Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#1 von RainerL , 26.03.2021 13:42

Ich sah das Teil und nahm es gleich mit, weil ich dachte, daraus kann man noch was machen:


IMG_20210326_092346.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_20210326_092348.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_20210326_092331.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_20210326_092334.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)IMG_20210326_092337.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
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Spur Z: Märklin
Spur H0: Märklin, Roco, Lima
Spur 0: Märklin, Paya, Selbstbau, Bing
Spur 1: Märklin, Bing

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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#2 von gote , 26.03.2021 15:05

Hallo RainerL

?

Gruß Frank


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#3 von ElwoodJayBlues , 26.03.2021 15:45

Hallo,

ich weiß auch nicht, was das soll.

Erst war es unter Märklin Spur 0 eingestellt, jetzt hat er die Bilder gelöscht.
Ich habe gerade nachgesehen, die Bilder wurden vom Server wieder gelöscht.

Auf Facebook sind die Bilder in zwei Gruppen eingestellt, aber hier ist es falsch.

?!?


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#4 von RainerL , 26.03.2021 17:11

Ja menno, weil es kein Märklin ist...


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#5 von ElwoodJayBlues , 26.03.2021 17:14

Erstens ist es schon im Unterforum "Sonstiges", wo es hingehört.
Und zweitens ist das kein Grund, die Bilder vom Server zu löschen.


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#6 von RainerL , 26.03.2021 17:22

Ich bekam den Thread nicht mehr weg. Nun muss ich aber mal schauen, wie die Lok von innen aussieht...
.


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#7 von RainerL , 26.03.2021 19:37

Erste Überraschung: ein komplett selbst gebauter Fahrtrichtungsumschalter. Funktioniert wie der von Märklin:

IMG_20210326_175851.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

IMG_20210326_175845.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#8 von dreileiter , 26.03.2021 21:44

Guten Abend,

ob man da noch so viel daraus machen kann, wage ich zu bezweifeln. Das Mobil sieht nach Küchentischbastelei aus. schon jeder Kontaktfinger am Schalter ist unterschiedlich, man könnte auch sagen "individuell" gestaltet. Das Gehäuse sieht auch ehrlich gesagt so aus, als ob jemand die Dosen von Campbell's Tomatensuppe aus dem C.A.R.E.- Paket grob zusammengebraten hat. Da ist es kaum damit getan, die Alterungsspuren zu beseitigen. Wer auch immer diesen Critter produziert hat: Blechbearbeitung war nicht sein Interessengebiet.
Oder ist es ein Ausstattungsdetail aus einem Endzeitfilm, Waterworld oder so etwas? In Nürnberg habe ich einmal so etwas im dortigen Spielzeugmuseum gesehen, das war Spielzeug aus der Dritten Welt, alles pi mal Daumen ohne Plan irgendwie aus alten Dosen zusammengekloppt. Dadurch, dass es aber alles so ausgesehen hat, ergab sich in gewisser Hinsicht eine einheitliche Designlinie. Und diese Lok hier, die würde dazu passen. Fährt sie denn überhaupt?

Andere Idee: Es gab ein Zugunglück hinten bei den Schrebergärten von Bottrop- Boy und zum Glück saß Hardy Krüger gleich im ersten Waggon, er hat dann mit einigen Passagieren aus den Resten der verunglückten Lok schnell eine neue Maschine gebaut, weil sie nicht warten wollten, bis das letzte Bier aus den Trümmern des Speisewagens getrunken ist und sie alle verdursten müssen. Der dazu passende Zug scheint nicht vorhanden zu sein. Fuhr er wohl nach Nirgendwo?

Herzliche Grüße

Johannes


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#9 von pete , 26.03.2021 22:00

Hallo Johannes,

da du nicht weißt wann und unter welchen Umständen diese Lok entstanden ist und wie sie damals tatsächlich ausgehen hat, ist deine Beurteilung schon eine ziemliche Frechheit gegenüber dem Erbauer! Wahrscheinlich hat dieser mit Herzblut an seiner Traumlok gearbeitet, weil er sich kein Fertigmodell leisten konnte und da sogar der Umschalter selbst gebaut ist, würde ich da schon eher Respekt gegenüber dem Unbekannten empfinden...

Logisch, es ist einfacher irgendwas fertiges zu kaufen und in die Vitrine zu stellen als was eigenes zu versuchen ...

Peter


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#10 von Georg , 26.03.2021 23:58

Zitat:
Das Mobil sieht nach Küchentischbastelei aus. schon jeder Kontaktfinger am Schalter ist unterschiedlich, man könnte auch sagen "individuell" gestaltet. Das Gehäuse sieht auch ehrlich gesagt so aus, als ob jemand die Dosen von Campbell's Tomatensuppe aus dem C.A.R.E.- Paket grob zusammengebraten hat.

Es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der tatsächlich aus Dosenblech individuelle Lokomotiven gebastelt wurden. Angetrieben von übrig gebliebenen Wehrmachtsmotoren. Ich empfehle mal einen Blick in die MIBA-Ausgaben der ersten Nachkriegsjahre zu werfen. Da fanden ähnlich "perfekte" Modelle ihren Weg in die Hefte. Das war als Anregung gedacht, es doch auch mal selbst zu versuchen. Und es sollte Mut machen, daß das Ergebnis nicht unbedingt perfekt sein mußte. Man macht sich heute keine Vorstellungen, unter welchen widrigen Umständen solche Modelle am Küchentisch entstanden sind.

Viele Grüße Georg


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#11 von ElwoodJayBlues , 27.03.2021 08:16

Zitat von dreileiter im Beitrag #8
Guten Abend,

ob man da noch so viel daraus machen kann, wage ich zu bezweifeln. Das Mobil sieht nach Küchentischbastelei aus. schon jeder Kontaktfinger am Schalter ist unterschiedlich, man könnte auch sagen "individuell" gestaltet. Das Gehäuse sieht auch ehrlich gesagt so aus, als ob jemand die Dosen von Campbell's Tomatensuppe aus dem C.A.R.E.- Paket grob zusammengebraten hat. Da ist es kaum damit getan, die Alterungsspuren zu beseitigen. Wer auch immer diesen Critter produziert hat: Blechbearbeitung war nicht sein Interessengebiet.
Oder ist es ein Ausstattungsdetail aus einem Endzeitfilm, Waterworld oder so etwas? In Nürnberg habe ich einmal so etwas im dortigen Spielzeugmuseum gesehen, das war Spielzeug aus der Dritten Welt, alles pi mal Daumen ohne Plan irgendwie aus alten Dosen zusammengekloppt. Dadurch, dass es aber alles so ausgesehen hat, ergab sich in gewisser Hinsicht eine einheitliche Designlinie. Und diese Lok hier, die würde dazu passen. Fährt sie denn überhaupt?

Andere Idee: Es gab ein Zugunglück hinten bei den Schrebergärten von Bottrop- Boy und zum Glück saß Hardy Krüger gleich im ersten Waggon, er hat dann mit einigen Passagieren aus den Resten der verunglückten Lok schnell eine neue Maschine gebaut, weil sie nicht warten wollten, bis das letzte Bier aus den Trümmern des Speisewagens getrunken ist und sie alle verdursten müssen. Der dazu passende Zug scheint nicht vorhanden zu sein. Fuhr er wohl nach Nirgendwo?

Herzliche Grüße

Johannes




Hallo.
Bevor Du in meinem Wirkungsbereich nochmal so einen Bockmist vom Stapel lässt, schreib doch bitte lieber nichts.


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#12 von Eisenbahn-Manufaktur , 27.03.2021 09:46

Hallo!

Wer so einen Müll schreibt, soll erst einmal selber was auf die Gleise stellen..... Aber da ist es dann meist sehr schnell Essig damit!

Meine erste selber gebaute Spur 0-Lok sah auch nicht anders aus:



Und nach ein wenig Üben ist das meine jüngste:



Jeder fängt mal an!

Also hier mein Vorschlag: Thread aufräumen und den Mist in den Gulli kippen...


Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht!

Klaus


 
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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#13 von maeflex , 27.03.2021 10:03

Betrifft #8

Hallo Johannes,
deinen Beitrag zu diesem Thema finde ich , gelinde gesagt, aus mehreren Gruenden unpassend und unqualifiziert.

Zum einen weil deine Behauptung, dass man daraus nichts machen kann so nicht stimmt.
Wenn diese Lok wieder in den Originalzustand versetzt wird, ist sie ein Stueck Zeitgeschichte.
Was aehnliches hast du ja anscheinend schon im Museum gesehen, wobei auch hier die gleiche Basis zugrunde liegt:
AUS DER NOT GEBOREN !
Durchaus richtig koennte die Annahme sein, dass das verwendete Blech aus einer Tomatensuppenbuechse stammt,
die einem Care - Paket entnommen wurde.
Da du die Bedeutung dieser Pakete (siehe deine Vita) nicht mehr bewusst erlebt hast, darf ich dir sagen , dass Alles, was im Care-Paket war,
Verwendung fand.
Und es gehoerte Erfindungsgeist, Improvisationstalent und handwerkliches Geschick dazu, ohne geeignete Werkzeuge, Material, Literatur
und Platz (siehe Kuechentisch) derartige funktionsfaehige Eisenbahnen zu bauen.
( Meine erste Eisenbahn bestand aus einer Lok und 2 Wagen, die ein einarmiger, einaeugiger Kriegsversehrter am Kuechentisch
gebastelt hat)
Ich verneige mich vor dem Erbauer dieser Lok und spreche ihm meine Hochachtung aus........

.....und freue mich auf die Bilder deiner selbstgebauten Super- Modelle.


Gruss
Roland


Kleinanlage Maerklin 800 er


 
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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#14 von LG , 27.03.2021 10:10

Zitat von Eisenbahn-Manufaktur im Beitrag #12
Hallo!

[...]

Meine erste selber gebaute Spur 0-Lok sah auch nicht anders aus:



Und nach ein wenig Üben ist das meine jüngste:



Jeder fängt mal an!

[...]


Hallo Klaus,

Hmmmmm ... Es gibt eine Familienähnlichkeit !

Louis


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#15 von hchris , 27.03.2021 10:21

Hallo Rainer,

die Proportionen dieser Lok erinnern mich ein wenig an die ES 800. Der Erbauer hat sie sicher für enge Radien entworfen, so dass sie sehr spieltauglich war. Spannend finde ich, dass auf dem Dach ein Schalthebel zu sitzen scheint. Hat der tatsächlich eine Funktion? Ein Umschalter auf Oberleitungsbetrieb kann es nicht sein, weil die Stromabnehmer sonst isoliert sein müssten. Aber vielleicht ist es ja ein Handschalthebel für den Wechsel der Fahrtrichtung? Ich finde es jedenfalls großartig, dass der Erbauer ein Walzenrelais realisiert hat.

Deine Lok ist ein interessantes Einzelstück, das eine Geschichte erzählt. Jetzt gilt es, behutsam mit ihr umzugehen. Bitte bei der Instandsetzung nicht übertreiben!

Viele Grüße
Christian


 
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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#16 von SJ-Express , 27.03.2021 11:24

Hallo zusammen,
ich sehe Eigenbauten, wie RainerL sie in diesem Beitrag vorstellt sehr gerne an. Unabhängig von der Spurweite.
Ich selbst weis Eigenbauten in H0 sehr zu schätzen und repariere und fahre sie gerne. Ausstattung in H0 fertige ich machmal auch selbst, allerdings im Bereich Ausstattung.

Ich finde es einen gelungenen Eigenbau zum befahren kleiner Radien, die Proportionen sind der Unterbringung der, zum Zeitpunkt der Erbauung, zur Verfügung gestandenen Technik geschuldet. Es ist eine interessante Konstruktion.

Der Komentar von "Dreileiter Johannes" (#8) ist peinlich und unpassend. Solche unqualifizierten Äußerungen sind geeignet Mitglieder abzuschrecken, Eigenbauten hier zu zeigen. Deshalb ist es gut, daß dieses Fehlverhalten hier missbilligt wurde.

Gruß Manfred


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#17 von gote , 27.03.2021 12:01

Hallo Johannes
Hier wäre eine Entschuldigung an den unbekannten Erbauer fällig.
Die Lok ist ein Kind Ihrer Zeit und hatte sicherlich jemanden Freude bereitet.
Gruß
Frank


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#18 von sommerfrische , 27.03.2021 12:23

hoi zusammen

ich als freund der selbstbauten aus den 50 er finde deine lok schön... der macher hat mit viel mühe und aufwand in der zeit ein insgesammt ansprechendes modell erbaut.

hänge noch 2-3 selbstbauwagen daran und freu dich ab dem unikum ...

finde es sehr schade wenn solche modelle heute verhunzt oder umgebastelt werden... es waren zeitzeugen einer mangelwirtschaft-die keiner von uns sich heute wünscht- oder vorstellen kann.

gruss adrian


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#19 von niko0801 , 27.03.2021 15:25

Hallo zusammen,
die Lok hat durchaus eine Daseinsberechtigung, ich vermute, das sie in der schlechten Zeit gebaut wurde. Wenn man sich die Lok genau ansieht, wurde sie mit den vorhandenen Mitteln gebaut, und das war damals nicht viel. Deshalb Hut ab vor dem Erbauer. Der Beitrag von Johannes ist an dieser Stelle absolut überflüssig und unverschämt. Ich würde die Patina dieser Lok so belassen und nur schauen das sie läuft. Es kann ruhig jeder sehen das mit ihr gespielt wurde und das sie sehr betagt ist.
Gruß Norbert


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#20 von Petz , 27.03.2021 16:54

Ich schließ mich der Meinung meiner Vorposter absolut an. Für mich haben solche Eigenbauten einen ganz speziellen Reiz den ein fabriksproduziertes Modell gar nicht bringen kann. Abgesehen vom Unikatscharakter zeigt es nicht nur einen zeitgeschichtlichen Spiegel sondern man kann sich daran auch sehr in die Intentionen und Kenntnisse des Erbauers reinfühlen und manchmal auch Ideen übernehmen.


Grüße von Markus

Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#21 von papa blech , 27.03.2021 17:35

Hallo alle miteinander,

der Erbauer hatte auch etwas, was nicht im Laden erhältlich ist:

Viel Liebe und Begeisterung für die Sache!

Und vielleicht auch etwas Vorfreude, um bei jemand Anderem für glänzende Augen unterm Christbaum zu sorgen...

... wer weiß...?

Viele Grüße aus Nürnberg

Stefan


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#22 von Dampfmaschinenjoe , 27.03.2021 17:36

Ein Stück modellbahniger Zeitgeschichte ! Ich würde so ein Schätzchen aus der frühen Nachkriegszeit auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten wollen , als ein modernes Finescalemodell. Die Jahre nach dem Krieg bis zur Währungsreform hat es ja auch schon begeisterte Hobbyeisenbahner gegeben, für die der Markt (ohne Mark ) nichts hergab, also waren begnadete Bastler am Werk und das Ganze muss ja auch gefahren sein. Ich schließe mich meinen Vorrednern gerne dahingehend an, um um eine behutsame Wiederinbetriebnahme ohne Überrestauration zu bitten . Ich würde mich freuen, diesen herrlichen alten, historisch wertvollen Metallklotz bald wieder auf der Schiene bewundern zu dürfen

Gruß Joe


"If manners maketh man as someone said, he´s the hero of today" G. Sumner


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#23 von dreileiter , 27.03.2021 18:25

Guten Abend,

nein, ich baue keine Loks (und habe auch noch nirgendwo behauptet, dies zu können), weil ich
einfach die Einsicht besitze, dass andere Leute das besser können als ich,
wahrscheinlich deshalb, weil sie es einmal gelernt haben.

Würde ich das nämlich versuchen, käme höchstens die Karikatur einer Lok dabei heraus,
die nicht meinen eigenen Ansprüchen an Perfektion genügen würde und es wäre anmassend
von mir, zu erwarten, dass andere Menschen sich dann mit meinem Murks begnügen sollen.
Es hat mit Wertschätzung zu tun. Schaut euch nur einmal die Grundplatte des
Fahrtrichtungsschalters an, die ist nicht einmal ordentlich geschnitten, das macht
schon gleich einen lieblosen Eindruck. Hier hat einer nicht einmal fünfe gerade sein lassen,
sondern alle Primzahlen auf einmal!

Warum die Zeit damals so war wie sie war, erklärt uns abschließend das Geschichtsbuch, aber
unabhängig davon konnte man auch damals sicherlich präzise arbeiten.

Ich habe auch schon viele Sachen in der Hand gehabt, die der Vorbesitzer "verbessern" wollte.
Früher gab es nämlich erstaunlich viele Leute, die wohl der Ansicht waren, dass die Herren Kahn,
Insam oder Kilian keine guten Lokomotiven bauen konnten. Da wurde gebohrt, geschraubt, geklebt
und mit viel Farbe gearbeitet. Das Ergebnis war meistens mäßig.

Natürlich gab es diese Leute, die in der Miba ausgeklügelte und wirklich gut durchdachte
Konstruktionspläne publiziert haben. Aber es gab eben auch solche Leser, die geglaubt haben, dass
es sich dabei um eine Art Laubsägearbeiten handle.

Wenn jemand etwas nicht perfekt macht, dann darf man dies auch sagen. Wenn ein Herzchirurg
in dieser Qualität arbeiten würde, fänden die Angehörigen des Patienten das auch nicht schön;
der Patient selbst könnte dann möglicherweise nichts mehr kritisieren.

Herzliche Grüße

Johannes


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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#24 von bulli66 , 27.03.2021 18:30

Zitat von dreileiter im Beitrag #23


Wenn jemand etwas nicht perfekt macht, dann darf man dies auch sagen. Wenn ein Herzchirurg
in dieser Qualität arbeiten würde, fänden die Angehörigen des Patienten das auch nicht schön;
der Patient selbst könnte dann möglicherweise nichts mehr kritisieren.

Herzliche Grüße

Johannes




1.) Die Frage ist ja auch nicht, ob man die Arbeit schön findet oder nicht, sondern die Art der Auseinandersetzung, sprich die Wahl der Worte.

2.) Ein sehr abwegiger Vergleich mit einer selbstgebauten Lok.

Stephan

WER ES GAR NICHT ERST PROBIERT, HAT SCHON VERLOREN


 
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RE: Eine E18 (?) selbstgebaut gekauft

#25 von niko0801 , 27.03.2021 18:37

Hallo Johannes,
ich kann nur sagen, wer selber nichts baut, kann keine Fehler machen. In der damaligen Zeit, hat man Klimmzüge gemacht um ein Laubsägeblatt zu bekommen. Diese Küchentischbastelei ist für die damalige Zeit großes Kino gewesen und schließlich war es ein Spielzeug, also nichts für Nietenzähler. Nietenzähler sind bei alten Modellbahnen fehl am Platz, da es sich um Spielbahnen handelt und nicht um teure Modelle bei denen alles 1:1 umgesetzt wurde.
Gruß Norbert


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