975/76 und 1976/77
.............55 2847 00 --> BR 184 --> im Trix-Katalog: ...............1975/76
.............55 2856 00 --> BR 221 --> im Trix-Katalog: ...............1975/76 und 1976/77


Diese "Puko EMS-Versionen" wurden nur ein bis maximal drei Jahre in deutschen Trix-Katalogen (s.o.) angeboten; die entsprechenden TI/EMS- und TE/EMS-Versionen gab es dagegen bedeutend länger !

In meinen originalen Trix-Ersatzteilblättern ist auch eine blaue "Bügelfalten" BR 110 (E 10.3) als EMS-Version für das Märklin-System gelistet (55 2849 00)! In den deutschen Trix-Katalogen aus dieser Zeit konnte ich diese Lok allerdings nicht entdecken, und "in natura" ist sie mir bislang auch noch nicht "begegnet".

Möglicherweise war es mal geplant, sie auch als EMS-Version auf den Markt zu bringen, wurde dann aber - aus welchen Gründen auch immer - vermutlich nie verwirklicht, weder als TE/EMS-, TI/EMS-, noch als Puko/EMS-Version.

Einige Jahre später gab es serienmäßig dann auch noch die BR 111 in einer EMS-Version, allerdings dann nur noch in TE- und TI-Ausführung (53 2753 00 und 52 2653 00).

Dass die EMS-Versionen für das Märklin-System seinerzeit so wenig bekannt waren und kaum verkauft wurden und deshalb nach kurzer Zeit von Trix wieder aus dem Programm genommen wurden, lag m.E. nicht an deren Fahreigenschaften, denn die waren vergleichbar mit den normalen Trix-Loks (lediglich die Zugkraft war etwas geringer), sondern wohl mehr an der Tatsache, dass Trix in seinen Katalogen für diese Loks nie den Namen Märklin erwähnt hat, sondern immer nur von "Loks für das Punktkontaktsystem" gesprochen hat, und welcher eingefleischte Märklinist schaute damals schon in einen Trix-Katalog(?), und wenn, dann fühlte er sich durch diesen Begriff vermutlich nicht angesprochen oder zum Kauf motiviert, zumal auch in keinem Katalog beschrieben wurde, wie das Trix EMS-Fahrgerät mit dem Märklin-Fahrgerät verbunden und an das Märklin-Gleissystem angeschlossen wird (siehe dazu meine Anschlusspläne in einem der vorausgehenden Beiträge).

Lediglich in dem nur Händlern zur Verfügung stehenden "Trix Lexikon" ist das Märklin-Anschlussschema abgebildet und erläutert. Aber auch dort wird nur vom "Punktkontaktsystem" gesprochen und der Name "Märklin" mit keinem Wort erwähnt; m.E. ein klarer Marketingfehler !

Insofern sind diese originalen Trix EMS-Loks für das Märklin-System inzwischen eine Rarität, denn die meisten wurden seinerzeit schließlich als Ladenhüter "für´n App´l un´n Ei" von den Händlern verschleudert und von kundigen Trixern (so auch von mir) auf das TI- oder TE-System (mit oder ohne EMS-Baustein) "rückgebaut".

Allerdings habe ich mir jeweils eine dieser vier "Puko"-EMS-Raritäten im Originalzustand in meiner Sammlung "auf die Seite gelegt" und nicht verändert.

Wer also an einer solchen "Puko"-Rarität interessiert ist, der sollte m.E. bei dem genannten Ebay-Angebot unbedingt zugreifen. In besserem Zustand und für weniger Geld wird sie - zumindest nach meinen mehrjährigen Beobachtungen - zukünftig wohl kaum zu haben sein :

.................................... http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...em=290511336821


Jürgen / miximaxi

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miximaxi
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RE: Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#24 von miximaxi , 19.02.2011 10:24

Zitat von miximaxi

*)
Der Trix EMS-Baustein kann auch in Märklin-Loks mit sogenanntem Allstrom-Lokmotor (Motor mit Doppelfeldspule) eingebaut werden (siehe Prinzipschaltbild unten).

Hierbei entfällt das serienmäßige Überspannungs-Umschaltrelais in der Märklin-Lok. Zwischen dem EMS-Baustein und der Feldspule werden lediglich zusätzlich zwei Dioden (z.B. 1 N4001) für den Gleichstrombetrieb des Märklin Allstrom-Motors erforderlich.


.....................



Nur der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass natürlich auch Märklin-Loks mit Delta- oder Digital-Decoder (Motorola I oder Motorola II) und Allstrom- Motor auf die oben gezeigte Weise auf EMS-Betrieb im Märklin AC-/ Analog-System umgebaut werden können :

....- Ausbau des Delta-/Digital-Decoders und Einbau des EMS-Bausteins mit den beiden zusätzlichen Dioden


Desgleichen können natürlich auch Märklin-Loks mit Digital-Decoder (fx- und mfx-Decoder) und Gleichstrom-Motor (Permanentmagnet- oder Glockenanker-Motor) auf EMS-Betrieb im Märklin AC-/Analog-System umgebaut werden :

...........................- Ausbau des fx-/mfx-Digitaldecoders und Einbau des Trix EMS-Bausteins


Hier entfallen dann die im obigen Schaltplan gezeigten beiden zusätzlichen Dioden, d.h. der Gleichstrom-Motor wird mit einer seiner zwei Bürsten/Kohlen direkt an den Gleichstrom-Ausgang des EMS-Bausteins (RT = rotes Kabel) angeschlossen, die andere Bürste/Kohle kommt an den Mittelschleifer bzw. an das schwarze Kabel des EMS-Bausteins (SW = schwarzes Kabel).

Die Verdrahtung der Beleuchtung muss ggf. entsprechend angepasst/geändert werden (evtl. über Dioden an RT).


Gruß - Jürgen / miximaxi


 
miximaxi
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RE: Trix-EMS im Märklin/AC Analog-System

#25 von tischbahn , 24.10.2018 18:31

Hallo zusammen,

ich bin an eine Werks- 218er mit EMS und für Punktkontakt gekommen. Dabei war natürlich auch das ems Pult.
Die Lok fährt gut, eine 2. Lok (z.B. Märklin) dazu fährt auch, aber trotzdem passt irgendwas nicht.

Die EMS Lok fährt nur in eine Richtung und die Beleuchtung wechselt das Licht nicht, es leuchtet auf beiden Seiten.
Nun vermute ich, der Vorbesitzer hat da schon einmal rumgebastelt?

Meine Frage ist, wer besitzt genau diese Werks-218er Punktkontakt und kann ein Foto von innen machen, damit ich erkennen kann ob alles richtig verdrahtet ist?

Gruß,
Horst


 
tischbahn
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