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RE: ... ein paar Arnold Anlagen

#26 von Peter R. , 02.05.2018 23:13

Hi
Mein Mobahändler sagte mir vor 20 Jahren, die Schaumstoffbettung dünn mit Tuschfarbe anmalen. Das schützt vor Lichteinfall und erhöht die Lebensdauer von dem Zeug. Dünn deswegen um die Geräuschdämmung nicht zu gefährden. Hab das Kram damals trotzdem nicht gekauft.
lg
Peter


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RE: ... ein paar Arnold Anlagen

#27 von *3029* , 03.05.2018 00:01

Hallo zusammen,

die Schaumstoffgleisbettungen von Noch ex Mössmer sind nicht alterungsbeständig,
nach ein paar Jahren zersetzt und zerbröselt der Schaumstoff.

Letztes Jahr habe ich eine grössere Menge Meterware und viele Weichenbettungen,
alles eigentlich neu und original verpackt, in den Müll entsorgt, ein ziemlicher finanzieller Verlust.

Ebenso die Schaumstoffstrassenfolie von Busch/Vollmer - nur noch für die Tonne,
das Zeug hat sich regelrecht aufgelöst, liess sich mit den Fingern zerreiben ...

Viele Grüsse

Hermann



 
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RE: ... ein paar Arnold Anlagen

#28 von Lucky Lutz , 03.05.2018 11:02

Hallo zusammen,

das mit der begrenzten Haltbarkeit der Schaumstoffbettungen habe ich auch schon verschiedentlich gelesen und auch schonmal "live" erlebt, als ich eine gebrauchte Uralt-Anlage gekauft habe. Das waren aber noch die wirklich alten Mössmer-Teile bzw. Mössmer/Noch. Noch ohne Schotterung.

Der Posten Bettungen, den ich gekauft habe, war gebraucht und größtenteils in Streifen geschnitten. Eine OVP war auch noch mit dabei und die war noch in DM ausgezeichnet, also schon mindestens 17 Jahre alt. Dafür ist das Zeug noch ziemlich gut in Schuss. Passt sich prima den Schwellen an, ist dehnbar und geht nach dem Ziehen wieder in den Ausgangszustand zurück. Kommt wahrscheinlich auch immer auf die Lagerung, die Charge, Umwelteinflüsse etc. an. Ich poste mal Bilder, wenn die ganze Anlage fertig ist.

@*3029* Das mit den Strassenfolien kann ich nur bestätigen, Hermann. Das ist ein übles Zeug, das wahnsinnig verklebt und auch beim Auflösen nur sehr schwer von glatter Fläche rückstandslos zu entfernen ist.

@Kubuku Stimmt, Kurt, ich hänge voll an der Nadel! Da trägst Du natürlich eine nicht unerhebliche Mitschuld! ;-)

Viele Grüße

Lutz


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Eine traurige Lünenschloss

#29 von Lucky Lutz , 05.07.2018 09:23

Hallo zusammen,

neulich hat sich eine weitere Lünenschloss-Anlage bei mir vorgestellt. Leider ist sie in einem ziemlich traurigen Zustand. Offenbar hat einer der späteren Besitzer die Anlage mit reichlich Sprühkleber und allerlei Streumaterial sowie Straßenbelägen "verschönert". Selbst der Hafen ist so "versandet"...

Seht selbst:

















Bei Streumaterial gilt: Viel hilft viel! ;-)







Der Hafen wurde zum Trockenbecken umfunktioniert... :-)


Auch die aufgeklebten Straßenprofile haben sich einerseits aufgelöst und sind andererseits kaum rückstandsfrei zu entfernen. Hat da vielleicht jemand einen praxiserbrobten Tipp? Gleiche Frage gilt für die Entfernung des Streumaterials. Aktuell fürchte ich, dass ich mir da die Zähne ausbeissen werde... :-(

Viele Grüße

Lutz


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RE: Eine traurige Lünenschloss

#30 von Kubuku , 05.07.2018 19:44

Hallo Lutz

Die sieht wirklich bitter aus :o( Der Besitzer hat wahrscheinlich die Gleise eingeschottert. Also müssen eigentlich die Gleise ab, das Streu entfernt werden und braune Farbe aufs Gleisbett. Dann neue Gleise drauf. Ebenso die Strassenbeläge usw. Eine kleine Spachtel ist da von Nutzen. Aber wirklich seeeehr aufwändig zu restaurieren. Ist die blaue Brücke noch komplett heile ? Wo sind die Dachteile? Die Fleischmann Trafos und Schalter müssen runter usw.usw.usw.....Der Fluss/Kanal muss komplett gereinigt werden, aber wie ?? Habe von einer fast identischen Anlage irgendwo Fotos. Werde mal vergleichen. Könnte übrigens das kleine rote Boot gebrauchen....Also resümierend, wohl machbar, aber eher ein langfristriges Projekt!

bis die tage

liebe Grüße

Kurt


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RE: Eine traurige Lünenschloss

#31 von Lucky Lutz , 05.07.2018 21:15

Hallo Kurt,

ja, ein echtes Trauerspiel, oder? Das wird ein ziemliches Stück Arbeit, wenn es überhaupt machbar ist...

Beim googeln habe ich zur Entfernung von Sprühkleber nur Feuerzeugbenzin, Terpentinersatz als Tipp gefunden. Problem: Die robben natürlich nicht nur den Kleber ab, sondern auch alles was drunter ist. Orangenölreiniger habe ich auch noch gefunden, aber bisher noch nie von gehört.

Die blauen Brücken ist noch komplett da, die Abdeckung oben lag lose bei, ebenso, wie andere Fehlteile, Dach, der Bahnhof Renchen etc.

Schade auch das mit dem Kanal/Hafenbecken, aber zur Not entferne ich es komplett (das Bett ist mit einem Brett von unten angenagelt, könnte ich also entfernen, abschleifen, neu einfärben und wieder anbringen.

Wenn Du die Fotos zu der fast identischen Anlage posten könntest, wäre das natürlich super, vielen Dank!

Bis denn dann

Lutz


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RE: Eine traurige Lünenschloss

#32 von pete , 05.07.2018 21:26

Hallo Lutz,

so wie es sich darstellt, willst du die Anlage originalgetreu wieder herrichten? Wenn du alles runterreisst und neu begrünst etc., ist eigentlich eher ein Neubau. Deshalb würde ich ja fast das vorhandene Material belassen und dann neu begrünen. Das Hafenbecken kannst du evtl mit Harz auffüllen. Original ist es eh nicht mehr, aber man kann doch was draus machen. Nur so ein Gedanke!

Gruß
Peter


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RE: Eine traurige Lünenschloss

#33 von Lucky Lutz , 05.07.2018 21:41

Hallo Peter,

ja, idealerweise sollte sie wieder im Originalzustand "glänzen". Bei der Anlage ist, aufgrund des verwendeten Sprühklebers, das Entfernen des nachträglich aufgebrachten Materials ein echter Kniffel. Eventuell versuche ich es auch mal nur rein mechanisch, mit anschließender Aufarbeitung mit Farbe etc.

Das vorhandene, nachträglich aufgebrachte Material würde ich ungern "darauflassen", weil es schon ziemlich häßlich ist. Auch die teilweise Begrünung der Schwellen, des Arnold-Schriftzugs etc. ist nicht schön. Interessant ist auch, ob die Lünenschloss-typischen abgerissenen Grasmatten wieder freigelegt werden können.

Das Auffüllen des Hafenbeckens mit Harz sieht sicher schick aus, aber weicht dann doch sehr von einer Lünenschloss-Anlage ab. Hinzu kommt, dass es dann, durch die Anhebung des Wasserspiegels, etwas noch viel augenfälliger machen würde: Die Schiffe im Hafenbecken sind "gefangen", denn die Brücke links ist ja schon jetzt fast auf Höhe des Wasser. So gesehen, sind die beiden Schiffe jetzt schon eher in einem Pool, denn in einem Hafenbecken. ;-)

Viele Grüße

Lutz


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RE: Eine traurige Lünenschloss

#34 von pete , 05.07.2018 21:49

Hallo Lutz,

da ist natürlich was dran, ein Schiffspool

Dass du die Grasmatten freilegen kannst, kann ich mir ehrlich gesagt nicht recht vorstellen, wenn alles drüber verklebt ist. Und ein Alleinstellungsmerkmal sind die abgerissenen Grasmatten eh nicht, ich habe auch immer so gebaut. Bin aber natürlich kein Lünenschloss

Bin auf alle Fälle gespannt wie es weitergeht!

Gruß
Peter


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