Manuel´s kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#1 von volvospeed , 19.01.2021 01:16

Hallo zusammen,

Information, der Originalbericht startete ich am 31.7.2019!!!

wie es so oft im Leben geht, unverhofft kommt oft. Der Kollege für dem ich die Anlage Trauenstein baute, drückte mr vor einigen Monaten eine größere Kiste in die Hand. In der Kiste vorhanden waren jede Menge Kleinteile und Schienen. Bei dem Gleissystem handelt es sich um die legendären Arnold N Schienen, die Ihrer Zeit damals voraus waren.
Bis lang kam ich jedoch nicht wirklich dazu den Kasten mal komplett zu durchforsten und nahm eigentlich nur Teile heraus, die ich für Trauenstein noch gebraucht hatte.

Die letzten Tage nahm ich mir dann aber doch wieder die Kiste vor und erkundete diese Mal genauer. Vorhanden sind mehrere Gerade, Bögen, 1 Paar el. Weichen, ein paar Handweichen, el. Entkuppler und andere Kleinteile. Auf den ersten Blick schienen die Weichen in Ordnung zu sein, also sicherheitshalber mal alles Testen.

Im alten Bahnen Forum sah ich eine Arnold Anlage die mir in der Basis schon recht gut gefiel und so reifte die Idee aus dem vorhandenen Material doch eine kleine Retroanlage zu bauen. Ein Arnold Trafo war schnell besorgt, ebenso Gleisplanheft, ein alter Katalog und einen weiteren Katalog von 1980/81 hatte ich noch aus meiner Kindheit.
Hier die Anlage die mich nun inspiriert8

Klick mal hier

Als erstes starte ich einen Testaufbau, dazu pinnte ich die Elemente auf eine 2cm Styrodurplatte und besorgte mir noch einen Arnold Trafo. Zum Weichen testen verwendet ich erstmal meinen Testschalter von Viessmann. Die Info von Hermann bestätigen sich in der Tat, die Gleise sind anscheinend wirklich selbstreinigend.

Testanlagenaufbau, wie im Link im Eingangsthread nur verkürzt.
einfach mit zwei Weichen, Spielspaß ist schon vorhanden, aber auf Dauer eher mäßig. Dafür sehr einfach aufzubauen.



Als nächstes kümmerte ich mich mal um die Weichen, bzw. deren Antriebe. Bei den Weichen mit angegossenen Antrieben, mußten bloß die Stellschwelle leicht justiert werden, da sie offenbar durch die Lagerung etwas verbogen waren. Bei den Ansteckantrieben mußte ich erstmal herausfinden, wie die Dinger mit dem Stelldraht an der Weiche angebunden werden. Zumal in dem Arnold Katalog von 1988/89 sehen die Teile ganz anders aus, auch ist der Weichenaufbau nicht wie hier mit dem beweglichen Teil. Weichenherz und Weichenzungen bilden hier ein Teil, das sich im gesamten bewegt. Inzwischen hab ich aber durch tüffteln herausgefunden, wie die Dinger mittels dem schwarzen Plastikteil angebunden werden.

Keiner dieser Antriebe funktionierte auf Anhieb. die Stelldrähte waren z.T. total verdreht. Nach Öffnen des Gehäuses lernte ich erstmal die Technik der Antriebe kennen. Schnell wurde dann auch klar warum. Die Endabschalter konnten nicht richtig arbeiten, da sie z.T. durch verdrehen der Stellstange bei Lagerung abgerutscht waren und somit keinen Kontakt hatten. Teils waren auch die Stelldrähte aus der Führung gerutscht oder Verbogen. Inzwischen konnte ich aber alle Antriebe reparieren, nur so zwei schwarze Plastikdinger für die Stelldrähte an der Weiche anzubinden fehlen mir noch.

Inzwischen habe ich einen alten Katalog ( Umschlag fehlt leider, daher weiß ich nicht von wann der ist ), das Gleisplanheft 0020, sowie einen Katalog von 1988. In keinem der drei Lektüren fand ich jedoch diese Bauform, nur die mit den angegossenen Antrieben. Handelt es sich hier um Weichen aus einer noch älteren Serie, die Antriebe lassen mich das vermuten ? Die neueren Antriebe wie im Katalog 1988 sind ja eckig.



Wie eben schon erwähnt, habe ich mir inzwischen einen alten Katalog besorgt, oder besser ich bekam ihm vom Kollegen die Tage, wie auch das Gleisplanheft geschenkt. Den Katalog von 1980/81 hatte ich sogar noch aus meiner Kindheit. Diese Fahrzeuge möchte ich künftig auf meiner Bahn laufen lassen, also eher die älteren Sachen. Für aktuelles Rollmaterial wird demnächst noch eine weitere Spur N Anlage, aber dann wieder auf dem Piccolo System folgen.



In dem selben Katalog fand sich auch das Gleisplanheft, welches ich nun ja auch habe. Interessant ist ja hier auch die Schablonentechnik. Im Gleisplan alles maßstäblich abgedruckt, kann man anhand der Schablone dann schauen, um welches Gleis es sich dann genau handelt. Darauf muß man auch erstmal kommen. Ich kannte bis dato eigentlich nur die Schablonen zum selber zeichnen, wie sie Fleischmann hatte.





Im Gleisplanheft fanden sich einige interessante Anlagen, einige davon hab ich auch mit meinen vorhandenen Gleisen fliegend aufgebaut und getestet. Da ich aber letztlich nur 2x linke, 3 x rechte Weichen und 1 Dkw zur Verfügung hatte, war die Auswahl schon etwas eingeschränkt. Auch vom Platz her wollte ich so klein wie möglich halten, bin aber jetzt bei 1,35m x 0,70m gelandet. Größer als eigentlich gewollt, aber ok. Apropo, Größe, die Maßangaben im Gleisplanheft sind alle sehr knapp bemessen. Dies fand ich heraus, nachdem ich einige Gleispläne in Scarm nachzeichnete. Arnold hat hier meist nur weniger als 5cm am Rand geplant. Also 5cm in Länge und Breite sollte man mindest auf die Maßangaben draufschlagen.

Letzlich blieb ich immer wieder an diesem Gleisplan ( Bild 1 oben ) hängen. Besonders gefällt mir, das man hier eigentlich nur 3 Weichen benötigt und extrem lange Fahrstecken hat.



Optisch würde ich meine künftige Retroanlage in etwa an dem Bild hier orientieren wollen. Wobei es schwierig werden dürfte all diese Arnold Gebäude zu bekommen. Besonders der Bahnhof macht mir da etwas Sorgen. Der Gleisplan wurde hier im Bild 2 um eine Weiche und das BW erweitert.



Stützig machten mich jedoch die Höhenangaben im Gleisplan, hier wurde bei der Brücke +43mm angegeben, klar benötigt man wegen der Durchfahrtshöhe. Allerdings wie sieht es aus mit der Steigung. Auf den Bildern sieht das zwar nicht so tragisch aus, aber in Scarm nachgezeichnet, wurde schnell klar das wir hier über 4 bis 4,5% liegen. Das ist definitiv zu viel, ich möchte ja meine Loks nicht quälen!! Auch bei anderen Gleisplänen aus diesem Heft, lagen die Steigungen jenseits von Gut und Böse. Selbe Erfahrungen habe ich übrigens auch bei so manch Fleischmann Gleisplänen schon gehabt. Besser ist definitiv man zeichnet die Pläne mal mit einem PC nach und kontrolliert das selbst.



Hier mal der Plan in Scarm nachgezeichnet, wobei in dem Programm nur die Hornby Nummern vorhanden sind. Die Maße der Gleise stimmen aber mit denen im Gleisplanbuch überein. Auch hier stellten sich wieder Unstimmigkeiten ein, wenn man mal den Gleisplan auf Seite 59, oder Seite 60 nachzeichnet. Im Gleisplanbuch zwar passend eingezeichnet, stellt sich in der Realität heraus das es nicht stimmen kann. Beispiel ( Seite 60 rechts die Weiche ) : normale Weiche links, abzweigender Strang 1x0132 + 2x 0134 und am geraden Strang 1x 0131 sollte 90 Grad Bogen ergeben, Ausgang gleiche Höhe. Real nachgesteckt ergibt aber das der Bogen am abzweigenden Strang mehr als 2cm weiter vorragt und es keinen bündigen Abschluß ergibt. Beispiel ( Seite 59 ) Diagonale Gleisverbindungen. Auch hier wird schnell sichtbar, das die Gleispläne nicht 100% genau gezeichnet wurden und man z.T. die Gleise doch um einige mm verziehen muß.

Hier mal mein Gleisplan angelehnt an meiner Wunschanlage, jedoch den Bahnhof etwas abgeändert. Steigung und Gefälle links und rechts sind im Originalplan im normalen Abstand, so das man hier eigentlich nur Stützmauern setzen könnte. Das Ganze ist dann recht eng und eintönig. Daher hab ich die Bögen links und rechts jeweils im 1/4 Gerade herausgezogen. Im Bahnhof rechts befindet sich jetzt eine DKW mit der es nun auch möglich ist, aus dem Innenkreis, direkt auf das mittlere Gleis, oder aber in den Güterbereich zu kommen. Das EG kommt in die Mitte mit einem verlängerten Bahnsteig für Gleis 1. Zwischen Gleis 2 und 3 kommt leicht nach links versetzt ein weiterer Bahnsteig. Unten links, ein kleines BW unten rechts ein Firmenanschluß. Rechts neben dem Stumpgleis bekommt dann der Trafo und die Schalter ihren Platz, direkt auf der Platte.

Die Anlage ist dazu um 5cm in der Länge und Breite gewachsen.



In 3 D würde das Ganze dann so aussehen... Knackpunkt ist die Brücke hinten mit Durchfahrtshöhe 43mm und die damit extremen Steigungen.



Um die Steigungen zu entschärfen und möglichst unter 2,5% zu kommen, habe ich mit nun folgendes einfallen lassen. Die Steigungen auf die Brücke lasse ich auf nur +23mm ( OK Brücke ), die Strecke die unter der Brücke durchführen soll, wird dann auf -22mm abfallen und damit ebenfalls unter 2,5% liegen.



Hier mal mit Maßangaben von oben



Heute mittag war ich mir eine entsprechende Birkensperrholzplatte 1cm stark besorgt. Auf 2 Böcke gelegt und mal grob den Gleisplan, sowie vorhandenes aufgelegt. Damit man auch mal ein Bild davon bekommt.
Zu sehen ist schon mal, das ich die ersten Arnold Hochbauten, wie Brücke, Lokschuppen modern und Fabrik bereits habe. Die Brücke war auch ein Kriterium, warum ich auf diesen Plan kam. Als Platzhalter hab ich derzeit den Vollmer Bahnhof stehen, welche ja in etwa aus dem selben Zeitraum stammt. Gestaltungstechnisch ist das aber derzeit noch Nebensache.

Erkannbar ist, dahier der untere Kreis noch auf Null und die Brücke bei +43 mm liegt, wie steil Arnold das da tatsächlich mal geplant hatte.



Hier mal eine Weiche wie man sie auch in dem Katalog und dem Gleisplanheft finden kann



und hier mal einer der ominösen Weichen mit ansteckbaren Antrieb



mein Lokschuppen ist noch ein wenig restaurierungsbedürftig. Außen relativ stark verklebt. Die Mechnik zum Tor öffnen hab ich bereits wieder richten können. Jedoch weiß ich noch nicht, wie sich die Tore selbständig schliesen. In der Mitte des Lokschuppens habe ich einen kleinen Metallhaken gesehen, ebenso gibt es Ösen an den Toren, ich vermute mal mit einem Gummi, oder einer Feder? An dem Gegenstück, da wo die Lok dagegenfährt um das Tor zu schliessen, scheint auch was zu fehlen. An den Herunterhängenden Teller befinden sich Klebstoffreste ( vermutlich Pattex ). Wer hat mal ein paar Bilder vom Innenleben eines intakten Lokschuppens und kann mir da mal weiterhelfen ? Die Bekohlungsanlage stammt von Kibri und steht derzeit auch nur mal so als Platzhalter. Weiß auch noch nicht ob ich den Lokschuppen da lasse, oder mir doch lieber den für die Dampfloks besorge. Rein vom Stil her würde der natürlich besser zu den anderen moderneren Gebäuden, des Anlagenvorschlages im Gleisbuch passen.



Das zweite Arnold Gebäude ist diese Fabrik. Ich habe sie zwar schön öfters in dem Heft gesehen, kam aber noch nicht wirklich dazu weiter danach zu recherchieren.



Der letzte Hochbau, der eigentlich ausschlaggebend für diesen Planauswahl war ist diese Brücke. Sie habe ich bereits ein wenig bearbeitet. Leider waren alle Stecknasen zum einstecken in die Pfeiler abgebrochen, so das ich die Teile miteinander Verkleben mußte. Geländer und Trägergerüst hab ich schon weitgehenst gerichtet. Im Prinzip, wird die gesamte Brücke später,mitsamt der darunter liegenden Schiene um ca. 20mm unter Oberkante, der Holzplatte jetzt liegen. Dadurch bedingt werde ich den Rahmen speziell dazu anpassen müssen und sämtlich Trassen ausschneiden.


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Manuel

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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#2 von volvospeed , 19.01.2021 01:17

Hallo zusammen,

Ich habe nun den gesamten Plan überarbeitet und geändert. 3 Punkte die mir nicht gefielen, 1. im Bahnhof die Nutzlängen zu kurz, 2. Steigung und Gefälle, sowie 3. das Gleis unter der Brücke, kam bei der ersten Version zu flach im Winkel, so das es an den Brückenpfeiler recht eng war.

Insgesamt wirkt der neue Plan harmonischer, vor allem im Bereich Bahnhof. Auf der rechten Seite habe ich die Einfahrtsweiche aussen in den Bogen gelegt, um so mehr Nutzlänge im Bahnhof zu bekommen und den Gleisabstand passend für einen Bahnsteig zu Verbreitern. Angeschlossen, an dem äußeren Gleis ist nun auch der kleine Arnold Frachthof links. Durch die DKW auf der linken Seite spare ich ebenfalls wieder jede Menge Platz und kann trotzdem in jeder Richtung von allen Bahnhofsgleisen ausfahren. Auf der rechten Seite geht dies nur von den inneren beiden Gleisen. Zwar ist das Gleis direkt vorm EG recht kurz, aber eine kleine Dampflok mit 3 Wagen oder ein Triebwagen passen immer noch da hin. Auch hätte ich noch die Möglichkeit, die 3 im Bahnhof vorhandenen Gegenbogen gegen Weichen auszutauschen und so auf dem äußeren Gleis noch ein weiteres Abstellgleis, und im Innenkreis um ein kleines BW und / oder Anschliesser zu erweitern. 2- 3 Züge könnten auf der Bahn sein. Ein Umsetzten ist auf jedenfall möglich und besonders interessant finde ich die Streckenführung selbst. Es ist alles vorhanden, was man braucht, Brücke, Tunnel, lange Fahrstrecke, durch inneinander verschlungene Ovale, sowie, auch Rangiermöglichkeiten. Ausbaumöglichkeiten wären ebenfalls vorhanden. Eine Blockstellenautomatik könnte man hier auch einrichten.

Durch die veränderten Fahrwege der Strecke konnte ich etwas längere Fahrwege und damit flachere Steigung / Gefälle, max 2,9% erzielen. Fakt ist, 1,30m ist das Mindestmaß an Anlage, um +43mm Höhenunterschied, ohne Wendel zu bewältigen. Arnold gibt zwar an auf 5 Gerade ( a 111mm ) 4 % zuschaffen, aber das sieht nicht gut aus und ist auf Dauer auch eine Zumutung für die kleinen Maschinen. Ähnliche Steigung und noch steiler waren auch auf der Fertigplatte von Noch ( Traunstein, hier sogar bis fast 6% )

Ursprünglich war die Durchfahrt unter der Brücke in einem flacheren Winkel im Gleisplanbuch gezeichnet. Allerdings, in der Praxis war das sehr eng. 16,5cm Wagen hätten da definitiv mit dem Brückenpfeiler Probleme bekommen. Aus diesem Grund hab ich den Winkel steiler geplant.



In 3D erkennt man schon die wesentlich flacher wirkenden Rampen.



Eingezeichnet hab ich weiterhin im Plan, den Frachthof links und Bahnhof Renchen, den ich aber noch nicht habe. Im Hintergrund erkennt man auch, das die Landschaftsgestaltung in dem Bereich unter der Brücke nicht ganz so einfach wird. Der moderne Lokschuppen, wird hierbei entfallen.



Laßt Euch von der Grafik nicht täuschen, das sieht hier steiler aus, als es ist, da die innere Strecke ansteigt und die äußere Strecke abfällt. Interessant, wird das Landschaftsdetail Brücke / Tunnel



Hier von der anderen Seite her gesehen



und hier mal von der Seite



Damit ist die Planung weitgehenst abgeschlossen. Jetzt muß noch überlegt werden, wo genau Trennstellen eingefügt werden müssen. Dazu hab ich aber noch Zeit, bis die Trassen fertig sind.

Jetzt wird gebaut!!!

Hab heute mal mit dem Bau begonnen. Als Deckplatte nehme ich eine 1cm dicke Birkensperrholzplatte, sowie 18x40mm Kanthölzer für den Rahmen. Die Anlage habe ich nun als Tischanlage konzepiert, wobei es, wenn der Rahmen fertig ist auch für Lagerböcke geeignet sein sollte. Im Moment gibt es nur einen Außenrahmen, ohne Querstreben und andere Versteifungen. Die werde ich erst dann einbauen, wenn die Trassen der Deckplatte geschnitten ist. Das Stellpult möche ich ebenfalls auf der Platte aufbauen, wobei es sich bereits abzeichnet, das es sehr eng werden könnte. Ob ich hier auch die Weichenschalter von Arnold verwenden werde ( ich traue der Endabschaltung der Weichen noch nicht so recht ) , kann ich derzeit noch nicht sagen, vorhanden sind sie jedenfalls nicht. Im Notfall, werde ich es ähnlich wie bei Traunstein machen und das Stellpult zum anschrauben anfertigen.

Die Gleise habe ich derzeit komplett verlegt und verschraubt, damit ich die Trassen genau anzeichnen kann.



Alle Linien und Hilfsmarkierungen wurden mit Bleistift angezeichnet und später mit einem Filzstift, die Sägelinien nachgezogen. Auf den Bildern ist das z.T. schlecht zu erkennen. Weiterhin hab ich auch die Höhenangaben, neben der entsprechenden Position aufgezeichnet.



Schraffierte Flächen entfallen gänzlich.
Im Bereich der Brücke wird es kniffelig. Der hintere Längträger wird erstmal abgeschraubt und ausgespart und zwar um exakt 22mm. Meine Latten sind exakt 18 mm und 40mm hoch. 40-22 = 18mm. An dem Längsrahmen werde ich dann Unterkante bündig eine weitere Holzlatte im selben Maß anbringen ( Verkleben und Verschrauben ), welche gleichzeitig als Auflagepunkt für die äußere Gleistrasse dient.
Unter der Brücke soll das Trassenbrett vollständig erhalten bleiben, so das ich die Brücke darauf festkleben kann. Mein Fixmaß von 43mm Durchfahrtshöhe ergibt sich damit zwangsläufig. Die ansteigenden Rampen der inneren Trasse kann dann leicht angepaßt werden. Wenn die äußere Trasse auf dem Rahmen außen aufliegt, kann der Hilfsrahmen für Brückenplatte ergänzt werden.



kleine Dreiecke helfen mit zusätzlich zu erkennen, wo entlang gesägt werden muß. Die Punkte, die da zu sehen sind Markieren die Löcher, die ich für die Stichsäge benötige und noch gebohrt werden müssen. Die gesamte Ecke ist recht komplex.



Zum Abschluß für heute mal ein paar erste Eindrücke

Bahnhof, Nutzlängen der Gleise

Mehr Nutzlänge ist im Bahnhofnicht herauszuholen, jedoch ist die Bahn ja auch nicht für lange TEE´s gedacht. Dafür ist aber der Bahnhof ausbaubar, wenn man die Gegenbögen gegen Weichen ersetzt und weiteres Abstellgleis, ein Anschliesser, und ein kleines Bw ( für Dampflok, mit einständigen Lokschuppen ) wären denkbar. Ich denke ich werde mir da noch 3-4 Weichen zulegen. Damit wäre die Anlage ausgereizt, aber noch nicht überladen.



Die Brücke, eine kleine Herausforderung



Frachthof und eventuell späterer Standort für ein Stellwerk


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#3 von volvospeed , 19.01.2021 01:17

Hallo zusammen,

hab gestern und heut mal die Stichsäge angeschmissen und losgesäbelt. Mir brannte es schon unter den Nägeln zu sehen ob, das was ich mir da ausgedacht habe auch so passen würde.
Zuerst mußte mal der hintere Längsträger abgebaut und geschnitten werden. Da dieses ein Hauptrahmenteil ist, würde durch den Ausschnitt die Tragkraft herabgesetzt. Um dem entgegen zu wirken, führe ich die Leiste als L-Winkel aus und klebe eine 40x18mm Holzleiste dahinter zum L-Winkel und zwar mit Überstand auf beiden Seiten. Die auftretenden Kräfte werden dann über die Leiste übertragen. Auf ein Verschrauben kann ich in dem Bereich ebenfalls verzichten.



Während das am Trocknen war, konnte ich mich um die Deckplatte kümmern, hier waren ja einige Meter Schnitte mit der Stichsäge von nöten, sowie Quer- und Mittelstreben. Auch hier waren diverse Aussparungen notwendig.




Sowie, die Bretter, um die Böcke auch vernünftig unterstellen zu können. Die Anlage ist als Tischbahn, bzw, auch zur Auflage auf Lagerböcke gedacht. Eigene, feste Beine wird auch sie nicht bekommen. Unter die Querlatte für Lagerböcke werden noch Filzmatten geklebt, damit die Anlage auch auf einem Schrank stehen kann und es keine Kratzer gibt. Die Trassen ansich werden erst ausnivelliert, wenn der Rahmen fertig ist, daher ist die Trasse hier auch noch nicht auf dem Längsspant befestigt.



Der gesamte Rahmen von unten gesehen. Links mit normalen Querspanten mit Kabeldurchführung integriert, rechts im Bereich durch die herabgesetzte Brücke eine Sonderkonstruktion. So ist der filigrane Rahmen mit nur 40mm Höhe extrem stabil und leicht.




So sieht nun die gesamte Konstruktion von oben aus, ausgeschnitten aus einer einteiligen Deckplatte, damit ich so wenig wie möglich Verschnitt habe.



So sieht das Ganze derzeit von oben aus



Als nächstes wird nun die Brücke bearbeitet, während von links die Rampe ausreichend Lange ist, um unter die 3% Marke zu kommen, wäre die Rampe rechts zu kurz. Aus diesem Grund müssen die beiden rechten Brückenpfeiler um 3 bzw. 6mm gekürzt werden. Dannach kann die Brücke aufgeklebt werden und die Trassen links und rechts exakt angepasst werden.



Im Baumarkt gibt es günstig diese Buchenholzplättchen in verschiedenen Stärken. Normal werden sie benutzt, um Möbel bei ungleichem Boden auszurichten.



Um die Trasse nun genau zu nivellieren verwende ich nun die Ausgleichsplättchen. Hier einfach nur mal fürs Bild untergelegt. Habe ich die richtige Höhe ermittelt, werden die Plättchen passend zur Aussparrung in der Länge gekürzt und in Längsrichtung des Spants mit Weißleim eingeklebt. Auf Schrauben wird hierbei verzichtet, da beim Festschrauben sich die Trasse verziehen würde. Der Weißleim jedoch gleicht den leichten Winkel der Trasse, zum Spant hin aus.



Hier wird das blaue Unterlegplättchen, so breit wie die Trasse ist gekürzt und dann eingeklebt. Noch fehlen hier die hochkantstehenden Spanten um die darunterliegenden Querspanten zum tragenden L-Profil zu ergänzen.


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Manuel

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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#4 von volvospeed , 19.01.2021 01:18

Hallo zusammen,

inzwischen gibt es ein paar Neuigkeiten zu dem Projekt. Die Brücke ist wie schon erwähnt auf der rechten Seite modifiziert. Wie errechnet hab ich die Pfeiler um 3 bzw. 6mm gekürzt und wieder untergebaut. Die Brücke an sich ist bereits fest verklebt. Die anschliessenden Trassenbretter sind bereits auch fertig montiert. Die Abstützungen der Trassenbretter, gefertigt aus den 18mm starken Latten haben nun eine Doppelfunktion, a.) sie stützen das Trassenbrett ab, b.) sind sie mit den quer darunterliegenden Hölzer vollflächig verklebt, sowie mit der Deckplatte verschraubt und bilden damit ein sehr verwindungssteifes L-Profil.



Von der Optik, hier etwas ungünstig im Winkel fotografiert, fällt dies kaum auf.



Den Gleisplan ansich habe ich nun nochmals umgearbeitet, da mir auch die vorige Version des Bahnhofs nicht zusagen wollte, dazu gibt es mehr Gründe.

Punkt 1 Weichen
Also, nach einigen Fahrtest stellte ich fest, das die Weiche mit dem angegossenen Antrieb, im Herzstückbereich länger isoliert sind. Hin und wieder kam es also dazu das die Loks hier zum stehen kamen. Die Weichen mit dem Ansteckantrieb, sind hier wesentlich besser, da auch nur 5mm statt 14mm isoliert sind. Bis dato habe ich aber noch keine anderen Weichen und wollte eigentlich auch keine mehr dazu kaufen. Aus Gründen der Betriebssicherheit habe ich mich aber nun doch dazu entschlossen, die Weichen mit angegossenen Antrieben auszutauschen.

Punkt 2 Nutzlängen
Zuvor hatte ich im Innenkreis nur zwei sehr kurze Nutzlängen, hier paßte gerade so eine kleine Lok mit 3 Wagen rein. Das wirkte Optisch schon einfach nicht. Zudem, lag das äußere Gleis mit nur 2 cm sehr dicht am Rand.

Punkt 3 Optik

Die gesamte Bahnhofsoptik, wirkte für mich einfach Unstimmig. Weniger ist mehr !!! Obwohl die Bahn nun schon 1,35m lang ist, bekommt man hier kaum einen ordentlichen Bahnhof hin, ohne das es gequätscht wirkt. Oder aber man hat viele Gleise, aber keine Nutzlänge.
Aufgrund der Streckenanbindung, die ich auch so unbedingt behalten wollte, sind drei Weichen zwingend vorgegeben und nur dazwischen veränderbar.

Weniger ist mehr!!
Leider ist das Gleissystem ansich auch relativ starr und nicht ganz so flexibel planbar, bzw umsetzbar wie man es haben möchte. Auf ein abändern, der Seriegleise wollte ich verzichten, auch wenn es kein großes Problem darstellen würde.
Die Bahn hat nun eine Weiche weniger, die Gleise im Bahnhof sind anders angeordnet. Dadurch gewinne ich wesentlich mehr Nutzlänge aller Gleise, was der Optik zu Gute kommt, aber auch mal Züge mit mehr als 3 Wagen zuläßt. Im Fahrbetrieb, stelle ich mir hier einen Güterzug und einen Personenzug, beide mit Dampflok geführt vor. Eine weitere Lok könnte als Reserve im BW stehen.

Von den Betriebsmöglichkeiten ist die Bahn dennoch interessant und wesentlich besser, als der Ausgangsplan, aus dem Arnold Gleisplanbuch.

Im Bild habe ich mal grob eingezeichnet, wie ich das nun aufgeteilt habe.
Das EG kommt in die Mitte der Bahn. Eine Mittelweiche verbindet einen Anschliesser und ein kleines Dampflok BW, mit einständigen Lokschuppen. Der Bahnsteig könnte man sich nun als aufgeschütteten Bahnsteig gut vorstellen. Statt dem BW könnte man da zwar auch eine kleine Freiladerampe hinsetzen, aber ich habe mich nun al für das BW entschieden. Thema wäre dann also eine kleine Nebenbahn, oder Kreisbahn. Oder anders eine kleine Spielbahn mit einem Hauch von Modelleisenbahn.

Links, eine kleine angedeutete Ortschaft, irgendwo im Mittelgebirge. Die Straße der Ortschaft führt unter dem linken Breich der Brücke nach hinten weg und nach vorne links von der Dkw über einen Bü. Ursprünglich, wollte ich ja auch die Gebäude nur aus dem Arnold Sortiment haben. Der Bahnhof "Renchen", sowie der einständige Lokschuppen, werde ich auch von Arnold einsetzten ( beides schon per Post unterwegs ). Eventuell, kommt auch noch der Wasserturm von Arnold dazu und die Bekohlungsanlage tausche ich eventuell ebenso. Auf ein separates Stellwerk werde ich verzichten, da der Bahnhof dazu zu klein ist. Das Stellwerk befindet sich dann eben im Bahnhofsgebäude. Irgendwie, bin ich schon zu Modellbahnverseucht, um eine reine Spielbahn zu bauen und einfach drauf zu setzen was gefällt.*lach Nein, ich mag beide Kategorien und jede hat ihre Berechtigung.

Die Wohngebäude von Arnold, die eher zu einer Großstadt passen, harmonieren jedoch weder mit dem Bahnhof Renchen, noch mit der Bahn hier. Daher werde ich hier auf ältere Faller, eventuell auch Vollmer und Kibri Gebäude zurückgreifen, sobald ich mir mal einen Überblick verschafft hatte, was es denn damals so alles gab.



Hier mal ein typischer Personenzug, welcher hier verkehren soll.



Mit den roten Pins hab ich mir schon mal meine Trennstellen markiert, die ich dann in einem weiteren Step einbringen werde. Zwar sind die normalen Weichen denkend ausgeführt, die Dkw jedoch nicht. Aus dem Grund werde ich die beiden Haltestellen auf der linken Seite mir Schalter ausführen müssen. Auf der rechten Seite, könnte ich zwar für das äußere Gleis die denkende Weiche für den Halteabschnitt heranziehen, auf dem inneren Kreis jedoch wird es auch wieder etwas schwierig. Ich denke hier werde ich wohl auch mit Schalter arbeiten. Unproblematisch jedoch sind das Bw und der Anschliesser, die Weiche zwischen Bw und Anschliesser, schaltet die beiden Gleise automatisch. Die Mittelweiche schaltet dann den kompletten Bereich ab und zu, je nach Stellung.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#5 von volvospeed , 19.01.2021 01:19

Hallo zusammen,

ein klein wenig ging es nun auch hier wieder weiter.

Nachdem ich nun alle Gleise, ohne Trennstellen und Anschluß der Weichen zum Probelauf und Anzeichnen fix ( mit Schrauben befestigt ) verlegt hatte, wurde es Zeit die Trassen mit Farbe zu bearbeiten.

Da es eine Retroanlage werden soll werde ich dieses Mal auf ein Einschottern der Gleise bewußt verzichten. Stattdessen, sollte der Untergrund farblich angepaßt werden. Hierzu nahm ich Abtönfarbe Echtbraun und brachte mit schwarzer Abtönfarbe Schattierungen hinein. Hierbei arbeitete ich naß in naß. Durch die Schattierung wirkt es unter den Gleisen nicht so langweilig als unifarben.



Statt der Arnold Anschlußklemmen, von denen ich für dieses Projekt zu wenig gehabt hätte ( 5 Stück ) habe ich mich vor allem aber wegen der Betriebssicherheit dazu entschlossen, die Kabel anzulöten. Direkt an die Original Schienen, oder Schienenverbinder geht ja nicht, da diese aus bruinierten Stahl gerfertigt sind, mußte eine andere Lösung her. Die Lösung, wie sie mit dem Lötwasser auch bei Märklin K Gleise gemacht wird, gefällt mir nicht. Im Verein setzten sie auch auf die Lösung, aber es ist mehr Murkserei.

Von Arnold gibt es auch Schienenverbinder mit angelöteten Kabel. Diese kann man sich auch selber mit Fleischmann Schienenverbinder zusammenlöten. Am einfachsten geht das im ausgebauten Zustand. Man entfernt den, oder die Originalverbinder mit einer Kombizange durch abziehen. Vorsicht, es gibt Schienenteile da sind die Schienenverbinder zusätzlich mit Haltenasen versehen. Die Haltenasen muß man zuvor aufbiegen, sonst reisst man sich das Schwellenband kaputt. Dannach schiebt man die Fleischmann Schienenverbinder auf und steckt die Gleise bündig zusammen. Die Schienenverbinder verzinne ich zuerst, dann wird das Kabel verzinnt und das verzinnte Stück um 90 Grad abgebogen und auf ca 2mm Länge gekürzt. Nun braucht man das Kabel nur noch am Schienenverbinder anzulöten. Die Hitze wird von den Schienenverbindern gut aufgenommen, so das man nur kurz den Lötkolben ( 450 Grad ) draufhalten muß. Schwellenband und Schienennägel werden dabei erst gar nicht so warm, das sie schmelzen könnten.



Um das Kabel durch die Platte führen zu können, markierte ich vor dem Ausbau die zu bohrenden Löcher. Zum Bohren reicht ein 2mm Bohrer aus. Damit wird der gesamte Anschluß " unsichtbar".
Hier kurz vorm auflegen und endgültigen ausrichten.



Bei der Elektrik, gehe ich derzeit ein Kompromiss ein. Zwar benutze ich einen Originaltrafo, jedoch aber nicht die Originalschalter. Zum einen habe ich bis auf zwei Universalschalter, keine passenden Schalter für Weichen und Entkupplergleis, zum anderen sind zwar die rückmeldefähigen Schalter von Arnold recht schön anzusehen, aber aufgrund der eingebauten Birne läuft ständig Strom über die Antriebsspulen. Hat auch den Nachteil, das der Funkenflug und das damit vorhandene Schwarzbrennen beim umschalten des Endschalters erhöht wird und damit ein ständiges Reinigen der Endabschalter notwendig wird. Diese Erfahrung hab ich bei meiner Anlage mit Fleischmann Antrieben gemacht, die vom Prinzip her einen ähnlichen Aufbau haben. Daher verzichte ich lieber auf die Orginalschalter.

Platzmäßig ist es auf der Platte für die Elektronik auch recht eng. Gut die Viessmann Schalterelemente sind nicht gerade die Platzsparensten, aber die hatte ich nun mal da und sie arbeiten sehr zuverlässig. Optisch passen sie auch gut zum Arnold Trafo.



Zurück zu den optischen Dingen. Unter der Brücke die Trasse ist bereits farblich fertig. Die dunklen Schienen wirken sehr gut auf dem Echtbraun. Wenn später mal das Grün vorhanden ist, ergibt dies auch ohne Schotter schon ein sehr schönes Bild. Im Vordergrund zu sehen, das ich bereits alle Schraubenlöcher zugespachtelt habe ( bis auf 2 oder 3 die ich mal wieder vergessen habe :-/ )



Wie schon im letzten Bereicht erwähnt, habe ich inzwischen schon den recht seltenen einständigen Arnold Lokschuppen. Link daneben der Frachthof von Arnold.
Die Bekohlungsanlage und der Wasserkran stammen von Kibri, mal sehen wenn ich die Bausätze irgendwo finde, werden auch die Teile gegen Arnold ersetzt.
Links im Gleis zu sehen ist auch ein Entkupplergleis, welches ich inzwischen wieder gängig gemacht habe. Betätigt wird dieser zusammen mit der Weiche in Stellung gerade aus, damit ich neben den Viessmann Schalter nicht wegen einem Entkupplergleis noch eine separaten Taster einbauen muß. Da dieser sowieso nur Moment betätigt wird, macht das keinen Abbruch, im Gegenteil, es vereinfacht sogar den Betrieb ( je weniger Schalter, um so einfacher ist die Anlage zu beherrschen.



Der Arnold Bahnhof "Renchen" kam heute per Post an, er wird die Tage zusammengebaut und ergänzt. Der Bausatz wurde ohne Original Verpackung, dafür aber in eingeschweister Tüte geliefert.



Zum Schluß noch ein schönes Bild
Zu sehen sind neben den typischen roten Isolierverbinder noch die Weiche mit dem angegossenen Antrieb, welche nun ausgetauscht werden, sowie links im Bild der Variogleis, sowie zwei typische Züge, die hier verkehren werden.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#6 von volvospeed , 19.01.2021 01:19

Hallo zusammen,

Zwei Wiking Lkws stehen derzeit mal am Frachthof ( 1965/66, Arnold Speditionsgebäude, Nr. 0680 ), auch wenn sie von der Epoche her nicht dazu passen, im Moment als Platzhalter erfüllen sie aber ihren Dienst. Übrigens das Schild des Frachthofs fand ich inzwischen auch, ich muß es nur noch bei Gelegenheit mal festkleben. Dahinter zu sehen der Arnold, einständige Lokschuppen von 1970/71, Nr.0636. Interessanterweise gab es hier zuerst den zweiständigen Lokschuppen ( Nr.633 ) und erst Jahre später die einständige Variante.



Den Bahnhof "Renchen" von Arnold hatte ich letztens in der Nachtschicht zusammen gebaut. Leider fehlt die Beschriftung. Ich gehe mal davon aus, das diese auf der Verpackung aufgedruckt war. Da ich meinen Bahnhof jedoch nur in einer eingeschweissten Tüte bekam, fehlen diese Schilder leider. Vielleicht hat aber jemand den Bahnhof noch In OVP und kann mir die Schilder mal einscannen, das wäre super.



Was den Bahnsteig angeht, hier mußte ich etwas improvisieren, zuerst dachte ich an eine Holzleiste, grau gestrichen, die zu meinem Gleisabstand passen würde. Leider gibt es aber bei uns im Baumarkt keine Holzleiste mit den Maßen 25x5mm. Meine kleine Tischkreissäge packt die Stärke aber nicht, und mit der Stichsäge wird das nix. Allerdings, hatte ich von Faller nun mehrere Bahnsteigteile mit Überdachung. Leider war bei allen die Glasteile dermaßen verklebt das sie schon sehr unschön aussahen und ich sie so auch nicht mehr verwenden wollte. Zu dem überdachte Bahnsteige bei einem solch kleinen Bahnhof sieht auch gar nicht mal so gut aus. Also, hab ich kurzerhand die Überdachungen von den Unterteilen gelöst, die Löcher zugespachtelt und verschliffen. Die Kleinteile wie Bänke etc. löste ich ebenfalls, da sie später neu angeordnet werden. Einzig die drei Bahnsteigslampen ließ ich noch drauf. Das Zubehör steht derzeit nur locker fürs Bild drauf. An dem ersten Bahnsteigsteil mußte ich noch eine Aussparung für den Weichenantrieb einarbeiten. Farblich hab ich die Unterteile dann dem Bahnhof angepasst. Alle anderen Teile bleiben unlackiert, um den Charm der damaligen Zeit zu Unterstreichen, denn es war die Zeit in der Plastik im Modelleisenbahnbau zur Mode wurde. Ein Holzbohlenübergang von EG zum Bahnsteig wird noch folgen, wenn ich entsprechende Arnold Teile ergattern kann.


Mit freundlichen Grüßen von der oberen Nahe
Manuel

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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#7 von volvospeed , 19.01.2021 01:20

Hallo zusammen,

eine Nachtschicht jagt die andere, ich komm kaum dazu mal am Stück was an der Anlage zu basteln...

Immerhin hab ich jetzt mal an einer Ecke mit der Landschaft begonnen. Hier werde ich allerdings im Unterbau nicht den klassischen Weg einschlagen, sondern die Bauweisen, so wie es am Besten paßt verwenden.



Hier auf dem Bild rechts, mit Karton, vorne mit Fliegengaze fein getackert und als für die Zeit zu moderner Werkstoff Styrodur zum Einsatz. Die grobe Hasengaze hab ich noch nie verwendet. Auf einen Überzug, aus in Weißleim/Wassergemisch getauchten Küchentücher verzichte ich, stattdessen kommt gleich eine ca 3-5mm Gipsschicht auf den Unterbau. Ebenfalls verzichte ich auf die klassische Bauart mit Pappmache ( die Sauerei tu ich mir nicht gerne an )

Der Karton war hier unter der Brücke notwendig, da ich keinen großen Absatz zur Deckplatte möchte, da hier später eine Strasse unter der Brücke durchführen soll. Die Höhendifferenz jedoch läßt es nicht zu, mit Holz zu arbeiten, da man es so stark nicht wölben kann. Fliegengaze in dem Bereich zu tackern war nicht möglich, da die Brücke bereits festgeklebt ist und ich mit dem Tacker im unteren Bereich nicht herankommen würde. Styrodur hätte auch funktioniert, allerdings nur mit recht hohen Anpassungsaufwand. Der Karton tut dem ganzen aber kein Abbruch, auch hält Gips da recht gut drauf.



Auf der Unterseite ein Gimmick, der Karton war mal eine Faller Verpackung, ich hab den Schriftzug lesbar eingebaut



Hier kann man erkennen, warum ich kein Überzug aus getränkten Küchenpapier benötige. Der Gips krallt sich so besser in das feinmaschige Netz, bombenfest.



Hier wo die Steigung beginnt, entstand durch das Unterlegen der Plättchen, welche man auf dem Bild ( rot und gelb ) zuvor erkennen kann, ein keilförmiger Spalt. Diesen Spalt fülle ich auch grundsätzlich mit Gips aus, nicht weil es unbedingt notwendig ist, aber es sieht später eben schöner aus. Obwohl man es später gar nicht mehr sehen wird, denn ich habe vor da noch eine Hintergrundkulisse zu montieren. Egal, ob sichtbar oder nicht, ich lege auf solche Kleinigkeiten und saubere Arbeit eben wert. Jede Kleinigkeit, trägt zur Gesamtqualität einer Anlage bei.



Der Teilbereich schon mal grob mit Gips ( Decofill innen ) überzogen. Im Bereich des Brückenkopfes ist der Gips etwas dicker aufgetragen, da hier noch z.T. Felsformationen herausgearbeitet werden.

Hier kann man nun auch schön erkennen warum ich in dem Bereich nur Karton als Unterbau verwendet habe. Mit eine dickeren Matieral hätte ich hier einen größeren Absatz gehabt und ich hätte nicht das Niveau der unteren Gleistrasse erreicht. So aber brauchte ich nur die Strasse mittels Gips anpassen und selbige schön weich ausrunden.



Auch der Übergang zur Deckplatte hin ist schön ausgerundet


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#8 von volvospeed , 19.01.2021 01:20

Hallo zusammen,

derzeit bin ich gerade dabei den Landschaftsunterbau zu fertigen. Wobei mir derzeit aber auch schon wieder zeitgenössische 2 Faller Tunnelportale fehlen, sowie Mauerpappe. Derzeit habe ich nur welche von Busch da, die es damals aber auch schon gab, aber nicht so charakterristisch sind.

Links hinten in der Ecke hatte ich angefangen und nun mal weitergemacht. Der Untergrund habe ich jetzt mal für Sägemehlstreu vorbereitet, wobei man aber durch aus auch Fasern drauf machen könnte. Die Felsen hab ich bewußt etwas einfacher gestaltet. Gegipst, grau grundiert, mit wässrigen Schwarz für die Tiefenwirkung und mit weiß etwas graniert. Als Farben kamen normale Abtönfarben zum Einsatz. Das Braun ist Echtbraun und das Grün nennt sich Junglegrün.








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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#9 von volvospeed , 19.01.2021 01:21

Hallo zusammen,

nachdem ich gestern und heute mal frei hatte, gab es wieder ein kleines Stück. Die Landschaft ist im rechten Bereich ein gutes Stück gewachsen.



Die hügelige Landschaft ist in Mischbauweise entstanden. Während vorne der kleine Tunnel, mit Fliegengaze gebaut worden ist, hab ich den hinteren Berg rein in Sytordurbauweise angefertigt. Inzwischen ist es auch vergipst und die Felsen mittels hartem Borstenpinsel im feuchten Zustand ausgearbeitet.



Während rund um die Tunnel die Felsen und ein Teil der Landschaft schon Farbe erhalten haben, wird heute der restliche Teil dahinter Farbe bekommen.



Als Stützmauer, kommt die Zeittypische Faller Kartonplatte zum Einsatz.



Mittels Abtönfarbe, mische ich mir die Felsfarbe zusammen....



... bis es mir gefällt



Mit einem harten Borstenpinsel wird die Farbe nun aufgetupft. Nicht gestrichen. So kommt man besser in alle Ecken und Kanten und es gibt zusätzlich noch eine leichte Struktur.



So, nun werd ich mal warten, bis das getrocknet ist und dann gehts weiter.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#10 von volvospeed , 19.01.2021 01:22

Hallo zusammen,

Landschaft ist mal grob fertig grundiert, an den neuen Felsen müssen nicht Akzente gesetzt werden. Nun hab ich mich doch entschieden, die Gleise zu schottern, hierzu verwende ich aber kein Steinschotter, sondern ein Mix aus Fallers gefärbten Sägemehl.

Die Strecke ansich habe ich gerade eben mit Wasser/Leim/Spüli Gemisch bearbeitet.



Im Bahnhof selbst kann ich noch nicht alle Gleise fertig machen, da hier noch einige Anpassungsarbeiten erledigt werden müssen. Lediglich das Außengleis und rund um den Bahnsteig kann ich schon mal fertig machen. Vorm Bahnhof, Frachthof ( Gebäude wird demnächst ersetzt ) und den Lokschuppen. Bei den Gebäuden müssen noch Innenbeleuchtungen eingebaut werden, und so lange kann ich sie nicht fixieren.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#11 von volvospeed , 19.01.2021 01:22

Hallo zusammen,

so, es ist entschieden, das Dorf von Faller bleibt und Fasern kommen von Noch zum Einsatz, hier hab ich mich für 07076 Master Grasmischung Sommerwiese entschieden. Die 100gr. Packung sollte gerade für das Projekt ausreichen, ansonsten muß ich mir nochmals eine Tüte besorgen
Testweise habe ich nur mal eine Ecke geschossen. Eine zweite und dritte Lage kommt hier nicht mehr drauf, da die Anlage ja noch etwas nostalgisch daher kommen soll. Ich baue bewußt einfach und schlicht, auch wenn es mir nicht so einfach fällt.



Islandsmoos, Bäume und Schaumstoffflocken, werden das derzeitig einheitliche Grün später auflockern



Auch fügt sich die Faller Mauersteinplatte ( eigentlich H0 ) gut ein. Der Schotter ist übrigens ebenfalls Faller, leider habe ich gerade kein alten Katalog zur Hand, aktuell ist dieser scheinbar nicht mehr im Programm.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#12 von volvospeed , 19.01.2021 01:23

Hallo zusammen,

mit Hilfe eines Forumkollegens konnte ich den Bahnhof mit den richtigen Schildern ergänzen, vielen Dank dafür.
Ich habe mich beschränkt auf das Ortsschild, Ankunfts- und Abfahrtstafeln, sowie eine Uhr. Kleine Details, wie Figuren Bänke etc. folgen später. Auch ist noch ein Bohlenüberweg geplant.

Mit Festlegung der Strasse fertigte ich auch gleich die spätere Bahnübergänge aus Karton ( ehm. Faller Verpackung ) und spachtelte hier etwas bei. Inzwischen sind diese Bereiche auch wieder grundiert.

Übersicht derzeitiger Stand




















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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#13 von volvospeed , 19.01.2021 01:23

Hallo zusammen,

es ging wieder weiter. Zuerst mal einen Arnold Schalter für die Beleuchtung installiert. Der zweite Schalter wird später die Umschaltung Halbwelle übernehmen.



Normalerweise verwende ich eigentlich keine Glühbirnen mehr, allerdings hatte ich jetzt noch jede Menge, mit Märklin Fassungen, zudem passen sie hierzu. Diese bauen allerdings höher als die Faller und passen bei manchen Gebäuden nur schlecht rein. Außerdem sollten die Häuser festgeklebt werden, da die Anlage ja transportabel bleiben soll, ohne groß was abräumen zu müssen. In die Grundplatte bohrte ich ein 12mm Loch, schob die Fassungen von unten durch und sicherte sie mit je einer Gleisschraube. Sollte einmal eine Birne kaputt gehen, kann man sie dennoch einfach wechseln.



Dann sollte ein Fummelakt folgen, denn ich wollte nicht, das die Häuser gesamt leuchten, zwar war das früher mal so mode, aber mir gefällt das nicht so wirklich. Also jedes Haus Lichtdicht machen und in de Zug bekamen viele auch gleich neue Glaseinsätze und Gardinen. Mit schwarzem Isoband klebte ich dann die Fenster die nicht brennen sollten ab.



Das Speditionsgebäude beseitzt keine eigene Innenbeleuchtung, da keine Inneneinrichtung vorhanden und ich das Gebäude ohne größere Beschädigung nicht auf bekomme. Außerdem ist es zum größten Teil aus Glas, was dann viel zu hell werden würde. Eine Straßenlaterne sorgt dennoch für den richtigen Effekt.



Bahnhof Renchen, jetzt mit Schilder und Beleuchtung



Im Lokschuppen baute ich eine LED von Viessman ein, da hier Platzbedingt keine Glühbirne reinpasste



Wohnhaus



Kirche zum Lichttest einfach mal aufgesteckt, sie gehört natürlich nicht dahin.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#14 von volvospeed , 19.01.2021 01:24

Hallo zusammen,

hier mal ein kleiner Tip, für diverse Zwecke.
Da meine kleine Arnold Retroanlage ja transportabel sein soll, müssen alle Gebäude auf der Platte ordentlich befestigt sein und können nicht einfach über die Beleuchtung übergestülpt werden. Sind aber alle Gebäude befestigt, kommt man nicht mehr an die Beleuchtung heran. Bei Led´s ist das ja nicht tragisch, allerdings wenn man eine Glühbirne auswechseln muß schon.

Steht das Haus einfach nur auf einer Platte ist das ja kein Problem, man bohrt ein Loch das groß genug ist, um die Fassung von unten durchschieben zu können. Was aber tun, wenn man auf der Platte die Landschaft höher ist ?
Im Fall meiner Kirche, ich unterbaute sie mit 3x5mm Styrodurplatten, kann man die Fassung nicht einfach von unten Anschrauben, zumal nur ein Loch in der Bodenplatte ist und somit zu wenig Licht ins Gebäude käme.



Die Beine der Fassung ( Märklin ) bog ich um und zwar so das ich die Fassung und eine Holzleiste 6x6mm befestigen konnte. Das Kabel wird an dem Holzstab sauber heruntergeführt und mit etwas Isoband gesichert. Unter die Holzleiste klebte und verschraubte ich eine kleine Holzplatte, in der ein Loch für die Kabeldurchführung und zwei weitere Löcher für die spätere Befestigung gebohrt wurde.

Mit einer solchen Fassung, die man nicht nur unter, sondern auch auf der Platte ( wenn man nur die Häuser überstülpt ) anbringen kann, könnte man die Birne in optimale Beleuchtungshöhe bringen. Beispiele wären Hochhäuser, oder andere große Gebäude.



Nun kann man das Teil einfach von unten einschieben...



und mittels 2 Gleisschrauben sichern. Bei Bedarf muß man nun nur die zwei Schräubchen entfernen, den Sockel nach unten ziehen.



Die Fassung ist nun auf der richtigen Höhe, für meine Kirche.



e voila


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#15 von volvospeed , 19.01.2021 01:25

Hallo,
da ich heute, ähm gestern frei hatte, konnte ich mal wieder ein wenig Basteln. Zuerst legte ich mal den Bahnübergang im hinteren Bereich unter der Brücke an, nachdem dann die Straßenfarbe getrocknet war, begrünte ich den hinteren Teil der Anlage auch schon mal. Schilder etc. folgen noch.



Wie man auf dem ersten Bild erkennen kann, besandete ich die Fläche rund ums Hotel / Cafe, sowie den kleinen Vorplatz der Kirche mit feinstem Rosenquarz. Die Kirche selbst ist nun 15mm, weil sie ja auch relativ klein wirkt höher auf einem kleinen Plateau errichtet und fügt sich so besser im Gesamtbild ein. Im Hintergrund ist das Hotel / Cafe erkennbar.



Leider etwas unscharf ist dieses Bild geworden,



Nachdem, nun endlich auch mal die Standorte der restlichen Gebäude festgelegt sind, legte ich noch einen kleinen Teich an. Der Teich ist nach alter Manier mittels Abtönfarbe Blau ( gemischt ) und weiß entstanden. Die Birken hab ich nun einfach mal so hingestellt, leider sind die Bäume nicht mehr in allzugutem Zustand und müssen überarbeitet werden.



Die Straße steigt in Richtung Kirche leicht an, während das rechte Haus noch bei +/- 0 steht, ist das linke Haus bei +5mm. Nach hinten weg, paßte ich das Gelände der alten Geländestruktur an. Wenn ich mir dieses Bild so anschaue, kommt mir jedoch der Gedanke, vielleicht wäre es doch besser gewesen gefärbtes Sägemehl, statt der Fasern zu benutzen. Naja, nun ist es zu spät. Die Grundplatten der Häuser müssen nun noch weiter angepaßt werden, außerdem fehlen noch ein paar Blumen an den Fenstern.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#16 von volvospeed , 19.01.2021 01:26

Hallo zusammen,

bevor ich nun gleich auf die Nachtschicht gehe, noch schnell ein Update.
Um die Landschaft zu begrasen nahm ich bis dato Noch Sommerwiese 07076 und ein Begrasungsgerät. Die Mischung besteht aus 2,5mm bis 6mm Fasern. Leider reichte die Dose aber nicht für die gesamte Anlage, zudem wären die Fasern, in der Nähe von Wohngebäude auch schon zu hoch.



alternativ besorgte ich mir ebenfalls von Noch 2,5mm Fasern Sommerwiese 100gr, 50190, sowie die Noch Begrasungsflasche.

Trotz des gleichen Namens und Herstellers jedoch sind die Fasern unterschiedlich. In der Tüte sind rote Faseranteile enthalten und insgesamt ist das grün etwas heller. Im Bereich der Übergänge zwischen den beiden Fasertypen muß also gemixt werden.



Nach der aufwendigen Maskerade fürs Licht und einkleben der Gardinen, ergänzte ich gestern die Häuser noch mit Blumenschmuck. Hierzu nahm ich Schaumstoffflocken, die ich noch von diversen Häuserbausätzen übrig hatte.
restauriertes Haus Nr. 4



restauriertes Haus Nr. 5



hier mal beide bereits integriert. Rund um die Häuser ist nun Sommerwiese aus der Tüte. Im Vordergrund rund um den Teich das etwas dunklere Sommergrün aus der Dose. Das war zwar so nicht beabsichtigt, macht sich aber dennoch ganz gut.



In den Bildern zuvor waren auch schon mal ein paar Birken zu sehen, heute entdeckte ich zufällig, das sie alle 5 Bäume von Herpa stammen. Bei zwei dieser Bäumen klebt noch das Preisetikett unter der Wurzel



und hier einfach mal probehalber neben ein Haus gestellt.


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#17 von volvospeed , 19.01.2021 01:26

Hallo zusammen,

derzeit komme ich aus beruflichen und privaten Gründen kaum zu Basteln. Hin und wieder kann ich dann doch mal wenigstens ein paar Minuten abzwacken. Inzwischen, ist die komplette Anlage mit der Grundbegrünung versehen. Die ersten Bäume und Büsche wachsen, aber es fehlt noch die gsamte Feingestaltung und weiteres Zubehör.

Hier einfach mal ohne Kommentar ein Zwischenstand






































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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#18 von volvospeed , 19.01.2021 01:27

Hallo zusammen,

inzwischen ist die Anlage fertiggestellt. Über die gesamte Anlage kamen viele kleine Details, wie Schilder, Figuren, Büsche, Bäume uvm. dazu


























































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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#19 von volvospeed , 19.01.2021 01:34

Hallo zusammen,

leider waren aufgrund des Server Wechsels alle Bilder auch aus diesem Beitrag verschwunden. Heute habe ich es geschafft, in mehrstündiger Arbeit den Bericht für Euch wieder herzustellen.

Information:

17.7.2019 begann ich diesen Baubericht und den Bau der Anlage, am 31.12.2020 war die Anlage fertiggestellt. Inzwischen steht die Anlage bei einem Vereinskollegen und ist nicht mehr in meinem Besitz.
Damals war diese Anlage meine erste Anlage in Spur N mit Arnold Gleissystem und meine erste eigene Bahn in dieser Spurweite überhaupt. Angefangen hat es mit dem Kasten Arnold Gleisen/Weichen, die mir mein Vereinskollege mit den Worten "bau was schönes draus" schenkte. Also, seit ca 1,5 Jahren hab ich jetzt Spur N nebenbei und nur ganz nebenbei auch behandelt. Aber jetzt starte ich durch, der Virus ist vollends entfacht


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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#20 von dabbelju , 19.01.2021 18:43

Hallo Manuel - eine feine Sache, diese Anlage!
In komprimierter Form in einem Rutsch die Entstehung mit Bildern anschauen zu können ist besonders beeindruckend. Da hast Du Dir viel Arbeit mit dem Aufbereiten und Einstellen dieses Thread gemacht, heute Nacht, um uns FAM-Kollegen das zeigen zu können. Ganz herzlichen Dank dafür!

Man sieht mal wieder, daß das gute, alte Arnold-Sortiment auch nach heutigen Maßstäben gar nicht schlecht ist. Deine Brücke beispielsweise ist die älteste Arnold-Brücke überhaupt. Schön filigran, korrekte Statik nach Vorbild, prima Proportionen für die Modellbahn.

Die Unterbau-Konstruktion erforderte zwar Einiges an Planung und Überlegung, ist aber ein schönes Beispiel für Stabilität, Leichtigkeit und Ausführbarkeit - incl. Spielräumen für Optimierungen, die einem erst während der Arbeit einfallen. Dies kombinierte Platten- und Rahmenbauweise steht so meines Wissens in keinem Lehrbuch, ist aber logisch und gut ausführbar.

Was wir hier alles finden können, in unserem schönen FAM!
Uli


ALTE MODELLBAHN: alles, was veraltet ist
Spielen statt Nieten zählen.


Lucky Lutz hat sich bedankt!
 
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RE: kleine Arnold Anlage im Stil der 70iger ( neuer Bericht 2021 mit Bilder )

#21 von KGBRUS , 21.01.2021 13:50

Hallo Manuel
du baust wieder!

einfach genial!

Gruß

Kay


http://alte-modellbahnen.xobor.de/t31954...ge-Planung.html (in Arbeit)


 
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