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Dampfmaschine - Dichtungen

#1 von Charly2005 , 11.02.2018 11:02

Hallo allerseits,

ich habe noch eine Dampfmaschine, die mein Vater so um das Jahr 1957 gekauft hat.
Z. Zt. fristet sie ihr Dasein auf meinem MoBa-Schrank.
Vor kurzer Zeit habe ich einen Dichtungssatz "geangelt".
Ich denke doch, daß ich ihn für diese Maschine gebrauchen kann.
Zunächst einmal ein paar ältere Bilder, als noch nichts zugestellt war.
Die Befeuerung wurde damals für Flüssigspiritus umgebaut.





Zwischendurch fotografiert:




Beste Grüße

Charly


 
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RE: Dampfmaschine - Dichtungen

#2 von koef2 , 11.02.2018 17:19

HAllo Charly2005,

die PApierdichtungen kannst Du nachmessen. Oben auf dem Kessel den Außendurchmesser am Ventil z. B. Messen. Ist dann Innendurchmesser der Dichtungen. VErmutlich würdne auch Wilescodichtungen gehen. Die gibt es bei jedem Wileso Händler.

Der KEssel ist sehr stark braun. Da wurde beim BEtrieb die Flamme zu groß eingestellt und hat den Kessel stark berührt.

Du braucht zum Betrieb vermutlich noch dampbeständiges Öl für die Lager. Das kommt normalerweise in die VErdrängungsöler (deine Maschine hat so was wohl nicht im Dampfröhrchen, welches oben vom Kessel zum Zylinder geht).

Maschine Mal Grundreinigen. Keine scharfen Mittel, evtl. Ballistol. WD-40 hat bei meiner Wilseco die Farbe am Kesselhaus verändert. Evtl. WD 40 und Ballistol wieder ordentlich abputzen.

Ist im KEssel evtl. Kalk abgelagert? Du hast kein Schauglas, sonst Wasser ansetzen mit etwas Entkalker für die Kaffemaschine (Zitronensäure) und einwirken lassen und dann Kessel mehrfach spülen.

Kesselwasser: Destilliertes Wasser mit Schuss Leitungswasser.

Dreht das Antriebsrad frei durch?

Viele Grüße
Kai
Koef2


 
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RE: Dampfmaschine - Dichtungen

#3 von Lorbass , 11.02.2018 17:55

Zitat von koef2 im Beitrag #2


Ist im KEssel evtl. Kalk abgelagert? Du hast kein Schauglas, sonst Wasser ansetzen mit etwas Entkalker für die Kaffemaschine (Zitronensäure) und einwirken lassen und dann Kessel mehrfach spülen.




Das sollte nan besser nicht machen,Entkalker bzw Zitronensäure ist zu agressiv!

Grüße
Frank


 
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RE: Dampfmaschine - Dichtungen

#4 von koef2 , 11.02.2018 20:43

HAllo zusammen,

1
 
Wasser ansetzen mit etwas Entkalker f
 



Verdünnt. Aber muss jeder selbst wissen. Bei Hartlötungen legt man 24 h das in Zitronensäure verdünnt und warm umd die Lötung zu reinigen.. UNd hier soll es ja nur kurz gemacht werden.

Was hilft ansonsten gegen Verunreinigungen? Denn Zuviel Kalk verlängert die Erwärmungszeit - also Wämreübergang Flamme zu Kessel zu Wasser.

Viele Grüße
Kai
Koef2


 
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RE: Dampfmaschine - Dichtungen

#5 von Charly2005 , 12.02.2018 06:12

Hallo Frank und Kai,

danke für euere Ausführungen. Momentan ist es nicht gut machbar, das Brett mit der Dampfmaschine und den darauf befestigten Schaustücken vom Schrank herunter zu holen. Bis der andere Schrank kommt herrscht etwas Chaos um die Stelle..
Sobald es besser möglich ist, werde ich alles mal überholen und schnurren lassen. Dann kann ich auch besser Bilder machen.


Beste Grüße

Charly


 
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RE: Dampfmaschine - wieder vorgeholt

#6 von Charly2005 , 06.03.2018 11:18

Erste Bilder - noch mit "Original-Patina"




Beste Grüße

Charly


 
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RE: Dampfmaschine - wieder vorgeholt

#7 von koef2 , 06.03.2018 21:08

HAllo Charly,

schönes Ensemble

Viele Grüße
Kai
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RE: Dampfmaschine - wieder vorgeholt

#8 von U 43 , 09.05.2018 14:26

Hi Charley,
habe auch die gleiche Fleischmann-Maschine. Für die Lager des Schwungrades kannst Du normales Haushalts-Öl nehmen. Nur für den Zylinder brauchst Du das teurere Zeug, z. B. von Wilesco. Bei jedem neuen Befüllen des Kessels den Kolben herausnehmen, zwei satte Tropfen Dampfmaschinenöl drauf und drehend wieder einsetzen. Entkalken kann man auch mit 1:1 verdünntem billigen Essig. 1 std. drin lassen, ev. wiederholen und gut nachspülen. Da wird auch das Wasserstandsglas sauber. Gut Dampf!😊


Gruß, Gernot.
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Hier geht's zu meiner Anlage


 
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RE: Dampfmaschine - wieder vorgeholt

#9 von Henk Jansen , 22.05.2018 16:23

Moin,
bin ein Neuer. Sieh Vorstellungsthread.
Sammle Fleischmann-DaMas.
Das Modell wurde hier noch nicht erwähnt: 120/4, Modelljahr 1955.
Beste Grüße
Henk


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