Tin-Plate Bahnen aus Russland

#1 von martin67 , 15.08.2007 18:37

Hallo,

fast gänzlich unbekannt sind die Spur 0 Tinplate Eisenbahnen aus Russland, die in den 50er Jahren produziert wurden. Es gab eine Diesellok in verschiedenen Varianten, einen Personenwagen und zwei verschiedene Güterwagen nebst etwas Zubehör. Einen ausführlichen Überblick darüber gibt die Seite [url]www.davestrains.com/sovarchives.html[/url], eine Händlerseite, die aber auch die Geschichte und Varianten dieser Eisenbahn genau beleuchtet. Ach ja, die Seite ist nur in englischer Sprache, leider!

Hier die Diesellok, urig, oder?


Bahnhof, stilecht mit kyrillischer Schrift


Und die Verpackung, eine Holzkiste mit Schiebedeckel


Die Bilder habe ich mir auf Dave´s Seite "geborgt", sie dienen nur der Information! Weitere Bilder sind auf oben genannter Seite zu sehen.

Bis dann,

Martin


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#2 von Michel , 15.07.2009 11:00

Hallo zusammen,

das ist das Tolle am Forum: Man bekommt richtig guten Input.

Martin, Dir ein herzliches Dankeschön für diesen Beitrag und den Link. Mächtig viel Information und haufenweise Bilder, klasse

Diese russische Bahn ist mir in Teilen (Bahnhof, Lampen) schon einmal füher auf dem Flohmarkt über den Weg gelaufen. Gelegentlich wird sie ja auch einmal im eBay versteigert.

Jetzt war ich vor 10 Tagen in Budapest, da steht doch eine komplette Anlage. Zwar völlig eingedreckt und in mittelmäßigem Zustand, d.h. mit Lackschäden, der Schaffner geköpft und der Bahnübergang nicht ganz komplett. Dafür war der Preis nach hartem Feilschen erheblich günstiger.

Es kam, wie es kommen musste: Jetzt kenne ich die Paketgebühren von Ungarn nach Deutschland. Zumindest, wenn es um ein Paket geht, das 15 (!) Kilo wiegt.

Gestern ist das Paket dann eingetroffen. Gleich einmal auf die Lok Strom gegeben, schon rattert sie los. Scheinbar unkaputtbar wie ein Lada.

So massiv, wie diese Teile gebaut sind, sind die bekannten Tinplate-Sachen wirklich Leichtgewichte. Die Küchenwaage (max. 2 kg) hat lange nicht ausgereicht. So also auf die Personenwaage mit und ohne Michel. Das Ergebnis: 3,1 kg nur für die Lok.

Jetzt muss ich mich nur noch um eine Anleitung kümmern, denn abgesehen von der Originalkiste war diese das Einzige, was nicht dabei war. Falls mir im Forum einer mit einer Kopie aushelfen könnte, wäre dieses klasse. Ansonsten muss ich einmal Dave anmailen.

Auf jeden Fall wird's so langsam spannend: Bald begegnen sich sich in Old Germany die Klassenfeinde, denn eine alte prewar Lionel-Lok ist auch noch unterwegs... :

Viele Grüße
Michel


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#3 von Pete , 15.07.2009 11:06

Hallo Michel,

dann hat sich deine Reise ja gelohnt ! Bin ja natürlich ganz besonders auf Bilder vom Fahrbetrieb gespannt .... !

Gruß,
Peter


rot geschrieben=Adminaussage,grün geschrieben=Moderatorenhinweis,ansonsten Usermeinung ...

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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#4 von Michel , 16.07.2009 22:38

Zitat von Pete
Bin ja natürlich ganz besonders auf Bilder vom Fahrbetrieb gespannt .... !



Hallo Peter,

ja, in dieser Hinsicht hat sich die Reise gelohnt. Aufgrund dessen, dass das Paket wirklich aussieht wie ein Scheunenfund, muss ich die Lok erst einmal in Ruhe auseinandernehmen. Ich bin einmal gespannt, ob sie auch auf den Märklin-Weißblechschienen läuft. Habe auch schon anderes gehört.

Von daher muss der Klassenkampf noch etwas warten, aber bei Gelegenheit - so Richtung Winter - gibt es Rückmeldung, wie sie läuft und auch Bilder.

Gruß, Michel


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#5 von kube , 05.02.2012 12:50

Hallo zusammen,

heute hatte ich das Glück, die Ankunft eines Moskabel-Sonderzuges im Bahnhof „Pionerskaja“ verfolgen zu können. Der Zug wurde von der ersten dieselelektrischen Großdiesellok gezogen und von der zweiten nachgeschoben. Den genauen Anlass für die Sonderfahrt konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Trotzdem ist es wohl ein besonderer Anlass, jedenfalls deuten die beiden mitbeförderten GAS-Limousinen „12 SIM“ und „21M - Wolga“ darauf hin.



















Offenbar waren auch einige Eisenbahnfreunde Fahrgäste. Für sie wurden die beiden Loks – zu Fotozwecken – in unterschiedliche Positionen gefahren, um sie z. B. als Doppeltratkion oder auch nebeneinander auf zwei benachbarten Gleisen zu zeigen.










Außerdem habe ich noch mit dem Lokführer der zweiten, beschrifteten Lok (Nachschub) gesprochen. Er sagte mir, dass die Lok ein Sorgenkind sei und gerade frisch aus der Werkstatt käme. Da das ursprüngliche Fahrgestell verloren gegangen ist, musste das komplette Trieb-Fahrgestell erneuert werden. Die Fahrt hat jedoch gezeigt, dass der neue Motor zu schwach sei. Natürlich habe ich sofort meine Vermittlung angeboten. Solltet ihr also noch ein motorisiertes Fahrgestell „übrig“ haben oder wissen, wo ich eins bekommen könnte, lasst es mich bitte über eine PN wissen. Ich werde dann die Angebote weiterleiten. Vielen Dank!


Viele Grüße
Stefan


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#6 von Scrat , 05.02.2012 13:40

Moin Stefan,

so eine Lok habe ich auch. Das Ding zieht einfach alles.
Sonst habe ich von diesem Hersteller garnichts. Hast DU vielleicht eine Quelle fü Wagen?

Viele Grüße

Holger


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#7 von kablech , 05.02.2012 13:52

Einfach herrlich, diese russischen Tinplate-Sachen. Faszinierend sind auch die filigranen Fenstergitter des Bahnhofs und die Autos. Glückwunsch an den Eigentümer dieser schönen Fahrzeuge und Gebäude.


Viele Grüße aus dem Südschwarzwald


 
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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#8 von Feniliro , 05.02.2012 14:21

sind das diese Mockabel sachen, die man ab und zu in ebay sieht??

ich glaube der genaue herstellername wurde hier noch nicht genannt...

danke.


 
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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#9 von kube , 05.02.2012 15:19

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Rückmeldungen.

Zitat
sind das diese Mockabel sachen, die man ab und zu in ebay sieht??

ich glaube der genaue herstellername wurde hier noch nicht genannt...



Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Auf meiner Anleitung, die ebenfalls bei meinem neuen Zug Set dabei war, steht über der Überschrift: "Sawod 'Moskabel' Moskwa - Betrieb 'Moskabel', Moskau". Weiter hinten ist die Anleitung auch mit einem Moskabel-Stempel versehen, gleiches gilt für die Unterseite des Bahnübergangs.

Hier noch zwei Bilder des "Kraftwerks", die hatte ich vorhin vergessen. Momentan traue ich mich allerdings nicht, ihn in Betrieb zu nehmen. Werde aber versuchen, ihn mal von einem Haus-Elektriker untersuchen zu lassen.




Viele Grüße
Stefan


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#10 von Feniliro , 05.02.2012 15:28

kannst du etwas russisch??

also viele sachen erklären sich ja dann durch die aufschriften...

aber dass das eine mit 13 volt betriebene bahn zu sein scheint, hast du bestimmt schon selber erkannt, auch wenn du kein russisch könntest...


 
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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#11 von Pico 62 ( gelöscht ) , 05.02.2012 15:58

Hallo Stefan

könntest du mal bitte ein Foto zeigen
wo die Spitze des Reglers nach rechts zeigt
oder den Regler entfernen .
damit man unten die Schrift lesen kann ?
Ich würde versuchen es dir zu übersetzten .


Pico 62
zuletzt bearbeitet 05.02.2012 15:59 | Top

RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#12 von kablech , 05.02.2012 16:38

Beim Auktionshaus Lloyd Ralston in USA war im Jahre 2008 eine solche Zusammenstellung in der Auktion, siehe
http://www.google.de/imgres?imgurl=http:...=1t:429,r:2,s:0

Zuschlag war bei 675 USD, es ist aber zu bedenken, daß darauf das Aufgeld, Fracht, Einfuhrumsatzsteuer 19 % (auf Zuschlagspreis, Aufgeld und Fracht!) kommen.

Interessant ist, daß die gezeigte Kombination aus Lok, 2 Schnellzugwagen, 2 Güterwagen, Brücke, Station, Bahnwärterhaus, 2 Lampen wohl gängig war.


Viele Grüße aus dem Südschwarzwald


 
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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#13 von kube , 05.02.2012 18:17

Hallo zusammen,

hier nochmal der Trafo mit dem Regler "voll aufgedreht":



Ich liefere auch gleich mal die Übersetzung mit - zumindest dafür reicht mein Schul-Russisch, zum Kommunizieren ist es zu wenig.

Draufsicht:
Gebogen unterhalb der Volt-Skala: "reguljator skorosti - Geschwindigkeitsregler" (Wörtlich: "Regler der Geschindigkeit", die Russen sind Fans des Genitivs )

Darunter in der Mitte könnte man "MP3" lesen. Der Trafo hat aber keinen Kopfhörerausgang und auch keinen Lautsprecher, man kann damit keine Musik hören . Gemeint ist aber wohl "MRS". Das könnte das Zeichen, Logo des Herstellers sein, ich vermute, dass Moskabel die Trafos nicht selbst hergestellt hat.

Rechts in der Mitte befindet sich eine rote Signallampe (abgekürzt "sign. lampa = signalnaja lampa"). Lt. Anleitung - auch die habe ich vor einiger Zeit an Hand einer Kopie recht mühsam übersetzt - leuchtet die Lampe auf, sofern ein Kurzschluss aufgetreten ist. Wenn der Kurzschluss beseitigt ist, kann der Knopf (Sicherung) in der Mitte rechts gedrückt werden, um die Bahn wieder in Betrieb zu nehmen. Über den Knopf steht: "pusk. knopka". Ich weiß nicht, was mit "pusk" abgekürzt wird, "knopka" steht dagegen für den Kopf bzw. die Taste.

Unterhalb der Mitte steht waagerecht "pult uprabl.". "Pult" leuchtet ein, was mit "uprabl." abgekürzt wird, weiß ich aber nicht.

Darunter geschwungen: "Elektritscheskaja shel. dor." = "Elektritscheskaja shelesnaja doroga" = "Elektrische Eisenbahn" oder wörtlich "Elektrischer eiserner Weg". Das "sh" von shelesnaja wird dabei ähnlich wie das "J" von "Journal" ausgesprochen.

Darunter steht noch "Moskwa" für Moskau.

Beschriftung über den Anschlüssen:

Links wieder "MRS", daneben "Mod TNN 250", darunter "Set 220 V", womit hier die 220 Volt Primärspannung gemeint sind. Es gab ältere Versionen auch mit 127 Volt sowie später dann - nach Umstellung des russichen Stromnetzes auf 220 V - Vorschalttrafos, die dann zwischen Netzsteckdose und Trafo zwischengeschaltet wurden - wahrlich abenteuerlich!

In der Mitte die Beschriftung entsprechend der Anschlussklemmen, wobei links (weiß) die Masse, in der Mitte (rot) der Mittelleiter und links (blau) die Festspannung für das Zubehör und die Beleuchtung anzuschließen sind. Daher die Beschriftung zwischen weißer und roter Klemme "5 ... 13 V", darüber für die Festspannung "13 Volt".

Rechts oben ist dann "No." für Nr. angegeben und "169" eingeprägt (Fabriknummer? - die Version, die ich habe, ist beim Dave nirgends abgebildet. Daher evtl. die niedrige Nummer, obwohl der Trafo, sofern das komplette Zug-Set immer zusammengeblieben ist, erst 1968 hergestellt wurde). Darunter noch "75 wa" = "75 Watt", daneben "50 gz". Bei "gz" weiß ich wieder mal nicht, was gemeint ist.

Moskabel scheint es zumindest lt. google auch heute noch zu geben, wenn auch mittlerweile eine andere Firma ihre Finger mit im Spiel hat. Die heutige Adresse ist aber eine andere, als in der Anleitung angegeben ist. Soviel für den Moment.


PS: Die Automodelle sind aus heutiger Produktion. Man kann sie über das Internet beziehen. Wer Interesse daran hat, schreibt mir eine PN, hier möchte keine Werbung machen...


Viele Grüße
Stefan


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#14 von DR`ler , 05.02.2012 19:36

Hallo Stefan,
Tin-Plate ist zwar nicht wirklich mein Gebiet, aber die dunklere Lok dürfte nicht viel später als 1953 hergestellt worden sein, da nach Stalins tot dessen Namen (IS) bei allen Geräten/ Maschinen aus dem Namen entfernt bzw. umbenannt wurde. Somit wäre diese Lok älter als der Trafo. Übrigens verschiedene Autos nach russischem Vorbild in 1:45 gab es mal in ziemlich hoher Qualität von Sternquell.
MfG Martin


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#15 von telefonbahner , 05.02.2012 20:50

Hallo Stefan,
da es im russischen kein "H"gibt bedeutet die Bezeichnung 50 gz = 50 Hz (Hertz) also Wechselspannung.
Wir hatten in der Firma mal einen russischen Gleichrichter von dem ich diese Bezeichnung kenne.

gruß Gerd aus Dresden


 
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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#16 von Lastra 38 , 06.02.2012 09:11

Hallo,

die Spur O von Moskabel ist eigentlich recht bekannt. Die Lokomotiven werden in Loks der Stalin-Ähra und in Loks der Krustschow- Ähra unterschieden. Die Fahrzeuge wurden in der SU nicht einzeln gehandelt. Die Anlage wurde nur komplett in einer Holzkiste an Pionierhäuser und ähnliche Institutionen geliefert.
Recht unbekannt ist dagegen, dass es schon 1936 in der Metallfabrik "Press" in der Stadt Serpuchow eine Spur 1 Produktion von Blecheisenbahnen gegeben hat. Die hergestellten Fahrzeuge haben eine grosse Ähnlichkeit mit Göppinger Erzeugnissen.

MfG Lastra


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#17 von kube , 07.02.2012 20:17

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure weiteren Hinweise.

Die Stalin-Loks sind lt. Dave bis circa 1960 gebaut worden. Das auch durchaus plausibel, da die Stalin-Loks wesentlich häufiger auftauchen als die Chruschtschow-Maschinen. Die Stalin haben auf der Innenseite der Bahnräumer - sofern noch Original vorhanden, die Teile brechen ähnlich wie die Führerhausleitern gerne ab - eine Art Fabrik-Nr. eingeprägt. Angeblich sind ca. 5100 Stück gebaut worden. Meine hat die Nr. 3568. Ich schätze daher, dass sie etwa Mitte der 1950er Jahre produziert worden ist.

Die Chruschtschow-Loks haben leider nicht mehr diese eingeprägte Nummer. Stattdessen wurde wohl ein Etikett aufgeklebt, dass meistens aber verloren gegangen ist. Die Chruschtschow-Version taucht wesentlich seltener auf. Die, die auf den Bildern zu sehen ist, ist die erste, die ich in Natura zu Gesicht bekommen habe. Ich schätze, dass von dieser Ausführung 2-3000 Stück hergestellt worden sind.

Vielen Dank an "Telefonbahner" Gerd für den Hertz-Hinweis. Das mit dem fehlenden "H" im Russischen war mir zwar bekannt, aber auf die Idee, dass mit "gz" "Hertz" gemeint sein könnte, wäre ich so schnell nicht gekommen.

@ Lastra: Von der "Press"-Produktion in Spur I habe ich bisher noch nichts gewusst. Hochinteressant! Hast du evtl. auch Bilder von der Press-Bahn?

Ich hätte noch eine Bitte in eigener Sache: Neben einem Original-Motor für meine Stalin-Lok suche ich noch das "Deckelbild", dass auf die Holzkiste geklebt war. Ein Scan würde mir reichen. Ich würde mir das Bild gerne Rahmen und an die Wand hängen. Wenn ihr das Bild habt, würde ich mich über eure Nachricht sehr freuen.


Viele Grüße
Stefan


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#18 von Lastra 38 , 11.02.2012 17:54

Hallo kube,

nätürlich habe ich auch Bilder von der Spur 1 Produktion von "Press". Es gab aber auch noch Hersteller von Tin-Plate Bahnen in Polen, der CSSR, Ungarn und Rumänien. Die Moskabel Eisenbahn kam auch nicht aus Russland, sondern aus der Sowjetunion.

MfG Lastra


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#19 von Märklin-Heinrich , 05.12.2012 21:15

Hallo zusammen, bin neu im Forum. Daher zunächst Grüße an alle.
Frage: läuft der russische Zug auch im Märklin Spur Null Betrieb (Modellgleise) ?
Danke für Tipps.


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#20 von kube , 06.12.2012 22:30

Hallo Heinrich,

auch wenn ich keine Modellschienen besitze, sollten Moskabel-Fahrzeuge auf Modellschienen laufen. Der große 16er-Kreis der Modellschienen sollte der Lok entgegenkommen, da die russichen Originalschienen einen etwas größeren Radius haben als der Märklin 12er-Kreis.

Problematisch könnten evtl. die Weichen sein - bei Blechgleisen liegt hier jedenfalls eine Schwachstelle, und zwar aus folgenden Gründen:

- die Spurkränze der Lok sind sehr niedrig, so dass die Lok bei Weichen zu Entgleisungen neigt.
- die Laufflächen der Wagenräder sind sehr breit - ebenfalls Entgleisungsgefahr.

Bei Blechgleisen mag die Lok außerdem S-Kurven nicht. Bei Modellgleisen sollte das aber besser als beim 12er-Kreis gehen.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.


Viele Grüße
Stefan


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#21 von Scrat , 07.12.2012 09:19

Hallo Ihr,

bei mir fährt das sechsachsige "blaue Ungetüm" auf Blechgleisen (3 Schwellen). 12er Weichen und Kurven schafft sie mühelos mit dem ihr eigenen Pendeln (wie auch auf der Geraden). Durch die geringe Führungslänge lässt sich dieses Pendeln nicht vermeiden. Der hohe Schwerpunkt verbietet schnelle Kurvenfahrten. Entgleisungsprobleme hat sie bei mir nicht gezeigt und auch Weichenstraßen mit (12er) Gegenbogen nimmt sie hin. Zugkraftmäßig ist sie mehr als gut ausgestattet. Leider hab ich nur die Lok. Die passenden Personenwagen suche ich noch.

Viele Grüße

Holger


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#22 von Märklin-Heinrich , 07.12.2012 13:59

Recht herzlichen Dank für Eure Infos, werde zu gegebener Zeit vom Test berichten.

In einem Beitrag habe ich auch von abgebrochenen Schienenräumern gelesen und kann sagen: genau. Habt Ihr auch dafür einen Tipp parat?
Wie kriegt man die Verbindung eines "Implantats" zum Gehäuse am besten hin?

Fehlen tut mir übrigens der einsame Bahnbetriebswärter mit Schwungarm. Den gibts bei Dave schonmal, oder?

Schöne Adventsgrüße
Heinrich


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#23 von boboranjeboven , 07.12.2012 16:39

Hallo Martin, Stefan und Kollegen !!

Obwohl ich mehr ein Kind der Plastik-Generation bin, freue ich mich doch sehr über diesen Beitrag bzw. eure Bilder. Denn jetzt weiß ich endlich wo meine 3 Lampen die ich vor einige Jahren auf´n Börse gekauft habe, herkommen (glaube, hab 40 € bezahlt).
Sie kommen bei mir auf der Gartenbahn zu Ehren !!

Übrigens gibt es in Lüneburg bald eine Blechbahn-Ausstellung, kombiniert mit HO-Plastik (!), kaffee und Spekulatius......Dazu später mehr unter "Veranstaltungen"


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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#24 von Ypsilon , 07.12.2012 20:32

Ich würde gern Bilder von den russischen Spur-1-Bahnen sehen. Gibts da welche?


Gruß von Ypsilon


 
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RE: Tin-Plate Bahnen aus Russland

#25 von Lastra 38 , 07.12.2012 21:04

Halo Ypsilon,

natürlich habe ich auch Bilder von der russischen Spur 1 Produktion. Aber leider nicht im PC sondern nur auf Papier.

MfG Lastra


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