Hilfe bei Märklins 26537 gesucht

#1 von Signalkarton , 06.11.2021 15:29

Hallo liebe Mitglieder,

ich bekam vor einigen Wochen eine EP3/5 aus dem Set 26537. Doch im Innenleben fehlt so einiges. Der Decoder ist zwar vorhanden, allerdings ist nicht ein einziges Kabel mehr verlötet. Nun wäre ich sehr dankbar, wenn mir jemand ein Bild aus dem Innenleben der Lok schicken könnte, damit ich meine wieder aufbauen kann.

Hier noch ein zwei Bilder der Lok. Ich bin für jede Hilfe dankbar.

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RE: Hilfe bei Märklins 26537 gesucht

#2 von klein.uhu , 06.11.2021 16:18

Moin,

Die Explo-Zeichnung befindet sich am Ende Betriebsanleitung:
https://static.maerklin.de/damcontent/d2...81434542307.pdf —— Seite 30/31

Orange + grau sind die Kabel für die Lampe an dem einen Lokende / orange + gelb die für das andere Ende.
Die Lampen sind m.W. unter den Führerstandsattrappen. Orange ist i.A. der gemeinsame Rückleiter (Dekoder U+).

Das rote Kabel gehört an den Mittelschleifer, das braune ans Chassis. Die Lötstellen befinden sich vermutlich unter der grünen Platine. Nimm die mal bitte raus und mache ein Foto von dem, was drunter ist. Dann sieht man außerdem dann, ob und was für eine Schnittstelle vorhanden ist. Dann kann man auch die Nummern der Pins nennen.


Das Modell ist ursprünglich eine Trix-Konstruktion und wurde von Märklin adaptiert.


Gruß klein.uhu
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RE: Hilfe bei Märklins 26537 gesucht

#3 von hukosi , 06.11.2021 16:48

Hallo,

auf den Web-Seiten von HGH findest Du ein Bild welches die angelöteten Drähte auf der Platine (Decoder zur Lok 34060) zeigt.
Kann leider den Link hier nicht posten, wenn du nichts findest sende mir ein Private-Mail mit deiner Emailadesee, dann schicke ich dir den Link.

Viele Grüße
Hubert


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#4 von hukosi , 06.11.2021 16:59

Hallo,
nachfolgend der Link:

http://www.web-hgh.de/index_jsm_moba.htm...ec_so-34060.htm

nach 5 Beträgen, darf ich jetzt auch Links posten.

Grüße
Hubert


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#5 von Signalkarton , 07.11.2021 12:04

Hallo zusammen,

danke für die Antworten. Wo die meisten Kabel hinkommen hab ich mir bereits gedacht, allerdings ist mir dieses eine Bauteil, wessen Fehlstelle ich auf den nachfolgenden Bildern markiert habe, noch ein Rätsel. Möglicherweise ein Kondensator oder so ähnlich. Ich will dieses Teil halt auch nicht einfach überbrücken, da ich mir eben nicht sicher bin was das sein soll. Wenn da jemand noch eine Idee oder was hat wäre das sehr gut.

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IMG_2524.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


 
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#6 von Mechanikus , 07.11.2021 18:40

Hallo Jonathan,

in diese Lücke wird wohl ein "fetter" Vorwiderstand mit einer angemessenen Watt-Zahl eingelötet. Der Widerstand der in Deiner Platine war ist wohl zerschmurgelt wie die Schmauchspuren an der Platine vermuten lassen. Siehe Bild hier in diesem Link:

Beitrag #12 in diesem Link

Jetzt brauchst Du nur noch den Widerstandswert und die Wattzahl die der Widerstand aushält. Damit kann ich leider nicht dienen.

Gruß Friedhelm


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#7 von klein.uhu , 07.11.2021 18:45

Moin,

Was soll ein „dicker Vorwiderstand“ in einer Lok? Das Gehäuse aus Plastik verformen?
So ein Ding habe ich noch in keiner Lok gesehen.


Gruß klein.uhu
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#8 von hukosi , 07.11.2021 18:57

Hallo,
Der Widerstand auf dem Bild hat einen Widerstand von 22 Ohm mit 10% Toleranz (Farbcode rot, rot, schwarz, silber). Die Leistung würde ich versuchen anhand der Größe von vergleichbaren Widerständen zu schätzen.
Grüße
Hubert


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#9 von klein.uhu , 07.11.2021 19:45

Moin,

Welchen „Widerstand“ meinst Du?
Da sind zwei Entstördrosseln zu sehen.

Ich habe die so ziemlich letzte Trix-Ausführung [22719] der E36 / bayr. EP3/6, selbst umgebaut von DC Auf AC. Der Bericht steht im Nachbarforum. Dieses Modell hat (noch) eine völlig andere Platine, so dass Fotos davon hier nicht helfen. Meine entstand entstand als MHI-Modell so um die Zeit der Übernahme von Trix durch Märklin und hat auf der Hauptplatine eine NEM652-Schnittstelle.

Da gibt es keinen „dicken Vorwiderstand“ - wozu sollte der auch gut sein? Die Motorspannung regelt der Dekoder, und wenn es ein Multiprotokoll-Dekoder ist, passt der für analog DC und AC und digital je nach Protokoll.


Was da allerdings wirklich fehlen könnte, kann ich bisher nicht herausfinden.
@signalkarton: Fährt die Lok den ohne, nachdem der Rest wieder verkabelt wurde?


Gruß klein.uhu
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#10 von Mechanikus , 07.11.2021 20:05

Hallo zusammen,

@klein.uhu: Dieses Bild: Widerstand in seitlicher Platinen-Aussparung , Beitrag 12 in dem oben angegebenen Thema. Ich schrieb "fetter Widerstand": im Sinne von großem Volumen. Der Widerstand liegt in Reihe in der Stromzuführung (Dachstromabnehmer/Schleifer zum Rest der Platine), ohne ihn ergibt sich da eine Unterbrechung im Strompfad: der Rest der Platine ist Spannungslos. Weiter ist auf dem Bild durchaus ein Dekoder zu erkennen.

Gruß Friedhelm


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#11 von hukosi , 07.11.2021 21:47

Hallo,
bei genauer Betrachtung könnte es sich auch um eine Drossel mit 22µH handeln (lt. Farbcode rt, rt, sw). Diese gab es auch mal bei Märklin unter der Ersatzteilnummer 104001 (22µH, 1,1A) für SDS- und Kompakt-Sinus-Motoren zw2ischen Schleifer und Hauptplatine (könnte zum Plantinenaufbau passen). Heute nicht mehr lieferbar.
Grüße
Hubert


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#12 von klein.uhu , 07.11.2021 22:13

Moin Friedhelm, Moin Hubert!

Gut dass ihr mein Gesicht heute Nachmittag nicht sehen konntet: dümmer als sonst!
Ich war echt ratlos, was da sein könnte.

Das mit dem „fetten Widerstand“ hatte ich genau so schon richtig verstanden. Aber ich könnte mir nicht erklären, was der in der Leitung zwischen Schleifer und Dekoder für einen Sinn haben sollte. An Drossel habe ich da nicht mehr gedacht (draußen fliegen keine mehr). Aber die macht Sinn! So sind alle älteren Märklin-Motoren entstört, doch wozu dann die beiden andren Drosseln? Weil diese dicke verschmort war, hat vielleicht der Vorbesitzer die hellblauen als Ersatz eingelöstet? Da hat einer ganz schön rumgebastelt!

Dann könnte man in die Lücke jetzt eine Drahtbrücke einsetzen. Aber mal ohne Dekoder durchmessen! Pinbelegung gibts im Internet.
Hat den niemand sonst diese Lok mit dieser Platine und kann mal nachsehen?


Gruß klein.uhu
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RE: Hilfe bei Märklins 26537 gesucht

#13 von Mechanikus , 07.11.2021 23:31

Hallo Jonathan, Hubert, klein.uhu und alle Mitlesende ,

eine Drossel hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Ist nicht auszuschliessen. Wenn die Drossel für SDS- und Kompakt-Sinus-Motoren sinnvoll war und ein solcher - vermutlich kompakt Sinus-Motor - in dem Modell eingebaut ist, sollte nicht auch die Treiberplatine für einen "Sinus" in der Lok drin sein? Auf der Platine von Jonathans Lok ist wohl nichts erkennbar. Oder sind die Sinus-Treiber mittlerweile auf den Dekodern integriert? Sicher kann man auf einem Foto vom Motor erkennen, ob es sich um einen Sinus handelt wonach dann eine Drossel in den Fokus rücken kann.

Oooder?? Auf dem Foto von -fuesssteller- im Stummi Beitrag (Foto) sieht man zusätzlich zu dem "fetten" braunen Ding auch eine der kleinen türkisfarbigen Drosseln, wie sie auch auf Jonathans Bildern erkennbar sind (alle Beide) hier nur das fette Ding nicht, wonach Jonathan auch fragte. Macht ein solcher Drosselschwarm Sinn?

Gruß Friedhelm


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#14 von Signalkarton , 08.11.2021 21:45

Danke für eure zahlreichen Antworten, ich habe mich nun einfach getraut und die unbekannte Stelle einfach überbrückt. Hat funktioniert. Die Lok fährt nun wieder. Mal schauen wie lange der ESU LokPilot durchhält :). Ich werde die Lok nun völlig vorbildgerecht (Alle Nietenzähler einmal weghören) mit meinen US-Personenwagen 43617 einsetzen ;).

Wie schon erwähnt bedanke ich mich bei allen, die mir mit ihren Tipps weitergeholfen haben.


klein.uhu hat sich bedankt!
 
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RE: Hilfe bei Märklins 26537 gesucht

#15 von Mechanikus , 08.11.2021 22:35

Hallo Jonathan,

Glückwunsch und viel Spaß mit der Lok! Die Drossel kostet auch nicht die Welt. Aber wenn's läuft.

Gruß Friedhelm


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