RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#26 von Epoche IV UIC ( gelöscht ) , 06.05.2009 22:31

Zitat von Nick
Vom Bahnhof in Goch würde ich gern mal ein aktuelles Fotos sehen wollen.



da gibt es einige im netz:
http://static.panoramio.com/photos/original/2113257.jpg


Epoche IV UIC

RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#27 von Nick , 08.05.2009 21:01

So, wie versprochen hier noch ein Bild des Bahnhof Unterlennigen von Kibri.


 
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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#28 von sh , 08.05.2009 22:07

Hallo,

toll wie sich der Topic entwickelt.

@HD: Ich wusste auch nicht das der Bahnhof "Neustadt" von Faller doch ein Vorbild hat. Vielen Dank fürs Zeigen.

@ Nick: Danke für Deine Unterstützung.

Grüße vom Süden


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#29 von Heinz-Dieter Papenberg , 08.05.2009 22:28

Hallo,

Zitat von sh
Ich wusste auch nicht das der Bahnhof "Neustadt" von Faller doch ein Vorbild hat. Vielen Dank fürs Zeigen.



Ich glaube da bist Du nicht der einzige der das nicht wußte Mir ist das auch erst bewußt geworden als ich vor vielen Jahren einmal in Goch am Bahnhof war und der mir doch sehr bekannt vorkam, denn ich hatte den auf meiner Eisenbahnplatte stehen



Gruß

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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#30 von sh , 20.05.2009 22:31

Hallo,

Musberg gibt es tatsächlich:
Erstens den Ortsnamen,
zweitens das Vorbild des Faller Bahnhofs 104 aus den 50er Jahren.
Klasse, oder ?
Faller verwendet bei dem Modell also keinen Pseudonym. Der Bahnhof liegt an der sogenannten ehem. Siebenmühlentalbahn. Die Strecke (heute Rad- und Wandertrasse) verläuft von Leinfelden durch das Siebenmühlental nach Waldenbuch. Leinfelden-Echterdingen liegt südlich am Rand von Stuttgart, Waldenbuch 15 km weiter südlich kurz vor Tübingen.
In Waldenbuch wird die bekannte Schokolade der Firma Ritter (Quadratisch, Praktisch, Gut) produziert.
Die Gleise dorthin gibt’s schon lange nicht mehr, das kleine Gebäude in Musberg steht aber noch. Die Anordnung der Fenster und Türen wurde allerdings im Laufe der Zeit etwas verändert.
Die Bahn wurde 1928 als eine der letzten Nebenstrecken im Württembergischen gebaut und in Betrieb genommen. Sie wurde auch wieder als eine der ersten Bahnen nämlich bereits 1956 schon wieder stillgelegt und abgebaut. Mich persönlich interessiert es wie man bei den Fallers auf dieses Vorbild aufmerksam geworden ist. Aber das kann nach 50 Jahren wahrscheinlich kaum einer mehr erzählen.
Kleines Gebäude, für kleine Tischbahnen gerade die richtige Modellgröße. Für größere Anlagen (soweit in 50er vorhanden) ein netter Zweit- oder Drittbahnhof.
Ich habe das Teil erst kürzlich erworben weil es gut in meine Sammlung passt. Der Bahnsteig ist aus Holz – Hartfaser. Die Wände, die eingesetzten Fenster und Türen sind aus Kunststoff. Das Dach ist aus Echtholz.


Das Modell von der Gleisseite. Beachtenswertes Detail: Lautewerk aus Metall - Drehteil


Das Modell von der Straßenseite


Das Vorbild von der Gleisseite


Das Vorbild von der Straßenseite


Da meine Vorbildfotos durch das zur Zeit vorhandene Vorzelt für den Gesamteindruck nicht ganz so aussagekräftig sind möchte ich wieder auf eine Internetseite verweisen in der das Gebäude besser abgebildet ist:
https://www.uni-hohenheim.de/~moegle/bwn...h/waldindex.htm


Das war´s wieder von mir. Grüße sh.


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#31 von arokalex , 21.05.2009 02:09

Hallo @ sh und Forum,

Danke für den Beitrag, sehr interessant zu lesen.
Das Faller-Modell gibt es in mehreren Versionen.
Zuerst als Fertigmodell komplett aus Holz, die nächste Ausführung
in Gemischtbauweise: Holz und Plastik und die letzte Variante
komplett aus Plastikteilen, als FM und Bausatz in der gelben Faller-
Packung. Dies war mein allererster Faller-Bahnhof.
Lange, lange... ist das her, diesen besitze ich nicht mehr.
Aber ganz aus dem Sinn ging mir das Teil nie.
Inzwischen habe ich ihn wieder, diesmal erste Version ganz aus Holz.
Neulich habe ich ein bisschen gespielt... auf ganz kleiner Fläche
ein Mini-Diorama zusammengestellt und ein paar Bilder einiger meiner
Loks gemacht... die ich euch, da es gut zu dem Bahnhofsthema passt
gerne zeigen möchte.
Hoffe, es gefällt...

Viele Grüsse

arokalex


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#32 von catman57 , 21.05.2009 07:54

Hallo,

als gebürtiger Tübinger bin ich unzählige Male auf dem dem Weg nach Stuttgart und zurück unter dem Viadukt bei der Mäulesmühle durchgefahren - mit dem Auto - und war immer der Meinung, dass da oben Gleise sind. Leider haben mich der Beitrag hier und der sehr informative Link von sh eines Besseren, nein Anderen belehrt.

Danke für den Beitrag und den Link!

Schöne Grüße - Philipp


Schöne Grüße - Philippa

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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#33 von martin67 , 21.05.2009 20:44

Hallo,

ich war heute in Lindau, kleiner Ausflug mit ALEX, einem Bayernticket, meiner Frau und dem Kinderwagen mit Inhalt. Siehe da, man fotografiert sich so durch die schöne Stadt am Bodensee und dann:





Ein Relikt der 50er! Mittlerweile weiss ich, dass es davon gerade mal nur noch 4 Stück in Deutschland und einen in Österreich gibt. Das Modell muss sich nicht zeigen, oder?

Ach ja, einen Link hätte ich noch:
http://www.pilzkiosk.de/

Schöne Grüsse,

Martin


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#34 von Michel , 23.05.2009 22:43

Hallo Martin,

doch!!

Es soll auch Leute im Forum geben, deren Kenntnisse mit Beginn der Kunststoffzeit enden
Da ich mir aber trotzdem gerne Bilder ansehe, würde mich der Vergleich Original zu Modell schon interessieren.

Gruß, Michel


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#35 von Epoche IV UIC ( gelöscht ) , 24.05.2009 08:57


Epoche IV UIC

RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#36 von sh , 27.05.2009 20:55

@ arokalex

arokalex schreibt:

Zitat
Inzwischen habe ich ihn wieder, diesmal erste Version ganz aus Holz.
Neulich habe ich ein bisschen gespielt... auf ganz kleiner Fläche
ein Mini-Diorama zusammengestellt und ein paar Bilder einiger meiner
Loks gemacht... die ich euch, da es gut zu dem Bahnhofsthema passt
gerne zeigen möchte.
Hoffe, es gefällt...



Ich sehe leider keine Bilder. Werden die noch eingestellt? Mich interessiert die Vollholzversion, die habe ich auch noch nicht gesehen. Ich selber besitze noch eine Version mit Kunstoffwänden als Holzimitation.

Gruß sh


sh  
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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#37 von arokalex , 28.05.2009 03:04

Guten Morgen,

ja, das ist leider korrekt... habe es nicht geschafft,
die Bilder einzustellen.

Hole ich aber gerne nach.

Wollte die Fotos dann Heinz-Dieter mit der Bitte schicken
sie für mich hochzuladen... wusste die eMail nicht mehr.

@ Heinz-Dieter: Bitte schreibe mir doch mal deine eMail,
damit ich dir die Bilder zusenden kann.
Dankeee!!!

@ sh: Dann kannst du auch die Holzversion mal sehen.

Liebe Grüsse

arokalex








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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#38 von Heinz-Dieter Papenberg , 28.05.2009 07:37

Hallo

hier ist sie hpapenberg@arcor.de

Gtuß

Heinz-Dieter Papenberg


Gruß

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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#39 von arokalex , 29.05.2009 17:54

Danke dir, Heinz-Dieter,

schönes Wochenende und Feiertage...

Grüsse

arokalex


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#40 von ET426 , 29.05.2009 18:48

So und hier ist dann der Milchpilz in Regensburg.



Steht direkt hinterm Bahnhof am Eingang zum Park. Genau dort habe ich ihn auch am 13.10.2007 fotografiert.

Grüße,
Flo



 
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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#41 von sh , 29.05.2009 19:39

Hallo,

@ arokalex
Wow das Warten auf Deine Bilder hat sich gelohnt. Da gibt es ja jede Menge interessante Sachen auf kleinster Fläche abgebildet anzusehen.
Die wahrscheinlich handbemalte Mauerstruktur und die zwei Läutewerke an dem Bahnhofsgebäude gefallen mir gut und machen es interessant, finde ich.
Beim Anblick der Märklin TT 800 und dem Faller Gebäude kommt in mir der Gedanke das ich vielleicht doch auch noch nach beiden Teilen Ausschau halten muss. Mal sehen.

Ausschau halten tue ich auch wieder nach einem Modellhausvorbild. Ich hab mir da schon wieder was vorgenommen. Mal schauen, vielleicht komme ich den nächsten 3-4 Wochen noch dazu es euch zu zeigen.
Die Pilzstory finde auch interessant. Hätte nicht gedacht das es doch noch ein paar von den Pilzen im wirklichen Leben gibt.

Gruß sh


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#42 von Willoughby , 30.05.2009 13:46

Hier, wie angekündigt, die Bilder von den münsteraner Bürgerhäusern am Prinzipalmarkt und deren Modelle von Kibri:
[img]www.bilder-hochladen.net/files/7yor-1s-jpg-nb.html][/url][/img]
[img]www.bilder-hochladen.net/files/7yor-1t-jpg-nb.html][/url][/img]
Ich kann mich noch erinnern wie begeistert ich war, daß es endlich solche Modelle gab und dann noch "norddeutsch".


 
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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#43 von sh , 19.06.2009 17:53

Hallo Zusammen,

Ich habe mich gefragt wie viele Modellbahnvorbilder an der Bahnstrecke von Stuttgart nach Friedrichshafen liegen und bin auf die Zahl sechs gekommen.
Der Reihenfolge nach aufgezählt:
Stuttgart Hbf: Bahnhofsgebäude – Märklin Spur 0/H0 Nr.:2038/2039
Stellwerk – Vollmer Spur H0 Nr.: 5733
Göppingen: Bahnhofsgebäude – Märklin Spur Z Nr.: 8960
Stellwerk – Märklin Spur Z Nr.: 8965
Geislingen/S.: Stellwerk – Kibri H0 Nr.: 9317
Friedrichshafen: Bahnhofsgebäude Hafenbahnhof Spur 0/H0 Nr.: 418

Hab ich was vergessen?

Die Bahnstrecke von Stuttgart über Ulm nach Friedrichshafen ist ja die klassische „Schwäbische Eisenbahn“ an der auch der besungene Ziegenbock eines Bauern durch Strangulation sein Leben lassen musste
Interessant an der Streckengeschichte ist das beim Streckenbau ein Wettbewerb zwischen dem Königreich Bayern, dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg stattfand. Ziel des Wettbewerbs war es, welches Land als erstes eine Eisenbahnlinie an den Bodensee baut und in Betrieb nimmt. Ich hoffe das ich mir jetzt nicht den Mund verbrenne wenn ich den nachfolgenden Satz so formuliere: Die Württemberger waren eben schlauer und haben gewonnen. Sie haben mit dem Streckenbau zum See dort begonnen und so wurde das erste Teilstück von Friedrichshafen nach Ravensburg noch vor dem Rest der Strecke eröffnet. D.h. zum Bau dieses Abschnitts musste sämtliches erforderliches Material (vom einfachen Gleisnagel bis zur ausgewachsenen Lokomotive) mit Pferdefuhrwerken vom damaligen Endpunkt Süßen über die Schwäbische Alb nach Ravensburg geschafft werden. Ist doch eine tolle Geschichte, oder? Stimmt aber wirklich. Ich will aber damit aber nicht behaupten das die Geschichte jeder Eisenbahnliebhaber im Schwäbischen unbedingt wissen muss

Da ich leider keines der Modelle an der „Schwäbischen Eisenbahn“ besitze, sie aber trotzdem hier gerne alle vorgestellt sehen würde, könnten wir doch eine sommerliche Gemeinschaftsaktion daraus machen. Manch einer von Euch kann bestimmt was dazu beisteuern, oder?
Ich denke da an das Einstellen von Katalogbildern, Modellbilder oder Vorbildfotos.
Ich setze auf Eure tatkräftige Unterstützung und vor allem auf die Mithilfe der Forumsteilnehmer die sich glücklich schätzen können einen alten Märklinbahnhof Stuttgart zu besitzen. Ich möchte deshalb unseren Admin um seine Mithilfe bitten und die Bilder der Forenteilnehmer hier an den vorgesehen Stellen zu platzieren.
@HD: ich hoffe es macht Dir nicht zu viel Arbeit
Sonst tuts es auch wenn jeder seine Bilder im eigenen Beitrag einstellt.

Anfangen möchte ich mit Friedrichshafen, dem südlichen Endpunkt der virtuellen Reise. Gleichzeitig Ausgangspunkt des gewonnen Bahnbauwettbewerbs vergangener Zeiten. Mal sehen in welcher Zeit wir zusammen die Reise schaffen bis wir, fünf Vorbilder weiter, in Stuttgart ankommen.
Der Hafenbahnhof 418 von Märklin als Modellbahnzubehör quasi der Klassiker schlechthin. Das Vorbild gebaut in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhundert weil sein Vorgänger zu klein wurde. Hier bestand die Möglichkeit Eisenbahnwaggons auf das Schiff (sog. Trajektverkehr) ins gegenüberliegende schweizerische Romanshorn zu verladen. Mit der Eisenbahn über das „Schwäbische Meer“, dieses Betriebverfahren wurde sogar bis Mitte der 70er Jahre hinein aufrechterhalten.
Heute dient das ehemalige Empfangsgebäude als Zeppelinmuseum. Zeppeline wurden ja in Friedrichshafen gebaut und in Betrieb genommen, um von hier aus über die ganze Erde zu fahren.

+++Bild entfernt+++
Märklin 418


Hier das Modellfoto. Ich hab es in Berlin beim MMM 2009 aufgenommen, ausgestellt auf der alten Märklin Werksanlage.


Friedrichshafen Hafenbahnhof

Geislingen an der Steige die „Fünftälerstadt“. Von hier ab geht es steil bergauf über die berühmte Geislinger Steige auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb. Zwischen Geislingen und Amstetten müssen heute noch schwere Züge von einer zusätzlichen Lokomotive nachgeschoben werden. Um den aufwändigen Betriebsablauf zu rationalisieren wurde Mitte der 60er Jahre das damals moderne Dr-Stellwerk in Betrieb genommen. Der Bahnhof Geislingen-West, wo in der Regel die Schiebelok für die schweren Güterzüge angesetzt wird konnte nun vom neuen Geislinger Stellwerk mitbedient werden. Das Stellwerk ist heute noch in Betrieb und der Fahrdienstleiter im Stellwerk koordiniert immer noch die Schiebelokfahrten.


Katalogbild - Kibri 9317

(Hier fehlt noch das Modellfoto)
Modell Kibrii


Stellwerk Geislingen/Steige

Bahnhof Göppingen – das Tor zur großen Welt der kleinen Modellbahn für alle die, die Stauferstadt im Filstal mit der Bahn erreichen. Das Empfangsgebäude im typischen Stil der Nachkriegszeit. Große Glasfronten in der Empfangshalle damit in dieser viel Licht einfällt und der Reisende sich gerne im Bahnhof aufhält.

+++Bild entfernt+++
Märklin 8960 und 8965

(Hier fehlt noch das Modellbild)
Modell Märklin 8960



Empfangsgebäude Bahnhof Göppingen



(Hier fehlt noch das Modellbild)
Märklin Modell 8965


Stellwerk Bf Göppingen

Stuttgart Hbf - ein Kopfbahnhof - Auslaufmodell, hier werden in den nächsten Jahren die größten Veränderungen beim Vorbild zu sehen sein. Stuttgart 21 ist ja beschlossene Sache. Mal sehen wie sich der alte Denkmalgeschützte Bau dann ohne weitläufiges Gleisvorfeld macht.

(Hier fehlt noch ein Katalogbild)
Märklin 2038/2039

(Hier fehlt noch ein Modellbild)
Märklin Modell 2038/2039




Der Bonatzbau in seiner vollen Größe. Er ist der Nachfolger für den alten Bahnhof der ursprünglich 500m weiter westlich Richtung Innenstadt lag, er sollte das größere Verkehrsaufkommen in den 20er des vorigen Jahrhunderts besser bewältigen. Der Bahnhofsturm mit Haupthalle wurde als erstes gebaut und in Betrieb genommen. Die kleine Schalterhalle wurde erst später gebaut. An der Stelle befand sich das Gleisvorfeld des ersten Stuttgarter Bahnhofs, dessen Gleise und Anlagen zuerst abgebaut werden mussten. Hier stimmt sogar bei Märklin die zweigeteilte Ausführung des Modell mit der Baugeschichte des Vorbilds überein.


Katalogbild - Vollmer 5733

(Hier fehlt noch das Modellbild)
Vollmer Modell 5733)

(Hier fehlt noch das Vorbild)
Hier wird’s vielleicht etwas schwierig mit einem Vorbildfoto, denn: das kleine Stellwerk stand im Abstellbahnhof, der Bahnhofsteil in dem der Reisezugwagenpark hinterstellt ist. Dort wo sich das Bahnbetriebswerk, Wagenwerk und das ehemalige Bahnpostamt befindet. Es wurde schon in 70er Jahren überflüssig als in Stuttgart die alte elektromechanische Signaltechnik mit Einzelstellwerken durch das moderne Dr-Zentralstellwerk mit Lichtsignaltechnik ersetzt wurde. Dieser Bahnhofsteil mit seinen Anlagen wird bald selbst nicht mehr benötigt und ist praktisch fast schon Geschichte.

Gruß sh


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ähnliche Gebäude von VOLLMER in Spur N ?

#44 von Conny Container , 23.06.2009 18:28

Moin Moin,

ich habe diese Gebäude aus Münster bisher nicht in den KIBRI-Katalogen von 1966 bis 1982 gefunden ?

Dafür aber den sehr ähnlichen Bausatz 7750 von VOLLMER in Spur N

[img] [img]http://www.bilder-hochladen[/img]

Gruss, Conny Container


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#45 von Willoughby , 23.06.2009 19:29

...ich kann mich erinnern den Bausatz Mitte der 80er gekauft zu haben und ich meine auch in dem Jahr als er als Neuheit erschien. Demnach könnte das passen, daß er in dem von Dir erwähnten Zeitraum nicht in den Katalogen erscheint. Er ist aber definitiv von Kibri:
[img][/img]


 
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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#46 von Willoughby , 23.06.2009 19:42

bedauere, Bild gelöscht


 
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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#47 von Nick , 25.06.2009 17:50

@Willoughby,Conny Container

Das Bürgerhaus aus Münster ist bereits im Katalog von (1980/81) enthalten und müsste einen Katalog zuvor (1979/80) als Neuheut erschienen sein.


 
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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#48 von sh , 06.09.2009 09:50

Hallo Zusammen,

heute mal wieder was zum Thema Modellhausvorbild.
Im thread „Ungereimtheiten im Primex-Katalogen“ habe ich ja schon das Vorbild des Bahnhofsgebäude Bf Böblingen gezeigt. Hier der link dazu:
http://alte-modellbahnen.foren-city.de/t...-katalogen.html

In Böblingen habe ich aber noch ein anderes Modellhausvorbild gesehen und fotografiert. Muss man ja eigentlich so erwarten, das in der Stadt in der die Firma Kibri ihren Stammsitz hatte mehrere Gebäude ins Modell umgesetzt wurden, oder?
Das schönere Vorbild und Modell finde ich, ist die Stadtkirche St. Dionysius von Böblingen. Sie steht leicht erhöht über der Altstadt und man hat vom Kirchenberg eine gute Aussicht auf die Stadt und die nähere Region.


Hier das Modell im Katalog


Das Vorbild

Das wars wieder. Grüße sh


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#49 von sh , 20.09.2009 21:52

Hallo Zusammen,

der Vollständigkeit wegen stelle hier nochmals einen Bericht vom Kibri B-9500 Bf Laufenmühle ein.
Im heutigen Beitrag zeige ich Bilder von allen erhaltenen Bahnhofsgebäuden des Typ „Wieslauftalbahn“ und ein Katalogbild.
Der Bahnhofstyp, ich nenne in mal „Wieslauftalbahn“, wurde in ganz Württemberg bei der ehem. K.W.St.E. nur auf der Strecke Schorndorf – Welzheim (Wieslauftalbahn) erbaut. Die Bahnhöfe unterscheiden sich im Streckenabschnitt Schorndorf – Rudersberg vom Streckenabschnitt Rudersberg – Welzheim in der Gebäudegestaltung dadurch, dass die Wohngebäude und Anbauten spiegelverkehrt zueinander angeordnet sind.


Katalogbild Bf Laufenmühle


Das Kibri-Modell von der Gleisseite


Das Kibri-Modell von der Straßenseite


Hier sieht man die Anordnung der Gebäude im Streckenabschnitt Schornorf – Rudersberg, der Reihenfolge nach von links nach rechts: Haubersbronn, Miedelsbach-Steinenberg,
Michelau (Württ.), Schlechtbach


Hier die Anordnung der Gebäude im Streckenabschnitt Rudersberg – Welzheim. Auch wieder der Reihenfolge nach von links nach rechts: Oberndorf (b. Rudersberg, Klaffenbach-Althütte, Laufenmühle. Im Anschluss fehlt ein Bild des Bf Breitenfürst, der bereits längst abgerissen ist. Er war wie die Bahnhöfe im Steckenabschnitt Schorndorf - Rudersberg angeordnet.

Die Bahnhöfe Rudersberg und Welzheim sind im K.W.St.E-Einheitsstil der Nebenbahnhöfe erstellt.
Wie ich schon in meinem ersten Bericht erwähnt habe, war das Kibri-Modell bis Anfang der 70er Jahre im Programm. Soweit ich weiß wurden die Spritzgussformen bei einen Brand im Kibri-Werk zerstört.
Mittlerweile ist das Gebäude bei Vollmer als maßstäbliches Modell im Programm.

Hier noch der link zu meinem ersten Beitrag:
http://alte-modellbahnen.foren-city.de/t...ot-o-ae-ge.html

So, nun hoffe ich Euch nicht gelangweilt zu haben.

Grüße sh


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RE: Alte Modellhäuschen und ihre Vorbilder

#50 von sh , 15.11.2009 15:15

Hallo Zusammen,

es tut mir ja leid für Euch als Leser und der Chronologie dieses topic, aber das Vorbildthema Siebenmühlentalbahn vom Juni muss ich noch mal aufgreifen und vervollständigen, da neige ich leider etwas zum Perfektionismus. Ich denke aber das ich mich inhaltlich nicht wiederhole und meine neuen Erkenntnisse Euch bestimmt auch interessieren ohne zu langweilen.
Eigentlich wollte ich mich schon mit einem anderen Vorbild beschäftigen, aber über das heutige Vorbild muss ich Euch unbedingt noch berichten um somit das Thema Siebenmühlentalbahn abzuschließen.
Weiß es von Euch jemand? Es gibt tatsächlich noch einen weiteren Bahnhof außer Musberg an der Strecke den man sich bei Faller zum Vorbild genommen hat. Das wusste ich bis jetzt selber nicht.
Ich bin vor längerer Zeit beim Googeln auf Berichte gestoßen die darauf hinweisen das der Bahnhof Waldenbuch auch schon „Modell“ gestanden haben soll. In den mir verfügbaren alten Katalogen bzw. auch sonst habe ich noch kein Bild geschweige denn ein richtiges Modell davon gesehen; bis kürzlich tatsächlich bei ebay ein Modell versteigert wurde. Jetzt wurde für mir der entgültige Beweis erbracht, dass das schöne Modell einmal die Anlagen der 50er Jahre bereichert hat.
Allen unter uns hier im Forum, für die meine Erkenntnisse auch neu sind und die es interessiert im Anschluss wieder ein paar Bilder.
Das Vorbild Bahnhof Waldenbuch gibt es nicht mehr, aber mit einem link zu einer alten Aufnahme kann ich selbstverständlich wieder dienen:
http://www.fotogruppe-waldenbuch.de/Kult...ldenbuch_3.html


Das Faller Modell

Es ist für mich immer wieder erstaunlich wie konsequent man vor fünfzig Jahren das Vorbild ins Modell umgesetzt hat. Meiner Meinung nach bzw. aus heutiger Sicht denke ich, das die Holzmodelle zu jener Zeit fast perfekt ausgeführt waren und in punkto Detailreichtum den heutigen Modellen nicht allzu viel nachstehen. Nur das filigrane Aussehen der Bauteile des heutigen Kunststoffspritzgussverfahrens (was für ein Wort!?) fehlt an den hochwertigen Holzmodellen noch. Vermissen tut man das Filigrane beim Anblick des Modells aber eigentlich nicht, oder?
Ich nehme an das man den Haltepunkt Musberg und den Bahnhof Waldenbuch bei den Gütenbachern als quasi Streckenthema zeitgleich zusammen entworfen und produziert hat. Forenkollege Arokarlex hat uns ja das Holzmodell „Musberg“ gezeigt das bestimmt zur gleichen Zeit erhältlich war.
Wie in meinem Beitrag vom Juni frage ich mich immer noch warum die Gebrüder Faller ausgerechnet Modellvorbilder dieser Strecke ausgewählt haben. Gütenbach ist rund 150 Kilometer entfernt und im Badischen gibt es schließlich auch tolle Bahnstrecken mit schönen Gebäuden.

Das war`s wieder. Gruß sh


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