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Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#1 von riera , 10.12.2017 18:31

2-Kerzenbeleuchter Bing-Bahnhof von 1898
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Besonders faszinierend und rar sind die Tinplate-Bahnspielzeuge aus der Zeit um 1900.
Im Rahmen der Restauration zweier solcher Stücke von 1898 sollen die zu tätigenden Maßnahmen beschrieben werden.
Es handelt sich um ein Bahnhofsempfangsgebäude und ein doppelflügeliges Signal der Firma Gebr. Bing Nürnberg.
Wenn Spielzeuge das überhundertjährige Alter erreicht haben, dann zeigen sich die
Spuren des Alters deutlich. Bei Bing, wie allgemein bekannt, stellt oft der Lackzustand ein Problem dar, da Bing auf die Grundierung, die der besseren Haftung und Haltbarkeit des Lackes dient, verzichtete. Die Langzeitfolgen zeigen sich in bröseligen Abplatzungen und Sandungen der aufgebrachten Lackschichten, was daher vorwiegend bei diesen Produkten festzustellen ist, weniger bei den Stücken, z.B. der Märklinprodukte, wo grundiert worden ist.
Die Bearbeitungsobjekte sind das Bahnhofsgebäude Nr. 8342 und das Signal Nr. 9915, die im Firmenkatalog „Der kleine Eisenbahningenieur“ von 1898 nachweisbar aufgeführt sind.




















Altersentsprechend ist das Gebäude im wahrsten Sinne des Wortes „gebrechlich“. Flächenhafte Lackabschilferungen und Abplatzungen haben Blechabschnitte freigelegt, die, Feuchtigkeitseinflüssen und Temperaturschwankungen ausgesetzt, durch den so fehlenden Schutz nun rostige Flächenveränderungen des Eisenbleches aufweisen. Zusätzlich fallen gefestigte Staubauflagerungen ins Auge. Die zu dieser Zeit übliche Mineralglasbestückung der Gebäudeinnenwände zum Verschluss der Fensteröffnungen fehlt, die Glasplattenführungsrahmen
sind leer, aber vorhanden.









Noch desolater zeigt sich der Zustand des Signals, das aber, ob der Seltenheit, erhaltend in Stand gesetzt werden soll, ist es doch der Vorläufer der nach 1900 von Bing gebauten Gittermastsignale. Es entspricht einem alten bayerischen Signal, wie das historische Bild des Bahnhofes Frontenhausen um 1885 belegt.




























Zunächst der Eingriff am Empfangsgebäude:
Die durchzuführende Restauration beinhaltet im Wesentlichen zwei Schritte:
-Säubern und damit verbunden die Abtragung der verschmutzten Staubauflagerungen mit Entfernung von Wachsresten des Areals um die Kerzenhalterungen herum und vorhandenen Rostaufblühungen. Das wird mit feinen Arbeitsmaterialien wie Baumwolltuch, Lackreiniger, und in vorsichtigen Arbeitsschritten mit Skalpellmesserschabungen usw. bewerkstelligt, wobei es nicht zu vermeiden ist, das kleinere Lackabbröselungen an bereits fortgeschritten korrodierten Flächen stattfinden. Aber das hält sich in Grenzen. Besonders gefährdete Flächen werden bereits vor der Reinigung mittels Tiefengrund gefestigt. (Hartgrund Clou 400) Abschließend erfolgt nun die Stabilisierung der übrigen Lackflächen mittels Aufbringen von mit Verdünner vorbereiteter Zellulosetiefengrundlösung, die sich, kapillär gut benetzend, unter der Lackschicht mit deren Rissen einfließend ausbreitet und nach Trocknung eine unauffällige, relativ grifffeste Belastung des Lackes bewirkt. Gleichzeitig wird so eine optische Auffrischung der verwitterten, verblichenen ursprünglichen Lackfarbgebung erzielt. Im Verlauf dieser Schritte auch säubern der Glocke und der Absperrkette, die, ob ihres überlebten 100-jährigen Alters, unbedingt zu erhalten sind. Dazu vorsichtige Demontage und Reinigung mit ultrafeiner Stahlwolle, in Lackreiniger getränkt. Anschließend Replantation. Ein brand-new Effekt ist vermeiden.
-Im zweiten Schritt erfolgt die Begradigung von verbogenen Blechabschnitten sowie die Erfassung und Rekonstruktion der Fehlteile, der Fahne und der Verglasung. Für die Glasscheiben wird sich für signalrotes Mineralglas entschieden, da bei allen Bing-Gebäuden in irgendeiner Form die Fenster „rotverglast“ waren. (In der Frühzeit mittels Mineralglasscheiben, später mittels Cellonscheiben). Nach Glaszuschneidung und Abschleifen der Glasränderkanten erfolgt das Einschieben der Glasplatten in die entsprechenden, gesäuberten Rahmenfassungen.





Der Abstand zu den beiden aufzusetzenden Dächern passt.
Mittels der zwei eingesteckten Kerzen in die dafür vorgesehenen Halterungen erfolgt eine kurze Probebeleuchtung, um nicht die bereits vorhandenen Brandspuren an den Dachaufsätzen zu verstärken.











Es folgt die Bearbeitung des Signals.
Interessant ist hier die Funktion des Signals, die im Bedienungsablauf dem originalen Vorbild entspricht. Jeder Signalflügel kann durch Schub und Zug der Signalstangen einzeln bewegt werden. Die farbigen Signalgläser sind dementsprechend gesondert einzustellen. Der Laternenkasten ist hoch und runter zu kurbeln, wie es der Signalwärter und der Lampist der Kg. Bay. E. zur Unterhaltung und Versorgung der Signaleinrichtung zu tun hatten. (Reinigen und Wartung der Brennereinrichtung, Dochtwartung, Säuberung der Glasscheiben und ersetzen derselben bei Beschädigung, nachfüllen des Petroleums in den Brennertank, usw.)

Die gestörte Betriebsfunktion ist beim Modell wiederherzustellen.
Zunächst die obligatorische Reinigung der Lackabschnitte und Stabilisierung des Lackes.
In dem runden, hohlen Blechmast laufen zwei Drahtstäbe, die am oberen Ende ösen artig mit einem kurzen Drahtbügel verbunden sind, der jeweils mit dem Signalflügel verlötet ist. Die beiden Signalstäbe treten am Fuß des Mastes durch einen Schlitz in der Signalmastwand aus diesem hervor und sind hier zu einem „Bügelgriff“ umgebogen, mit dem durch Schieben und Ziehen die Signalflügel bewegt werden. Gangbarmachen der durch Rost bewegungseingeschränkten Stäbe im Rundmast, sodass jeder Signalflügel wieder separat bedient werden kann. Leider fehlt ein Signalflügel, der noch vorhandene ist Vorbild für den nachzufertigenden zweiten. Die typisch bayerischen Schlitzperforationen des vorhandenen Signalflügel sind lediglich aufgemalt. Die Flügelform kann leicht auf dünnes Blech übertragen werden und nach zuschneiden der Blechflügelform erfolgt das Anlegen der Bohrung und die Anfertigung der Drehachse. Lötverbinden der für den Bewegungsablauf verantwortlichen Hebelabschnitte. Entfetten des neuen Signalflügels und weiß-rot Lackierung nach Vorbild des vorhandenen Signalflügels. Aufzeichnen der symbolischen Schlitze und fixieren der Schlitzstriche mittels seidenmattem Klarlack.
Die Signalflügelmechanik stimmt.
Nun „Ausgraben“ einer Laterne mit Rüböltank aus der Ersatzteilkiste, Anfertigen des rechteckigen 2 mm Drahtbügelrahmens als Führungschienenrahmen der Laterne. Anlöten des Rahmens mit dem aufgesteckten Laternenkasten an den Mast. Längenbestimmung der zu verwendenden Kette, Zurechtbiegen zweier Messingringe zum Anschluss der Kettenenden an das Laternengehäuse unten und oben, überwerfen der Kette über die Räder, sodass nun bei der eingestellten Kettenspannung die Laterne nach unten und oben durch Drehen der Kurbel bewegt werden kann. Die Kettenräder tragen, im Gegensatz zum zeitlich später folgenden Gittermastsignal, keine Zähne für den Kettengliedereingriff.
Zurechtschneiden fehlender „Blechtrittstufen“ des Mastes, Anlöten und Patinierung derselben.
Als schwierigster Akt stellt sich bei der Maßnahme die Rekonstruktion der grünen Signalglasscheibe mit Fassung dar. Durch die vorgegebenen Masse der vorhandenen roten Glasscheibe mit Fassung kann eine entsprechende Scheibe aus altem grünen Signalmineralglas gefertigt werden, nach Hinweis eines Glasermeisters, der manuell diese kleinen Scheibendurchmesser nicht mit dem Diamantschneider zirkeln kann, auf die Leistung einer metallverarbeitenden Firma, die auch Glas in Wasserstrahltechnik zuschneidet.



Rekonstruktion der Glasscheibenfassung mittels Ausdrehung einer 20 mm Unterlegscheibe auf der Drehbank, Einlegen der grünen Glasscheibe mit weiter Fertigung eines Verschlußringes, der die Scheibe im Ringrahmen mittels Verlötung stabilisiert.
Anlöten des grünen Glasringes an den Trägerarm in Lötverbindung mit der roten Signalscheibenfassung im richtigen Winkel über eine temoräre Hilfskonstruktion.
Die Einstellung von Halt auf Fahrt, Rot auf Grün mittels Drahthebelstange ist vor der Laterne stimmig einstellbar.
Das sieht nun so aus.





























Schlußbilder, zeitlich um 1900.




















Schöne Vorweihnachtzeit
Grüße,
R. R.



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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#2 von Sammelwahn , 10.12.2017 18:41

Einfach nur schön.

mit bestem Gruß
Arne


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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#3 von haensel , 10.12.2017 19:17

Sehr schöne Arbeit ! Tolle Bilder ! Und der Text / die Beschreibung einfach nur toll ! Deine Beiträge lesen sich wie ein spannendes Buch. DANKE !!!


 
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#4 von norbi26 , 10.12.2017 19:29

Einfach nur, Hut ab vor dieser Restauration
Schöne Bilder und super Text
Wunderschön und spannend was unsere Vorväter gebaut haben
um Kinderherzen höher schlagen zu lassen
schöne Weihnachtszeit an alle


grüße vom bodensee norbi26

Norbert


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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#5 von koef2 , 10.12.2017 21:42

Hallo Riera,

danke für diei schönen Bilder und das Du uns an deinem Erfahrungsschatz teilhaben lässt.

Viele Grüße
Kai
Koef2


 
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#6 von Fritz Erckens , 11.12.2017 14:23

Hallo Riera,

mein Dank und Kompliment für den Bericht mit tollen Fotos! Die Stimmung passt zur
Vlorweihnachtszeit. Deine Berichte sind für Tinplatebahner eine Bereicherung.

Herzliche Sammlergrüsse von Fritz


Hallo Fritz,
was für einen Grund gibt es eigentlich das du deinen Beitrag hier nicht nur in der unüblichen Schriftart FETT sondern auch noch in BLAU einstellen musst.
Liegt das eventuell an der Vlorweihnachtszeit oder was ist der Grund ?

Gruß Gerd aus Dresden (Admin.)


 
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#7 von riera , 11.12.2017 16:29

Zitat von Fritz Erckens im Beitrag #6
Hallo Riera,

mein Dank und Kompliment für den Bericht mit tollen Fotos! Die Stimmung passt zur
Vlorweihnachtszeit. Deine Berichte sind für Tinplatebahner eine Bereicherung.

Herzliche Sammlergrüsse von Fritz


Hallo Fritz,
was für einen Grund gibt es eigentlich das du deinen Beitrag hier nicht nur in der unüblichen Schriftart FETT sondern auch noch in BLAU einstellen musst.
Liegt das eventuell an der Vlorweihnachtszeit oder was ist der Grund ?



Gruß Gerd aus Dresden (Admin.)


Hallo Gerd,
mein Empfinden, es liest sich besser, leichter und angenehmer.
Frage: Wie kann denn das sw-Schriftbild auf größer eingestellt werden, diese vorgegebene sw-Schriftgröße ist im Alter manchmal schwerer zu lesen. Stichwort Lupenbrille. Mir geht es so.
das du deinen, ( ss, D, D)
Grüße nach Dräsden, wo ich gerade bei einem Vereinstreffen war. Die Preise dort haben sich ja ganz ordentlich entwickelt.
R.R.


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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#8 von claus , 11.12.2017 16:38

Moin auch,

bei JEDEM Browser kann man die Schriftgrößen / Darstellungen über " Zoom " einstellen auf z.b. 150% oder höher je nach Bildschirmgröße, meist unter " Einstellungen " zu finden.


Viele Grüsse,

Claus



...was sonst? 😀


 
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#9 von Heinz-Dieter Papenberg , 11.12.2017 19:28

Hallo riera,

das geht auch einfacher, wenigstens beim Browser Firefox. Einfach die Ctrl Taste, das ist die ganz linke untere Taste, gedrückt halten und mit dem Scrollrad der Maus rauf oder runter drehen, dann wird die Schrift größer oder kleiner. Ob das bei anderen Browsern auch so ist , weiß ich nicht. Einfach mal probieren.


Gruß

Heinz-Dieter Papenberg

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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#10 von riera , 11.12.2017 20:00

Zitat von Heinz-Dieter Papenberg im Beitrag #9
Hallo riera,

das geht auch einfacher, wenigstens beim Browser Firefox. Einfach die Ctrl Taste, das ist die ganz linke untere Taste, gedrückt halten und mit dem Scrollrad der Maus rauf oder runter drehen, dann wird die Schrift größer oder kleiner. Ob das bei anderen Browsern auch so ist , weiß ich nicht. Einfach mal probieren.


Hallo H-D!
Herzlichen Dank für die Hilfe, so geht es. Hab es jetzt drauf.
Das kommt davon, wenn man alles an die EDV delegiert.
Danke und vergelt`s Gott.
Schöne Adventszeit und Liebe Grüße,
R. R.


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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#11 von Heinz-Dieter Papenberg , 11.12.2017 20:06

Hallo riera,

auch ich habe die Schrift im Forum auf 150 % eingestellt, weil auch ich nicht mehr gut lesen kann. Nur wenn Du über die 150 % gehst, kann es passieren das bei Bildern der rechte Rand abgeschnitten wird. Es kommt natürlich auch auf die Größe des Monitors an, meine ist ein 22 Zoll.


Gruß

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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#12 von Udo , 12.12.2017 00:45

Also, jetzt muss ich einmal für den Fritz sprechen: Er nimmt die dicke und blaue Schrift, weil er viel schlechter als Heinz-Dieter lesen und damit schreiben kann. So ist das mal im Alter, und ich bin froh, dass es bei mir noch nicht so weit ist. Aber ich bin auch ein paar Jährchen jünger als Fritz.

Noch etwas zu den Tasten: Heinz-Dieter schreibt von einer "Ctrl-Taste". "Ctrl" ist die Abkürzung für "Control" und findet sich beispielsweise auf Tastaturen für den englischsprachigen Raum und in der Schweiz. Hier in Deutschland wird üblicherweise die Taste mit "Strg", was "Steuerung" heißt, gekennzeichnet.

Um zu sehen, um wie viel man die Seite vergrößert bzw. verkleinert hat, schaut man ganz oben auf die link-Zeile. Anschließend nach dem link-Text sieht man ein Rechteck. Dieses stellt eine beschriebene, hochkant stehende Seite dar. Ohne eine dort angegebene Zahl wird die Seite zu 100% dargestellt. Beim Verändern der Größe wird an diesem Rechteck die Prozentzahl der Vergrößerung bzw. der Verkleinerung angezeigt. Wenn man die Größe der Schrift und auch der Abbildungen verändert hat und wieder in den Ursprungsmodus zurückkehren will, drückt man einfach gleichzeitig "Strg" + 0, also die Ziffer Null.

Man kann auch, wie Heinz-Dieter schreibt, die Ausgangslage auf eine andere Vergrößerung, in seinem Fall 150 %, festlegen. Nur weiß ich im Moment nicht, wie das geht. Und inzwischen bin ich zu müde, das nachzulesen.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#13 von Heinz-Dieter Papenberg , 12.12.2017 08:35

Hallo Udo

Zitat von Udo im Beitrag #12
Also,

Noch etwas zu den Tasten: Heinz-Dieter schreibt von einer "Ctrl-Taste". "Ctrl" ist die Abkürzung für "Control" und findet sich beispielsweise auf Tastaturen für den englischsprachigen Raum und in der Schweiz. Hier in Deutschland wird üblicherweise die Taste mit "Strg", was "Steuerung" heißt, gekennzeichnet.

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Man kann auch, wie Heinz-Dieter schreibt, die Ausgangslage auf eine andere Vergrößerung, in seinem Fall 150 %, festlegen. Nur weiß ich im Moment nicht, wie das geht. Und inzwischen bin ich zu müde, das nachzulesen.

Schönen Gruß
Udo


Ich kann da nur von meiner Tastatur ausgehen und da steht Ctrl und die wurde in einem kleinen Fachgeschäft bei mir in Moers gekauft. Auf meinem Notebook, ist ein HP, steht auch Ctrl, auf dem Notebook meiner Frau, ein Toshiba ebenfalls Ctrl und auch auf der Tastatur meines Sohnes steht Crl. Alle Geräte wurden in Moers, allerdings bei verschiedenen Händlern gekauft und das waren weder Saturn oder Media Markt, sondern kleinere Fachhändler.

Wie man unter dem Firefox die Schriftgröße einstellen kann habe ich ja weiter oben beschrieben und jetzt sollten wir den Thread vom riera nicht weiter verunstalten, also ab jetzt bitte beim Thema bleiben


Gruß

Heinz-Dieter Papenberg

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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#14 von Wolko , 12.12.2017 10:33

Zitat
Hallo Fritz,
was für einen Grund gibt es eigentlich das du deinen Beitrag hier nicht nur in der unüblichen Schriftart FETT sondern auch noch in BLAU einstellen musst.
Liegt das eventuell an der Vlorweihnachtszeit oder was ist der Grund ?

Gruß Gerd aus Dresden (Admin.)




Hallo Gerd,
Fritz kann nicht mehr gut sehen infolge einer Augenkrankheit. Nennt sich degenerative Makula. Wir können froh sein, dass er hier noch munter mitmachen kann. Seine Beiträge sind nach wie vor eine Bereicherung.

riera:
toller Beitrag und wunderbare Bilder. Vielen Dank! Tolle Arbeit hast Du vollbracht! Insbesondere das Signal ist sehr selten.
Wolfgang


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zuletzt bearbeitet 12.12.2017 | Top

RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#15 von Fritz Erckens , 12.12.2017 16:11

Guten Tag zusammen,

"auweija" ! Was habe ich mit blauer Schrift angerichtet ?
Ich dachte bisher, daß nur rote Schrift für Admins erlaubt und die restlichen
Farbtöne im FAM erlaubt sind. Obwohl ich AMD habe, reicht die
schwarze Schrift zum Lesen mit 150% + oder Fettschrift

Deshalb PARDON für das Abgleiten dieses interessanten Bericht von RIERA !!!

Zurück zum uralten Bing Bahnhof mit Kerzenbeleuchtung.
Zu seiner Entstehung waren die ankommenden Züge mit Glocke
angekündigt. Märklin hatte ebenfalls seinen frühen Bhf 1041 auch
mit Glocke ausgestattet. Gut finde ich an dem beschriebenen Bhf,
daß er im Zustand geblieben ist und nicht neu lackiert wurde.

Sammlergrüsse von Fritz


 
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#16 von riera , 12.12.2017 19:49

Zitat von Fritz Erckens im Beitrag #15
Guten Tag zusammen,

"auweija" ! Was habe ich mit blauer Schrift angerichtet ?
Ich dachte bisher, daß nur rote Schrift für Admins erlaubt und die restlichen
Farbtöne im FAM erlaubt sind. Obwohl ich AMD habe, reicht die
schwarze Schrift zum Lesen mit 150% + oder Fettschrift

Deshalb PARDON für das Abgleiten dieses interessanten Bericht von RIERA !!!

Zurück zum uralten Bing Bahnhof mit Kerzenbeleuchtung.
Zu seiner Entstehung waren die ankommenden Züge mit Glocke
angekündigt. Märklin hatte ebenfalls seinen frühen Bhf 1041 auch
mit Glocke ausgestattet. Gut finde ich an dem beschriebenen Bhf,
daß er im Zustand geblieben ist und nicht neu lackiert wurde.

Sammlergrüsse von Fritz




Hallo Fritz,
ich fand Dein Blau schön.
Zum Trost auf "zurück zu schwarz" bringe ich mal die Farben Rot und Grün ins
Spiel, damit es etwas fröhlicher wird. Tatsächlich hatten die Bayern auch die Farbe blau an den Signalmastflügeln als sog. Ruhesignal für den betreffenden Gleisabschnitt.
Ist aber Geschichte.


Robert Zintl beschreibt das in seinem empfehlenswerten Buch des Motorbuchverlages ," Fahrt frei, Bayerische Signale" auf Seite 16.



Hier ist auch die Bedeutung der Stationsglockenschläge aufgeführt.



Das restaurierte Signal soll auch leuchten können.
Dazu Vorbereitung eines Gemisches von Rüböl und modernem "Lampenöl 1:1.,Auffüllung des Messingtanks mit 1 ml dieses Gemisches und anzünden der Dochtspitze.
Ein paar Farbeinstellungen, Rot für Halt, Grün für Fahrt, usw.
Für Kritiker, die Schärfe bringe ich einfach nicht besser hin, aber der Beweis, dass es geht, ist erbracht.
Übrigens sehe ich bei vielen Überschriften z.B. in der
Forumsübersicht immer blaue Schriftzüge. Liegt das an meinen Einstellungen, oder ist das gewollt?
Dem H-D sei noch gedankt, dass er mir geholfen hat, aus der tiefsten Stammhirnregion die Modalität der Größeneinstellung wieder nach subcortical zu holen, um per STRG Taste und Maus die Größe verändern zu können. War einfach weg.
Insofern war die Moderation des Beitrages effektiv und hat Früchte getragen. Danke dafür!








































Viele Grüße und nix für Ungut
R.R.


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zuletzt bearbeitet 12.12.2017 | Top

RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#17 von pvmann , 12.12.2017 20:08

Guten Abend zusammen,

zu dem schönen alten doppelflügigen Bing Signal möchte ich ein Link zu einem interessanten Artikel einfügen. Diese Signalart darf nicht nicht wie übliche Formsignale vorgestellt werden, sondern als eine Art Telegpraphen Signal und ein möglicher Betriebsablauf wird in diesem Artikel beschrieben.

Schöne Adventsgrüße!
Sandor


 
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#18 von aus_Kurhessen , 12.12.2017 22:51

Hallo Riera,

einfach schön der Bahnhof und das Signal in ihrer Patina. Mit dem Signal kann man sich ja allein schon eine ganze Weile beschäftigen ohne, das überhaupt ein Zug fahren muss.

Gruß
Jürgen


Neuer Anfang mit ROKAL
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RE: Adventsthema, Kerzenbeleuchteter Ur-Uralt-Bahnhof

#19 von pvmann , 13.12.2017 10:38

Hallo zusammen,

hier ist noch ein Fotolink zu einem ähnlichen alten Signal, welches im DB Museum von Nürnberg betrachtet werden kann.

Gruss, Sandor


 
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