Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#1 von kablech , 21.10.2019 16:34

Ich habe mehrere Lokschuppen in Holz und in Blech, einen Wasserturm, ein Coal Office etc. für ein englisches Bahnbetriebswerk. Jetzt fehlt noch eine Bekohlungsanlage. Die Briten haben für die Bekohlung zum Teil riesige Türme aus Beton aufgebaut, an denen gefüllte Kohlewagen per Seilzug nach oben gezogen und dort ausgekippt wurden. Es gab sogar mal einen Versuch der Firma Ace Trains, so etwas im Modell zu bauen. Es kam nie zu einer Serie. Siehe https://www.youtube.com/watch?v=3ADvby9xRHY

Mit haben es eher die kombinierten Bekohlungsanlagen/Wassertürme der Great Western Railway angetan. Nach 1900 bis in die Dreissiger Jahre entstanden davon schätzungsweise knapp 50 Stück. Eine ist noch im Didcot Railway Centre erhalten und bei Sonderfahrten in Betrieb, siehe hier zwei kleine Filme auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=Mg5qzxdmASc
https://www.youtube.com/watch?v=KyaTaC-nFew

Gruß Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#2 von kablech , 21.10.2019 16:41

Aus England habe ich mir ein Kartonmodell besorgt und gebaut. Allerdings ist es nur in Spur 00.

20191004_144614.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Viele Grüße
Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#3 von kablech , 21.10.2019 16:50

Beim Versuch, das Spur 00 Modell auf doppelte Größe aufzublasen, wurde mir klar, dass das ein sehr massives Gebäude wird. Allein schon die Fassade ohne Wasserturm ist schon sehr groß.

Erstes Kartonmodell gross.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Eine Reduktion der Fassade mit Seitenansicht ist immer noch zu massig:

20191021_121315.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Deshalb habe ich die Seitenteile um 5 cm schmäler gemacht und probehalber mal ein Dach ohne den Wassertank aufgesetzt:

20191021_153537.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

So bin ich schon sehr zufrieden. Da ich schon einen Wasserturm habe, werde ich das Ding wohl in dieser Form bauen. Muss es noch ein wenig auf mich wirken lassen.

Viele Grüße
Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#4 von Swiss-Tinplater , 21.10.2019 17:52

Hallo Karl

Ein tolles Projekt hast Du da in Angriff genommen. Da die alten Blechgebäude von Märklin, Kibri usw. alle deutlich verkleinert waren, wirkt die Bekohlungsanlage, wie Du selbst festgestellt hast, diesen gegenüber sehr dominant. Auch ist zu berücksichtigen, dass die englische Spur 00 im Massstab 1:76 gehalten ist. Eine Verdoppelung der Masse ergäbe somit 1:38, was deutlich grösser als die bei der in Kontinentaleuropa üblichen Spur 0 mit 1:45 ist.

Aber ich bin überzeugt, dass Du die richtige optische Verkleinerung finden wirst und bin gespannt auf die Weiterentwicklung deines Projekts, auf dessen Präsentation ich mich freue.

Viel Erfolg
Swiss-Tinplater


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#5 von kablech , 21.10.2019 19:23

Hallo Swiss-Tinplater,
danke für Deine wertvollen Tipps. Ich muss tatsächlich noch mehr reduzieren. Andererseits bin ich an die Funktionalität gebunden.
1. Die Öffnung für das Auskippen der Kohleloren muss über dem Dach der Dampfloks liegen.
2. Die Einfahrtsöffnung für die Kohlewagen auf der Rampe hat unten die selbe Höhe wie die Öffnung für das Auskippen.

Aber vielleicht schummle ich da ein wenig. Ich habe schon die Höhe der Tunnelöffnung reduziert. Ich lege die Tunnelöffnung etwas tiefer und kann so 1-2 cm an der Höhe des Gebäudes sparen. Auch muss dann die Rampe für die Auffahrt nicht so hoch werden. Deshalb das Kartonmodell, da kann ich schnell mal etwas wegschneiden, aber auch wieder drankleben, wenn ich zu großzügig war.

Viele Grüße ins Züricher Oberland
Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#6 von caepsele , 21.10.2019 21:57

Sali Karl!

Da bin ich mal gespannt und hoffe das Teil in Stugi am 1. Advent in FUNKTION zu sehen!

Und wenn Du eure Kuckucksuhr zweckentfremdest und den Kuckuck durch ein Männle ersetzt.
Kannst ja noch die schrillen Lokpfeifen der Engländer einbauen, dann erkennt man den Umbau nicht gleich.
In einem Echtdampf-Modellokbaubuch stand mal den Tipp eine Boy-Scout-Whistle dafür zu verwenden.

Die B-L Dampfer haben keine Kohle im Tender, da könntest Du doch geschwärzte Korkbrocken reinfallen lassen?

Mit den Proportionen ist das wirklich nicht so einfach umzurechnen.
Mein Wasserturm entstand auch durch mehrfachen ausdrucken, zusammenkleben, zerknäulen, wegschmeißen und dann wieder von vorne.

Letztlich ist er dann doch kleiner als Dein ACE geworden.

Baust Du mit Pappe/Holz und kaschierst mit bedrucktem Papier?

Dann bin ich mal gespannt!

Dann mal lieben Gruß vom hohen Norden in den Süden vom Badnerland

Harry


 
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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#7 von kablech , 21.10.2019 23:24

Zitat von caepsele im Beitrag #6

Baust Du mit Pappe/Holz und kaschierst mit bedrucktem Papier?



Ich möchte das Ding in Weißblech machen. Ich hatte mal Blech mit Mauerstruktur erstanden, das will ich jetzt verwenden. Bei meinem ersten, großen Entwurf hätte ich in Mischbauweise arbeiten müssen, d.h. glattes Weißblech für die Grundstruktur und dann Mauerblech drauf applizieren. Jetzt mit dem verkleinerten Modell würde vielleicht sogar das Mauerblech reichen, anstücken muss ich sowieso.
Andererseits hatte mir die Mischung verputzte Wand kombiniert mit Mauerstein ganz gut gefallen, weil die Struktur des Originals besser wiedergegeben wird. Mal sehen. Bis Stuttgart will ich fertig sein, zumindest mit den Blecharbeiten. Beim Lackieren bin ich vom Wetter abhängig.
Das mit dem Männle, das eine Kohlenlore rausschiebt, wird wohl erst in 2020 realisiert.
Viele Grüße nach Monnem
Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#8 von kablech , 22.10.2019 13:09

Habe die Frontseite nochmal verkleinert sowohl in der Höhe als auch in der Breite und habe die Fenster verkleinert. Zum Vergleich habe ich den Wasserturm neben dran gestellt. So müsste es gehen, meine ich.

Viele Grüße
Karl

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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#9 von Jonas , 22.10.2019 13:21

Moin zusammen,

wo wir hier schon bei der GWR sind: Bis 1892 hatte die GWR ja eine Spurweite von 2140mm bzw. 7ft. Habe gerade mal grob überschlagen: Wenn man jetzt bei etwa 1:45 bleibt, entspricht das ganz grob einer Spurweite von 45mm, also dem Spur 1 Gleis.

Aber Tolle Bekohlungsanlage. Bin gespannt, wie gut es klappen wird, die Steigung zu der Abladeposition zu bewältigen. Ein englisches Betriebswerk in Tinplate habe ich noch nie gesehen.


In diesem Sinne:

Munter bleiben!


Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.


 
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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#10 von kablech , 22.10.2019 13:32

Zitat von Jonas im Beitrag #9
Ein englisches Betriebswerk in Tinplate habe ich noch nie gesehen.




Eben. Bassett-Lowke hatte ein Vorschlagsbild im Model Railway Handbook und in manchen Katalogen. Darauf sind Lokschuppen, Wasserkran, Wasserturm, Stellwerk, Coal Office etc. aber keine Bekohlungsanlage.

Viele Grüße
Karl

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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#11 von pete , 22.10.2019 14:20

Hallo Karl,

sieh gut aus, aber die Fensterhöhe hat mir beim vorigen Entwurf besser gefallen. Die Oberkante ist jetzt zu tief, finde ich.

Gruß
Peter


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#12 von kablech , 22.10.2019 16:44

Pete,
danke für den Hinweis. Ich habe die Fenster auch kleiner gemacht, vielleicht etwas zu klein.
Viele Grüße
Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#13 von ElwoodJayBlues , 22.10.2019 17:09

Das Ensemble gefällt mir auch sehr sehr gut!

Wird es eine Kohlenrutsche für die Tender und eine Verbindung der beiden Gebäude per Laufsteg geben?

Gruß,

Felix


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"Wir latschen von einer Krise in die nächste..."

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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#14 von kablech , 22.10.2019 17:42

Eine Verbindung der Gebäude wird es nicht geben. Ich kann leider zu Hause aus Platzgründen keine Anlage aufstellen. Wenn ich mal aus Spaß für mich oder für meine Enkel etwas aufbaue, ist das nur temporär. Genauso ist es auf Veranstaltungen. Man schaut halt immer, wo noch Platz ist und einigt sich dann mit seinen Kollegen.
Eine Lore auf Schienen für das Auskippen der Kohle über dem Tender werde ich auf jeden Fall bauen. Früher war die Arbeitskraft sehr billig und die armen Kerle der Great Western haben die Kohle aus den Kohlewagen in die Loren geschaufelt oder Kohlehaufen als Zwischenlager angelegt. Ich frage mich sowieso, wie die das von der Kapazität her geschafft haben, große Loks in überschaubarer Zeit zu bekohlen. Eine A1 wie die Tornado in dem Youtube-Film hatte je nach Ausführung 8 bis 9 Tonnen Kohle im Tender. Gut, die Tender waren nicht ganz leer, aber ich schätze, es mussten 5 Tonnen und mehr aufgefüllt werden. Ich schätze mal, in eine Lore gingen 2 Zentner. Für eine Tonne also 10 Loren, für 5 Tonnen 50 Loren!
Viele Grüße
Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#15 von joha30 , 22.10.2019 20:09

Karl,
das hat mich jetzt interessiert.
Bei Wikipedia werden kleine Förderwagen mit 1000 Litern Fassungsvermögen angegeben.
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6rderwagen_(Bergbau)

Die Schüttdichte von Kohle liegt bei 0,83, also 830 Kg / m³.
http://www.bv-net.de/deutsch/080_service...tguttabelle.htm

Demnach - ein kleiner Förderwagen mit 1 m³ Fassung, bei 5 Tonnen genügen etwas über 6 Loren.

Nun weiß ich nicht, ob so große Förderwagen eingesetzt worden sind, oder ob diese kleiner waren.
Auch wenn sie nur 500 Liter gefasst haben, es bleibt das Ladegewicht von 400 kg, plus Wagengewicht. Das muss bewegt werden. Allein mit Muskelkraft? Ich weiß es nicht.


Viele Grüße, JoHa


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#16 von kablech , 22.10.2019 21:02

JoHa,
mir hat es ebenfalls keine Ruhe gelassen. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die Kohleloren eine Ladekapazität von einer halben Tonne hatten (leider stand nicht dabei, welche Tonne, ob englische "short ton" oder "long ton" oder die internationale Tonne). Plus das Gewicht der Lore selbst, meinetwegen 100 kg. Macht also ca. 600 kg. Wer einen Nachkriegskäfer (mit ca. 730 kg) mal alleine angeschoben hat, weiß, was das heißt.
Also, mit ungefähr 10 Loren war der Tender einer Schnellzuglok vielleicht gefüllt. Oft gab es Schüttvorrichtungen für 2 Loren gleichzeitig.
Im Youtube-Film in meinem Beitrag #1 sieht man die Loren und (oft) zwei Männer, die die Loren anschieben. Die Achsen der Lore sind Richtung Gebäude angebracht, so dass die Lore beim Auskippen leicht ein Übergewicht bekommt.
Viele Grüße
Karl


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#17 von kablech , 09.11.2019 16:38

Richtfest! Der Rohbau steht. Dass so wenig Ergebnis so viel Arbeit macht, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht ist der nächste Bau zur Erholung mal wieder aus Holz oder Pappe
Viele Grüße
Karl

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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#18 von gote , 09.11.2019 18:26

Hallo Karl
Klasse Arbeit, gefällt mir sehr gut.
Das Mauerwerk passt genau.
Gruß
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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#19 von kablech , 18.11.2019 21:17

Auf der Suche nach einem Mitarbeiter für das Schieben der Kohleloren bin ich fündig geworden. Der Herr kam mir direkt aus meiner Figurenkiste entgegen. Seine zupackende Haltung weist ihn aus als sehr geeignet für den Job, er hat auch das Gardemaß von 5,7 cm, also eher für Spur 1 als für die Spur 0, aber da bin ich nicht so pingelig. Ein erster Blick von unten auf die Bodenplatte spricht für eine britische Abstammung, Gewissheit bringt der Schiffmann Band 12, Seite 22. Er hat wohl früher als Gepäckträger mit der Sackkarre gearbeitet, mit weißem Hemd und roter Krawatte. Inzwischen ist seine Gesichtsfarbe eher schmutzig/rußig. Passt scho, würde der Bayer sagen.
Viele Grüße
Karl

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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#20 von kablech , 20.01.2020 14:53

Ihr erinnert euch vielleicht.... bei der englischen Bekohlungsanlage geht es weiter. Inzwischen habe ich den Balkon für den Auswurf der Kohlewagen gebaut. Das Kohlewägelchen hat Räder aus dem H0-Bereich, wie ihr bestimmt schon erkannt habt.

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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#21 von caepsele , 21.01.2020 08:03

Hallo Karl!
Und klappt es mit dem Mechanismus? Hat eine Kuckucksuhr ihr zweites Leben erhalten?
Ich hab noch kleinere Figuren von Hornby, die könnten von der Größe passen.

Sieht aber so auch nicht schlecht aus. Machst die Füß kürzer?

Also Gaggenau will ich meine B-L Dampfer bei Dir bekohlen lassen!

Grüßle
Harry


 
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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#22 von kablech , 21.01.2020 10:53

Harry,
mit der Mechanik klappt es insoweit, dass das Kohlewägelchen und das Männchen sich auf einer Schiene hin- und herbewegen lassen. Allerdings habe ich mich mit den Maßen verschätzt. Damit das Wägelchen komplett im Gebäude verschwindet, muss es 8,3 cm zurücklegen. Das Gebäude hat in der Tiefe eine Innenabmessung von 22 cm. Ursprünglich wollte ich einen Exzentermechanismus installieren, dazu ist der Platz aber zu gering. Die Kurbel braucht etwa 9 cm, der "Kolben" etwa 9 cm, bleiben also 4 cm. das ist für die Pleuelstange zu wenig.

Im Moment denke ich über eine Zahnstange nach. Den kleinen Motor könnte ich auf den Schlitten hinter das Männchen setzen, die Zahnstange innerhalb des Gebäudes. Stoppen und Umpolen des Motors könnte ich mit einer analogen Pendelzugsteuerung bewältigen. Irgendwo in irgendeiner Schachtel liegt sie, aber in welcher?


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#23 von DOCMOY , 21.01.2020 20:10

Servus, passendes Lied für Deinen Kohleschlepper
LG Fritz


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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#24 von caepsele , 21.01.2020 20:43

Zitat von kablech im Beitrag #22
Harry,
mit der Mechanik klappt es insoweit, dass das Kohlewägelchen und das Männchen sich auf einer Schiene hin- und herbewegen lassen. Allerdings habe ich mich mit den Maßen verschätzt. Damit das Wägelchen komplett im Gebäude verschwindet, muss es 8,3 cm zurücklegen. Das Gebäude hat in der Tiefe eine Innenabmessung von 22 cm. Ursprünglich wollte ich einen Exzentermechanismus installieren, dazu ist der Platz aber zu gering. Die Kurbel braucht etwa 9 cm, der "Kolben" etwa 9 cm, bleiben also 4 cm. das ist für die Pleuelstange zu wenig.

Im Moment denke ich über eine Zahnstange nach. Den kleinen Motor könnte ich auf den Schlitten hinter das Männchen setzen, die Zahnstange innerhalb des Gebäudes. Stoppen und Umpolen des Motors könnte ich mit einer analogen Pendelzugsteuerung bewältigen. Irgendwo in irgendeiner Schachtel liegt sie, aber in welcher?


Karl,
könntest es über ein Schnursystem mit Umlenkrolle machen. Wie die Skalenanzeigen bei den ollen Radios. Dann kannst den Mechanismus auch ins Erdgeschoss verbauen.

Oder einfachen Push-pull-Zug z.b. Flugmodellbau

Gruß
Harry


 
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RE: Eigenbau einer Bekohlungsanlage der GWR für englisches Bahnbetriebswerk

#25 von joha30 , 21.01.2020 20:54

Einen Excenter kann man doch mit einem Hebel übersetzen!
Du setzt den Excenter mit Hub 4 cm einfach am Hebel mit Länge 1 an und den Wagen am Hebel mit Länge 2. Schon hast du die geforderten 8 cm, wenn der Drehpunkt bei Länge 0 ist.
Der Hebel kann auch ein Winkel sein, also Arm 1 mit Länge 1, Arm 2 mit Länge 2, Drehpunkt liegt dazwischen. Der Hebel kann auch z.B. 90 Grad gewinkelt sein, damit lenkst Du die Bewegung um.


Viele Grüße, JoHa


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