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meine ersten Röwa Wagen

#1 von plogan65 , 15.09.2014 18:04

Hallo zusammen,

wie schon im Neuzugänge Thread geschrieben, sin mir zwei Reisezugwagen von Röwa
zugelaufen.








Die Wagen besitzen eine KK die mir unbekannt ist.



Bisher war mir dieser Hersteller unbekannt und Tante Google brachte
Röwa mit Willi Ade in Verbindung.

Wer kann mir evtl. näheres zu Röwa sagen, scheinen ja echte Sahnestücke
zu sein.

Gruß

Patrick


Ich verrückt, nee.... das hätten mir meine Stimmen im Kopf doch gesagt!


 
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RE: meine ersten Röwa Wagen

#2 von Oldtimerfan87 , 15.09.2014 21:23

Hallo Patrick,
alles Wichtige über Willy Ades Firma Röwa findest Du in der Tat bei Google, Wikipedia, oder hier
im Forum, z.B. die ursprüngliche Zusammenarbeit mit Trix, dann die Selbstvermarktung unter
eigenem Namen ab 1968/69, und schließlich der Exitus der Firma 1975 - um nur ein paar Stich -
worte zu nennen. Und nun zu Deinen schönen Wagen :
Die von Willy Ade konstruierte "RöwaMatic"-Kurzkupplung war 1972 die erste Großserienkurz -
kupplung auf dem Markt, kann aber im Originalzustand gewisse Probleme bei dem Fahrverhalten
der ( ansonsten guten ) Wagen bereiten. Das läßt sich aber alles sehr leicht beheben, so daß sich
auch diese Wagen sehr zuverlässig auf der Anlage einsetzen lassen! - Wäre ich sonst bis heute
passionierter Röwa-Fan und -Fahrer geblieben ? Ich hatte zu diesem Thema mal einen Thread
eingestellt, und zwar unter dem Titel "RöwaMatic-Optimierung auf die Schnelle", vom
18.12.2010 ( Hier im Forum, auf Seite 5 ). Schau mal rein! Bau aber bloß keine Märklin - KK-Köpfe
ein, die bleiben an den Röwa-Puffern hängen! Und inwieweit sich die Original-Achsen mit den Mä.-
Metallgleisen vertragen, kann ich nicht beurteilen, ich fahre ja 2L= ! Auf jeden Fall wünsche ich
Dir viel Spaß mit Deinen Röwas !
Schöne Grüße

Wolfgang aus dem Sauerland


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#3 von martin67 , 15.09.2014 21:39

Hallo,

nach der Produktionseinstellung bei Röwa wurden die Formen dieser Wagen von Roco übernommen, sie sind bis heute immer wieder in Gebrauch. Als Tauschachsen für System Märklin (sollten diese nötig sein) passen daher mit Sicherheit Roco AC-Achsen.

Schönen Gruß,

Martin


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#4 von konstanz , 15.09.2014 22:01

Zitat von martin67 im Beitrag #3
Hallo,

nach der Produktionseinstellung bei Röwa wurden die Formen dieser Wagen von Roco übernommen, sie sind bis heute immer wieder in Gebrauch. Als Tauschachsen für System Märklin (sollten diese nötig sein) passen daher mit Sicherheit Roco AC-Achsen.

Schönen Gruß,

Martin


Moin moin Martin

Wenn Du dich da mal nicht auf Glatteis begibst?
Die Röwawagen hatten Nadellagerachsen Roco hat Spitzlagerachsen
Grüßle Horst


Präzision zeugt nicht von Überheblichkeit sondern von können !
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RE: meine ersten Röwa Wagen

#5 von martin67 , 15.09.2014 22:07

Horst, da muß ich den Schwanz einziehen! Du bist da mehr vom Fach als ich, der diese Wagen eigentlich nur aus der Rocozeit ab 1978 kennt. Also, keine Roco-Achsen in Röwa-Wagen einbauen!

Bis dann,

Martin


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#6 von konstanz , 15.09.2014 22:25

Moin moin
Irren ist menschlich - Sprach der Igel - und stieg von der Kl...bürste

Bies dann
Horst


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#7 von Oldtimerfan87 , 15.09.2014 23:14

Hallo, werte Kollegen,
Horst war schneller als ich! Ich wollte erwähnen, daß Roco vor Wieder-Markteinführung dieser
Wagen nicht nur die alte Röwa-KK-Kulisse weggelassen hat ( vermutlich aus Patentrechtlichen
Gründen? ), sondern eben auch die Drehgestelle abgeändert hat. - Auch, wenn ich sonst nichts
auf "meine" Röwa - Wagen kommen lasse, aber in Sachen Leichtlauf sind die Roco - Wagen mit
Spitzenachsen doch ziehmlich überlegen! Zurück zum eigentlichen Thema :
Einige der großen Händler, die einst auch Röwa im Programm hatten, können sogar heute noch
Ersatzteile liefern! ( Wenn man es nicht bei Ebay versuchen will). Z.B. Ing. Rummel in Saarbrücken,
oder Schüler in Stuttgart. - Mit etwas Glück findet man da auch noch die Röwa- AC- Achsen ! Aber
aufpassen, die gab es laut Katalog wohl in 2 Größen : Röwa-Nr. 5083, D = 12mm, für Schnellzug-
wagen auf M-Gleisen, und Röwa-Nr. 5081, D = 11mm, für Schnellzugwagen bei K - Gleisen, oder
kurze Wagen bei K+M-Gleisen. Der größere Durchmesser sollte wohl dafür sorgen, daß die langen
Wagen nicht an den Weichenlaternen hängen bleiben - Stimmt das, Horst ?
Schöne Grüße

Wolfgang aus dem Sauerland


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#8 von konstanz , 15.09.2014 23:36

Moin moin Wolfgang
In der Tat wurden die unterschiedlichen Größen der Räder für Märklin mit dem
von Dir erwähnten Argument (Weichenlaternen) angeboten.

Grüßle Horst


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#9 von ADE-Fahrer , 21.09.2014 12:40

Hallo Zusammen,

die Fa Roco hat zwar den KK Kopf weggelassen, aber die Kullisenführung und die Kupplungsaufnahme waren soweit ich weiß Paten-frei, und wurden übernommen.
Roco gebührt die Ehre die Kullisenführung und Kupplungsaufnahme dann im Gesamten Sortiment eingeführt zu haben. Und damit eine erheblichen Markdruck erzeugt zu haben, der als erstes bei Fleichmann für den Einbau von KKKs sorgte. Kurz darauf stellt Fleischmann dann sein Sortiment um, als erstes alle Neuheiten / neueren Modelle.
Dann kam Märklin und Lima. Und erst viel später Trix.

mfg

Ralf


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#10 von pete , 21.09.2014 18:27

Hallo Ralf,

wenn mich nicht alles täuscht, war doch bei Roco die Kulissenführung anders als bei Röwa?

Gruß
Peter


rot geschrieben=Adminaussage,grün geschrieben=Moderatorenhinweis,ansonsten Usermeinung ...

Trix Express, Guß und Blech - Fleischmann Spur 0 - alte Wikingautos


 
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RE: meine ersten Röwa Wagen

#11 von konstanz , 21.09.2014 19:20

Zitat von pete im Beitrag #10
Hallo Ralf,

wenn mich nicht alles täuscht, war doch bei Roco die Kulissenführung anders als bei Röwa?

Gruß
Peter


Moin moin Peter
Dich täuscht nichts - die KKK von Röwa war Patentgeschützt.
Aus diesem Grund gab es in den ersten Jahren von Roco die KK Nachrüstsätze
Die Aufnahme der Drehgestelle wurde nach der Übernahme durch Rössler auch geändert.

Grüßle Horst


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#12 von ADE-Fahrer , 21.09.2014 20:13

Hallo,

Das habe ich aber anders in Erinnerung, der Kopf war geschützt, die Kullisenführung nicht.
Die Nachrüstsätze von Roco hatten eine andere Intention, man war sich nicht sicher ob die KK vom Markt angenommen wurde, und ein Kullisenführung ohne KK-Kopf knickt bei Belastung ein und führt zur Entgleisung.


mfg

Ralf


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#13 von konstanz , 21.09.2014 20:58

Zitat von ADE-Fahrer im Beitrag #12
Hallo,

Das habe ich aber anders in Erinnerung, der Kopf war geschützt, die Kullisenführung nicht.
Die Nachrüstsätze von Roco hatten eine andere Intention, man war sich nicht sicher ob die KK vom Markt angenommen wurde, und ein Kullisenführung ohne KK-Kopf knickt bei Belastung ein und führt zur Entgleisung.


mfg

Ralf


Moin moin

ein Kullisenführung ohne KK-Kopf knickt bei Belastung ein und führt zur Entgleisung
Kannst Du das bitte mal näher erklären ?


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#14 von Oldtimerfan87 , 21.09.2014 21:46

Hallo, werte Kollegen,
irgendwo hat hier Jeder von Euch ein Bischen Recht, - da will ich meinen Senf auch noch
dazu tun. - Also, ob die original Röwa-Kulisse patentgeschützt war oder nicht, sei jetzt mal dahin-
gestellt ( obwohl ich eigentlich auch davon ausgehe! ) - Peter hat auf jeden Fall damit Recht, daß die
Röwa-Fahrzeuge völlig anders gestaltete Kulissen hatten, als die Roco-Wagen! Bei Röwa waren die
Kulissen-Schlitze bogenförmig, bei Roco, und allen anderen folgenden Fabrikaten Jahrzehnte
lang möwenförmig ! Sieht man mal von einigen Jouef-Wagen ab.( Die hatten keine KK- Köpfe).
Die erste Firma, die nach Jahrzehnten eine reine Bogenführung mit KK-Deichsel
nach Röwa-Manier anwendete, war meiner Meinung nach Bemo, z.B. bei dem Dieseltriebwagen der
Baureihe 624. Ein Vorteil der reinen Bogenform bei der Kulisse war gegenüber der Möwenform die
Leichtgängigkeit in der Mittelstellung , wenn die Deichsel nicht in den "schädlichen Bereich" ganz außen
geraten und sich verklemmen kann. - ( Daher auch die alte Umbau-Anleitung aus dem EM für Röwa -
Wagen, die ich hier im Forum wieder aufgewärmt habe !). Eine schwergängige, schlecht gefertigte
Möwenkulisse hätte die federleichten Bemo-Zwischenwagen 924 unweigerlich aus den Gleisen gehebelt !
( Was mir auch bei einigen Lima- und ADE-Wagen passiert ist !).
Ein Vorteil der Möwenkulissen war hingegen, daß dabei die kurzgekuppelten Wagen auf der Kurven -
Innenseite nicht soweit auseinander geschoben werden wie bei der Bogenkulisse, außerdem beschreiben
diejenigen Deichseln einen möwenförmigen Weg, die am hinteren Ende T-förmig ausgebildet sind und
sich bei Auslenkung an seitlichen Festpunkten abstoßen. Vermutlich alles Gründe für Roco, die einfache
Bogenkulisse aus dem Röwa-Erbe zu verschmähen !
Schöne Grüße

Wolfgang aus dem Sauerland


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meine ersten Röwa Wagen

#15 von konstanz , 21.09.2014 22:15

Moin moin Wollfgang
Das was Du hier benennst,(Bogen/Möwenführung) war in der Tat auch für Roco ein Grund
zwischen diesen zwei Führungen abzuwägen.
Was allerdings der Kupplungskopf wie von Ralf oben erwähnte - mit dem entgleisen zu tun haben soll,
entzieht sich meiner Vorstellung.
Für die Kurzkupplungskulisse / Deichsel ist es völlig unerheblich, ob da nun eine Bügel(Standardkupplung oder irgend ein
Kurzkupplungskopf arbeitet.
Meine KKK Wagen fahren alle entgleisungsfrei egal mit was für einem Kupplungskopf.
Wichtig ist nur, das die KK-Kulisse sauber arbeitet!
Im übrigen auch die Ade KKK arbeitet nach sorgfältiger entgratung einwandfrei


Grüßle Horst


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RE: meine ersten Röwa Wagen

#16 von ADE-Fahrer , 22.09.2014 01:29

Hallo,

Kurz mal Ausholen, die KKK Funktioniert nur Ordnungsgemäß mit ein halbwegs starren Verbindung zwischen 2 Wagen.
Im Jahre der Herrn ~1978 waren aber die meisten Fahrzeuge mit der NEM Bügelkupplung aus gerüstet, die kein Starre Verbindung möglich macht.
Werden aber 2 Wagen mit KKK so gekuppelt, gehen die Kulissen in eine der beiden Endpositionen, da die Federn im Allgemein zu schwach sind um die KKK gerade zu halten. Das führt aber bei Gegenbögen und den 360mm Radien gern mal zu Endgleisungen, wenn die Kupplung zur andern Seite gezogen wird und über den 0-Punkt muß.

Davor hatte man mutmaßlich Angst, zumal der Einzig Verfügbare KK-Kopf von Roco selbst gekommen ist und es außer bei Roco kaum Fahrzeuge mit NEM-Schacht gab. Lieferte man die Wagen ohne Kulisse, hatte man ein Befestigung wie alle andern Hersteller auch, das Problem mit den Nem-Kupplungen in Kulissen tauchte gar nicht erst auf.

Erst als Fleischmann anfing Kulissen und NEM-Schächte ein zu bauen und immer mehr Umbauanleitungen für KKK erschienen, wandelte sich der Markt.
Fast zum Schluss kam dann der Markführer und hat es wieder halb in den Teich gesetzt weil bei seine Kupplung die Puffer höher müssen.

mfg

Ralf


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