RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#26 von Expressler , 22.10.2019 16:39

Hallo Andreas,

dass die Dachkanzel fehlt wurde weiter oben schon festgestellt.
Dass Leiter und Griffstangen fehlen ist richtig.
Falls Du mit Pufferbohle das kleine Blech meinst, das fehlt nicht nur vorn, sondern auch hinten.
Bei den Schleifern liegst Du aber falsch. Es handelt sich hier um die Trix International-Ausführung, und die hatte je zwei Seitenschleifer. Wie ich in meinen Beitrag #8 schon schrieb fehlen die zwei an den Enden der Lok. Die anderen zwei sind anstelle der Mittelschleifer montiert und sitzen richtig!

Gruß Günther


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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#27 von Taigatrommel , 05.12.2019 09:22

Hy,
als Ersatzteilspender für die Lok würde auch eine normale Expressausfürhrung reichen bzw. Am wichtigsten sind die Schleifer vorne und hinten komplett sind auch Identisch mit denen von der BR24/64. Griffstangen kanst du dir selber aus Draht biegen und ankleben und die Bleche vorne und hinten kanst du selber aus Blech anfertigen.
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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#28 von noels , 06.01.2020 21:15

Ich reanimiere diesen Fred auch nochmal
Die wesentlichen Fehlteilekann man natürlich selbst wieder herstellen, außer der Dachkanzel und den Schleiferträgern. Wenn man es nicht selber machen möchte, bekommt man alles bei Ton Jongen.
Nur eines ist schwierig, weil Ton die nicht so einfach als Replika herstellen kann - die fehlenden Lichtleiter.
Da die Lok eh nicht mehr orschinol ist, kann man bei der Beleuchtung mit LED arbeiten.
Der Lack war bei Trix immer grottig. Das ist erst nach der Übernahme durch die Alte Tante besser geworden (das sage ich ganz bewußt als Trixer ). Man hatte die Metallgehäuse wohl nicht einmal grundiert.
Also ist das für Lackierversuche immer ein feines Übungsobjekt. Da die Lok 257 nie eine andere Farbe als schwarz getragen hat, bekommt man das sogar mit Grundierung und einer Dose Auspufflack hin.
Warum Trix die Frontfenster verschlossen hat, erschließt sich mir nicht. Ich habe Fotos von Kanzelloks des Vorbilds, bei denen diese Schotten auch verglast waren. Hätte man die in der Spritzform offen gelassen, hätte man mehr Möglichkeiten gehabt. Die nachträglich zu öffnen ist sehr aufwändig.
In das Loch für die Dachkanzelschraube habe ich auch schon mal ein Horn gesteckt - sieht auch gut aus und geht schneller, als spachteln.

VG
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#29 von Taigatrommel , 07.01.2020 15:55

Hy nochmals,
ergänzend möchte ich noch hinzufügen, die Erhebung für die Dachkanzel kann man auch ab feilen bzw das Dach rundlich Plan feilen (dabei die Feile entgegen der Dachrundung führen). Loch für die Schraube kann vorher auch mit Zweikomonentenkleber verschlossen werden wenn man ein planes Dach ohne Horn oder Anderes haben möchte.

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#30 von Taigatrommel , 08.01.2020 13:33

Hy nochmals,
hier mal ein Foto von mir aus Trix V36 Teilen gebauten WR550 mit so einer abgefeilten Dacherhebung.
WR550mini1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#31 von Charles , 08.01.2020 13:46

Hallo,

das ist die International Ausführung. Die Lok dürfte den Strom auch über die Räder abnehmen. Der Schleifer verbessert die Stromabnahme. Die Position dürfte auch korrekt sein. Bei der zuletzt aufgelegten Serie nahm die Lok den Strom nur über die Räder auf. Die Schienenschleifer sind bei Zweileitergleisen kritisch weil sie am Herzstück einen Kurzschluss verursachen können.


Grüße aus dem Odenwald.

Charles


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#32 von regalbahner , 16.01.2020 18:20

Hallo Taigatrommel,
vielen Dank für das Bild Deines beeindruckenden "Umbaus".
Würdest Du bitte den Bewunderern Deiner Künste eine
Umbaubeschreibung gönnen?
Ich werde das sicher nicht nachbauen, aber das Vorgehen
wäre interessant zu wissen.
Gruss
regalbahner


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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#33 von Taigatrommel , 20.01.2020 11:45

Hy Regalbahner,
auf die Schnelle gesagt habe ich je ein Gehäuse hinter der zeiten bzw. vor der zweiten Seitentür getrent und wieder zu einem Gehäuse zusammengeklebt. Für die Motorhalterung muste noch das "neue" Gehäuse angepsst werden. Der Rahmen war etwas komplizierter. Hier habe ich den"Hauptrahmen" der die 2. bis 4. Achse und die Blindwelle trägt vorne Stufenmäsig so angepasst das der zweite vordere Rahmen ebenfalls Stufenförmig angepast angeklebt werden kann. Für die 4. Achse musste eine neue Achsbohrung in den Rahmen gebort werden. Die Blindwelle läuft hinten in der "alten" 3. Achsbohrung. Da der jetzige Rahmen zu lang war für das "fertige" Gehäuse musste dieser nun hinten gekürzt werden. Da die Trepen nun "defekt" waren, musssten noch die Trepen aus den anderen Rahmenrest ausgesägt und an den "neuen" Rahmen angebracht werden. Der orginal Trix Motor und Getriebe treibt über die 2. und 3. Achse an, die über die Kuppelstangen die 1. und 4. Achse antreiben die auch die Kraft auf die Gleise übertragen. Die Haftreifen sind nur einseitig auf der linken Seite, da hinten kein Aussenschleifer verwendet werden konnte. Die neuen Kuppelstangen sind je aus zwei Kuppelstangen verschrägt zusammengelötet.Das Stück Kuppelstange für die Blindwelle wurde Stumpf hinten angelötet. Für die Beleuchtung hinten war auch schnell ein Lampenhalter gemacht. Ich hoffe die grobe Beschreibung gibt ein Bild über den Arbeitsaufwand für das Modell. Da ich ja mein Modell aus Trix-Teilen gebaut habe stimmt das ein oder andere Detail nicht an meinem Modell, wenn man sich die Orginal-Bilder von der Lok ansieht. Zum einen ist der Rahmen aussen Stärker und die Lokaufbauten sind höher. Für mich ist es aber trotzdem ein schönes fahrtüchtiges Modell der WR550.
Gruß Taigatrommel


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#34 von regalbahner , 20.01.2020 19:34

Hallo Taigatrommel,
vielen Dank für den Umbaubericht. Das war ja
noch weit aufwendiger als ich gedacht hatte.
Nochmals herzlichen Glückwunsch zu Deinem
tollen "Umbau".
Gruss
regalbahner


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#35 von Taigatrommel , 23.01.2020 13:59

Hy nochmals,
wie beim Gehäuse, zersägen, passend feilen und zusammenkleben war beim Rahmen nicht. Dass war mir aber auch schon Vorher klar, da ich schon vorab gesehen hatte das für die vierte Achse eine neues Achslager erforderlich war. Der Rest an arbeit kmm dann noch hinzu.
Gruß Taigatrommel


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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#36 von telefonbahner , 23.07.2020 21:10

Hallo zusammen,
nur mal zur Rückschau der Ursprungszustand meines Fundstücks...

Zitat von telefonbahner im Beitrag #1

Der Lack ist zwar etwas räudig....




Gruß Ede und Gerd aus Dresden


..und was ist draus geworden ?

Genau, eine blaue V 36...



Da spukte wohl noch dieses Vorbild aus Schwarzenberg im Kopf herum



Gruß Gerd aus Dresden


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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#37 von longjohn , 24.07.2020 14:43

Hallo Gerd,

die Lok der britischen Rheinarmee, die früher in Kaldenkirchen fuhr, war auch blau! Aufschrift "Royal Corps of Transportation" und Name BAGNAL.

Herzlich

Frank


 
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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#38 von telefonbahner , 24.07.2020 20:41

Hallo Frank,
wenn ich mich richtig entsinne war das in Schwarzenberg eine Lok der Britischen Rheinarmee.

Gruß Gerd aus Dresden


 
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#39 von regalbahner , 24.07.2020 22:38

Hallo Gerd,
Deine restaurierte V36 sieht ja sehr gut aus.
Gratulation zu der Restaurierung.
Gruss + schönes Wochenende
regalbahner


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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#40 von alleskleber , 26.07.2020 14:36

Hallo SET 800,

Märklin hat doch die V 36 ohne Kanzel, Nr 3146, die würde für deine Vorstellungen passen! Mit Kanzel haben sie die V 36 123, die Bestellnr. kenne ich nicht, das Original fährt in der Fränkischen Schweiz bei einer Museumsbahn.

Trix hat das Modell nur mit Kanzel angeboten, wobei es bei der DB übrigens nur schwarze Maschinen gab. Rot und Grün waren nicht vorbildgerecht. Warum sie das gemacht haben, weiß niemand, die Folgen solcher Politik kennen wir, Trix ist schon lange Imperfekt, wenn nicht bereits Plusquamperfekt. Die meisten Trix V 36, die im Handel auftauchen, sind rot, schwarze und grüne Exemplare deshalb teurer.

Willy


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RE: [V 36] Schwermetall für 2-Leiter-Gleichstrombetrieb

#41 von Glienicker , 04.08.2020 22:07

Zitat von alfa75 im Beitrag #25
die Schleifer sind falsch angebracht. Diese sollten hinten und vorne sein. Also bitte einmal um 180 Grad drehen.
Andreas

Heute lese ich nach langer Zeit die Texte nochmal.
Mir scheint, dass man unter den Schleiferhalteplatten jeweils noch einen Schleifer in der anderen Richtung anbringen kann.
Dann wäre die Stromversorgung sichergestellt.
Radschleifer hatten die alten Loks noch nicht.

(Unter Vorbehalt, da ich nur 3-Leiter-Trix besitze)

Eckhard



 
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Frage zu Beleuchtung von Trix Express Vorkriegs D-Zug Waggons
Alte Schienen vielleicht seltene ? gelöst: Trix Express

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