RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#26 von Gelöschtes Mitglied , 29.03.2011 23:19

Hallo

Ja Trix Express und Kupplungen das ist schon so eine Sache. Grundsätzlich kuppeln original Expressfahrzeuge mit der Expresskupplung gar nicht mal so weit auseinander. Erst mit der Einführung des Normschachts wurde der Abstand so groß. Die E 32 hat ja einen Normschacht, so dass ich auch andere Kupplungen einsetzen kann.
Bei der Wahl der Kupplungen hat sicher jeder Expressfreund seine eigene Philosophie warum er welche Kupplungen einsetzt.
Die Expresskupplung kuppelt übrigens sicher mit der Bügelkupplung und der Märklin Kurzkupplung, das sogar sehr sicher. Nur entkuppeln geht nicht automatisch. Ich habe bisher auch alle Kurzkupplungsarten getestet, es geht alles auf Trix Express, sogar auf R1.
Grüße
Dietmar


zuletzt bearbeitet 30.03.2011 08:34 | Top

RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#27 von ADE-Fahrer , 10.04.2011 11:37

Hallo,

kleiner Hinweis an den Autor, bei der Trix, BR 290 wurde das Bild aus Urheberrechtsgründen entfernt.
Fällt kaum auf aber verspricht Ärger...

mfg

Ralf


Modelbahnarchäologie ist, wenn man versucht seine seit 1974 gesammelte 1:87 Sammlung zu Organisieren und Digitalisieren...


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RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#28 von dralle , 11.04.2011 23:17

Die TE Kupplung arbeitet gar nicht so schlecht. In Zeiten als der Kupplungsschaft noch für Express in Höhe der Puffer lag, wirkte sie sehr homogen. Weiter war sie kindgerecht, da jedes Kind die Haltebügel mit Daumen und Zeigefinger zwischen den Puffer greifen konnte, um zu entkuppeln.
Grüße Ralf


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RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#29 von noels , 15.04.2011 13:56

@ Dietmar:
sorry, habe eine weile nicht rein geschaut - Deshalb jetzt ein kliener Nachtrag:
Die Stangenlager müßten regelmäßig geschmiert werden, wenn die "nur mitgenommenen" Achsen Haftreifen bekämen. Wenn Du also so zurecht kommst, solltest Du den Aufwand sparen ;-)
Viele Grüße
Heiko


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RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#30 von Gelöschtes Mitglied , 15.04.2011 15:31

Hallo Heiko

Ja ich sehe das wie du, keinen unnötigen Aufwand. Die Lok zieht einen Zug aus vier 3yg Wagen, denen ich auch Metallachsen spendiert habe, ohne Probleme. Auf einer vernünftigen Steigung schafft sie das auch. Ich habe sie auf dem letzten Stammtisch in Koblenz lange auf der Clubanlage fahren lassen, die Zugkraft war damit nicht ausgereizt. Diese Zuggarnitur ist ja ausreichend und vorbildgerecht für die Lok. Schwere Abstellzüge mit 10 und mehr D-Zugwagen wie einst in München muss sie bei mir ja nicht ziehen. Am Samstag habe ich noch mal Dienst in Koblenz, da werde ich mal testen was alles an Zugkraft möglich ist auf der ebenen Anlage.
Vielleicht sehen wir uns ja auf dem MS-OS-EL Stammtisch im Mai, dann bringe ich sie mal mit.
Viele Grüße
Dietmar



RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#31 von noels , 15.04.2011 21:19

Hallo Dietmar,
schade, jetzt machst Du Dich schon auf den weiten Weg und ich kann nicht da sein. an diesem Wochenende bin ich auf einem Moppedtreffen in Herne
Hätte Dich gern getroffen. Aber es klappt schon mal wieder. Kommst Du eigentlich nach Mijdrecht? Thorsten Schlange und ich fahren dort schon aus Tradition hin.
Viele Grüße
Heiko


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RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#32 von Gelöschtes Mitglied , 16.04.2011 11:28

Hallo Heiko

Nein, ich halte in Koblenz die Stellung, dort werde ich die Anlage im Museum bedienen.. Damit es hier nicht OT wird, hast du eine PN.
Grüße
Dietmar



RE: Roco E 32 Umbau auf Express

#33 von noels , 16.04.2011 13:54

Ein Tipp zu den Skischleifern bei Umbauten für Express:
Damit die Schleifer sicher an den Enden aufliegen, werden sie etwas hohl gebogen. allerdings hat man dann den Effekt, daß die kurzen, aufliegenden Enden schnell verschmutzen. Das sieht man auch auf dem Bild von Dietmar sehr gut. Um die schnelle Verschmutzung zu verhindern, gibt es zwei Möglichkeiten:
- Man verstärkt den Druck der Federn. Dazu ziehe ich die Messingstreifen durch eine Rundzange. Damit werden sie vorgespannt und drücken den Schleifer fester herunter. Das verringert die Funkenbildung und damit festgebrannte Schmiere.
- Die Flüsterschleifer von Brawa sind zwar sehr teuer, neigen nach meiner Erfahrung aber weniger dazu, zu verschmutzen. Ganz nebenbei sind sie wirklich erheblich leiser. Die Märklinschleifer erzeugen auf unseren Mitelleitern auch oft ein heulendes Geräusch, oder Quietschen bei niedriger Geschwindigkeit. Das machen die Schleifer von Brawa nicht.
Gruß aus OS
Heiko


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Ein MAK GDT auf Trix Express

#34 von Gelöschtes Mitglied , 12.05.2011 12:18

Hallo

Meinen kürzlich erworbenen MAK GDT-Triebwagen konnte ich nun mit den passenden Ersatzteilen von Ton Jongen umbauen.
Der Umbau schien zunächst einfach, was er im Grunde auch war. Aber kennt ihr das, man fängt an und je weiter man kommt desto mehr neue „Baustellen“ tun sich auf?
Das Laufgestell mit dem Mittelschleifer machte zuerst die wenigsten Probleme. Einfach einen Draht vom Radschleifer ablöten, an Spezialmittelschleifer von Ton Jongen anlöten, und mit einem Tropfen Heißkleber befestigen. Danach einfach die Achsen gegen Trix Express Achsen mit einseitiger Isolierung austauschen.
Etwas kniffliger war es beim Antriebsdrehgestell. Achsen ausbauen, eine Radscheibe abziehen, Radreifen aufkleben und abgezogenen Radscheibe wieder mit Sekundenkleber aufziehen und befestigen. Nun musste ich etwas Platz schaffen am Deckel der das Getriebe abdeckt und die Achsen festhält. Das ging leicht. Aber beim einrasten des Deckels drückte sich das Drehgestell aus der Halterung nach Innen.
Also Gehäuse vom Fahrgestell abheben. Wer schon mal einen Rocowagen geöffnet hat weis dass es nicht so leicht geht.
Dann Drehgestell Einklipsen und gleichzeitig Kardanwelle gleichzeitig in Getriebe und Motor einfügen. Das geht nicht beim ersten Mal, auch nicht beim zweiten und dritten.
Nun wieder Gehäuse aufsetzen damit man besser arbeiten kann. Geschafft, aber es musste ja kommen, einige Fenstereinsätze die nicht richtig verklebt waren haben sich nach innen gedrückt. Also Gehäuse wieder ab und Fenster verklebt.
Nun wieder zu den Achsen und Getriebedeckel. Deckel drauf, läuft nicht, Antreib klemmt. Deckel wieder ab, nachsehen warum. Nicht benötigter Radschleifer entfernt, scheint jetzt zu gehen. Deckel wieder drauf, läuft, aber sehr schlecht. Deckel wieder ab, hervorstehende Befestigung des Radschleifers auch abgeschliffen, Achsen eingesetzt, scheint jetzt mehr Luft zu sein. Deckel wieder drauf, und, sch….., Drehgestell wieder nach innen gerutscht. Also wieder Gehäuse auf.
Alles fertig, hurra er fährt, sogar noch leichter als vor dem Umbau. Probefahrt auf Ausstellungsanlage erfolgreich, auf kleiner Anlage auch. Schleppversuch um Zugkraft zu testen auf kleiner Anlage. 4 3yg-Wagen von Trix (standen gerade auf Anlage) zieht er ohne Probleme in der Ebene. Mehr muss er nicht.
Dann versuch mit einem Piko Steuerwagen, und plötzlich macht er einen Kurzschluss.
Was kann es nur sein? Gehäuse auf, Motor von der Stromversorgung getrennt, Motor läuft. Licht abgeklemmt, ist auch OK. Der Fehler muß im Laufgestell sein, also Abgeklemmt. Und richtig, das Laufgestell mit den Schleifern verursacht einen Kurzschluss. Nichtbenötigter Radschleifer der dm Mittelschleifer und der isolierten Radscheibe nahe kommt entfernt.
Und, immer noch ein Kurzschluss. Herje, was nun. Kabel am Radschleifer abgeschnitten und neu, sichtbar angelötet. Immer noch, das gibt es doch nicht. Räder gedreht jetzt geht es. Toll, schnell das Drehgestell einbauen. Und, wieder Kurzschluss.
Jetzt war der Zeitpunkt gekommen wo ich ein normales 08/15 Trix Express Modell in die Ecke gepfeffert hätte. Aber bei diesem hier konnte ich es ja nicht machen, konnte zwar schon, aber wollte natürlich nicht.
Also noch mal das Drehgestell auf, Kurzschluss wieder weg. Wieder sorgfältig eingebaut und noch mal die Kabel auf eventuelle Isolationsmängel überprüft. Jetzt endlich fährt er. Einige Kabel waren so kurz das ich sie verlängern musste, werde ich später erneuern. Gehäuse drauf und, nein, schon wieder ein Fester lose. Nun wieder auf, kleben und wieder drauf. Endlich, er fährt, Licht brennt und nix wie schnell in den Karton. Müde, es war mittlerweile 23 Uhr, um 18 Uhr hatte ich angefangen, aber glücklich konnte ich bei einer wohlverdienten Flasche Bier den Abend beenden.
Also wie gesagt, der Umbau war im Prinzip ganz einfach.
Grüße
Dietmar





















zuletzt bearbeitet 12.05.2011 12:26 | Top

RE: Ein MAK GDT auf Trix Express

#35 von noels , 13.05.2011 21:53

Hallo Dietmar,
kleiner Tipp: Wenn Du mal arbeitslos wirst und die Modellbahn langweilig -> werde Autor. Due schreibst und beschreibst toll!

Drei kleine Anmerkungen:
- "Heißkleber" und "Befestigung" sind eigentlich konträre Begriffe. heißkleber taugt eigentlich nur um sich die Flossen zu verbrennen.
- Um Räder auf Wellen zu fixieren eignet sich Buchsenkleber (Loctide 648) besser als Sekundenkleber. Er klebt besser und bleibt etwas länger offen.
- Sprich einmal Thorsten Schlange zu den Schleifern von Ton Jongen an (er hat sie entwickelt) Es gibt eine kleine Verbesserungsmöglichkeit vorn, wo sie Schleifer gehalten werden. Dann sind sie flexibler, passen sich besser dem Mittelleiter an und haben nicht so die Neigung, das Fahrzeug anzuheben.

Ansonsten ein sehr schöner Triebwagen und ein guter Umbau. Versuche mal den Gläsernen von Trix. Ich fürchte, der fliegt dann in die Ecke

Viele Grüße
heiko


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V 60 und V 65 von Roco

#36 von Gelöschtes Mitglied , 12.07.2011 23:12

Hallo

Hier mal wieder zwei sehr schöne Systemumbauten von Roco für Trix Express.
Die D 2 der Bentheimer Eisenbahn war ein AC-Modell mit Multiprotokolldecoder der auch DCC versteht.
Beide Loks wurden sehr gut auf Express umgebaut so das sie ohne Probleme auf Trix Express gleismaterial fahren. Die Zugkraft der V 60 wurde durch einen weiteren Haftreifen gesteigert so das die erstaunlich schwere Lok hervorragend auch schwere Rangieraufgaben oder längere Züge meistert. Die V 65 ist nicht so stark, was auf die Fahrwerkskonstruktion und das insgesamt im vergleich zur V 60 doch geringere Gewicht zurückzuführen ist. Beide Loks laufen sehr weich durch die eingebaute Schwungmasse, die V 60 rollt schon bei geringer Spannung auch Analog fast mit Kriechgeschwindigkeit los.







Grüße
Dietmar


zuletzt bearbeitet 17.08.2011 09:13 | Top

Piko BR 101

#37 von railway , 31.07.2011 08:55

Hallo
Wollte euch mal meinen letzten Umbau auf Express zeigen eine Piko BR 101 und die passenden IC Wagen alles beim Piko TOFT erstanden.
Die 101 ist die erste Piko Lok bei der ich sehr viel an den Drehgestellen schleifen mußte, als Schleifer habe ich den Märklin 7164 verbaut.
Die IC Wagen sind mit LED Streifen beleuchtet, unter dem letzten Wagen bfindet sich ein Märklin Schleifer, die Stromversorgung zwischen dem Wagen habe ich mit Mikrostecker gemacht. Als Radschleifer habe ich Gitarrensaiten der Stärke 009 verwendet.
Gruß Gerd

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Trix Express Umbau 151 von Roco

#38 von Gelöschtes Mitglied , 18.08.2011 10:18

Hallo

Auf dem Grillstammtisch des TEC in Koblenz Lützel vergangenen Sonntag konnte ich diese 151 von Roco erwerben. Es war ein Spontankauf der nicht geplant war, aber angesichts des mehr als günstigen Preises von 50,-€ wohl verständlich ist.
Es ist ein Manzei Umbau aus früheren Jahren und sieht wie einige dieser Umbauten aus den 80ern etwas gebastelt aus was die Mittelschleifer angeht. Nicht desto trotz erfüllen sie zuverlässig ihre Pflicht, ja nicht einmal eine Antriebsachse oder gar ein ganzes Drehgestell musste deshalb vom Antrieb befreit werden. Alle 6 Achsen, vier davon mit Haftreifen, stehen als Antrieb zur Verfügung.
Das ist übrigens soweit ich es bisher mitbekommen habe immer bei Manzei so, es wird immer versucht, auf beiden Drehgestellen den Antrieb zu belassen. Und nicht wie kürzlich in einem Trixforum behauptet, das man z.B. bei der Roco Ludmilla ein Drehgestell stilllegen muss, bei meiner ist es jedenfalls nicht so, auch ein Manzeiumbau.
Mit 6 Antriebsachsen ist diese 151 natürlich sehr zugstark und hat genügend Reserven. Die grüne 151 die es mal für Trix Express gab, im Grunde ein Märklin Hamo Modell, hat nicht annähernd diese Zugkraft, von den ruhigen Laufeigenschaften ganz zu schweigen. Da ich die grüne Trix Express 151 schon habe war die t/b 151 natürlich fast schon ein Muss. Die 151 gehört wie die 181.2 zu den Loks, denen das t/b Farbkleid ausgesprochen gut steht. Hier hat man wie auch bei den 215-218 nicht einfach eine breite Bauchbinde in türkis angebracht, sondern eine niedrige, die an den Fronten mit einem Zusätzlichen Streifen ergänzt wurde.
Die 151 ist das Arbeitstier der DB gewesen und war bis zum erscheinen der neuen Drehstromloks 145-189 der Inbegriff einer leistungsstarken Güterzuglok. Aber auch vor Schnellzügen (Frankenwald) oder vor Personen und Wendezügen war sie zu sehen. Leider geht ihre Zeit bei der DB-AG langsam aber stetig zu ende.
Grüße
Dietmar






RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#39 von SimonT. ( gelöscht ) , 18.08.2011 21:25

Hallo Dietmar,

wenn du schon ein anderes Trixforum zitierst, solltest du es richtig zitieren.
Ich habe dort nämlich geschrieben, ...dass man den Antrieb im Drehgestell ausbauen muss, um den vorgesehenen Mittelschleifer zu installieren...
Dies ist von Roco so für 3-Leiterfahrzeuge vorgegeben.

Gruß Peter


SimonT.

RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#40 von Gelöschtes Mitglied , 18.08.2011 22:13

Hallo Peter

Du vergleichst in deinem Beitrag im „anderen“ Trixforum die Ludmilla von Trix und Roco bezüglich eines Umbaus auf Express.
Dabei verwendest du bei der Trixlok den passenden Märklinschleifer und zusätzlich einen Spezialschleifer von Torsten Schlange.
Bei der Rocolok verwendest du nur den original für AC Loks vorgesehen Märklinschleifer von Roco, nicht aber auch eine andere Lösung mit z.B. eines Spezialschleifer.
Und dafür muss dann natürlich ein Drehgestell stillgelegt werden was ja wie du richtigerweise schreibst, zu lasten der Zugkraft geht.
Ich habe also lediglich gesagt, dass es nicht nötig ist, ein Drehgestell still zu legen.
Von Roco ist ja ein Umbau auf Express nicht vorgesehen. Also warum ist es den zwingend nötig, den für AC-Betrieb vorgesehen Märklinschleifer auch für Express zu verwenden?
Wenn du denn schon bei der Trix Ludmilla eine Kombination aus Märklin und Express-Schleifer verwendest, warum dann nicht bei Roco auch? In diesem Falle dann nur die Express-Schleifer. Manzei verwendet dazu sogar original Trix Express-Schleifer, die des VT 75 so wie es aussieht. Das Ergebnis ist, das beide Drehgestelle angetrieben sind und die Lok eine enorme Zugkraft hat.
Ich find nur einen Vergleich von zwei Umbauten nicht korrekt wenn er nicht unter gleichen Bedingungen stattfindet. Bei der Trix Ludmilla gibst du dir Mühe mit einem zusätzlichen Schleifer und bei der Roco-Lok machst du es dir einfach und verwendest nur den original Schleifer.
In diesem Falle nimmt doch jeder automatisch Abstand von der Roco-Lok, würde ich so sicher auch. Aber dann wäre mir eine tolle Lok entgangen. Ich habe noch die ältere Ausführung von Anfang der 90er. Die hat zwei große Schwungmassen, die rollt über jeden Dreck und läst in Sachen Zugkraft nicht stehen.
Mehr wollte ich damit nicht sagen.
Grüße
Dietmar



RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#41 von SimonT. ( gelöscht ) , 19.08.2011 13:30

Hallo Dietmar,

selbstredend versuche ich auch bei der Roco-Lokomotiven alle Antriebe beizubehalten.
Natürlich auch bei der Ludmilla. Was ich zum Ausdruck bringen wollte war, dass werkseitig für den Dreileiterbetrieb, in diesem Fall für Märklin, ein Drehgestell antriebslos gemacht wird.
So wie Manzei mache ich es im allgemeinen auch und verwende die Schleifer des VT 75. Manchmal geht dies aber nicht, wie zum Beispiel bei der E 18,E 19 etc.
Hier verwende ich die Fleischmann Pilzkontakte.

In diesem Sinne noch ein schönes Modellbahnwochenende

Gruß Peter


SimonT.

RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#42 von Gelöschtes Mitglied , 19.08.2011 14:01

Hallo Peter

Dann sind ja alle Missverständnisse aufgeklärt. Ja Roco macht es sich da auch etwas einfach. Ich finde die AC-Versionen deshalb etwas halbherzig gemacht. Da wird der Einfachheit halber einfach ein Serienschleifer für AC genommen. Mit etwas guten Willen würde sich da sicher auch eine andere, individuelle Lösung finden.
Eine Frage zu deinen Erfahrungen mit dem Fleischmann Pilzkontakten. Die sind ja so wie ich sie in Erinnerung habe sehr klein im Durchmesser und auch sehr flach, also nicht so abgerundet wie die Trix Express Schleifer. Wie ist da das Fahrverhalten auf Gleisen die nicht so sauber verlegt sind. Ich meine wo schon mal der Mitteleiter an den Übergängen etwas hervor schaut, bleibt der da hängen? Wie ist der Verschleiß, der ist ja ursprünglich nicht für Dauereinsatz auf Mitteleiter gedacht? Wie ist das mit dem verkanten, ich meine, es wird ja ständig durch die Reibung Druck entgegen der Fahrtrichtung ausgeübt. Reicht der Federdruck zuverlässig den Pilzkontakt mit dem nötigen Anpressdruck auf den Mitteleiter zu pressen?
Ich frage deshalb, weil meine Loks, auch die Umbauten regelmäßig auch auf Ausstellungen mehrere Stunden im Einsatz sind, ununterbrochen. Also bei mir reicht es nicht, wenn ein Umbau schön auf einer Teststrecke fährt oder ab und an mal auf einer Anlage einige Runden durchhält. Ein Umbau sollte immer die gleichen Standzeiten bezüglich der Zuverlässigkeit oder Verschleiß haben wie original Trix Expresss Fahrzeuge.
Ich Teste das regelmäßig beim TEC in Koblenz, da muss die Clubanlage alle 14 Tage für 6 Std. laufen da trennt sich dann schnell die Spreu vom Weizen. Besonders wenn die Temperaturen im Raum schnell auf Saunatemperatur steigen. Bisher haben noch alle Loks von mir durchgehalten original und Umbauten, was anderes kann ich auch nicht gebrauchen.
Grüße
Dietmar



RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#43 von SimonT. ( gelöscht ) , 19.08.2011 19:02

Hallo Dietmar,

zu den Pilzkontakten ist folgendes zu sagen:

1. sie haben einen Durchmesser von 7mm
2. sie sind nicht so stark gekrümmt wie Trix Express Schleifer, die Krümmung beträgt 0,75mm
3. die Gleise sollten sauber verlegt sein, aber kleinere Unebenheiten wie sie z. B. beim Mittelleiter zwischen Bogenweiche und nachfolgendem Gleis
vorkommen,hier fehlen bis zu 3mm, machen keine Probleme.
4. die Pilzkontakte müssen mittig im Drehgestell eingebaut werden, bei Abweichungen von mehr als 1,5-2mm kann es Probleme im Radius 1 geben.
5. Langzeiterfahrung in Bezug auf Abnutzung habe ich noch nicht, da ich die Pilzkontakte erst seit diesem Jahr bei Umbauten verwende. Allerdings verwendet
Reinhold Köberle diese schon seit einigen Jahren.
6. Ich baue sie nur ein, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, wie z.B. bei der Rc 6 der Schwedischen Eisenbahn von Roco, Art.Nr. 62655.
7. Einbau Grundsätzlich in Buchsen gelagert, um ein Kippeln oder Wackeln bzw. Verkanten zu vermeiden.
8. den Federdruck muss man meistens anpassen, dahingehend, dass ich eine zusätzliche Feder mit einbaue, so dass der Druck erhöht wird, bzw. die Feder
kürzen, da wo es notwendig ist.

Was den Dauerbetrieb angeht, werde ich in naher Zukunft einige Umbauten mit Pilzkontakten über einen längeren Zeitraum testen. Hier habe ich z. B. die Nohab von Roco schon umgebaut und seit Anfang des Jahres im Einsatz. Bisher gab es da noch keine Abnutzung des Kontaktes. Aber wie gesagt einen Test über mehrere Stunden muss ich noch durchführen und das Ergebnis kann ich dir ja zukommen lassen.

Fahrt ihr in Koblenz eigentlich analog oder schon digital und wenn ja, Selectrix oder DCC?

Gruß Peter


SimonT.

RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#44 von Gelöschtes Mitglied , 20.08.2011 23:28

Hallo Peter

Mich würde es wirklich interessieren wie dein Test mit den Punktkontakten ausfällt. Eine Nohab steht auch noch auf meiner Wunschliste, am liebsten die CFL-Version, die ist für mich die schönste. Die CFL 1604 kommt fast jedes Jahr zum Frühlingsfest nach Koblenz Lützel und stielt fast immer den anderen Loks die Show so schön ist die restauriert.
Wo wir gerade bei Koblenz sind. Die Clubanlage des TEC wird analog betrieben, ab und an auch zusätzlich mit EMS (wenn Steuergerät nicht defekt und eine EMS-Lok vorhanden ist)
Wir haben vor einigen Wochen mal an einem normalen Samstag Digital gefahren, Rei hat seine Steuerung mitgebracht. Grundsätzlich geht es ja, man muss ja nur einen Trafo abklemmen und die Steuerung anklemmen. Der Nachteil bei Digital ist aber, dass bei einem Kurzschluss z.B. beim Aufsetzen einer Lok sofort die Steuerung abschaltet und alles steht.
Ein weiterer Nachteil ist, dass eben nicht alle Kollegen Digitalloks haben, im Club haben wir bisher auch keine. Das man ja einen Stromkreis digital und einen analog fahren kann hilft in diesem Falle nicht immer. Man muss da auf die Polung der Loks achten, einfach die Lok umdrehen geht da nicht so einfach, weil ja noch andere Analogloks auf dem Stromkreis fahren. Eventuell fährt die ja je nach Polung anders herum. Das würde dann den Automatikbetrieb der Anlage stören. Auch ist der Vorteil der Digitalsteuerung, langsames Fahren einer Lok, im Streckenbetrieb nicht so wichtig. Alle Züge fahren ja mit Streckengeschwindigkeit, da fahren auch analoge Loks immer gut.
Aber wie gesagt, grundsätzlich ist es jederzeit möglich digital zu fahren. Ich möchte es nur nicht an „Kampftagen“ wie dem Frühlingsfest oder Herbstfest mit Trixtag. Dann ist die Bude meistens rappelvoll und wenn dann eine Störung ist wir es schwer sich durch die Leute zu kämpfen. Ich weiß nicht ob du die Räume kennst, aber wenn sich in den Räumen über 60 Leute stauen wie beim Frühlingsfest 2010 dann betet man zu Gott das jetzt nichts passiert und alles gut läuft. An normalen Betriebstagen, Samstags kann man so was schon machen und damit spielen, dann kommen höchstens 30 Besucher in 6 Std.
Grüße
Dietmar



RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#45 von TE hans , 21.08.2011 00:18

Hallo Dietmar,

ich habe deswegen einen Vielfachschalter eingebaut, der wahlweise Digital DCC, jetzt sogar zwei Systeme (Digitrax und Trix Mobile Station) und normalen Gleichstrom ermöglicht.
Damit kann ich schon seit Jahren entweder Gleichstrom oder DCC fahren. Es ist sogar denkbar, auich noch AC Märklin zu fahren, da ich die TE- Weichen mit den Umbausätzen von Peter Hess versehen habe. Bei Fehlern im DCC (z.B. Adressverlust in der Lok) kann ich imer noch locker auf DC umschalten und weiterfahren :-)

Viele Grüße
Hans
www.3fengel.de


 
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RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#46 von SimonT. ( gelöscht ) , 21.08.2011 06:57

Hallo Dietmar,

ja, ich kenne die Räume eurer Clubanlage sehr gut. Ich war bisher seit 2003 auf jedem Trix Express Tag.

Hallo Hans,

bezüglich der Weicheneinsätze von Peter Hess sollten wir vielleicht einen eigenen Tread aufmachen, da ich so meine Problemchen mit den Einsätzen habe.

Gruß Peter


SimonT.

RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#47 von noels , 21.08.2011 10:44

Hallo zusammen,
vorab @ Dietmar: gestern habe ich einen schönen roten Zweiachser von Tillig bekommen. Der ist als VB140 beschriftet, paßt also wunderbar zu älteren Triebwagen, wie meinen VT70. Der Wagen läßt sich leicht umbauen und läuft wunderbar, weil die Achsen in drehbaren Schemeln aufgehängt sind. Es geht also butterweich durch unsere engen Radien und Weichen. Ich habe mir Achsschleifer, einen Mittelschleifer vom neuen VT75 und eine Diodenbeleuchtung eingebaut. Nach dem Urlaub mache ich mal Bilder davon.

Zu den Roco- Modellen:
Wenn es ein Modell von Mä/Trix und Roco gibt, ziehe ich die von Trix H0 vor.
- Man bekommt meistens ein Metallgehäuse. Ich persönlich ziehe das vor.
- Sowohl Ski- Schleifer, als auch die Schleifer von Thorsten lassen sich einfach clipsen. Die Anschlüsse im Drehgestell sind schon vorhanden und die Kabel sauber verlegt.

Gerade was Dauerbetrieb angeht, haben die Trix- Modelle nach meiner Erfahrung (erste Roco- Loks vor 25 Jahren) doch etwas mehr Standfestigkeit. Von den Plastikgetrieben in Modul 0,3 habe ich schon welche durch bekommen. Die großen Roco- Motore, vor allem der offene, sind sehr gut. Aber empfindlich ist der kleine Rundmotor, wie er in der V65 und V60 verbaut ist. er wird doch sehr heiß und dreht sehr hoch. Theoretisch kann man zwar die Kohlen ersetzen, aber nach meiner Erfahrung ist bei diesem Motor auch der Kollektor, und/oder der Anker schlapp, wenn die Kohlen abgenutzt sind. Zwei Motoren habe ich davon auch schon durchgebracht. Wechsel der Kohlen brachte keinen Erfolg. Also habe ich mal einen solchen Motor dann geöffnet. Er war völlig verbruzzelt und der Kollektor war hinüber. Also blieb nur Ersatz. Das war kurz vor der Pleite von Roco. Damals kostete der Motor schon über 30 €. Heute wäre ich nicht einmal sicher, ob er noch geliefert wird. Aber das Thema ist inzwischen ja bei Märklin auch heikel geworden.

Viele Grüße
Heiko


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RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#48 von SimonT. ( gelöscht ) , 21.08.2011 18:23

Hallo Heiko,

zu Motoren allgemein habe ich folgende Feststellung gemacht:

- mir war z. B. der Motor in der 01 zu laut, da er so blechern scheppert und klingt. Also habe ich bei Lemo-Solar mir 2 Bühler-Motoren gekauft und ausprobiert. Der Bühler-Motor hat ja die gleichen Abmessungen wie der Trix- Permamotor. Leider war der Erfolg nicht von langer Dauer, denn schon nach 10 Runden auf meiner Anlage mit 8 4-achsern gab der erste den Geist auf. Der zweite hielt leider auch nicht viel länger.

- ich habe dann bei Lemo-Solar noch andere Motoren entdeckt. U. a. einen Glockenankermotor für 19,00 €. Für diesen habe ich mir dann ein Passstück gefräst und eine Schwungmasse angefertigt. Das Zahnrad, Modul 0,4, habe ich vom Permamotor genommen und den Glokenankermotor eingebaut. Die Fahreigenschaften, bisher ohne angehängte Wagen, sind schon mal vielversprechend. Der Auslauf beträgt fast 25 cm bei 12V.

- so nun zum Thema Roco-Motoren. Vielleicht entdeckt man ja beim Stöbern auf der HP von Lemo-Solar ja noch andere preisgünstige Motoren, welche man als Ersatz für die Roco-Motoren verwenden kann.

Gruß Peter


SimonT.

RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#49 von Gelöschtes Mitglied , 23.08.2011 12:53

Hallo

@ Heiko, der VB 140 von Tillig ist doch sicher ein roter Nebenbahnpersonenwagen der Bauart BCi 33/ABi33 oder? Diesn gibt es auch von Märklin, auch als Ci33, ich habe den auch und noch einen Bi33, beide in rot und in rot/beige Ep.2 als Beiwagen für den VT 858 von Trix. Die beiden roten und ein Pwg41 von Mätrix nehme ich immer als Personenzug für meine V 65 wenn sie lange laufen soll in Koblenz oder anderen Ausstellungen. Ich bin auf deinen Bericht und Bilder gespannt.
Du machst mir ja richtig Mut was die Motoren der V 60 und V 65 angeht. Das sind einige meiner Lieblingsloks, die fahren viel auf Ausstellungen weil sie so gute Fahreigenschaften haben. Aber ich belaste sie dann aber nicht so sehr. Die V 65 zieht den besagten Personenzug der sehr leicht läuft mit den 3 kurzen 2 Achsern. Die V 60 bekommt auch nur einige leichtlaufende Güterwagen. In Koblenz müssen sie zwar immer eine Steigung überwinden, aber nach zei Runden haben haben sie jeweils Pause und die andere Lok fährt. Die Strecke ist eingleisig und der Kreuzungsbahnhof steuert sich automatisch. Auch nach 6 Std. sind die Loks nicht mal Handwarm. Aber nach deiner Beschreibung bezüglich des Motors werde ich sie wohl nicht mehr so oft und so lange fahren lassen. Wäre doch zu schade, zumal es sicher teuer wird einen neuen Motor zu beschaffen.
Zu Metallgehäusen hat da sicher jeder seine eigenen Vorlieben. Mir ist es gleich, zumal es vom gewicht her meistens nichts ausmacht. Die Kunststoffloks haben dafür ja oft einen massiven Gusrahmen der vom Gewicht her gleich ist mit der Metallok.
Mätrix übertreibt es ja auch oft. Wozu müssen bei einem Treibwagen wie den VT 10, VT 11.5 oder VT 08 auch Mittel,- und Steuerwagen/ Motorwagendummis aus Metall sein? Gut bei den Motorwagen sag ich ja nichts, ist einfacher, aber die Mittelwagen? Der Zug wird doch nur unnötig schwer und die Motoren unnötig belastet. Es käme ja auch keiner auf die Idee, zukünftig alle Personenwagen aus Guss zu fertigen, wäre aber das selbe.

@ Peter, das ist es ja was ich nicht möchte, rumexperimentieren und Geld verbraten bis ich was Passendes gefunden habe. Da bleibt ja eigentlich nur, eine weitere Lok als Ersatzteilspender zu kaufen wenn der Motor oder die Getriebeteile zu teuer sind. Die geschlachtete Lok kann dann als Deko auf der Anlage stehen oder wieder in die Bucht gehen, ein anderer kann dann vielleicht das Gehäuse gebrauchen.
Ist schon traurig dass für jede Lok und Hersteller immer wieder so viele unterschiedliche Motoren verwendet werden. Es könnte so einfach sein wenn da mal eine Norm greifen würde.
Grüße
Dietmar



RE: Trix Express Umbau 151 von Roco

#50 von SimonT. ( gelöscht ) , 23.08.2011 20:23

Hallo Dietmar,

ich muss dir bezüglich der schwere beim VT 10, VT 11.5, Graue Maus etc recht geben. Mir wäre es auch lieber, sie hätten Kunststoffgehäuse.
Wenn man digital fährt geht es ja noch mit der Geschwindigkeit. Analog sind die Teile ja langsamer und schaffen es gerade so eben bei voll aufgedrehtem Trafo eine 2%-Steigung im Radius 2 zu bewältigen. Und dabei hat der VT 11.5 bzw. der 602 2 Motoren.

Zu den Motoren möchte ich anmerken, dass mir in gewissen Loks, z.B. BR 01, BR 64 und BR 18 die Perma-Motoren so laut scheppern, so dass ich da gerne auf leisere Motoren umsteige. Und das geht nur mit experimentieren.
Anbei ein paar Bilder vom Umbau einer BR 01.

Eine Norm für Motoren ware ja schon eine tolle Sache.

Gruß Peter

Angefügte Bilder:
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 BR 01-Alternative (1).jpg   BR 01-Alternative (6).jpg 

SimonT.

   

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