RE: Piko E 44 0901

#26 von Fliwatüt , 10.02.2014 00:34

Hallo Wolfgang,

Zitat von weichenschmierer im Beitrag #24


Das Gerät ist konstruktiv höherer sensibler Maschinenbau.
sind montagetechnisch zum an die Wand schmeißen !





Du nimmst mir das Wort aus dem Beitrag(Munde)
Bei meiner erste Piko E 44 hab ich auch stundenlang geflucht, wegen nicht durchblicken!!
Inzwischen hab ich´s raus.
Die 23 er aus der gleichen Schmiede hat aber auch eine Reihe eingebauter Fallen!
Und die 50er hat ihre Tücken bei Montieren des Fahrwerks( Räder).
Macht aber Spaß wenn sie dann wieder lossausen.

Es grüßt der andere
Norbert aus Duisburg


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RE: Piko E 44 0901

#27 von DR`ler , 16.02.2014 17:38

Hallo Norbert,
du hättest dir das Leben auch leichter machen können und einen der Sicherungsringe entfernt. Diese lassen sich i.d.R. mit einem kleinen Schraubenzieher recht einfach abziehen. Um die Wartungsfreundlichkeit zu erhöhen kannst du anschließend eine Klammer einbauen (wurde oben ja bereits gezeigt). Das nicht exakt ineinandergreifen der Zahnräder kann an verbogenen Drehgestellzapfen liegen, oder aber die Schraube, welche die Gewichte zusammenhält ist verbogen. An deinem Motorblock fehlt auch die Feder zum Dach (und somit der zweite Pol für die Beleuchtung), hier hilft nur Eigenbau. Überprüfe vor dem Einbau des Motors unbedingt, dass im Inneren kein Kurzschluss vorliegt, denn sonst glüht dir die schöne neue Feder gleich wieder aus.

MfG Martin


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RE: Piko E 44 0901

#28 von noppes , 16.02.2014 17:53

Hallo Martin,

das abziehen des Sicherungsringes hatte ich zunächst auch auf dem Schirm, aber irgendwie dachte ich schon an das gefummel beim zusammenbau und hab mich für die augenscheinlich leichtere Methode über die Schraube unter den Panthographen entschieden. Tja, was soll ich sagen: 50:50

Naja, der Wolfgang hat mir seine hilfe angeboten und wir tauschen den Motor. Hat auch den schönen Nebeneffekt das man sich persönlich kennenlernt. Es liegt ja auch nur der Vater Rhein zwischen uns. Wenn die Lok soweit wieder fertig ist werde ich sie natürlich hier zeigen.

Gruss Norbert


Wer seine Gedanken nicht auf Eis zu legen versteht, der soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben..


Hier gehts zu meiner Anlage


 
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RE: Piko E 44 0901

#29 von Aloe , 29.07.2014 21:17

Hallo Norbert,

ich habe mir das Fahrwerk der E-Lok auf dem Bild angesehen. Es war wohl mal ein Fahrwerk für Wechselstrom. Sonst wäre der Winkel mit den Gleichrichtern aus Pertinax nicht vorhanden. Wäre es ein Fahrwerk mit Selengleichrichter hätte in der Mitte vom Blechpaket eine Metallstreifen sitzen müssen. Jedenfalls hat das Fahrwerk einen schwarzen Blechrahmen. Innen an den Rahmenteilen befinden sich auf jeder Seite zwei Führungsstifte. Wer die Drehgestelle betrachtet findet an den Längsseiten die entsprechenden Führungsschlitze. Das Problem läßt sich besser verstehen wenn als Vergleich ein Fahrwerk mit Alu-Rahmen vorhanden wäre. Der Alu-Rahmen hat nämlich im Durchmesser kleinere Führungsstifte. Wurden die Drehgestelle mal getauscht kann es sein das diese die engeren Schlitze für die Stifte haben. Die passen dann so nicht auf die stärkeren Führungsstifte im schwarzen Fahrwerk. Da müssen die Schlitze erst erweitert werden.
Angenommen Schlitze der Drehgestelle passen mit dem Führungsstiften zusammen , kann der Abstand rechts und links zu den Drehgestellen verändert werden. Dazu die Lok ohne Fahrbügel und Isolatorplatte auf den Kopf legen. Ein Drehgestell auf den Zapfen stecken und mit der abgebildeten Federklammer sichern. Dann das Fahrwerk einhängen und anschließend das andere Drehgestell und auch sichern. Nun die Drehgestelle in die Waage bringen. So ist zu sehen wie groß der Abstand vom Fahrwerk zu den Drehgestellen ist. Lok umdrehen und eine Schraube im Gehäuse leicht lösen. Dadurch kann das ganze Federpaket in Richtung Fahrwerk geschoben werden. Es sind nur Millimeter. Anschließend mit der anderen Seite auch so verfahren. Lok mit den Rädern nach oben und prüfen , ob das Fahrwerk noch etwas Spiel zu den Drehgestellen hat. Ist alles in Ordnung dürfte das Fahrwerk auch nicht rausfallen. Fahrtest durchführen. Ist alles in Ordnung die Lok vervollständigen. Besser ist noch den fehlenden Federdraht von der Bürstenbrücke zur Verbindungsbrücke anzubringen.

Vielleicht konnte ich Dir und auch einigen anderen damit etwas helfen. Wer das öfter an den E-Loks gemacht hat , findet es hinterher ganz einfach.

Gruß Ebi


 
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RE: Piko E 44 0901

#30 von DR`ler , 03.08.2014 06:35

Hallo Ebi und alle,
das fuktioniert aber nur bei den alten, bei den neueren (in etwa ab der Plastezahnradgeneration), sind die Toleranzen z.T. so groß, das es unmöglich ist alle 4 Achsen gleichzeitig zum arbeiten zu bekommen. Bei denen kann man schon froh sein, wenn die Achsen endlich richtig sitzen.

MfG Martin


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