Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#1 von gerhart , 25.10.2012 12:16

Hallo Freunde,
zu Eurer Information, am 13.+14.10 war von den TRIX Freunden in der Gustav Heinemann Schule, Berlin Marienfelde, eine hochinteressante Modellbahn-Ausstellung, wo wir Ost-Liebhaber mit von der Partie waren. Näheres ist unter den Veranstaltungsterminen zu finden.
Ich habe dort einige Bilder von unserer Ausstellungs-Anlage eingestellt.
Eine Woche später waren wir bei der int. Modelbahn-Ausstellung im FEZ, ebenfalls mit einer schönen Ostanlage vertreten.
Weil ich da aber gefilmt habe, muß ich die Bilder erst noch aus dem Film schneiden.
Gruß Gerhart


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#2 von pete , 25.10.2012 18:39

Hallo Gerhart,

ich hab dir mal einen LINK DAHIN gesetzt, wobei es dann natürlich schöner wäre, wenn du deine Bilder hier nochmal einbindest. Übrigens, Filme sehen wir auch gerne

Gruß,
Peter


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#3 von gerhart , 26.10.2012 18:06

Hallo Peter,
danke für den Hinweis, bin halt noch nicht so firm.
Deswegen stelle ich die Bilder hier nochmal rein.
Gruß Gerhart



























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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#4 von schabbi ( gelöscht ) , 26.10.2012 18:10

Also mal ehrlich bei den gezeigten Modellen braucht ihr euch nicht zu verstecken,schöne Auswahl .Schade das ich nicht live da
war aber so ists halt als Reisemuffel..wenn ich schon an den Großstadtverkehr denke und dieses elende eingespeert sein über Stunden
in soner Blechbüchse.

Gruss Tino


schabbi

RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#5 von DR`ler , 27.10.2012 07:18

Hallo Gerhardt,
ich finde auch eine sehr schöne Sammlung und Präsentation. Nun noch ein paar Fragen: Ist der Wagen, der in der Vitrine unten links neben den Schildern steht der mit Schwungradantrieb, welcher mal für die Lehranlage gebaut wurde und hättest du da eventuell noch ein Bild von der Technik? Und von welchem Hersteller ist der Planenwagen und hättest du von dem bitte noch eine Nahaufnahme?

Mit Grüßen aus dem verschneiten Fuß des Erzgebirges Martin


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#6 von Dietmar , 27.10.2012 09:15

Hallo

Schöne alte Modelle, besonders die S-Bahntriebwagen kenne ich nicht. Sind die Hersteller der Modelle später alle in Piko aufgegangen oder waren die weiterhin selbstständig?
Aber unter der Überschrift „Ostmodellanlage“ habe ich mir was anderes vorgestellt als lose verlegte Gleise auf grauem Untergrund.
Was hier im Forum oft als Modellbahn bezeichnet wird ist für mich keine.
Auf einem lackiertem Brett verlegte, von mir aus auch befestigten Gleisen mit lose darauf gestellten Gebäuden ist bestenfalls ein Testbrett, aber doch keine Anlage. Eine Landschaft sollte doch wenigstens andeutungsweise vorhanden sein. Genauso ist ein „Schachtelbahner“ der nur sammelt auch kein Modellbahner wenn er keine Anlage hat, und sei sie noch so klein. Aber da gibt es sicher viele die auch keine Modellbahn haben die anderer Meinung sind.
Grüße
Dietmar


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#7 von Glienicker , 27.10.2012 11:01

Zitat von Dietmar im Beitrag #6
Aber unter der Überschrift „Ostmodellanlage“ habe ich mir was anderes vorgestellt als lose verlegte Gleise auf grauem Untergrund.

Hallo Dietmar,

es gibt halt auch TISCHBAHNer. In der Überschrift steht ja ein Bindestrich nach Ostmodell.
Und hier siehst du halt eine Tischbahn-Anlage mit Ostmodellen.
Wenn du sie nicht magst, meckere nicht, sondern klicke einfach weg.
Es ging ja bei der großen Ausstellung darum, möglichst vielerlei sehenswerte Modellbahnen darzustellen.
Und DAS ist doch gut gelungen, oder?
Nichts für ungut,

Eckhard
ein TRIX-Tischbahner



 
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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#8 von gerhart , 27.10.2012 17:25

Hallo,
zu den Fragen ein paar Antworten.
Der S-Bahnzug, mal 3 teilig, mal 4 teilig zu sehen, ist ein Eigenbau aber mit Herr-Gehäusen, die es in den 50er Jahren billig zu kaufen gab. Bei dem 3 teiligen Zug, ist der Triebwagen gerade auseinander genommen worden.
Der Schwungrad-Wagen ist, richtig vermutet, von der Lehranlage Dresden.
Ich bin leider nicht der Eigentümer der beiden Wagen, nachdem gefragt wurde
Ostanlage ?! Wie sollte ich das anders bezeichnen. Für Ausstellungen bauen wir je nach Anlass eine fliegende Anlage mit Osterzeugnissen auf. Auf vielen Veranstaltungen kommt das immer gut an. Hier soll ja nicht das Anlagenthema die Hauptsache sein, sondern die damalige Produktvielfalt in der sowj. BSZ und DDR, von deren Existenz, besonders die westlichen Modellbahnfreunde wenig Ahnung hatten und natürlich zu zeigen, dass das alte Zeug, läuft und läuft...! In der Größe, wie wir diese Aufbau-Anlagen zeigen hat es in Ostdeutschland, nur wenige Anlagen gegeben und die waren meistens in Vereinen und auf der Messe zu sehen. Wir kennen aus dieser Zeit, 1946 - ca.1970, keine noch existierende Anlage, in dieser Größe.
Gruß Gerhart


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#9 von herribert73 , 27.10.2012 18:41

Zitat von gerhart im Beitrag #8
und natürlich zu zeigen, dass das alte Zeug, läuft und läuft...!

Gruß Gerhart



Das ist Euch sehr schön gelungen, auch wenn ich nicht verstehe wie Ihr diese 3 leiter Gleise zum reibungsfrei funktionieren bekommt. Ich habe diese Dinger immer gesammelt und immer mal wieder mit dem Aufbau begonnen, gereinigt, geschliffen, radiert...und trotzdem sind sie schneller korrodiert als ich diese Zeilen schreiben konnte. Ich hatte auch keine Lust jede einzeln anzulöten. Giebt es da Tips, auch zu den teilweise eigenwilligen Weichen- antrieben (den mit dem Anker zum Beispiel?).

Gruss
Fred


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#10 von gerhart , 27.10.2012 19:38

Hallo Fred,
wichtig ist bei Hruska - Schienen wie sie gelagert wurden und werden. Das Schienenprofil rostet sehr leicht, da es aus Eisen ist.
Also mit feinen Schmirgel putzen, trocken lagern und viel Fahrbetrieb machen.
Zu den Weichen kann ich nicht viel sagen, da die Anlagen in der G.H.Schule und im FEZ ein loser Aufbau waren, wurden die Weichen eben mit Hand gestellt!
Gruß Gerhart


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#11 von DR`ler , 27.10.2012 19:55

Hallo Fred,
ich weiß nicht genau welchen Antrieb du meinst, falls es der mit dem Blechgehäuse ist, stimmt es, dass dieser sehr viel Strom zieht. Um Abhilfe zu schaffen kannst du z.B. den Piko-wechselstromtrafo verwenden welcher 2 A abgibt, oder du überbrückst im Trafo die Sicherung für die Sekundärseite und verbaust außerhalb eine entsprechend stärkere, bzw. baust an den Zubehörausgang noch vor der Sicherung einen zweiten Ausgang welchen du dann entsprechend absicherst.
Für die Reinigung der alten Gleise habe ich festgestellt, dass der Roco-radiergummi sehr gut geht, welcher dabei aber auch einen entsprechenden Verschleiß hat. Von besserer Qualität und deutlich weniger Rostanfällig sind die Gleise von EIO (Piko), das sind die mit den hellen Schwellen. Zur Stromeinspeißung sollte ca. alle 1-2m ein Punkt genügen.
MfG Martin


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#12 von herribert73 , 27.10.2012 20:46

Danke Ihr beiden, Ich seh schon ich muss das mal bildlich vorstellen, wenn ich wieder nahe der Zivilisation bin. Es sind Hruska Schienen, und meine sind wohl nicht gut gelagert worden. Ausser sichtbarer Korrossion habe ich wohl ein Problem mit den Schienenverbindern, sie "klicken" zwar ein, sind aber wohl "ausgenudelt". Bei den Weichenantrieb meinte ich den kleineren, auch oben sichtbaren. Der hat keine Spule so wie man sie normal kennt, sondern einen Anker. Solange er funktioniert, ist alles ok, wenn er aber nicht...dann ..ja wie weiter? Der "grosse" ist dagegen wirklich ein Ungeheuer, und den Tip mit dem 2A Seperattrafo werde ich mir zu Herzen nehmen.
Gruss
Fred


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#13 von DR`ler , 28.10.2012 16:04

Hallo Fred,
ich habe mir nun mal die Mühe gemacht die Weichen mit diesem Antrieb zusammenzusuchen und aus 3 wieder eine funktionierende zu bauen. Gleich vorweg, es gibt hier zahlreiche Fehlerquellen. Nun Schritt für Schritt:
Als erstes wird die Weichenlaterne abgezogen. Da diese sehr straff sitzt und dies vom Rost noch begünstigt wird empfiehlt es sich die Ankerwelle mit einer Zange festzuhalten, um sie nicht herauszureißen oder anderweitig Schaden zu machen.
Als nächstes wird nun der Plastedeckel abgezogen, dann sieht es in etwa so aus (im zweiten Loch von rechts muss sich die Ankerwelle befinden, welche hier allerdings abgerissen ist, die oben liegende Welle mit Laterne stammt von einer anderen Weiche)

Nun werden ringsum die Laschen aufgebogen, sodass du die Pertinaxplatte abnehmen kannst
Dies sieht dann in etwa so aus (hier fehlt allerdings wieder das obere Wellenstück und der Stelldraht ist ausgehängt, außerdem gehört ein kleines Federblech obendrauf (zumindest hatte ich keine andere Verwendung dafür)

Nun kannst du den Anker herausnehmen und überprüfen (beide Wicklungen müssen miteinander verbunden sein)
So sieht es mit ausgebauten Anker und verbogenem Stelldraht aus



Als nächstes wurde ein intakter Anker eingebaut (alte und neue Bauform lassen sich untereinander tauschen)

So siehts mit gewechselten Stelldraht aus

Ggf. werden nun noch die äußeren Kontaktbleche nachgebogen.
Nun beginnt der Zusammenbau (viel Spaß ). Am Besten du leimst den Anschlag mit etwas Duosan an. Als nächstes den Stelldraht zurechtschieben, den Anker reinfummeln und gleichzeitig den Stelldraht einfädeln, die Platte aufsetzen und den Anschlag mit einfädeln. Anschließend folgt eine Funktionsprobe, ist diese zufriedenstellend werden die Laschen wieder rumgebogen, der Deckel aufgesetzt un die Laterne aufgesteckt. (Vom Montagevorgang habe ich leider keine Bilder, da hab ich vor lauter Verzweilkung nicht dran gedacht).

Auch hier gilt beim Betrieb geht nichts unter 2A, mit diesem Trafo gehts auf alle Fälle (siehe auch DDR-trafos)


Noch zum Anschluss, in der Mitte ist die Masse, welche direkt aufs untere Ankerlager geht, rechts und links sind die Anschlüsse zum Stellen, welche auf das Gehäuse gehen
.

So ich hoffe ich habe alle Klarheiten beseitigt

MfG Martin


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RE: Ostmodell-Anlage bei den TRIX-Freunden

#14 von herribert73 , 28.10.2012 16:26

Hallo Martin!

Danke!

Ich denke der Beitrag, so wie er ist, sollte unbedingt in Workshops wieder auftauchen!

Es ist genau der Antrieb den ich meinte, technisch ist er ja sehr interessant, aber wie er ohne Bruch zerlegt werden kann, das war mir nicht ganz klar. Die Lampe muss also ab.
Nochmals Danke und Hut ab dafuer dass Du Dir die Arbeit gemacht hast.

Gruss
Fred


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